sie schon in verwandtschaftlichen Beziehungen zu einander stehen.
Um eine Gewähr dafür zu schaffen, daß sittenwidrige Verträge verhindert werden, ist angeordnet, daß die obere Verwaltungsbehörde vor der Bestätigung zu hören ist, und es ist ihr auch das Recht verliehen, den Bestätigungsbeschluß anzufechten.
Besonders weitgehend ist die Bestimmung, daß die Bestätigung zu versagen ist, wenn die Interessen der Familie des Annehmenden oder öffentliche Interessen durch die Adoption verletzt werden. Dar-
au? folgt, daß die Interessen der Vertragschließenden selbst, insbesondere das Wohl des Anzunehmenden, für sich allein — im letzteren Falle von der obenerwähnten Annahme Bevormundeter abgesehen — die Versagung der Bestätigung nicht rechtfertigen.
Auch hier können in der Zeit vom 9. November 1918 bis zum Inkrafttreten des Gesetzes bestätigte sittenwidrige Adoptionen der Rechtswirksamkeit entkleidet werden. Das Nähere hierüber interessiert hier nicht.
von Kanada und USA. vertreten durch die „Saskatoon Quäkers" und die „USA.-Rangers", nochmals die Schläger kreuzen.
*
26 Nationen wurden zum Internationalen Reitturnier in Aachen eingeladen, das vom 23. Juni bis 1. Juli stattfindet und als Höhepunkt wieder den Kampf um den „Hindenburg-Pokal" bringt.
*
Auf der Riessersee-Bobbahn wurden am
S.A-fport
Hörnsheim I. — Lützellinden L
Am Sonntag kommt das Protestspiel der beiden
Ergebnis erwarten dürfen.
Weiß zieht und setzt in drei Zügen matt.
1. Df7-a7! (droht Tb6—b5). Ke4Xd5.
2. Da7
am
1.
1
1
1.
1
1
TV. Garbenleich — 1. Komp. Inf. Reg. 15.
Nach längerer Spielpause hat sich der Turnverein
burgs Vorstadt, anzutreten. Das bedeutet keinen leichten Gang für die Grünweißen. Ockershausen ist
w i tz (Hanau). ' ,
Vor diesem Spiel tragen die Reservemannschaften von Watzenborn-Steinberg und Lollar das fällige Punktspiel aus.
Spiele der unkeren Mannschaften.
Schach-Ecke.
Bearbeitet von Otto Denkner.
Problem Rr.362.
Von Fritz Müller, Fürth.
Weiß 10 Steine: Kd7; Df5; Tb3; Th4; Lgl; Ldl;
Sa2; Sg2; Bb5, d6.
Schwarz 9 Steine: Kc4; Dg4; Tb6; Lf3; Lc5;
Sb2; Sh8; Bc6, b7.
Weiß zieht und setzt in zwei Zügen matt.
Partie 7!r. 254.
Aus dem Turnier um die Rhsinmeisterschaft in Wiesbaden.
Weiß: Bogardts, Köln a. Rh.
Schwarz: H u s s o n g, Mannheim.
Handball im Gau XII der OT.
Lang-Göns I — Wohnbach I.
1. d2—d4, d7—d5. 2. c2—c4, e7—e6. 3. Sbl—c3, c7—c5. (Die Tarrasch-Verteidigung! Sie ist keine Verteidigung im eigentlichen Sinne des Wortes, sondern ein sofortiger Gegenangriff. Allerdings ist der Zug c7—c5 etwas verfrüht und bringt den Schwarzen bei richtigem Spiel in eine schwierige Lage, da er sich dann während der ganzen Partie mit dem Problem des isolierten Damenbauern be- 1 fassen muß und keine anderen Vorteile dafür hat. Theoretisch besteht die Möglichkeit, daß Schwarz bei gutem Spiel Ausgleich erreicht. Aus den modernen Meisterturnieren ist jedoch die Tarrasch-Verteidigung wegen der praktischen Schwierigkeiten fast vollständig verschwunden.) 4. e2—e3. (Zu vorsichtig und zurückhaltend gespielt. Dieser Zug führt nur zum Ausgleich. Bessere Fortsetzungen sind: I. 4. c4 Xd5, die konsequenteste Spielweise! 4. ..., e6Xd5. 5. Sgl—f3, Sb8—c6. 6. g2—g3!, Sg8—f6. 7. Lei —g2, Lf8—e7 8. 0—0, 0—0. 9. d4Xc5, Le7Xc5. 10. Sc3—a4! Dies ist die stärkste Fortsetzung für
stellt Schwarz vor schwierige Verteidigungsaufgaben. II. 4. Sgl—13, Weiß versucht hiermit, Schwarz in eine ungünstige Variante zu locken. 4. ..., c5Xd4. Richtig ist: Sg8-f6! 5. Sf3Xd4, e6—e5. 6. Sd4—b5, d5—d4. 7. Sc3—d5, SbS—a6. 8. e2—e4!, Sg8—f6. 9. Ddl—a4, Lc8-d7. 10. Lei—g5, Lf8—e7. 11. Lg5
Der Siegeszug der Bad-Nauheiiper war bisher nicht aufzuhalten. Es ist sehr fraglich, ob es den Blauweißen gelingen wird, sich zu behaupten. Bad- ben, Nauheim hat den besseren Sturm. Die Spielvereinigung tritt voraussichtlich in der bekannten Aufstellung an. Lediglich für Koch wird wieder Luft ' „ ,-----,-,r------ -------
Mitwirken; vielleicht muß auch Schlarb ersetzt wer- Mannschaften im TV. Allendorf/Lahn zum Aus- den. Für die 1900er bedeutet das Spiel die härteste trag. Wer den Sieger stellen wird, kann im Voraus Kraftprobe der Runde. Man sollte ein ehrenvolles, nicht gesagt werden.
Die 2. Mannschaft der Spielvereinigung hat im Verbandsspiel die 1. Mannschaft von Naunheim zu Gast. Die Gäste stellen einen harten Gegner dar. Der Ausgang des Spieles ist nicht vorherzusagen. Die 3. fährt nach Hausen und spielt dort gegen die 1. Mannschaft des noch jungen Sportvereins „Ad- lcr". Der Sieg sollte hen Gießenern nicht zu nehmen sein. Die 3. Mannschaft des VfB. bestreitet in Bieber gegen die dortige 1. Elf ein Verbandsspiel. Man erwartet einen Sieg der Grünweißen.
Problem TU. 361.
Von E. Ferber, Forbach.
Weiß 7 Steine: Kbl; Dd5; Td7; Sg2; Bc2,h4,h6.
Schwarz 7 Steine: Kh3; Lei; Lg6; Bb2, g3,
Donnerstag die Klubmeisterschaften des Sportclubs Riessersee im Zweier- und Viererbob abgewickelt. In beiden Wettbewerben war Weltmeister Kilian nicht zu schlagen. Er siegte im Viererbob mit Bob „Olympia" in 2:48:22 Min. für zwei Fahrten und gewann die Zweiermeisterschaft in 1:29:88.
Eiskunstlauf-Ouett Schäfer-Baier in Stockholm.
Stockholm ist am bevorstehenden Wochenende der Schauplatz der Weltmeisterschaften im Eiskunstläufen für Herren. Der Titelhalter Karl Schäfer- Wien wird sich hier in erster Linie mit dem deutschen Meister Ernst Baier- Berlin auseinanderzusetzen haben, der zu beweisen haben wird, ob und in welcher Beziehung er hinter dem Oesterreicher noch zurücksteht.
Auftakt aur 11. Winterfahrt Garmisch-Partenkirchen.
Die 11 Winterfahrt Garmisch-Partenkirchen wurde mit der Deutschlandfahrt eingeleitet. Die Teilnehmer hatten auf ihrer Fahrt nach Garmisch durch Nebel und Eisbildungen größte Schwierigkeiten zu überwinden. Bei den-Motorrädern kamen überhaupt nur drei Teilnehmer rechtzeitig ins Ziel. Es waren dies die in Coetyen gestarteten Jnsterburger Rudolf Lei- p o l d und Kurt Rinn und der Münchener Josef Linner, die alle drei 628 Luftkilometer zurückgelegt haben und je 120 Punkte erhielten. Bei den Wagen passierten von 31 gestarteten Fahrzeugen 21 rechtzeitig das Ziel, von ihnen steht der Berliner Bernet auf Wanderer mit 1503 Kilometer und 524,16 Punkten am besten.
Sportv. Heuchelheim I — Spielogg. Leihgestern I.
Die diesjährigen Verbandsspiele der Kreis- klasse I gehen dem Ende entgegen. Die erste Mannschaft des Sportvereins Heuchelheim hat während dieser Serie sehr gut abgeschnitten und sämtliche Spiele überzeugend gewinnen können. Heuchelheim führt die Tabelle mir 18:0 Punkten an.
Am morgigen Sonntag ist die 1. Mannschaft der Spielvereinigung Leihgestern in Heuchelheim zu Gast. Auch diese beiden Punkte dürften den Einheimischen ziemlich sicher sein. Der Gegner darf aber nicht unterschätzt werden. Leihgestern hat bei den letzten Treffen keine glückliche Rolle gespielt. Vorher spielt die 2. Mannschaft gegen die 1. Elf von Waldgirmes. Heuchelheim müßte den Kampf für sich entscheiden können. Außerdem spielt die erste Jugend Heuchelheims gegen die gleiche von 1900 Gießen. «.
Große deutsche Erfolge bei den FZG-Rennen in St. Moritz.
..., Dc2—cl. 2. Sd5—f6+, usw.
..., Lei—c2 2. Sd5—f6+, usw.
..., Lei—f2, oder g3, h4. 2. Sd5—c3+ usw.
..., Sg2—f4 oder h4. 2. Tb6—e6+, usw.
..., f5—f4. 2. Da7—g7, usw.
Lösung des Problems Tlx. 360.
Von A. F. Arguelles.
Sg3-f5!
Können aufbieten müssen, >wenn sie ehrenvoll bestehen wollen.
Kurze Sportnotizen.
Eine Weltmeisterschafts-Revanche im Eishockey hat sich München gesichert. Dort werden am 28. Februar und 1. März die Mannschaften
Der Fußball des Sonntags.
Das Fußballprogramm des Sonntags sieht in der Bezirksklasse — wie schon kurz berichtet — vier Begegnungen vor. Es begegnen sich Spielvereinigung 1900 und Bad-Nauheim, Ockershausen und VfB. Gießen, Watzenborn-Steinberg und VfR. Butzbach, sowie Germania Marburg und Sportverein Wetzlar. Im Vordergrund steht das Spiel
1900 — Bad-Nauheim.
Die „Fis"-Skirennen in St. Moritz wurden ____
Freitag mit dem Slalomlauf der Damen fortgesetzt. Der Tag brachte einen großen Triumph für den deutschen Wintersport. Christi Crantz- Freiburg und Lisa Resch-Partenkirchen belegten nicht nur im Slalomlauf, sondern damit auch in der Kombination für die Europameisterschaft (Abfahrtsund Slalomlauf) die beiden ersten Plätze. Schließlich sicherten uns unsere tüchtigen Vertreterinnen auch Xf6, g7Xf6. 12. b2—b4, usw. zugunsten von Weiß, noch den ersten Platz in der Länder wer-Nach „Collijns Lärobok".) 4. ..., Sg8—f6. 5. Sgl tung vor Schweiz, England und Italien. I—f3, Sb8—c6. (Nunmehr ist die Normalstellung des
Damengambits entstanden. Die Stellungen find ausgeglichen. Beide Spieler könnten mit symmetrischer Entwicklung fortfahren: z. B. 6. Lfl—d3, Lf8—d6. 7. 0—0 0—0. 8. b2—b3, b7—b6. 9. Lei—b2, Lc8 —b7. 10. Ddl—e2, Dd8—e7, nebst Entwicklung der Türme.) 6. c4Xd5, e6Xd5. 7. Lfl—b5. (Dieser Zug ist zu tadeln, da er zu schweren Tempoverlusten führt und schließlich Weiß in Nachteil bringt. Lfl—e2 mußte geschehen.) 7 ..., Lc8—d7. 8. d4Xc5. (Dieser Abtausch entwickelt nur den Schwarzen, ohne daß Weiß in der Lage ist, die Isolierung des schwarzen Damenbauern auszunutzen.) 8. ..., Lf8Xc5. 9. 0—0, a7—a6. 10. Lb5—a4. (Hier sollte Weiß mit 10. Lb5—e2 seinen 7. Zug korrigieren.) 10. ..., b7—b5. 11. La4—b3, Ld7—e6. 12. Ddl—e2, b5—b4. 13. Sc3—a4, Lc5—d6. 14. Lei —d2, Sc6—a5. 15. Lb3—c2, Sa5—c4. (Schwarz hat den 7. Zug von Weiß gut ausgenutzt und ist auf dem Damenflügel mit Tempogewinn und ohne Nachteile zum Angriff übergegangen; er steht nunmehr dort sowie im Zentrum völlig überlegen. Die erzwungenen Läuferrückzüge hinderten Weiß an einer wirksamen Gegenaktion. Man beachte die Wanderung des schwarzen Damenspringers zum Zentralfeld e5.) 16. Ld2—el. (Weiß ist bereits nicht mehr in der Lage, den drohenden Königsangriff zu parieren. Z. B. 16. b2—b3, Sc4—e5. 17. Sf3Xe5, erzwungen! 17. ...» LdXe5. 18. Tal—cl, Le5Xh2+ und gewinnt. Auf den die Königsstellung schwächenden Zug h2—H3 kann er sich ebenfalls nicht einlassen.) 16. ..., Ld7—g4. 17. h2—h3, Lg4—h5. 18. Lc2—d3, Sc4—e5. 19. Ld3Xa6? (Allerdings stehen dem Weißen keine besseren Züge mehr zur Verfügung.) 19. ..., Se5Xf3+. 20. g2Xf3, Ta8Xa6! 21. De2Xa6, Lh5Xf3. 22. LelXb4, Ld6Xb4. 23. Da6—b5+, Sf6—d7. Weiß gibt auf, da nun 24. ..., Dd8—g54- entscheidet.
Eine lehrreiche Partie, die wieder beweist, daß frühzeitige und gewagte Gegenangriffe bei nicht richtiger Widerlegung zu schnellen und wundervollen Erfolgen führen können.
Lösung des Problems Rr. 359.
Von L. V ete sni k.
Ockershausen — VfB. Gießen. , , ......
» LD°.d» BfS. bat in Ota^ufen, in Mar-
Die beiden Mannschaften, die sich morgen in Lang- Göns gegenüberstehen, kennen sich schon aus manchem Kampf. In den bisherigen Spielen hatten meist die Gastgeber ein kleines Plus. Die Gäste stellen jedoch einen spielstarken Gegner dar. Der Ausgang des Spieles ist nicht vorauszusagen.
Ruttershausen I. — Wißmar I.
Durch den Punktgleichstand der beiden Mannschaften ist ein Entscheidungsspiel notwendig geworden, das am Sonntag in Lollar ausgetragen wird.
bekanntlich auf dem eigenen Platz sehr schwer zu schlagen. Der Ausgang des Spieles ist völlig offen.! Die VfBer haben sich in der letzten Zeit recht stabil gezeigt und wenn auch die Leistungen im Sturm nicht voll befriedigen, so läßt der Geist, der in der Mannschaft herrscht, einige Hoffnungen zu. Die Mannschaft tritt mit Ausnahme von Fenster, an dessen Stelle Haupt tritt, in der Aufstellung des Vorsonntags an.
„3<£. Teutonia" Watzenborn-Steinberg.
VfR. Butzbach I weilt am morgigen Sonntag in Watzenborn-Steinnberg zu Gast. Das Vorspiel in Butzbach kanten die Teutonen klar für sich entscheiden. Trotz dieser Tatsache wäre es verkehrt, einen sicheren Sieg der Einheimischen vorauszu
sagen. Die Resultate waren bisher stets knapp. Es .< ist alle Vorsicht geboten. Die Butzbacher Hinter- .
Mannschaft ist sehr sicher. Schiedsrichter ist Bonne-
Weiß! Weiß hat den kühnen 3. Zug von Schwarz am folgerichtigsten beantwortet und sein strategisches Ziel, die Isolierung des schwarzen d-Bauern, erreicht. Er strebt jetzt die Besetzung des Punktes c5 an. Weiß steht positionell bereits etwas besser und
Aus der Schachwett.
Der Weihnachtskongreß in Hastings 1933 brachte eine Ueberraschung. Weltmeister Dr. Aljechin und Lilienthal teilten mit je 6% Punken den 2. und 3. Preis. Erster wurde mit 7 Punkten der junge Prager Meister Flohr, der damit einen großen Erfolg errungen hat. 4.15. Alexander und Elis- kafes mit je 5 Punkten, 6. G. A. Thomas, 4% P., 1.18. Tylor und Weltmeisterin Miß Menchik, je 3 P., 9. Michell, 2% P., 10. Milner-Barry, 2 P. Daß der Weltmeister in diesem Turnier, das bedeutend schwächer besetzt war als die Riesenturniere von San Remo und Veldes (wo er mit großem Vorsprung überlegen siegte) sich mit dem 2.13. Platz begnügen mußte, hat allgemein überrascht. Offenbar waren seine letzten Schachfahrten und Vorstellungen (Blindsimultan-Vorstellungen anläßlich der Chika- goer Weltausstellung) doch zu anstrengend.
Oie Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom RedaktionSttsch.
Der weise Richter.
Ein Mann kam in Stambul in einen Fleischerladen, besah sich das Fleisch und ging wieder hinaus. Der Schlächter lief ihm nach und verlangte Bezahlung. Als der Mann dagegen Einspruch erhob, erklärte er: „Du mußt bezahlen. Du hast an meinem Fleisch gerochen." Die Sache kam vor den Kadi, der von dem Beklagten die Geldbörse verlangte. Dann klingelte er vor dem Schlächter mit den Geldstücken: „Nun mußt du zufrieden weggehen, denn du hast ebensoviel gehört, wie dec andere gerochen hat." B.
Gegenseitige Leistung.
In Piepenkrog an der Waterkant hat sich Herr Sörensen ein Radio angeschafft, und man muß sagen, der Apparat funktioniert ausgezeichnet. Abends hatte er Bekannte zum Zuhören eingeladen, man probierte auf verschiedenen Wellenlängen, und wahrhaftig, auf einmal war man mit Italien verbunden! Das Rundfunkprogramm ließ darüber gar keinen Zweifel, es stimmte auf die Minute, das waren die Klänge eines Opernchors in Rom!
Ausrufe des Erstaunens: Dunnerflag! Wi säten hie in Piepenkrog und hüren Rom!
Sörensen ergänzte: „Nu wöllen wi mal eins singen — wat roern die erst in Rom staunen, wenn fe Piepenkrog hüren roern." (Lust. Bl.)
Das Engelchen.
An Fritzchens Bett stehen allabendlich zwei Stühle, damit das Deckbett nicht herausfällt. Die Mutti hat mit ihm gebetet, daß zwei Engelchen ihn nachts behüten. Dann hat sie, versehentlich, nur einen Stuhl hingestellt. Auf einmal ruft Fritzchen ihr ganz entrüstet nach:
„Na, soll's zweite Engelchen vielleicht die ganzS Nacht steh'n?" (Lust. Bl.)
preutzen.
ftret* Wettlar
< Wißmar, 16. Febr. Am Dienstagabend gelangte hier durch die Landesfilmstelle Frankfurt am Main im Saale des Gastwirts Heinrich Wolf der Tonfilm „Der Rebell" zur Aufführung. Dank der eifrigen Vorarbeit der politischen Leitung und des BdM. war die Veranstaltung von 300 Personen besucht. Am Nachmittag war der Film den Schulen gezeigt worden. — Dieser Tage hielt der hiesige Turnverein „Gut Heil!" im Saale von H. Wolf einen Werbeabend zugunsten der Winterhilfe ab. Unter den Klängen des Spielmannszuges marschierten Schüler und Turner mit der Vereinsfahne in den Saal. Vereinsführer Hermann hielt sodann eine kernige Ansprache. Das Programm brachte eine Reihe von Gedichten, ferner Zwiegespräche sowie turnerische Darbietungen der ältesten und der jüngsten Turner. Im weiteren Verlaufe des Abends gelangte ein dreiaktiges Volksstück zur Aufführung, das von der Theatergruppe des Vereins vorzüglich wiedergegeben wurde und lebhaften Beifall fand. Auch ein lustiger Einakter wurde sehr dankbar ausgenommen. Stützpunktleiter Haibach hielt dann eine kurze Ansprache, die mit lebhaftem Beifall ausgenommen wurde. Bei Gesang und humorvoller Unterhaltung blieb man noch geraume Zeit beisammen.
Q Gleiberg, 16. Febr. Der am Westhang nach Vetzberg zu gelegene alte Burgkeller mit seinem Eingang von Der Kirche her ist nach jahrelangem Verschlossensein nunmehr geöffnet worden. — An dem ersten Kursus der neu eingerichteten Luftschutzschule in Gießen nehmen 6 Mitglieder des Vorstandes der Ortsgruppe Krofdorf-Gleiberg des Reichsluftschutzbundes teil.
_L Waldgirmes, 16. Febr. Bei der hiesigen zweiten Brennholzversteigerung wurden folgende Preise erzielt: Buchenscheite 20 bis 22, Buchenknüppel 16 bis 18, Eichenscheite 15 bis 17 Mark je zwei Raummeter, 8 Meter Buchenastreiser kosteten 20 bis 22 Mk., Eichereiser 14 bis 16 Mark.
SvrertHüiiiöcn Der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr Samstag aachmilkao aefdiloflen
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