Einzelbild herunterladen

Gvuleinrichtung ganz von selbst. Auch Türen öffnen sich von selbst, ohne daß man eine Hand zu rühren braucht. Wenn man sich einer Tür nähert, kommt der Fuß mit einer in den Boden eingelassenen Kontaktplatte in Berührung, die be­wirkt, daß Türflügel aufspringen und Schiebetüren zwischen die Wände hineinrollen. Der Kleiderpflege ist eine besondere Abteilung deselektrischen Hauses" gewidmet. In ihr werden naß gewordene Kleidungs­stücke auf elektrischem Wege getrocknet.

Ein kleiner Raum dient zum Bügeln der Kleider. Das darin befindliche Bügeleisen ist stets ange» schlossen, steht jedoch für gewöhnlich nicht unter Strom. Im Augenblick jedoch, wo sich die Tür öff­net, wird es unter Strom gesetzt. Sobald der Raum verlassen wird und sich die Tür hinter dem Hinaus- gehenden wieder schließt, wird auch der das Eisen erhitzende Strom wieder ausgeschaltet. Natürlich er­folgt das Schließen der Türen ebenso wie das Oesf- nen vollkommen selbsttätig, wenn die Schwelle über­schritten ist und der Fuß die auf ihrer anderen Seite befindliche Kontaktplatte berührt. Für die Be­tätigung der Türen werden also die Hände über­haupt nicht benötigt. Das bedeutet, daß man Saften, die man zweihändig trägt, nicht erst abzustellen braucht, wenn man eine Tür durchschreiten will. Besonders eigenartig ist die Tür der Garage einge­richtet. Ein kleiner Sender im Auto schickt elektrische Wellen aus, die auf einen in der Tür an­gebrachten Empfänger treffen. Dieser schaltet den Elektromotor ein, der die Türflügel bewegt und sie nach der Einfahrt wieder schließt, infolge dieser Ein­richtung springen die Türen sofort auf, wenn der Motor bei der Ausfahrt zu arbeiten beginnt. Es fetzt ohne weiteres auch den Sender in Tätigkeit. Wenn man will, kann man im elektrischen Haus stets bei genau der gleichen Temperatur leben, ganz gleich, ob es draußen warm oder kalt, ob es Som­mer oder Winter ist. Bon der elektrischen Heizung merkt man überhaupt nichts. Es sind weder Oefen noch Heizkörper zu schen. Die Erwärmung wird durch flache Heizelemente bewirkt, die hinter den

Vertafelungen der Wände sitzen und teilweise auch in den Fußböden untergebracht sind, damit man feine kalten Füße bekommt. Aber auch Kühlkörper sind vorgesehen, von denen Kälte abströmt. ®aiu nach Belieben kann man also Hitze und Kälte der­art mischen, daß eine angenehme Temperatur er« ZE wird, sofern man nicht, je nach der Jahres­zeit, nur Hitze oder nur Kälte benötigt. Das Mischen kann bei rasch wechselnder Witterung oorgenommen werden, und es sind eigene Wärmeregler ange­bracht, die die Temperatur stets auf der Höhe hal­ten, auf die sie eingestellt sind. Fe nach Bedarf schalten sie, wiederum vollkommen selbsttätig, ent­weder die Einrichtungen für die Erwärmung oder die für die Abkühlung ein. Damit man inmitten dieser gleichmäßigen Behaglichkeit wenigstens weiß, wie es draußen aussieht, ist oben an der Decke eines der Räume eine Kompaßrose angebracht, un- ter der sich ein durch die Wetterfahne gesteuerter Pfeil befindet. Er läßt erkennen, woher der Wind weht.

In ähnlicher Weise wie die Räume können auch die Speisen auf ganz bestimmte Temperaturen ge­halten werden. Sie werden in einer Art von Wagen an die Tafel gefahren, der in einzelne Abteilungen unterteilt ist, in denen verschiedene Temperaturen herrschen, sobald der Magen durch ein Kabel mit der elektrischen Leitung des Hauses verbunden wird. Dann bleiben trie Speisen, wiederum unter Mitwirkung von Wärmereglern, je nachdem heiß oder kalt, wie sie eben sein sollen. Wenn man sich aber in den Finger geschnitten hat, braucht man nur einen kleinen elektrisch beheizten Behälter unter Strom zu setzen, aus dem man dann keimfreies Verbandzeug herausnehmen kann. Ob sich nun wirklich alles das, was hier gezeigt wird, jemals in einem einziaen Haus zusammenfinden dürfte, mag (schon der Kostenfrage wegen) dahingestellt bleiben. Jedenfalls hat die Elektrotechnik bewiesen, was sie auf häuslichem Gebiet leisten kann und daß sie für alle Fälle gerüstet ist.

Wirtschaft.

Wochenbericht vom Frankfurter vroduktenmarkt.

Die Geschäftsstille am Frankfurter Getreidegroß­markt hielt auch in der abgelaufenen Woche an. Besonders am Weizenmarkt kamen nur ganz vereinzelt zu den Festpreisen Abschlüsse zustande, da einmal vom Mehlgeschäft her jede Anregung fehlte und zum andern die Mühlen noch genügend Ware zur Verfügung haben. Das Angebot ist wei­terhin sehr stark, sowohl von der ersten, wie von der zweiten Hand. Die Tatsache, daß der Landwirt für Weizen den höchsten Preis aller Getreidefrüchte er­zielt, ist hierbei sehr ausschlaggebend, zumal der Geldbedarf unvermindert anhält.

Roggen wird zwar weniger stark, aber gleich­falls ausreichend offeriert. Das Angebot fand bei den Provinzmühlen weiterhin gute Aufnahme, wo­gegen die Großmühlen nur ganz vereinzelt als Käufer auftraten.

Die gute Nachfrage am Hafermarkt hat sich auch in dieser Woche erhalten, wobei alle Sorten zu den festgelegten Preisen gefragt sind. Das An­gebot dürfte für die vorhandene Nachfrage etwas reichlicher fein.

In Futtergerste fehlt Angebot weiterhin fast vollkommen, einige Wagen waren sofort ver­kauft. Das unzureichende Angebot wird darauf zu- rückgeführt, daß die Landwirtschaft einen ziemlich starken Eigenverbrauch hat.

Jndustriegerste war ebenfalls nur mäßig angeboten, die Nachfrage hierfür war anderseits auch nur klein.

Für Braugerste besteht im hiesigen Gebiet nur wenig Bedarf, sie bleibt daher schwer verkäuf­lich, zumal die Malzkampagne noch nicht eingesetzt hat.

Auf dem Mehlmarkt bewirkte die Anord­nung, daß die Mehlpreise bei den Getreidegroß­märkten nicht mehr erhöht werden dürfen, eine starke Zurückhaltung im Einkauf. Das Geschäft be­schränkt sich somit nur auf die Deckung des laufen­den Bedarfes. Roggenmehl bleibt infolge feines stärkeren Verbrauchs naturgemäß besser gefragt.

Das Kraftfuttermittelgeschäft war das einzige, das von lebhaften Umsätzen berichten konnte. Besonders für die Monate September bis Dezember ist rege Kauflust seitens des Konsums zu beobachten. Die Anforderungen können nicht im­mer voll befriedigt werden, da die Oelmühlen ihre Zuteilungen verkleinert haben.

Für M ü h l e n a b f ä II e ist das Geschäft jetzt besser in Schwung gekommen, besonders Weizen- nachmehl ist gesucht. Bevorzugt wird dabei Ware aus dem hiesigen Bezirk, nach anderen Gegenden läßt der Abzug allerdings noch sehr zu wünschen übrig.

Rauhfuttermittel lagen ruhig, ganz be­sonders Heu, während sich für Stroh aus Baden und Württemberg bei leicht erhöhten Preisen gute Nachfrage erhielt.

Das 'Kartoffelgeschäft zeigte keine Be­lebung.

Wochenbericht

»om Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Die Lage an den Schlachtviehmärkten wird im allgemeinen zur Zeit dadurch gekennzeichnet, daß sich ein fühlbarer Mangel an guten und besten Tieren zeigt. Diese Tatsache durfte ganz offen­sichtlich die Auswirkung für die diesjährige, nur ungenügende Weidezeit fein.

Besonders am Rindermarkt trat dies in Er­scheinung, wo gute Tiere nur vereinzelt abgeliefert werden. Die Preise hierfür erfuhren eine Erhöhung um rund 2 Mark, während sonst die letzten Notie­rungen aufrechterhalten blieben. Nach vmittelmäßi- gern Handel wurde der um 100 auf 1436 Stück ver­minderte Zutrieb ausverkauft.

Auch am Kälbermarkt ergaben sich Preis­besserungen um 3 bis 4 Mark, wofür in erster Linie die merklich verminderte Beschickung (1265 gegen 1565 Stück) die Ursache war. Bei regem Ge­schäft wurde der Markt glatt geräumt.

Der Schweinemarkt wurde nach mittel­mäßigem Geschäft bei gleichbleibenden Preisen aus» verkauft. Die Zufuhr stellte sich mit 4617 um 235 Stück geringer.

Für Härnrnel gaben die Preise trotz geringe­rem Auftrieb (169 gegen 183) um 1 Mark nach, während Schafe bei ebenfalls wesentlich kleine­rer Beschickung (32 gegen 125) unverändert blieben. Die Nachfrage an diesen Märkten war nur klein, so daß trotz der kleinen Zufuhren noch Ueberftanb verblieb.

Frankfurter Börse.

THiffagsbörfe still, Aktien etwas leichter.

Frankfurt a. M., 21. Sept. Die Börse lag nicht einheitlich, die Umsätze haben, besonders am Aktienmarkt, nachgelassen. Hier erfolgten auch Glatt­stellungen zum Zwecke der G^winnmitnahmen und für Tauschoperationen am Rentenmarkt, an dem angesichts des bevorstehenden Kupontermins sich das Kaufinteresse erhält. Gewisse Vorbereitungen zum Ultimo veranlaßten ebenfalls einige Verkäufe, so daß der Aktienmarkt auch bei der Enge des Ge­schäftes überwiegend niedriger lag. Don wenigen Ausnahmen abgesehen, hielten sich die Rückgänge jedoch in engen Grenzen.

Farbenindustrie waren erneut anqeboten und um 1 v. H. niedriger, ferner verloren Metallgesellschaft 1,50 o. H., Scheideanstalt, Goldschmidt, Deutsche Erdöl und Rütgerswerke von 0,50 bis 0,75 v. H.

Am Elektromarkt fielen Siemens mit 2,40 v. H. stärker zurück, daneben gaben Schuckert, Elektr Lieferungen und Gessiirel je 0,75 o. H. und AEG 0,40 v. H. nach, wogegen Rhein. Elektro in Erwar- tung des bevorstehenden Aufsichtsratsbeschlusses gut gehalten waren. Zellstoffaktien gingen bis 1 v. H. Zurück, auch Daimler Motoren um 0,65 v. H. er­mäßigt. Montanaktien lagen ziemlich ruhig und nur um Bruchteile eines Prozentes schwächer, nur Harpener um 0,65 v. H., Mannesmann, Rheinstahl und Laurahütte je 0,25 v. H. freundlicher. Trans- portwerte lagen ziemlich widerstandsfähig, AG. für Verkehrswesen auf Mitteilungen über den Ge­schäftsgang erneut 0,50 v. H. fester, Nordd. Lloyd behauptet, Hapag 0,65 o. H. schwächer. Bankaktien waren durch die Rede von Staatsrat Reinhardt etwas angereat, Reichsbankanteile um 0,75 v. H., Braubank 0,40 v. H. fester. Im einzelnen eröffne­ten AKU. 0,50 v. H., Deutsche Linoleum 0,25 o. H., Zement Heidelberg etwa 1,50 v. H. niedriger.

Der Rentenmarkt lag verhältnismäßig fest und war teilweise belebt. Altbesitz zwar 0,13 v. H. leich­ter, aber späte Reichsschuldbuchforderungen mit 95,25 bis 95,40 v. H. gut behauptet, desgleichen Zinsvergütungsscheine bei 85,50 v. H., Kommunal- Umschuldung erneut + 0,25 v. H. Don Auslands- renten lagen Mexikaner ruhiger und durch Glatt- stellungen vereinzelt etwas leichter, so 5 o. H. Sil­ber mit 6,65 nach 7 v. H., 4,50 v. H. Irrigation mit .9,10 nach 9,65, dagegen 5 v. H. äußere Gold 13,90 (13,90), ferner konnten sich Salonik Monastir auf 4,75 bis 5 v. H. erhöhen.

Im Verlaufe setzten sich die Abschwächungen am Aktienmarkt in leichtem Ausmaße fort, die Rück­gänge betrugen meist nochmals von 0,25 bis 0,50 o. H., bei Farben 0,65 v. H. Aschaffenburger Zell­stoff galten etwa 67,50 nach 71 gestern mittag, auch Waldhof um weitere 1 v. H. abgeschwächt, ferner ermäßigten sich Daimler auf 49,75 v. H. (50,65). Fester lagen dagegen Südd. Zucker 192 (190). Das Geschäft war außerordentlich klein.

Abendbörse: gut behauptet.

Mangels Anregungen war die Umsatztätigkeit an der heutigen Abendbörse nur klein. Indessen war die Stimmung nach den Rückgängen im Mittags­verkehr wieder etwas freundlicher, und auf manchen Marktgebieten zeigte sich wieder einige Rückkaufs- neiguna. Im allgemeinen blieben die Berliner Schlußkurse gut behauptet, wenn auch das Kursbild noch nicht ganz einheitlich war.

Montan-, Elektro-, Zellstoff- und Schiffahrts­papiere lagen ziemlich unverändert. Farbenindustrie eröffneten zunächst etwas niedriger, konnten sich aber später um 0,25 v. H. erholen. AKU. lagen bis 0,50 v. H., Scheideanstalt 0,50 v. H. und Reichs­bank ebenfalls 0,50 v. H. hoher. Im Verlaufe er­gaben sich keine nennenswerten Veränderungen.

Am Rentenmarkt zeigte sich für deutsche Anleihen etwas Kaufinteresse, Pfandbriefe blieben gut be­hauptet, Stadtanleihen waren bis 0,25 v. H. fester. Späte Reichsschuldbuchforderungen waren auf der ermäßigten Basis von 95 v. H. gesucht. Von fremden Werten lagen Mexikaner und Rumänen hoher, des­gleichen konnten sich Schweizer Bundesbahn-An­leihen weiter erholen. Im Freiverkehr lagen neue Türken fester, ebenso lagen Anatolier 1 v. H. über der amtlichen Notiz (36,90).

Es notierten: Altbesitz 97,75, Schutzgebiete 9,25, 5 v. H. Silbermexikaner 6,75, 4 v. H. Gold von 1904 9,25, 3 v. H. Silbermexikaner 6,25, 5 v. H. Rumänen von 1903 4,80, 4 v. H. Einheitsrumänen 4,50, Reichsbank 150, Buderus 86,90, Gelsenkirchen 61,75. Harpener 105,40, Mannesmann 74,75, Phönix 48. Rheinstahl 92,50, AKU. 65, AEG. 27,65, Chade 217. Daimler 50,75, IG. Farben 143 bis 143,25, Gesfürel 110,50, Rheaq 103, Schuckert 94,25, Zellstoff Aschaft fenburg 68, AG. für Verkehr 76,50, Hapag 25,50

Frankfurter Obst- und Gcmüsemarlt.

Frankfurt a. M., 21. Sept. Der Gemüse- markt hatte weiterhin starkes Angebot von Blu­menkohl, Bohnen, Spinat und Tomaten, im übrigen war das Angebot gut. Für Blumenkohl, Bohnen, Spinat, Weißkraut und Wirsing waren die Preise weiter rückläufig, sonst blieben sie bei schleppendem Geschäft unverändert. Es notierten: Blumenkohl 10 bis 35, Buschbohnen 5 bis 7, Stangenbohnen 10 bis 12, Eskarol 4 bis 8, Gewürze! gr. Bdl. 20 bis 30, Salatgurken 3 bis 15, Essiggurken 30 bis 60, Salzgurken 60 bis 80, Karotten 4 bis 5, Kartoffeln gelbe 360 bis 380, Kohlrabi 3 bis 5, Kopfsalat 5 bis 10, Lauch 2 bis 5, Meerrettich 35 bis 40, Pfif­ferlinge 30 bis 35, Rettich 3 bis 7, Römischkohl 4 bis 5, Rote Rüben 4 bis 5, Sellerie je nach Größe 10 bis 25, Rotkraut 41 h bis 6, Spinat 3 bis 5, To­maten I 4 bis 5, II 2 bis 3, Weißkraut 3 bis 4, Wirsing (spitz) 5 bis 6, rund 3 bis 31/», Weiße Rüben 5 bis 7, Zwiebeln (Pfälzer) 575 bis 600, do. ital. 600 bis 650.

Am Ob st markt verzeichnete man wohl noch sehr starke Zufuhren von Aepfeln und Birnen, doch hat sich das Geschäft etwas gebessert und die Preise haben sich kaum verändert. In Zwetscben wird das Angebot weiter geringer, der Verkaulf war befrie­digend. Es notierten: Aepfel I 6 bis 12, II 4 bis 5, Wirtschaftsäpfel 4 bis 5, Falläpfel 3 bis 4, Gold­parmänen 8 bis 12, Gravensteiner 8 bis 12, Birnen I 8 bis 10, II 4 bis 6, Kochbirnen 2*/2 bis 4, Gellerts Butterbirnen I 8 bis 10, II 5 bis 7, Mollebusch 7 bis 8, Brombeeren 20, Erdnüsse 18 bis 20, Hasel­nüsse 28 ital., Pfirsich I 8 bis 12, II 3 bis 7. Preißel- beeren 22 bis 25 finnl., Quitten 5 bis 8, Trauben 13 bis 14, holl. 35 bis 40, span. 17 bis 19, ital. 15 bis 18, Walnüsse 14 bis 15, Zwetschen 9*/, bis Wh.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 23. September. 17. nach Trinitatis.

Gießen. Stadtkirche. 8 Uhr: Fällt aus; 9.30: Pfarrvikar Balz; 11: Kinderkirche für die Matthäus- gemeinbe; Pfarrvikar Balz. Johanneskirche 8: Pfr. Ausfeld; zugleich Christenlehre für die Neu- fonfirmierten der Johannesgemeinde; 9.30: Pfr. Bechtolsheimer; 11: Kinderkirche für die Lukas- gemeinöe; Pfr. Bechtolsheimer; 20: Bibelbespre­chung im Johannessaal; Pfr. Trapp. Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfr. Anthes; 10.45: Kinderkirche für die Luthergemeinde; Pfr. Anthes. petruöfapelle. 9.30: Pfr. Trapp. Saal der neuen Krippe. 11: Kinderkirche für die Johannes- gemeinde; Pfr. Ausfeld. Wiejeck. 9.30: Gottes­dienst; Kollekte; 10.45: Kinderkirche. Älten- Bufetf. 9.30: Beichte; 10: Gottesdienst, Feier des hl. Abendmais, Kollekte. Trohe. 9.30: Beichte, Gottesdienst und Feier des hl. Abendmahls. Heuchelheim. 9.30: Hauptgottesdienst; Kollekte für den Evang. Bund; 11: Kindergottesdienst, 1. Abtl., 13: Kindergottesdienst, 2. Abtl. Kirchberg. 10: Gottesdienst^ 11: Christenlehre für die weibliche Ju­gend. TNainzlar. 13.30: Gottesdienst. Treis an der Lumda. 13: Hauptgottesdienst; Pfr. Andres, Allendorf (Lda.); Kollekte für den Ev. Bund. Klein-Linden. 9: Gottesdienst und hl. Abendmahl für die männliche Jugend; 11: Kindergottesdienst. Watzenborn-Steinberg. 9.15: Beichte; 9.30: Predigtgottesdienst, im Anschluß hl. Abendmahl der Alten (Kollekte). Steinbach. 10: Gottesdienst und Christenlehre. Albach. 12.30: Gottesdienst. Lich. 9.30: Stiftsdechant Kahn; 12.45: Kinder­gottesdienst. Garbenteich. 13: Gottesdienst, an­schließend Feier des hl. Abendmahls. hausen. 10: Gottesdienst. Langsdorf. 11: Hauptgottes­dienst; 13.30: Kindergottesdienst. Bettenhausen. 8.45: Jugendgottesdienst; 9.30: Hauptgottesdienst. Hungen. 9.45: Gottesdienst (Kirchweih); 10.45: Kindergottesdienst; nachmittags Hausabendmahle. Langd. 13: Gottesdienst; anschließend Vorberei­tung und Feier des hl. Abendmahls. Wirberg.

10: Gottesdienst und Christenlehre. Beltershain. 12.30: Gottesdienst und Christenlehre, Kollekte. Ober-Gleen. 9: Kindergottesdienst; 10: Hauptgot­tesdienst. Kirtorf. 13: Hauptgottesdienst; 14.15: Kindergottesdienst.

katholische Gemeinde.

Samstag, 22. September.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, den 23. September, 18. Sonntag nach Pfingsten.

Gießen. 6 Uhr: Messe; 6.30: Beichte; 7: Messe, Kommunion der Frauen; 8: Kommunion; 9: Hoch- amt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 14.30: Andacht. Echzell. 11: Hochamt mit Predigt; Grünberg. 9.45: Hochamt mit Predigt. Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt und Christenlehre. Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt; 20: Christenlehre; Andacht. Lollar. 8.45: Messe mi* Predigt. Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt.

Montag, 24. September.

Laubach. 7.30 Uhr: Messe.

Mittwoch, 26. September.

Hungen. 6.15 Uhr: Messe.

Neuapostolische Gemeinden Gießen.

Händelstraße 1 und Ederstrahe 13.

Gottesdienste:

Sonntags 9.30 und 16 Uhr.

Mittwochs: 20.30 Uhr.

Oeffentticher Sonntagsdienst.

Polizei: Telefon 2751, nur in dringenden Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Tele­fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.

Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 1 bis 13 Uhr.

Sanitätskolonue: Telefon 2500.

Aerzte: Frl. Dr. Gürtler, Dr. Ploch. Zahnarzt: Dr. Breuning.

Apotheke: Engelapotheke.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. Bl.

Berlin

.yrantfui u. .UL

Sch'. Ä e-y AS Mrfe | fur<t Mrf<>

20-9.

95,25

95,5

94

94

97,75

97,9

25,5

26,5

94

94

91,25

91,25

90,5

90,5

102

99,25

100,25

100,65

91,5

91,5

81,75

Philipp HoUmann ....

Zementwerk Heidelberg

Eementwerk Karlstadt..

91,5

92

91,9

91,5

93

93

o

1,15

O|

8

8

73

75

150

51,25

57,5

91,5

92,13

, 0

, 0

12

0 0

0

6

6

O

0

27,65

148,75

101,5

119,5

75,75

110,5

103

94,25

147

124

170

127,5

81,13

74,75

86,9

115

61,75

105,4

29

76,5

96,75

67,5

86,75 115,5

62-9 105,75 78,13 170,25 129,25

81,5 74,75

73,75

77,75

150,75

28,9

76,75

96,5

68

4,25 3/.9

25,5

26,5

27,65

148,4

102

119,5

76,25

110,65

102,5

94,5

147

124

25,75

25,4

0

O 0 0

, 0

. 7

0

, 0

, 0 , 0

.10

0 0

I

82,25

119,5

132

28,4 148,75 102,75

120,5

76,5

111,5

103 95

149,4 124

73,75

75,75

50,25

73

75

149,5

86,25

115,13

62,25

105,25

76,5

170,25

128

81,5

74,75

87,13

115,75

62,5

105,25

170,25

129,5

81,25

75

29 76,75 96,5

68

28,9

77

96,25

67,5

30

77,25

190

93

101,75

64,75

67,5

51,25 /I

93 101,75

28,4

148,4

102,75

120,75

76,75

111,65

102,5

95

149

4% Oesterreichische Goldrente.... 4,20% Oesterreichische SUberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4V,% deSgl. von 1918..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 <% Türkische Zollanleihe von 1911 4°/^Türkische Bagdadbahn-Anleihe

20-9-

8

4,65

7,25

4,2

Gritzner.................

Matnkraftwerke Höchst a.M. Süddeutscher Zucker......

7,4

7,3

13,9

Gesellschaft.. Dresdner Bank Reichsbank ...

29,4

210

180

130,75

1,15

7,85

7,4

7,25

13,9

Buderus

»! Erdöl rchener ...

Harpener.........

Hoesch EisenKöln-Neuesfen Ilse Bergbau .............

Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwerke .............

Mannesmann-Röhrea .....

Schultheis Pahenhofer Aku (Allgemeine Kunstseide) . Bemberg..................

Zellstoff Waldbof Zellstoff Aschaffenburg ......

Dessauer Gas Daimler Motoren Deutsche Linoleum Orenstein & Koppel ......

Leonhard Tietz.........

Chade .....................

Accumulatoren-Fabrik

Conti-Gummt..............

81,25 1 82,75 I

132 I - I

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 6% ehem.7% Dt. Reichsanl. v. 1929 5%% Boung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schtlld mit AuSlos.-Rechten .............

Desgl. ohne Auslos.-Rechte......

6% ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............

®% Hess- Landesbank Darmstadt Gold R. 12..................

Hess. Landes-Hypotheken­bank Darmstadt Lioui.........

SMeffen Provtnz-Anlethe mit Auslos.-Nechten ......

®omm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mttAuslos.-Rechten 6% ehem. 8% Franks. Hy^.Zank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyv.-Bank Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936 6/i% ehem. 4/i% Franks. Hyp.. Bank-Liqu.-Pfondbriefe......

6/2% ehem. 4/i% Rheinische Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpfe 6% ehem. 8% Pr. Landespfand, briefanstalt, Pfandbriefe R. 19 6% ebcm. 7% Pr. Landespfand­briefanstalt, Pfandbriefe R. 10 Steuergutsch. Verrechnungskurs..

A.E.G O

Bekula o

Elektr.LteferungSgesellschaft... 6

Licht und Kraft ............. 6

Felten & Guilleaume O

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5

Rheinische Elektrizität ........6

Schuckert L Co 6

Siemens L Halske 7

1°

21-9

8*

4,8

7,25

4,5

36,9

Hamburg-Amerika-Paket O Hamburg-Südam. Dampfschiff. O Hansa-Tampfschiff...........o

Norddeutscher Lloyd 0 A G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 4 Commerz, und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und DiSconto-

21.9-

7,8 4,75 7,75 4,55

37

Datum

4% desgl. Serie 11 .............

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4/r°/oRumän.v-'reinh.Nentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente ..

2 ¥*% Anatolier ...............

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt bejch lofjenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

:trdnf'uri a. 1)..

Berlin

Schluß­kurs

Gchlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag- börse

Datum

20-9.

21-9.

20.9.

21-m

Mansfelder Bergbau ..

.......O

79

78

79

78

Kokswerke...........

.......0

101

100

Phönix Bergbau......

.......0

48,75

48

48,9

48

Rheinische Braunkohlen

.....10

245

243

246

243,5

Rheinstahl...........

.......0

92,75

92,5

93

92,75

.......0

41,75

41,4

41,75

41,4

.......0

13.75

13,75

13,5

13,5

Kaliwerke Aschersleben.

.......5

128

127,4

Kaliwerke Westeregeln .

.......5

126

127,5

Kaliwerke Salzdetfurth

.....7/2

I. G. Yarben-Jndustrie

......7

144,25

143,25

144,5

143,13

Schetdeanstalt........

......9

216

216

Goldschmidt .........

......O

94,5

94,25

94,13

94

Rütgerswerke ........

......O

43,13

42,13

42,75

42,13

Metallgesellschast......

......O

93,75

92,25

94-25

92,25

Frani>uri a. Di.

Zleriu.

Schluß­kurs

Schluß!. Abend- börse

Schluß­kurs

Gchlußk. Mittag- börse

Datum

20.9.

21.9-

20-9

21.9.

20 September

21 .September

Amtliche Votierung

Amtliche Notierung

Geld

Arie

Geld

Vrie

Buenos Sitte-.

0,655

0-659

0,655

0,659

Brüssel.....

58,545

58,665

58,545

58,665

Rio de Jan.

0,199

0,201

0,199

0,201

Sofia......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

55,12

55,24

55,07

55,19

Danzig.....

81,82

81-98

81,82

81,98

London .....

12,345

12,375

12,335

12,365

HelsingforS..

5.445

5,455

5,445

5,455

Paris ......

16,495

16,535

16,495

16,535

Holland ....

169,73

170,07

169,73

170,07

Italien.....

21,49

21,53

21,51

21,55

Japan ......

0,736

0,738

0,737

0,739

Jugoslawien

5,714

5,726

5,714

5,726

Oslo..... :

62,05

62,17

62,00

62,12

Wien.......

48 95

Lissabon...

1l'21

11,23

11,195

11,215

Stockholm...

63-67

63,79

63,61

63,73

Schweiz ....

81,67

81,83

81,65

81,81

Spanien....

34,20

34-26

34,22

34,28

Prag.......

10,41

Budapest ...

_

Neuyork...

2,474

2,478

2,475

2,479

95,25

95,4

93,6

97,9

94

94

91

102,5

100,25

100,25

93

93

93

93

101,75

101,75

_

30,13

1,2

7,85

7,85

7,15

7

13,9

13,7

65

67,25

112,25

64,5

135

112

64,9

135

Banknoten.

Berlin, 21 .September

Geld

Briet

49,25

50,9

49,65

Amerttanstche Roten..............

2,427

2,447

68

69,25

68

Belgische Noten..................

Dänische Noten .................

58,385

58,625

125

124

54,92

55,14

50,75

51,13

Englische Noten .................

12,30

12,34

57

57,75

57

Französische Noten...............

16,455

16,515

89,5

89,25

Holländische Noten...............

169,31

169,99

29,25

29,4

29,25

Italienische Noten................

21,39

21,47

217

210

216

Norwegische Noten ..............

61,84

62,08

179,5

179

Deutsch Oesterreich, k 1OO Schilling

131

130,5

130,5

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

63,44

63,70

29,4

29,65

29

Schweizer Noten.................

81,47

81,79

76,5

-

»

Spanische Noten.................

34,08

34,22

192

192

193

Ungarische Noten................