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M. 243 Erstes Blatt
184. Jahrgang
Mittwoch. 17. Oktober 1934
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jranhur/aÄain liess Druck und Verlag: vrühl'sche Univerfilätsvuch- und Zteindruckerei R. Lange in Stehen. Zchrtftle tung und Geschäftsstelle: Zchulftratze 7 Mengm?bsch?üsi^
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tüchtigsten ist. Fast täglich finden sich ;en Berichte aus dem Bereich des
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Das Ziel der neuen Steuergesetzgebung
)ecesund mit besonderer Aufmerksamkeit aufge-
lonmen.
z u zahlen haben als die Kinderermäßigungen bei
mzabmachung 31 schwedischer Ji
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unseres Volkes, im
gewährt, wenn sie sich dann noch in einer Be -
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rau und jedes seiner Kinder, für das
Das neue Einkommensteuergesetz erweitert bas frau und jedes seiner Kinder, für das Gesetz über Steuerfreiheit für Ersatz- ihm bei der Einkommensteuer Kinderermäßigung Beschaffungen in verschiebener Hinsicht. Es gewährt wird. Ein Lediger, welcher 50000 Mark ; gestattet .den buch führenden Gewerbetreibenden und Vermögen hat, wird daher künftighin 40 000 Mark
versteuern müssen, ein Verheirateter mit zwei Kin-
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nicht in jedes einzelne Steuergesetz ausgenommen
öffentlichen Rechtes aus der Zeit vor dem 30. Ja-
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Zeichen eines gemäßigten > t e Besserung ist in-
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Wert gelegt worden. Bei diesen Verbesserungen der Steuervorschriften auf den verschiedensten Gebie-
VeMHe des Aeichskabmetts.
Berlin, 16. Okt. (DRB.) In der heutigen
r u f s a u s b i l ö u n g befinden.
Bei der Vermögens st euer tritt an die Stelle der bisherigen Freigrenze (20 000 Mark) ein Freibetrag von je 10 000 Mark für den Steuerpflichtigen, seine Ehe-
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Persönlichkeit wieder men. Die Reichsregierung hat Steuererleichterungen bei der
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„Die Reichsminister leisten bei Üebernahme ihres Amtes vor dem Führer und Reichskanzler folgenden Eid:
„Ich schwöre, ich werde dem Führer des Deutschen Reiches und Volkes Adolf Hitler treu und gehorsam fein, meine Kraft für das Wohl des
Körper,.,,., ches, der Länder oder anderer Körperschaften des
der kinderreichen Familien
fen Kraft des Steuer- ehnliche Grundsätze sind für den
Die allgemeinen Schwierigkeiten erhöhen sich beträchtlich, wenn — wie es in Dänemark so
potncare wollte den Krieg fortsehen.
Eine Enthüllung über den Waffenstillstand vom 11. November 1918.
Paris, 16. Off. (DRV.) Lin Mitarbeiter der Zeitung „La Presse" Vourget-Pailleron gibt eine Unterredung wieder, die er vor einigen Jahren am Vorabend des Jahrestages des Waffenstillstandes des 11. November mit Poincare hatte. Poin- rare habe dem Gewährsmann ausdrücklich eingeschärft, seine Auslassungen nicht zu seinen Lebzeiten zu verbreiten.
„Der Tag des Waffenstillstandes sei", so habe Poincare damals gesagt» „einer der unheilvoll- st en Tage der französischen Vergangenheit. Lr habe sich stets der Unterzeichnung eines Waffenstillstandes an jenem Tage widersetzt. Die Feindseligkeiten seien an jenem 11. November eingestellt worden, weil Llemenceau mit Wilson und Lloyd George fürchtete, Deutschland allzu sehr zu schwächen. Llemenceau habe dem Marschall Fach, der wie Poincare den Krieg habe f 0 r l s e h e n wollen, den Waffenstillstand aufgenötigt, und zwar aus politischen Gründen. Llemenceau habe gewußt, daß jeder — in parlamentarischen Kreisen wie im Volke überhaupt — den Frieden ersehnte. Llemcn- ceau habe infolgedessen die erste sich bietende Gelegenheit zu einem Friedensschluß mit sicherem Vorteil benutzt. Er habe dabei nur seine eigenen künftigen Wahlerfolge im Auge gehabt. Llemenceau habe aber damit Frankreich einen schlechten Dienst erwiesen. Denn Deutschland habe seitdem seine Riederlage niemals mehr anerkannt. Wenn Frankreich 1918 seine Erfolge weiter ausgebaut hätte, wenn es auf feindlichem Voden die von Foch vorbereitete Schlacht gewonnen hätte, dann würde man einen für lange Zeit gültigen Friedensvertrag abgeschlossen haben. Das habe man nicht gewollt, und dos sei der Grund allen Uebels."
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Der Emzemnternehmer.
Nach nationalsozialistischer Auffassung soll i n d e r
Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8'/,Uhr des Vormittags Grundpreise für 1 mm höhe für Anzeigen von 22 mm Breite 7 Rpf., für Text- anzeigen von70mm Breite 60 Rpf..Platzvorschrift oder schwieriger Satz 25°/0 mehr
Ermäßigte Grundpreise: Stellen-, Vereins-, gemeinnützige Anzeigen sowie einspaltige Gelegenheitsanzeigen 5 Rpf., Familienanzeigen, Bäder-, Unterrichts-u.
zungsdauer fünf Jahre nicht übersteigt, schon im Jahre der Anschaffung voll abzuschreiben. Diese Abschreibungsmöglichkeit wird
Reben biegen Zielen bringen die St-euergesetz, esentliche Vereinfachung der Verwal
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhesfen
gestattet den buchführenden................... —
Landwirten, kurzlebige Gegen st ände, das sind Gegenstände, deren betriebsgewöhnliche Nut-
G::ui) nach Stellungen, ja auch nur nach Möglichkeit r zur späteren Erringung an Positionen. Diese ernte wirtschaftliche Frage hat also alle freund- n iclurlichen Rücksichten überwunden: der pur- pruiK Mantel ehrwürdigen Universitätsgeistes ist
Reue Gteuergesetze bringen Entlastung und Vereinfachung. Reichsmm-ster und Landesregierungen werden auf den Führer v.reidigt. — Wicht ge Gesetzesänderungen.
gen, soweit sie nicht gleichzeitig Reichsminister sind, leisten bei Üebernahme ihres Amtes vor dem Reichsstatthalter, in Preußen vor dem Fi"
Förderung der kinderreichen Familien.
Die Förderung der Familie ist das Kernstück der Steuergesetze. Dem neuen Einkommensteuergesetz gemäß werden im Durchschnitt d i e Verheirateten etwa ein Drittel weni-
Uirmharnn sollen Sperrforts errichtet und mit ipedtragenben Kanonen bestückt werden, in deren 'Zci^ßbereich sogar noch Kopenhagen liegt. Dieser Llm, dessen Durchführung runde 2,6 Millionen
noch, aber eher mit der Tendenz zum Fallen. So ist es vielleicht auch zu erklären, daß ein allgemeines Geranne über eine alte Lieblingsidee des Staatsministers entstehen konnte: die Abschaffung des ßanbftings, das sich gerade jetzt der Regierung so unangenehm bemerkbar gemacht hat. Wie die parlamentarische Neuordnung im Einzelnen aussehen soll, weiß man nicht recht, aber daß der energische Minister sie über kurz oder lang in Angriff nehmen wird, scheint sicher zu sein. Damit würde ein Regulativ der parlamentarischen Wirksamkeit — sagen die einen —, ein überflüssiger Ballast — meinen die anderen — aus dem Wege geräumt werden. Stauning aber könnte bann noch leichter als bisher — „Starker Mann", ber er ist — seinen Willen, bzw. ben seiner Regierung burch- setzen.
nuar 1933 über amtliche ober halbamtliche Veröffentlichungen sowie über bie Herausgabe von Zeitungen zur Aufnahme berartiger Veröffentlichungen unter Einhaltung einer Frist von fedjs Wochen zum Schluß eines Kalenberoierteljahres, spätestens jeboch zum 31. März 1935 gelöst werben können.
Ein Gesetz über bie Förberung ber G e - treibeberoegung gibt ber Reichsstelle für Ge- treibe, Futtermittel unb sonstige lanbwirtschaftliche Erzeugnisse (RsG.) bie Möglichkeit, bie Aufnahme
■ auf d an ingen noch liilch-, Hchen
[ter Derefunb, bie Meeresenge zwischen Dänemark ml Schweben, stellt im nörblichen Teil rein schwe- . «Les Territorium bar — auf Grunb einer besonder in Grenzabmachung zwischen ben beiben Län- Ingenieur hat nun einen •Jim entworfen, nach bem ber Sunb von schwebi- ch: Seite völlig militärisch gesperrt jenen kann. In ber Nähe von ßanbsfrona unb
Folge bet großen Zahl von Hanbelsschissen stellt sich für Norwegen bie Notwenbigkeit ein, sehr stark ben Bewegungen ber internationalen Wirtschaft folgen zu können. Mit biefer Elastizität hat es nun (eine Schwierigkeiten. Wie ber norwegische Nationalökonom Keilhau kürzlich erklärt, hat bas Lanb noch an ben Nachwirkungen ber Kronensestsetzung bes Jahres 1928 zu leiben, bie einen gewaltigen Preisfall mit sich führte. Zwar ist ein Teil ber schäblichen Wirkung burch bas Abgehen von ber Golbparität überrounben — bie skanbinavischen ßänber finb im Jahre 1931 bem Wege Großbritanniens gefolgt — boch finb bie Hauptsorgen: bie Arbeitslosigkeit, bie kommunale Finanznot unb bie ßanbwirtschaftskrise nicht bezwungen. Auf biefen Gebieten versucht ber Staat, feine Mittel einzusetzen, aber hier, wie überall, haben planwirtschaftliche Eingriffe ihre Grenzen.
ttlfcgebenb für bie so unfreunblidje Förberung iflhi!* große Arbeitslosigkeit, bie gerabe unter sc hvtvischen Akabemikern herrscht. Nach Beenbi- g 11g bes Stubiums beginnt oft eine verzweifelte
beutschen Volkes einsetzen, bie Gesetze wahren, bie mir oblieg?nben Pflichten unparteiisch unb gerecht gewissenhaft erfüllen unb meine Geschäfte unparteiisch unb gerecht gegen jebermann führen, so wahr mir Gott helfe."
Die Mitglieber ber ßanbesregierun=
augenfällig bemonftriert würbe — auch noch p 0 - litische Hemmnisse bazukommen. Bei ber kürzlichen Reichstagseröffnung erklärte der Staatsminister Stauning, daß ber große Krisenplan zur Unterstützung ber ßanbwirtschaft von ber Regierung nicht mehr vorgebracht werben solle. Dieser Plan hatte bie Zustimmung ber ersten Kammer, bes Reichstags, gefunben, war aber bann vom ßanbfting zu Fall gebracht worben. Man sieht sich jetzt nach neuen Wegen um, aber bie bänische ßanbwirtschaft muß berroeil warten. Die Reichstagssitzung ftanb sonst im Zeichen eines gemäßigten Optimismus, eine leichte Besserung ist inzwischen eingetreten, bie Arbeitslosenzahl schwankt
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halten sie nur noch für Kavitalgesellschaften aufrecht.
Zur Vereinfachung ber Gesetze bient auch bie Tatsache, baß bie Besteuerung ber verschobenen Grunb- begriffe, die für bie Besteuerung maßgebend sind.
sprächen.
Das Gesetz zur Aenderung bes Militär- strafgesetzbuches unb ber Militärstrafgerichtsordnung bringt eine Anpassung bes Militärstrafrechtes an bie inzwischen erlassenen Gesetze auf bem Gebiete bes allgemeinen Strafrechtes. Angenommen würbe ein Gesetz über bie ßösung von Verträgen öffentlich-rechtlicher schäften, wonach Verträge bes Rei-
sioire Sicherung ber Kattegat-Passage, unb in bie- besinblichen Reichsminister, Reichsstatthalter unb 1 em Sinne kommentierten auch alle Blätter ben Mitglieber ber ßanbesregierungen finb unoerzüg- H[qi. Ein Kopenhagener Mittagsblatt schreibt, baß lich gemäß biesem Gesetz zu vereibigen."
„.esnmter biefen Umftänben für eine kriegführenbe ( Im Anschluß hieran nahm ber F
ten hanbelt es sich noch nicht um bie geplante großzügige Steuerreform, bie erst im Zusammenhang mit ber großen Reichsfinanzreform burchgeführt werben kann.
Angenommen wurde ein Gesetz über das Ver - fteigerergeroerbe, durch bas gewisse Miß- (tänbe beseitigt werben unb bie ©runblage für bie Säuberung bes Gewerbes von unzuverlässigen Personen geschaffen wirb.
Das Gesetz zur Aenberung bes Genossenschaftsgesetzes bringt bie seit langem geplante Reform ber genossenschaftlichen Prüfung.
Ein Gesetz zur Aenberung von Vorschriften über bie Zwangsvoll st reckung bereinigt einige gesetzgeberische Fragen bes Dollstreckungsrechtes, bie nicht bis zur Gesamtreform zurückgestellt werben konnten. Jnsbesonbere enthält bas Gesetz auch eine Aenberung ber Vorschriften über bie Pfän- bung von Gehalts-, ßohn- unb ähnlichen An-
politische Streiflichter aus dem Norden.
Von umerem B -Berichterstatter.
Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!
Stockholm, Oktober 1934.
Die konsequente Innehaltung einer allseitigen Neu- kn ität hat Schweben nicht gehinbert, sich eine tflagträftige militärische Truppe z u d): ffcn unb sie weiterzubilben. Von ben skanbinavi- chii ßänbern ist Schweben zweifellos biejenige Rcion, bie am stärksten militärisch interessiert unb
gesetze gehen auf biesem Wege weiter. Sie beseitigen bie Ka pi t a l v e r k e h r sst eue r 'onalgesellkschaften völlig und
bern braucht bei bem gleichen Vermögen nur 10 000 Mark versteuern.
Auch bei ber Erbschaftssteuer werben Freibeträge eingeführt. Sie betragen für Kinber 30 000 Mark unb für Enkel 10 000 Mark.
Daneben bleiben bie Steuerermäßigungen für Hausgehilfinnen in Kraft. Auch bie Ehestandsbarleyen werben in ber bisherigen Weise weitergewährt werben.
gerungen Berichte aus bem Bereich bes Heeres, Sitzung bes Reichskabinetts würbe zunächst ein N düngen über Manöver, Veranstaltungen ber Gesetz über ben E i b ber Reichsmini st er lirvclnen Truppenteile unb Nachrichten von neuen unb ber Mitglieber ber ßan’besregie® miickärischen Erfinbungen. Weil man aber in Skan- jrungen angenommen. Danach erhält ber § 3 Jimoien weiß, baß Schweben allgemeines Verstäub-' Absatz 1 bes Gesetzes über bie Rechtsverhältnisse lis für seine Friebensliebe gerabe baburch zu wecken, bes Reichskanzlers unb ber Neichsminister (Reichs- in. zu vertiefen sucht, baß es. sich ein starkes! ministergesetz) vom 27. März 1930 in ber Fassung l)eir hält, barum hat man bie Nachrichten von bes Gesetzes vom 17. Oktober 1933 folgenbe Fassung: chwebischen B e s e st i g u n g s p l ä n e n am5 ........
von (Betreibe burch bie RsG. auch bei ber Dermin« berten Ernte sicherzustellen.
Schließlich würbe ein Gesetz über bie Errichtung einer beutschen Verrechnungskasse angenommen, bas zur Durchführung von Abkommen mit auslänbischen Regierungen, Zentralnotenbanken ober im Auslanbe amtlicherseits zugelassenen Verrechnungsstellen, welche ben Zahlungsverkehr ganz ober teilweise auf ber ©runblage ber Verrechnung regeln, notroenbig geworden war.
ein,
Mantel ehrwürdigen Universitätsgeistes ist ' ah$f reift, unb ber schlvtternbe Straßenanzug mo- p^rre' Kvnkurrenzangst kommt zum Vorschein ...
Dior ro e g e n hat, was nicht allgemein bekannt Hbirfte, diebrittgrößteHanbelsflotte d e Welt. Augenblicklich ist I a p a n im Begriff, dek Aorbland diesen Platz ftreitig zu machen. Als
(r|d)emt täglich, außer tenntogs und Feiertags leilafltn* Die Illustrierte f ieiener Familienblätter |,eimat im Bild Die Scholle
Nsnatr-Bezugsprets:
qit 4 Beilagen RM. 1.95 cihne Illustrierte „ 1.80 Zustellgebühr. „ -.25
jUch bei Nichterscheinen pn einzelnen Nummern jfolge höherer Gewalt
Xernsprechanschlüffe
grter Sammelnummer 2251 Lftschrist für Drahtnach« rchten: Anzeiger Gießen
irr Bereinigung ber Stockholmer «Stubenten an dH berühmten alten Universitätsstabt Upsala hat mfc überroältigenber Mehrheit ben äberraschenben TZectkluß gefaßt, an bie Universitätsbehörben bie ^toung auf Ausschluß aller auslän - dilijcy en Studierenden zu richten. Begründet die Resolution mit ber zunehmenben Konkur- bie nichtschwebische Stubierenbe ben Akabe- bes eigenen ßanbes auf allen benjenigen dl ten machen, zu benen bas Hochschulstubium 1 Zutritt vermittelt, ©egen ben Beschluß ist von Iciiebenen Seiten Front gemacht worben — Un- Berufung auf bie Freiheit ber Forschung unb Loyalität ber Wissenschaft. Diese Abwehr anbert ht- an ber Feststellung, baß bie Stockholmer - »ubi-nten ihre Kommilitonen aus Dän e m ark u.tti Norwegen nicht haben wollen — immerhin ^ine bemerkenswerte Einstellung gegenüber ben yiafrearlänbern. Zur Zeit stubieren sehr viele ft 17«! Dänen unb Norweger jn Upsala, unb wenn auch von ber Veröffentlichung bes Beschlusses bis x 11: (öentueüen Verwirklichung noch ein weiter Weg ftii Dürfte, so ist boch jebenfaUs eine ernste Spalts vz in ber skanbinavischen Stubentenschaft spür- bir
,reien Einkommensteil maßgebenb. Aus bem
Jragen. Zusammenwirken aller biefer Umftänbe ergibt sich
2."F örderung ber Familie, im Zusom- eine große steuerliche En11astung ber menhang damit Verwirklichung bes volkspolitischen Kinberreichen, unb zwar ist bie Entlastung Gedankens. um s v größer, je größer bie Zahl ber
. ~~ I 3. Betonung des Wertes der Persönlich- Kinber ist. Die Kinbererrnäßigungen werben
ischluß hieran nahm ber Führer unb feit unb der persönlichen Verantwortung in ber bis zum 25. ßebensjahr ber Kinber Reichskanzler bre Vereibigung ber Reichs- Wirj,schuft. 1 " ...... ' 1 •
mLn * , u. 1 Reben diesen Zielen dringen die St-euergesetze eine
Das Relchskabmett verabschiedete sodann eine wesentliche V Reihe neuer S t'e u e r g e s e tz e. Bei diesen ist be- • sonders auf eine Vereinfachung des Steu -
,^sninter diesen Umstände .
! Nacht ein allzu kühnes Beginnen sein würde, in ilen Sund einzudringen." Gleichzeitig wirb von «irfi rer Seite auch ausgerechnet, baß bie Treff- sithl-heit ber Geschütze, bie etwa vom ßanbe aus ttii^sschiffe beschießen, um ein vielfaches größer i t ( s bie ber Schiffsgeschütze.
! D«ss naive Rechnung ist sicher nicht ohne ben SB.r — in biesem Fall: ganz Skanbinavien — ge- r lüctl, unb man weiß auch, wem biefe theoretischen tschüsse zu gelten haben. Die englischen ‘ iria ndwÜnsche haben hier nämlich sehr be- 1 irr.ll)igenb gewirkt. Nicht nur Dänemark, bas ji(t h rett von einem Anschluß Jslanbs an Englanb
Berlin, 17. Okt. (DNB.) Der „Völk. Beobach.' ge r Steuern zu zahlen haben als die ter" veröffentlicht zur Frage der neuen Steuergesetze Lebigen. Die Kinbererrnäßigungen bei eine Darstellung von sachverständiger Seite. Darin ber Einkommensteuer unb bei ber Bürgersteuer heißt es u. a.: (werben sehr viel größer sein als bisher.
Die Ziele der Steuergefttze sind im Abolf-Hitler- Früher war ber Betrag ber Kinberermäßigung für Staat im wesentlichen auf brei große Gedanken ab- alle Einkommen gleich. Dem neuen Einkommen- gestellt: | steuergesetz gemäß richtet sich die Kinberermäßi-
| 1. Kamps um bie Verminberung ber gung nach ber Zahl ber Kinber unb ber Arbeitslosigkeit, bamit um die Gesundung wirtschaftlich der «sozialen, wirtschaftlichen unb finanziellen Lage pflichtigen. Ae n - , . . <z . , « äz> . r . iif „ . . unseres Volkes, im Zusammenhang damit Lösung (teuerfr ’
'Lim, dessen Durchführung runde 2,6 Millionen Reichsstatthalter, m Preußen vor dem Führer und dringender wirtschaftlicher Fr----
Ihmen erfordert, bedeutet für Schweben eine sehr Reichskanzler, benf eiben Gib. Die im Dienst 2. Förberung ber F
sch 0 n für bas gegenwärtig laufende Jahr gelten.
Das bisherige U m fa tz steuergesetz belastetes ben Lager haltenden Großhandel mit einer Umsatz- steuer von 2 v. H. Unterhielt der Großhändler kein Lager, so war er steuerfrei. Folglich schränkt der Binnengroßhandel seine Lagerhaltung so weit wie irgend möglich ein. Dem neuen Umsatzsteuergesetz gemäß wird, von einigen Massengütern abgesehen, 9BirHd)af t chJ e Pe jeder Binnengroßhandel mit einer ^hr zur Geltung kommen.
I 0,05 v.H. belegt, gleich- ^ur(^ dns Gesetz über Ster gültig, ob dieser Umsatz das Lager des Bmnengroß- Umwandlung und bei der Auflösung von Kapital- Händlers berührt oder nicht. Der Binnengroßhandel gesellschaften einen Anreiz geschaffen für die Um« roirö also darangehen, je in e La g e r wieder Wandlung von Kapitalgesellschaften a u fz u f u Ile n. Seme Auftrage werden zur Der-Einzelunternehmungen oder offene Minderung der Arbeitslosigkeit weitgehend beitragen, ^ondelsgesellschaften und dergleichen. Die Steuer-
ileit'ffcn werben würbe, fonbern auch Schweben u n. Norwegen finb sich in einer gewissen — i narren — Abwehrstellung einig geworben. Die viel ilishitierte skanbinavische Einheitsfront ist sicher Hilf so stabil, als baß sie etwa zu irgenbeinem e leit infamen politischen Schritt vorwärts taugen 1 ßntte. Sicher hält sie aber Stanb, wenn es gilt, nich nach rückwärts gebrängt zu werben. Daß aber eimietwaige Jslanb-Annektierung — eine friebliche Slmognung, versteht sich — für bie skanbinavischen Xlän er einen berartigen „faux pas" barstellen tiitie, darüber finb sich sogar die bänernark-un- f uu iblic^en Norweger einig.
& biefer Situation ist bie Skanbinavien- r ei e Ebens von befonberer Bebeutung. Schon j ch vvirb betont, baß bie Fahrt rein privater Na, tl 2i, baß sie keinerlei offiziellen Charakter trage, fiiTb rn baß sie auf bie persönliche Einlabung bes s.tzvibischen Völkerbunbspräsibenten Sanbier zu- r Pc^he. Diese Vorschuß-Dementis scheinen auf eitler immerhin interessanten Verlauf ber Bespre- d)in:.en hinzuweisen ...


