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Deutschlands älteste Spezialzigarette im Riesenformat ist

►Ecksteins

Sie hat alle Neuerscheinungen überdauert.

Saargebiet lehnte bet Redner mit Entschieden- I gebührender Dank ausgesprochen. Da der Gesamt­heit ab. da dieser Zustand nichts anderes ist als oorftanb seine Aemter niedergelegt hatte, waren

einigte sich eine Fülle des guten Geschmacks. In den Tischdecken, Sofakissen, Einkaufstaschen, Chaise- Webereien liegt feine handwerkliche Kultur. Mit longuedecken, Gardinen, Stoffe für Buchhüllen und

Der deutsche Schiüsalskampf um die Saar

Oberheffen

Nachdruck verboten

Ohne Gewähr

16. Februar 1934

8. Ziehungstag

3n der heutigen Vormittaasziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

93413 205525 331728 375034

9323 16779 18418

208976 212344

Zukunft der

Redner die

Der

8. Ziehungstag

387096

I die I ar-1

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25993

33005

47501

64959

80014

96607

41261

58898

71913

82344

99086

73831

20751

198920 34974

287163 140478

20942 39757

68867 71587

80179 99025

109715 120864 131275 149732 163590 173658 186233 203878 223609 236930 250222 259316 274829 290509 300782 313895 334679 354191

371823 390838

226335 248218

267044 268620 296261

310347 334087 345338

353280 362493 373521

381165 391096 396869

26470

36127

52597

70777

80686

233724 248910

260260 268687

298984 312619 336177

349355 354668 365703

374718 383137 392287

398654

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27018 39277

63036 71611

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24811

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13775 25933 216266

20288

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62878 74191 85918

30613

49253

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76306

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63202

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90543

104210

110897

120660

128500

139340

143939

152755

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193473

206311

224697

243023

255639

263250

281218

307416

329935

343757

352617

359814

372001

379866

390119

394240

25870 ' 30476 :

46973 .

64384 < 79105 I

93323 104924 113443 120808 129186 139938 144779 153446 160158 168413 175041 186074 194999 207824 225991 245455 266883 264834 286433 309594 332688 345321 353109 359904 372509 380486 390575 394678

271862

279383

33735

96033

172126

297090

186148 314046 142919

81283 194166 310378

15377 36675 60148 71504

79189 91469

107099 119264 128116 144269 163084 173013 184335 196742 221121

234461 248293

257274 274672 289265 299689 309386 326491 353330 367625 384956

366611

317048

318948

132029 266936

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111767 123169

137888 165096

171924 177120

187390 211027 227759 246473 253063 266818 282795 297249 305323 315461

345052 357425

374787 399601

106258

113320 123854 139739

155734 172266

180058 187704 211382

229591

247565

254664 267558

286466 298142

307438 320681

346693 358850

377309

26326 49246

68605 76465

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106881 114198

126797 142465 156268 172590 182833 194605 214133 232616 247631

254868 274093 287369 298335 308445 320992 352324 365863 380826

147946

22889

79043

158180 293482

Saargebiet ist ein aus Deutschland durch Diktat von Versailles willkürlich heraus­gerissener Teil des Deutschen Reiches.

Redner berichtete dann kurz über die beruf*

105557 115292 121781

129242 141702 144942 156637 160678 168914 176282 188251 195487

111697 121824

131404 162181

164738 175427 186375 204599

225358

243309 252131

263649 277688 291422 302345

315142 342880 354350 372229

392698

600 M.

140117

263781

346563

300 W.

98512 105925 116373 124391

131990 142289 149764 168906 165051

169513 182896 189458 199972

99524 106529 117067 125694 132601

143020 151641

159684 165112

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191212

203267 217890 236016 261160 261675

271671

306719 315301

338406 349827 357072

367567 374865 384443 393387 399370

19953

28257

42635

61970 73702 85394

704 149759 284466

40 Gewinne 103640 119064 234587 238704 309138 343074

424 Gewinn« zu

2 Gewinne zu 20000 M.

2 Gewinn« zu 10000 M.

2 Gewinne »u 5000 M.

8 Gewinne zu 3000 ®L 342485

10 Gewinn« zu 2000 M.

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14 Gewinne zu 1000 M.

2 Gewinne zu 10000 M.

4 Gewinn« zu 5000 M.

6 Gewinn« zu 3000 M.

6 Gewinne zu 2000 M.

16 Gewinn« zu 1000 M. 144150 202830 265726 !

40 Gewinn« »u 500 M. 133383 160301 171170 203842 243125 243666 315508 317961 368092 i

102409

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184058 192891

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242033 252552

262161

279300 307095

318921

338907

352549

359801

369712 377980 389792

393788

großer Sicherheit sind die Farben verwandt, und ebenso sicher sind die Formen beherrscht, in denen sich die künstlerische Gestaltung bewegt. Eine Stärke der Schau ist es, daß sie nur Dinge zeigt, die ledig­lich dem praktischen Gebrauch dienen. Man sieht

in der Hauptsache Damen- und Kinderkleider deut­schen Gepräges. Die Ausstellung zeigt, daß aus deutschem Gedankengut eine Mode erwachsen kann, die es überflüssig macht, nach den Schöpfungen der ausländischen Modeproduktion auszuschauen.

zeichnete der Redner gebührend den Landesverrat der Marxisten unter Führung des gar nicht aus dem Saargebiet stammenden, sondern aus Neuß bei Düssel­dorf gekommenen Verräters Braun, sowie den

Er lehnte weiterhin mit allem Nachdruck die Ent­sendung von internationalen Truppen in das Saar­gebiet ab, da hierfür nicht der geringste Grund be- Üeht, weil die Ruhe und Ordnung von den ver- intwortungsbewußten wahrhaft Deutschen in keiner Weise gestört wird. Das in der Deutschen Front zu- «mmengeschlossene Deutschtum an der Saar wird Unbedingte Legalität bewahren, weil es genau weiß, daß man auf der Gegenseite nur t" Legalität wünscht, um gegen das Deutschtum oor*

Gewinnauszug

5. Klasse 42. Preußisch-Süddeutsche (268. Preuß.) Staats-Lotterie

16. Februar 1934 ön der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

373460 378214

1602 6679 7951 8985

284083 381099

74361 78612

181029 190090

260807 303735

373135 392984

6213 7807 8697

die verschleierte Annexion durch Frankreich.

Er mochte noch ausführlich auf die Rechtsgrund­lagen für die Abstimmung und die Abstimmungs­berechtigten aufmerksam, betonte die B l u t s v e r - bundenheit der Saardeutschen mit dem Reiche, und erklärte zum Schlüsse, daß die Abstimmung so ausfallen wird, daß für den Völker­bund einzig und allein nur die Rückglie­derung des gesamten Saargebiets an das Reich in Betracht kommen kann. Dann würde wie der Führer und Volkskanzler Adolf Hitler erst kürzlich wieder betont habe nichts mehr zwi­schen Frankreich und Deutschland stehen und damit dem Frieden der beste Dienst geleistet sein. (Lang­anhaltender starker Beifall.)

Ser Führer der Studentenschaft cand. jur. Adam

bat die Zuhörer, im Sinne des Vortragenden mit aller Kraft mitzuarbeiten und den deutschen Kampf­ruf für die Saar in das ganze deutsche Volk hineinzutragen. Mit dreimaligem be­geistertem Sieg-Heil auf den Führer fand die Kundgebung ihren Abschluß.

20 Tagesprämien.

Auf jede gezogene Nummer sind zwei Prämien zu fe 1000 NM gefallen, und zwar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II: 10501 46330 56199 178901 256463 356946

357951 376599 380249 384049

Neuwahlen nötig geworden. Auf Vorschlag des Ortsgruppenleiters, Bürgermeister Wagner, wurde der 1. Vorsitzende von der Versammlung ge­wählt. Das Resultat war einstimmige Wiederwahl des seitherigen Vorsitzenden und Gründers des Ver­eins. Dieser ernannte als seinen Stellvertreter und 2. Führer Bürgermeister Wagner- Lollar sowie als übrige Mitglieder des Vorstandes: Rektor a. D. Daab, H. Geißler VIII., L. Hofmann V., Direktor Iantzen, Dr. Limberger.H. Mül­le r I., Beigeordneter T a u b e r t, Wilhelm Schwalm, H. Schmidt VI., Altbürgermeister. Dieser wird seine Aemter unter sich verteilen. Nach Verlesung des Protokolls hielt der Vorsitzende eine Ansprache, in der er die Arbeit des Vereins als Dienst am Volke bezeichnete, ganz im Geiste seines Führers Adolf Hitler, dem ein dreifaches Sieg- Heil ausgebracht wurde. Mit dem ersten Verse des Horst-Wessel-Liedes wurde die harmonisch verlau­fene Versammlung geschlossen.

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II

? Reiskirchen, 18. Febr. Bei der Holz- Versteigerung im Gemeindewald wurden durch­schnittlich folgende Preise erzielt: Buchenscheit (zwei Meter) 21 bis 23 Mk. gegen 12 bis 14 Mk. im Vorjayre, Buchenknüppel 16 bis 20 Mk. gegen 9 bis 10 Mk., Eichenknüppel 10 bis 12 Mk. gegen 5 bis 6 Mk., Tannenknüppel 11 bis 13 Mk. gegen 8 bis 10 Mk., Buchenstock 10 bis 12 Mk. gegen 6 bis 7 Mk., Buchenreiser (vier Meter) 8 bis 11 Mk. gegen 5 bis 6 Mk.

gleichen Verrat der Separatisten, die sich beide auf die französische Propaganda mit ihren Geldmitteln stützen. Er wies dabei auf die schwere wirtschaftliche Be­drückung der Bergleute durch die französische Gru­benverwaltung hin und bat, den Saarbergmann immer als den opferreichsten und treusten deutschen Volksgenossen an der Saar anzusehen.

Die von den Marxisten und Separatisten jetzt propagierte Beibehaltung des Status quo im

324 Gewinn« tu 300 W. ---- 23601 ----- **

liche Schichtung der Saarbepölkerung, wobei er hervorhob, daß ein Drittel der Bevölkerung aus Bergarbeitern besteht, die übrigen zwei Drittel sich mus Hüttenarbeitern, Arbeitern der Veredlungs- iindustrie, Mittelstand und Bauern zusammensetzten. Sodann gab er in eingehender Schilderung nach Einem kurzen geschichtlichen Rückblick über die Schick­ssale der Saar einen Ueberblirf über die Machen­schaften Frankreichs in dem Ränkespiel und Dem Ringen um das Saargebiet zwischen Clemenceau, Lloyd George und Wilson bei der Ausarbeitung des Zviedensdiktats von Versailles. Er hob dabei her- mor, daß Frankreich mit aller Kraft die Annexion 2es unzweifelhaft völlig deutschen Saarlandes er­strebte, dann aber angesichts des Widerstands von Lloyd George und Wilson das jetzige Gebilde des Saargebiets unter der Verwaltung des Völker­bundes durchdrückte in der Hoffnung, nach 15 Jah­ren doch noch zu feinem Ziele der Annexion des deutschen Landes kommen zu können.

Mit Nachdruck machte er, gestützt auf den fran­zösischen und den englischen Text des Friedens­diktats, das Recht und die Forderung geltend, die Abstimmung an der Saar am 10. Januar, spätestens aber am 11. Januar 1935, den Tagen des Ablaufs der 15 Jahre, vorzunehmen.

gerfchaft erschienen.

©er Führer der Studentenschaft cand. jur. Adam

stellte in seiner kurzen Einführungsansprache der Ruhe und dem Frieden im Reich die N o t und den Kampf an der Grenze gegenüber. Im Saargebiet kämpft ein Dolksteil, der u n - zweifelhaft deutsch ist, um die Rückkehr zum deutschen Vaterland, zur deut­schen Heimat, nachdem er durch den Wahnsinn von Versailles in sinnloser Weise davon getrennt wurde.

Hierauf sprach der Beauftragte der Saardeutschen für den Völkerbund

Landgerichtsrat Or. Freudenberger, Saarbrücken

mit herzlichem Beifall begrüßt, über den Schick­sal s k a m p f der Deutschen um die Saar. Er führte u. a. aus: Bis zum glückhaften Ausgang der Abstimmung im Saargsbiet muß im Brenn­punkt des politischen Interesses jedes deutschen Men­schen das Schicksal der Deutschen an der Saar stehen. Darauf haben wir Deutschen an der Saar ein gut begründetes Recht.

Wenn wir an der Saar, ohne die Macht des Nationalsozialismus hinter uns, 99 v.H. der Abstimmung für Deutschland hervor­gebracht haben, wird man im Auslande nicht eine so falsche Behauptung aufffetlen können, wie fälschlich nach dem einmütigen Bekenntnis des deutschen Volkes zum nationalsozialistischen Deutschland, zu seinem unübertrefflichen Führer

Adolf Hitler am 12. November 1933, als behauptet wurde, daß dieses Bekenntnis nur auf einen Druck der SA. und SS. zurückzuführen gewesen sei. Die Deutschen an der Saar erwarten von allen deutschen Volksgenossen im Reiche ernste Mitarbeit an den deutschen Aufgaben an der Saar. Zunächst muß diese Mitarbeit bei der Vorbereitung .zur Abstimmung in der Beschaffung der Adressen der -abstimmungsberechtigten deutschen Saarländer und in der Organisation des Transportes zum Abstim- munsgtage in Erscheinung treten. Daneben gilt es, Die Saardeutschen mit dem geistigen Rüstzeug der Aufklärung in ihrem Kampfe um die Saar zu lunterstützen. Die Saar ist kerndeutsches Land, sie ist fein Grenzland, sondern «in Land an der Grenze. An der Saar wohnen nur Menschen von unzweifelhaft deutschem Charakter, deutscher Kultur, deutscher Sitte und deutschen Gebräuchen. Im Saargebiet spricht kein Mensch französisch, wenn er es nicht in der höheren Schule gelernt hat. Die Saardeut- ßchen wollen die treuesten Deutschen sein. Völkische «der sprachliche Minderheiten gab es nie an der deutschen Saar.

ander und sprach abschließend über das Winter­hilfswerk, von dem er sagte, auch das WHW. fei eingespannt in den großen Rahmen der Arbeits­beschaffung der Reichsregierung. Gegen 11 Uhr fand oie Versammlung ihr Ende. Pg. ^Herbert dankte dem Redner für seine inhaltreichen Aus­führungen.

Landkreis Metzen.

Wieseck, 17. Febr. Der hiesige O b st - und Gartenbauverein hielt gestern abend in der Roten Schule seinen zweiten diesjährigen Vor­tragsabend ab. Der Vereinsführer, Lehrer Keppler, gab in der Begrüßung feiner Freude Ausdruck über den starken Besuch, hatten sich doch neben 75 Mitgliedern noch eine größere Anzahl Frauen eingefunden. Diplom - Gartenbauinspektor Rensch von der Obstbauinspektion IV, Gießen- Friedberg, sprach dann über das ThemaWie er­zielen wir Qualitätsobst". Er führte dabei u. a. folgendes aus: In den Obstläden ist jetzt wieder fast nur Auslandsware zu sehen. In unserem Vater­lande wird nicht genügend und auch noch zu gering­wertiges Obst erzeugt. Hier gilt es vom Auslande, vor allem den Amerikanern, zu lernen. Dort wird nur allerbeste Qualitätsware in marktgängigen Sorten zum Verkauf gebracht. Neben allerbestem Pflanzgut, richtiger Sortenwahl, fachgemäßer Dün- aung ist vor allem auch eine planmäßige Schäd­lingsbekämpfung nötig. Die Grundlage jeglicher Bekämpfung bildet eine gründliche Stamm- und besonders gründliche Kronenpflege mit drauffolgen­der Winterspritzung. Ganz falsch ist es, die Behand­lung mit Obstbaumkarbolineum als Allheilmittel zu betrachten. Erst die Sommerbehandlung mit einer Vorblüten- und zwei Nachblütenspritzungen führt zum vollen Erfolg. Gerade diese verbürgen schorf- und wurmfreie Ware. Die in den Vorjahren durch- aeführten Spritzpersuche in Konradsdorf, Lich, Orten­berg und Langenhain ergaben an unbehandelten I Bäumen 28 v. H. gesunde, 55 v. H. fleckige und an­gestochene und 17 v. H. Kelterfrüchte, während ge-

pg. Kreisleiter Zürh spricht im Kreis Schotten.

. Burkhards, 17. Febr. Unter Leitung des Ortsgruppenleiters Pg. Herbert fand hier eine große Kundgebung der gesamten Ortsgruppe Burkhards statt. Als Redner war der Kreisleiter Pg. Z ü r tz gewonnen, der in seiner Eigenschaft als Kreisdirektor zum erstenmal in einer Gemeinde feines Kreises sprach. In zwei­stündiger Rede, die wiederholt durch starken Bei­fall unterbrochen wurde, führte er etwa folgendes aus: 'Dem Deutschen Reich hatte Bismarck im Jahre 1871 nur den äußeren Rahmen gegeben. Es war versäumt worden, im Kaiserreich alle deutschen Menschen in diesen Rahmen hineinzuzwingen. Die großen Gegensätze der Religionen und der Parteien wurden nicht beseitigt. Deshalb ging dieses Reich 1918 zugrunde. Es folgte die Weimarer Republik. Versprochen hat sie ihren Anhängern viel, gehal­ten aber nichts. Nach und nach gingen ihr alle Sympathien verloren. Sie wurde zu Grabe ge­tragen, weil sie den Soldaten mißachtete. Aus all diesen Fehlern der Vergangenheit hat der National­sozialismus gelernt. Wir achten die Arbeit und ihren Träger, den Arbeiter. In unserem Staat soll jeder von soldatischem Pflichtgefühl durchdrungen sein und im Falle der Gefahr sich schützend vor Volk und Vaterland stellen. Scharf kritisierte der Redner die alten Parteien und ihren Eigennutz. Die Arbeit des Nationalsozialismus sei mit dem Zurückreißen des Volkes von dem Abgrund nicht beendet. Viel­mehr gilt es in Zukunft, alle Deutschen im Geiste der Volksgemeinschaft zu erziehen. Weiter sprach Pg. Z ü r tz über den Nationalismus und den Sozialismus unserer Bewegung und stellte beide in Gegensatz zu der früheren Auffassung der beiden Ideen. Ängehend berichtete er über den 30. Ja­nuar und den 12. November 1933, die beide Mark­steine auf dem Wege der Entwicklung der NSDAP, seien. Die Außenpolitik wurde kurz gestreift, die Stellung des Nationalsozialismus zum deutschen Bauern ausführlich behandelt. Der Ertrag der Arbeit wird im Dritten Reich dem Bauer erhalten, es wird

spritzte Bäume 71 v. H. Tafelobst, 18 v. H. Obst zweiter Sortierung und 11 v. H. Kelterobst lieferten. Da die Kosten der Sommerspritzungen sich durch­schnittlich billiger als die Karbolineumbehandlung stellt, wird eine gute Rentabilität gewährleistet. Eine ergiebige Aussprache schloß sich an, in der auch die Sortenfrage in leichten und schweren Böden berührt wurde. Um den anwesenden Frauen Rech­nung zu tragen, sprach der Redner noch in einem kürzeren Dortraa überFrühjahrsarbeiten an den Topfpflanzen". Auf Anfragen aus der Versamm­lung über verschiedene Düngemittel gab der Ver­einsführer Aufschluß. Weitere Behandlungspunkte betrafen die Pflegemahnahmen der im Vorjahre bezogenen Weinstöcke, die Nachpflanzungen in ge­schlossenen Baumanlagen, die Durchführung der Polizeiverordnung betreffend Entfernung abgängi­ger Bäume und Dürrer Aeste und die Auswertung der Obstbaumzählung im Herbst 1933.

00 Klein-Linden, 16. Febr. Aus der kirchlichen Statistik unserer evange­lischen Gemeinde ist vom verflossenen Jahr als bemerkenswert zu berichten: Die Zahl der Ge­meindeglieder betrug 1991.. Die Zahl der Haupt- gottesdienste betrug 61, sie waren durchschnittlich von 139 Männern, 148 Frauen und 42 Kindern besucht. Nebengottesdienste wurden 9, Kindergottes- dienste 48 gehalten, an letzteren nahmen durchschnitt­lich 89 Knaben und 72 Mädchen teil. Die Gesamt­zahl aller Gottesdienste betrug 131; die Gesamt- durchschnittszahl aller Gottesdienstbesucher der Ge­meinde in jeder Woche belief sich auf 159 Männer (im Vorjahr 146), 173 Frauen (184) und 148 Kin­der (130). Das Heilige Abendmahl wurde 1981 Personen gereicht, und zwar 868 Männern und 1113 Frauen, das sind 99,5 v. H. der Einwohner und 183 v. H. der Erwachsenen. 72 Personen, meist alte und kranke, empfingen das Abendmahl im Haus. Eheschließungen würben 20 vollzogen. Getauft wur­den 15 Kinder, konfirmiert 32. Kirchlich beerdigt wurden 16 Personen. An milden Gaben aus der Gemeinde gingen u. a. ein 372 Mark für die Aeußere Mission, 129 Mark für die Innere Mission, 53 Mark für den Gustav-Adolf-Verein. Für die Krankenpflegestation wurden 1395 Mark, für die Kleinkinderschule 1639 Mark in Einnahme verbucht. Als Gesamtsumme der Kirchenkollekten sind 285 Mark eingegangen. Die Opfer und Gaben für Orts- arme betrugen 65 Mark. Ferner wurden noch an freiwilligen Leistungen für kirchliche Zwecke (Ver­eine usw.) 1189 Mark gesammelt. Auf den Kopf der evangelischen Bevölkerung entfallen demnach 2,60 Mark. In seiner jüngsten Sitzung befaßten sich Kirchenvorstand und Kirchengemeindevertretung mit der Gesamtrechnung des verflossenen Jahres, die einstimmig genehmigt wurde.

y Lollar, 17. Febr. Gestern abend fand im Deutschen Haus" die gut besuchte ordentliche Gene­ralversammlung des eingetragenen Vereins Kinderfreund statt, der feit 30 Jahren eine Kleinkinderfchule und eine Gemeindekrankenpflege unterhält. Der Vorsitzende, Dekan Gußmann * Kirchberg, erstattete den Jahresbericht. Aus ihm ist zu entnehmen, daß der Verein trotz wirtschaftlich schwerer Zeit immer noch 400 Mitglieder zählt und daß in 1933 sieben Vereinsmitglieder verstorben sind, deren Andenken in üblicher Weise geehrt wurde. Die Kinderschule wurde von durchschnittlich 70 Kin­dern besucht. Die Krankenschwester machte 7044 Krankenbesuche und leistete 34 Nachtwachen. Den Schwestern, sowie der Gemeinde Lollar, dem Bu- derusschen Eisenwerke, dem eo.-kirchlichen Frauen­verein und Frau Dentist Becker Witwe, die eine größere Summe für Hilfe in schwerer Zeit gespen­det hatte, wurde öffentlicher Dank ausgesprochen. Auch den vielen ungenannten und unbekannten Gebern der Einwohnerschaft, die durch Unter­stützung mit Naturalien eine sehr billige Wirtschafts­weise Des Schwesternhaushaltes ermöglichten. Der Rechner, Rektor a. D. D a a b, trug die vorgeprüfte und für richtig befundene Rechnung vor, gab einen Ueberblick über die finanzielle Lage des Vereins, die als zur Zeit gesichert angesehen werden kann. Aus diesem Grunde hatte der Vorstand beschlossen, 50 Mark für Arbeitsbeschaffung und 50 Mark für die Winternothilfe zu spenden. Dieser Beschluß wurde von der Generalversammlung einstimmig gut­geheißen. Dem Rechner, der wie alle Mitarbeiten­den, sein Amt ehrenamtlich versieht, wurde

aber verlangt, daß der Bauer sich einsetzt für die gesamten Nation. Weiter setzte der Gründe der Arbeitslosigkeit ausein-

Eine eindrucksvolle Kundgebung der unlöslichen l gehen zu können. In diesem Zusammenhänge kenn­deutschen Verbundenheit und der unverbrüchlichen j zeichnete der Redner gebührend den Landesverrat der Treue zum Saargebiet veranstaltete die G i e ß e - ner Studentenschaft gestern abend bei star­kem Besuch in der Neuen Aula. Zu der Kundgebung waren auch zahlreiche Volksgenossen aus der Bur-

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