Einzelbild herunterladen

Schulungskursus der LOF. des Kreises Wetzlar.

Kußball -es Sonntags.

O Wetzlar, 18. Febr. Der dieser Tage hier abgehaltene, von 87 Teilnehmern besuchte Schu­lungskursus der Landwirtschaftlichen Ortsgruppen^ Fachberater stand unter der Leitung des Kreisschu­lungsleiters Pg. K l e e m a n n - Leun. Kreisbauern­führer Pg. Langsdorf wies in seiner einleiten­den Ansprache auf die Bedeutung des Kurses hin, der insbesondere der Erfassung des nationalsozia­listischen Gedankengutes dienen solle.

Den ersten Vortrag hielt der Kreisschulungsleiter Pg. K l e e m a n n - Leun, der über den bevölke­rungspolitischen Neuaufbau des deut­schen Volkes sprach. Der Referent wies beson­ders darauf hin, daß der Bauer der Träger des deutschen Volkstums sein und bleiben müsse.

Den zweiten Vortrag hielt der stellvertretende Kreisleiter Pg. Haus. Er sprach über das Thema: Die NSDAP, im heutigen Staa t." Er beschäftigte sich besonders mit der Wichtigkeit und der Größe der Verantwortung des Führerordens. Der agrarpolitische Apparat sei eine wichtige Säule im Staate. Sämtliche LOF. müßten eine starke Stütze der Parteiorganisation sein.

Nach der Mittagspause referierte Kreisführer O h l- Birlenbach über das bevölkerungspoliti­sche Problem der NSDAP, in agra^- u-nd staatspolitischer Hinsicht. Die be­völkerungspolitischen Maßnahmen der Regierung seien, so führte er u. a. aus, genau so wichtig, wie alle anderen Gesetze. Große Aufgabe unseres Vol­kes sei es, den Geburtenrückgang zu bekämpfen, da­mit es vor einer Ueberfremdung des Ostens durch Ansiedlung bewahrt bleibe.. Es dürfe hier aber nicht nur geredet werden. Wer Nationalsozialist ist, habe mit gutem Beispiel voranzugehen. Das Ein- bzw. Zwei-Kindersystem müsse wieder verschwinden. Das deutsche Volk müsse wieder ein großes und starkes Volk werden.

Nach einer Pause referierte der Kreisobmann Desch-Oberwetz über das neue preußische Jagdgesetz vom 18. Januar 1934 und wies ins­besondere auf die neuen einschneidenden Paragra­phen hin. Er beschäftigte sich in seinen Ausführungen mit den Befugnissen des Kreisjägermeisters, mit den zukünftigen Möglichkeiten der Gestaltung der Jagd­grenzen, mit den Bestimmungen über die Neuver­pachtungen, mit den Voraussetzungen der Jagdbe­rechtigung, mit Fragen des Wildschadens und mit den Möglichkeiten der Kündigung bestehender Pacht­verträge. Der Vortrag löste eine rege Aussprache aus.

Den ersten Abendvortrag des ersten Tages hielt Pg. Haus über die Auswirkung des Ge­meindeverfassungsgesetzes in denLand- gemeinden. Er beschäftigte sich besonders mit den Bestimmungen, die sich mit der zukünftigen Ver­waltung der Gemeinden durch den Dorfschulzen und den Beirat befassen, ferner mit der Zusammensetzung des Beirates und schließlich in eingehender Weise mit den kulturellen Forderungen für das platte Land. Er stellte ferner unbedingte Notwendigkeit der gemeinsamen Arbeit heraus. Nach der Aus­sprache und auf besondere Bitte ging der Redner noch auf die für den 24. und 25. Februar vorge­sehene Vereidigung aller in Aemtern der Partei be­findlichen Mitarbeiter ein.

Anschließend sprach Dr. Lang, vom Tierzucht­institut Oberer Hardthof über das Thema:Die neue Eier-Absatzregelung". Auf die Ausführungen dieses Redners kommen wir an anderer Stelle zurück.

Nach verschiedenen Mitteilungen des LKF. Pg. Langsdorf über den Marthallenbau, die Winterhilfe ufw. wurde der erste Schulungstag beschlossen.

Der zweite Schulungstag wurde von Kreisob­mann D e s ch eröffnet. Als erster Referent sprach. Pg. Gaß- Dutenhofen über dasGe noffen- fchaftswefen im neuen Staa t." Der Red­ner behandelte nach einem geschichtlichen Rückblick eingehend das Geldgeschäft, das Wesen des Perso­nalkredits, und das Warengeschäft der Genossenschaf­ten. Die Bedeutung der Genossenschaften im Drit­ten Reich legte der Vortragende eingehend klar. Zum Schluß ging er noch auf die Neugestaltung des Ver- banbsroefens in unserem Wirtschaftsgebiet ein. Wäh­rend der Ausführungen des Pg. Gaß-Dutenhofen traf der Adjudant des Landesbauernführers Dr. Wagner, Pg. S ch ö n h e i t ein, der in umfassender Form über die einzelnen Bestimmungen des Erbhofrechtes referierte. Als zweiter Vortragen­der zu diesem Thema sprach der Vorsitzende des An­erbengerichtes in Wetzlar, Pg. Colnotz der sich in eingehender Weise, mit allen rein jurstischen Fra­gen auseinandersetzte. Die Zuhörer folgten den Vor­trägen mit außerordentlichem Interesse. In reger Aussprache wurde noch manche Frage erörtert. Gegen Schluß des Schulungskursus erschien noch der Landesbauernführer Dr. Wagner, der von den versammelten Fachberatern mit stürmischem Beifall begrüßt wurde. Schlußworte des Kreisbauernfüh­rers Pg. Langsdorf und des Kreisfchulungs- leiters Pg. Kleemann beendeten den Schulungs­kursus.

SJ.-fport

Deutsche Erfolge bei den IZS.-Rennen

\Ä

f f

MR

&

Christel Cranz, Freiburg, die Deutsche Skimeisterin 1934, gewann den Slalom-Kombinationslauf bei den Internationalen fI5-Rennen.

Franz pfnür gewinnt den Slalom-Cauf.

Der deutsche Skisport errang am Samstag bei den inoffiziellen Weltmeisterschaften desweißen Sports", den FIS-fRennen in St. Moritz wiederum einen schönen Erfolg. Franz Pfnür, der junge Schel­lenberger Student, der sich schon am Eröffnungs­tage im Abfahrtslauf hervorgetan hatte, war im Slalomlauf allen feinen Schweizerischen und eng­lischen Konkurrenten überlegen und wurde, nachdem

er im zweiten Gang mit 53,9 die beste Zeit des Tages aufgestellt hatte, erster Preisträger vor dem großen Schweizer David Z o g g. Von den übrigen Deutschen kam Friedl D ä u b e r auf den 14., Kraisy auf den 17. und Wörndle auf den 24. Rang. In der Länderwertung der Kombination führt nun die Schweiz vor England und Deutsch­land, während der Sieg in der Einzel-Kombination (Abfahrt-Slalom) dem Schweizer Z o g g vor Franz Pfnür (Deutschland) und von Aalman (Schweiz) nicht zu nehmen war.

Die 11. Winterfahrt Garmisch-Partenkirchen.

Die Winterfahrt Garmisch-Partenkirchen wurde am Samstag mit der Rundftrecken-Höchstleistungs- Prüsung über 85 Kilometer fortgesetzt. Trotz eines sehr hohen Soll-Durchschnittes bestand der größte Teil der Fahrer die schwere Prüfung. Bei den Motorrädern erhielt der Jnsterburger L e i p o l d auf Triumph-Solo den Deutschland-Pokal und bei den Wagen konnte sich der Berliner Hans Joachim Bernet auf Merceoes-Benz zum fünften Male den wertvollen Preis sichern.

Beim Eibfeerennen gewann Ernst Übet vor .dem Motorradfahrer M ö r i tz (München) und dem Rennwagenfahrer M a a g (Zürich) das Ver­gleichsrennen zwischen Flugzeug und Kraftfahr­zeugen.

Kurze Sportnotizen.

Der Deutsche Tennisbund hielt in Berlin seine letzte ordentliche Mitgliederversammlung ab. Alle satzungsmäßigen Rechte und Pflichten sind für die Zukunft dem Führer des Bundes, Dr. Schomburgk-Leipzig übertragen. Der DTB. will zukünftig die Jugend stärker als bisher fördern.

Vor Hans Sievert gewann der Stettiner L e i ch u m in Hamburg beim Hallensportfest den leichtathletischen Vierkampf mit einer Differenz von 20 Punkten. Leichum gewann den 40-Meter-Lauf, den Weitfprung mit 7.01 Meter, den Hochsprung vom Brett mit 1,95 Meter und wurde hinter Sievert (15,37 Meter) Zweiter im Kugelstoßen mit 13,60 Meter.

Lleberraschungen im Gau Aordhessen.

Die Ueberraschung des Sonntags bildet die Niederlage des Tabellenführers Bo- r uff in Fulda mit 1:2 (0:2) Toren beim VfB. Friedberg. Die zweite, etwas kleinere Sensation ist der Sieg des Kasseler Spielvereins mit 2:0 (1:0) über Hanau 93. Die beiden Spiele waren von der größten Wichtigkeit für die Vergebung der Meister­schaft, da die Borussen im Falle ihres Sieges schon käst sicherer Meister geworden wären, Hanau 93 Dagegen ebenfalls noch eine letzte Chance hatte. Und diese Chance war eben eine Niederlage der Borussen. Daß die Hanauer sie, da sie nun einmal gegeben war, nicht ausnützen konnten, haben sie sich selbst zuzuschreiben. Sie hatten es in Kassel jederzeit in der Hand, zum Siege zu kommen. Borussia Fulda kann man nun trotzdem fast schon als Meister an­sprechen, da nur noch der SC. 03 Kassel gefährlich werden kann.

*

Württembergs Gaumannfchaft siegte in Kassel gegen eine verstärkte Stadtmannschaft nach schönem Spiel verdient mit 5:3 (2:0) Toren.

Iußball der Bezirksklaffe (Gruppe Oberhesien).

1900 Gießen Bad-Nauheim 0:1 (0:0). Ockershausen VfB. Gießen 8:2 (1:1). Germania" Marburg Wetzlar 2:4.

Groß-Karben Lollar 3:0. Watzenborn-Steinberg Butzbach 11:2.

S00 - Bad-Nauheim 0:1.

Eine unverdiente Niederlage.

Fuhballgroßkampftag auf dem Sportplatz an der Liebigshöhe! Die Tabellenführer der Bezirks- und Kreisklasse gastierten daselbst. Annähernd 1000 Zu­schauer sahen zwei spannende Spiele bei leidlichen Bodenverhältnissen.

Es fei vorausgeschickt: ein unfähiger Jnnensturm vergab einen sicheren Sieg 19005. Bad-Nauheim, der Tabellenführer und voraussichtlicher Meister, enttäuschte die zahlreichen Zuschauer durch ein wenig meisterhaftes Spiel. Vom technisch guten und flachen Spiel sah man herzlich wenig. 1900 ließ sich leider auf das hohe und weite Spiel allzu sehr ein, hatte aber die Kraft, in diesem schnellen Spiel besser durchzustehen und dadurch den Kampf meistens über­legen zu gestalten. Die Geschehnisse spielten sich zu drei Viertel in der Spielhälfte der Gäste ab, die aber das Glück auf ihrer Seite hatten. Bei Ab­wägung aller Chancen wäre ein Sieg der Hiesigen mit 3:1 Toren gerecht gewesen. Dies wurde selbst vom Gegner anerkannt. Die Schuld an der Nie­derlage trägt allein der unfähige Jnnensturm, der selbst zweimal das verlassene Gästetor verfehlte. Ebenso setzte Grünewald einen Ball aus kürzester Entfernung daneben. Hier sprach Egoismus mit, denn Schmelz und Jäger standen frei in bester Po­sition. Die Hintermannschaft spielte aufopferungsvoll und ohne Tadel. Heinbach war wiederum der Beste. Es war bedauerlich, daß gerade der vielleicht ein­zige Fehler von den Gästen zum Siegestreffer aus­genutzt wurde, während die Blauweißen selbst den Torwächter allein nicht bezwingen konnten. Der scharfe Kampf wurde von Schiedsrichter Pfeif­fer- Hanau 93 hervorragend geleitet. 1900 hatte für den dienstlich verhinderten Schlarb Schmidt ins Tor gestellt, der eine überragende Leistung bot. An dem einen unhaltbaren Treffer war er schuldlos.

Das Treffen begann in schärfstem Tempo. Auf und ab wogte der Kampf, beide Tore abwechselnd in Gefahr bringend. Nach einer Viertelstunde wurde der Platzverein feldüberlegen. Es boten sich auch nach Ueberfpielen der gesamten Gästehintermann­schaft zwei ganz große Situationen zur Uebernahme der Führung. Die Nerven der Gießener versagten aber in diesen kritischen Momenten. Torlos (0:0) wurden die Seiten gewechselt.

Schon bald nach Wiederbeginn ließ Bad-Nauheim ganz wesentlich nach. Die Gäste bauten regelrecht ab. Das Spiel lag ganz in der Spielhälfte der Bad-Nauheimer. Eine Chance jagte die andere, aber die vom Publikum sehnlichst erwarteten Treffer blieben aus, obwohl sich auch jetzt gerade die besten Gelegenheiten ergaben. Gegen Schluß wurde Bad- Nauheim durch einige schnelle Vorstöße hin und wieder gefährlich. Ein von Zeiler verursachter Frei­stoß kam, gut ausgeführt, vors Gießener Tor. Die zu knappe Kopfabwehr nutzte der Gästerechtsaußen blitzschnell zum Torschuß und damit zum Sieges­treffer aus. 1900 setzte in den letzten Minuten alles auf eine Karte. Heilmann und Lippert stürmten mit, aber die Gäste retteten sich durch viele Ausbälle über die Zeit.

1900 II Naunheim I 4:3 (1:1).

Eine famose Leistung bot 1900s Ligareserve. In einem spannenden Spiel schlug sie die bis jetzt un­besiegten Naunheimer mit 4:3.Adler" Hausen gegen 1900 III 3:2.

i 1900' Schüler gewannen gegen Heuchelheim ! Schüler mit 1:0 Toren.

Ockershausen VfB. Gießener Reichsbahn 8:2.

Vor einer fanatischen Zuschauermenge und unter Leitung eines den Anforderungen dieses Spieles in keiner Weise gewachsenen Schiedsrichters mußten die Grünweißen eine ziffernmäßig zu hoch ausge« fallene Niederlage von 8:2 Toren hinnehmen. Die Liga, in der Aufstellung des Vorfonntages, konnte den in bester Tagesform kämpfenden Ockershäusern nur in der ersten Halbzeit eine gleichwertige Partie liefern. Das Spiel begann mit heftigen Angriffen der VfB.-Mannschaft, deren einer in der sechsten Mi­nute durch ein Tor von Heß abgeschlossen wurden. Alle Angriffe der Ockershäufer wurden von Leucht- Häuser, der ein glänzendes Spiel lieferte, abgeftoppt. Die Außenläufer der Gießener verfielen in den Fehler, zu weit aufzurücken. Drei Minuten vor Halbzeit gelang den Platzbesitzern durch eine Einzel­leistung ihres Rechtsaußen die Partie unentschieden zu stellen. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit konnten die Gastgeber durch ihre schnellen Außen innerhalb 10 Minuten vier weitere Tore erzielen. Die VfBer stellten um und es gelang ihnen, das Tor der Platzbesitzer förmlich zu belagern. Aber nur ein Tor war die Ausbeute dieser Drangperiode. Mit der Erzielung des sechsten Tores, das aus klarer Abseitsstellung geschossen wurde, war das Schicksal der Gießener besiegelt. Die letzten Spielminuten sah Ockershausen in Angriff. Durch Fernschüsse ihres glänzenden Halblinken erzielten sie zwei weitere Tore.

Das Olympische Dors gesichert.

Das Organisations-Komitee für die XI. Olympiade Berlin 1936 war von Anfang an bemüht, den Sportsleuten der Welt, die zu den Spielen nach Berlin kommen werden, eine gleiche Heimstatt zu schaffen, wie es die Amerikaner im Olympischen Dorf auf den Baldwin-Hügeln getan haben.

Ohne Zweifel hat dieses gemeinsame Wohnen der Athleten aller Völker viel zum gewaltigen Erfolg von Los Angeles beigetragen.

Hier erlebten die Olympischen Kämpfer das große Gemeinsame des Festes. Das Dorf lag 20 Minuten Autobusfahrt von den Hauptkampfstätten entfernt, außerhalb der Stadt, in der freien Natur, und um­schloß rund 500 kleine Wohnhäuschen mit je zwei Zimmern zu je zwei Betten, dazu waren noch für jede Nation Küche und Speisesaal, für eine Gruppe von Nationen je ein Schwitzbad, ferner Kino, Emp­fangsraum, Sprechzimmer, Post, Wäscherei und Büros vorhanden. Alle, die das Glück hatten, in diesem Dorf zu wohnen, werden sich dieser Zeit be­sonders gut und dankbar erinnern. Ein solches Lagerleben ergibt natürlich auch die eine ober andere Unbequemlichkeit. Demgegenüber ist aber festzustellen, daß sich die gleiche oder andere Un­bequemlichkeit auch im Hotelleben ergibt.

Angesichts der großen Vorzüge eines Olympi­schen Dorfes hält sich Deutschland für verpflich­tet, den Sportsleuten der Welt die gleiche Gast­lichkeit zu bieten.

Daher ist, wie bereits angekündigt, der Bau eines Olympischen Dorfes in die Wege geleitet worden. In gerader Verlängerung der großen Ausfallstraße, die vonUnter den Linden" zum Stadion führt, liegt das Olympische Dorf 14 Kilometer vom Olympia-Stadion entfernt, unmittelbar neben dem Militärlager Döberitz. Es wird um eine landschaft­lich reizend gelegene Mulde herum eigens für die Zwecke errichtet und den 3000 männlichen Teil­nehmern, die man wohl zu den Spielen erwarten darf, Raum gewähren. Entsprechend unserem Klima werben nicht leichte Bungalows wie in Los Angeles errichtet, sondern Steinhäuser, die aber auch für kleine Gruppen bestimmt sind. Ebenso wie drüben wird auch in Döberitz

jede Nation ihre Küche und ihren Speiseraum erhalten und selbstverständlich alle sonst notwendigen Einrichtungen dazu. Das Olympische Komitee orga­nisiert einen regelmäßigen Autobusverkehr für die Teilnehmer, so daß sie in 15 Minuten von ihrer Wohnstätte zum Stadion gelangen können. Eine Uebungsbahn wird sowohl in Döberitz wie neben dem Stadion vorhanden sein.

Besitzer des Geländes, auf dem das Dorf errichtet wird, ist die Wehrmacht des Deutschen Reiches, bie, um das Ihre zum Gelingen der Spiele beizutragen, die Herstellung des Dorfes übernommen hat und die die Olympischen Sportkämpfer aller Nationen ein­ladet, dort in schöner freier Natur als ihre Gäste zu wohnen.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Montag, den 19. Februar.

Wieseck. 20 Uhr: Evangelist Gehring, Möttlingen.

Dienstag, den 20. Februar.

Wieseck. 20 Uhr: Evangelist Gehring, Möttlingen. Watzenborn-Steinberg. 20: Ev. Frauenhilfe.

Nicht warten! Vorbeugen^ (panfiavin

Dr. Heisler spricht über die Überwindung des Juden­tums im Christentum beute abend 20.15 Uhr in den unt. Räumen des HausesSchwarz, Bahnhofstraße 90 (nicht im ISafö) Eingang gegenüber der Post. kmsD

Zelt-Evangelift

Krupka

spricht bis einschließt. Mittwoch, den 21. Februar, nachmittags 3V2 und abends 8/» Uhr, in der Evan­gelischen Stadtmission. 0893

Dienstag, den 20. Februar 1934, 14 Ubr, sollen imLöwen",Neu­enweg 28, bezw. an Ort u. Stelle (Bekanntgabe in obigem Lokal) zwangsweise gegen Barzahlung versteigert werden:

Haus-, Laden- und Büromöbel aller Art, Schnellwaagen, Laden­kassen, 1 Staubsauger, 1 Drück­karren, 1 Mulden-Kippwaage, Stoffe, Kassenschränke, Fern­gläser, 1 Goniometer, 17 Bünde BrockhauS, 1 Schleifbank, Radios, Schreibmaschinen, 1 Bohr-, eine Dampf-, 1 Roßbaarzuvs- und 1 Rotomaschine, 1 Märklin-Mo- dell, 1 Vielstemvelstanze, 1 Mo­tor, Klaviere, 1 Pritschenwagen, 1 Violine. 1041D

Bestimmt: 1 Mignon-Schreib­maschine, 2 Nachttischlampen, 1 Elektrolux-Wascher.

Scharmann, Gerichtsvollzieh. k.A., Gießen, Walltorw., Tel. 3108.

Bad-Nauheim!

Die Wohn- und Praxis - Räume 10 Zimmer und Zubehör eines Frauenarztes werden zum 1.April 1934frei und sindanderw., auch an sonstigen Spezial-Arzt, preiswert zu vermieten. Evtl, sind Parterre und 1. Stock auch als Wohnungen abzugeben. Zentral­beizung und fließendes Wasser vorhanden. Nähere Angaben:

Bl). Favke-Glenz,Bad-Nanheim, Hermann-Göring-Straße 37. e57V

Vornehm 1 Geschmackvoll! PersönlichI Diese wesentlichen Eigenschaften der guten Familien- Drucksache bietet Ihnen In zahlreichen neuzeitlichen Aus­führungsarten und Papieren zu mäßigen Preisen BrlUHacbe Oruckwei, Schulstr. Ruf 2251

Württemberger Hof

Dienstag, 20. Februar 1934

Metzelsuppe

0884

jotites-1 öoupt-

BetfamnUnng

Samstag, den 24.fycbr.,20Ubt im Postkeller.

Die in diesen Tagen zur Ausgabe gelangenden Vordrucke sind aus- gefüllt mitzubringen, andernfalls vis spätestens 28. d. M., Stevban- straße 41 p. oder bei Kam. Röder (Lad.Kirchenvl.)abzug.Erscheinen bei der Wichtigkeit der Tagesord- tmng Wicht. Der VeremSriibrer.

rni

itg

Uuv&cwüstUok!

So könnte man wohl dieses praktische Stahlgeschirr be­zeichnen. Außen hat es einen Stahlmantel und innen eine feuerfeste Glasur. Davon gibts

Kochtöpfe, Suppentöpfe, Pfannen, Tiegel, Bratpfannen mit Deckel.

Lassen Sie sich dieses schöne und aber auch preis­werte Geschirr zeigen bei J. B. Häuser

Am Oswaldsgarten sioa

Gießen-Ruf Nr.2145/2146

BeiWie Nea1 1052D r

Ihren Anzug , .,.-.1 und Damen Kleidungs- Stücke Z bügeln, dämpfen u. auf frischen w per Anzug Reichsmark 1.80 n Reparaturen billigst. Abholen und Zusenden kostenl. TeL2503

Wie Neu Bügelanstalt

Gießen, Wolkeng.23, Inh.: L. Pitz, Schneider

MlmgssWge GeMzniWe sucht für den Platz Gießen und Umgeb, tüchtigen, gut eingefübrten

gegen höbe Provision. - Schrift!. Angeb, unt. 967D a. d. Gietz.Anz.

Wir suchen für d. Vertrieb eines bei der Landwirtschaft stark be­gehrt. Artik.l Deutsch.Reichsp.) encra., ziclbewnßtc Herren m.eig.

Auto od.Motorrad u.ca.500 Mk.

Kapital, die in der Lage sind, einen Verkaufsbezirk erschöpf.' wuszuwerten, 1044V

als Bezirks-Vertreter. Arbeits­

freud. Herren ist sicheren.gute Existenz geb. Gerling-Ges. m.

Omid, MMtgalle 1*

Bücher von den Wundern der Kleinwelt

Belauschtes Leben. Kleine Kreatur in Wasser, Busch und Halm von K. O. Bartels. 164 Naturaufnahmen aus dem Leben der niederen Tierwelt mit erläu­ternden Bildunterschriften, Namensan­gaben u. ausführlichem Text. Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. P. Deegener, Universität Berlin.

Preis kartoniert RM. 3.90, geb. RM.4.80. Die Mikroskopie. Eine Einführungin gemeinverständlicher Darstellung von

r. W. Effenberger. Mit Abbildungen auf 32 Kunstdrucktafeln nach photogr. Aufnahmen des Verfassers. RM. 3.60. Einfachste Lebensformen desTler- und Pflanzenreichs.Naturgeschichte der mikroskopischen Süßwasserbewoh­ner von F. Eyferth. Fünfte, von Prof. Dr. W. Schoenichen vollständig neu bear­beitete Aufl. Mit über ISOOAbbildungen. 2 Bände in Halbleder geb. RM. 38.-. Neue Ganzleinen-Ausgabe RM 30.. Die Infusorien des Süß wassere u. Meeres. Hilfsbuch zum Bestimmen nebst einer kurzen Einführung in deren Biologie. Von Prof. Dr. 1. Lepsi. Mit 550 Abbildungen. Gebunden RM.4.-. Zu beziehen durch jede Buchhandlung I Hugo Bermühler Verlag

Berlin-Lichterfelde