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Versammlung.
äußerst korrekt.
GeneralversammlungderSpielvereimgungMv
j Krofdorf, 21. Jan. Einige schöne, lehr-
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* A-dächtnis ^iche Unterhaltungsstunden bot unserer Schuljugend lerschulkonM $err Kraß aus Freienseen bei Grünberg, der als *hnrf, galt VS Maliger Unterseebootmatrose an Hand Don ßid)t- n°,ert Direkte tiB)ern ÜOn Deutschlands stolzer Kriegsflotte er- °Jnfnnbenen M zätlte. Besonderes Interesse fanden seine Schilde- 0 ta Altendorp m!nfien von seinen persönlichen Erlebnissen auf dem
Fußball des Sonntags
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füllte seinen Posten gut aus. l.^ ----,r , r _ ..
Schiedsrichter Bopf (Nieder-Wei-sel) leitete praktischen Tätigkeit der Veremsfuhrer beschloß die
Kampfe vor dem Gäste-Tor. Zweimal wurde der Ball über die Latte gejagt. Erst im Anschluß an einen Eckball und zweimaliges geschicktes Kopfspiel
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Platz befehl «öffnete Iflmmlung. j,. rbeikfront ' dunadn die Reichs^. Sabres gelcifle besetz zur Drb m Deutschlatz ie Kundgebunj
vermochten. Nach dem Wechsel vermochte ine Gießener Mannschaft nicht mehr in der gezeigten Weise tonangebend zu bleiben. Einmal kamen die Mainzer besser ins Spiel, insbesondere leistete «die Hintermannschaft eine recht gute Zerstörungsarbeit, zum anderen ließ der Gießener Sturm die notwendige Zusammenarbeit vermissen. Es wurde nicht zeitig genug abgegeben, auch hätten die Außenstürmer häufiger ins Gefecht geschickt werden dürfen. Erst kurz vor Schluß setzten die Spielvereinigungsleute nochmal Dampf auf. Das Bemühen wurde denn auch durch zwei in schöner Manier erzielte Tore belohnt.
Zur M a n n s ch a f t s k r i t i k ist zu sagen, daß die unterlegene Partei eine sympathische Elf ins Feld stellte, die zu kämpfen, aber auch zu verlieren verstand. In den einzelnen Mannschaftsteilen war ausgeglichenes Können vorhanden. Der Torwart war trotz eines Ungeschicks an der Niederlage schuldlos. — Die 1900er warteten wieder mit einer Leistung auf, die Anerkennung verdient. Jeder einzelne Mann war ausgezeichnet disponiert und
nationalen Verbände angehöre, brauche am Volkssport im Verein nicht teilzunehmen. Eine auherordent- | lich rege Aussprache über viele Fragen aus der
tiin Patenkind
kann einstiges! Glück ersehen. Werdet Winterhilfspaten!
Nachdem noch der Bericht der Frauenabteilung, die im vergangenen Jahre in ihrer Aktivität nicht ganz an das Vorfahr herankam, und der Bericht des Platzvereins verlesen worden war, wurde unter der Leitung von Herrn B e n d e die Neuwahl des Vereinsführers vorgenommen. Entsprechend einem einmütig aufgenommenen Vorschlag wurde einstimmig Herr Hohmann zum Führer des Vereins gewählt. Der neue Vereinsführer gab sodann in einer kurzen An- svrache bekannt, in welcher Form er den Verein besonders zu fördern gedenke. Mit einem dreifachen „Sieg-Heil" auf den Führer Adolf Hitler wurde die Versammlung geschlossen.
Mit besonderem Interesse wurde der Bericht des Leichtathletikfachwartes ©evrg Richt- berg verfolgt, der eine besonders erfreuliche Entwicklung der Leichtathletikabteilung ausweisen konnte. Die Abteilung hatte eine lebhafte Tätigkeit auch im vergangenen Jahre entfaltet. Der Wett- kamvfbetrieb war wieder sehr rege gewesen. Die Leichtathleten nahmen an vielen auswärtigen Veranstaltungen mit gutem Erfolg teil. Insgesamt konnten 89 erste, 57 zweite und 42 dritte Siege errungen werden. Die Klubkämpfe wurden dabei jeweils als nur ein Sieg berechnet. Im ganzen Reich steht die Spielvereinigung 1900 mit den Leistungen ihrer Leichtathleten an 3 5. Stelle. In Westdeutschland behauptet sich der Verein an 7. S t e l l e. Besondere Anerkennung verdienten die in der Westdeutschen Bestenliste geführten vier Staffel-Leistungen. Die Vereinsleitung hat bei der Unterstützung gerade dieser Abteilung viel Verständnis gezeigt.
Der Leiter der Handballabteilung, Herr B i r k e n st o ck, konnte ebenfalls eine recht erfreuliche Entwicklung zur Kenntnis geben. Die 1. Handballmannschaft konnte sich in der Gauliga gegen sehr spielfähige Vereine mit nur einem Punkt Unterschied hinter dem Turnverein Wetzlar an 2. Stelle behaupten. Die guten Leistungen der Mannschaft seien nicht zuletzt eine Folge des vorbildlichen Mannschaftsgeistes, der in der 1. Hand6allelf bersche. Sehr aufschlußreich sei eine Gegenüberstellung zu den Leistungen des Jahres 1932.
VfB. Gießen.
VfB. Gießen — Spv. Lollar 4:2 (1:1).
Das Derbandsspiel des gestrigen Sonntags mußten die Grünweißen höher gewinnen. Die VfBer zeigten sich auch in diesem Kampf wieder von ihrer bekannten Seite: feldüberlegenes Spiel, schöne Kombination, der Torschuß aber ließ zu wünschen übrig. Erst Leutheuser mußte aus der Verteidigung m den Sturm kommen, um dem Spiel sofort die entscheidende Wendung zu geben. Lollar war nicht der Gegner, der den Gießenern ernsthaft zu schassen machen könnte. Das kam besonders m der ersten
Spiele 39 26 20
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Vereinsführertagung im Kreis Gießen (OIÄ.)
Unter starker Beteiligung der Dereinsführer der Sportvereine des Kreises Gießen (politische Kreise Gießen und Wetzlar) im Bezirk des Gaues XII des DFV., fand am Sonntag vormittag im Caf6 Ebel zu Gießen eine Versammlung statt, die den Teilnehmern wieder wertvolle Anregungen für ihre Arbeit in den Vereinen in Stadt und Land gab. Kreisführer Henkel- Gießen leitete die Versammlung und führte u. a. zunächst folgendes aus: Die Versammlung solle Klärung über verschiedene materielle und ideelle Fragen des Vereinslebens bringen, ferner, soweit es möglich ist, Klarheit in den Fragen der Stellung der Sportvereine zur SA. sowie über die Spieldurchführung bringen. In der Zusammenarbeit solle der Sport neben der SA. dem Vaterlande dienen. Der Sport habe seine Anerkennung durch den Führer Adolf Hitler in der Bejahung der Notwendigkeit der Leibesübungen gefunden. Alle Maßnahmen des Reichssportführers deuteten darauf hin, daß die Sportvereine getrost in die Zukunft blicken könnten. Für die Vereinsführer gelte es, alle Kraft in den Dienst der Bewegung zu stellen. Die Sammlung aller Erkenntnisse und die eifrige Arbeit allein verbürge den Fortbestand der Vereine und ein gedeihliches Wirken.
Im weiteren Verlauf der Versammlung berichteten die verschiedenen Fachwarte des Kreises über die gegenwärtige Lage im sportlichen Leben. Nachdem der Kreisjugendführer darauf hingewiesen hatte, daß es gelte, die Jugend beim Sport zu erhalten und gerade hier verständnisvoll^ Arbeit zu leisten, sprach der Schiedsrichtersachbearbeiter über das Schiedsrichterwesen. Die Verhältnisse seien inzwischen besser geworden. Es sei allerdings notwendig, daß die Vereine nur derartige Personen zur Ausbildung der Schiedsrichter vorschlagen, die in ihren Fähigkeiten auch die Garantie bieten, als richtige Schiedsrichter tätig sein zu können. Der Volkssport- wart machte darauf aufmerksam, daß der Volkssport in den Vereinen unbedingt aufrechterhalten werden müßte, besonders für diejenigen Mitglieder im Alter von 17 bis 25 Jahren. Wer einem der
Gpielvereinigung 1900 Gießen.
1900 Liga siegt in Butzbach 1:0 (0:0).
In Butzbach ist nur sehr schwer zu gewinnen und wie vorausgesagt, hatten auch die Blauweißen ihre liebe Mühe und Not, dort Sieger zu bleiben. Um so erfreulicher war es, daß die mit Ersatz für Balser, Zeiler und Roth antretende Elf mit zäher Energie um die Sieg es palme rang. Sie hat, gemessen an den Ehancen, zu knapp gewonnen. Der Sturm befriedigte nicht. Läuferreihe und Schlußdreieck erledigten ihr Pensum ohne Tadel. Schlarb bekam nichts gefährliches zu halten.
Die Spielvereinigung 1900 ließ sich vertreten durch: Schlarb; Lust, Lippert; Langsdorf, Heilmann, Heinbach; Günther, Grünewald, Schmelz, Koch, Jäger.
Butzbach war im Feldspiel ein gleichwertiger Gegner, aber nicht so schnell und des öfteren auch ungenauer in der Ballabgabe als die Gäste. Die Butzbacher, körperlich überlegen, spielten hart. Der vorzügliche Schiedsrichter Pfeiffer (Hanau) hatte für unfaires Angehen immer ein richtiges Auge. Die Bodenverhältnisse waren sehr schlecht. Dadurch war das Treffen auch keine erbauliche Leistung, das Versagen der beiderseitigen Stürmerreihen in erster Linie daraus zurückzuführen.
1900 begann recht gut und hatte auch Vorteile. Zu mehr als Ecken langte es aber nicht. Grünewald und Schmelz vergaben, mangels Taktik, zwei große Chancen. Auch Butzbach war einmal vom Pech verfolgt, Lippert rettete zur Ecke. Als Jäger einen Prachtschuß ins leere Tor setzen will, hat er das Pech, einen Gegner nur ganz knapp anzuschießen. Mit 0:0 werden die Seiten gewechselt.
Sofort beginnt das Spiel aufs Neue. Die Gießener Angriffe sind jetzt durchdachter, die Torgelegenheiten häufen sich. Bei einer verzweifelten Fußad- wehr des Butzbacher Torhüters fehlt der schnelle Schütze zum Nachschuß. Zweimal werden flache Hereingaben vom Torwächter der Gastgeber verfehlt. Die Gäste hatten aber sichere Abwehr erwartet und somit auch diese großen Momente verpaßt. Bei einem erneuten Angriff stürzte Freund und Feind nach dem Ball. Jäger (1900) war der Glücklichere. Sein flacher Schuß saß unhaltbar im Netz, seinem Verein damit die Führung gebend. Jetzt taute Butzbach auf und schuf brenzliche Momente vorm Gießener Tor. Die Abwehr stand aber eisenfest und bald war auch dieser Ansturm überstanden. Keiner der Spieler ließ mehr locker und unter Ausgeglichenheit gi,ng die Begegnung nach weiteren etwa 15 Minuten Spieldauer zu Ende.
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konnte Haupt mit glattem Schuß unhaltbar einsenden. 1:0! In der Folge machten sich die Gäste verschiedentlich frei und wurden einigemale sehr gefährlich. Tatsächlich brachte ihnen auch ein überraschender Durchbruch einen Erfolg ein, und mit 1:1 Toren ging es in die Pause
Nach dem Wechsel spielten die Grlinweißen nach wie vor überlegen, die Gegner wehrten sich aber verzweifelt und verhinderten vorerst jeden Erfolg. Zur allgemeinen Ueberraschung kamen die Lollarer zu einem 2. Tor, nachdem Bingel gestürzt und der Tormann herausgelaufen war. Die Freude der Gäste dauerte aber nicht lange. Leutheuser aing :“ den Sturm und beschloß schon den nächsten Angriff mit einem unhaltbar geschossenen Tor. 2:2 stand nun das Spiel. Die Gäste kämpften mit unverminderter Energie, wurden auch noch einigemal sehr gefährlich. Mit viel Geschick rettete Bingel (unmittelbar am Tor) zweimal in höchster Not. Dann drehten die VfBer wieder auf, Leutheuser konnte durch einen weiteren recht eindeutigen Schuß auf 3:2 erhöhen, und ein matt geschossener Elfmeter-
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eiliger Heimatgedichte durch Kinder, sprach Lehrer Praß, ausgehend von Adolf Hitlers Wort: „Das Wesentliche einer Revolution ist nicht die Erringung bet Macht, sondern die Erziehung der Menschen", zmächst über Erziehung und Volksbildung im heu- tijen Staut unter besonderer Betonung der im Hei- mtgedanken verankerten bildenden Kräfte. Die Zsündung des Propagandaministeriums, des Kampf- bpdes für deutsche Kultur, des Bundes „Kraft bi-cf) Freude" und des Reichsbundes Dslkstum und Himat feien sichtbarer Beweis für die ernsten vrksbildnerischen Bestrebungen unserer Regierung. Dr Redner verbreitete sich dann über Zweck und Ale des Reichsbundes Volkstum und Heimat, mit bin Seite an Sette unser Heimatverein, der G l e i- b.rgverein, marschiere, der mit großen Buch- ftoen auf feine Fahne dieselben Ideale geschrieben habe und der fast 100 Jahre die Gleiberg- trifoition wahre, das Alte aber nun auch in bester fyrmonie mit den Aufbauzielen unseres national- shnalistischen Staates vereine.
Zehner P r a ß , der aus dem Gefühl der Heimat- ve dundenheit heraus und durchdrungen von der Kenntnis der in Heimat und Volkstum verankerte! Kräfte, schon längere Jahre in der Heimatbe- v-zung tätig ist und sein Augenmerk hauptsächlich Clr die heimatgeschichtliche Vergangenheit gerichtet |(r. zeigte dann einen mit großer Sorgfalt zusam- Mnqestellten Filmstreifen aus dem Krof- dv r f e r Dorfleben, dessen klare Bilder starken Mang sanden. Beginnend mit einer Gesamtan- fidt, sah man die ältesten Häuser des Ortes, dann fpirtere schöne Fachwerkbauten, alte Türen, das Tlu-fbackhaus, Pappeln am ehemaligen Brand weih er, |)$. Kriegerdenkmal von 1870/71, Amtsgebäude, eiie Schmiede, alte Leierbrunnen, sämtliche Schule! und eine Reihe von Bildern von dem Kirchlein. iÄv-ischendurch tauchten eine Menge Ortsbewohner be Arbeit und Muße, Pferde im Pflug usw. auf. ©Dfie Heiterkeit erregte das Bild des „rappelnden' Oi sdieners, wozu ein humorvolles Gedicht in treff- |fdK>r Weise den Inhalt der Bekanntmachungen br chte. An die einzelnen Bilder schloß der Redner tze-bickt heimatkundliche und heimatgeschichtliche Be- iuchtungen an, so daß die Zeit mir zu schnell Der- trn. In passenden Liedern der ersten Schulklasse inr er Leitung von Konrektor Drescher klang der > mat wohlverdientes herrliches Lob. So konnten zun Schluß Rektor Echtem acht und Direktor Ms n k e n (Kinzenbach) der Führer, des Gleiberg- Dei«eins, der der Veranstaltung beiwohnte, ihre Zr^ude über den außerordentlich gelungenen Abend zun Ausdruck bringen und an die Beteiligten, in- forderheit an Lehrer Praß, den Dank abstatten.
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Im Vereinslokal „Postkeller" fand am Samstag-1 abend die Generalversammlung der Spielvereinigung 1900 statt. Jln Mittelpunkt der Versammlung! stand die Berichterstattung der einzelnen Fachwarte über die sportliche Tätigkeit im Jahre 1933, sowie die Wahl des Vereinsführers. Der bisherige 2. Führer des Vereins, Herr Keiner, leitete die Versammlung mit herzlichen Worten der Begrüßung ein. Sodann wurde durch den Schriftführer des Vereins Herrn Ehrhardt der Jahresbericht des Vereinsführers Dr. Gujot verlesen. Der Bericht gab eine große Ueberschau über die Lage des Vereins und schloß mit den besten Wünschen für das Jahr 1934. Herr Keiner gab kurz Kenntnis von der Mitgliederbewegung innerhalb des Vereins. Trotz mancherlei widriger Umstände habe der Mitgliederstand erhalten werden können. In reger Sitzungstätigkeit fei die Verwaltung des Vereins in bisheriger mustergültiger Weife gehandhabt worden. Nachdem verschiedene interne Fragen Erledigung gründen hatten, erstatteten die Fachwarte die Jahres
berichte.
Der Leiter des Fußballausschusses, Herr Reininq, gab eine Ueberschau über die rege fußballsportliche Betätigung, gab aber auch von den mancherlei Schwierigkeiten Kenntnis, die einer voll befriedigenden Füßballtätigkeit im Verein im Wege stehen. Aller- dings sei festzuhalten, daß auch der Geist innerhalb der Mannschaft nicht so sei, wie man ihn ich wünschen möchte. Ein Teil der Mißerfolge ei darauf zurückzuführen. Mit der Neuregelung innerhalb der Bezirksklasse, mit der Zusammen- tellung der Mannschaften habe man zufrieden sein können. Das Gesamtergebnis der fußballsportlichen Tätigkeit der Spielvereinigung ist aus folgender Aufstellung ersichtlich: _
Mannsch.
1.
2.
3.
4.
Die VfBer stellten die technisch bessere Elf. Der Sturm zeigte sich leider nicht aktiv aenug. In der Läuferreihe fiel der 42jährige Kapeller angenehm auf. Das Schluhdreieck war nur schwer zu überwinden. Die Lollarer ließen im Aufbau fast jedes System vermissen, waren außerdem in der Ballbehandlung nicht sicher genug. Sehr lobenswert war der Eifer, mit dem die Mannschaft den Kampf betritt. Allerdings mußte sie, wie man hörte, mit viel Ersatz antreten. Der Tormann war der beste Mann seiner Els. Der Kampf wurde fair ausgetragen. Der Schiedsrichter leitete im ganzen gut, pfiff aber etwas zu viel.
Tore
110:32
52:36 22:49
184:117
mtgen von feinen persönlichen Erlebnissen auf dem IMBoot. Es stellte sich heraus, daß Herr Kratz «u dem von dem bekannten Kapitän-Leutnant ^r-iherr von Spiegel kommandierten Boot full*, der bei einem schweren Gefecht mit einem ^tarnten englischen Kriegsschiff über Bord gespült Birhe und in englische Gefangenschaft geriet. Frei- ietr von Spiegel, der jetzt auf einem Gut im fiflsn Deutschlands lebt, ist ein Sohn des um die ^LHrhundertwende hier wirkenden staatlichen Ober- (öfters Freiherr von Spiegel.
SPD R o d h e i m a. d. B i e b e r , 20. Jan. Ein Einspruch der Gemeinde Rodbeim gegen die be° Mchtigte Aufhebung der Gerichtstage ves Sutsaerichts Gladenbach in Rodheim V den gewünschten-Erfolg gehabt. Es wurde ent- ff)geben, daß das Amtsgericht Gladenbach nach wie 13: in Rodheim S p re ch t age abhalt und rar für die Ortschaften Rodheim, Bieber, Fellings- trifen, Frankenbach und Krumbach, die feit ber r-isreform im Oktober 1932 zum Kreis Wetzlar sl Ören. Nur bte Gemeinde Königsberg wurde dem Irrtsgerichtsbezirk Hohensolms zugeteilt.
<$roäfcucr auf dem Westerwald
SPD. Dillenburg, 20. Jan. In der Nacht un Samstag wurde der Westerwaldort Made- i ü h l e n von einem G r o ß f e u e 5 ^eim^esucht. m der mit Heu und Stroh reichgefullten Scheune ?s Landwirts Gustav Bretz war Feuer ausge- nchen, das sich mit Windeseile auch auf das an- Mzende Wohnhaus ausbreitete. Das gesamte’ Am de en brannte bis auf die Grundmauern meder. tid) Vieh kam in den Flammen um. Das Mobiliar nmte zum Teil in Sicherheit gebracht werden. Das euer hatte auch ein anderes Anwesen in '^'tleidem tz-.ft gezogen, jedoch konnte hier das Feuer rasch nqedämmt werden. Die Brandursacke üt noch nicht
Oie Verbandsspiele in Aordhessen.
Da das Wetter in den letzten Tagen etwas beständiger geworden ist, konnten im Gau Nordheffen diesmal sämtliche angesetzten Spiele zur Durchführung kommen. Dabei gab es keine einzige lieber- raschung, alle Spiele endeten mit normalen Ergebnissen. Hanau 93 fertigte Kurhessen Marburg überlegen mit 6:1 ab, Borussia Fulda blieb über den SC. 03 Kassel mit 4:0 erfolgreich und der VfB. Friedberg holte sich bei Chattia Kassel mit 3:1 die beiden Punkte. Auch bas Kasseler Lokaltreffen zwischen Sport unb Kurhessen enbete mit einem erwarteten 4:2-Sieg ber Kurhessen. In der Tabelle hat sich demnach in der Reihenfolge nichts geändert. Hanau führt weiter mit 22:6 Punkten vor Borussia Fulda mit 21:5 und den beiden Kasseler Vereinen SC. 03 und Kurhessen mit je 18:10 Punkten.
Um die Allgäuer Skimeisterschasten.
Reichswehr und nationale Verbände beim Patrouillenlaus.
In Nesselwang begannen am Freitag mit dem Patrouillenlauf des Reichsheeres und der nationalen Verbände die Wettkämpfe um die Allgäuer Skimeisterschaft 1934. Der Lauf, der wegen des in tieferem Gelände eingetretenen Tauwetters meist in über 1000 Meter Höhe durchgeführt wurde, versammelte 12 Patrouillen des Reichsheeres und 18 Mannschaften der nationalen Verbände am Start der 20 Kilometer langen Strecke. Als Sieger ging die Mannschaft der 1. Komp, des 7. Pionierbat.' München in 2:13,23 aus der schwierigen Prüfung hervor. Bei den nationalen Verbän- ben belegte der Sturm 31/20 Oberstaufen in der guten Zeit von 1:57,57 den ersten Platz.
Kurze Sportnotizen.
Der Fußballkampf Berlin — Prag endete auf dem Preußenplatz der Reichshauptstadt vor 35 000 Zuschauern mit einem überlegenen 5:0- (2:0) Sieg der Tschechen.
UngarnsNationalmannschaft,die am Vorsonntage in Frankfurt gegen Deutschland 1:3 unterlag, spielte an diesem Sonntag in Paris als Budapester Stadtmannschaft gegen die Stadtelf Paris. Die Ungarn siegten nach überlegen geführtem Spiel mit 3:1.
D i e Saskatoon Q u a k e r s , die für die Eishockey-Weltmeisterschaft bestimmte kanadische Mannschaft, konnte im Berliner Sportpalast ben Berliner Schlittschuh-Club, ber sich ganz ausgezeichnet schlug, nur mit 2:0 (1:0, 0:0, 1:0) bezwingen.
Beim Magdeburger Hal-lensportsest gewann Syring den 1500-Meter-Lauf in der für die Halle guten Zeit von 4:10,8. Min. vor Dr. Peltzer (4:11,3) und dem Wittenberger Böttcher. Im Sprinterdreikampf blieb Buthe-Pieper (Duisburg 99) vor Stein-Halle und Liersch-Charlottenburg in Front.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Sckriftleitungz
h. Sch. in h. Es ist nicht zulässig, daß ein Kauf- mann mit einem festen Preis ausgezeichnete Gegenstände höher verkauft, falls die Auszeichnung des Preises nicht irrtümlich erfolgt ist. Stellt der Auszeichnungspreis den Marktpreis bar, so können Sie auf Lieferung des Gegenstandes gegen Zahlung des ausgezeichneten Betrages bestehen. Verweigert der Verkäufer die Lieferung der Kauffache zu dem ausgezeichneten Preis und verlangt er, wie in Ihrem Fall, einen weit höheren Betrag, so können Sie Anzeige wegen Wuchers erstatten. Es dürfte sich auch empfehlen, einen entsprechenden Bericht unter Darlegung des Sachverhalts bei der NS - Hago einzureichen, die dann von sich aus das weitere veranlassen wird.
Saoddall:
19001.-6<£.Äain$l.9:5(7:5)
Mit der Verpflichtung der SC. Mainz, der zur Zeit spielstärksten Mainzer Mannschoift, hatten die 1900er keinen schlechten Griff getan. Dor einer verhältnismäßig ansehnlichen Zuschauerzahl wurde ein rassiges Spiel vorgeführt, bas stets in Bann zog.
Mit bem Wind im Rücken, jedoch gegen die Sonne pielenb, gingen die Einheimischen sofort zur Offen- ive über unb brachten auch Des öfteren die gegnerische Verteidigung in Verwirrung. Die zugesprochenen Straswürfe führten jedoch zunächst zu keinem Erfolg. Nach etwa zehn Minuten Spieldauer wurde der Bann durch den 1900er Mittelstürmer gebrochen.
Die gegenseitigen Angriffe wechselten nun immer schneller, und bald konnte auch ein gut freigespielter Mainzer den Ausgleich erzielen. Fast unmittelbar darauf erhöhte 1900 wieder auf 2:1. Aber ein verwandelter Strafwurf der Gegenseite stellte die Partie erneut Remis. Das war das Zeichen für die Spielvereinigungsleute aufzudrehen. Die Mannschaft zeigte auch nun bis zur Halbzeit ein ganz prächtiges Spiel. Die Ausbeute waren fünf weitere Tore, denen die Gäste nur eines entgegenzusetzen
Gwße alte Bäume, die für das Weichbild des O;1es charakteristisch sind, bleiben naturgemäß er- hclten. — Für bas W i n t e r h i l f s w e r k mürben in unserem Dorfe 86 Zentner Kartoffeln und flO Zentner Frucht gesammelt. Dazu kamen noch für die Umrechnung der Naturalien in Geld 32 Mk. De Spenden vom Eintopfgericht betragen zwischen 4(i und 50 Mark.
| Ft. Ober-Gleen, 19. Jan. Die hiesige O r t s - giuppe der NSDAP, hielt dieser Tage in br Gastwirtschaft Ruppert eine Versammlung ot Pg. Robert Schmitt (Steinheim) sprach über bös neue Reichserbhofgesetz, während der Ehrenbürger unseres Ortes, Pg. Alfred K l o st e r m a n n, üter Wirtschaft-, Innen- unb Außenpolitik sprach. Bilden Rednern wurde lebhafter Beifall zuteil.
preutzen.
Oer Führer als Ehrenpate.
LPD. Biedenkopf, 20. Jan. Im Kreisort A o m m e l sh a u s e n hat der Reichskanzler Adolf Hitler beim 10. lebenden Kinde Rudolf Adolf bei Arbeiters Gustav Heck die Ehrenpaten- s ih a f t übernommen.
Heimatabend in Krofdorf.
D Krofdorf, 21. Jan. Unsere Schule schenkte der Gemeinde am gestrigen Samstag einen schönen uhd denkwürdigen Heimatabend. Mit welchen Eiwartungen man der Veranstaltung entgegensah, zeigte ber bis in biß letzte Ecke vollbesetzte Moossche Äal. Nach Begrüßungsworten bes Schulleiters, RUtor Echternacht, und nach dem Aufsagen
Tore 70:90 67:86 53:44 ________38:16 Insgesamt 94 42 13 39 228:236
Die Jugend Mannschaften, über deren Tätigkeit der Jugendwart, Herr Lösch berichtete, hatten folgende Ergebnisse aufzuweisen:
Halbzeit zum Ausdruck.
Das Spiel begann zunächst mit einem sehr vor- sichtigen Tasten beider Mannschaften. Das dauerte allerdings nicht lange. Allmählich wurden die Grün- weißen überlegen, drückten immer wehr, unb Die Gäste mußten alles zur Verteidigung aufbieten In der 10. Minute etwa kam es zu einer ganz kritischen Situation vor dem Lollarer Tor. Ein schöner Schutz von rechts her wurde vom Tormann abgewehrt, prallte ins Feld zurück, wurde durch einen glanzenden Kopsball wieder zum Tor gebracht und von dem
Lallarer inI B-ll"p°n Feufter getreten, entschied das Spiel end. ihr^ Hälfte eingeschnürt. E- k-m zu heftigem | gültig
Mannsch.
Sviele
gern.
unentsch.
verl.
Tore
V 1932
32
18
1
13
199:164
1. 1933
30
21
1
8
230:142
2. 1932
13
4
0
9
56:83
2. 1933
17
9
1
7
102:83
Jnsges. 1933 47"
30
2
15
332:225
Mannsch.
Spiele
gew.
unentsch.
verl.
1
24
16
3
5
2.
19
11
2
6
Schüler
22
6
4
12
Insgesamt
65
33
9
23


