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9J.-fpor<

Fußball der Gaumannschasten

Borussia Julba führt in VordHessen.

Ein

Finnland geschlagen

Mit Rücksicht auf das Städtespiel Frankfurt ge- glückte Abwehr der Gießener Verteidigung gibt dem

Frankfurt gewann den Fußball-Städte-

kämpften die Alten Herren von Frankfurt und

Offenbach-Hanau 6:6 unentschieden.

Aus der bayerischen (Bauliga.

//

Punkt IV des Wilson-Programms des Welt-

Spiele der Gießener Mannschaften.

tige Rüstungen Genüge zu tun. So zerschlug Deutschland mit seiner Fliegerei über 15 000 Flug-

Im 5000-Meter-Lauf war Syring doch schaden idi eingestellt worden. Dem taktilck richtiaen und '

noch eingestellt worden. Dem taktisch richtigen und

an Finnland. Die und Stock ent- 63,28 bzw. 62,71

durch Sippala mit 68,85 Meter beiden Deutschen W e i m a n n täuschten und kamen nur auf Meter.

Abrüstung

51,68 Meter, aber der deutsche Rekordmann Seeger blieb nur 3 Zentimeter hinter dem zwei­ten Finnen zurück. Der Kampf war mit diesem 1 Wettbewerb schon zugunsten Deutschlands ent-

Oas Sckleizer Oreiecks-Rerinen.

Rosemeyer (Zschopau) auf DKW. schnellster Fahrer.

Das Schleizer Dreiecks-Rennen, dessen Lizenz- sahrer-Rennen zur Deutschen Motorrad-Straßen- Meisterschaft zählen, war auch in diesem Jahre wieder ein großer Erfolg. Rund 70 000 Zuschauer umsäumten die bekannte 1 Kilometer lange Renn­strecke und auch sportlich wurden ganz hervor­ragende Leistungen geboten. Der beste Mann des Tages war diesmal der DKW.-Fahrer Rosemeyer (Zschopau), der die 155 Kilometer in 1:25:29.1 Stunden zurücklegte und damit ein Stundenmittel von 110,6 Kilometer erreichte.

chancen in Fülle vorhanden sind. Dann ist es wie­der der Gießener Linksaußen, der den Ball un­eigennützig zum Mittelstürmer leitet, gegen dessen Schuß der Gästetorhüter machtlos ist, seiner Mann­schaft damit zur 2:0-Führung verhilft. Der Halb­zeitpfiff unterbricht einen Angriff der Dillenburger.

Der Beginn der zweiten Halbzeit ist für die Gießen-r wenig verbeißunqsvoll, denn eine miß-

Dillenburger Anhangs drängen diese zum Aus­gleich, der durchaus im Bereich des Möglichen liegt, da Leutheuser bei einem Zusammenprall verle&t, sich nicht voll einsetzen kann. Schwan hat gerade noch vor dem anspringenden Halblinken der Gäste gerettet und schon streicht wieder ein Schuß des Rechtsaußen über die Latte. Die Angriffe der Gie- ßener mehren sich dann, und nachdem eine Einzel­leistung des Gießener Mittelstürmers, der eine Flanke, mit der Brust stoppend, darüberschoß, war es Ritter vorbehalten, fast mit dem Schlußpfiff

Die abschließende 4mal400-Meter-Staf- f e l ergab aber dann noch einen deutschen Sieg, der den Vorsprung auf zehn Punkte ausdehnte.

schließt, hat Deutschland bewiesen, daß es die erste Leichtatletik-Ration Europas ist. 25 000 Zuschauer waren am Sonntag erschienen.

Der 800 - Meter - Lauf eröffnete den Tag. Er brachte einen schönen deutschen Sieg durch den Studentenweltmeister D e s s e ck e r - Stuttgart, der das Rennen in der angesichts der schweren Bahn ausgezeichneten Zeit von 1:54,8 Minuten gewann. Deutschlands zweiter Vertreter, der Wittenberger Mertens, wurde von Olympiasieger Larve in 1:55 nur um Brustbreite auf den dritten Platz verwiesen.

Der Dreisprung brachte dann den erwar­teten finnischen Doppelsieg durch R a j a f a a r i und Pögry, die 14,73 und 14,16 Meter sprangen. Die deutschen Vertreter Lambox und Sälzer kamen über die letzten Plätze nicht hinaus.

Dafür brachte dann der 400-Meter-Hür- d e n l a u f einen deutschen Doppelsieg durch Europa­meister Scheele und den Berliner Wegner. Scheele war nie in Gefahr und gewann in 54,8, während Wegner in 55,2 den zweiten Platz belegte.

Die Finnen holten sich dann wieder einen Dop­pelsieg im 1500-Meter-Lauf, wo Deutsch­land durch das Fehlen von Schaumburg und Paul schwer geschwächt war. Immerhin gab es ein knap­pes Ende. Die Finnen Virtanen und Mattilainen siegten in 4:00,6 bzw. 4:00,9, während die beiden Deutschen Böttcher (Wittenberg) und Stadler (Freiburg) Dritter und Vierter wurden. Der Ab-

Die 1. Handballmeisterschaft des Turnvereins Wohnbach weilte dieser Tage in Lang-Göns zu einem Freundscyaftsrückspiel zu Gast. Beide Mannschaften haben sich schon verschiedene interessante Treffen geliefert. Die Gäste traten nur mit 10 Mann an,

Vorlage des Mittelläufers zum Mittelstürmer lenkt dieser zu Ritter weiter, der aus vollem Lauf un­haltbar verwandelt. Die Gäste werden zurückge- dräng, und nur die Schußunsicherheit des Gießener Sturmes läßt keine Erfolge zu, obwohl Tor­

stand vom Sieger zum Vierten betrug aber nur zwei Meter.

Eine Ueberraschung brachte der lOO-THefer- Cauf. Er ergab zwar den deutschen Doppel­sieg, aber nicht Vorchmeyer, sondern der für Hornberger eingesetzte Stolper G i l l m e i st e r gewann sicher in 10,8, während Vorchmeyer Mühe hatte, in 10,9 den Finnen Virtanen zu halten.

Im Stabhochsprung hatten die Finnen Pech, denn ihr bester Mann, Lindroth, war er­krankt. Er ging aber doch an den Start, sprang 3 Meter und rettete damit einen Punkt. Sieger wurde Europameister Wegner (Halle) mit 3,95 Meter vor dem deutschen Altmeister Müller Kuchen mit 3,70 Meter.

Der 10000-Meter-Lauf brachte dann den Finnen wieder einen Doppelerfolg durch Sal- minen und A s k o l a , gegen die Kohn und Kloos nichts zu bestellen hatten. Auch im Hammer­werfen wurde der finnische Doppelsieg nicht ver­hindert. Sieger wurde Europameister Pörhölä mit

der die ersten Sprengungen brachte. F i g a y (Dort­mund) und V i g u e r y (Schweiz) rissen aus, mür­ben aber bis Karlsruhe wieder engeholt. Bei Wein- heim führten V i q u 4 r y und Weiß. Die Schwei- zer fallen nun allmählich dem Tempo zum Opfer. Dor Rüsselsheim, dem Ziel der Etappe, liegen sechs Deutsche und ein Schweizer in der Spitzengruppe. Im Endspurt gewann der Schweizer Otto Suter in 10:05:02.

Länderwertung: 1. Deutschland 60:30:05; 2. Schweiz 62:18:11; 3. Belgien 62:20:55 Stunden.

Die zweite Etappe deutscher Endsieg.

Nachdem schon die erste Etappe mit einem über- wältigenden deutschen Erfolg geendet hatte, gestal­tete sich auch der zweite Abschnitt von Rüsselsheim nach Kleve über 313,5 Kilometer zu einem deutschen Triumph. Sieger dieser Etappe wurde der Biele­felder Scheller nach einer Fahrzeit von 10:07 Stunden vor Kurt Fuhrmann - Breslau m 10:08,56 Stunden.

Länderwertung: 1. Deutschland 121:36:23,2, 2. Schweiz 123:17:51, 3. Belgien (keine Zeit).

Handball im Gan XU der

To. Lang-Göns I To. Wohnbach I 16:3 (8:3).

3n der Besetzung Hamann, Paschke, Scheele, Voigt siegten die Deutschen mit 70 Meter Vor­sprung in 3:19,5, während Finnland 3:27,6 benötigte. Mit zehn Punkten Vorsprung hatte Deutschland seinen schön­sten Leichtathletiksieg erkämpft.

nem Platz wieder ein treffliches Können zum Besten und gewann gegen Sport Kassel klar mit 3:0 (0:0). Die Punktekämpfe im Gau Südwest.

heraus.

Die 1. Els des VsB.-Reichsbahn empfing auf eige­nem Platze die 1. Els von Dillenburg und blieb mit 3:1 Toren erfolgreich.

Die Ergebnisse Bezirksklasse, Gruppe Gießen-Dill.

VfB. Gießen Dillenburg 3:1 (2:0); Frohn­hausen 1900 Gießen 2:1; Spv. 05 Wetzlar Bis­senberg 0:3 (0:0).

VfB.-Reichsbahn I Sportverein Dillenburg I 3:1 (2:0).

Das Spiel muß in technischer Hinsicht als klasse­arm bezeichnet werden; aber dafür war es Kampf bis zur letzten Minute, und erst der Schlußpfiff des Schiedsrichters machte dem dramatischen Ringen ein Ende. Die Dillenburger, den Gießenern körperlich weit überlegen, konnten dank ihrer Schnelligkeit die Gießener Hintermannschaft dauernd in Atem hal­ten. Wenn trotzdem die Gastgeber den Sieger stell­ten, so verdanken sie es ihrem größeren Stehver­mögen und Einzelleistungen.

Dem Schiedsrichter S ch n a u t aus Lollar, der eine befriedigende Leistung bot, stellten sich die VfB.er bis auf den neuen Mittelstürmer in ge­wohnter Aufstellung.

Die Dillenburger beginnen mit energievollen An­griffen, und es zeigt sich sofort, daß sie unter allen

Erst Adolf Hitler machte diesem unwürdigen Zustand ein Ende, indem Deutschland am 13. Ok­tober 1933 die Abrüstungskonferenz verlieh, um erst dann an den großen Aufgaben der Weltbefriedung weiter zu arbeiten, wenn fein Anspruch auf völlige Gleichberechtigung nicht nur anerkannt, sondern auch in die Tat um- gesetzt ist.

Deutschland will und wird nicht aufrüsten, um den Frieden der Well zu bedrohen, sondern erhebt Anspruch darauf, wenigstens seine V e r t e i d l- gung sicherzustellen. Im Leben der Völker wird ein massen- und wehrloses Volk inmitten hochgeruste- ter Staaten stets eine Gefahr für den Frieden sem» weil der Rüstungszustand der Nachbarn viel zu leicht politische Machtansprüche anmelden könnten.

Deutschlands Fliegerei darf soll Ver­sailles, Paris und London keine Aufgaben der Ver­teidigung erfüllen, wohl aber die national hoh" stehende, alle Eigenschaften, die den Fliegergem ausmachen, zu vertiefen zum entschlossenen Dienst am Vaterland.

Deutscher Volksgenosse du bist nichts, dein Volk und Vaterland sind alles! Deshalb hilf deiner Fliegerei und w-'-de Mitglied im Deutschen L^flsi.ort-Verband!

Anmeldungen bei der Fliegerortsgruppe Gießen (Kreisamt), Fernruf 2951, 2952.

zeuge, über 27 000 Flugzeug-Motoren, über 500 Flugzeughallen urtt) fast 40 Luftschiff hallen.

Dr. Otto Peltzer ging bei einem Olympia- Werbesportfest in Wanne-Eickel an den Start und gewann die 800 m in 1:56,2 Minuten.

*

Zwei L e i ch t a t h l e t i k - S d t e k ä m pf e kamen am Sonntag zur Durchführung. In Kassel schlug Hannover die Kasseler Vertretung mit 78% zu 62% Punkten, und in Mannheim blieb die ein­heimische Mannschaft über Heidelberg mit 87% zu 49% Punkten erfolgreich.

den Sieg sicherzustellen.

Kurze (3porfnofi$ett.

Radfernfahrt BaselCleve.

Erste Etappe.

Am Samstagmorgen wurde an der Zollstation Weil-Otterbach bei Basel die fünfte Radfernfahrt

Um die deutsche Gepäckmarsch- Meisterschaft.

Mit der ersten deutschen Gepäckmarsch-Meister­schaft, die im Rahmen des zweiten General-von- Epp-Gepäckmarsches zur Durchführung kam, brachte der Polizeisportverein München seine zweite Riesen­veranstaltung dieser Art unter Dach. Waren doch nicht weniger als rund 5000 Teilnehmer in den ver­schiedenen Kategorien auf der Strecke. Den An­fang bildete die Prüfung für das SA.-Sportab- zeichen. Zu diesem Marsch über 25 Kilometer hat­ten sich 3000 Bewerber eingefunden, von denen der größte Teil das Ziel erreichte. Dann wurden einige hundert Teilnehmer am zweiten General-von-Epp- Gepäckmarsch auf die ebenso lange Reise geschickt. Schon bald nach dem Start löste sich eine sieben- köpfige Spitze von dem Rudel ab und wiederum gelang es hier Kainz- Tölz, dem Dorjahrssieger in der SA.-Gruppe und P i n z e l (Turnerschaft München), allen zu enteilen. Schließlich trafen diese beiden auch als Erste am Polizeisportplatz ein, um dort die Schlußrunde zu absolvieren. Sieger wurde Prinzel in 2:46:09 vor Kainz, Schützenstan­darte 21/11-Tölz. Dahinter folgten die beiden Leip­ziger Lampe und Blau.

Das Hauptinteresse brachte man aber der 1. Deutschen Gepäckmarsch - Meister­schaft über 35 Kilometer entgegen. Die Strecke führte von München über Schleißheim den Kanal entlang nach Dachau und dort zum Ziel nach München. Hier gab es eine große Ueberraschung, denn der Leipziger Sturmmann Schulze von der Brigade 35 konnte trotz feiner 44 Jahre einen über­legenen Sieg feiern. In 4:04 Stunden kam er vor den bekannten Brüdern Franz und Konrad Reichel (4:09,10 und 4:10,2 Stunden ein. Vierter wurde Kahrmann (Leipzig) vor dem Hamburger Schröder, der in Dachau noch an zweiter Stelle lag. Mit Siegel (München) als Sechsten gewann der SC. Bajuwaren München in der Mannschaftswertung. Starkes Interesse brachte man der Sonderprüfung für die Reichswehr über dieselbe Strecke entgegen. Hier siegte die 2. Batterie der Artillerie Jüterbog mit seinem Führer und drei Mann, Unteroffizier Steller, Oberkanonier M Stelter, Beck und Pauls- meier, die schon einmal Sieger im Hindenburg-Ge­päckmarsch und vor kurzem auch beim Hermann- Göring-Gepäckmarsch waren. .

Mit 9 Punkten in Führung.

Erster Tag.

Vor 15 000 Zuschauern begann am Samstag im Berliner Poststadion der erste Leichtathletik-Länder- kamps Deutschland Finnland. Die neuhergerich­tete Anlage präsentierte sich in wunderbarer Ver­fassung, nur die Laufbahnen waren etwas zu weich. Die Deutschen holten sich am ersten Tage eine Führung von 9 Punkten heraus. Die Deutschen verzeichneten am ersten Tage Doppelsiege über 100 Meter, 110 Meter Hürden, 400 Meter und im Kugelstoßen und sie gewannen außerdem noch die 4X100-Meter-Staffel Finnische Doppelsiege gab es im Speerwerfen und 5000-Meter-Laufen und einen finnischen ersten Platz im Hochsprung und Weit­sprung.

Mit dem 200-Meter-Lauf begann nach der feierlichen Hissung der Fahnen und dem Spie­len der Nationalhymnen der Kampf. Obwohl hier Hornberger-Pirmasens an Stelle von Schein ein­gestellt war, gab es den erwarteten deutschen Dop­pelsieg durch Vorchmeyer und Hornberger mit 22,6 und 23,1 Sekunden.

Auch im 110-Hürdenlauf belegten die Deutschen beide erste Plätze. Erwin Wegner- Berlin gewann unangefochten in 15 Sekunden und Meister Welscher -Frankfurt rang in hartem Kampf den guten Finnen Sjöstedt in 15,2 Sekun­den nieder

Obwohl über 400 Meter Europameister Metz- ner nicht antrat, gab es auch hier deutschen Doppel­erfolg. Die beiden Berliner H a m a n n und Voigt liefen ein Rennen für sich und nur Brustbreite ent­schied in 49,2 Sekunden das Rennen für Hamann.

Schließlich belegte Deutschland unerwartet noch

Das Ergebnis des Europaflugs 1934 Ausnahmslos erreichten am Samstag fämilicfye noch konkurrierenden Teilnehmer des Europa-Rund- ftugs das Ziel der langen Etappenfahrt, Warschau. Die beiden Deutschen Junck und Francke lan­deten um 10.28 bzw. 7.53 Uhr in Warschau. Wlo- darkiewicz traf als Letzter ein, er hatte in der Nahe von Tarnow notlanden müssen, so daß er erst um 17.36 Uhr eintressen konnte. Kurz vor dem Ziel qab es noch zwei Ausfälle, denen der Pole Balcer und der in der polnischen Mannschaft startende Engländer Mc. Pherson zum Opfer fielen.

Kurz nach Kontrollschluß wurde die Berechnung der Resultate im Langstreckenflug vorgenommen. Den Ruhm, absolut Schnellster gewesen zu sein, darf ein Deutscher in Anspruch nehmen: Pase- waldt. Er bewältigte die 9539,1 Kilometer lange Strecke mit einem Durchschnitt von 215,33 Kilo­meter. Die Nächstschnellsten waren die Polen Plon- czynski und Gedgowd.

Im Gesamtergebnis führt der Pole Bajan mit 1858 Punkten vor feinem Landsmann Plonczynski 1821 P. Seidemann hat als bester Deutscher den dritten Platz inne mit 1813 P. Der abschlie­ßende Geschwindigkeitswettbewerb wird zwar noch einige kleine Aenderungen ergeben, doch dürfte der Sieg der Polen ficherstehen.

Das Gesamtklassement nach dem Zlreckenflug.

1. Bajan (Polen) 1858 P., 205,99 Stdkrn.; 2. Plonczynski (Polen) 1821 P., 213,49 Stdkrn.; 3. Seidemann (Deutschland) 1813 P., 208,28 Stdkrn.; 4. Ambruz (Tschechoslowakei) 1795 P., 211,12 Stdkrn.; 5. Änderte (Tschechoslowakei) 1770 P, 203,69 Stdkrn.; 6. Pasewaldt (Deutschland) 1765 P., 215,33 Stdkrn.; 7. Buczynski (Polen) 1757 P., 199,57 Stdkrn.; 8. Bayer (Deutschland) 1756 P., 203,47 Stdkrn.; 9. Dudzinski (Polen 1755 P., 211,05 Stdkrn.; 10. Zacek (Tschechoslowakei) 1735 P., 201,25 Stdkrn.; 11. Hirth (Deutschland) 1734 P., 197,37 Stdkrn.; 12. Osterkamp (Deutschland) 1720 P., 206,46 Stdkrn.; 13, Gedgowd (Polen) 1719 P., 213,08 Stdkrn.; 14. Francke (Deutsch­land) 1715 P., 196,96 Stdkrn.; 15. Skrzypinski (Po­len) 1709 P., 198,25 Stdkrn.; 16. H u b r i ch (Deutsch­land) 1702 P., 190,72 Stdkrn.; 17. Francois (Ita­lien) 1548 P., 188,84 Stdkrn.; 18. Jung (Deutsch­land) 1466 P., 174,18 Stdkrn.; 19. Sanzin (Italien) 1466 P., 174,18 Stdkrn.

Tie Tennis-Weltranglist e des bekann­ten englischen Fachmannes Wallis Myers führt den deutschen Meister G. von Cramm ebenfalls auf dem dritten Platz auf. Perry und Cra. ford stehen vor Cramm, nach ihm folgen Austin, Allison, Wood, Menzel, Shields, de Stefani und Boussus.

IV. Austausch ausreichender Garantien da­für, daß die nationalen Rüstungen auf das niedrigste, mit der inneren Sicherheit verein­barte Maß herabgesetzt werden."

3m Vertrauen auf die Aufrichtigkeit, Ehrlich­keit und Gerechtigkeit der feindlichen Mächte zerschlug Deutschland seine Waffenrüstung und erfüllte seine Abrüstungsverpflichtungen auf­richtig und ehrlich bis zum Letzten.

Di- Gi-ßen-r guBbatlmanntoaften tämpften am [ein' j>-m Streben nachSicherbeit" durch gewal- Sonntag auf breiter Front. Die 1. Mannschaft der -----

Spieloereinigung 1900 mußte in Frohnhausen eine knappe Niederlage von 1:2 Toren hinnehmen, und: die zweite Mannschaft des gleichen Vereins verlor gegen Leihgestern I mit 1:3 Toren. Die Jugend von 1900 schlug die 1. Jugend von VfB. über­raschend hoch mit 14:1 Toren, und die Schüler hol­ten gegen die Schüler von Großen-Buseck ein 10:0

des alten Meisters, Borussia Fulda, standhalten würde, wurde getäuscht. Bei feiner technischer Aus­bildung und einem taktisch vorzüglichen Spiel kam Borussia zu einem 3:0-(2:0-)Sieg und hat damit die Führung übernommen. Die Anhänger Borussia Fuldas können getrost in die Zukunft schauen, denn der Meister zeigte in diesem Treffen wieder eine Form, die an seine allerbesten Zeiten erinnerte. Der wackere Neuling Germania Fulda gab auf eige-

geschickten Laufen der Finnen war aber niemand . gewachsen. Mit 14:56,2 gewann Virtanen vor Jsohollo (14:56,4), während Syring 150 Meter zu­rücklag und Dompert überrundet wurde.

Den W e i t s p r u n q holte sich Finnland eben­falls, und zwar durch T o l a m o, der in bester Form mit 7,51 m finnischen Rekord sprang. Der Leipziger Lang wurde mit 7,40 Meter Zweiter, roäbrenb Europameister Leichum nur mit 7,37 Meter Dritter wurde.

Den Abschluß des Tages bildete die 4 mal 10 0 = Meter-Staffel, die Deutschland mit Schein- Gittmeister-Hornberger-Borchmeyer mit 20 Meter | Vorsprung in 42 Sekunden sicher gewann, während l Finnland 43,8 benötigte. Damit waren die neun | Wettbewerbe des ersten Tages beendet, Deutschland führte mit 52'/r zu 43V-2 Punkten.

106*4 : 96 V? am Sonntag.

Die deutsche Leichtathletik feierte am Wochen­ende in Berlin einen unvergleichlichen Triumph. Der erst Länderkampf mit Finnland, nach jahre­langen Bemühungen endlich zustande gekommen, endete mit einem überlegenen deutschen Siege mit zehn Punkten Vorsprung; die Führung des ersten Tages wurde also noch um einen Punkt vermehrt. Mit diesem großen Erfolg, der sich würdig an den Ausgang der Europameisterschaften in Turin an-

gen Basel waren die an der Mannschaftsgestellung Linksaußen Gelegenheit, seine Mannschaft auf 2:1 beteiligten Vereine, FSV. Frankfurt, Eintracht heranzubringen. Unter lebhafter Anteilnahme des Frankfurt und Kickers Offenbach, spielfrei. Phönix, '

Ludwigshafen verteidigte seinen ersten Platz in sei-i nem dritten Heimspiel, das er siegreich mit 3:2 über Borussia Neunkirchen überstand. Wormatia Worms mußte zu Hause dem FK. Pirmasens, der 3:1 ge­wann, die Punkte überlassen. In den übrigen bei­den Spielen gab es Siege der beiden Gauliga- : Neulinge, jeweils auf fremden Plätzen. Union Nieder rad konnte den gefürchteten Betzenberg in Kaiserslautern mit 1:0 erstürmen und Saar 05 Saarbrücken gewann gegen den Lokalgegner Sport- freunde mit 2:0. An der Spitze der Tabelle stehen zur Zeit Phönix Ludwigshafen und Union Nieder-1 rad mit 6:0 bzw. 4:0 Punkten. Nachdem Pirmasens | seinen ersten Sieg errang, ist im Gau Südwest von v ,____ . _

den elf Teilnehmern schon nach dem dritten Spiel- kampf gegen Basel mit 4:1 Toren. Dor dem Spiel fonntag keiner mehr ohne Gewinnp-inkt.

Statt das gegebene Versprechen einzulösen, sollte der Zustand des Unterschiedes zwischen Siegern und Besiegten fortgesetzt werden, und das Waffen- und wehrlose Deutschland mußte jahrelang Vorwand

die beiden ersten Plätze im Kugel st oßen durch den deutschen Meister Wollte- Berlin mit 15,39 Meter und den für Sievert eingestellten Magde­burger Schroder mit 14,56 Meter.

Im Hochsprung war dem Finnen K o t k a s, der wieder 2 Meter sprang, der Sieg nicht zu neh­men. W e i n k ö tz wurde aber erfreulicherweise mit 1,97 Meter Zweiter und der Kieler Martens kam mit 1,90 Meter mit dem Zweiten der Europa­meisterschaft, dem Finnen Peräsalo, auf den dritten Platz.

Dann kamen zweimal die Finnen mit erwarteten Doppelsiegen an die Reihe, die die deutsche Füh­rung verringerten. Im Speerwerfen war Europameister Matti I ä r v i n e n nicht zu schlagen, er warf 74,59 Meter. Auch der zweite Platz fiel

I Umständen siegen wollen. In der ganzen ersten

r Viertelstunde sieht man die Gäste im Angriff, und

l- -SÄtSMSSS »ÄÄffJ Ä -Ur Ä» > sftjöftÄ 88

Die Gauliga Bayern wartete an diesem Sonntag i mit einer R ie sen - Ueb erras ch u n g auf. Der Neuling, Spvgg. Weiden, konnte in Augsburg die Schwa- ben mit 2:1 tnnpp fdjtogen rodjiwn er bei der lv UC5 rou|un,vlutilullull;,

Puuse ,ch»n m,t 2:0 geführt HE Das erste große Dom 8.3ammr' 19f8 [^tet |o:

Münchener Lokaltreffen, Wacker gegen 1860, endete 1:1. Es ist denBlausternen" gelungen, einen Punkt zu retten und somit weiter in führender Stellung zu bleiben. Der 1. FC. Nürnberg tat sich in Regensburg ziemlich schwer. Daß es aber den­noch zu einem 2:0-Siege reichte, spricht nur dafür, mit welchem Ernst derKlub" an die diesjährige Meisterschaft herangeht. Die Schweinfurter scheinen allmählich zur Besinnung zu kommen. Es gelang ihnen, bei der zum ersten Male in die Meister­schaft eingreifende Spvgg. Fürth ein verdientes 0:0 herauszuholen. Unerwartet kommt die O:3-Nieder- lage derBayern" beim ASD. Nürnberg.

wodurch sie schon in der ersten Minute in Führung gehen und auch gleich auf 2:0 erhöhen konnten, während die Platzbesitzer erst nach einigen Minuten zu ihrem ersten Treffer kamen. Bald gelang ihnen auch der Ausgleich und bei zunehmender lieber- legenheit konnten die Einheimischen noch sechsmal erfolgreich sein, während den Gästen nur ein Ge­gentreffer gelang. Nach der Pause hatten sich die Gäste auf 11 Mann ergänzt, doch wurde die Ueber- Basel-Cleve gestartet, an der 36 Fahrer aus, legenheit der Platzbesitzer immer deutlicher. Noch Deutschland, Belgien und der Schweiz teilnahmen, weitere 8 Tore waren die Ausbeute, während die In rascher Fahrt ging es zum Schliengener Berg,«Gäste nur auf 6 erhöhen konnten.

Leider ging auch diese motorsportliche Veranstal­tung nicht ohne Unglücksfälle ab. Der bekannte Fahrer Schanz aus Hadersleben stürzte so schwer, daß er noch auf dem Transport zum Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlag. Besorgnis­erregend ist auch der Zustand von G o t t s ch a 11 (Ilmenau), der bei einem Sturz einen doppelten. Schädelbruch davontrug. Häusler (Meßkirch) kam ebenfalls zu Fall, er kam aber mit einem Beckenbruch davon, der allerdings feine Ueber- führung ins Krankenhaus nötig machte.

Das schönste Rennen gab es in der Halbliter- Klasse, die nur eine Minute nach der lOOOer-Klasse auf die Reise gegangen war. Rosemeyer legte sofort ein scharfes Tempo vor, durchfuhr die Kurven mit solcher Waghalsigkeit, daß er schon nach wenigen glH>Ten Vle ^a]l6 ir,aien llur nm w ^VUH|l un, Runden dieGroßen emgeholt Hatte. Rosemeyer J.e Platzbesitzer in veränderter Aufstellung. Von war für seine Konkurrenten viel zu schnell, er fuhr Anfang an drückten die Gäste stark auf Tempo, sein Rennen in gleichmäßiger Fahrt überlegen nach -.....* - <*-«-----

Hause. In der 1000-Kubikzentimeter-Klasse errang Sönius auf NSU. den Sieg. Bei denKleinen" war Walfried Winkler auf DKW. nicht zu schlagen.