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Kreis-Loichtathletik-Fachwart R i ch t b e r g (Gießen) während seiner Ansprache.
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Schulz und Eberts fs 5 Jahre, Adam Gätzt n g e r 4 Jahre 4 Monate, Karl Götzinger und Helffrich je 3 Jahre 6 Monate, Lehn- Hardt 3 Jahre, Gutsmütel 1 Jahr 6 Monate und Grammbitter 2 Jahre.
Zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden: Pfeiffer zu 1 Jahr, Strohmenger, Wollbeck, Nikolaus und Willi E g e r zu je 1 Jahr 4 Monaten, Hans E g e r zu 1 Jahr 8 Monaten. Adam zu 1 Jahr 3 Monaten, Dabb und Nikolaus Zeitz zu je 1 Jahr, E l z e r zu 2 Jahren, Johannes zu 1 Jahr drei Monaten, Hoffmann zu 1 Jahr, Schuck, Wiegand und Kasfenmeyer zu je 6 Monaten, Nack und Meißner zu je 4 Monaten.
Freigesprochen wurden die Angeklagten Franz Jakob Z e i ß und Frau Kilian.
Gegen Schulz, Eberts, Karl G ö tz i n g e r, Helffrich, Adam G ö tz i n g e r und Lehn- Hardt wurde außerdem auf Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte und auf Zulässigkeit der Polizeiaufsicht bis auf die Dauer von 5 Jahren erkannt.
Statt Karten!
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer unvergeßlichen Mutter sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank.
Heinrich Mandler und Kinder.
Krofdorf, April 1934.
Konsumverein Gießen u. Umg.
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Feierliche Eröffnung derGießenerLeichiachletik-Trainingsgemeinschast
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Die deutsche Angestelltenschaft u.ihre Aufgabe in der Deutschen Arbeitsfront
MITTWOCH, den 18. April 1934, abends um 815 Uhr, im »Cafe Leib«.
Redner: Pg.R. Stein, Frankfurt
Bezirksleiter der D.A.
Pflicht-Versammlung für alle Kaufmannsgehilfen, weibliche Angestellten, Büro- u. Behörden-Angestellten, Techniker, Werkmeister. Deutsche Angestelltenschaft
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der Teilnehmer in der Villa Massena eröffnet. Der offizielle Auftakt des Reitturniers bot dank der verschiedenen Uniformen der sieben teilnehmenden Offiziersmannschaften (Frankreich, Deutschland, Schweiz, Italien, Polen, Spanien und Portugal) ein hübsches Bild. Die deutschen Reiter sind ebenso wie in Paris auch hier sehr herzlich ausgenommen worden. Die Pferde sind ausgezeichnet untergebracht.
Erste Wettbewerbe.
Vor etwa 10 000 Zuschauern begann dann am Sonntag das Reitturnier. Es wurde um den Preis des Fest- und Sportkomitees und um den Preis der großen Hotels von Nizza gekämpft. Die Deutschen beteiligten sich an dem Preis der großen Hotels von Nizza. Die deutschen Reiter und Pferde waren offensichtlich noch nicht an den schwierigen Platz gewöhnt, der überdies infolge der Niederschläge weich und glitschig war. Immerhin wurde Oberleutnant Hasse auf „Olav" mit einem fehlerlosen Ritt Zweiter. Mit großem Beifall wurde bei der Vorstellung der an dem Turnier teilnehmenden Offiziersmannschaften auch die deutsche Mannschaft -begrüßt, die unter den Klängen des Deutschlandliedes und des Horst-Wesfel-Liedes vor der Ehrentribüne hielt, während die Hakenkreuzflagge und die schwarz-weiß-rote Flagge am Mast hochgingen.
Bekanntmachung.
h ?w-rT^ef)enbc Anweisung des Beauftragten des Mtlchoersorgungsverbandes Rhein-Main bringen wir hierdurch den Interessenten zur Kenntnis.
Gießen, den 16. April 1934.
Bürgermeisterei Gießen. J,V.: Bartholomäus.
---noch billigst 22 Pf.
15 Pf.
. 16 Pf.
33 Pf.
.30 Pf.
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Schr. Angebote unt. 02064 a. b. Gieß. Anzeiger.
Anweisung.
In Ergänzung meiner Anordnung, betr. die Er- nchtung einer Milchverteilungs. und Verrechnungs-
Wn'rnf» iQ3„miI$oer|“r9u,n9S9ebiet Gießen oom 17. August 1933, ordne ich folgendes an: Das Selbst- marttcn der Markenmilcherzeuger sowie der milch, nertauf ab J)of bcs Er3Cugers wird ab Montag, ben 16, April 1934, eingestellt. Sämtliche Milch muh an dt- Verteilungsstelle des Milchoer,orgungsoer- bandes Rhein-Main abgeliefert werden. 2336C Milchoersorgungsverband Rhein-Main.
Der Beauftragte: gez.: Birk e n h o l z.
Der Sportplatz der Spielvereinigung 1900 war am Sonntagmorgen der Schauplatz der Eröffnung der Gießener Trainingsgemeinschaft. Nachdem die für die Eingliederung in die Traininasgemeinschaft vorgesehenen Leichtathleten der Gießener Sport- und Turnvereine in das Spielfeld einmarschiert waren, hieß Kreis(eichtathletikwart R i ch t b e r g zunächst die Gäste willkommen. Er begrüßte insbesondere den Vertreter und Sportdezernenten der Stadt Gießen, Herrn Bürgermeister Dr. Hamm, den Vertreter des Bataillons, Herrn Leutnant Schellmann, den Oberturnwart des Gaues 12 (DT.), Herrn Paul, die Herren Kreisführer Henkel (DSB. und DFB.) und D a u p e r t (DT.). Er stellte ferner vor den Vertrauensmann des Gaubeauftragten des Reichssportführers, Herrn Turnlehrer Mohr.
Herr Richtberg führte nun des weiteren etwa folgendes aus: In weiten Kreisen werde wohl die Frage aufgeworfen: Welches sind Sinn und Zweck der leichtathletischen Trainingsgemeinschaft und was rechtfertigt die Bildung einer solchen in Gie-
, Kurzschriftprüsung bei der Handelskammer Gießen.
Auch in diesem Jahre findet eine Geschäftsstenographenprüfung am 23410
Sonntag, dem 6.21Zai 1934, vormittags 9 Uhr, In den Räumen der Oeffenllichen handetslehranstalt statt 2UK Klinik, Liebigstrahe 16,
^.An^.ldevordrucke sind bei der Kammer erhältlich Dre Prüfungsgebühr von 2— RM. (für Erwerbs- iß bei der Anmeldung zu entrichten.
(Postscheckkonto Frankfurt a. M. 61599.)
Die Anmeldung muß bis zum 3.2Tlai 1934 er- • oPatcre Anmeldungen werden nicht berücksichtigt. *
Auskunft über die Prüfungsbedingungen und die \U m‘ bei der Kammer. (Fernsprecher Gie- DvH OOtLi.J
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wandte er sich an die zur Aufnahme in die Trainingsgemeinschaft versammeltes Leichtathleten und bedeutete sie, daß eine unbedingte Ein- und Unterordnung verlangt werde.
Der Kreisathletikwart streifte alsdann noch kurz die Frage, ob in Gießen die Bildung einer Trainingsgemeinschaft am Platze sei. Dank der zielbe- wußten Arbeit der Gießener Sport- und Turnvereine könne das mit ruhigem Gewissen bejaht werden. Unsere Stadt habe im Laufe der Jahre auf leichtathletischem Gebiet einen sehr guten Rus erhalten. Angehörige Gießener Vereine hätten schon die deutschen Farben gegen das Ausland vertreten bzw. eien bereits in die spezielle Olympiavorbereitung eingereiht. Von den Anwesenden traf dies zu auf Gerhardt, Kilo, Gugel und Jung (sämtlich Spielvereinigung 1900). Mit einem Wort Adolf Hitlers beschloß der Leichtachletikfachwart seine Aus- ührungen.
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gruppen gövllvek, wo sie kn der Hand- habuna des Sprengstoffes auf Weisung der Hauptbeschuldigten Schulz und Eberts von den Mitangeklagten Karl Götzinger und Gutsmütel unterrichtet wurden. Ferner wurden Schulungskurse abgehalten, in der die Sprengung von Eisenbahnschienen und Brucken sowie die Erstürmung und Besetzung öffentlicher Gebäude erörtert wurden. Den gleichen umstürzlerischen Absichten entsprang auch das Bestreben der Angeklagten nach Schußwaffen, die sie sich zum Teil sogar durch Einbruchsdiebstähle zu verschaffen erdreisteten. Wenn sie heute ihrer Waffenleidenschaft eine harmlose Deutung zu geben versuchen, so können sie hiermit angesichts des vorliegenden Belastungsmaterials keinen Glauben finden.
Rach mehrstündiger Beratung verkündete der Vorsitzende des Strafsenats das Urteil, wonach auf insgesamt 27 Jahre und 9 Monate Zuchthaus und 17 Jahre und 8 Monate Gefängnis erkannt wurde.
Es erhielten Zuchthausstrafen die Angeklagten
Otto Kästner Box-Europameister.
Noch in den späten Abendstunden des Sonntags wurden in Budapest die Europameisterschaften der Amateurboxer entschieden. *Dabei gelang es auch einem Deutschen, sich in den Besitz des' Titels zu bringen. Der deutsche Federgewichtsmeister Otto Kästner-Erfurt schlug im Endkampf seinen ungarischen Gegner Grygyes sicher nach Punkten. Der zweite Deutsche, der Berliner Schwergewichtler Runge lieferte ebenfalls einen überraschend guten Kampf, unterlag aber gegen den bärenstarken Finnen Baerlund doch nach Punkten.
Die neuen Europameister vom Fliegengewicht aufwärts zeigen folgendes Bild. Palmer- England, E n e k e s - Ungarn, Kästner-Deutschland, F a c ch i n - Italien, Mac Cleave-England, S z i g e t i - Ungarn, Zehetmeyer-Oesterreich und Baerlund- Finnland.
Im Länderklassement liegt Ungarn mit 22 Punkten vor England (12 P.) und Deutschland (12 P.) an der Spitze.
Deutsche Reiter in Nizza.
Der Empfang.
Das 14. Internationale Militärreitturnier in Nizza wurde Samstag durch einen Empfang zu Ehren
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ben? Aufgabe der Trainingsgemeinschaft sei die dauernde Erfassung der Könner und die Eingliederung der Talente ohne Rücksicht auf irgendwelche Vereins- oder Verbandszugehörigkeit. Die Ausbildungsziele in der Trainingsgemeinschaft hätten zu sein: Nationale Erziehung, Führer- und Leistungsprinzip, Förderung des Sportgeistes und Pflege der Kameradschaft. Des weiteren würden erfolgen disziplinäre Schulungen und Ordnungsübungen nach den Richtlinien des deutschen Leichtathletik-Verbandes. Den weitesten Raum werde natürlich die technische Weiterbildung der Teilnehmer einnehmen. Im Hinblick auf die Olympischen Spiele 1936 könne die Arbeit nicht ernst genug genommen werden, machten doch die leichtathletischen Uebungen den Kernpunkt des olympischen Programmes aus.
Herr Richtberg wies weiter darauf hin, daß es für die Trainingsgemeinschaft eine Notwendigkeit sei, in steter Verbindung mit den Behörden, Vey? bänden, Organisationen und der Wehrmacht zu blei- ben. Im weiteren Verlaufe seiner Ausführungen
Links oben: Ruderer auf dem Werbemarsch. — Rechts oben: Während der feierlichen Trat- ningsverpflichtung. — Links unten: Die Damen bringen ihr Boot zu Wasser. — Rechts unten: __ Während dem Anrudern.
| Alsdann nahm der Krelsbeaufkragte Mohk bte I eigentliche Verpflichtung vor. Zunächst legte Kilo (1900) für die Aktiven das Gelöbnis ab, als ehrliche Kämpfer ein sportgerechtes Leben zu führen untz sich mit allen Kräften auf die große nationale Aufgabe vorzubereiten. Der Handschlag jedes Mitgliedes der Trainingsgemeinschast mit Herrn Mohr be. kräftigte dies. Der Kreisbeauftragte wünschte ersprießliche Arbeit und teilte mit, daß er von Zeit zu Zeit Einblick nehmen werde. Mit einem dreifachen Sieg-Heil auf unseren Führer Adolf Hitler wurde die Feier abgeschlossen.
Darauf wurde noch ein Stück Trainingsarbeit der Mittel- und Langstreckler in Form eines Viertel- bzw. Halbstunde-Paarlaufens gezeigt. Es gab abwechselungsreiche, spannende Kämpfe. Die Plazierungen waren wie folgt:
Viertelstunde: 1. Peters/Linsemann 5245 Meter; 2. Grünewald/Jung 5194 Meter; 3. Mootz/ Bepperling 5050 Meter.
Halbstunde: 1. Gebr. Reidel, Heuchelheim 9753 Meter; 2. Gerhardt/ Schaaf 9596 Meter; 3. G. Koch/Holzapfel 5050 Meter.
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