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Mark bedeuten. Die Rosette, ein duftiges Wunder­gebilde weißen Fadenfiligrans, wird in feinster Luft- und Tüllspitze gefertigt. Genaue Vorschriften sind erlassen, um trotz der Kurzfristigkeit der Lie­ferbedingungen eine fühlbare Minderuna der Ar­beitslosigkeit zu erreichen. So sollen Automaten­maschinen, die die Zahl der beschäftigten Arbeiter verringern müßten, nur im äußersten Notfall hin­zugezogen werden. Preise und Löhne wurden, um Unter- oder Ueberbietungen zu verhindern, streng festgesetzt. Die für solche Erzeugnisse üblichen Stick­maschinen sind rund 4,5 Meter lang. Auf diesen müssen für die fünf Millionen Rosetten 500 Sticker mehr als 210 000 000 Stiche machen. Dazu finden rund 2000 sog. Aufpasserinnen, Zäcklerinnen, Wick- lerinnen und Näherinnen für einige Wochen Ar­beit. Außerdem werden viele Kräfte für Verpackung (50 000 Papiertüten und 5000 Kartons), Bleichen, Aetzen usw. gebraucht. 25 Zentner Sicherheitsnadeln sind erforderlich, usw. usw. So wird aus Kleinem Großes, und Tausende von Arbeitskräften mit ihren Fanstlien dürfen wieder einmal das Bewußtsein haben, nicht mehr hoffnungslos vom Schaffens­prozeh und somit von der werkenden Volksgemein­schaft ausgeschlossen zu sein. Und die zuständigen Stellen, welche schon genannt wurden, sind bemüht, auch für andere Gelegenheiten (Tag der deutschen Arbeit und dergleichen) wieder einen solchen Auf­trag heranzuschaffen. Die sächische Landesregierung unterstützt sie dabei tatkräftig.

Jedem aber, dem im kommenden Monat Februar eine solche Rosette angeboten wird, soll wissen, daß er mit dem Erwerb einen Landstrich von dem dro­henden Verfall bewahren hilft, einen Landstrich, dessen Bewohnerschaft mit entscheidend war für das Gelingen der nationalen Erhebung.

Oer Krankensaal als Gemälde-Aussteliunq.

Zwischen der Leitung des Krankenhauses von Umea im nördlichen Schweden und den Künstlern aus der Umgebung dieses Ortes ist eine Verein­barung getroffen worden, die Beachtung verdient. Der behandelnde Arzt hat die Auffassung vertreten, daß die Wände der Krankenzimmer zu kahl und nüchtern seien und daß seinen Patienten die Auf­frischung des Gemütes durch Bilderschmuck nur gut tun könne. Er bat die in der Nähe lebenden Künst­ler, ihm ihre fertiggestellten und noch nicht ver­kauften Werke zu überlassen, was jene bereitwillig zusagten, denn von dieser Regelung haben beide Teile Vorteil.

Mittwoch. N.ZanuaNYZ^

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Ar. U Zweites Blatt

"f fort.

Winterherrlichkeit im hohen Vogelsberg

Das Vater-Bender-Heim auf der Herchenhainer Höhe inmitten der vereisten Bäume.

Der Wald im Bann von Schnee und Rauhreif.

während in den tieferliegenden Gegenden unfe- fälligem Glanze leuchten. Der Nebel hatte sich in oberhefsifchen Heimat zum Teil Regen herrscht, den Bäumen verfangen, jeder Zwerg und jede Na­tteis die Menschen gefährdet und dann wieder del schmückte sich mit Rauhrerf, der immer dichter

Während in den tieferliegenden Gegenden unse­

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und schwerer wurde, bis schließlich die Bäume mit

durch und ließ die winterliche Pracht in tausend-

Broune Glücksbriefe!

am 18. Januar.

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®as man und dann

An- und

........... ,.l strengstem Winter Eis belastet, die Zweige tiefer und tiefer hängen gefangen. Zwar lag "auch über den Bergen viel ließen. Unsere beiden Bilder zeigen diese Winter» Nebel, hin und wieder brach aber doch die Sonne Herrlichkeit.

Glatteis die Menschen gefährdet und dann wieder frühlingshafte Lüfte wehen, blieb der hohe Vo­gelsberg bis vor kurze Zeit in f rr*"

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der letzten vergessen, ich heute bin. Kurz *, dich

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11 Fuß auf zusammen

>ast, so tue e tragen!" tzdem muß h lebe, wo die tiefe

chenfahnen sind die Hoheitszeichen des Reiches Schwarz-Weiß-Rot und Hakenkreuz und die Lan-

schuld wurde. Eine nur mit der Hand betriebene Erzeugung konnte längst nicht mehr Schritt halten. Und als um 1850 die deutschen Maschinen für Tüll- spitze durchkonstruiert waren und zuverlässig arbei­teten, setzte die Hochblüte ein. Trotz der Konkurrenz, die schon damals mit Preisunterbietungen usw. arbeitete, wurde die hochwertigerePlauener Spitze" überall verlangt. Vorübergehende Krisen konnten meist rasch überwunden werden. Aber kurz vor dem Kriege kam der schwere, bis heute nicht

Wandlungen der Damenmode (Wäsche!), um die Plauener Spitze immer mehr verschwinden zu las­sen. Die Stadt ging von über 120 000 Einwohnern zeitweise auf 100 000 zurück, riesige Fabriken ver­ödeten immer mehr, und bis heute sind immer neue Zusammenbrüche einst gutgeleiteter und volkswirt­schaftlich unersetzbarer Firmen und Schließungen von Betrieben zu verzeichnen. Aus der Verzweif­lung kam der schlimmste Fehler des Maschinenab­bruches. Das Ausland kaufte sie nur zu gern, und es zog sogar viele Facharbeiter aus dem Vogtlande über die Landesgrenzen fort. Jeder neue Versuch, diese für eine Großstadt mit ausgedehntem Hinter­lande lebenswichtige Industrie neu zu beleben, muß sich allein auf die abermalige Schaffung eines in­ländischen Kundenkreises richten, wenigstens in ab­sehbarer Zeit. Die amtlichen Bemühungen, eine deutsche Mode zu entwickeln, können nur ganz langsam Erfolge haben, denn da es sich bei der Plauener Spitze nicht um ein billiges Alltagserzeug­nis handelt, wird hierzu erst die weitere Besserung der Verhältnisse erforderlich sein. Vielversprechende Anfänge sind schon gemacht, aber die unbeschreib­liche Notlage Zehntausender von Arbeitskräften, die beschäftigungslos sind, erfordert rascheres Tempo. Jahrelang stand Plauen in bezug auf die Zahl Er­werbsloser an der Spitze aller deutschen Städte. Die Aussichtslosigkeit ließ den Kommunisten Hölz hier viele Anhänger finden, die ihm wochenlang sogar die räuberische Brandschatzung der kulturell wie wirtschaftlich strebsamen Stadt erlaubten. Aber die­serAnschauungsunterricht" war so überzeugend, daß gerade ein wesentlicher Teil der Plauener Arbeiter­schaft um so früher zur Einsicht kam. Die nationale und wahrhaft soziale Parole Adolf Hitlers fand hier zuerst in großem Maßstab Anhänger. Vor der großen Umwälzung war Plauen die erste und em­sige deutsche Großstadt,in welcher derNationalsozialis- mus eine klare Mehrheit erreichte. Das ist u. a. das Verdienst des jetzigen Reichsstatthalters in Sachsen, Martin M u t s ch m a n n, der selbst vorher Spitzenfabrikant war und so die Ursachen des Nie­derganges am besten kannte. Auch der sächsische Wirtschaftsminister Lenk ist hier zu erwähnen.

Zusammenarbeit der Stadt, der Kreisleitung der NSDAP., der Industrie- und Handelskammer Plauen kann den Erfolg buchen, einen ansehnlichen i Auftrag für Ansteckzeichen aus Plauener Spitze für den Bezirk zu erhalten. Zunächst handelt es sich um fünf Millionen Rosetten, die für Plauen und seine Industrie etwa hundert Firmen konnten bedacht werden einen Auftragswert von 800 000

brau, ble halle

^ssig auf lgen Tisch

stischer Führung zusammenzufassen, muß jeder an seinem Platze mithelfen, dem an der grundlegenden Neugestaltung von Volk und Vaterland gelegen ist.

Die gesamte Volkstumsarbeit ist durch einen erneuten Erlaß des Stellvertreters des Füh­rers ausschließlich dem Reichsbund Volkstum und Heimat übertragen worden. Es ergeht deshalb an alle deutschen Volksgenossen die Aufforderung, sich dem Reichsbund anzuschlie­ßen. Wer dies tut und so mithilft, daß unser Volk sich wieder zurückfindet auf seine echte Art, der reiht sich mit ein in die ehrenvolle Gefolgschaft un­seres Führers.

Beitrittserklärungen zum Reichsbund sind in der I Geschästsstelle des Reichsbundes Darmstadt, Neckar­straße 3, und in den Geschäftsstellen des Gieße­ner Anzeigers", Gießen, Schulstraße 7, und Gießener Zeitung" zu haben. Der Beitrag beträgt monatlich 0,25 Mk., dafür wird die bebilderte Mo­natsschriftVolk und Scholle" umsonst geliefert.

Maria Aeiing im Film.

Ueber die Tätigkeit der Soubrette Maria Pe­king vom hiesigen Stadttheater, vbie vor einiger Zeit zur Mitwirkung beim Film von ihrer Tätig­keit am Gießener Stadttheater beurlaubt wurde, berichtet nunmehr eine Filmzeitschrift folgendes:

Ein neues Gesicht im Film, und zwar endlich einmal wieder ein ausgesprochen schönes Gesicht, ist die erste Soubrette des Gießener Stadttheaters Maria Beling. Mit den die Welt bedeutenden Bret­tern ist sie dafür schon seit ihrer frühen Kindheit vertraut als vierjähriges Mädchen trat sie in Kammermusik" in Bad Kissingen zum ersten Male

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Abzeichen des Winterhilfswerkes kauft satt, spendet damit nicht nur sein Scherflein zur jniierung großer Not, sondern er hilft auch in n* Weise Arbeit und Brot schaffen, die ihm toill meist gar nicht bewußt wird. Nämlich: die v ils mit der Herstellung solcher Abzeichen be-

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Aus der provinzialhaupistadt.

Feierabend.

))as Wort allein schon gießt Stille in ermattete Hl-zen und müde Körper. Es ist wie ein Ludwig- Rchter-Bild, das Behaglichkeit atmet und die Sttm- mng gleichgearteten Milieus über uns bringt. Wnn duFeierabend" sagst, so klingt das wie die Drfglode am Samstag, der zur Rüste geht und Brbote des stillen Sonntags ist. In Gedanken sieht itim müde die Menschenbrüder von der Arbeit kom- itini, in ihren Augen aber leuchtet doch Freude und Aiqeklärtheit nach vollbrachtem Tagewerk . ..

-ührer sind am Werk, den deutschen Feierabend ne. zu gestalten. Ein löbliches Wollen! Feierabend iftoft genug durch geringe und unvermeidliche An- (ci|? zur Verdrußstunde geworden. Voraussetzungen brachst du zur Feierabendstimmung! Sind die ge= geben ja dann wird wahrhaft erst jene Ludwig- Vchter-Stimmung uns ins Haus ziehen können, mionenfad) ist in der Welt die brutale Wirklich- tei wie ein ironisches Lachen auf alles Reden vom Böen der Feierabendstunde!

orbei längst die Zeit, da auch in den Städten itc:< die Bürger des Abends norm Haus auf Bän­ke, saßen; als man noch den gemütlichenSchwatz" loliunb aufschlug in alten Tagen das große bunte Btoerbud) der Jugendzeit. Nur wenig mehr sieht m Stühle auf der Straße, mag noch so verlockend siisfommerlicher Zeit die Goldschleppe der späten Seme über die Häusergiebel herabfallen aufs Stra- ßeiPflaster.

!m uns ist's, zu glauben! Ein Volk, das zu recht- »etlanbener Brüberlichkeit zurückkehrt, wird auch |eii»n verlorenen Feierabendsegen wieder finden.

Keine Schirmherrschaften des Staatsmimsters Jung.

liie Uebernahrne von Schirmherrschaften und Pro- lehraten ist, wie in einer vom Staatspresseamt ni;ieteilten Erklärung des Staatsministers Jung ie|.,gt wird, in Zukunft grundsätzlich abzulehnen, di! bereits übernommenen werden vom 1. Februar 1914 ab als erloschen betrachtet. Auch die Teilnahme M Veranstaltungen soll nur stattfinden, wenn dies mvffentlichen Interesse als geboten erscheint.Alle kiiiadungen, bei denen dies nicht zutrifft, können ju meinem Bedauern nicht beantwortet werden. Dengemäfo richte ich an alle Bevölkerungskreise die Siis, bei Einladungen an das Hessische Staats- rtii sterium zu prüfen, ob die Veranstaltung, zu der Hie Sinlabung ergehen soll, den vorbezeichneten Vor- . lusefeungen entspricht."

Pfirrer i. 2R. Hainebach 80 Jahre alt.

Iig burdi les"Zweck- A.G., Gene* gtr., Gießen, kl. Straße 43 eicbsauMt arbeiten cht! 2mV

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Iperette hlagern

Plauener Gpihe.

Oie deutschen Ansteck-Abzeichen für den Monat Zebruar.

Don Walther Appell, Plauen.

Wer die von Monat zu Monat wechselnden

n i g e an allen Ecken, Straßen und Plätzen der Stadt bei den grauen Glücksmännern zu kaufen sind. Jedes Fünfzigpfennig-Los trägt Sorge, daß die Härten des Winters in Deutschland gemildert werden, baß bie Aermsten unserer Öanbsleute weber frieren, noch hungern müssen. Dazu schenkt jebes Los noch brei geschmackvolle Bildpostkarten mit Schilderungen aus Deutschlands Geschichte. Aber das Geheimnisvollste an diesen braunen Glücks­briefen ist die Losnummer. Man kann gleich ge­winnen. Von 50 Pfennig aufwärtsbiszu 1 0 000 Mark! Das heißt, für ein Fünfzig-

Die Spitzen-Plakette, die im Monat Februar zu Gunsten des Winterhilfswerks verkauft wird.

auegeglidjene Rückschlag der mehrere Ursachen hatte. Teilweise war auch die Anziehungskraft schuld, welche die gutgehende Industrie aus Unkundige aus- übte die das Verdienen über die Qualität der Ware stellten. Die Mode sah das nicht lange mit an und bevorzugte, zumal sie ja in Paris gemacht wurde, fortab französische (Valencienner) und Brüs­seler Spitzen. Als die ehrlichen und gewissenhaften Plauener Fabrikanten von sich aus die abtragstchen Elemente auszumerzen begannen, brach der Krieg aus und machte die berechtigten Hoffnungen auf, eine Besserung gründlich zunichte^Alles weitere war eine einzige, große Katastrophe. Die Internationa en Absatzschwierigkeiten nach denFriedens -Schlüssen gingen leider Hand in Hand nut umwälzenden

liuten Industrien und ihre Arbeiter finden damit l/h ende Aufträge. Jede Plakette, Blume und der- Men stellt an sich schon einen Erzeugungswert hc der durchweg ein Drittel des Kaufpreises aus- nimt Da es sich unz große Aufträge handelt, ist $ schon gelungen, auf diese Weise brachliegende Jn- buftien zu beleben, ihren Arbeitgebern und Arbeit- iKhmern zugleich mit dem Verdienst wieder Ver- tauen in die eigene Leistungsfähigkeit zu geben. & avar es mit der auftragsarm gewordenen Seb- nifrtr Blumenindustrie, so wird es m einem balin- M Monat mit der Lauschaer Glasindustrie in diiring-n lein, und so ist -s zur Zeit mst der Ncuener bzw. der vogtlandischen Spitzen,ndustne. »i dieser sind soeben als 21 n ft e cf ab ze ichen h, den Monat Februar zunächst sunsM,. ihren Rosetten bestellt worden, Uber deren tzer tel- (u, uto. noch Näheres ausgesuhrt werden so 1. Imiicht einen allgemeinen U-berblick über die ll» u e n e r Spitze, die einen Wintermonat lang itanz Deutschland als sichtbarer Beweis für eine kitte Notspende getragen werden soll.

Lüwohl auch andere vogtländische Städte an der Szugung dieser feinen Spitzen beteiligt smd hat ,i I^ren Namen nach der Kreisstadt des Bogtlan- l, Sachsen), welche dieser Industrie ihre rasche üitwicklung in der zweiten Hal te des vorigen Jahr- hmerts verdankt. Der BegrifsPlauener Spitze |he einst in aller Welt Geltung, und ihre Wert- Tagung machte sie zu einem wichtigen Export- «i'el Jünger als das benachbarte erzgebirgische L-menklöppeln, blickt dennoch die vogtländische Ligenherstellung schon aus eine Tradition zurück, 'Obis zum Ausgang des 18. Jahrhunderts reicht.

Lt- erst mit der Vervollkommnung der Maschinen ufo kam der Aufstieg. Freilich setzte auch damals - m ersten Drittel des 19. Jahrhunderts schon di! Schweizer Konkurrenz ein. die spater am Zu- strimenbruch unserer Industrie hauptsächlich mit

pfennig-Los kann man den Hauptgewinn von 5000 Mark erzielen, der sofort bei der Geschäftsstelle der Lotterie, Walltorstraße 25, oder bei allen staatlichen Banken, Sparkassen ausgezahlt wird, und man kann auf den Prämienschein, der später ausgelost wird, noch 5000 Mark gewinnen!

Darum hebe jeder, auch wer keinen baren Ge­winn erzielte, den rechts angefügten Prämienschein ^)ie Möglichkeit, einen Hauptgewinn von 5000 Mk. und dazu noch die Prämie von 5000 Mark zu er­halten, besteht dreißig mal!, denn 30 Serien ind ausgegeben.

Da die braunen Losbriefe besonders glückliche Ge­heimnisse bergen, versäume kein Deutscher, sich diese offenbaren zu lassen!

Was ist die WSW.-Patenschaft?

Die WHW.-Patenschaft sieht vor, daß kinderlose oder kinderarme Ehepaare, oder Einzelpersonen, Geschwister mit eigenem Haushalt und dergleichen für die Dauer des Winterhilfswerks eine Paten- chaft für das Kind eines* bedürftigen Elternpaares übernehmen. Die Paten verpflichten sich, für die Er­nährung und, soweit möglich, für andere Bedürfnisse des Kindes aufzukommen. r

Die WHW.-Patenfchaft ist der lebendigste Aus- druck der Volksgemeinschaft. Aeltere nehmen tätigen Anteil an dem Schicksal der Jugend, auf der die Zukunft unseres Volkes ruht.

Die Ortsgruppen des Winterhilfswerkes des deut­schen Volkes weisen Schützlinge, die von Paten be­treut werden, gerne zu.

Reichsbund Volkstum und Heimat,

Landschaft Rheinfranken Rassau Hessen.

Durch die AufführungHessisch' Volk bei Sang und Tanz" sind weite Kreise unserer Volksgenossen auf die Bestrebungen des Reichsbundes aufmerksam gemacht worden. Die Pflege des Volksliedes und der Volkstänze, die Fürsorge für die Erhaltung der Trachten und der Sitten des wurzelechten Bauern­tums sind aber nicht die einzige Aufgabe des Reichs­bundes Volkstum und Heimat. Er ist in der gleichen Weife bemüht, die heimische Natur mit ihren Wal­dern und Fluren zu schützen, er tritt für die Erhal­tung der Bauten und geschichtlichen Denkmäler ein, die gesamte Volksbildung sucht er mit dem Geiste des Heimatgedankens zu durchdringen, und auch der Tierschutz wird in vollem Umfange von ihm gepflegt.

An dieser großen Arbeit, die den Sinn hat, alle wertvollen Kräfte von Heimat und Volkstum, von Blut und Boden unter einheitlich nationaksoziali-

morgigen Donnerstag vollendet Pfarrer i. R. Mulmig Hainebach sein 80. Lebensjahr. Der Mar wurde in Gießen geboren als Sohn des 'siyTmasiallehrers Dr Johann Heinrich Hainebach : in! feiner Ehefrau Marie, geb. Hahn. Nach Voll- Irbung seiner Studien fand er im Jahre 1882 in Dittersbach im Odenwald feine erste dienstliche Ver- : so?Dung, zwei Jahre später wurde ihm die dortige siii-rstelle übertragen. Im Jahre 1886 kam er als ' ßirrer nach Bauschheim, 1898 nach Wersau, 1903 Tod Großen-Linden, wo er zweiter Pfarrer und jWsich Pfarrer von Allendorf a. d Lahn wurde.

Jahre 1915 wurde ihm die Pfarrstelle in Leih- Ifcrn übertragen, hier wurde er Nachfolger bes i vc kurzem dahingeschiedenen Kirchenrats Strack. ; trat er in den Ruhestand, den er seither in kirr Vaterstadt Gießen verbracht hat. Pfarrer . hoiinebach hat der hessischen Landeskirche treu jeisnt und in den Gemeinden, in denen er tätig do durch seine friedliebende Art und die persön- ÖUJU,ulrtSXUClB.yiul u id) Anteilnahme an dem Leben und Ergehen sei- >,p5fQrben ÄU »eiaen M ®emeini>eglieber |-g-nsr«ich gewirkt. Mögen d°^°rd°n zu zeigen, ihn noch gute Jahre des Ruhestandes vergönnt sein.

WaggUNg der evangelischen Kilchen Gelchlastene Briese tragen stets ein Geheimnis in 11 yy y - ö sich, nur fragt es sich, ob em gutes, frohes oder

trübes. Aber es gibt jetzt für jedermann braune frn Einverständnis mit dem Landeskirchenamt geschlossene Briefe, die für jeden, der sie liest, ein Urnen sämtliche Pfarrämter der Landeskirche noch- geheimnisvolles Gluck enthalten.

ras daran erinnert, daß am 18. Januar alle kirch-j Das int) die Losbriefe der Reich swin- iijm Gebäude zu beflaggen sind. Neben den Kir- t e r h i l f e , die pro Stuck^fur^u^^Z^^^f^^

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