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Amtseinführung von Landrat Krawielizki.

Krawielizki, Mombart in feierlicher geführt. Im Auftrage des preußischen Staatsmini­steriums sprach Regierungspräsident von Mom­bart. Er führte u. a. aus, daß der preußische Innenminister bei Uebertragung des Landrats­amtes an Pg. Krawielizki sich davon leiten ließ, daß er damit einen Mann einsetzte, der sich als alter Kämpfer der Bewegung in langen Jahren des Kampfes große Verdienste erwarb und auch an verantwortungsvoller Stelle in vollstem Umfange den außerordentlich hohen Ansprüchen entsprechen wird, welche jedem Beamten im nationalsozialisti­schen Staat gestellt werden. Es gelte für den Land­rat nach wie vor der schöne Grundsatz, daß es ein Nichtzuständigsein für ihn nicht gibt. Er müsse für den Kreisbewohner stets da sein. Aus dem reichen Arbeitsfeld des neuen Landrats seien vor allem die Arbeitsbeschaffung durch Landeskulturarbeiten und die Siedlung zu erwähnen. Ferner fei es eine große Aufgabe, den erst vor kurzem aus zwei wirtschaftlich und kulturell zusammengehörenden Kreisen gebildeten Großkreis Marburg-Land mehr und mehr zu einer Einheit zu verschmelzen. Was der Führer in seiner großen Reichstagsrede über die Aufgaben und Pflichten jedes Führers sagte, möge der Leitstern alles Handelns des neuen Land- rats sein. In diesem Sinne nahm 'der Regie-

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wird. Dis heute sind die Aussichten für die mende Weinernte der Pfalz überaus günstig.

frankfurter Börse.

ZNittagsbörse knapp behauptet.

4% Oesterreich«He Holdrentt.... 4,80% Oesterretchifche Ellberrente 4% Ungarische Goldrente 4% Ungarische StaatSrente v. 1910 4%% deögl. von 1913

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4%^ Lagdadbaha-AMeche

Jlun herunt die Merschs tieiw fast Di Papas Wirts!

Frankfurt a. M., 16. Juli. Die Börse lag Wochenanfang sehr ruhig, was überraschte, da schon auf Grund der Einigung zwischen den euro­päischen und chilenischen Stickstoffproduzenten mit

rungsprästdent die Verpflichtung von Landrat Krawielizki vor.

Staatsrat Gauleiter W e i n r i ch betonte in seiner Ansprache, daß mit der Einführung von

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in den meisten Fällen zum ersten Kurs sogar Ver- kaufsaufträge hergelegt wurden. Immerhin war das Kursnioeau nicht wesentlich niedriger und eine ziemliche Widerstandskraft festzustellen. Farben­industrie eröffneten mit 149 (149,90), waren aber nach der Anfangsnotiz wieder etwa 149,50, aller­dings ohne besonderen Umsatz. Deutsche Erdöl lagen 0 50 v. H. fester, offenbar auf den Erwerb einer neuen Braunkohlengrube. Am Elektromarkt setzten Siemens 2 v. H., AEG., Bekula und Schuckert von 0,25 bis 0,50 v. H. niedriger ein, während Licht und Kraft 0,75 v. S). und Gesfürel 1 v. H. anzogen, letztere jedoch wieder 0,50 v. H. nachließen. Mon­tanwerke sehr still bei kleinsten Veränderungen nach beiden Seiten. Schiffahrts- und Transportwerte gaben durchweg 0,25 v. H. nach. Zellstoffpapiere un­einheitlich, Aschaffenburger wieder 1 v. H. fester, Waldhof dagegen 0,50 v. H. leichter. Sonst eröff­neten u. a. Aku 0,25 v. H., Reichsbank 1 v. H. schwächer, Daimler und Cement Heidelberg unver­ändert. Renten eröffneten bei großer Geschäfts­stille nur knapp behauptet, also Altbesitz,' Stahl- Bonds, Kommunal-Umschuldung und späte Reichs­schuldbuchforderungen.

Im Verlaufe blieb die Börse sehr still bei kaum veränderten Kursen. Licht und Kraft büßten 1 v. H. ein, auch Hapag und Daimler gaben bis 0,40 nach, während Aschaffenburger Zellstoff noch­mals 0,40 v. H., ferner Deutsche Linoleum 0,50 v. H. und Bemberg 0,75 v. H. gewannen, Farben unver­ändert 149,25 bis 149,50.

Der Rentenmarkt zeigte Goldpfandbriefe meist von 0,25 bis 0,50 v. H. fester, Kommunal- Dbligationen behauptet, Liquidationspfandbriefe un­einheitlich. Stadtanleihen lagen ruhig, teilweise bis 0,75 v. H. schwächer. Staatsanleihen und fremde Werte lagen still. Tagesgeld unverändert 3 v. H.

Abendbörse behauptet.

Der Mangel an Aufträgen ließ die Abendbörse in ausgesprochener Geschäftsstille verkehren, da auch die Kulisse Zurückhaltung bekundete. Die neueste Entwicklung des Außenhandels im Monat Juni blieb, obwohl sie eine weitere Verminderung der Passivität aufweist, infolge der Geschäftslosigkeit ohne sichtbaren Einfluß, gab aber der Börse eine Stütze. Die notierten Kurse waren in den meisten Fällen nomineller Art, lagen aber gegen den Berliner Schluß behauptet. Farbenindustrie bröckelten bis auf 149,40 (150) ab, zogen aber im Verlaufe wieder auf 149,75 v. H. an. Fest kamen Riebeck Montan mit 101,50 (nach 94,50 am letzten Freitag) zur Notiz. Renten lagen gleichfalls nahezu geschäfts- los bei gehaltenen Kursen.

Von Auslandwerten zogen Chade-Aktien Lit. A bis C um 2,50 RM. und 4prozentige Schweiz.

Bundesbahn von 1912 um 2 v. H. und ZVeprozen- tige do. um 1 v. H. auf 164 v. H. an. Die Börse schloß in stiller Haltung. U. a. notierten: Altbesitz­anleihe 95, 6 v. H. Stahlverein-Bonds 78,50, SV- v. H. Franks. Hyv. Liquid. 89,25, 6 v. H. Rhein. Hyp.-Bank Gold R 26 bis 30 91,50 Br., Commerz­bank 57,75, Reichsbank 154, Harpener 106, Klöckner 71,75, Phönix 46, Rheinstahl 90,75, Stahlverein 39,75, AKU. 62,50, AEG. 23, Chade 198,50, Scheide-

brachte.

* Bereits reife Trauben in der V Or­der p fa l z. Die heiße Witterung der letzten Zeit bewirkte nicht nur eine frühe Blüte der Wein­berge, sondern die Reifezeit wird gegenüber frühe­ren Jahren wesentlich früher liegen. In den letzten Tagen mehren sich immer mehr die Nachrichten aus den einzelnen Gemarkungen des vorderpfälzischen Weinbaugebiets, daß reife Trauben, selbstverständ­lich nur an besonders bevorzugten Sonnenlagen, gesunden werden. Gegenüber Jahren mit normaler Witterung reifen diese Trauben dieses Jahr durch­weg um etwa 14 Tage früher. Es ist zu hoffen, daß auch die allgemeine Traubenreife, sofern sich

wirb nicht durch Eindringen von Wasser in den Körper verursacht, sondern dadurch, daß der Er­trinkende die Lunge sich übermäßig mit Luft voll- pumpt, diese Luft aber durch die stoßweißen Aus­atmungen nicht mehr in ausreichendem Maße von sich geben kann: es entsteht dadurch eine Kohlen- säure-Dergiftung des Blutes, die zur Bewußtlosig­keit und Dann zum Tode führt. Das Angstgefühl, das jeden Ertrinkungsoorgana einleitet, ist wohl eine Folge der Blutleere im Gehirn und des Ver­sagens des Herzens-, diese Erscheinungen entstehen dadurch, daß die Haut sich infolge des Kältereizes des Wassers zusammenzieht und plötzlich bedeutende Mengen Blut in die Bauchgefäße abgezogen werden.

von großer Wichtigkeit ist die erst in letzter Zeit gewonnene Erkenntnis, baß bei bewußtlos Untergegangenen bie Wiederbelebung noch nach 15 bis 20 Minuten von Erfolg fein kann. So lange kann bet Organismus ben Sauerstoff­mangel aushalten. Man barf also bas Tauchen nach bem Untergegangenen auf keinen Fall vor der 20. Minute nach dem Versinken einstellen und es barf auch nicht nach dem Ertrunkenen mit Stangen gesucht werden, bie scharfe Haken haben.

Zur Dermeibung von Gefahren, die zum Ertrinken führen können, sind noch immer vor allem die all- bewährten Regeln zu beachten: man soll sich vor dem Schwimmen abkühlen, nicht mit vollem Magen ins Wasser gehen und seine Kräfte bei längerem

Devisenzuteilung für den Monat August 1 934. Die Reichsstelle für Devisenbe­wirtschaftung ordnet an, daß der Grundbetrag der allgemeinen Genehmigungen für die Warenemfuhr im August 1934 nur bis zur Höhe von 5 vH. in Anspruch genommen werden darf. Das gleiche gilt für den Grundbetrag der Ausländern und Saar- ländern erteilten allgemeinen Genehmigungen. Der- selbte Kürzungsfatz ist auch bei Erteilung von Ein- zelgenehmigungen zur Anwendung zu bringen. Weiterhin wird angeordnet, daß die auf Grund von Feftfetzungsbefcheiden zugeteilten Rembours­kredite nur bis zur Höhe von 10 v. H. im August 1934 in Anspruch genommen werden dürfen.

* Liquidierung einer alten 9 ran t für ter Bankgeschäftes. Die fast ausschließ­lich aus Mitgliedern des Speyerfchen Familie de- stehenden Kommanditisten der Bankfirma Lazard Speyer-Ellissen haben beschlossen, aus Familien- gründen di- Gesellschaft zum 1. Oktober 1934 3u liquidieren. Die Gesellschaft wird ihren Angestellten den Uebergang zu anderen Arbeitsmöglichkeiten nach Kräften erleichtern und durch die Mittel des Unter« ftützungs- und Pensionsvereins und besondere Zu­wendungen die Zukunft ihrer alten Angestellten zu sichern suchen. ,

* 2,9 Millionen Tonnen Zementab - satz im ersten Halbjahr 1934. Der Absatz der verbandsmäßig zusammengeschlossenen Zement­industrie ist. im Juni noch etwas gestiegen, und zwar auf 568 000 Tonnen gegen 535 000 Tonnen im Mai. Für das erste Halbjahr 1934 ergeben sich 2,7 Millionen Tonnen, da zu dieser Zahl noch etwa 8 Prozent für den Absatz außerhalb der Ver­bände stehender Werke hinzuzurechnen sind, hat sich der gesamte deutsche Zementabsatz in den ersten sechs Monaten auf rund 2,9 Millionen Tonnen be­laufen, während das erste Halbjahr 1933 nur einen solchen von etwas über 1,6 Millionen Tonnen

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

12.7.

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Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 16. Juli. Am Frankfurter Getreidegroßmarkt herrschte in Anbetracht der in Kürze zu erwartenden neuen Festpreise starke Zurückhaltung. Preise in Getreide neuer Ernte wurden daher auch nicht notiert. Das Geschäft in altem Brotgetreide blieb bei ausreichendem Ange­bot klein, die Mühlen nahmen lediglich beste Qua­litäten Weizen in kleinem Umfange zum unver­änderten Preise auf. Neuer Roggen wird noch nicht gehandelt. Aus hiesiger Gegend wurden erst­klassige Muster gezeigt, die ein Naturalgewich bis 77/78 Kilogramm aufwiesen. Lediglich auf Sandboden gewachsener Roggen ist etwas durstiger ausgefallen. Hafer alter Ernte war weiter ange­boten und gab erneut um 2,50 Mark nach, der Preis wird immer noch für zu hoch erachtet. Am Futtermittelmarkt blieben Mühlennachprodukte, wie Nachmehle und Kleie, gefragt, auch ölhaltige finden angesichts der Trockenheit weitere Beachtung bet äußerst knappem Angebot. Das Mehlgefchaft ist sehr still, es erfolgen lediglich laufend kleine Abrufe zu unveränderten Preisen. ,

Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen 208 bis 210; Roggen 180; Hafer 200; Weizenmehl Type 563 Festpreisgebiet W X 28,90 plus 0,50 Mark Fracht­ausgleich, do. Festpreisgebiet W VII 28,60 plus 0,50; Roggenmehl Type 610 Festpreisgebiet R VIII und R VI je 25,25 plus 0,50; Weizenmehl IV B 17 bis 17,25; Weizennachmehl 16,50 bis 16,75; Weizenfuttermehl 12,75; Weizenkleie fein 11,40 bis 11,50, grob 11,75 bis 11,85; Roggenfuttermehl 13,25; Roggenkleie 12,50; Sojafchrot 15,80; Palm­kuchen 15,70; Erdnußkuchen 17,20; Treber 17 bis 17,25; Heu 11; Weizen- und Roggenstroh draht- gepreßt oder gebündelt je 2,80 bis 2,90.

Kartoffeln: Das Angebot ist wieder besser, der Markt lag ruhig. Erstlinge hiesiger Gegend 6,30 Mark, andere gelbfleischige Sorten 6 Mark pro 50 Kilogramm ab Station ohne Sack.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 16. Juli. Auftrieb: Rinder insgesamt 1390 (gegen 1335 am letzten Montagsmarkt), davon 362 Ochsen, 129 Bullen, 380 Kühe, 519 Färsen. Kälber 632 (633), Hämmel 39 (54), Schafe 12 (11), Schweine 4251 (3439). Notiert wurde pro ein Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 33 bis 34, b) 31 bis 32, c) 27 bis 30,

d) 23 bis 26; Bullen a) 29 bis 30, b) 27 bis 28,

c) 24 bis 26, d) 20 bis 23; Kühe a) 29 bis 30,

b) 25 bis 28, c) 18 bis 24, d) 11 bis 17; Färsen

a) 33 bis 34, b) 31 bis 32, c) 27 bis 30, d) 22 bis 26. Kälber B a) 42 bis 45, b) 35 bis 41, c) 28 bis 34, d) 18 bis 27. Hammel b2) 32 bis 34, c) 27 bis 31, d) 22 bis 26; Schafe gestrichen. Schweine al) 50 bis 51, a2) 46 bis 48, b) 44 bis 47, c) 42 bis 47, d) 38 bis 45, e) 33 bis 40, f), gl) 37 bis 40, g2) 33 bis 36. Im Preisvergleich zum letzten Montagsmarkt blieben Rinder und Hämmel sowie gute Kälber unverändert, geringe Kälber büß­ten 5 Mark ein, während Schweine 1 Mark an­zogen. Marktverlauf: Rinder ruhig, geringer lieber- stand. Kälber, Hämmel und Schafe etwas lebhafter, geräumt. Schweine lebhaft, nahezu ausverkauft.

16.7.

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7,1

35,1

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js Marburg, 16. Juli. Im festlich geschmückten Kreishaus wurde heute vormittag der neue Land- rat des Landkreises Marburg, Kreisleiter Hans ' ' , durch Regierungspräsident von

feierlicher Weife in fein Amt ein»

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Rheinische Elektrizität 5

Schuckert S Eo &

Siemens L Halske 7

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Schwimmen richtig einschätzen; Ohrenleidende dürfen nicht ohne Schutz des Gehörganges schwimmen. Menschen, die zur Wasser-Nesselsucht neigen, sind be­sonders gefährdet, da dieser plötzlich auftretende Zu­stand in ganz kurzer Zeit Zur Bewußtlosigkeit fuhrt. Bei der R e 1t u n g s f r a g e ist das Stadium zu berücksichtigen, in dem die Rettung am besten durch­geführt werden kann. Der Bewußtlosigkeit geht eine Bewußtseinstrübung voran, in der der

nicht mehr weiß, was er tut, und so zur Gefahr für seinen Retter werden kann. Jedenfalls erfordert das Herausholen aus dem Wasser in diesem 3uftanö ein hohes Maß an Überlegung und körperlicher Kraft. So unmenschlich es auch klingen mag, wenn man empfiehlt, den Bewußtseinsgetrübten, der sich nicht mehr zureden läßt, erst ganz bewußtlos wer­den zu lassen, bevor man ihn rettet, so wird doch dieses Abwarten den besten Erfolg gewährleisten.

Dabei ist wichtig ZU wissen, daß derjenige, der im Wasser aus irgendwelchen anderen Ursachen stirbt, fast senkrecht in die Tiefe versinkt, wäh­rend der durch das Ertrinken bewußtlos Gewor­dene diagonal in der Strömungsrichtung unter­geht und sich in der ersten bis zweiten Stunde bei normaler Strömung nur wenige Bieter von der Untergangsstelle finden läßt.

Zu beachten ist auch, daß Schwimmer, die sich schwach fühlen, stets um Hilfe rufen, nicht mit den Armen winken, denn der aus dem Wasser heraus- aestreckte Arm drückt den Schwimmer nur tiefer ins

Rundfunkprogramm.

Mittwoch, 18. 3uti.

5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. 6.40: Frühmeldungen. 6.55: Frühkonzert. 8.20 bis 8.40: Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.10: Schulfunk: La­chende Saar, eine Hörfolge. 10.45: Praktische Rat­schläge für Küche und Haus. 11.50: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Saardienst. Nachrichten. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.20: Mittagskonzert II des Philharmonischen Orchesters. 13.50: Nachrichten. 14: Mittagskonzert III. 14.30: Dreimal 15 Minuten aus dem Sendebezirk. 15.35: Wirtschaftsbericht. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: Zum 70. Geburtstag von Ricarda Huch. Dortrag von Frau Dr. E. Gottlieb. 17.45: Stunde der Ju­gend. 18.20: Wie das Nibelungenlied mit ägypti­schen Darstellern in Kairo zur Aufführung kam. Bericht von Dr.L. Franck, Dozent an der Kgl. Uni­versität in Kairo. 18.35: Junge deutsche Dichtung: Uli Klimsch. 18.50: Griff ins Heute. 19: Unterhal­tungskonzert. 20: Nachrichten. 20.10: Unsere Saar: Den Weg frei zur Verständigung! 20.35: Stunde der jungen Nation: Appell durch den Reichsjugend­führer und Obergebietsführer Dr. Stellbrecht. 21: Kammermusik für Violine und Klavier. 21.40: Tanz­musik. 22.20: Nachrichten. 22.35: Du mußt wissen ...

Donnerstag, 19. Juli.

5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. 6.40: Frühmeldungen. 6.55: Frühkonzert. 8.20 bis 8 40: Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.45: Praktische Rat­schläge für Küche und Haus. 11.50: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Saardienst. Nachrichten. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.20: Mittags­konzert II. 13.50: Nachrichten. 14: Mittagskonzert III. 14.40: Kafperlstunde. 15.35: Wirtschaftsbericht. 15.50: Kunstbericht Der Woche. 16: Nachmittagskonzert des Orchesters des Königsberger Opernhauses. 17.30: Die sechs Bücher deutscher Dichtung. Zwiegespräch von Büchereidirektor Dr. Beer, Frankfurt a. M. 18.15: Aus Zeit und Leben: Familie und Rasse. 18.25: Die Entwicklung des Segelfluges. Zum Be­ginn des 15. Rhön-Segelflug-Wettbewerbs, Vortrag von Josef Schneider, Fulda. 18.50: Das Leben spricht! Soziales Funkbild. 19: Unterhaltungskon­zert. 19.30: Saarumschau. 19.40: Unterhaltungs­konzert. 20: Nachrichten und Mitteilungen aus dem kulturellen Leden. 20.15: Reichsfendung: Stunde der Nation: Bayreuth. Sinn und Wesen der Arbeit auf dem Festspielhügel. 21.15: Klavierkonzert: Walter Niemann spielt eigene Klaviermusik. 21.45: Das Weserbergland, Hörfolge. 22.20: Nachrichten. 22.30: Vom Deutschlandfender: Obergruppenführer Hühn­lein spricht über 2000 km durch Deutschland 1934. 22.35: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.45: Kleine Unterhaltung. 23: Nachtmusik. 24 bis 1: Nachtmusik.

Daten für Mittwoch, 18.Jrrli.

1864: die Dichterin Ricarda Huch in Braunschweig geboren; 1865: der Geograph Robert Gradmann in Lauffen am Neckar geboren; 1870: Verkündi­gung des päpstlichen Unfehlbarkeitsdogmas auf dem Vatikanischen Konzil in Rom.

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Ham durg-A m ertka-P ake» Hamburg-Südam. Dampfschiff Hansa-Dampfschtff Norddeutscher Lloyd A.G. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft Commerz, und Privat-Bank ... Deutsche Bank und Discont»

Gesellschaft Dresdner Bank RetchSbank ................ ;

Datum

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Geschäftsstille, weil der Auftragseingang des Publi-1 anstatt 207, IG. Farben 149,75 bis 149,40 bis kums wieder nur minimal war. Nur ganz verein- I 149,75, Gesfürel 108, Rheag 101, Schuckert 91, zelt waren kleine Kaufaufträge vorhanden, während Reichsbahn-Vorzugsaktien 111, Hapag 26,50.

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3d rienr Wach 31) re alles immei bann bensh erst i fahrt und hetzt sie n gen, Ms Bade,' Hufen

Landrat Krawielizki eines seiner Ziele, einen Ratio- nalsozialisten an dieser verantwortungsvollen Stelle zu sehen, in Erfüllung gegangen sei. Der Gauleiter gedachte weiter der Ereignisse des 30. Juni, die unseren obersten Führer vor schwerste Entschlüsse [teilten und betonte, daß, wenn der neue Landrat feine bisherige Einfachheit behalten werde, auch Der Kreis eines 'tage? merke, daß Der rechte Mann an einer Spitze stehe. Gauleiter Weinrich schloß eine Rede mit einem Treuebekenntnis und Drei- achem Sieg-Heil auf Den obersten Führer.

Landrat Krawielizki dankte für Die ihm im wei­teren Verlauf Dargebrachten Glückwünsche und gab das Versprechen ab, Die Kreisoerwattung mit der gleichen Tatkraft zu führen, mit der er als politischer Kreisleiter sieben Jahre lang für Den Sieg Des Nationalsozialismus in Diesem Kreise ge­kämpft habe. Als seine Hauptarbeitsziele bezeichnete er die Arbeitsbeschaffung, Pflege von Handel und Gewerbe, sowie guter Beziehungen zur StaDt Marburg. Die Feier endete mit dem Gesang Des Horst-Wessel-LieDes.

Kirchenmusikalisches Institut für evangelische Musiker.

LPD. Frankfurt a. ®l., 16.3u(i. Der Can« desbischof Der Evangelischen Landeskirche Nassau- Hessen, Lic. Dr. Dietrich, hat Der Errichtung eines Kirchenmusikalischen Instituts in Frankfurt a. M. zugestimmt. Dieses Institut wird Dem Dr. Hochschen Konservatorium in Frankfurt am Main angegüeDert. Mit dieser Errichtung wird dem neuen Institut gleichzeitig Die Anerkennung als Hauptausbildungsstätte für Die Kirchenmusiker Des Bezirks Nassau-Hessen verliehen. Der für Die Ausbildung von Kirchenmufikern an Dem Dr. Hoch- fchen Konservatorium bereits bestehenDe Lehrplan wird Den erweiterten Anforderungen entsprechend neu aufgebaut. Das Institut nimmt feine Tätigkeit voraussichtlich am 1. April 1935 auf.

(=*.,,6. Schluß!.

Abend­kurs börse

16-7.

Frankfurt a. M.

Sch'ub. W börsc

Berlin _ börse

Jlje Bergbau Genüg« 6 klöcknerwerke...............0 rz

«E4MEE-». 01 64,65

7,45

7

7,2

Frankmri a. M

Äerlin

Schluß- furd

Gchlußk. Abend- börse

Schluß-

SchluSk- Mittag- börse

Datum

12-7.

Pl6.7.

12-7.

16-7.

% Deutfche RcichSanleihe v. 1927

93

93,2 5

93,25

93,5

6% ehem.7°/ Dl. Reichüanl. v. 1929

6Vi% Doung-Anleihe von 1930 .. Deulfche Anl.-Ablöl.-Schuld mit

91,13

91.

91,13

91

AuSlos.-Rechten .........

95,25

95

95,13

95,13

DeSgl. ohne Au-Ioi.-Rechte......

% ehem.8"/. Heff. Volksstaat 1929

(rückzahlb. 102%) .....

91,75

91,75

91,5

91,75

6% Heff. LandeSbank Darmstadt

Gold R. 12

89,5

89,5

t¥i°/o Heff. LandeS-Hypotheken- vank Darmstadt Ltgui.

89

89

Oberhessen Prootnz-Anleihe mit

Au-llos.-Rechten ...........

Deutfche Komm. Sammelabl. An-

leihe Serie 1 mit AuSlof.-Rechten «% ehem. 8% Franks. Hyp.-Ban,

95.25

95,4

95,25

95,5

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 1% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank

89

89,5

-

Goldpfe. 16 unkündbar btt 1936

89

89,5

_

1^1% ehem. «/,% Franks. Hyp^ Bank-Liqiu-Psandbriefe.......

89,25

89,25

%% ehem. Rheinische

HYP.-Bank-Ltqu..Soldpse. ..

91

90,5

-___

<% ehern. 8% Pr. LondeSpsanb- briesanstalt, Dsandbrtese R. 19 6% ehem. 7% Pr. Lande-psand.

briesanstalt, Pfandbriefe R. 10

92,5

92,5

92

92

93

93

93

Lteuerautsch. Verrechnungskurs ..

101,4

101,4

101,4

1014

12-Iuli

16..3UH

Amtliche Dotierung

Amtliche Notierung

(Selb

Lrle'

Seid

Lrie

Buenos Aires

0,603

0,607

0,608

0,612

Brüssel.....

58,62

58,74

58,58

58,70

Rio de Jan. .

0,184

0,186

0,184

0,186

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

56,44

56,56

56,44

56,56

Danzig.....

81,72

81,88

81,72

81,88

London .....

12,64

12,67

12,64

12,67

Helftngfors..

5,584

5,595

5,584

5,595

Paris ......

16.50

16,54

16,50

16,54

Holland ....

169,73

170,07

169,73

170,07

Italien.....

21,58

21,62

21.58

21,62

Japan ......

0,749

0,751

0,749

0,751

Jugoslawien

5,664

5,676

5,664

5,676

Oslo..... :

63,49

63,61

63,53

63,65

Wien.......

48,45

48,55

48,45

48,53

Lissabon....

11,50

65,13

11,52

11,47

11,49

Stockholm...

65,27

65,16

81,64

65,30

Schweiz ....

81,62

81,78

81,80

Spanien....

34,32

34,38

34,32

34,38

Prag.......

10,44

10,46

10,44

10,46

Budapest ...

Reuyork....

2,512

2,518

2,512

2,518

I G. Farben-Jndustrte .......

Schetdeanstait...............

7

149,75

149,75

149,9

150

9

207,5

207

Goldschmidt ................

0

71

73

71

73,25

RütgerSwerke ...............

0

39,5

39,25

39,5

39,13

Metällgefellschasi.............

0

86,5

86,25

85,5

Äeriin, 16. Juli________

Seid

Brief

Amerikanische Storeu..............

2,465

2,485

Belgische Roten..................

58,42

58,66

Dänische Noten .................

56,39

56,61

Englische Noten .................

12,595

12,655

Französische Noten...............

16,46

16,52

Holländische Noten...............

169,31

169,99

Italienische Noten................

21,46

21,54

Norwegische Noten ..............

63,36

63,62

Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling

Rumänische Noten .............

Schwedische Noten...............

65,00

65,26

Spanische Note».................

34 jg

34,32

iiiiiiiuinim