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zur Stelle. Die Mannschaften zeigten Exerzieren
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an einigen Garten voroeisuyrre, jonuern uu, unserem Wege einem größeren Graben zufloß. Die Anlieger des Wasserlaufes sahen sich dadurch benachteiligt, da der Bachlauf nun nicht mehr so viel Wasser führte, daß es zum Gießen der Gärten ausgereicht hätte. Ursprünglich hatten sechs Anwohner Beschwerde geführt, vier davon zogen aber ihre Beschwerde zurück. Die Angelegenheit hat auch schon das Ministerium beschäftigt. Das Kreisamt hatte
Die Ortsgruppe Gießen-Nord der NSDAP, veranstaltet am kommenden Montag, 24. September,
Bon dem Gebietsbeauftragten sind folgende Apfelsorten zum Verkauf auf Wochenmärkten, in Läden und im Straßenhandel wieder freigegeben worden: Geflammter Kardinal, Kaiser Alexander, Danziger Kantapfel. Somit sind von den Haupt- ächlichsten Sorten folgende für den Verkauf vorläufig freigegeben worden: Winter-Goldparmäne, Gravensteiner, Jakob Lebel, Geflammter Kardinal, Kaiser Alexander, Danziger Kantapfel.
der zusammen mit Kreisfeuerwehrinspektor B o u f • fier vom Versammlungsleiter herzlich willkommen geheißen wurde, gab einige interessante Brandfalle in unserer Stadt bekannt, in denen durch manchmal sträflichen Leichtsinn Feuer entstanden ist.
Mit einem dreifachen Sieg-Heil auf den Führer I und Reichskanzler Adolf Hitler fand der Abeno • feinen 9Ihfrhfn6
steuern.
Der dritte Punkt der Tagesordnung, Klage des August S ü ß m u t h gegen die Gemeinde B e r ■ st a d t wegen Ortsbür,
röte bis ins Letzte beherrschen. Das Publikum konnte sich von den guten Leistungen vollkommen überzeugen. Ferner wurde den Zuschauern Gelegen-
Zuhörerschaft.
Branddirektor Braubach,
An die Bevölkerung der Stadt Gießen!
Zahnen heraus am Sonntag,r3.Sept.,zum Reichssporttag des BdM. Jede deutsche Familie hißt die Fahnen des Dritten Reiches
Kreisleitung Gießen der 71GOAP.
15 Uhr.
Bund Deutscher Mädel, Gau Oberhessen. Else Staab, Gauführerin.
Verschiedene Winterapfelsorlen zum Verkauf freigegeben.
Weißkraut 10, Rotkraut 12 bis 15, gelbe Rüberk 8 bis 10, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 12 bis 15, Römischkohl 8 bis 10, Bohnen, grün, 15 bis 20, Bohnen, gelb, 15 bis 20, Erbsen 30 bis 35, Rosenkohl 30, Feldsalat 70, Tomaten 10, Zwiebeln 10, Meerrettich 30 bis 50, Rhabarber 8 b 5 10 fturbw 5 bis 8, Pilze 35 bis 45, Kartoffeln 4^, Fallapfel 3 bis 4, Pfirsiche 20, Preißelbeeren 25 bis 30, Aepfel 10 bis 15, Birnen 10 bis 15, Zwetschen 8 bis 10, junge Hahnen 80 bis 90, Suppenhühner 70, Gänse 85, Enten 80 bis 90, Tauben, Stuck 50, Nüsse Pfund 25 bis 30,Blumenkohl 10bis 40, Salat 8 bis 10, Salatgurken 10 bis 20, Emmach. gurken, 100 Stück 100, Endivien 5 bss 10 Ober- Kohlrabi 5 bis 8, Lauch 5 bis 10, Rettich 5 bis 10, Sellerie 10 bis 20, Radieschen, Bund 10, Kar. toffeln, Zentner 400, Aepfel, Zentner 800 bis 900 Pfennig.
Das Sportfest des BdM. auf dem Waldfportplah verlegt.
Die von dem Bund Deutscher Mädel angesetzte Sportveranstaltung am 23. September, 15 Uhr, in Gießen, Universitäts-Sportplatz, wird aus technischen Gründen nach dem Waldsportplatz, Sportplatz des VfB.-Reichsbahn verlegt
Die Programmeinteilung wird hierdurch nicht berührt, die Sportveranstaltung beginnt pünktlich
Oer Privatunterricht in der Musik.
Gemäß § 25 der 1. Durchführungsverordnung zum Reichskulturkammergesetz vom 1. November 1933 hat der Präsident der Reichsmusikkammer olgendes angeordnet:
1. Unterrichtsverträge zwischen den der „Reichsmusikerschast" innerhalb der Reichsmuslk- kammer angehorenden Musik-Erziehern unb Privat- musikschülern bzw. deren gesetzlichen Vertretern dürfen mit Wirkung vom 1. Oktober 1934 nur unter Zugrundelegung eines V e r t r a g s f o r m u - lares abgeschlossen werden. Diese Unterrichts- bebingungen müssen ben Erfüllungsort, die Namen bes Lehrers und Erziehers bzw. des gesetzlichen Vertreters des Schülers enthalten. Ferner ist eine Reihe von Vereinbarungen zu treffen, deren wichtigsten die folgenden sind:
Das Honorar ist für alle 12 Monate des Iahreszu entrichten und bis zum 10. eines jeden Monats für den laufenden Monat zu zahlen. Der Beitragsanteil des Schülers an den gesetzlichen Versicherungen ist im Honorar einbegriffen. — Vom Schüler nicht w a h r g e n o m m e n e S t u n d e n sind honorarpflichtig; der Lehrer ist nur dann verpflichtet, die Stunden nach Möglichkeit nachzuqeben, wenn ernstliche Verhinderung des Schülers Vorgelegen und der Schüler den Lchrer hiervon mindestens 24 Stunden vorher benachrichtigt hat. Auf Veranlassung des Lehrers ausgefallene Stunden werden nachgegeben. — Die Aufnahme eines Schülers ist zu jeder Zeit möalich, der Abgang nur zum 1. Januar, 1. April ober 1. Oktober unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat. Die Kündigung muß durch eingeschriebenen Brief erfolgen. — An den gesetzlichen Feiertagen
Gchauexerzieren der Feuerwehr
Lichtbilder-Vortragsabend.
so führte £t u. a. einleitend aus, gezeigt, in welchem Ausmaße sie in der Lage fei, Feuer zu bekämpfen. Ihre Arbeit sei eine aufopfernde, und wir mußten den Feuerwehrleuten in hohem Maße dafür dank- bar fein. Es habe eine Zeit gegeben, in der es ein führender Mann in unserem Kreise wagen durfte, mit dem roten Hahn zu drohen — eine geistige Haltung, die wir nie verstehen konnten unb heute um so weniger verstehen könnten. Heute seien wir mit allen Kräften barauf bebacht, Feuer zu verhüten, benn alles, was burch Feuer vernichtet werbe, fei verlorenes Dolksvermögen. Das Feuer sei uns als nützliches unb als verheerenb schäbliches Element gut bekannt. Die große Bebeutung der Aufklärung über Feuerverhütung werde wohl jedermann klar, wenn er höre, daß in Deutschland täglich 13 Brände allein durch Kinderhand entstehen, baß Deutschlanb jährlich ein Dolksvermögen von 500 Millionen Mark burch Schabenfeuer verliert. Das entspreche einem täglichen Verlust von 1,5 Mil' Honen Mark, einem stünblichen von 63 000 Mark.
gegen das Urteil des Kreisausschusses des Greifes anftaltungen, die alle Aufmerksamkeit verdienten. Büdingen (vom 8. Mai 1933), fand schnelle Erle- Auf Oswaldsgarten waren die Feuerwache, bigung, ba bie Gemeinbe Berstabt ihre Berufung bie Freiwillige F e u e r w e h r unb bie G a i l- zurückgezogen hatte. f ch e Feuerwehr aufmarschiert. Sämtliche Ge-
Zum Schluß kam noch eine Klage wegen Erstat- väte ber brei Wehren waren tabellos ausgerichtet tung von Fürsorgeaufwenbungen zur Derhanblung. ~ v’
mit ben Geräten. Die Hebung klappte vorzüglich
AuSpartelamtllchenBeraNNNNachNNgeN und ließ erkennen, baß bie Feuerwehren ihre Ge-
unb vom 24. Dezember bis 1. Januar fällt ber Unterricht aus. Außerbem wirb eine jährliche Ferienzeit von zehn Wochen angesetzt, bie im allgemeinen mit ben Schulferien zusammenfallen soll. — Der Schüler verpflichtet sich, sich an öffentlichen Aufführungen nur mit ausbrücklicher Genehmigung ber Lehrkraft zu beteiligen.
2. Bestehenbe Unterrichtsverträge, bie bieser Anorbnung nicht genügen, finb ihr bis zum 1. Januar 1935 anzugleichen.
3. Das Minbe st Honorar Darf bei einer wöchentlichen Unterrichtsstunbe nicht weniger als 8 Reichsmark monatlich betragen.
4. Verboten ist bas öffentliche Bekanntgeben von Honorarsätzen in Zeitungen, Zeitschriften, auf Plakaten, bie Aufgabe anonymer ober nur mit Telephonangabe versehener ober marktschreierischer
** Eine Fünfunbachtigjährige. Am heutigen Samstag, 22. September, kann die Witwe Frau Johanna Schmoll, geb. Herbert, Frankfurter Straße 7, ihren 85. Geburtstag feiern. Die Jubilarin erfreut sich bester Gesunbheit.
** Eine Achtzigjährige. Am heutigen Samstag, 22. September, feiert Frau Katharina Herdt Ww., geb. am 22. September 1854, ihren achtzigsten Geburtstag. Die alte Dame, die mit ihrem Gatten, dem Jnstitutsgehilfen der chirurgischen Bete- rinärklinik Kaspar Herdt seit 1880 in Gießen lebte ist 40 Jahre Abonenntin des „Gießener Anzeigers". Seit 1932 wohnt die noch sehr rüstige und sich guter Gesundheit erfreuende Witwe bei ihrem Sohne, dem praktischen Tierarzt Dr. Wilhelm Herdt in Grünverg.
** Das Museeum im Alten unb im Neuen Schloß ist am Sonntag zwischen 11 unb 13 Uhr geöffnet.
** Eine ftäbtifdje B r e n n h o l z v e r st e i - g e r u n g finbet am fommenben Mittwochvormittag im Stabtwalb statt. Näheres in ber heutigen Be- kanntmachung.
** Das Sammeln von Leseholz m ben Abteilungen 65 unb 66 bes Stabtwalbes ist nach Beenbigung ber Holzfällungsarbeiten wieder gestattet. Interessenten seien auf die heutige Bekanntmachung der Bürgermeisterei hingewiesen.
** Schweinemarkt. Am kommenden Mittwoch findet hier Schweinemarkt statt.
** Heimkehrende F e r i e n k i n d e r. Am kommenden Montag um 15.26 Uhr werden die aus dem Kreise Gießen nach dem Kreis Groß-Gerau zu vierwöchigem Ferienaufenthalt geschickten Kinder nach Gießen wieder zurückkehren.
** Verkehrsunfall. In der vergangenen Nacht gegen 1.30 Uhr ereignete sich in der Rod- heimer Straße ein Verkehrsunfall. Ein Motorrad stieß dort mit einem Auto zusammen. Der Führer des Motorrades und sein Beifahrer, der 26jährige Arbeiter August Seibert von Frankenbach, kamen zu Fall. Während der Lenker des Kraftrades keinerlei wesentliche Verletzungen erlitt, mußte sein Beifahrer mit Prellungen, Hautabschürfungen und verschiedenen anderen leichteren Verletzungen in die Chirurgische Klinik gebracht werden.
nach. Man kann ja neben der Brustnahrung an» fangen, dem Kind die Flasche zu geben. In einem großen Kinderheim wurde die Erfahrung gemacht, daß Brustkinder viel lieber die Flasche nehmen, wenn sie einen Gummipfropfen haben, der der mütterlichen Brustwarze nachgebildet ist. Diese Pfropfen gibt es überall zu kaufen. Wenn man die Flasche nun die ersten Male in die Nähe der Brust hält — dann nimmt das Kind die Flasche bestimmt. Es merkt manchmal den frommen Betrug gar nicht!
Gesunde Kinder, die schlecht essen, sind meistens verzogen. Sie lassen sich mit Freuden bei Tisch vom Essen ablenken. Sie spielen mit dem Serviettenring ober bem Löffel, gucken umher unb beschäftigen sich mit anberen Dingen. Das Kinb muß lernen, daß man nicht ewig bei Tisch sitzen kann — hat es einen Teller nicht leer gegessen, dann muh ab- gerhent werden! Wenn das Kind ein- ober zwei-1 mal — das schabet gar nichts — hungrig vom Tisch aufsteht, dann lernt es, bah man bei Tisch nicht spielen barf!
Das Problem bes Suppenkaspars wirb in jeher Familie einmal auftauchen. Es liegt an ber Mutter, es zu besiegen!
„Ich esse meine Suppe nicht..das darf es heute nicht mehr geben!
Bornottzen.
— lagestalenber für Samstag. Volkshalle Gießen, 20 Uhr: SS.-Konzert. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Maskerabe".
Aus der Provinzialhauptlladt
Kindererziehung am Eßtisch.
Die Geschichte vom Suppenkaspar, der seine ' Suppe nicht essen wollte unb am neunten Tage ; tot war, spukt noch heute in fast allen Familien. Das schlecht essenbe Kinb ist sich selber unb ben ' Erwachsenen zur Qual. Woher kommt es eigentlich, daß bas sonst gefunbe Kinb nicht essen will, baß es jeben Mittag Tränen gibt?
Ja, bas hat verschobene Ursachen. Es gibt Kinber, die einen ganz gesunben Appetit haben — nur gerabe bann nicht, wenn es Mittagessen gibt. Diese Kinber werben baburch verwöhnt, daß man ihnen in der Zwischenzeit allerhand Eßbares zusteckt, da noch ein Kekschen, hier einen Apfel. Selbstverständlich haben diese Kinder dann mittags keinen Appetit! Hier ist aber leicht Abhilfe zu schaffen, indem man konsequent die Zwischenmahlzeiten einstellt. Die ersten Tage wird es ein bißchen Mühe machen, aber bann gewöhnt sich bas Kinb an bie Regelmäßigkeit, die ihm auch viel besser bekommt!
Anders ist es mit den Kindern, die sich mit ihrem Nichtessen interessant machen wollen. Man glaubt gar nicht, wie schon ein zweijähriges Kind es merkt, wenn es der Familienmittelpunkt ist. Selbstverständlich ängstigt sich die Mutter, wenn das Kleine nicht essen will. Da wird gebeten und allerlei versprochen, nur damit Baby den Brei herunterschluckt. Ich kannte eine Mutter, die bei ihrem einjährigen Buben jeden Mittag ein ganze Schachtel Streichhölzer verbrannte, nur weil bas Bübchen erst bann schluckte, wenn bie Flamme aufglühte! Das ist Unfug! Das Essen soll keine Spielerei sein! Nichtessenbe Kinber können zu Tyrannen werben. Immer wieder hört der Kinderarzt: „Ja, das Kind kann aber doch nicht hungern!" Das ist richtig — aber ein Kind hungert auch nicht, es ißt schon, wenn es Hunger hat. Vielleicht zwei Mittage nicht aus Trotz — wenn es denkt, daß es damit doch etwas ereichen kann. Beachtet die Mutter aber dies Manöver gar nicht | — dann wird das Kind schon essen!
Es gibt auch Fälle, in denen sich Kinder, die sonst sehr artig und ganz normal essen, plötzlich gegen eine Speise sträuben. Man soll die Kinder bann nicht zum Essen zwingen. Kinber haben manchmal eine ganz bestimmte, instinktmäßige Abneigung. Vielleicht bekommt ihnen bie Speise nicht — sie bann zu quälen, wäre völlig verkehrt! Kinber müssen nicht alles essen! Allerbings, mäkelig bürfen sie erst recht nicht sein. Hier bas richtige Maß zu finben, wirb keiner guten Mutter schwer fallen.
Eine Schwierigkeit bereitet es sehr häufig, das Brustkind an bie Flasche zu gewöhnen. Man sollte bas nie plötzlich machen, sonbern immer nach unb
um 20.30 Uhr, folgenbe Zellenabende: Zellen 1 und überzeugen. Ferner wurde den Zuschauern Gelegei 2 Kaufmännisches Dereinshaus, Wernerwall; Zellen heit gegeben, die einzelnen Einrichtungen der W'
3 und 4 „Zum Gambrinus", Wetzfteingasse; Zellen * ' an
5, 6 und 7 „Aquarium", Walltorstraße.
Die NS. - Hago Kreisbetriebsgemein-
auf ihrem Weg zu den Staubabscheidern das Gebäude durchziehen, hinzukommen; allerdmegs smd Menschen während des Ganges der SorHertrom- meln in den Räumen nicht anwesend.
In der S t e i n r i ch t e h a 11 e sitzen die totem» richter, denen das schon im Steinbruch vorgerichtete Steinmaterial zur weiteren Bearbeitung zugeführt wirb Die Kettenbahn labt auch hier chre Loren in regem Betriebe ab, dazu erklingt bas Klopfen ber Hammer ber Steinrichter, bie bas Material mit geübtem Blick für bie erforberliche Größe und Form kunstgerecht behauen und das Pftastersteinmaterial Herrichten, das bei den Pflasterungen in Städten und Dörfern Verwendung findet.
Mächtige Silo räume nehmen zu beiden toei» ten des Hauptbetriebsgebäudes das Steinmaterlai auf, um es für den Versand vorrätig zu halten. Von hier aus werden dieEisenbahnwage n beloben, die bas Basaltmaterial weit hinaus m bie deutschen Lande befördern, ebenso auch die Lastzu g e unö Pferdefuhrwerke oder Kuhgespanne, die aus der engeren Umgegend kommen, um geringere Mengen des Steinamteriais zu holen.
Dor dem Hauptwerk liegen in gewaltigen Bergen Vorräte an Steinsplitt und <5 t e i n g r u s, P rx,, . ______L V-- SYDntortrtfs rtpnt
im Verfolg einer Entscheidung des Ministeriums I einen Polizeibefehl erlassen, der den Erben bes inzwischen verstorbenen Dr. Sch a ab aufgab, ben ehemaligen Zustanb bes Bachlaufes roieber herzu- stellen. Die Empfänger bes Polizeibefehls hatten' gegen ben Polizeibefehl Berufung an ben Provinzialausschuß eingelegt. Zur Beweisaufnahme waren eine Anzahl Zeugen unb Sachverstänbige bes Kulturbauamtes geloben. Vor allem beschäftigte man sich mit bem Charakter bes Wasserlaufes unb mit bem Ausmaß ber Beeinträchtigung für bie an- liegenben Gärten. Der Verteibiger ber Beklagten legte zunächst bie Rechtslage bar unb betonte, baß es feinen Manbanten kaum zugemutet werben । könne, ben ursprünglichen Zustanb roieber herbeizuführen, ba bies mit Kosten oerbunben sei, bie in . .
keinem Verhältnis zu bem Nutzen ber Anlieger Telephonangabe versehener ober markt chreienscher ftünben Regierungsrat Grein als Vertreter bes Anzeigen sowie bas öffentliche Anbieter, von Kreisamtes betonte, daß es sich bei diesem Wasser- f o ft e n I o f e m Unterricht m jedweder Form. — lauf um einen Bach handle, der unter des Hessische Prospekte und Werbezettel dürfen kerne irreführende Bachgesetz falle. Es müsse dafür gesorgt werden, Bezeichnung enthalten.
daß das Wasser in sein Bett zurückgeführt werde, 5. Unterrichtswerber (Agenten) burfen nur mit der Gemeinbebrauch gewahrt bleibe, Veränberungen Genehmigung ber „Fachschaft Musik-Erzieher in» nicht ohne weiteres eintreten bürsten. Die Entschei- nerhalb ber „Reichsmusikerschaft" tätig werben.
düng des Ministeriums und der Polizeibefehl, die 6. Die Nichtachtung dieser Anordnung kann die Wiederherstellung bes ehemaligen Zustandes als Mangel an Zuverlässigkeit im Sinne des 10 forderten, bestünden zu Recht. Dem Kläger solle der 1. Durchführungsverordnung zum Reichskultur- aufgegeben werden, das Wasser unmittelbar hinter kammergesetz vom 1. November 1933 angesehen feinem Grundstück wieder in den alten Bachlauf werden und zum Ausschluß aus der Reichs- zu leiten. Der Provinzialausschuß wies nach kur- mufikkammer führen. Der Ausgeschlossene verliert her Beratung die Berufung zurück und setzte den das Recht zur weiteren 93erufsausübung.
Streitwert auf 500 Mark fest. Gießener Wochenmarktpreise.
Die Verhandlung über eine Klage des Heinrich G i e ß e n, 22. Sept. Auf dem heutigen Wochen- FlPl[er«in.,Dbo«D1fI,xi,en 9«9ro martte Mieten: -Moltereibutter 145 bis 155, L°nd-
s-h> des Kreises Alsseld vom 8. Mm 1933 — der 135 bis 140, Matte 20 bis 25, Käse, Stück Klage lag em ähnlicher Fall zugrunde, wie der vor- 4 big 10 @ier SIaf(e s n> Klasse A 10'/-, Klasse B her behandelten Klage — konnte ausgesetzt werden, @raffe C 9% Klasse D 8%, Wirsing, grün, da man sich dahin einigte, der Feldbereinigung bie 11U' Äla''e L yX2' Älane u ö72' " ö' '
Regelung zu überlassen unb bis zu biesern Zeitpunkt burch eine Behelfslösung bem Uebelftanb (Versumpfung einer nachbarlichen Wiese, bie burch die Verlegung von Gräben entstanden war) zu
v ' Der gestrige Freitaa brachte im Rahmen der
gemutzens; hier: Berufung Feuerschutzwoche in unserer Stadt wieder zwei Ver- Kreisausschusses des Kreises anftaltungen, die alle Aufmerksamkeit verdienten.
Täglich fallen vier Menschen dem Flammentod zum Opfer. Die Notwendigkeit der Erziehung und Aus' tlärung liege auf der Hand. Der Redner schilderte im weiteren Verlaufe des Vortrags an Hand guter Bilder die Möglichkeiten der Feuerverhütung, besonders die Erziehung des Kindes zur Vorsicht beim Umgang mit Feuer, und redete auch den Erwach' jenen ins Gewissen. Er wies auf die mannigfachen Gefahren des Feuerausbruches im Haushalt, in ber Werkstatt, im Keller und auf Bodenräumen hm und gab klare Verhaltungsmatzregeln in allen einzelnen Fällen. Der Vortrag fand eine aufmerksame
gen kennenzulernen. Die Wagen wurden sodann wieder aufgerüstet. Im Anschluß an die Schauübung
~1V v/ „ o a gab die Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr vor schäft Handel 17, Fachgruppe Gast - dem Depot der Gailschen Feuerwehr in der Reust ät t e n g e we r b e , veranstaltet am kommenden ftabt ein Platzkonzert, bas viele bantbare Zuhörer Mittwoch, 26. September, um 15 Uhr, eine Kunb- fanb.
gebung bes gesamten Gaststättengewerbes bes Krei- Am Abenb fanb ein Lichtbiibervortrag im Cafe fes Gießen im Caf6 Leib. Jebem Betriebsführer I Leib statt, ber von ben Ortsgruppen Norb unb Ost unb Gefolgschaftsmitglieb wirb ber Besuch bieser der NSV. veranstaltet war.
Kunbgebung zur Pflicht gemacht. Ortsgruppen-Amtsletter Pg. Jockel
Der Führer des B an n es 116 der S)5. flibt leider nicht lehr zahlreichen B-Iuch-r herz,
bekannt, daß d.e sur den heu -g-n Eamstaaab> nd ’^mitttolnmen/ aus die Ziele der NSD, in «nges-tzt- Fuhrertagung des Un -rbann°s IH/116 'UnfaUDcrl)ütun8 hj„ unb betonte,
Watzenborn-Steinberg in Lich aussallt. ber ^end unter dem Motto „Kamps der
Heute GG.-Konzert in der Volkshalle. F-u-rsgesahr" stehe. Viele Volksgenossen seien sich 'n™ (=(= örinofr. an(d)einenb ber Sebeutung besten noch nicht ganz
Das heutige Konzert der Hanauer SS. Kapelle ben)U^tf jonrt hätte das Öntereffe an dem Abend inn-rÜn '^?aM° D-'r Ert'räg"^s K°7z°rlöbends ÄS ^'°Lchade«ung'Ausi
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also nicht nur -inen genußreichen Abend haben, Seftcn de» Volksganzen -u-wirken werde, sondern auch zu einem vorbildlichen Werke der I Zellenamlsietter Pg. v o r r
Nächstenhilfe beisteuern. Als besonderes Ereignis I hielt sodann einen längeren Vortrag, in dessen Verdes Abends ist auch anzusehen, daß der Oeffentlich-1 lauf er zwei Lichtbildstreifen zeigte, die in ein» I feit das neue Feldzeichen der 83. SS.- Standarte I drucksvoller Weife richtiges und falsches Verhalten I Gießen bei dieser Gelegenheit zum ersten Male I im Umgang mit dem Feuer, mit feuergefährlichen gezeigt wird. Für die Jugend ist noch von Bedeu-1 Flüssigkeiten, mit elektrischen Stromleitungen, mit tung, daß im Anschluß an das Konzert Gelegenheit i Gas und mit Heizanlagen vor Augen führten. Die »zum Tanz gegeben ist. ! Feuerwehr habe im Laufe der vergangenen Tage,'feinen Abschluß.
— Tägeskälenver für Sonn tag. Bund Deutscher Mädel, 15 Uhr, Waldsportplatz DsB.- Reichsbahn: Sportveranstaltung. — Llchtspielhaus, Bahnhofstraße: „Maskerade'. — Klavierschule Schlesier-Altmann, Goethestrahe 63, 10.30 Uhr. Schüler-Vortrag. — Gießener Turnerschaft, Wieder- sehensfeier der ehemaligen Turnfestsieger, 11 Upr. Antreten zum Marsch nach dem Jahngedenkstem, ab 16 Uhr: Gemütliches Zusammensein m der Turnhalle. — Petrusgemeinde, 15 Upr, Sieb as» höhe: Gemeindetag. — „Liebigshohe , 20 Uhr.
Tanz.
Sitzung des Provinzialausschusses.
Unter dem Vorsitz von Kreisdirektor Kl ost ermann hatte gestern vormittag der Provinzialausschuß der Provinz Oberhessen in verschiedenen Streitsachen zu verhandeln.
In der Klage der Dr. med. Schaad Erben (Lich) gegen den Polizeibefehl vom 22. November 1933 handelte es sich um eine Angelegenheit, bie bereits mehrere Jahre bie unmittelbar Beteiligten bewegt. Dr. Schaab hatte vor einigen Jahren an ber Straße nach Garbenteich ein Haus gebaut unb dabei aus bautechnischen Grünben einem kleinen
L7 ermMcht ^°r/ °t- i'm ^U^tbettlebsgebäude °N einigen Gärten narbeiführte, sondern, aus an- selbst, die rasche Bewegung bes verarbe-iteten Stein- materials, so daß der Betrieb überall die schnellste Abfertigung ermöglicht. ,
Wie segensreich das Unternehmen für unsere oberhessische Heimat sich auswirkt, geht daraus hervor, daß es einer großen Anzahl Arbeiter weiten im Umkreise von Ober-Widdersheim Arbeit undBrot bietet, hiermit die heimische Wirtschaftskraft auf allen Gebieten ber menschlichen Vebarfsdeckung stärkt unb ben Schatz bes Heimatbobens ber deutschen Dolksgesamtheit dienstbar macht, ja darüber hmaus in guten Zeiten auch nach dem Ausland absetzen und dadurch die deutsche Volkswirtschaft befruchten kann. Der umfangreiche Betrieb ist zugleich auch ein eindrucksvolles Zeugnis für die aufroärtsftrebenöe Tatkraft deutscher Menschen, denn der erst vor zwei Jahren verstorbene Vater des jetzigen Betriebsinhabers hatte als einfacher Bergmann den Steinbruchbetrieb begonnen, ihn durch persönliche und fachliche Tüchtigkeit, wie durch geschickte Betriebsfuhruna in glücklicher Weise zur Höhe geführt, um das Werk bann seinem Sohne und jetzigen Inhaber zu übergeben, der es als Vermächtnis zu treuen Händen nach den Grundsätzen guter deutscher Betriebsfuh- rung weiter verwaltet.
Einen weiteren Betrieb von etwa gleichem Um» fange und gleicher Größe unterhält die Firma Nickel auch noch in Dreihausen (Kreis Marburg) im Ebsdorfer Grund.


