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maqnetischen Karten dieser Gebiete zu ver-

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Heidelberg, Mitte Juli. Mondbeglänzte Zaubernacht, die den Sinn gefangen hält, wundervolle Märchenwelt, steig' auf in der alten Pracht!

schlüge zugegangen.

General Daluege betonte, daß seine Maßnahmen der Reorganisation lediglich Grundlagen habe gehen sollen. Die Gestaltung im einzelnen (Neu-

Reichsernäh. retern befon- tvereini' t hin, der die 1000 deutsche Die Getreide- Ptvereinigung z e u g e r von Tetreidebewe-

Spiel im Schloß.

Ein Besuch bei den Heidelberger Reichsfestspielen

Von unserem Sonderberichierstaiier Ernst Mesner.

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Minister Dr. Goebbels alsreichswichtig" erklärten F e ft f p i e l e dieses Jahres durchzufuhren. Selt­samer Zauber der Sommernacht! Hoch über uns der Himmel, der nun schwarz und schwärzer wird, während die ersten Sterne in den Schloßhof strah­len. Ihr Schein wird nicht ausreichen, um die Spieler sichtbar zu machen, die hier in Heidelberg einer besonderen Aufgabe nachgehen sollen. Es müssen noch Scheinwerfer hinzukommen und andere stark leuchtende Lampen, und schon bekommen wir ein bißchen Angst, daß diese Geräte vielleicht illu­sionshemmend und störend wirken könnten, wenn sie zur vollen Ausleuchtung des großen Hofes ein­gesetzt werden. Aber es ist den verantwortlichen Männern von den Heidelberger Festspielen gelun-

spiele einsetzte.

In einigen Wochen wird die Heidelberger Fest- spielzeit ihren Abschluß mit der Wiedergabe eines Spieles finden, das E u r i n g e r besonders für das deutsche Thing geschaffen hat. Hier findet die Ur­aufführung statt. Und das ist von besonderer Sinn­gebung. Denn Heidelberg leistet schon jetzt in der ersten Etappe seiner Entwicklung Vorbildliches; Hei­delberg soll deswegen richtunggebend für alle deut­sche Festspiele sein, die in der Landschaft, unter freiem Himmel veranstaltet werden.

Ein Spiel im Schloß, das aus sich selbst heraus wirkt. Eine neue Epoche des deutschen Theaters wird hier in Heidelberg eingeleitet.

Oie Reorganisation der SA.

Eine Unterredung mit Polizeigeneral Daluege.

Magdeburg, 16. Juli. (DRB.) Der Befehls­haber der preußischen Polizei und Führer der ge­samten Reichspolizei General Daluege erklärte einem Redaktionsmitglied desMitteldeutschen" über die Reorganisation der SA. u. a., daß im Vordergründe der Aufgaben die lieber» prüfung der Finanzen und die P e r fö­ne n f r a g e gestanden habe. Es sei eine genaue Überprüfung der Geldoerwaltung auf Einnahmen, Ausgaben und Schulden, auf sachliche oder unsach­liche Manipulationen angestellt worden, lieber eine einwandfreie künftige Finanzgebarung wurden bei diefer Gelegenheit eingehende Vorschläge unter­breitet. Insbesondere ist dafür gesorgt worden, daß belastete SA.-Führer in ihren Verfehlungen finanzieller Art festgenagelt wurden. Ferner wurde mit peinlichster Sorgfalt die Lebens­führung bestimmter SA.-Führer kon­trolliert und nach Maßgabe der Kontrollergeb­nisse gejätet bzw. Maßregelung vorgeschlagen. Be­sonderer Wert wurde auf eine Ueberprüfung der Beförderungen gelegt, um nach natio­nalsozialistischem Geist, nationalsozialistischer Zu­verlässigkeit und nach dem Lebenswandel unge­eignete Elemente auszumerzen und dadurch den alten Kämpfern in der SA. den Weg frei zu machen. Auch in dieser Hinsicht sind den zuständigen SA.-Stellen Vor­

vielen deutschen Gauen. Süddeutschland ist mit heiligem Eifer bemüht, seine führende Stellung zu behaupten und noch auszubauen. Für Heidelberg bestand der besondere Auftrag, im Sinne des Na­tionalsozialismus deutsches Theater zu spielen, das wegweisend für unsere Geisteshaltung sein soll. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein; verinnerlichtes Theaterspiel vermag ihm Werte zu vermitteln, die der Alltag sonst nicht hergeben will. Heidelberg chenkt verschwenderisch aus der Fülle seiner Natur und aus dem Ueberfluß der deutschen Bühnenkunst allen seinen Besuchern, was sie sich nur wünschen können. Romantik, wenn sie wollen: mondbeglänzte Zaubernacht; daneben aber auch, an gleicher Stelle stehend, das Spiel, das eherne Lebensgesetze ab­zeichnet:Götz von B e r l i ch i n g e n", das Drama des jungen Kämpfers Goethe. Der unsterb­licheS o m m e r n a ch t s t r a u m" steigt auf in alter Pracht, und wir glauben beinah unter dem Eindruck des Zaubers, wie er vom Theater im Heidelberger Schloßhof ausgeht, daß wir selbst in einem Sommernachtstraum Mitwirken. Das ein­drucksvolle Spiel beweist jedoch, wie unvergänglich schön gerade dieses Spiel sein kann, wenn es am rechten Ort, von den rechten Menschen dargestellt und verwirklicht wird.

Götz von Berlichingen" wird zunächst die ein­drucksvollste Leistung der ersten Festspieltage sein, muß es wohl sein, weil dieses Drama von der vitalen Energie eines Heinrich George lebt. Der ist nicht nur ein überragender Götz, ein so lebensechter Ritter, daß man glauben konnte, er fei von der gar nicht so weit entfernten Stamm­burg der Berlichingen an der Jagst herübergeritten um fein Leben selbst zu spielen; er ist auch ein Regisseur von vielen Graden, der ohne Kulisse Lebensechtes gestalten kann. Wie er moderne tech­nische Mittel des Theaters hier im Heidelberger Schloßhof einfetzt, um eine gewaltige Schau durch­zufuhren, in der aber das Wort, die Charakteristik, bestimmt nicht zu kurz kommt, das ist eine Meister­leistung, die den Mann von einer neuen Seite zeigt. Otto ßaubinger, der unermüdliche Betreuer der Reichsfestspiele im Neckarschloß, wird feine be­sondere Freude daran gehabt haben, daß hier ein kongenialer Mitarbeiter sich für den Sinn der Fest-

Wieder Großfeuer In Freiburg.

Noch ist feine Woche vergangen seit dem schweren Brandunglück in der Freiburger Universität, als die Stadt Freiburg abermals von einem Groß- euer heimgesucht wurde. Diesmal wurde das be­kannte Kaffeehaus Kopf betroffen. Hier brach gegen V2II Uhr ein Kaminbrand aus, der in der engen Gaffe mit den vielen alten engangebauten Häusern bald gefährliche Formen annahm. Binnen kurzer Zeit stand der ganze Dachstuhl in hellen Flammen. Mehrere Löschzüge der Freiburger Feuerwehren waren sehr rasch zur Stelle und konnten, trotzdem die Winde die Flam­men stark anfachten, dennoch nach etwa einer Stunde den Brand auf seinen Herd beschränken. Das Dach ist aber vollkommen ausgebrannt

Leichtsinn mit dem Leben bezahlt

In Miltenberg wurde ein Opfer des Mains der 21 Jahre alte Erwin Sämann, der morgens 7 Uhr die Pferde feines Dienstherrn im Main gewaschen hatte. Er nahm anschließend selbst. ein Bad, wagte sich aber, obwohl er des Schwim­mens unkundig war, zu weit in den offenen Main hinaus und ertrank vor den Augen einer ganzen Reihe von Zuschauern.

Verhaftung eines mazedonischen Terroristen, der 50 Morde auf dem Gewissen hat

Die bulgarischen Behörden haben den mazedo- Nischen Terroristen Zren Kiro verhaftet, der un Kreise Petritsch die von der inzwischen aufgelösten inneren mazedonischen revolutionären Organisation (Irnro) gegen ihre Gegner verhängten Todes- urteile v 0 llstreckt hat. Kiro, der ein volles Geständnis abgelegt hat und in das Gefängnis ein« geliefert worden ist, soll allein im Laufe der letzten 12 Monate über 50 Personen ermordet haben. Der ganze Kreis Pettitsch hat vor dem Fememörder gezittert, weil er als rück- sichtsloser Vollstrecker der Todesurteile des revolu­tionären Komitees bekannt war.

Schwerer Aulounfall auf der Simplonstraße.

Auf der Simplonstraße bei der Napoleonsbrücke oberhalb Krieg ereignete sich in einer unuber- sichtlichen Kurve ein schwerer Autounfall. Der Ber- liner Fabrikant Ernst Kopp stieß mit seinem Kraft- wagen mit voller Wucht gegen einen entge­genkommenden englis ch en Kraftwa­gen, wobei Kopp zur Seite geschleudert wurde und die etwa 70 Meter tiefe Saltinaschlucht mit s e i ­nem Auto hinunter stürzte. Kopp erlitt einen schweren Schädelbruch und starb. Die In­sassen des englischen Autos kamen mit dem Schrecken

Menschen besucht, darunter von Tausenden von Aus­ländern, die ihre Freude darüber äußerten, daß sie sich nicht durch die Lügenberichte der ausländischen Hetzpresse von dem Besuch des Passionsspieles ab­halten ließen.

Apothekertagung in Weimar.

Die Standesgemeinschaft der deutschen Apotheker hielt in Weimar ihre erste deutsche Apothekertagung ab. Ueber zweitausend Apotheker aus dem ganzen Reich waren erschienen. Nach der Eröffnung der Tagung durch den Führer des Reichsstandes der Apotheker, Pg. Schmierer, wurde in der Weimar- Halle eine pharmazeutische Ausstellung eröffnet. Der Sonntag begann mit einer Weihestunde, in der Ministerialrat Dr. Klibb den Apothekerstand an seine Verantwortung gegenüber der Volksgemein­schaft, die eine große gemeinsame Arbeitsfront zur Erhaltung des nationalsozialistischen Gedankens und Staates zu bilden habe, erinnerte. Ministerialrat Dr. Kahler übermittelte die Grüße des Reichs­innenministers. Nach Ansprachen des Präsidenten des Reichsgesundheitsamtes Dr. Reiter, des Vertreters des Reichswalters für den Ge­sundheitsdienst Dr. G. Wagner u. a. schloß die Weihestunde mit einer ergreifenden Ehrung der Opfer des Weltkrieges und der Bewe­gung. Am Sonntagnachmittag fand eine große Fach­tagung statt.

Schweizerischer Oberstdivifionär Sonderegger f.

In Bern starb im Alter von 66 Jahren nach kurzer Krankheit Oberstdivisionär und früherer General st abschef Sonderegger. Ur­sprünglich Fabrikant, widmete er sich später aus» chließlich der militärischen Laufbahn. Im Jahre 1912 wurde er Stabschef des nachmaligen Generals Wille, im Jahre 1919 wurde er Generalstabschef und blieb in dieser Stellung bis 1923. Oberstdivisio- när Sonderegger betätigte sich auch als Militär-

Starke Ueberschwemmungen bei Krakau.

Jnfolae der starken Regenfälle find in der Woje­wodschaft Krakau einige Flüsse aus den Ufern getreten. Mehrere Ortschaften sind überschwemmt. Der Eisenbahnverkehr mußte unterbrochen werden. Den überschwemmten Ortschaften ist Militär zu Hilfe geeilt. Man befürchtet, daß bei den Ueberschwem- mungen zehn bis zwanzig Menschen um- gekommen sind. Besonders schwer heimgesucht wurde die Stadt N e u m a r k t, wo Brücken von der Flut weggerissen und feste Gebäude vom Wasser fortgetragen wurden. Das städtische Elektrizitätswerk steht gänzlich unter Wasser. Auch der Luftkurort Zakopane wurde hart betroffen, so daß ein Teil der Stadtgeräumt werden mußte. Da das städtische Elektrizitätswerk unter Wasser steht, ist der Kurort gänzlich ohne Licht. Der Wasserstand steigt weiter.

Ungewöhnliche Hitze und Trockenheit in China.

Die ungewöhnliche Hitze und Trockenheit, unter der ganz China bereits feit Wochen leidet, hält weiter an. Tausende von Menschen find bereits an Hitzschlag und Sonnenstich gestorben. Von den etwa 40 Begleitern des Pantschen Lama, des Oberhauptes der Lamaistischen Kirche, der am Sonntag in einem Flugzeug der VerkehrsgesellschaftEurasia" in Peiping eintraf, während die Begleiter die Eisenbahn benutzten, starben fünf im Zuge. Vor allem Süd- und Mittelchina leiden unter außerordentlicher Trockenheit. Viele Flüsse und Kanäle führen gar kein Wasser mehr, so daß der Bootsverkehr und die Versorgung der Städte in Frage gestellt wird. An eine Bewässerung ber Felder ist schon seit langem nicht mehr zu den­ke n, so daß mit einer völligen Mißernte ge­rechnet werden muß. Im Gegensatz hierzu hat Nordchina und vor allem die nordwestlichen Provinzen sehr starke Niederschläge au verzeichnen, so daß dort Ueberschwemmungsgeiahr herrscht. Als Höchsttemperatur für ganz China wurde in Sianfu eine Temperatur von 47 Grad Celsius im Schatten gemessen.

schriftsteller.

Munitionslager bei Bukarest in die Luft geflogen.

Die Bewohner von Bukarest wurden durch eine heftige Explosion geweckt. Diele Fensterscheiben zerbrachen, Türen und Fensterläden sprangen auf. Auch die Reifenden in den Zügen verspürten die Erschütterung. Erst nach einiger Zeit erfuhr man, daß es sich um die Explosion e 1 n es M u n 1 - t i 0 n s I a g e r 5 handelte. Die Explosion ist ofsen- sichtlich auf Entzündung durch d te starke Hitze zuruckzuführen. Einige Soldaten der Wach­mannschaft wurden durch Sprengstucke verletzt Ferner trugen eine Frau und em Mädchen auf einem Felde Verletzungen davon. Maisfelder» fin­gen durch Funkenflug Feuer und brannten ab.

Hochwasser am Bodensee.

Die starken Niederschläge in den letzten Tagen haben ein Ansteigen des Bodensees um 15 Zenti- meter zur Folge gehabt. Die Flüsse und Bache fuh­ren überallHochwasser. Mehrere Flusse sind aus den Ufern getreten. Feuerwehr und Militär ar­beiten um meliere Wasferdurchbrüche zu vermeiden. In Lustenau steht das Wasser fußhoch in den Straßen und bringt in die tiefergelegenen Hauser ein. Diele Felder stehen unter Wasser. Auch über das bayerische Alpengebiet und d a s A l p e n - vorland, insbesondere über den westlichen Teil sind sehr ergiebige Regenfälle von 50 bis 100 Millimeter mebergegangen. Unter dem Ein­fluß dieser Regenfälle stiegen Iller, Wertach, Lech, Ammer und Loisach rasch von der Mittelwasserlinie in den Hochwasserbereich an. Die Regen- I fälle hielten im Alpengebiet an, so daß die Flusse I noch in weiterem Steigen begriffen sind.

Wie seltsam mutet es uns an, wenn wir zu vor­gerückter Abendstunde den großen Hof des Heidel­berger Schlosses betreten, wenn die Sonne sinkt und die Dämmerung hereinbricht und alle scharfen Konturen des sonnendurchglühten Tages auslöscht ober weich macht. Beinahe etwas befangen gehen wir zu unferm Platz im Theater. Denn wir finb hier in einem Theater. Der Schl 0 ßh 0 f in :a ist bazu bestimmt, die vom Reichs- Goebbels alsreichswichtig" erklärten

davon.

Zwei Nürnberger Bergsteiger in den Alpen verunglückt.

Die beiden Nürnberger Bergsteiger Heubner und Ponater wurden beim Abstieg von ber Ortlerhutte durch Steinfchlag verletzt. Ponater erlitt eine Fußverletzung und blieb zurück, wahrend Heub­ner Hilfe holen wollte. Dabei stürzte er t n eine Gletscherspalte. Bergführer aus Salden kamen später Ponater zu Hilfe und brachten ihn zu Tal. Heubner konnte erst nach langem Suchen als Leiche geborgen werden.

Geständnis eines Brandstifters.

][ Marburg, 16.Juli. Der Buchhalter Pfaff von der Eierverwertungsgenoffenschaft in Ziegen­hain hat eingestanden, den Brand angelegt zu haben, durch welchen in der Nacht zum 4. Juli d.J. das Lagerhaus 'ber Eierverwertungsgenossenschaft ver- nichtet wurde. Der Grund zu dieser Tat ist wahr- scheinlich in Unregelmäßigkeiten in der Kassenver- waltung zu suchen.

Wettervoraussage.

Der hohe Druck hat sich östlich verlagert und de- findet sich mit seinem Kern über Deutschland. Im Bereich seiner absinkenden Luftmassen wird daher das meist heitere und heiße Wetter fortbauern.

Aussichten für Mittwoch: Meist heiter, heiß und trocken. _ ,.

Aussichten für Donnerstag: Fortdauer der Schönwetterlage. n K

Lufttemperaturen am 16. Juli: mittags 24,9 Grad Celsius, abends 16,4 Grad; am 17. Juli: morgens 15,7 Grad. Maximum 25,8 Grad, Minimum 10,4 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 16. Juli: abends 23,8 Grad; am 17. Juli: morgens 18,5 Grad. Sonnenscheindauer 12,4 Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange, für Feuilleton: I. V.: Dr. Fr. W. Lange für den übrigen Teil: J.V.: H.L.Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Anhalt der An­zeigen: Theodor Kümmel. DA. VI. 34: 10100. Druck unb Verlag: Brühl'fche Univerfitäts - Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

besetzung ber Führerstellen) sei allein interne An- gen, ihre weniaen Theaterrequisiten, die unbedingt gelegenheit der neuen SA.-Führung, notwendigen Hilfsmittel, so geschickt einzubauen, Bei der Durchführung seines Auftrages habe er daß sie nirgends störend wirken.

ehemalige Polizeioffiziere verwendet, um den neu- In herrlicher Ruhe liegt der Schlvßhof da. Zwei- tralen Charakter feiner Aktion zu unterstreichen. Zu taufend Gäste find erschienen; sie kamen entsprechend den Untersuchungen seien aus demselben Grunde der Wichtigkeit dieser für das ganze Reich vorbild- alte Kämpfer aus der SA. zuge^ogen gewesen. lichen Spiele aus allen Teilen Deutschlands. Unter lieber feine Arbeit als Befehlshaber der ihnen befindet sich Reichsminister Dr. Goebbels, preußischen Landespolizei und F ü h - der zum wesentlichen Teile dazu beigetragen hat, rer ber Reichspolizei erklärte Daluege u. a., daß hier ein neues deutsches Theater errichtet unb die reichs-reformerischen Maßnahmen im Polizei- gespielt wird, ein Theater, bas aus ber Landschaft wesen gingen reibungslos durch das ausgezeichnete heraus geboren ist.

Hand-in-Hand-arbeiten der beteiligten Länderftel- Denn die Heidelberger Landschaft, bie unzerstörbare len vor sich. Er halte vor allem eine einh eit- Schönheit jenes Landstrichs, dem die kitschigsten liche zentrale Führung und emheituche Ab- g^ber aU5 der Vergangenheit, die verlogenste Sen- ftimmung der verschiedenen beamtenrechtlichen wie timentalität früherer Zeiten nicht Gewalt antun rein polizeirechtlichen Bestimmungen au einander x^nnte, wirkt in voller Eindringlichkeit mit. Die für notwendig. Das erstrebenswerteste Ziel fei eine Schloßruine, der Schloßhof, die laue Sommernacht, klar abgegrenzte Stellung der P 0 l 1« ber Sternenhimmel, sie alle tragen dazu bei, einen z e i ohne Überschneidungen mit den anderen Rom- Heidelberger Sommernachtstraum zu gestalten, der petenzen. Das hohe Ziel der Polizeireform sei i j^e lebendige Erinnerung an die deutsche Roman­erreicht, wenn jeder Polizeibeamte von echt natio- m

nalsozialistischem Geist erfaßt werde. Mb er es soll ja gar fein kühner Griff in die Der-

(Hto rthnnrteftfidfoe gangenheit getan werden. Wohl haben wir allen

VlV AJCUlfU/v Grund, uns der Zeiten zu erinnern, in denen junge

Kirche in denLahren 1933/34 D^terlänöifc^en Hochstimmung dichteten und fangen; |j Ein Vortrag des hessischen Landesbischofs.x,

LPD. Frankfurt a. M., 16. Juli In ber ba5 im qan,cn Reiche für besondere Aufgaben ein- Aula der Universität sprach der evangelische Han- ^setzt werden könne. Festspiele auf sogenannten desbischof von Nassau-Hessen Dietrich über Die I -Freilichtbühnen gibt es endlich wieder bei uns in 1 Deutsche Evangelische Kirche in den Jahren 1933/34.

Landesbischof Dietrich ging von dem Appell des----- -

Führers vom März 1933 aus, in bem er die Mit- schließen, daß das magnetitreiche und schwere arbeit der Kirche erbat. Diesem Rufe seien nur zum yrgebirge in Tibet in großer Tiefe unter der Erd- Teil d i e Anhänger der Deutschen Chri- Oberfläche liegt, daß es also vorläufig prafti» sten-Bewegung gefolgt, während die übrige r er Auswertung entzogen ist. Diese offizielle Kirche stumm geblieben fei. Nachdem er Feststellung ist auch für die Weltwirtschaft von bann in längeren Ausführungen über die Erfolge ^eresse.

und die Mißerfolge dieser Deutschen Christen-Bewe- Die n e u e geo-physikalische Expedition Filchners gurig referierte, stellte er die positive Forderung auf, < den Zweck, die lineare Verteilung feiner Mef- die jeder nationalsozialistische Protestant an seine un ,u einer flächenhaften zu erweitern. Kirche stellen müsse, nämlich die Einheit & e r u m bie magnetische Vermessung eines Nord- Re i ch s k i r ch e. Diese Einheit habe aber bann Derlaufenben Querschnittes durch die nur einen Sinn, wenn sie wie ein einigendes Band ,entralasiatische Hochebene erforderlich, ohne jeglichen Konfefsionismus durch Notfälle ist eine Ost-West verlaufende Meß- ganz Deutschland gehe. In dieser großen Glaubens- -m ber Nähe des Nordabsturzes des tibetani-

gemeinschaft, in der alle gläubigen Protestanten Hochplateaus vorausgesehen. Da sich Filchner

Platz haben sollen, müsse das Primat b e 1 m RA r^ner letzten unter den ärmlichsten Verhältnis- Luthertum liegen. Der Protestantismus müsse . ' burchgeführten Expedition schweren körperlichen daher auch von einer neuen Lauterkeit Schaden zugezogen hat, begrüßt er es, daß er beseelt werden und die ganze Einigungsbewe- k i e s m a l e t ro a s besser a u s g e r ü ft e t ist gung dürfe nicht mehr auf dem Gebiete theologischer unb ^er etwas größere, wenn auch immer noch Regsamkeit stecken bleiben. recht bescheidene Mittel verfügt. Der Forscher hofft

(?infl(iCÖCriinü der £ot1öe5fird)C auch diesmal auf die Unterstützung der anglo-indi- Kurheffen-Waldeck m die MichSkirche. I ^un^Sen,k°'°ub-r°'rd°n.üch

LPD. Kassel, 16. Juli. Der durch den vom Dienste hatten angedeihen lassen.

Reichsbischof für die Landeskirche Hessen-Kassel er- --

nannten Kirchenkommissar Dr. Richter einberu- <«t» «

jene Landeskirchentag genehmigte einftim« Aus aller x»en.

Subn95 b^öwn 8aCnÄ öon L AoN-n.sch- 2-u^chnung Jranffut.er «Wer.

Hessen und Waldeck. Ebenso wurde von dem Lan- Der ordentliche Professor der inneren Medizin an deskirchentag Kurhessen-Waldeck Pfarrer Theis- ^r Frankfurter Universität vr. weck Franz V 01- Kassel zum Bischof der Landeskirche mit U a r ö ijt oon ber A c a d e m i a m e d 1 c o 11 s 1 c a allen gegen eine Stimme gewählt. Schließlich wurde fiorentina in Florenz zum korrespondie­rte Eingliederung der Evangelischen renden Mitglied ernannt worden. Dis gleiche Aus- Landeskirche von Kurheffen und Wal- Zeichnung wurde dem nichtbeamteten auherordent- deck in die Reichskirche einstimmig beschlos- jjchen Professor der inneren Medizin Dr. med. et jen. Dem Reichsbischof wurde von der be- phii £rmin Becher zuteil.

schloffenen Eingliederung mit folgendem Telegramm Deutscher INarinebesuch in Kopenhagen.

Kenntnis gegeben:Der Landeskirchentag von Kur- Die nierte Torpedo b'o otshalbflotille Hessen und Waldeck hat soeben einstimmig die Em- -Dl^D*e r 1 e. °,rJ?e , niortäaiaern Aufenthalt flüeberung b°Ich,°,!°n ulb grüßt d-n R-ich.bischosIbrtne("ng/.

Nachdem n°ch die Neuwahlen zum Sir; Irrten 0W

chengericht und L a n d e s k i r ch e n g e r i ch t und die

vorgenommen waren, und nach Vornahme der und semer Ur Qebunfl bänifd)en glätten»

Wahlen zum Vorstand des Landes-- Offtglere einer h sßorb desGreif

kirchentages brachte der Kirchenkommissar Dr. chefs gefolgt jn,J beben dem dänischen

Richter ein dreifaches Sieg-Heil auf den Führer Frühstück statt, an oem ^rine-

aus, in das die Abgeordneten und das auj den Tn- Flottenchef, e fiiCran schloß sich auf den feft» bünen versammelte Kirchenvolk begeistert einstimm- ?/!'^o/sckmückten Booten ein Empfang der deutschen ten. An den Führer wurde folgendes Tele- Uch^geschmückten Stunbe ber Ab­

gramm abgesandt:Der Landeskirchentag von Kur- Kolonie m M b 9 gn auf öer Langen Hessen und Waldeck dankt dem Retter des Vater- ahrt » Kopenhagenern einqefunden,

land-- und gelabt ihm unwandelbare Treue/' Z717ge° den »n n°chwlnkten?etn Be-

Filchner zu neuer Forschungsreise nach weis Dafür, d°h sich di- blauen Jung-ns " Dane.

Zentralasien aufgebrochen. "art nou«gW^= °rw°; d - Ein-

Zur selben Zeit, wo Sven Hedin seine Forscher- Zeisen der Besatzung ber Torpedoboote^bei einem tätigfeit in Zentralasien zum Abschluß bringt, oer= ^p[o|ion9Ungjürf an Bord eines dänischen Segel- läßt Wilhelm Filchner Europa, um seine Arbei- bootes zurückzuführen.

ten in Zentralasien fortzusetzen. Vor sieben Jahren ttamesische Königspaar in Oberammergau.

hatte bie anglo-inMe Regierung aus Lh-ssa die ' . b bie Königin von Siam wohnten

Mitteilung von Fi chners Tob erhalten. 1^ Jahre Der Komg unö üi » fpieies bei. Die öffent»

später traf ber Totgesagte m Jnbien em, nachdem ^weittn Teil bes Nationalflaggen

er von Moskau kommend, Sinkiang ostwärts bis lichen^^/Ämesischen Fvrben, und auch bie nach Kansu und von bort aus Tibet m Gubn)eft= waren mit ber siame-

unb Westrichtung burchquert hatte. Auf dieser ferner Log^sitze des Kon g Äönlg äußerte sich

letzten geo-physlkallschen Expedition sischen F^gge^g lch^ ba5 Spiel und sprach dem war es Filchner gelungen, die luckerlreichen erd- sthr a (Baftgefcfynf der Gemeinde

magnetischen Karten dieser Gebiete zu ver- Bur^erme'ur Madonna des

bessern unb zu vervollstanbigen Durch seine m Ti- ' Wittrnann, seinen befonberen Dank aus. bet ausgeführten Messungen ist bewiesen, bah Ti- Bildhauers, m , DDn 120 000

bet verhältnismäßig störungsfrei ist. Daraus laßt! Das Passtonsfp.et wurue