sei, dann müsse man, ganz abgesehk schen und religiösen Erwägungen,
Völkerbund Gutes entstehen könne.
Gutes Geschäft aus der Wbelmeffe
In
hielt nach
Landsting-Wahlen in Schweden.
Stockholm, 17. Sept. (DNB.-Funkspruch.)
Reichsführers des Handels Prof. Or. Earl Lüer,
Er- des
d i e ein-
handen und konnten sich über flotten Absatz nicht beklagen. Bemerkenswert ist die Tatsache, daß hier vor allem aus dem Saargebiet schon rege Nachfrage vorhanden war. Man will nach der Rückgliederung die Marktfähigkeit eingehend kennengelernt und gesichert haben.
Wesentlich geringer ist die Beschickung und auch der Besuch m den anderen Abteilungen der Messe. In Textilien war das Geschäft entsprechend der Gesamtlage dieser Branche ruhiger. Die Aussteller waren angesichts der Zeit mit dem Umsatz und der Besucherzahl zufrieden. Recht groß waren die Um- sätze in Berufskleidung, dagegen fehlten in Herren« und Damenkonfektion die Aussteller zumeist. Ta« schentücher, Krawatten, Plauener Spitzen fanden gute Nachfrage.
Die Spielwaren -Abteilung hatte zum Sai« songeschäft für Herbst und Weihnachten schon gerüstet: die Umsätze liegen etwas höher als im vorigen Jahre. Vertreten waren Celluloid- und Stoffpuppen aus Sonneberg, reichlich sortiert in beweglichen und steifen Puppen. Aufziehfiguren, mechani- sches Spielzeug, Holzfiguren waren in gleichem Maße verlangt. Vor allem aber war der Absatz in historischen und neuzeitlichen Zinnfiguren gut Die Aufträge waren insgesamt reichlich, teilten sich aber zumeist in Kleinaufträge.
Reichhaltig war die Schau in Haus- und Küchengeräten, die aus dem ganzen Reich durch Aussteller vertreten war. Hier war in erster Linie alles das vertreten, was die tägliche Arbeit der Hausfrau in der Küche, fei es beim Kochen, sei es bei der übrigen Arbeit im Hause erleichtert. Bedarf scheint in den meisten Artikeln vorhanden zu sein; die Umsätze waren am ersten Messetage zufriedenstellend.
...... v , fragen, aus
w e lchein vernünftigen Grunde er hoffen könne, daß aus Sowjetrußlands Eintritt in den
Grenzlandschau der rheinischen Bauern.
Der Reichsbauernführer auf der Kreuznacher Ausstellung für Bauernkultur und Bauernrecht.
vor femdem Volkstum, die der deutsche Nationalsozialismus hat, zum Maßstab gemacht für die Achtung, die unserem deutschen Volkstum gezollt werden muß. Es ist das Schicksal der deutschen Gesamtnation, welches die Auslandsdeut- s ch en auf ihre Posten berief. Wir wollen deshalb heute ihnen unseren Gruß entbieten und unseren Schwur: Wir kämpfen und arbeiten für euch, wir lassen nicht von euch, wir sind euch verbunden durch die Ewigkeit deutscher Ge- schicht e!"
Ein Sprechchor, der unter anderem die „Mahnung" Heinrich Anackers vortrug, leitete über zu den Volkskämpfen von 3000 Berliner Schülerinnen, die besonders begeisterten Beifall fanden. 600 Mädchen zeigten anschließend ihre Künste im Fahnenschwingen.
Nunmehr übermittelte Ministerialdirektor Buttmann die Grüße der Reichsregierung und besonders des Reichsinnenministers Dr. Frick. Diese Kundgebung möge dem Auslandsdeutschtum beweisen, daß wir Deutsche uns ihnen im Blut und Gei st zutief st verbunden fühlen, daß wir sie als Vorkämpferfürdeutschen Gei st, deutsche Zucht und deutsche Sitte betrachten. Adolf Hitler, der selbst aus dem Volke gekommen ist und im Volke wurzelt, sei der beste Garant dafür, daß der Gedanke an das Auslandsdeutschtum im Reiche niemals erstirbt.
Dann erklang das Lied der Hitlerjugend, das zum zweiten Programmteil überleitete, bestehend aus einem großen Bewegungswettspiel „Volksdeutscher Aufbruch" unter Mitwirkung von 6000 Schülern und Schülerinnen von Volks- und höheren Schulen. Ein herrlicher Anblick als bei Beginn der Dunkelheit unter dem magischen Licht von Scheinwerfern eine Reihe großer Bewegungsbilder gezeigt wurde, die das Werden des neuen Deutschland symbolisch darstellte.
Dr. Hans Steinacher.
sodann die Festrede. Dr. Steinacher führte Dankesworten an die Minister Frick und
Oer Mstungsskandal in LlGA
Großes Interesse der amerikanischen Leffentlichkeit.
Washington, 17. Sept. (DNB.-Funkspruch.) Trotz der Bemühungen des Staatssekretärs Hüll, das Rüstungsverhör vor dem Untersuchungsausschuß auf rem amerikanische Dinge au beschränken und d i e Hineinziehung des Auslandes zu vermeiden, stürzt sich die Presse begierig auf die Beziehungen der hiesigen Rüstungsindustrie zu fremden Mächten und füllt die ersten Seiten mit buntscheckigen Schilderungen von internationalen Intrigen und geheimen Rüstungen, Bestechung fremder Beamten und Offiziere und aus reiner Gewinnsucht erfolgtem Verrat amerikanischer militärischer Geheimnisse an das Ausland.
Senator Nye faßt die bisherigen Ergebnisse der Verhöre folgendermaßen zusammen: Private Rüstungsfirmen malen das Kriegsgespenst an die Wand, um befreundete Völker argwöhnisch vor einander zu machen und die Abrüstungsbestrebungen zunichte zu ryachen. Armee und Marine unter st ützten den Verkauf von Kriegsmaterial an fremd eMächte. Amerikanische Rüstungsfabrikanten arbeiten eng zusammen mit europäischen Kollegen. Armee und Marine haben geheime Patente zur Unterstützung von Munitionsverkäufen ans Ausland preisgegeben. Be- ftechungsgelder werden in großem Umfange gezahlt und Riesengewinne werden eingeheimst.
Obst-, Weinbau, Marktregelung, Genossenschaftswesen, Industrie, Handel, Tierschau usw. geben ein eindringliches Bilid von dem frischen Leben, das im Bauerntum wieder erwachsen ist. Eine Meliorationsschau zeigt, wie man der Raumnot zu Leibe gehen und aus Oedland fruchtbares Ackergebiet schaffen kann.
Landesbauernführer
Der Tag des deutschen Volkstums
Berliner Treuekundgebung des VDA. für die deutschen Volksgenossen im Ausland.
R u st für die nachdrückliche Förderung dieses Festes u. a. aus: „Adolf Hitler hat als erster Mann der Weltgeschichte die Volkstumsrechte proklamiert und sie zum Grundgedanken der Völkerpolitik erhoben. Er hat die Achtung
Berlin, 16. Sept. (DNB.) Bei prachtvollem Sonnenwetter gestaltete sich das am Sonntagnachmittag auf dem Sportplatz Eichkamp unter Mitwirkung von etwa 30 000 Jungens und Mädels durchgeführte „Fe ft der deutschen Schul e", das heute in ganz Deutschland als „T a g des deutschen Volkstums" begangen wird, zu einer eindrucksvollen Treuekundgebung für unser Auslandsdeutschtum. Unter den Ehrengästen sah man Reichswehrminister Generaloberst v. Blomberg, den Chef des Marinekommandos, Vizeadmiral Groos, Obergruppenführer v. I a g o w, owie zahlreiche Vertreter der Bewegung, der Reichsjugendführung und der Berliner Stadtverwaltung. Nach dem feierlichen Einmarsch der zahllosen Fahnen und Wimpel und den Brgrüßungsworten des tellvertretenden Landesführers des VDA. Brandenburg, Neumann, begannen die Darbietungen mit Gesangvorträgen eines Massenchors von 12 000 Sängern. Dann nahm der Schutzherr des Festes, Oberbürgermeister Dr. S a h m, das Wort, um zunächst die Ehrengäste zu begrüßen. Dr. Sahm schloß mit den Worten, die der Führer auf dem Tag der HI. in Nürnberg gesprochen hat: „Vor uns liegt Deutschland, in uns marschiert Deutschland und hinter uns kommt Deutschland!"
Der Dundesletter des VDA.
Ihr. Clh von Rübenach eröffnete die Ausstellung. Angesichts des Wahrzei-
der durch eine Hollandreise am persönlichen scheinen verhindert war, durch den Direktor Frankfurter Messeamtes, Dr. Schnorr, verlesen. Der deutsche Handel sei sich dessen bewußt, daß sein gesamtes Gebiet von dem Umfang der nationalen Produktion auf der einen Seite upd der Kaufkraft und K a u f w i l l i g- keit der Konsumenten auf der anderen Seite, die sich wiederum gegenseitig bedingten, auf Gedeih und Verderben abhängig sei. Durch die heutige Neuordnung sei ein Ausgleich in der Richtung eingetreten, daß der Wettbewerb der Wirtschaft sich in den Bahnen vollziehe, die den Einzel- mitgliedern die vertretbare Existenzberechtigung biete. In der Einheit dürfe aber nicht die D e r -
LPD. Frankfurt, 16. Sept. Die Frankfurter Messe wurde heute vormittag in Gegenwart zahlreicher Behördenoertreter und Vertretern der Wirt- chaftsorganisationen auf dem Frankfurter Messegelände mit einer großen Kun d g e b u n g des Rhein-Mainischen Einzelh an de l s eröffnet. Nach einer Begrüßungsansprache des Führers des Rhein-Mainischen Einzelhandels, Carl F e i ck e r t, wies
der Präsident der Hauptgemeinfchast des Deutschen E nzelhandels
Paul Freudemann
neinung der privaten Initiative er» blickt werden, sondern die heutige Anschauung wolle ja bewußt die Besonderheiten der Arbeit im Hinblick auf das Ganze hervorheben Der Grundsatz zur Leistung führe naturnot- wendig zum F ü h r e r p r i n z i p , das sich wleder. um nur innerhalb einer straffen Organisation Gel» tung verschaffen könne. Die Zentralisation tonne sich indessen für große, weitverzweigte, mit einer Unzahl von Organen und Funktionen ausgestattete Gebilde infolge der Verschiedenartigkeit der Aufgaben, infolge der räumlichen und sachlichen Trennung, nicht bewähren. Sie müsse vielmehr zur Bürokratisierung aller Funktionen führen. Aus diesem Grunde werde sich die gesamte Nation m einzelne Wirtschaftsgebiete aufgliedern und bereits in dieser dezentralisierten Gebieten Jnteressenaus- gleichsmöglichkeiten schaffen, die jeder Entwicklung gewachsen seien.
Oesterreichische Hochschullehrer in den Ruhestand verseht.
Wien, 16. Sept. (DNB.) Der Bundesminister für Unterricht hat mehrere Hochschulprofessoren in den dauernden Ruhestand verhetzt. Von dieser Verfügung wurden in Wien betroffen: der Paläontologe Öthenio Abel, der Professor für altsemitische Philologie Christian, der Philosoph G o m p e r z, der Rechtslehrer Hugelmann (Prof. Hugelmann wurde nach dem 25. Juli verhaftet und befand sich längere Zeit in polizeilichem Gewahrsam) und der Professor für Geographie M a ch a t s ch e k. An der Universität Graz wurden der Rechtslehrer Pöschl, an der Universiät Innsbruck der Professor der Geographie Metz sowie der Röntgenologe S t a u - nig in den Ruhestand versetzt.
getreten sei.
Präsident Freudemann schloß mit dem Hinweis, daß die Zwangsorganisation des Handels eine besonders dringliche Forderung sei: sie allein könne den Einzelhandel in die Lage bringen, die großen Aufgaben, die Staat und Volk ihm teilten, zum Wohl des Volksganzen zu lösen.
Nachdem der stellvertretende Geschäftsführer des Schutzvereins für Handel und Gewerbe im Saar- aebiet, Dr. H ö r n e s - Saarbrücken, gesprochen hatte, wurden die Ausführungen des
Oie Anrufung des Treuhänders der Arbeit durch den Vertrauensrat.
Berlin, 15. Sept. (DNB.) In manchen Kreisen der Führer der Betriebe und der Gefolgschaften scheint noch eine gewisse Unklarheit über den Weg zu bestehen, auf dem Beschwerden der Vertrauensmänner an den zuständigen Treuhänder der Arbeit bzw. seine Beauftragten heranzubringen sind. Es muß daher erneut darauf hingewiesen werden, daß Vertrauensräte sich entsprechend dem Sinn des Gesetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit u n - mittelbar ohne Einschaltung von Zwischeninstanzen an den Treuhänder zu wenden haben, ebenso wie der Treuhänder selbst auch den unmittelbaren Verkehr mit den Betrieben und Vertrauensleuten pflegt. Im einzelnen wird auf die Zweite Verordnung zur Durchführung des Gesetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit vom 10. Marz 1934 hingewiesen, in der im Paragraph 15 die Form der Beschwerde geregelt ist. Danach ist eine Anrufung des Treuhänders der Arbeit gegen Entscheidungen des Führers des Betriebes über die Gestaltung der allgemeinen Arbeitsbedingungen, insbesondere der Betriebsordnung, erst dann zulässig, nachdem die Beschwerdepunkte vorher im Vertrau ensrat unter Leitung des Führers des Betriebes erörtert worden sind. Kann der Führer des Betriebes den Wünschen der Beschwerdeführer nicht Rechnung tragen, so hat er die Gründe, die ihn für die Aufrechterhaltung seiner Anordnung bestimmen, dem Vertrauensrat darzulegen. Er hat sodann fest zu stellen, ob die Mehrheit der anwesenden Mitglieder des Vertrauensrates die Anrufung des Treuhänders der Arbeit wünscht. Ergibt sich eine Mehrheit des Vertrauensrates für die Anrufung des Treuhänders der Arbeit, so können die Beschwerdeführer nunmehr ihre schriftlich zu begründende Beschwerde dem Führer des Betriebes einreichen, der sie binnen drei Tagen, möglichst aber unmittelbar dem Treuhänder der Arbeit weiter- z u g e b e n hat. Der Führer des Betriebes kann dabei zu den einzelnen Beschwerdepunkten von sich aus Stellung nehmen.
den zu dem ausgesprochenen Zweck, das britische Reich zu zerstören. Das Blatt fragt, ob Simon irgendwelche Zusicherungen erhalten habe, daß diese Machenschaften a u s h ö r e n werden oder ob der Minister, falls er sie erhalten habe, ihnen Glauben schenke. Wenn dies nicht der Fall fei, dann müsse man, ganz abgesehen von morali-
Den weitesten Raum in der Frankfurter Messe nimmt die Möbelmesse ein. Hier ist nicht nur die Beschickung außerordentlich gut, auch d i e Umsätze und der Bedarf waren am ersten Messetag in allen Zweigen Der Möbelindustrie recht gut. Die Fabrikanten müssen sogar für ihre Lieferung einige Wochen Zeit, teilweise bis zum Dezember verlangen. Bei einem Gang durch die Möbelmesse wird die Geschmackswandlung deutlich. Die Fabrikanten müssen sich dem Publikumsempfinden, das heute wieder mehr das Praktische, Wohnliche bevorzugt, anpassen. So sieht man überall reichlich Verzierungen, gemaltes Glas an den Scheiben. Bei Polstermöbeln bunte. Webarten und Ueberzüge. Ist auch die Auffassung über diese Stilwandlung vom kantigen, einfachen, zu etwas abgerundeteren rundlichen Formen mit Schnörkeln nicht ganz einheitlich, so überwiegt tatsächlich zunächst der Ansatz zu Verzierungen.
Sehr reichhaltig war das Lager an Küchenmöbeln, die zumeist naturglasiert waren und weniger als Schleiflackmöbel sich zeigten. Viele neue Modelle mit der raffiniertesten, handlichsten Einrichtung sind vorhanden. Die Doppelseitentüren zeigen häufig eine Art Tresor, der zunächst die Behältnisse für Gewürze usw. oder für das Bügelbrett und dann erst dahinter den normalen Küchen- schrank in sich vereinigte. Das Geschäft in Küchenmöbeln war ausgezeichnet.
Auch Herrenzimmer und Schlafzim- m e r hatten guten Absatz. Auch in diesen Abteilungen war der Uebergang zur besseren Tischlerarbeit und für Ergänzungen der Holzbildhauer unverkennbar. Neuartig waren sogenannte Stahlrohrbetten, die außer der Stahlumrandung im wesentlichen aus deutschem Holz hergestellt waren.
K l e i n m ö b e l und die übrigen Fabrikate der Zulieferindustrie waren in reichlichem Umfang vor
auf die Bedeutung der Frankfurter Messe für Winterversorgung hin. In den letzten einhalb Jahren habe die Gütererzeugung der gesamten deutschen Industrie eine Vermehrung von 42,5 v. H. erfahren. Im einzelnen ei das Produktionsvolumen bei den Verbrauchsgütern um 28,4 v. H. und bei den Investitionsgütern um 114 v. H. gestiegen. Diese Entwicklung sei nur zu einem geringen Teil auf das Anziehen der Preise zurückzuführen. Lediglich bei Textilrohstoffen und Agrarstoffen seien größere Preissteigerungen mit 40 v. H. bzw. 23 v. H. zu verzeichnen. Während die Erhöhung der Textilpreise eine notwendige Korrektur früherer umfangreicher Preisstürze sei, müsse man die Erhöhung der Agrar- toffpreife besonders begrüßen,weil sie in Gestalt höherer landwirtschaftlicher Kaufkraft der ganzen Volkswirtschaft wieder zugute komme. Der Umsatzverlaus des Einzelhandels lasse erkennen, daß sich die Erweiterung des deutschen Verbrauchs i n n o r - malen Bahnen bewege. So seien die Umsätze des Einzelhandels im Jahre 1933 noch etwas niedriger gewesen als im Vorjahre; erst in der ersten Hälfte 1934 fei eine allgemeine Belebung auch hier eingetreten. Die Umfatzfteigerung von 12 v.H. in der ersten Hälfte dieses Jahres sei nur zum geringen Teil durch Preissteigerungen verursacht, da der Einzelhandel in dieser Zeit als Preispuffer fungiert, also die Preissteigerung seiner Lieferanten zugunsten stabiler Verbraucherpreise aufgefangen habe. Dies habe freilich zu einer ühlbaren Kürzung der Einzelhandels- panne geführt, ohne daß indessen eine wesentliche Erleichterung von der Kostenseite her ein-
Abbröckeln des Textilarbeiterstreiks in den Vereinigten Staaten.
Neuyork, 17. Sept. (DNB.-Funkspruch.) In den Textilfabriken Nord- und Südtarolinas soll am heutigen Montag die Wiederaufnahme der Arbeit erfolgen. In Georgia sind 4000 Mann der Nationalgarde auf über 100 Fabriken verteilt worden. Auch in Gastonia ist ein starkes Truppenaufgebot zusammengezogen. Man erwartet, daß ein großer Teil von den 170 000 Ausständischen in den Südstaaten an ihre Arbeitsplätze zurückkehren.
Auf der Ebernburg, Sickingens ^erbera der Gerechtigkeit, fand am Sonntagabend eine gr0^ Kundgebung der westdeutschen Jung bau' e r n und Der H I. vor dem Reichsbauernsuyr statt. Mehr als 1000 Mitglieder der HI. und o Jungbauernschaft versammelten sich vor dem De mal Sickingens und Huttens. Im Lichte der Sche roerfer und der Fackeln bot die historische V" » ein märchenhaftes Bild. Don Bad Münster a. aus bildete der BDM. und die HI. Fackel^auer- Begeisterter Beifall brauste empor, als Re«y minifter Darrs erschien, der den Jungbauern d rief, die Worte Ulrichs von Hutten im Herzen d“ bewahren: „Ich habe es gewagt!" Er habe es ge wagt, Deutscher und Kämpfer ZU !
der Westen i Bleibt so jung und bewahrt euch euere • geschützt werdet keine Philister, bleibt Kämpfer. Dergetzl n , r. Der neue • daß die Geschichte mit dem Verstände nicht gem
Oie Eröffnung -er frankfurter Herbstmesse
Eine Kundgebung des Mein-Mainischen Einzelhandels.
Schweden haben am Sonntag Wahlen zu den Landtingen stattgefunden. Wie Den vorläufigen Ergebnissen zu entnehmen ist, haben die Konservativen 275 (bisher 329) Mandate erhalten. Die Landwirtschaftliche Partei erhielt 217 (187), die Vvlkspartei 117 (138), die S o - zial demokratische Partei 503 (469), die Sozialistische Partei 15 (3) und die Kommunistische Partei 9 (6) Mandate. Das bisherige Wahlresultat ist als zugunsten der Sozialdemokraten ausgefallen.
Bad Kreuznach, 15. Sept. (LPD^) Das größte landwirtschaftliche Ereignis des Westens, die riesige Grenzlandschau für Bauernkultur und Bauernrecht wurde in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste feierlich eröffnet. Auf dem Gelände der Kreuziwcher Rennbahn ist eine gewaltige Ausstellungsstadt erstanden. Auf 200000 Quadratmetern Fläche sind 1800 Aussteller unter« gebracht. In umfassender Weise werden alle Probleme des deutschen Bauern behandelt, in Lehrschauen werden alle Fragen der Agrar- eröffnete oie ziusiieuung. -uuhciiu;« v« *vuyiöu- politiE anschaulich auch für den Städter vor Augen chens der Ausstellung, der 40 Meter hohen Fichte aus geführt. Den Mittelpunkt der Ausstellung bildet dem Soonwald stehen wir vor der größten Land- die große Halle der Landesbauern- wirtschaftsschau des westlichen Deutschlands. Sie soll schäft Rheinland, die ganz im Dienste von als Grenzlandschau beweisen, daß der Brauchtum und Kultur steht. Daneben ist ein voll- Bauer als Grenzfeste des Dritten Rei- ständig eingerichteter Bauern- und Erbhof>ches im Vordergrund steht und daß der Westen>Bleibt errichtet inmitten einer 60-Morgen-Sisdlung. Zahl-Id urch den Bauern am besten reiche Lehr- und Sonderschauen aus allen Gebieten, I wird. Es ist eine Schau der Bauernkultur. Der neue - j
Staat fordert einen neuen Menschen und auch einen neuen Bauern. Wenn man heute vom Bauern spricht, soll man an Bodenständigkeit, Rasse und Kultur denken. Neben diesen weit- anschaulichen, kulturellen und rassischen Fragen stehen die Aufgaben, die die Regierung dem Bauern gestellt hat: Größere Produktion von Futterstoffen, Deien, Eiweiß und Gefpinsterpflanzen im eigenen Lande. Die Ausstellung soll lebendig bleiben im Herzen des Bauern als leidenschaftliches Bekenntnis des rheinischen Grenzlandes und seiner Bevölkerung zum Staate Adolf Hitlers.
Reichsbauernführer Darrs
sprach am Sonntag auf einer großen Bauernkunö- aebung. Er erklärte u. a. er wisse, daß die deutsche Bauernpolitik von denjenigen, die ein Interesse daran hätten, das Aufbauwerk des Führers zu stören, immer wieder kritisiert werde. Kritik fei nötig, und fachliche Kritik könne auch fruchtbar fein. Wäre es aber fo schlecht, wie man es draußen im Ausland immer sagte, dann hätte in Deutschland bereits alles zusammenbrechen müssen. Daraus, daß die augenblickliche Bauernpolitik überall Erfolge aufzuweisen habe, ergebe sich, daß sie richtig sei. Heute könne Der Bauer seine Produkte zum Verkauf bringen, ohne daß die Börse die Preise diktiere. Wir hätten heute bessere Preise für den Bauern ohne wesentliche Mehrbelastung für den Verbraucher. Das sei nur möglich gewesen durch die Zurückschraubung des Zwischenhandels auf das Maß, das ihm zukomme. Damit hatten wir nicht nur für den deutschen Bauern einen Zollkrieg verhindert, sondern auch den Bauern in anderen Ländern damit genützt.
Im Ausland suche man ferner die deutsche Erd* Hofgesetzgebung in ein falsches Licht zu setzen. Was habe der Bauer mit einem hreuntergewirt- ' schäfteten Hof anfangen sollen. Früher hätten wir ein artfremdes Recht gehabt, das den Begriff Bauer garnicht gekannt habe. Das Erbhofgesetz sei aber nicht entscheidend, sondern vielmehr die Tatsache, daß heute die uralte Sehnsucht des Bauern aus dem
1 Bauernkrieg Wirklichkeit geworden sei, daß der Bauer selb st und frei entscheiden könne.
Der Bauer sei pin wesentlicher Bestandteil der nationalsozialistischen Weltanschauung. Ohne Bauern sei ein nationalsozialistischer Staat undenkbar. Kritiker im Ausland müßten aber auch wissen, der Bauer e r ft durch den N a t i o n a l s oz^' lismus gerettet werden konnte. Der deuW , Bauer solle stets daran denken, daß das alles nur möglich gewesen sei durch den Führer Adolf Mer- Diesem Manne Dürfe er nie Die Treue brechen.
Festlicher Ausklang auf der Ebernburg


