findet. fDie meisten großen astronomischen Ent- oeckungen der letzten Zeit sind mit Hilfe der photographischen Platte gelungen!)
Die Photographie hat das erreicht, wonach wir Menschen vergeblich gestrebt haben und streben werden: sie hat über die Zeit gesiegt! Es »ft ganz aleichgültig, ob irgendein Vorgang sehr rasch oder sehr langsam abläuft — die Photographie macht ihn sichtbar. Ihr imponiert weder das für unser Auge unsichtbar langsam verlaufende Wachsen einer Pfanze — das macht sie mit dem „Zeitraffer"
sichtbar — noch die Geschwindigkeit des Blitzes, den man ja schon mit einem ganz gewöhnlichen Apparat aufnehmen kann. Die „Rekordleistung" einer souveränen Beherrschung der Photographie über noch so rasch ablaufende Vorgänge ist kürzlich bei wissenschaftlichen Aufnahmen physikalischer Erscheinungen aufgestellt worden: man kam dabei auf eine Belichtungszeit von einer Millionstel Sekunde! Ist es bei einer solchen Leistung nicht wirklich angebracht, von „Hexenkünsten" der Photographie zu sprechen?
Wirtschast.
Japanische Textilwaren auf dem deutschen Markt.
Keine fühlbare Einwirkung im Textileinzelhandel.
Auf Grund von Feststellungen des Reichsbundes des Textileinzelhandels ergab sich, daß sich im allgemeinen der japanische Wettbewerb auf dem Gebiete der Textilwaren, soweit der deutsche T e x t i l e i n z e l h a n d e l in Frage kommt, noch nicht fühlbar gemacht bat. Vor allem wurden Baumwolle und W o l l m u f s e l i n e für Morgenröcke auf den Markt gebracht. Die Preise hierfür liegen um 30 bis 35 v. H. unter gleichwertiger deutscher Waren. Eine Zeitlang tauchten bei Hamburger Großhändlern billige Herrensocken und Handschuhe auf, ebenso kleine Tischdecken, die jedoch infolge ihrer geringen Qualität bald wieder verschwanden. Vorübergehend wurden über England Makkojacken mit langen Aermeln zu 45 P f. angeboten. Aus Berlin wurde berichtet, daß eine japanische Firma Nessel und andere Textilien bei sechsmonatiger Lieferfrist 30 v. H. unter den deutschen Prei- s e n anbietet. Die angebotenen Stücke weichen jedoch von den in Deutschland gängigen Sorten ab, so daß sie für den deutschen Markt nicht in Frage kommen. Nach anderen Angaben liegen die Preise 10 bis 15 v. H. unter den deutschen. Am empfindlichsten scheint sich der japanische Wettbewerb bei den Handstickereien und Taschentüchern auszuwirken, die zu einem Drittel der deutschen Herstellungskosten angeboten werden.
*
* Veränderungen in der Verwaltung der Hapag-Lloyd-Union. Die Vorsitzenden der Aufsichtsräte von Hapag und Lloyd teilen mit: Der Vorsitzende des Vorstandes der Hamburg-Amerika-Linie, Herr M. O b o u s s i e r, scheidet auf seinen Wunsch am 1. Januar 1935 aus dem Vorstand der Gesellschaft aus. Ferner sind die Herren Marius B o e g e r und Dr. Leisler K i e p von ihren Aemtern als Mitglieder des Aufsichtsrates zurückgetreten. Außer diesen Veränderungen und dem Ausscheiden der Herren Dr. D e t e r s , Stadtlaender und Ritter haben weitere Veränderungen in der Leitung der Hapag-Lloyd- Union nicht stattgefunden. Alle darüber hinaus- gehenden, von einem Teil der ausländischen Presse angestellten Kombinationen entbehren jeder Grundlage.
* Verkauf von festen Brennstoffen nur nach Gewicht. Dem Reichskommissar für Preisüberwachung ist eine Reihe von Nachrichten zugegangen, nach denen der Verkauf von festen Brennstoffen verschiedentlich nicht nach Gewicht, sondern nach dem Stückpreis erfolgt. Bei einem solchen Verkauf sind Verluste und Ueberteuerung für die Bevölkerung zu besorgen. Ilm die Bevölkerung davor zu schützen, hat der Reichskommissar für Preisüberwachung eine Verordnung erlassen, nach der £yr Verkauf von Steinkohlen, Steinkohlenkoks, Steinkohlenbriketts, Braunkohlen, Braunkohlenbriketts, Grudekoks sowie aus diesem hergestellter Briketts oder bayerischer Pechkohle und der aus dieser hergestellten Briketts nur nach Gewicht erfolgen darf. Zuwiderhandlungen werden mit Gefängnis oder mit Geldstrafe b e st r a f t.
frankfurter B»"rse.
Mklagsbörfe: Aktien schwächer.
Frankfurt a. M., 15. Nov. Im Vergleich zu der eher festeren Vorbörse eröffnete die amtliche Börse für den Aktienmarkt enttäuschend. Obwohl das Angebot in den meisten Fällen nur Mindest- beträge ausmachte, drückte es bei der herrschenden Geschästsstille und -Unlust verhältnismäßig stark auf die Kurse, zumal von einer Aufnahmeneigung kaum etwas bemerkt wurde. Die Kulisse übte weiter Zurückhaltung, da Anregungen fehlten. Die aktive Außenhandelsbilanz hinterließ nur wenig Eindruck. Die Stimmung war recht unsicher, da man bei den Abgaben Exekutionen vermutete.
Das wenige Kaufinteresse hat sich dagegen vorwiegend wieder dem Rentenmarkt zugewandt, der im ganzen eine freundlich Haltung zeigte, obwohl die Umsatztätigkeit auch hier kein größeres Ausmaß erreichte. Die Altbesitzanleihe eröffnete
mit 103,65 v. H. unverändert. Lebhafteres Geschäft hatten jedoch späte Reichsschuldbuchforderungen mit 97 (plus 0,40 v. H.), auch Kommunal-Umschuldung und Zinsvergütungsscheine lagen je 0,13 fester. Stahlverein-Bonds waren mit 84,25 nur knapp gehalten. Zertifizierte Dollar-Bonds nannte man etwas fester.
Der Aktienmarkt hatte durchschnittliche Kursrückgänge von 0,50 bis 1 v. H. Don chemischen Werten gaben Farbenindustrie 1 v. H., Deutsche Erdöle 2 v. H. und Scheideanstalt 0,50 v. H. nach, Rütgerswerke lagen gut behauptet. Elektrowerte lagen etwas uneinheitlich. Während AEG. 0,13 o. H., Schuckert 0,25 v. H. und Lahmeyer 0,90 v. H. anzogen, büßten Licht & Kraft 1,13 v. H., Siemens 0,75 v.H. und Geffürel 0,50 v. H. ein. Montanwerte verkehrten zumeist schwächer, nur Phönix waren um 0,25 v. H. gebessert. Stärker gedrückt waren Ilse Genuß mit minus 2,75 v. H., sonst verloren Harpener und Mannesmann je 0,50 o. H., Klöckner und Rheinstahl sowie Stahlverein je 0,25 v. H., und Gelsenkirchen 0,65 v. H. Von Verkehrswerten gingen AG. für Verkehr um 1,25 v. H., Hapag um 0,25 und Nordd. Lloyd um 0,50 v. H zurück. Schwächer eröffneten außerdem u. a. Ce- ment Heidelberg (—0,75 v. H.), Bank für Brau- industrie (— 1 v. H.), Zellstoff Aschaffenburg (—1,50 v. H.). Reichsbank und Hanfwerke Füssen lagen unverändert, Kaufhof und Deutsche Linoleum gaben je 0,25 v. H. nach. Kunstseideaktien konnten sich etwas befestigen, Bemberg plus 0,75 v. H. und AKU plus 0,25 v. H.
Im Verlaufe blieb das Geschäft auf allen Marktgebieten gering. Auch am Rentenmarkt sind die Umsätze merklich zusammengeschrumpft, doch bestand zu den Anfangskursen eher noch Nachfrage. Am Aktienmarkt unterlagen die Kurse kleinen Schwankungen, ohne sich aber stärker verändert zu haben. Hanfwerke Füssen lagen mit 47,50 bis 46,50 schwach. Farbenindustrie hielten sich bei ca. 136.
Der Pfandbriefmarkt zeigte bei kleinem Geschäft zumeist gut gehaltene Kurse, Liquidationspfand, briefe lagen ganz einheitlich. Weiter unregelmäßig lagen auch Stadtanleihen, wobei sich teilweise Erhöhungen bis zu 1 v. H. ergaben. Stadtanleihen und Auslandsrenten waren sehr ruhig und kaum verändert. Deutsche Pfandbriefe holländischer und englischer Tranche lagen erneut um 1 bis 1,50 v. H. chwächer.
Tagesgeld war angesichts des Medios und des Steuertermins stark gesucht, so daß eine weitere Erhöhung um 0,50 auf 4 v. H. eintrat.
Abendbörse: sehr still.
Auch im Abendbörsenverkehr blieb die Unternehmungslust allgemein gering, das Geschäft nahm einen sehr stillen Verlauf. Nach der Abschwächung von heute mittag war die Grundstimmung indessen eher etwas freundlicher, da sich die Außenhandelsziffern etwas besser Geltung verschaffen konnten und auch Auführungen Dr. Schachts gegen eine Entwertung der Währung einen günstigen Eindruck hinterließen.
Gegen den Berliner Schluß war die Kursgestaltung noch uneinheitlich, doch blieben die Veränderungen mit 0,25 bis 0,50 v. H. nach beiden Seiten gering. Relativ fest lagen am Schiffahrtsmarkt Hapag mit plus 0,75 v. H., Farbenindustrie lagen mit 136,40 v.H. unverändert, während Scheideanstalt und Metallgesellschaft je 0,50 v. H. nachgaben.
Am Rentenmarkt zeigte sich etwas Nachfrage nach 6-v. H.-Stahloerein-Bonds zu 84,65 (84,25) v. H. Sonst blieben die Mittagsfchlußkurfe unverändert. Von fremden Werten lagen 4-v.H.- und 3,50-v.H.- Schweizer-Bundesbahn mit 179 bzw. 168,50 behauptet.
U. a. notierten: Altbesitz 103,25, 6-v. H.-Frankf.- Hyp.-Bank Gold R 1—4 92,75, Braubank 109,50, Reichsbank 142, Gelsenkirchen 56,25, Kali Aschers- leben 109, Phönix 44,25, Rheinstahl 87,75, Stahlverein 37,75, AKU. 58,13, Bekula 139,50, Scheideanstalt 207, Licht & Kraft 116, IG.-Farben 136,40, Geffürel 105,50, Holzmann 74, Lahmeyer 118, Metallgesell- schäft 80, Rheag 99, Schuckert 92,25, Siemens 135,25, Relchsbahnvorzugsaktien 113,40, Hapag 26,75, Norddeutscher Lloyd 28,75.
Jranffurfer Schlachkviehmarkl.
Frankfurt a. M., 15. Nov. Auftrieb: Rinder 61 (gegen 12 am letzten Donnerstagsmarkt), davon 37 Ochsen, 1 Bulle, 11 Kühe und 12 Färsen. Zum Schlachthof direkt: 18 Ochsen, 7 Kühe und 2 Färsen. Kälber 952 (819), Schafe 443 (280), Schweine 400 (385). Notiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in RM.: Kälber Sonderklasse —, andere a) 51 bis 56, b) 41 bis 50, c) 35 bis 40, d) 26 bis 34. Lämmer und Hammel b2) Weide- mafthämmel 35 bis 36, c) mittlere Mastlärnrner und ältere Mafthärnmel 31 bis 34, d) geringere Lämmer und Hämrnel 28 bis 30. Schafe e) beste
31 bis 33, c) 23 bis 30, d) geringe 15 bis 22.
Schweine al) 53, a2) 52 bis 53, b) 50 bis 53,
c) 48 bis 53, d) 46 bis 51. Im Preisvergleich zum
letzten Donnerstagsmarkt lagen geringe Kälber und Schafe 4 bis 5 Mark niedriger, gute Hämmel gaben 1 RM. nach, beste Kälber sowie Schweine blieben unverändert. Marktverlauf: Kälber ruhig, ausoer- kauft. Hämmel rege, geräumt. Schafe ruhig, Ueber- stand (24 Stück). Schweine ruhig, ausverkauft. Rinder wurden nicht notiert, es verblieb ein Ueber- stand von 34 Ochsen, 2 Kühen und 8 Färsen.
Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren: Beschickung des Fleischgroßmarktes: 1266 Viertel Rindfleisch, 195 ganze Kälber, 62 ganze Schafe, 729 Schweinehälften und 2 Stück Kleinvieh. Preise pro 50 kgf in RM.: Ochsenfleisch b) 58 bis 62. Bullenfleisch b) 54 bis 56. Kuhfleisch b) 42 bis 48, c) 28 bis 38. Färsenfleisch
b) 58 bis 62. Kalbfleisch c) 66 bis 72, d) 58 bis 64, Hammelfleisch b) 70 bis 75. Schweinefleisch b) 72 bis 75. Roher Speck hiesiger Schlachtung unter 7 cm 80 bis 83, Flomen 90. Marktverkauf: ruhig.
Schweinemarkt in Grünberg.
+ Grünberg, 15. November. Der heutige Schweinemarkt zeigte einen Auftrieb von 380 Ferkel. Folgende Preise wurden erzielt: sechs Wochen alte Ferkel 13 bis 15 Mark, sechs bis acht Wochen alte 15 bis 18, acht bis dreizehn Wochen alte 18 bis 22 Mark. — Marktverlauf: Bei lebhaftem Handel wurde der Markt ausverkauft.
Schweinemarkt in Alsfeld.
* Alsfeld, 15. Nov. Der gestrige Schweinemarkt in unserer Stadt war mit 382 Ferkeln zum Verkauf beschickt. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 10 bis 15 Mark, 8 bis 10 Wochen alte Tiere 15 bis 20 Mark.
Martinimarkt in Nidda.
Et) Nidda, 15. Nov. Gestern fand hier der Martinimarkt statt. Sowohl der Schweine- als auch der Krämermarkt waren gut besucht. Auf dem Schweinemarkt waren 335 Tiere auf» getrieben, die sämtlich abgesetzt wurden. Es kosteten 6 Wochen alte Ferkel 13 bis 16 Mark, 8 Wochen alte Tiere 22 bis 24 Mark pro Stück.
Der Krämermarkt war bis in die Abendstunden sehr besucht. Es waren alle Verkäufer sichtlich zufrieden. Dieser Krämermarkt entwickelt sich immer mehr.
Die Konjunktur im Herbst 4934.
Der wirtschaftliche Tätigkeitsgrad in Deutschland hat sich, nach dem Konjunkturinstitut, während der letzten Monate weiter erhöht. Die Zahl der „regulär" Beschäftigten war mit 15,26 Mill, im September größer als je während der drei letzten Jahre. Das Einkommen der Lohn- und Gehaltsempfänger, sowie die Kaufkraft des Gewerbes und der Landwirtschaft haben weiter zugenommen und den Verbrauch nachhaltig gestützt. Die Einzelhandelsumsätze lagen — teilweise allerdings infolge von Voreindeckungen — im August um 13 v. H., im September um 11 v. H. über den entsprechenden Vorjahreszahlen.
In den öffentlichen Finanzen machen sich die entlastenden Wirkungen der Dirtschaftsbele- bung mehr und mehr bemerkbar.
Im Außenhandel und im äußeren Zahlungsverkehr sind dagegen die Schwierigkeiten gewachsen. Die Rohstoffeinfuhr mußte eingeschränkt werden, nur die Fertigwareneinfuhr hat zugenommen. Da sich die Ausfuhr gut behauptet hat, ist der Einfuhrüberschuß fast beseitigt. Rohstoffüberwachung und Einfuhrdrosselung machen sich vor allem in der Textilindustrie, aber auch in anderen Wirtschaftszweigen bemerkbar. In den von der Außenwirt- fchaft weniger abhängigen Branchen konnte sich jedoch der Geschäftsgang im allgemeinen lebhaft entfalten. Dies gilt besonders von der Investitionstätigkeit, die sich seit Iahresmitte in raschem Anstieg dem durchschnittlichen Stand von 1929/30 nähert. Durch die Investitionen wurden Mittel der Kreditmärkte beansprucht, dennoch hat dies nicht zu einer Geldverknappung geführt. Transferaufschub, Lagerabbau und Ertragsbesserung erhöhten die verfügbaren Geldkapitalien. Die Kreditmärkte haben sich daher leicht verflüssigt.
Die industrielle Produktion im ganzen hat sich gegenüber dem vorigen Vierteljahr gehalten, gegenüber dem Vorjahre ist sie um rund ein Fünftel gestiegen.
In der Weltwirtschaft hat sich die Wirtschaftstätigkeit seit dem Sommer teilweise erheblich abgeschwächt. Die Industrieproduktion ist fast wieder auf den Stand von Ende 1933 gesunken. Die Preise der industriell erzeugten Rohstoffe stagnieren.
Der Welthandel hat sich in den Sommermonaten kaum mehr erweitert.
Der Menge nach liegt er nur wenig über dem Vorjahresstand. An den Aktienmärkten herrschten Baissetendenzen vor. Die Rentenkurse sind im allgemeinen seit dem Frühjahr nicht weiter gestiegen. Der Hauptherd dieser Störungen liegt in den Vereinigten Staaten von Amerika, wo im Verlauf des Sommers ein heftiger Rückschlag eingetreten ist. Auch in Großbritannien ist der Aufschwung ins Stocken geraten. Erneut verschlechtert hat sich die Lage in den Goldblockländern, deflationistische Maßnahmen haben ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit nur wenig verbessert, zumal die weitere Entwertung des britischen Pfundes und der mit ihm verkoppelten Währungen die Weltmarktpreise, in Gold gerechnet, teilweise ebenfalls gesenkt hat.
Die Weltwirtschaft leidet auch darunter, daß I Deutschland trotz des anhaltend hohen Standes 1
seiner Binnenkonjunktur die Einfuhr zu drosseln gezwungen ist.
Die üßeltagrarmärfte jedoch sind, durch den ungünstigen Ernteausfall, stark entlastet worden. Die Weltmarktpreise der wichtigsten Agrarerzeugnisse liegen beträchtlich hoher als im Frühjahr. Gleichzeitig hat sich die Zahlungsbilanz und die Kreditlage der meisten Agrarländer weiter verbessert. Damit wird der weltwirtschaftliche Agrarraum auch für die Einfuhr von Industrieprodukten aufnahmefähiger.
2. Klasse 44. Preußisch-Süddeutsche (270. Preuß.) Staats-Lotterie
Ohne Gewahr Nachdruck verboten
Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden ____________Abteilungen I und H
1. Ziehungstag 14. November 1934
Ön der heutigen Vonnittaasziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
2 Gewinne zu 3000 M. 199395
14 Gewinne zu 1000 M. 29100 148552 1 78482 184484 341671 342747 396616
30 Gewinne zu 800 M. 19564 30911 87535 89751 154850 207879 238834 238927 254757 292399
313357 329172 348334 370677 376670
40 Gewinne zu 500 M. 17362 18619 24512 54848 68385 95594 111742 116852 140287 169949
177070 203367 227366 249047 250631 254741
260493 273532 278650 367489
174 Gewinne zu 300 M 2008 6635 8302 17324 20817 26663 30469 34629 42546 44745 51191
89550 92275 93269 98103 109990 111358
132185 147686 165616 189837 219577
263139 286268 320345 369625 380669
397019
127728 144182
161825 187788 209176 252072 283182 317760 352504 380316 396529
133147
155656
165619 193621 229368
268445 287906 340492
373096
381390
133369 167151 166442 196145 232439 269380 f 00664
40940 376017 386889
134023 158242 170449 205616 241331
278564 304617 345937 376602 388671
64428 66595 72302 72607 75172 83602 86151
-------------------- ------ ------ 120468
141272 161087 182685 208078
244373 281953
317632
352316
380106
389203
In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
2 Gewinne zu 60000 M. 66031
2 Gewinne zu 10000 M. 342091
4 Gewinne zu 3000 M. 16471 22670
6 Gewinne zu 2000 M. 161823 153538 314868
8 Gewinne zu 1000 M. 4386 176399 190709 366602
20 Gewinne zu 800 M. 8763 23164 35268 64487 91723 160190 213015 310274 380233 396001
44 Gewinne au 600 M. 8991 13656 18684 37320 37658 66643 98779 99951 122939 131271 131910 136962 139481 172886 257366 269203 260486 262193 306445 363624 372443 385628
144 Gewinne zu 300 M. 9861 12173 12796 15047 21344 32334 39944 46318 67162 62997 66833 74924 79008 93867 103134 107276 109869 118754 119675 123347 133045 139855 142132 143168
146455 147243 168771 169996 166148 169476
183321 189152 196908 208463 218172 221187
224058 225590 228940 232623 236058 236926
238453 259202 264165 272392 275730 281686
284123 285866 295578 302147 302707 306494
329522 333233 335804 336635 340615 353265
354385 354881 356536 362091 366168 367134
371374 376217 377766 380673 381934 396908
20 Tagespramie«.
Auf jede gezogene Nummer sind zwei Prämien zu fe 1000 RM gefallen, und zwar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II:
30799 165817 196015 239304 316485 824368
335351 366578 387255 395262
Kurszettel der Berliner und frankfurter Börse
tierim
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2IL
14.11- | 15-11.
14-11-
15-11-
26,25
26,75
26
136-4
136,4
74.5
74
Banknoten.
0
30,25
7,25
133,5
133,13
12,25
12,13
8
8
8,3
ManueSmann-Röhrer»
71
Sie hinter den Papteren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt
5 v.H.
27-4
1,25
81,25
98,75
56,25
102,25
26
24,5
136,4
207
88,25
37.4
80
74
109
134
88,25
93,9
80,5
2,442
57,91
55,29
12,38
16,34
167,68
21,08
62,23
o 0
26,65 140
99,75
117
72,75 106,5 98,5
92 136 118
81,5
100
56,75
103
69,5
71-75
142
69-75
71,75
142
Schlußk. Mittagbörse
81
98,5 56,75 102,5 73,65
0
0
0
0 .10 . 0
0
0
0 v
0 0
9 0 0
0
30,25
217,75
137
208
88,5
37,25
58,13 134
45.5 62
29,25
76-75
94
68,25
26,25 139,5
99,5
116 72,5 105,5
99 92,25 135,25
118
26,65 139,75
99,5
116,4
71,5 105,75 99,25 92.25
135 118,75
28,75
75,5
94
67,75
64,11
80,81
34,40
28,9
76.5
94 68-25
27,5 83 U4,5
45 59,75
100 58,13
134
45 61,25 117,5 45-75
60 84,25
30 217,9 160,5
133
28,75
75,5
94
67,75
69,75
71
142
81 98-65 56-65 102-5
74 142,5 117-5
69,75
71
142
88
94,25 82-25
45.25
60
7
4
33,75
116,75
71 n« 75
26,5
140
99,25
117,5
73
106,65
99 92-5
136
118,75
58,13
134,75
45,5
60,25
63,85
80,59
33,80
.... 6 .... 6 .... 0 .... 0
116,25
71,5 72
27 1,25
7,5 7-25 7,13
100,5
58,4 134,75
45,5
60,75
117,13
44,65
60
83,25
30,5
217,9
160 132,75
4.3
6,95
3,9
27
1,2
7,5
7,25
7,13
12
27,5
1,15
7,6
7,13
I. ®. Farben-Jnoustrie
ScheideanstaU........
Goldschmidt Rütgerswerke MetaUgesellschast
8
4,3
6,8
4
33,5
119 71 72
28;
83 |
1851
.rrannur u. jji.
8
4-?
6,8
4,075
33,65
Philipp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg (Sementtoed Laristadt..
0| 74,5 I o|l°9,75|
Daimler Motoren .... Deutsche Linoleum... Lrenslein L Koppel .. Leonhard Tietz......
Chade ..............
Aecumulatoren-Fabrik SontKBummt.......
Gritzaer....................oi
Mainkrastwerke Höchst a.M.... 41
Süddeutscher Zucker ........ 8|
A-E-G. ............ o
Bekula.....................
Eiektr. LteferungSgesellschast... 6
Licht und Kraft ... ........ g
gelten & Guilleaume o
Gesellsch.s.Elektr.Uniernehmung. 6
Rheinische Elektrizität ..... 5
Schuckert L Co............... ß
Siemen- « Halske 7
Lahmeyer L Co
Hamburg-Amerika-Paket 0
Hamburg-Südam. Dampfschiss. 0
Hansa-Dampfschiff...........0
Norddeutscher Lloyd 0
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
Berliner Handelsgesellschaft ... 4
Commerz- und Prkvat°Bank... 0 Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................0
Dresdner Ban! ..........0
Reichsbant 12
Buderus Deutsche Erdöl Gelsenkirchener Harpener.....
"SrJeT 2,462 58,15 55,51 12,42 16,40
168,36 21,16 62,47
Hoesch Nsea—Köin-Neuessen .. 0 Ilse Bergbau ......
Ilse Bergbau Genüsse Klöcknerwerke
Schultheis Payenhofer Aku (Allgemeine Kunstseide) Bemberg.................
Zellstoff Waldhof Zellstoff Aschaffenburg Dessauer GaS.............
4% Oesterreichtsche Goldrente.... 4,20% Oesterreichtsche Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 V/i% be5gl. von 1913 .......
6% abgeit. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Serie l.....................
Datum
4% desgl. Serie 11 ............
5% Rumän. veretnh. Rente v. 1903
4^%Rumän.veretnh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente .. 3)4% Anatolier
Amenkani>ct>e Roten..............
Belgische Noten..................
Dänische Noten Englische Noten Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, 4 100 Schwing Rumänische Noten ...............
Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten Ungarische Noten -
«Ä' E«. furt börse kur-
27,5 | -
M , 185
;vranrun a. )Ji.
Äerlin
Schluß- kurs
Schluß!. Abendbörse
Schlußkurs
Schluß!. Mittag- börie
Datum
14-11-
15-11-
14-11-
15-11-
Mansfelder Bergbau .. Kolswerke...........
...... 0
.......0
75,5
75,25
75,75
91,65
75,25 91
Phönix Bergbau......
....... 0
44
44,25
44
44,5
Rheinische Braunkohlen
.....10
214
213
213,5
213,5
Nheinstahl...........
87
38
12
110
87,75
37 75
12
109
86,5
38
11,5
119,4
87,4
37,9
12,13
109,95
Bereinigte Stahlwerke. Otavi Minen ........
......0
Kaliwerke Aschersleben.
......6
Kaliwerke Westeregeln .
......6
109
109
108,5
109
Kaliwerke Salzdetfurth
....
145
149
146,25
148,25
Rrannur a. Jf(.
L)ern..
Schlußkurs
Schluß!. Abend- börse
Schluß- kurü
Schlußk. Mittag- börse
Datum
14-11-
15-11-
14-11.
15-11-
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
96
96,75
96-4
96,4
6% ehem.7% Dt.Reichüanl.v.l92L
—
6%% Doung-Anleihe von 1930 ..
—
95,1
95
95,5
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mll
Auslos.-Rechten .............
103,65
103,25
103,65
103,13
Desgl. ohne Auslos.-Rechte......
—
6% ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929
(rückzahlb. 102%)............
96
96,25
96
96,25
6% Hess. Landesbank Darmstadl
Gold R. 12.................
93
93
—
93
6¥i% Hess. Landes-Hypothekenbank Darmstadt Ltg ui.........
—
93
_
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
AuSlos.-Rechten .............
—
—
_
Deutsche Komm. Sammelabl. An-
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
100,9
100,9
101-13
100,9
6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
92,75
92.75
—
_
6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936
92,75
92,75
6Yt% ehem. 4%% Franks. Hyp.- Bank-Ltqu^Psandbriefe.......
93
92,9
6H% ehem. Wi°/o Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....
93,75
93,75
93,75
93,5
6% ehem. 8% Pr. Landespfandbriefanstalt, Pfandbriefe R. 19
94-75
94,75
94-75
94,75
6% ehem. 7% Pr. LandeSpsank briefanstalt, Pfandbriefe R. 10
94-75
94,75
94,75
94 75
Steuergutsch. Verrechnungskurs.
102-5
102,5
102,5
102,5
14-November
15-November
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Meld
Ärie'
Geld
1 Srlr
Buenos Atre-.
0,629
0-633
0,629
0,633
Brüssel-----
58,17
55,29
58,17
58,29
dtto de Jan. .
0-204
0-206
0,204
0,206
Sofia......
3-047
3-053
3,047
3,053
Kopenhagen.
55-51
55-63
55,44
55,56
Danzig.....
81-02
81,18
81,07
81,23
London .....
12,435
12,465
12,415
12,445
HelsingforS..
5-485
5,495
5,485
5,495
Paris ......
16,38
16.42
16,38
16,42
Holland ....
168,10
168-44
168,10
168,44
Italien.....
21,30
21,34
21,30
21,34
Japan ......
0,725
0,727
0,724
0,726
Jugoslawien
5,694
5.706
5,694
5,706 .
Oslo.....:
62-4?
62,59
62,39
62,51
Wien.......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon...
11,285
11,305
11,28
11,30
Stockholm...
64-10
64,22
64,02
64,14
Schweiz ....
80,65
80-81
80,77
80,93
Spanien....
33,97
34-03
34,00
34,06
Prag.......
Budapest ...
10,375
10,395
10,375
10,395
Neu York ...
2-490
2,494
2,490
2,494
Serlln,15.November
Geld


