Einzelbild herunterladen

ule.

t.

be ij,»» Sw

-Ä

6le Eentz

nn «

!/, Utz der f d«s jj Werten K e6erDOn °nar Wei, lr Zeit aus! qL Wieder i Jfrte des; $ deutlicher r des uns sia 'pe- hinter c uh zugleich 4, Erlöst^ eit durch dir > mit angej; 1 oaubererr - was die | . bedeutet.

3 er dann Hausen er Weise.

?urde in um Merintende- Dagnerjt ltationsi ?n Posaunen »dechandt Sc !. Ders 6 bis Sprache an Besprechung dem Organe Uten, mit te rein infolge 1 Mitglied * Kircheneil! Es folgten t besuchter,: indergottesdi.' st, in dem Ä Johannis, fii ine Prüfung ine Sitzung tation ab. '

. Testern k ission, Weif hberg ein Ü ia, der Sohn ttesdienste, t piels und at. )en, waren nid), baß ti

) \o nalitfi Leise, lidjl (a entum M besonders bekannte er Mission',! [eboten war,'. Schwarzen' aden hat, orn indem foroei! i Das trat fai kfestes mit se° chdenkende? rehmen: Sm

Missionsno

.firdilidw ses Sieht« vörfchen war r der evan: »reine des )es Stehen, ri ;ie Mitglieds -f Müsches ^hlreich eing«i-

xr neu M uilet (»«* jmunn, unbfe

in bin5Wi alle ousei* $irtl«e * adjoerf«1

1a nW ftl'chen $ «»ti!

G Kie

sflrf r

1 ^(iiarbfiLi e^Ä &

fr**

Zuaend und Hochschule

teilen »u^Gemeinfchaft, die für beide Teile frucht- z°- erlebt und bepissen werden mutz. Wir Nasianal- L jt, 3j« j)er gjnn der deutschen Erziehung über-1 fozialisten wollen die Wiffenfchaft nicht beseitigen, ot Sie umareist alle Stunde des Volkes, ge- sondern wollen sie von innen heraus durchbluten Aiint aber- in edern einzelnen Stand eine besondere' und ihr damit tue Bedeutung zuruckgeben, die ihr

| Aufgaven oer nationalsozialistischen

Bauernhochschulen

mit

Weil der Wert der Erziehung im Arbeitslager in qmz kurzer Zeit sich überzeugend klar-gezeigt hat, .. . « V cwrr:ri- aai-aw ton

mit nationalsozialistischem Gedankengut vertraut ge­macht werden und die zugleich den Studenten ein­bauen in seinen künftigen Berufsstand.

Es ist oft gesagt worden, daß durch die Betonung des Politischen im Nationalsozialismus die Wissen­schaft Schaden erleidet. Wir glauben, daß das nicht Schuld der Politik, sondern Schuld der Wissenschaft ist, die länger als ein Jahrhundert alle Gebiete, die ihr irgend zugänglich waren, bis ins einzelne durch­forschte und doch niemals zur großen Zusammen­schau gelangte, ja, die eben durch die Speziali­sierung alle innere Mächtigkeit verlor. Gerade hier durfte sich der wildeste Individualismus aus­toben, und die Krise, die heute durch die gesamte Wissenschaft geht, ist letztlich nichts als die Halt­losigkeit gegenüber dem Leben, das immer als Gan-

als einem Teil des großen Gefüges zukommt. Des­halb werden auch die wissenschaftlichen Forderungen, die wir an den Studenten stel­len, härter sein, als sie es bisher sein konnten, und auch in diesem Bereich wird die strenge Zucht, die in den anderen Gebieten waltet, zum Segen der

Erwägungen:

1. wendet sich die Bauernhochschule mit ihrer Schulung an Erwachsene, die nach Erledigung ihrer Schulzeit und Besuch der landwirtschaftlichen Fachschulen schon jahrelang im Leben des Alltags standen, ehe sie zur Bauernhochschule kommen. Sie suchen hier keine Kenntnisse und lehnen alle Schul­meisterei von außen ab. Während die Wissensschulen mit Schülern arbeiten, die in der Hauptsache vom Leben noch unbeschrieben und daher wissensdurstig und aufnahmefähig sind, hat es die Bauernhoch­schule mit Menschen zu tun, die schon über ein be­stimmtes Schul-, Erfahrungs- und Berufswissen verfügen, und deren Bildung für ihren Lebens­zweck damit ausreicht. Bei ihnen stößt daher jeder Versuch, von außen her Kenntnisse einzutrichtern,

nicht als Bauernhochschulen und können nicht auf irgend welche Unterstützung seitens des Reichs­bauernführers und des Reichsnährstandes rechnen. Zu diesem Ring nationalsozialistischer Bauernhoch­schulen gehören zur Zeit in Preußen acht und in )en übrigen deutschen Ländern vier Bauernhoch-

!i ihr eigene Form ringen. Schrankenloser Individualismus und dummer

Vom neuen Geist out den deutschen Hochschulen

Von A. Frhr. von Wangenheim, Sachbearbeiter für Äauernhochschulwesen bei der Heicbeneitung der NSDAP.

|iitb jetzt auch die Assistenten und jüngeren Dozenten ii- Teilnahme an solchen Lagern verpflichtet.

Nne ähnliche Form studentischer Erziehung ist b: 5 Kameradschaftshaus, das eine in sich cichlosfene junge Mannschaft umfaßt. Den Kern bil- bc hier nicht die körperliche, sondern die geistige Arbeit. Deshalb ist jedem einzelnen für wissem östliche Betätigung genügend Zeit gelaßen, jedoch iifl)t so, daß sie restlos private Angelegenheit wäre, joibern immer ist sie bezogen auf die Kameradschaft mB) gewinnt durch Mitteilung eine besondere Berei*

Die Lösung dieser Aufgabe fiel dem bewahrten Vorkämpfer für die Erneuerung des deut­schen Bauerntums, dem Reichsbauernfuhrer und Reichsernährungsminister R. Walther Darrs, zu. Mit der ihm im höchsten Maße eignen Zlelstche- ren Klarheit und unablenkbaren Folgerichtigkeit schritt der Reichsbauernführer alsbald zu der Er­richtung neuer und zur Umstellung der schon be­stehenden Bauernhochschulen im Sinne des Auftrages des Führers.

In Deutschland bestand schon seit dem Weltkriege unter der liberalistisch-marxistischen Herrschaft eine größere Zahl von freien Schulen, die sich der Er­wachsenenbildung widmeten. Aber nur sehr wenige davon beschränkten sich auf weltanschauliche Ziele, während die meisten ihre Aufgabe in der Vermitt­lung von Wissen und Fachkenntnissen erblicken. Durch die Vermengung der weltanschaulichen Schu­lung mit einem Unterricht, der fach- und wissen­schaftliche Kenntnisse vermittelt, war der Erfolg die­ser Schulen bei der Kürze der Lehrgänge im allge­meinen wenig belangreich. Dies erkannte der Reichsbauernsührer klar und rasch, und aus dieser Erkenntnis heraus schied er beim Aufbau des Reichs­nährstandes alle Schulen, die sich mit der Aus­bildung Erwachsener des Landstandes beschäftigten, in Fachschulen, die den Landwirtschaftskammern unterstehen und in weltanschauliche Bauernhoch­schulen, für deren Lehrplan die Hauptabteilung des Amtes für Agrarpolitik zuständig ist. Diese wurden außerdem in einemRing nationalsozia­listischer Bauernhochschulen zusammen­geschlossen. Zur Aufnahme in diesen Ring national­sozialistischer Bauernhochschulen wurden nur jene Bauernhochschulen zugelassen, ble sich Zur Einhal­tung bestimmter Richtlinien verpflichteten, die vom Amt für Agrarpolitik festgelegt worden sind. Nur diese im Ring nationalsozialistischer Bauernhoch­schulen vereinigten Bauernhochschulen sind vom Reichsbauernführer anerkannt. Alle anderen geltrn

7/r boB man «Ybft ate Prüfender immer wieder »Iller Schrecken feftfteüen mutzte, datz man ein ilbiturientenexarnen nicht mehr bestehen, wurde. L-r Jurist, der Philologe und auch der Theologe bir auf das Volk losyelas en wurde, kannte d - Problematik feiner Wissenschaft, aber baä Volk lebst war ihm etwas Fremdes geblieben. Seine chorakterliche Anlage wurde fast gar, nicht. bei der Beurteilung berücksichtigt, wenn er M) nur in Sie Problematik der Wissens-Hast vertieft hatte, dann mar man mit ihm zufrieden. Auch bei der Volks Id ule war das gleiche Bestreben f estzuftellen, mrner mehr Wiffensgebiele den Jugendlichen zu erschließen.

Jetzt nach dem Umsturz macht sich eine große D-fahr auf dem Gebiete der neuen Erziehung be- msrkbar. Zu der Wissenssülle von gestern kommen nun die Wissensgebiete Rasse u n d Der er bungslehre, N a t i o n a l s o z l a l i s m. u s unc Politik hinzu. Schon beginnen viele Gelehrte in

sen, daß das Dasein eines Volkes allein durch die Mittel eines hochentwickelten Verstandes nicht ver­bürgt wird, daß die Blüte eines Volkes vielmehr von der Stärke der seelischen Kräfte ab- hängt die im Lebenskampf von jedem einzelnen eingesetzt werden können. Auf diesen Kräften, deren ewige Quellen aus Blut und Boden fliehen, soll das Dritte Reich, der nationalsozialistische Staat, errichtet werden. v __ .. . . w

Da nun das Bauerntum der Trager eines jeden gesunden Volkes und lebensfähigen Staates ist, so

i wird es verständlich, daß der Führer und fern Mit­arbeiter Darre ihre erste und vornehmste Aufgabe darin erblicken, den Bauernstand zu einer welt­anschaulichen Einheit und geschlossenen Macht zu- sammenzuschweißen, die jedem fremden Einfluß und jeder Zersetzungsbestrebung von innen, wie Granit, unangreifbar Widerstand leistet.

Die nationalsozialistischen Bauernhochschulen sind eines der hauptsächlichsten Mittel, die der Reichs- bauernführer für die Erreichung seines, zum Heile des ganzen deutschen Volkes notwendigen Zieles,

"" Entschlossenheit einsetzt.

griffen mußte die Haltung, das Leben des Soldaten bestimmt werden. Auch wir werden in der Gegen­wart die Erziehung zum Nationalsozialismus auf ganz wenige Form t zu bringen haben. Wie der mittelalterliche M nicht durch Problematik zer­rissen war, sondern .ifach religiös dachte und han­delte, genau so muß der Volksgenosse des Dritten Reiches einfach, schlicht, aber bestl mm t denken und handeln. Es ist vollkommen gleichgültig, ob der Staatsbürger des Dritten Reiches die fünf oder sechs in Deutschland oorkommenden Rassen, ihre körperlichen und seelischen Merkmale aufzu- mhlen weiß, wenn in ihm nicht der Wille vorhan­den ist, als ein Glied in der Kette seines Geschlech­tes, das ein Teil seines Volkes ist, seine Erbgüter zur Aufwärtsentwicklung des deutschen Volkes wei- terzugeben. Die größte Begeisterung für den nor- bischen Gedanken ist inhaltlos, wenn der junge Mann ein Mädchen heiratet, trotzdem er weiß, daß es schlechtes Erbgut, aber ein reiches Vermögen besitzt. Der Wille zur rassischen Erneue- r u n g des deutschen Volkes muß in jedem tüchtigen Volksgenossen geweckt werden. Das geschieht nicht dadurch, daß er ein Gelehrter für Rassenkunde wird, sondern dadurch, daß das Derantwortungs- bewußtsein und das heißt der Wille, seinem Volke zu dienen, gestählt wird.

Ebenso zwecklos bleibt es, wenn in Zukunft der deutschen Jugend aus der Schule pedantisch genau das Wort Nationalsozialismus erklärt wird, und über den Sozialismus Bücher über Bücher ge­schrieben werden, die sich die Jugend einpauken muß. Der Wille zur Kameradschaft ist nicht lehrbar, wohl ist er aber der Grundpfeiler für das Leben eines Nationalsozialisten. Der Wille zur Kameradschaft und damit zur Gemeinschaft ist nur durch das Leben selbst zu beweisen, nicht aber durch das Wissen über diesen Begriff. Darum hat sich neben die bisherigen Erziehunasmachte Elternhaus, Schule und Kirche bewußt und eigen­mächtig der Jugendbund gestellt. Dieser Ju­gendbund ist im nationalsozialistischen Staat einzig und allein die Hitlerjugend, denn nur aus der

dem neuen Gewässer herumzuplätschern. Rührige Verleger lassen ihre Verlage em Werk nach d m andern über Nationalsozialismus und Rahe aus­speien, so daß man der Meinung sein konnte, es würden bereits am lausenden Bande diese neuen Bücher geschrieben. Diesem Verfahren muß em kräftiges und sehr deutliches Halt entgegengesetzt werden Es ist grundfalsch annehmen zu wollen,'die Nationalsozialisten der Zukunft mürben dadurch erzogen, daß zu dem bisherigenc Wissen neue Wissensgebiete hmzugepaukt werden. C muß daher grundsätzlich, schroff und.klar dem Wissen von gestern das neue Erziehung ziel geqenübergestellt werden.

In der Vorkriegszeit bestand ebenfalls schon die Gefahr, daß der Volksgenosse mit reichhaltigem Wissen als bevorzugt angesehen wurde. Em Aus­gleich war aber in der allgern e i ne n W ehr- pflicht vorhanden, weil der Soldat sich nicht du ch Wissen allein bewähren konnte, sondern durch Tugend und Charakter. Wir wollen heute wieder den jungen Deutschen zum cha r a k t e r v ollen Volksgenossen erziehen Das geschieht keines­wegs dadurch, daß er den Anhalt der Eharakter werte auswendig lernt, sie geschichtlich erfaßt ober ihre philosophische Begründung kennt sondern das geschieht einzig und allein dadurch, daß der Ein seitigkeit des Wissens gegenüber die Vormacht- teHung des Willens gesichert wird Um zu wissen, was ich will, dazu bedarf 'ch nicht der Fülle des Wissens. Der sokratische Grundsatz, daß man das Gute wissen müsse, um das Gute tun zu kön­nen, ist Mch? dmn das charaktervolle Handeln kommt fast ausschließlich aus unserem Schicksal, das durch das Erbgut bestimmt ist. Darum roirbm der Erziehung zum Nationalsozialismus das Wissen des nationalsozialistischen Inhalts nur auf wenige For- men ober wenn man will, auf wenige Formeln gebracht werben müssen.

8 Der pr-utzifch-b-utfch- Soldat wußte vom Fahnen- : eid und von den Kriegoartiteln, °r -nutzte etwas von Fahnenflucht unb von Treue, Kamerabschäft. t Disziplin und Tapferkeit. Nach diesen wenigen Be.

DerSchülerbogen".

Neue Wege der Gchulgesunddertspflege im nationalsozialistischen Staat.

Von O. (9. Förster.

Von Dr. Stäbel,

Führer der Deutschen Studentenschaft.

Nit dem politischen Umbruch in Deutschland sind nug die Universitäten vor Aufgaben gestellt, die sie-aus ihrer alten Einstellung heraus nicht zu losen wemögen. Sie sollen mit der wijsenschaftlichen Ar- bei, der sie bisher allein dienten zugleich er zl ehe­liche Arbeiten leisten und den Studenten zu eii-m Menschen bilden, der in jedem Augenblick sei e Handlung auf eine übergeorbne e G e m e i n- haft bezieht. Liefe lebendige Beziehung des ein-

Kl lektivismus stanben sich bislang gegenüber. Die Uiversität, bie wir uns schaffen, stellt bas sichtbare Bi) ber gesunben Beziehungen zwischen Führer ub Geführten, zwischen Gemeinschaft unb Person- lickeit bar. Hier waltet fruchtbarer Austausch, und feiie Seite kann ohne die andere bestehen. Wir wis- fer sehr wohl, daß Träger der schöpferischen Kraft dik Persönlichkeit ist, und niemand wird sie knichten. Wir wissen aber auch, daß Schöpfertum Nehrung braucht und daß es ins Leere stößt, wenn es nicht in feinen Ergebnissen von anderen ausge- nonmen und gewertet wird. Quelle und Mündung ii^pferischen Vermögens aber ist die Gemeinschaft.

3on diesen Grundeinsichten aus sind alle einzel­ne, Maßnahmen im Bereich des Hochschullebens zu deuten. Gegen die Doktrin des Klassenstaats stel­le: wir das Erlebnis der Einheit des Bi l k e s, das dem Studenten im A r b e i t s d i e n st ue- mitten wird. Wenn im Ausland oft der Arbeits­lust als verkappte Militärzeit hingestellt wird, form zeugt das von einem gründlichen Mißver­stehen feiner wirklichen Aufgaben, von dem dann eire ganze Reihe weiterer Mißverständnisse sich her- leiien läßt. Er hat einzig den Zweck, den jungen Mmschen die Volksgemeinschaft erleben zu lassen, lirD das ist nicht schöner denkbar als bei produk- ür-zr Arbeit. Zugleich werden hier ganz neue 5»r me n d e s Gemeinschaftslebens Äirrhaupt geprägt. Für den Studenten ist deshalb facher Dienst die unerläßliche Voraussetzung für Li wissenschaftliche Arbeit, bie oft bie Gefahr ber Dreinzelung unb Absonberung birgt. Niemals aber galt bei biefem Leden in ber Gemeinschaft ber m- nre Reichtum eines Menschen verloren, sondern nrabe so wird er gefördert und kann sich bewähren.

2. sind^die Lehrgänge der Bauernhochschulen für die Vermittlung eines einigermaßen geordneten und gefestigten Wissens viel zu kurz. Ein Unterricht mit dem Ziele, Wissen und Kenntnisse zu lehren, müßte im besten Falle Halbbildung erzeugen, die m jeder Beziehung schädlich wirkt. Es kann nicht Auf­gabe der Bauernhochschulen sein, Besserwisser und Klugredner nach Art der verflossenen marxistischen Funktionäre auf die Menschheit loszulassen.

3. würde ein solches Lehrziel der Bauernhoch­schulen einen ebenso unnötigen wie durchaus mim berroertigen Wettbewerb gegenüber ben ausreichenb vorhanbenen unb leistungsfähigen staatlichen Un­terrichtsanftalten bebeuten.

4. unb enblich aber besteht ber Zweck ber Bauern­hochschule barin, in ber Bilbung bes Bauernstanbes eine empsinbliche Lücke auszufüllen, bie ber bis­herige staatliche Schulbetrieb mehr ober weniger offen ließ. In ber Zeit bes Liberalismus unb Marxismus, b. h. seit Jahrzehnten unb Jahrhunber- ten, sah Staat unb Gesellschaft ben Zweck ber Schule lebiglich in der Verstandesbildung, wahrend

kämpferischen Tradition der nationalso­zialistischen Organisation heraus kann die echte Er­ziehung zur deutschen Dolksge»ossenschaft gewähr­leistet sein, lieber den Gemeinschaftsgedanken läßt sich überhaupt nicht wissenschaftlich reden, noch viel weniger darf von ihm geschwärmt werden. Die Kameradschaft ist etwas durchaus Hartes und For­derndes. Die Kameradschaft ist nicht eine unklare Romantik. Im Gemeinschaftsgedanken leben heißt, fein Leben unter das Leben vieler anderer unter* ordnen, heißt innerhalb des Lebens der Gemein­schaft Sonderwünsche, Eitelkeit, Ruhmsucht unb Prahlerei ersticken müssen, weil biefe Dinge inner­halb ber Gemeinschaft nicht leben können, ohne baß bie Gemeinschaft stirbt.

Wer es heute noch nicht eingesehen hat, baß hier ber Kernpunkt bes Nationalsozialismus liegt, ber hat bas Wesen ber neuen Zeit noch nicht verstau­ben. Die Erneuerung bes beutschen Volkes ist nur burch bie Erneuerung seiner Tugen- ben möglich. Seine Tugenden aber finb feine Charakterwerte ber E h r e, Treue unb Pfli ch t, mit ihnen oerbunben bie Härte gegen sich selbst, ber Kampf gegen Feigheit, Mübigkeit unb Bequem­lichkeit. Nur burch ben Willen zu biefen Werten können wir endgültig das Volk ohne Standesdünkel und ohne Klassenkampf und ohne den Haß der Konfessionen werden, können wir zu neuen For- men in der Wirtschaft kommen, können wir die Probleme Technik, Raum, Blut und Boden lösen. Wer da glaubt, eine derartige Erneuerung des deutschen Volksgenossen sei nicht möglich, der ist niemals ein Revolutionär gewesen. Wir glauben mit der Inbrunst jedes Glaubens an diese Erneue­rung, weil die Toten des Krieges und der Bewe­gung durch den Einsatz ihres Lebens das neue Se­hen für die Gemeinschaft bis zu ihrem blutigen Ende Dorgelebt haben. Wir ehren bei jeder Ge­legenheit die Toten nicht als militaristische Der- klärer des Krieges, sondern weil sie den Beweis für die Lebensfähigkeit nach den neuen Charakter- werten erbracht haben.

schulen. _ , v

Selbstverständlich war es in der kurzen Zeit des Bestehens dieser Neuordnung und Neugliederung der landwirtschaftlichen und bäuerlich-weltanschaulichen Schulen noch nicht möglich, bei sämtlichen Bauern­hochschulen bie völlige Einstellung auf bie vom Amt für Agrarpolitik herausgegebenen Richtlinien burch- zuführen. Doch ist bie Umstellung auf rein welt­anschauliche Schulung bei ber Mehrzahl von ihnen in Angriff genommen. Der Rest wirb folgen müs­sen, wenn er auf Anerkennung unb Unterstützung burch ben Reichsbauernsührer rechnet.

Wie schon erwähnt, scheibet bei ben, bem Ring nationalsozialistischer Bauernhochschulen angeschlos­senen Bauernhochschulen bie Vermittlung jeber Art von Fachwissen unb bergleichen aus. Daburch un­terscheiben sie sich grunbsätzlich von den Wissens­schulen. Bestimmenb für diese rein weltanschauliche Einstellung der Bauernhochschulen waren folgende

Die deutsche Schule sicht sich im Rahmen der neuen V o l k s g e s u n d h e i t s p l e g e vor große und neuartige Ausgaben gestellt. Die Schulzeit ist die einzige längere Zeitspanne, in ber eine plan­mäßige, lückenlose Ueberwachung ber Gesundheit aller deutschen Menschen möglich ist. Acht bis zwölf Jahre lang ist bie Jugenb in unseren Schulen ber ständigen Beobachtung zugänglich. Es ist diesem Sach­verhalt gegenüber beinahe unverständlich, daß sich die Schulgesundheitspflege bisher fast ausschließlich auf diese Beobachtung beschränkte, ohne daraus die zur Erhaltung und Förderung der Volksgesundheit notwendigen Folgerungen zu ziehen. Enge Zu­sammenarbeit aller gefundheitsfürsorgerischen Ver­anstaltungen und Einheitlichkeit in Zielsetzung und Praxis waren bislang unmöglich gemacht durch , Ueberorganifation und planloseUeberfürsorge". | In den vergangenen Jahren wurden gewöhnlich die Schulkinder einmal jährlich schulärztlich unter­sucht, kranke und erholungsbedürftige Kinder von den Einrichtungen der Kinderfürsorge in Erholungs­heime oder zur ärztlichen Behandlung geschickt, schwachsinnige Kinder den Sonderschulen überwiesen. In ländlichen Gegenden konnten selbst diese Maß- . nahmen nur in einem sehr beschränkten Umfang . durchgeführt werden. Schularzt. Kinderfürsorge unb ; Schule arbeiteten bei einem solchen Verfahren neben­einander und nur selten Hand in Hand.

Heute fällt der Schulgesundheitspflege bie bebeut* same Aufgabe zu, bie eugenischen Verhältnisse bei allen Schulkindern zu überprüfen und sie wäh­rend der Schulzeit zu überwachen. Es muß erreicht werden, daß jede Schule für jeden Schüler einen Schülerbogen führt, ber währenb ber gesamten Schulzeit gewissenhaft bearbeitet wirb unb ein mög­lichst sicheres Urteil über die Gesamtpersönlichkeit des Heranwachsenden Volksgenossen zuläßt. In manchen deutschen Schulen sind heute derartige Schülerbogen, die besonderen Wert auf bie Gesundheitsentwicklung des Schulkindes legen, bereits eingeführt. In ihnen werden vom Schuleintritt an genau Angaben über bie kindliche Entwicklung gemacht. Hierbei find beson­ders wichtig und aufschlußreich Mitteilungen über die Familien der Kinder, über die erbgejunö* heitlichen Verhältnisse, die r a f f i s ch e Zugehö­rigkeit, bie häusliche und soziale Umwelt, bie körper­liche unb seelische Gesundheit, Entwicklungsstörungen oder -rückstände infolge Erbanlage ober Milieu- Wirkung. Jahr für Jahr werden diese Aufzeichnun­gen im Schülerbogen fortgesetzt, ergänzt unb berich­tigt. Ein päbagogisches Tagebuch, in dem der Lehrer Einzelbeobachtungen unb Erfahrungen festhält, wird wertvolles Material hierzu liefern. Besuche ber Eltern in ihrer Häuslichkeit, familienkunbliche Nach­forschungen unb Umweltunterfuchungen stützen bie gewonnenen Ergebnisse. So steht ^schließlich bie ge-

Nach ber Uebernahme ber Staatsgewalt burch bie NSDAP, bezeichnete es ber Führer als nächste unb, vor allem anberen, vorbringliche Aufgabe, zu­nächst bas Millionenheer ber Mitglieber ber Be­wegung unb bann, barüber hinaus, bes gesamten deutschen Volkes zu Bekennern ber nationalsozialisti­schen Weltanschauung zu machen. Währenb bis da­hin im Kampfe um die Ergreifung der Macht alle Mittel der Propaganda und Agitation im Dorkampf standen, befahl ber Führer in ber klaren Erkennt­nis ber Dinge, bie ihn auszeichnet, baß n a d) ber Machtergreifung bie weltanschauliche Schu­lung in erster Linie mit allem Nachbruck voran­zutreiben sei. In ben tragenben (Säulenorgani* Rationen der Bewegung entstanden daher überall Führerschulen, deren Aufgabe in ber Haupt­sache in biefer Richtung liegt. Bei ber befonberen Bebeutung für ben rassen- unb bevölkerungspoli­tischen Aufbau bes beutschen Volkes, bie ber Führer dem Bauernstanbe zuerkennt, war es selbstverstänb- lich, baß auch mit ber Schulung ber Jungbauern unb Jungbäuerinnen nach ber Weisung bes Füh­rers sogleich mit befonberem Hochbruck begonnen mürbe.

ih- rung. _ , v f

Daß Wissenschaft nicht nur Sache bes einzelnen

jfl unb baß sie auch im Rahmen ber Gemeinschaft orrieben werben kann, zeigt beutlich die Arbeit der ch s ch a f t e n, in denen die jüngeren Semester

Nos neue Erziehungsiveal.

Don Dr. Georg Usadel, Negierungsrat im Neichslninisterium des Innern.

Bei ber Erziehung zum «Staatsbürger bes neuen Maates geht es um grunblegenbe Aenberungen Gegenüber bem bisherigen Inhalt ber Erziehung. L.enn man bie Jahre nach bem Kriege überblickt KJb darnach fragt, wofür unb zu welchem Ziel bie Sugenb erzogen würbe, so kann man, wenn man auf eine kurze Formel kommen will, nur bas eine je tstellen, baßbieAneignungvonWi s e n di- Hauptforderung war. Je mehr der Jugendliche Qiiernl hatte, um so geachteter war er Wir litten aiu einer derartigen Überschätzung des Wissens daß wir ohne zu übertreiben von einer einseitigen Aus- bÖlung ber Geistesfunken sprechen können Es «urbe freilich wieberholi ber Satz angeführt:Nicht iir die Schule, fonbern für bas Leben lernen wir . $5 blieb aber leiber bei biefem Zitat. Das Leben ölfnete sich bem Abiturienten nur wenn m feinen Sipf eine berartige Fülle van Wiffen hineingepaukt v e. ______ r-ruf* SUritfonhpr immer wieder

mint aber in......... .

2li ung und ftögt auf besondere Voraussetzungen.

Die Universität alten Stils hatte kein eigenes Tllcht. Sie bot Raum für die widersprechendst- Qe ren, und die marxistische Doktrin vom Klass taipf stand allmählich verstaubt neben ben nch oerftaubteren Theorien des bürgerlichen Kapl- ta smus. Man wird sagen, daß dies friedliche B, einander doch in dieser Gestalt ungefährlich war, Dii leicht sogar erstrebenswerte Lösung der gesamten B'Dblematif der Wissenschaft darstellte. Wer so ur- feit sieht über ben Rahmen ber Universität nicht hiidus Denn da, wo der Geist ans Praktische stieß, w die Studenten mit diesen Anschauungen in die B-ufe gingen, wurde die ganze Gefahr dieser gruftur sichtbar. Auf diese Weise wurden die Um* □efifäten zu Brutstätten der grenzenlosen Zerspal- tirg des deutschen Volkes. Wenn es Adolf Hitler In [einem gewaltigen Kampf gelang, dies in Klaffen zeiriffene Volk wieder zu einen und einen Staat i,u schaffen, der alle wertvollen Kräfte zusammen- ail, so durfte die neue Gesinnung vor den Hoch- <fi(en nicht Haltmachen und mußte auch hier um

die S e e l e n - und H e r z e n s b i l d u n g der I u« q e n b in ber Schule vernachlässigt würbe. Die Er­fahrung beweist aber, baß gerabe bort bie sior'en unb lebenbigen Kräfte unb Eigenschaften ber Men­schenseele ruhen, bie Entwicklung unb Bestand von Familie, Volk und Staat letzten Endes verbürgen. WÄÄ« W,en. I äi

5ÄÄ5S allen -

geschaffen, der allein fruchtbare Arbeit gewährleistet. Damit sind viele neue Möglichkeiten eröffnet. Die vorher nicht geschaut werden konnten, und die rest­lose Erfüllung der deutschen Universitäten mit dem neuen Geist wird auch über die Grenzen Deutsch­lands hinaus einer heute noch verhetzten Zeit zei* gen, daß wir nichts wollen als Frieden, Ehre und gesicherte Arbeit und daß wir nichts I mehr wünschen als unser Teil am Aufbau des noch 'friedlosen Europa beitragen zu können.