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Eine deutsche Sängerin Ehrendoktor von Philadelphia.

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Die Opernsängerin Sigrid Onegin wurde nach einem Konzert, das sie in Philadelphia gab, von der dortigen Universität zum Ehrendoktor ernannt.

Reichsberufswettkampf antreten. Folgende Anforde­rungen werden gestellt:

1. Praktische berufliche Aufgaben, gearbeitet an der Betriebsstätte oder unter betriebsähnlichen Vor- aussetzunaen. Für angelernte Arbeiter (Hilfsarbeiter) leichtere Aufgaben als für Lehrlinge, Gesellen und Gehilfen. Arbeitszeit ein bis vier Stunden, je nach Beruf.

2. Schriftliche Elementararbeiten. Rechnen, Fra­gen aus der Berufspraxis, kurzer deutscher Aufsatz. Arbeitszeit ein bis zwei Stunden.

Alle Aufgaben sind für jede Fachschaft innerhalb einer Berufsgruppe im ganzen Reich einheitlich die­selben. Sie werden jedem gedruckt oorgelegt. Es sind keine ausgeklügelten Aufgaben, die unlösbar sind oder einen besonderen Trick erfordern, sondern solche, wie sie uns fast tagtäglich im Arbeitsleben begegnen.

Es sind vier Aufgabengruppen von verschiedener Schwierigkeit geschaffen worden:

leicht: normal für erstes Lehrjahr (bzw. ^jäh­rige Hilfsarbeiter),

mittelschwer: normal für zweites Lehrjahr (bzw. 15jährige Hilfsarbeiter),

schwer: normal für drittes Lehrjahr (bzw. 16jäh- rige Hilfsarbeiter),

sehr schwer: normal für viertes Lehrjahr (bzw. 17- bis 18jährige Hilfsarbeiter).

Weil das berufliche Können sich auch bei Gleich­altrigen vielfach verschieden entwickelt, geben wir

Wahlfreiheit innerhalb der genannten Schwierigkeitsstufen.

So kann z. B. ein tüchtiger Lehrling im ersten Lehrjahre sich auch an die Aufgaben im zweiten wagen. Das umgekehrte Verhältnis, daß jemand sich geringere Leistungen zumutet, wird weniger gern gesehen. Es werden bei Abweichung von der Normaleinstellung nach oben oder unten einheitlich feste Plus- bzw. Minuspunkte gegeben, welche nie­manden übermäßig bevorzugen ober benachteiligen, sondern nur einen gerechten Ausgleich darstellen. Für die Prüfung und Bewertung sind einheitlich genaue Richtlinien geschaffen.

Es sollen im Reichsberufswettkampf die besten beruflichen Kämpfer festgestellt werden. Es gibt Orts-, Bezirks- und Reichssieger. Deren besondere Leistungen sollen mit Ehrenpreisen des Staates, der Bewegung und der Deutschen Arbeitsfront be­lohnt werden. Alle guten Wettkämpfer sollen Be­teiligungsurkunden erhalten.

Der Wettkampf jeder einzelnen Berufsgruppe wird noch veröffentlicht. Die genaue Zeit des Be­ginns ist durch Zeitungen, HJ.-Führer, Arbeits­front-Jugendleiter und Wettkampfleiter rechtzeitig zu erfahren. Ebenso werden die Wettkampfräume noch bekanntgegeben werden. Hier folgen zunächst die

Anschriften der Wettkampfleiter.

Die weibliche Jugend verteilt sich nach ihrer Be­rufszugehörigkeit auf die 14 Gruppen, Mädchen ohne Berufe gehören zur Gruppe 12.

1. Gruppe. Graphisches Gewerbe: Hch. M e l ch e r, Gießen, Krofdorfer Straße 19.

2. Gruppe. Oeffentliche Betriebe einschließlich Ver­

kehr: Wilh. Weller, Klein-Linden, Frankfurter Straße.

3. Gruppe. Holz: Karl Betz, Wieseck, Garten­straße.

4. Gruppe. Nahrungsmittel: Ernst Beyer, Gie­ßen, Bahnhofstraße 13.

5. Gruppe. Tabak: Hans Rabenau, Mainzlar.

6. Gruppe. Textil und Bekleidung: Wilh. Honig, Gießen, Asterweg 58.

7. Gruppe. Baugewerbe: Richard Müller, Lützellinden, Schulstraße 90.

8. Gruppe. Eisen und Metall: Willi V o l l a n d, Gießen, Rodheimer Straße 51.

9. Gruppe. Chemie, Papier, allgemeine Fabri­kation.

10. Gruppe. Bergbau.

11. Gruppe. Leder: (wird noch veröffentlicht).

12. Gruppe. Heimarbeit und Hausgehilfen: Otto Z o tz, Gießen, Am Riegelpfad 6.

13. Gruppe. Forst- und Landwirtschaft.

14. Gruppe. Deutsche Angestelltenschaft: Wilhelm Brack, Gießen, Lonystraße 18.

Der Führer des Bannes 116.

Gez.: Alfred Häuser.

F. d. R.: gez. Becker, Berufsreferent.

Oberheffen.

Zunglehrerkonferenz im Kreise Schotten.

* Schotten, 13. März. Die dritte amtliche Schulverwalterkonferenz im Schuljahre 1933/34 führte die Junglehrer des Kreises Schotten Gedern und Kaulstoß. In Gedern wohnten außer den Junglehrern alle Lehrkräfte des Bezirks Gedern der Konferenz bei. Fräulein Euler zeigte in etwa zweistündigem Unterricht das Turnen der Volks- fchulmädch'en, das feit einem Jahre in allen Schu­len des Kreises als Pflichtfach eingeführt ist. In Gedern selbst liegt der Beginn des Turnunterrichts der Mädchen schon weiter zurück. Trotzdem konnte man erkennen, daß die unteren und mittleren Jahr­gänge größere Beweglichkeit besaßen als die Mäd­chen der oberen Abteilung, ein Beweis dafür, daß der Turnunterricht nicht früh genug beginnen kann. Die dargebotenen Hebungen zeigten eine gleich­mäßige Beanspruchung und Durchbildung des Kör­pers und fanden allgemeinen Beifall. Den Abschluß ber Unterrichtsproben bildeten sehr schöne Volks­tänze. Der Leiter der Konferenz, Schulrat Dr. M e u e r, dankte Frl. Euler für ihre vorzügliche Arbeit. Er wies darauf hin, daß der Turnunter­richt weit mehr Beachtung finden müsse, as es früher üblich gewesen sei unb forderte alle Lehr­kräfte auf zur Mitarbeit an der Wiedergesundung unseres deutschen Volkes.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen begaben sich die Schulverwalter nach Kaulstoß. Am Freitag abend veranstaltete hier Lehrer Colmar einen Märchenabend im Schulsaal, wozu die Ein­wohner eingeladen waren. Der kleine Schulsaal war dicht besetzt, und der Abend zeigte die Verbun­denheit der Schule mit dem Dorfe. Einige Märchen wurden vorgetragen, andere vorgelesen. Sehr gut gefielen ein selbstersonnenes Märchen in Kaulstoßer Mundart unb die beiden Märchen:Der Wolf und die sieben Geißlein" undPechvogel", die von den Schulkindern sehr schön gespielt wurden. Gedacht­vorträge und gemeinsam gesungene Volkslieder waren eingestreut. Der Heimatabend war eine vor­zügliche Leistung mit einfachsten Mitteln. Der Bei­fall der Zuschauer war stark. Der Leiter der Konfe­renz dankte dem Lehrer und seinen Schülern für Sie genußreichen Stunden, ebenso Frau Colmar für die Einübung der Märchenspiele. Nach einem gemüt­lichen Beisammensein im Dorfwirtshaus suchten die Junglehrer ihre Quartiere auf, die die Einwohner von Kaulstoß umsonst zur Verfügung gestellt hatten. Die Gastfreundschaft der Bevölkerung war vor­bildlich.

Der Konferenztag in Kaulstoß wird allen Teil­nehmern in guter Erinnerung bleiben. Unseren Junglehrern ist durch diese Konferenzen Gelegenheit gegeben, mit den Bewohnern unserer Vogelsberg­dörfer in Berührung zu kommen und ihr Wesen und ihre Denkart kennen zu lernen. Das Bild von Kaulstoß wurde abgerundet durch einen Vortrag, den Lehrer Colmar am Samstagmorgen hielt. Das Thema lautete:Das Dorf Kaulstoß und feine Bewohner." Der Vortrag bewies, daß hier ein Leh­rer in unermüdlicher Arbeit es verstanden hat, die Schule auf eine hohe Stufe zu heben und das We­sen der Bevölkerung zu erforschen. Der sich an den Vortrag anschließende Unterricht, den Lehrer Col­marEpochalunterricht" nennt, zeigte neue Wege der Erziehung. Es wurde Erdkunde und Rechen­unterricht erteilt. Alle Teilnehmer waren von der Arbeitsweise hochbefriedigt.

Nach einem Dankeswort an Lehrer Colmar wurde die Konferenz durch Schulrat Dr. M e u e r geschlossen.

Landkreis Gießen.

ZSteinbach, 15. März. Der Evangelische Frauenchor und die Evangel. Frauen­hilfe veranstaltete heute ihren Schlußabend der winterlichen Zusammenkünfte im Saale desEin­horn". Die Ausführung der Veranstaltung lag bei

dem Frauenchor. Der Leiter, Pfarrer D ö l l, be­grüßte die Frauen und Mädchen und ihre Angehö­rigen, Gäste konnten bei der Größe der beiden Bünde und den beschränkten Raumverhältnisfen nicht eingeladen werden. Nach einem gemeinsamen Liede und einem Musikstück, gespielt von Angehörigen der Bünde, ging ein FestspielDeutschlands gute Gei­ster" in Szene. Das Stück, das die guten Geister unseres Volkes allegorisch zeigt, fand starken Wieder- Hall und brachte den Darstellerinnen wohlverdienten Beifall. Der Leiter knüpfte hierauf in seiner An­sprache an das Festspiel an und rief zum Dienst am Volk durch die besonderen Gaben des Evange­liums und schloß mit einem dreifachen Sieg-Heil für unser Volk und seine Führer. Unter Musikbeglei­tung wurde dann stehend das Horst-Wessel-Lied ge­sungen. Der Frauenchor sang darauf zwei Chöre unter Leitung seines Dirigenten Herrn Schleuse. Die Musikkapelle bot noch einige Stücke, es folgte dann das SpielLieber Besuch" nach einer Novelle von Victor Blüthgen. Auch hier wurde von den Darstellerinnen so gutes geboten, daß reicher Bei- ifaU ihre nicht geringe Mühe lohnte. Noch manches gemeinsame Lied ertönte, der Frauenchor zeigte, daß er neben den kirchlichen Liedern auch das Volkslied pflegt. Daß der gewohnte Kaffee mit Gebäck von den hiesigen Bäckern nicht fehlte, soll ebenfalls noch er­wähnt werden. In feiner Schlußansprache dankte der Leiter allen, die den Abend hatten verschönern helfen. Neben dem Frauenchor und den Musikern und den Mitgliedern, die durch Gedichtvorträge mit­wirkten, wurde besonderer Dank den Darstellern ge­zollt. Eine Tellersammlung fürs Winterhilfswerk er­gab 15 Mark, wofür der Zellenwart der NS.-Volks- wohlfahrt H. L. Gerhard seinen Dank aussprach und zum freudigen Weiteropfern aufforderte. Dieser Schlußabend der beiden kirchlichen Frauenbünde war ein echt deutsch-evangelischer Abend.

oo Langsdorf, 16. März. Bei der letzten Versteigerung aus der diesjährigen Holz- ernte wurden folgende Durchschnittspreise erzielt: 2 Raummeter Buchenknüppel 10 Mk., 2 Raum­meter Eichenknüppel 6 Mk., 1 Raummeter Buchen- reisig 1 Mk., 1 Raummeter Fichtenstöcke 1 Mk., Fichtenderbstangen 2. Kl. 0,60 Mk., 3. Kl. 0,40 Mk. Nunmehr sind unsere winterlichen W a l d - arbeiten beendet. Sie boten nicht nur all unseren Arbeitslosen Verdienst, sondern auch noch zahlreichen Kleinbauern. Zur Zeit machen unsere Erwerbslosen die vorgeschriebene Karenzzeit durch, nach deren Beendigung ihnen wieder der Ge­meindewald Brot bietet. Eine Rodung konnte im Spätherbst nicht kulturfähig gemacht werden und harrt noch der Urbarmachung, um die erste Saat aufnehmen zu können.

<5 Hungen, 15. März. Am Sonntag war im Darmstädter Hof" ein Evangelischer G e - meinbeabenb, der einen für alle Telnehmer sehr be­friedigenden Verlauf nahm. Aus dem Bericht von Pfarrer Bock über die kirchliche Lage war zu ent­nehmen, daß in unserer Gemeinde im verflossenen Jahre der Kirchenbesuch der Erwachsenen und ganz besonders der Abendmahlsbesuch wiederum, wie in den Vorjahren, eine Besserung aufweisen. Andrer­seits errege auch hier das Nachlassen des regelmäßi­gen Kirchenbesuchs der Schuljugend allgemein die größten Bedenken. Aber es gelte für alle verant­wortlichen Stellen, auch in dieser Frage niemals die Tatsache aus den Augen zu verlieren, die sich bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit wieder einmal so hervorragend bestätigt finde: Wo der entschiedene Wille ist, da ist auch ein Weg. Der Ortsgruppenleiter K i r ch h ö f e r würdigte in einer schneidigen Ansprache alle Bemühungen, die Klas­sengegensätze, die unser Volk an den Rand des Ab­grundes gebracht haben, unschädlich zu machen. Ein begeistert von der versammelten Gemeinde aufge­nommenes Heil auf den Mann, der uns als Sinn­bild der Einigkeit des deutschen Volkes gegeben ist, den Führer Adolf Hitler, beschloß die Rede. Der

Hanna Reitsch, die junge deutsche Segelfliegerin, die bereits vor einiger Zeit mit 5 Stunden 15 Mi. nuten einen Dauerrekord im Segelfliegen auffteUte, erreichte jetzt in Südamerika eine Höhe von 2000 m unb stellte bamit einen neuen Höhenwelt' reforb für Frauen auf.

Kirchenchor erfreute bie ©emeinbe burch eine nach strengen Grunbsätzen zusammengestellte Auswahl von Darbietungen. Eine sehr große Zahl alter Dolkslieber führte in biefe urbeutsche Zauberwelt schlichter Schönheit, Treuherzigkeit, Innigkeit unb Schalks. Drei Lieber fanben auch eine angemessene Vorstellung auf ber Bühne. Der Ortsgruppenleiter sprach ben Dank für ben Abenb aus unb ermun­terte bie ©emeinbe zu unoerbroffenen Taten unb zu- nehmenbem eifrigem Zusammenwirken auch in der Zukunft.

Kreis Schotten.

8. Schotten, 17. März. Die Freiwillige Feuerwehr Schotten hielt biefer Tage im Singsaal ber Turnhalle ihre 55. Jahreshauptver- fammlung ab. Als kommissarischer Führer leitete Ortsgruppenleiter Zeschky bie Versammlung. Man gebuchte ber verstorbenen Kameraben, ber von einst 107 heute noch brei lebenben ©rünbern. Er­würben bann für 45jährige Mitgliedschaft an bn Kameraben Kraft, S p a m e r, Wießner, Weitz bas silberne Verbienstkreuz bes Lanbesver- banbes verliehen, ferner eine Anzahl von Ehren­zeichen burch Reg.-Rat Schwan an Mitglieder mit 25 jähriger Mitgliedschaft. Eine Reihe weiterer Ehrungen würbe vorgenommen. Zu Ehrenmitglie- bern ber Wehr würben Kreisbirektor Dr. Jann, Reg.-Rat Schwan unb Bürgermeister Menge! ernannt. Reg.-Rat Schwan bankte für bie Ehrung, wies auf die Bedeutung ber Wehren hin unb brachte einSieg-Heil!" auf Reichspräsident unb Volks­kanzler aus. Oberbranbmeifter Stang erstattete einen ausführlichen Jahresbericht. Die Wehr hatte im Laufe bes Jahres lebiglich in einem Brandfalle einzugreifen. Die Abrechnung über ben Landes­feuerwehrtag, ber im Juli v. I. hier ftattfanb, würbe vorgetragen; sie glich sich aus, ebenso auch bie Jahresrechnung. Eine Reihe von Äorpsange- legenheiten würbe noch besprochen, ferner Hebungen ber SA. unb Zusammenarbeit mit ber Feuerwehr. Zu bem Provinzialfeuerwehrtag, ber biefes Jahr in Bab-Nauheim ftattfinbet, würbe eingelaben. Das neue preußische Gesetz über bie freiwilligen Feuer­wehren, bas bemnächst auch für Hessen eingeführt wirb, würbe behandelt. Darnach werben bie Feuer­wehrleute im Alter von über 60 Jahre einer befon« bereu Altersabteilung zugeführt. Da voraussichtlich ber seitherige Kommanbant Stang bie Wehr in­folge seines Alters' nicht mehr führen kann, Der* abfchiebete er sich in bewegten Worten. Bürgermei­ster Menget sprach ben Dank ber Stabtverwal- tung für besten vorbilbliche Führung ber Wehr mit einem Rückblick über bas von Herrn Stang in feiner 15jährigen Amtszeit Geleistete in herzlichen Worten aus. Auch bes verbienstvollen Kreisfeuer­wehrinspektors E b e r h e i m würbe bankbar ge- bacht. Die Kapelle ber Wehr verschönte ben echt kameradschaftlichen Abenb.

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Die trauernd Hinterbliebenen.

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Grünberg, den 19. März 1934.

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Bekanntmachung

Der Voranschlag ber Gemeinde Staufenberg für bas Rechnungsjahr 1934 liegt vorn 20. März 1934 an eine Woche lang auf ber Bürgermeisterei offen. (Einmenbungen können innerhalb ber Offenlegungs­frist schriftlich ober münblich zu Protokoll bei ber Bürgermeisterei vorgebracht werben. 16790

Staufenberg, ben 17. März 1934.

Bürgermeifterei Staufenberg: Reuter.

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Danksagung.

Für die außerordentlich vielen Beweise der innigen Anteilnahme bei dem jähen Heimgang meiner unver­geßlichen, geliebten Frau sage ich auf diesem Wege meinen herzlichsten Dank. Mein besonderer Dank gilt der SA., der SS., den politischen Leitern der Partei und ihren Mitarbeitern, der Frauenschaft, dem BdM., dem Stadtrat, der Gauverwaltung des REV., der Gastwirte­innung Gießen und Umgegend und allen, die meiner lieben Frau ihre enge kameradschaftliche Verbunden­heit auch auf dem letzten Wege aus dieser Welt be­kundeten und dadurch mir in meinem Schmerze über den Verlust meiner tapferen, opferfrohen Lebensge- lährtin und Mitkämpferin Trost spendeten. Weiter gilt mein besonderer herzlicher Dank Herrn Pfarrer Bechtolsheimer für seine warmherzigen und wohl­tuenden Worte, die er meiner teueren Entschlafenen am Ende ihres Kämpferlebens widmete.

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Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim

Heimgange unserer lieben Entschlafenen

Frau Clara Schmierer

geb. Henricy

sowie die vielen Kranz- und Blumenspenden und die

trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Matthäus sagen

wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank.

Am 17.März verschied sanft nach langem Leiden mein lieber

Mann, unser guter Vater, Großvater, Schwager und Onkel

Jakob Jakob

im 76. Lebensjahre

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen :

brau Marie Jakob

Gießen, den 19. März 1934

Die Beerdigung findetDienstag, den20. März, nachmittags

2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt