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Heil Hitler!

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Die Güte der

** Das Ehrendoktordiplom für den finnischen Staatspräsidenten. Zu un­serer Notiz über die Ehrenpromotion des finnischen Staatspräsidenten Svinhufvud wird uns noch

beruht auf einer Erfahrung von Jahrzehnten, die keine andere Zigarette in Deutschland aufweist

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besten Eindruck von den neuen Räumlichkeiten und ihren Einrichtungen gewinnen. Die Bezirkssparkasse Gießen kann man zu dieser Tat der Arbeitsbeschaf­fung und zu deren vortrefflichem Ergebnis nur auf-

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mit anhängenden Anmeldeabschnitten, die genau auszufüllen sind und dem auf dem Flugblatt ver­merkten zuständigen Wettkampfleiter einzusenden sind. Es wird darauf hingewiesen, daß dieser Termin unbedingt einzuhalten ist, da später einlaufende Meldungen keine Berücksichtigung mehr finden können.

Wer nimmt an dem Berufswettkampf teil?

Jeder berufstätige deutsche Jugendliche in den Altersklassen: von 14 bis 18 Jahren voll (Jahrgang 1920 bis 1916) bei männlichen Arbeitern, von 14 bis 21 Jahren voll (Jahrgang 1920 bis 1913) bei Arbeiterinnen, von 14 bis 21 Jahren voll (Jahr­gang 1920 bis 1913) bei männlichen und weiblichen Angestellten.

Erwerbslose Jugendliche, welche schon beruflich tätig waren, können ebenso teilnehmen wie in der Fachausbildung stehende Jugendliche (Fachschüler/ innen, Hcmdelsschüler/innen). Die Teilnahme ist kostenfrei. Nichtarische Jugendliche sind nicht zu­gelassen.

Wie wird der Berufswettkampf durchgeführt?

In einem halben bzw. ganzen Tag, der für jede Berufsgruppe noch näher bestimmt wird, werden alle Jugendlichen bestimmter Berufsgruppen mit demselben Glockenschlag in ganz Deutschland zum

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Tageskalender s ü r Montag: 316? GemeinschaftKraft durch Freude": 20 bis 23 Uhr, Stadttheater,Die goldene Meisterin". Sparer­bund: 20.15 Uhr, imHindenburg", Oeff entliehe Versammlung. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Mein Liebster ist ein Jägersmann".

Der Verband weiblicher Ange­stellter, Ortsgruppe Gießen, hält am morgigen Dienstag eine musikalische Frühlingsfeier ab. Siehe heutige Anzeige.

Wie beteilige ich mich am Berufswettkampf?

Der vorn Sozialen Amt der Reichs­jugendführung und dem Jugendamt der Deutschen Arbeitsfront vorbereitete B e - rufswettkampf der deutschen Jugend in der Woche vom 9 bis 15. April d. I. hat leb­haftes Interesse hervorgerufen. Das Volk ahnt in ihm den Beginn einer Entwicklung, die auf dem Gebiet der Arbeit über den Rahmen der Jugend hinaus von Bedeutung werden kann. Vornehmlich aber sieht die Jugend selbst an dem Berufswett­kampf zum ersten Male, daß ihre Arbeit nicht als nebensächlich und belanglos betrachtet wird, sondern daß man sich für sie interessiert.

Weil mit einer lebhaften Beteiligung an dem Wettkampf gerechnet werden kann, sollen im folgen­den Richtlinien für die Beteiligung an diesem Be­rufswettkampf veröffentlicht werden, die das Soziale Amt der Reichsjugendführung herausgegeben hat.

Anmeldung zum Reichsberufswettkampf.

Ohne schriftliche Anmeldung bis späte­stens 2 4. März 1 9 3 4 kann niemand zum Reichsberufswettkampf zugelafsen werden. Es wer­den am 5. März von der Hitler-Jugend, den Amts­waltern der Arbeitsfrontverbände in den Betrieben und den Wettkampfleitern Flugblätter ausgegeben

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6ier-Sammlung in der Ortsgruppe Gießen-Ost.

Dienstag, 20. März, findet in der Ortsgruppe ( ießen - Oft durch die Frauenschaft eine Eier- sammlung für die notleidenden Volksgenossen satt. Um den Sammlerinnen den Transport zu e leichtern, werden die Spender gebeten, die Eier i Zeitungspapier eingewickelt ab 9 Uhr vormittags

Am Samstagmittag beging die Bezirksspar­kasse Gießen die Feier ihres hundert­jährigen Bestehens mit einem schlichten, ein­drucksvollen Festakt in der Neuen Aula der Uni­versität. Zahlreiche Vertreter der NSDAP., der Behörden, anderer Sparkassen, Banken usw. nah­men mit vielen Mitgliedern der Kasse an der feier­lichen Veranstaltung teil.

Nachdem das Stadttheater-Orchester unter Leitung von Herrn C u j 6 die Feier eröffnet hatte, richtete Beigeordneter Bartholomäus-Gießen als Vorsitzender des Verwaltungsrats der Bezirks­sparkasse herzliche Begrüßungsworte an die Fest­versammlung. Er würdigte dann mit warmer An­erkennung die vorbildlichen Beweggründe, die vor hundert Jahren zur Gründung der Bezirkssparkasse führten und die als Symbol für den heutigen Ge­meinschaftsgedanken bezeichnet werden können. Zum Schluffe bat er die Mitglieder und Freunde der Kasse, ihre Verbundenheit mit der Bezirkssparkasse auch weiterhin zu bewahren und zu bekunden. Fer­ner dankte er dem Stadttheater-Orchester für die Verschönerung der Feierstunde.

Nach einem Musikstück des Stadttheater-Orche­sters hörte die Festversammlung von

Eparkaffendirestor Zacheis-Gießen den Bericht über die Geschichte der Bezirkssparkasse. Die Darlegungen des Redners, die mit großer Spannung angehört wurden und ihren Ausklang in einem starken Bekenntnis zum Führer und Volkskanzler Adolf Hitler und feinem Werk fanden, deckten sich inhaltlich mit dem Gedenkartikel, den wir am Samstag aus der Feder des Redners veröffentlichten.

Anschließend folgten Glückwunschansprachen. Als erster Redner sprach

Oberregierungsrat Nr. SchönhalS, Gießen

als Vertreter der hessischen Staatsregierung, des Kreisamts Gießen und der Provinzialdirektion. Er überbrachte die herzlichen Grüße und Wünsche die­ser Behörden, ferner die Entschuldigung des durch eine Provinzialausschuß-Sitzung am Erscheinen verhinderen Kreisdirektors Klostermann. So­dann würdigte er kurz die Beweggründe für die Schaffung der Kaffe, und die damalige Betrachtung des Sparens als eine Angelegenheit des einzelnen. Er sagte dann u. a. weiter: Im Laufe der Zeit erkannte man den höheren Wert der Spartätigkeit für die Allgemeinheit, der darin liegt, daß das Sparkapital gleichzeitig zum Leihkapital wurde.

Wenn auch die Rachkriegszelt schlimme Ver­heerungen für die Sparer und den Spar­gedanken gebracht hat, so freuen wir uns den­noch, daß im neuen Staat schon jetzt nach Ab­lauf eines Jahres seit der Machtübernahme durch den Rationalsozialismus auch hier eine Entwicklung eingesetzt hat, die selbst die gün­stigsten Erwartungen übertrifft. Wit über elf Milliarden Wart Sparkapital ist die Höchst­ziffer der Spareinlagen kurz vor der Krise im

Iahre 1931 bereits überschritten worden.

Der Spavsinn und der Spargedanke, von Genera­tion zu Generation überliefert, sind im deutschen Volke wieder wach geworden. Wenn sich jetzt immer mehr die Erkenntnis durchsetzt, daß das Sparen nicht mehr Sache des einzelnen ist, sondern Sache der Dolksgesamtheit und der Staatsnotwendigkeit, so ist das auch mit zurückzuführen auf die hundert­jährige Tätigkeit der Bezirkssparkasse Gießen, bie durch ihr Wirken im Dienste der Allgemeinheit fest in der Bevölkerung verwurzelt ist. Jetzt haben die Sparkassen neue Aufgaben in der Arbeitsbeschaffung zu erfüllen. Auch hier hat die Bezirkssparkasse Gie­ßen ihren Mann gestellt und die Möglichkeit ge­boten, für einige Zeit Arbeit und Verdienst zu

daß Mehrarbeit, soweit wie irgend möglich, aus­geschlossen wird.

Ich bitte sowohl die behördlichen Beschaffungs- stellen und ihre Aufsichtsbehörden wie die Treu­händer der Arbeit, über die Einhaltung dieser Richt­linien zu wachen. Sollten in einzelnen Fällen die an sich erforderlichen Mehreinstellungen aus betrieb­lichen oder sonstigen technischen Gründen nachweis­bar nicht möglich sein, so bitte ich die vergebenden Stellen, die Lieferfristen auf jeden Fall so zu be­messen, daß Mehrarbeit nicht nötig wird. Bei An­trägen auf Genehmigung von Mehrarbeit durch die Gewerbeaufsichtsbeamten darf der Hinweis auf die kurzen Lieferfristen nicht ohne weiteres für die Genehmigung ausschlaggebend sein.

Die Urkunde ist auf bestem Schweinspergament in zwei Farben gemalt. Sie liegt in einer Mappe aus Saffianleder in den Farben der Universität (blau) mit Kantenvergoldung. Die Vorderfront der Mappe trägt das Wappen der Universität in Blank- und Goldprägung. Der Vorsatz ist in blauer Seide ge­halten. Die Siegelschnur zeigt die Farben der Universität blauweiß. Die Schrift der Ehrenurkunde stammt von dem heimischen Maler und Graphiker, Gewerbelehrer Heinrich Hermann Walther, die Urkundenhülle wurde in der Buchbinderei Georg Häuser hergestellt.

** Silberne Hochzeit. Der Schreiner Bern­hard Leutheuser und Frau Katharina, geb. Schmidt, Kaiserallee 127, können am morgigen Dienstag, 20. März, das Fest der Silbernen Hoch­zeit begehen.

** Eine Eier-Sammlung der Orts-

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gruppe Gießen-Ost findet am morgigen Dienstag statt. Man beachte die heutige Bekannt­machung des Ortsgruppenleiters.

** Kaufmann s g e h i l f e n p r ü f u n g ! Die Industrie- und Handelskammer Gießen weist aus» drücklich darauf hin, daß jeder Lehrling, der Ostern auslernt, die Kaufmannsgehilfenprüfung ablegen muß. Dasselbe gilt auch für solche Lehrlinge, die vor einiger Zeit bereits die Lehre verlassen haben, oder die nur noch einige Monate in der Lehre verbleiben werden. Alle Kaufmannslehrlinge im Sinne des Handelsgesetzbuches, also nicht nur die Berufs­schulpflichtigen, haben sich der Prüfung zu unter­ziehen. Formulare für die Anmeldung sind bei der folgendes von der Juristischen Fakultät mitgeteilt: I Industrie-und Handelskammer anzufordern.

schaffen. Mit den herzlichen Grüßen und Wünschen der Aufsichtsbehörde verbinde ich noch den Wunsch, daß auch in Zukunft auf der Arbeit der Bezirks­sparkasse Gießen reicher Segen ruhen möge und daß es ihr gelinge, den Spargedanken immer weiter in das Volk hineinzutragen, den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit zu fördern und damit für sich selbst, das gesamte Volk und das deutsche Vaterland Segen zu bringen.

Direktor Seipp-Darmstadt brachte als Vertreter des Verbandes der Hessi­schen Sparkassen und des Giroverbandes, der Lan- deskommunalbank-Girozentrale Darmstadt und im Auftrage der übrigen anwesenden Vertreter der hessischen Sparkassen Grüße und Glückwünsche zum Ausdruck. Er erinnerte weiter an den grundstürzen­den Wandel aller Dinge im Verlaufe der letzten hundert Jahre und an das gemeinnützige Wirken, das schon von jeher bei den öffentlichen Sparkassen oberster Gedanke war. Mit Worten der Dankbar­keit wies er weiter auf den Aufschwung im deut­schen Wirtschaftsleben und auf die Wiederkehr des Vertrauens unter der starken Staatsführung des Führers und Dolkskanzlers Adolf Hitlek hin. Er betonte besonders,

es dürfe ausgesprochen werden, daß wir be­rechtigt sind, mit gutem Wut und festem ver­trauen in die Zukunft zu blicken.

Zum Schluß wünschte der Redner der Bezirksspar­kasse Gießen für die nächsten hundert Jahre weite­ren guten Aufstieg.

Heichsbankdirektor Tiehbock-Gießen übermittelte die besten Grüße und Wünsche der Reichsbankstelle Gießen, betonte, daß die Beziehun­gen der Bezirkssparkasse und der Reichsbank­stelle Gießen immer die besten gewesen seien, und wünschte, daß es auch in Zukunft so bleiben möge. Die Reichsbank wünsche der Bezirkssparkasse für das zweite Jahrhundert eine weitere gedeihliche Entwicklung.

Amtsgerichtsrat Gros-Gießen sprach die besten Wünsche der Gerichtsbehörden für die Jubilarin aus. Die Gerichtsbehörden feien ja auch Arbeitnehmer der Bezirkssparkasse, denn durch

Schneider, Ortsgruppenwalter.

Segen dieKaust am Ort-Propaganda'- Die Hessische Staatsregierung hat den Kreis- entern und den Bürgermeistereien der Städte Tarmstadt, Offenbach, Mainz, Worms und Gie­ße n folgendes Ausschreiben des Reichswirt- sh a ft sministers vom 1. März zur Kenntnis ßibrad)t:

Aus allen Teilen des Reichsyebiets gehen mir ö: n den verschiedensten Wirtschastsgruppen Klagen drüber zu, daß in zunehmendem Maße von ort- lihen Stellen, insbesondere von Verbänden und ^erufsvertretungen, verschiedentlich aber auch von kimmunalen und staatlichen Behörden die Bevöl- trung aufgefordert wird, ihre Einkäufe nuram £rte" zu tätigen. Bei aller Anerkennung der 23er» b.ndenheit, die zwischen der Ortsbevölkerung und ein einheimischen Ortsgeschäften gegeben ist, wird tr E. bei derartigen Aufforderungen übersehen, d!ß das Reichsgebiet ein einheitliches Wirtschafts- Miet darstellt und daß eine große Reihe wirt- si östlicher Unternehmungen in ihrem Absatz, so- tr-it sie unmittelbar mit dem letzten Verbraucher ir Verbindung treten, an örtliche Grenzen einfach ncht gebunden werden können. Solche Unterneh- nungen werden deshalb die geschilderte Beeinflus- fng der Bevölkerung, nur am Orte zu kaufen, in empfindlicher Weise getroffen und geschädigt. Die ^lge eines solchen örtlichen Wirtschaftsprotektio- nsmus ist daher eine ernste Störung des wirt- sioftlichen Wiederaufbauwerkes innerhalb der Ge- icintwirtschaft. Dazu kommt, daß teilweise noch siche Aufforderungen, soweit sie sich an Beamte n-b Angestellte behördlicher Betriebe richten, ge- Ientlich mit Androhung dienstlicher Nachteile für

i Fall der Nichtbefolgung bekräftigt werden. Es )arf keiner besonderen Darlegung, daß derartige Drohungen ungesetzlich sind; sie stellen einen in er Beziehung unberechtigten Eingriff in die Ent- ließungsfreiheit des einzelnen dar, gegen den ich te, mit aller Schärfe einzuschreiten. Ich darf fer- 7 bitten, im Hinblick auf die angedeuteten Ge­hren für den wirtschaftlichen Wiederaufbau auf

Nachgeordneten staatlichen und kommunalen Hörden' dahin einzuwirken, daß sie künftig der- igen Aufforderungen an die Bevölkerung, einer» von wem sie ausgehen, mit Nachdruck entgegen» inien.

Ausreichende Liefers isten

Folgendes Ausschreiben des Reichswirtschasts- mnifters vom 27. Februar ist den Kreisämtern fcer Bürgermeistereien von Darmstadt, Offenbach, 6 e ß e n, Mainz und Worms, sowie den Ge- viirbeaufsichtsämtern und Arbeitsämtern von der Ljiffischen Regierung zur Beachtung mitgeteilt virden:

In der letzten Zeit sind mir wieder mehrfach von Lei ordlichen Stellen und aus Wirtschaftskreisen Lügen darüber zugegangen, daß bei der Vergebung vor Aufträgen zu kurze Lieferfristen gestellt würden. Ti Fristen seien vielfach so knapp bemessen, daß die Zeit zur Anlernung neu einzustellender Arbeits- trifte nicht ausreiche und die rechtzeitige Erledigung be: Aufträge nur durch Mehrarbeit der Vorhän­de en Belegschaft möglich sei; in zahlreichen Fällen nirben daher Aufträge auf Zulassung von Mehr- ori eit gestellt. Hierzu bemerke ich im Einvernehmen tnr dem Herrn Reichswirtschaftsminister folgendes:

Im Vordergrund aller Erwägungen muß heute ba- Ziel der Beseitigung der Arbeitslosigkeit stehen. Deshalb muß mit allen Mitteln darauf hingewirkt örben, daß die der Wirtschaft zufließenden Auf- tre^e, und ganz besonders die der öffentlichen Hand, in möglichst großem Umfang zu einer Entlastung de- Arbeitsmarktes und zur Einstellung von Ar- L-t slofen führen. An und für sich bilden kurze Lie- frriften dafür kein Hindernis; sie können im Gegenteil unter Umständen sogar für diesen Zweck Widerlich sein. Es ist auch zu bedenken, daß bei ein*m großen Ausschnitt der öffentlichen Aufträge, «ämlich den Vergebungen im Rahmen des Arbeits- bejchaffungsprogramms, besondere Gründe zur Fest- sitz mg kurzer Lieferfristen zwingen. Denn die 2Ir= Ed en, die aus Mitteln der Arbeitsbeschaffungspro- gremme gefördert werden, müssen bekanntlich nach der gesetzlichen Vorschriften innerhalb eines befriste­ten Zeitraumes beendet werden. Diese Fristsetzun- aer waren unbedingt notwendig, weil nur der zeit­lich zusammengedrängte Einsatz der für die Arbeits- Schaffung bereitgestellten Mittel die erforderliche schlagartige Wirkung auf dem Arbeitsmarkt aus- liftfi kann.

Demnach Kann ich die Festsetzung knapp bemesse- Htt Lieferfristen in dem gegenwärtigen Anlauf- flaMum der Wirtschaft nicht grundsätzlich als un- ew'ünscht bezeichnen. Die Fristen müssen aber un­ter allen Umständen wenigstens jo ausreichend be- mfisn sein, daß die Betriebe Arbeitslose für die Qrsebigung der Aufträge heranziehen können. Kei- mchalls darf die Fristsetzung von ganz beson­derem, wirtschaftlich begründeten Ausnahmefällen abc«sehen dazu führen, daß die vorhandene Leegschaft Mehrarbeit leisten muß, zumal wenn anlere gleichartige Betriebe stilliegen ober stark eingeschränkt arbeiten. So lange noch mehrere Mil- lior en unserer Volksgenossen arbeitslos sind, muß ich vielmehr mit allem Nachdruck darauf bestehen,

arbeiten zwischen ben Gerichtsbehörden unb bet Bezirkssparkasse sei immer reibungslos verlaufen, die Gerichtsbehörde wünsche bie Fortbauer dieser guten Beziehungen unb ber Bezirkssparkasse Gießen weiteres Blühen untr Gebeihen.

Beigeordneter Bartholomäus - Gießen teilte fobann mit, baß eine große Anzahl Glück­wünsche schriftlich unb telegraphisch eingegangen ei, er bankte weiter ben Beamten unb Angestellten jür ihre bisherige treue Mitarbeit unb gab bann in großen Zügen einen Rückblick unb Ausblick über bie Bezirkssparkasse. Dabei unterstrich er bas ge­meinnützige Wirken ber Sparkassen, geißelte ben Zinswucher jener Kreise, die auf Kosten anderer Menschen zu leben suchen unb betonte, baß bie Aufgaben ber Sparkassen grunbverschieben seien von denen der Banken. Die Sparkassen hätten durch ihr Wirken schon immer Mustergültiges geleistet, unb er hoffe, daß dies auch weiterhin so bleiben werde.

Für die Erhaltung des deutschen Volkes und für die Verbundenheit mit der Scholle hätten die Sparkassen bisher viel Segen gebracht. Die deutsche Zukunft müsse die Sparkassen weiter auf diesem Wege sehen im Kampf gegen jene, die auf Kosten anderer leben wollen, um auch auf diesem Gebiete den nationalsozialistischen

Geist zur Geltung zu bringen.

Weiterhin müsse auch von den Sparkassen der Kampf um die Wiedergewinnung des Vertrauens und um die Wiederbelebung des Kleinfparens tat­kräftig fortgeführt werden. Jedem Volksgenossen müsse klargemacht werden, daß er zu Hause kein Geld liegen lassen dürfe, sondern daß er es ver­trauensvoll zur Sparkasse bringen müsse. Mit dieser verständnisvollen Mithilfe werde es auch gelingen, das furchtbare Gespenst der Arbeitslosigkeit weiter zu bekämpfen und schließlich zu bannen. Möchte die Bezirkssparkasse Gießen mit neuem Mut, mit neuer Kraft und neuer Gewißheit für die Zukunft in das neue Jahrhundert hineingehen.

Zum Schluß teilte der Redner noch mit, baß aus einem Jubiläumsfonds, der zur Hundert­jahrfeier angesammelt worden war, den Be­amten und Angestellten eine Zuwendung hätte gemacht werden sollen, die Beamten und An­gestellten aber darauf verzichtet hatten. Es werde nur ein einfacher Kameradschaftsabend veranstaltet werden. Jedoch seien der Winter­hilfe 1000 Mark überwiesen worden.

Der Festakt fand mit einem weiteren Musikstück des Stadttheater-Orchesters, mit dreimaligen begei­sterten Sieg-Heil-Rufen auf das deutsche Vaterland und den Führer und Volkskanzler Adolf Hitler, sowie mit dem gemeinsamen Gesang des ersten Verses des Deutschlandliedes und des Horst-Wessel» Liedes seinen Abschluß.

Besichtigung

der neuen Kassenraume.

Nach dem Festakt begab man sich zum Gebäude ber Bezirkssparkasse zu einer Besichtigung ber neuen Kassenräume Hier berichtete zunächst Direktor Z a ch e i s über die Vorgeschichte und den Werdegang des Um- und Erweiterungsbaues, ber nach dem Entwurf des Architekten Brandt (Ber­lin) und unter dessen Oberleitung mit örtlicher Bau­leitung des Architekten Hamann (Gießen) durch­geführt wurde. Direktor Z a ch e i s sprach in diesem Zusammenhänge ben Architekten und allen Mit­arbeitern, den Handwerkern, Arbeitern und Lieseran- teri namens des Derwaltungsrats und des Vorstan­des herzlichen Dank aus und betonte, daß die Be­zirkssparkasse mit diesem Bau gerne dem Rufe der Reichsregierung nach Arbeitsbeschaffung gefolgt fei. Sodann sprach Architekt Brandt (Berlin) noch kurz über den Bau, dessen Einzelheiten im Verlaufe eines anschließenden Rundganges besichtigt und er­läutert wurden. Dabei konnten die Besucher den

deren Hypotheken und Grundbuchwesen empfange, fung uno zu oeren von ja das Gericht reichlich Aufträge. Das Zusammen-1 richtig beglückwünschen.