DieBekämpfungderSchnakenimSommer
Don Prof. Dr. Merker, Zoologisches Institut der Universität Gießen als leitende Stelle für SchnakenbekZmpfung in Oberdessen.
angebracht und wird dann von den Behörden bet nutzt, wenn die Grundstücksbesitzer säumig waren.
Die Bekämpfung der schon früh im Jahre (Apny oft in ungeheuren Scharen auftretenden Viesenschnaken
(Nachdruck erwünscht!)
Während des Sommers werden die Schnaken als Larven vernichtet. Diese Larven leben zwar alle im Wasser, jedoch bestehen Unterschiede in ihrem Vorkommen. Danach unterscheiden wir Haus-, Wiesen- und Waldschnaken.
Die Hausschnaken entwickeln sich stets in Wassergefäßen in der Nähe menschlicher Wohnungen, die Wiesenschnaken auf überschwemmten Wiesen oder in Wiesentumpeln, die Waldschnaken in Waldtümpeln.
Durch folgende Maßnahmen kann jeder selbst die Schnaken auf seinem Gebiet ohne Ausgaben vernichten:
Die Hausschnaken,
die von Mai bis Oktober entstehen und wovon eine Generation sich in drei Wochen entwickelt, werden so vernichtet:
1. Man kehre alle nicht gebrauchten Gefäße (Blechdosen, Gießkannen u. bgL) grundsätzlich um, damit nicht Wasseransammlungen entstehen. Auch auf verstopfte Dachrinnen und Schmuckgefähe ist zu achten.
2. Die Gießwasserbehälter kippe man alle vierzehn Tage völlig um. Dadurch gelangt die Brut restlos auf die Erde und trocknet aus.
3. Falls die Behälter sich nicht völlig ausleeren lassen, kann man sich durch starkes Durchspülen und gleichzeitiges Ueberfließenlassen des Wassers helfen.
4. Auch durch festsitzende, lückenlose Deckel, mit Hilfe von Sackleinwand u. dgl. kann man verhindern, daß Schnaken ihre Eier in das Wasser ablegen.
5. Die Anwendung von Saprol u. dgl. ist bei unzugänglichen oder nicht entleerbaren Brutstätten
ist unter Umständen schwierig. Am besten sorgt man für Herbst- und Winterbewässerung der Wiesen, weil dann die aus den Eiern ausschlupfenden Schnakenlarven zu Grunde gehen. Ist die Früh- jahrsbewässerung unvermeidbar, so sollte sie so gehandhabt werden können, daß das Wasser in bte Gräben zurückfließen kann. Denn vor bem Aus- schlüpfen (bie Entwicklungsbauer beträgt im Sommer nur 10 Tage!) muß bas Wasser mit ber Schnakenbrut in bie Gräben zurückaeflutet sein. Dort ist sie entweber burch Saprol ober burch Stichlinge zu vernichten. Saprol wirb in feinem Sprühregen auf bas Wasser gestäubt, am besten mit Hand- ober Wingertspritze. Wo bie Wiesen nicht sofort entwässert werben können, müßte bie ganze Wasserfläche mit Saprol überschichtet werben.
Auch die
Dalbschnaken
können in Riesenschwärmen auftreten. Sie entstehen ebenfalls früh im Jahr oder den ganzen Sommer über. Sie werden ähnlich wie die Wiesenschnaken vernichtet. In vielen Fällen jedoch entstehen sie in kleinen Tümpeln, die leicht zugeschüttet werden können, mit Stichlingen besetzt oder abgeleitet wev- den können.
Es muß darauf hingewiesen werden, daß in jedem Falle der Vernichtung von Schnaken mit Saprol in Wald und Feld auch viele andere Wassertiere in» Mitleidenschaft gezogen werden. Saprol soll daher nur im äußersten Notfall verwendet werden.
serverbrauch des Waldes gibt die Antwort. Durch jahrelange Messungen ist festgestellt worden, daß die Bäume einen großen Teil des Regens b e - eeits in ihren Kronen auffangen und auf- nehmen. Der Bau ber Krone, bie Form ber Blätter, ber Unterschieb von Laub unb Nabel sinb entscheidend für ben Anteil bes schon in ber Krone hängenbleibenben Wassers. Fichten fanaen schon zwei Drittel, Eichen bie Hälfte, Buchen ein Drittel, Kiefern unb Birken mit ihren schütteren Kronen noch geringere Teile bes Regengusses auf. Aber ungeheuer ist der Wasserverbrauch des Waldes. Ein Quabratmeter • Blattfläche ber Buche verbraucht jährlich 6 Liter, ein Hektar Buchenwald haucht in einem Jahr eine Wassermenge von 1800 bis 2000 Kubikmeter durch seine Blätter in die Luft. Das sind etwa 2 Millionen Liter Wasser. An einem Tage atmen bie Blätter von 1 Buchenwald also rund 5500 Liter Wasser aus. Lautlos trinken die Wurzeln eines geschlossenen Bestandes von 1 Hektar überhundertjähriger Buchen im Laufe eines Jahres einen See von
100 Meter im Quadrat unb 30 $e n H- meter Tiefe. Der Waldbestand ber Erde setzt, wie eine Berechnung in ben „Hamburger Nachrichten" ergibt, alljährlich ein Meer von Wasser m Umlauf das durchschnittlich 10 Meter tief und nut rund 640 000 Quadratkilometern an Flache großer ist als bie Nordsee. t
Im Angesicht solcher Zahlen wird es klar, woher bie plötzlichen Uebrschwemmungen riesiger wa dloser Gebiete Norbafrikas ober Sübwest- unb Subafrikas, ober bas plötzliche Anschwellen ber chinesischen Flüsse kommen. Oft haben biete gewaltigen Fullen grauenhafte Katastrophen im Gefolge, denen Tausende unb Millionen von Menschenleben zum Opfer fallen. Sie alle sinb verursacht burch bas Fehlen von Wälbern in ben Quellgebie- te n. Der Ausgleicher Walb ist nicht da oder 'st vernichtet worben. Uns aber, bie wir unsere Walder schützen, bie wir wissen, daß sie nicht nur Erholungsstätten oder Holzfabriken sind, soll das große Geschenk des Waldes nicht umsonst gemacht worden sein!
Große Tochter im Hause.
Ein halbes Jahr unter Mutters Anleitung. - Hausarbeit und Freizeit. Ein Pflichtenkreis macht Freude.
Von Lotte Scharff.
Konfirmiert und schulentlassen — wie reiht sich die junge Tochter in den elterlichen Haushalt ein? Es ist das eine dringend zu wünschen: daß bie Eltern es möglich machen, nach ben Schuljahren ber Tochter einen richtigen Frei- unb Feriensommer zu gönnen. Zugleich aber soll die Mutter biesen Sommer benutzen, um bie Tochter im Haushalt anzulernen. Im Herbst kann bann bie berufliche Ausbildung begonnen werden.
Das heißt nun nicht, daß dieser Freisommer daheim ganz pflichtenlos verlaufen soll. Das wäre im Gegenteil sehr falsch. Man soll nach der Schulent- lassimg der Tochter brei ober vier Wochen Zeit lassen, in benen sie morgens grünblich ausschlafen und sonst den Tag über tun und lassen kann, was sie mag. Dann aber wird in ihr selber der Wunsch nach einer geregelten Tagesordnung erwachen, und von nun an gibt es wieder Werktage und Sonntage. Je mehr sich die Sonntage von den Werktagen abheben, um so freudiger werden sie begrüßt uno um so schöner werden sie gefeiert werden.
Am Werktag wird man die Tochter etwa um halb acht Uhr aufstehen lassen, möglichst nicht früher, denn sie soll ja immer spüren: es ist ein Erholungssommer, in dem sie auch Kräfte sammeln soll für die Pflichten des Berufs, in den sie später einaeht. Man wird ihr einen, gemütlichen Frühstückstisch zurechtmachen, denn hübsch und behaglich soll es für sie sein, damit sie gerade in diesem Halbjahr ihr Elternhaus noch besonders lieben und schätzen lernt. Das Band muß noch einmal sehr fest geknüpft werden, damit es jede spätere Probe besteht.
Nach dem Frühstück wird die Tochter zunächst ihr Zimmer selber in Ordnung bringen ober, falls sie kein Zimmer hat, ihr Bett machen unb ihre Sachen aufräumen. Hierauf wirb man mit ihr Besorgungen machen; sobalb sie eingeweiht ist, bei wem bie{e unb jene Ware gekauft wirb, soll man sie die Besorgungen allein machen lassen. Das macht ihr Freude unb gibt ihr Verantwortungsgefühl. Wenn sie von ben Besorgungen nach Hause kommt, wirb sie bas Gemüse für bas Mittagessen vorbereiten unb bann auch beim Kochen Helsen. Hierbei
muß die Mutter darauf achten, daß sie sie zunächst die einfachen Dinge machen läßt und ihr diese mit der Zeit allmählich ganz überläßt. Sie soll dann nicht immer daneben stehen, sondern die Tochter allein arbeiten lassen. Denn wenn sie Freude an ber Arbeit in der Tochter wecken will, muß diese das Gefühl haben: dieses und jenes habe ich ganz allein gekocht. Eine wie eine Entenmutter immer besorgt daneben stehende Mutter, die nur dauernd fragt: „Hast du auch das Salz nicht vergessen? Hast du auch keinen Zucker statt Salz genommen?" verdirbt der Tochter die Freude am Tun. Ein achtsames Mädel wird schon von selber nichts arrbren- nen lassen! Unb wenn es gelingt, ein Mittagessen ganz ohne Mutters Hilfe schmackhaft unb nett zu Tisch zu bringen, so wirb ihre Freude groß sein, unb zudem hat sie dann etwas Nützliches für ihr Leben gelernt.
Während des Kochens muß sie den Tisch decken, unb hier muß man sie anhalten, daß sie alles sehr sorgfältig und akkurat hinstellt. Ein lieberlich geheckter Tisch oerbirdt jebem ben Appetit. So viel Zeit muß auch eine vielbeschäftigte Frau sich nehmen, daß sie den Tisch so nett zurecht macht, wie ihre Mittel es irgenb erlauben.
Nach dem Essen wäscht man das gesamte Geschirr ab und hat die Küche dann für ben Abend in Ordnung. Und nun wird Mutter ihre junge Tochter beurlauben. Sie kann spazieren gehen oder lesen, das Abendbrot richtet die Mutter selber. Am Abend wird die Tochter dann noch, falls sie nichts anderes vor hat, ihre Strümpfe stopfen und ihre Wäsche ausbessern. Daß sie bei der großen Wäsche zuspringt, ist selbstverständlich.
Stellt man so eine schulentlassene Tochter für ein halbes Jahr in den eigenen Haushalt ein, so wirb auch bie Hausfrau stark entlastet, was ihr nach all den Jahren ber Pflichterfüllung nicht nur zu gönnen, fonbem auch bitter nötig ist. Die Tochter aber hat einen kleinen Pflichtenkreis, der ihr sicherlich Freude machen wirb unb ihr die nötige Erholung schafft, so daß sie gestärkt und frisch im Herbst sich einem Beruf zuwenden kann, wenn sie nicht im Haus selbst zu bleiben vermag.
Wirtschaft.
** Die Indexziffer der Großhandelspreise. Die Indexziffer der Großhandelspreise stellt sich für den 11. April auf 95,7; sie ist gegenüber der Vorwoche (96,0) um 0,3 v. H. zurückgegan- gen. Die Indexziffern ber Hauptgruppen lauten: Ägrarstoffe 90,2 (— 1,2 v. H.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 90,5 (+ 0,1 v. H.), unb inbustrielle Fertigwaren 114,6 (unveränbert).
Frankfurter Börse.
Behauptet.
Frankfurt a. M., 14. April. Auch zum Wo- chenenbe konnte sich bas Geschäft an ber Effektenbörse nicht beleben, ba einerseits bie Zurückhaltung der Spekulation anhielt und zum andern der Auftragseingang ber Kunbfchaft weiterhin minimal war. Infolge dieser Geschäftsstille kamen auch einige günstige Nachrichten aus der Wirtschaft nicht recht zur Auswirkung. So blieb die Verlängerung des europäischen Stickstoff-Abkommens um ein Jahr selbst auf die Farben-Aktie ohne merklichen Einfluß.
Die Kursgestoltung war wiederum uneinheitlich,
wobei sich die Abweichungen in engen Grenzen hielten. Unter ben stärker oerönberten Kursen ist ber weitere Rückgang ber AEG.-Aktien um 1,25 v. H., anberseits bie Befestigung von Rhein. Braunkohle um 2,75 v. H. zu erwähnen. IG. Farben eröffneten 0,40 v. H., Th. Golbschmibt 0,65 o. H. höher. Am Elektromarkt gaben Elektr. Lieferungen 0,50 v. H., Schlickert 0,25 v. H. nach, Gesfürel zogen um 0,65 v. H. an. Am Montanmarkt setzten Klöckner 0,25 v. H. höher, Stahlverein unveränbert, bagegen Rheinstahl unb Mannesmann je 0,75 v. H. schwächer ein. Verkehrs- unb Schiffahrtsaktien erfuhren eine neuerliche Senkung bis 0,75 v. H. Kunstseibe- attien lagen uneinheitlich: Aku plus 0,50 v. H., Bemberg minus 1,13 v. H. Auch Zellstoffwerte unregelmäßig, Aschaffenburger 1,25 v. H. höher, dagegen Waldhof 1,25 v. H. schwächer. Sonst eröffneten Reichsbankanteile 0,50 v. H. Daimler 0,25 v. H. leichter, Eement Heidelberg auf den bereits gemeldeten Rekord-Zementabsatz erneut 0,50 v. H. fester.
Renten lagen ebenfalls still, deutsche Anleihen nachgebend, Neubesitz 22,80 (22,90), Altbesitz 95,50
(95,75), späte Reichsschuldbuchforderungen unverändert 94,50, 6proz. Stahlverein 72,90 (72,75). Urn- getauschte Dollar-Bonds lagen unregelmäßig, jedoch ohne größere Veränderung. Von fremden Werten Goldmexikaner etwas leichter.
Auch im Verlaufe blieb die Kursbildung ungleichmäßig bei stillem Geschäft. Farbenindustrie wiesen etwas größere Umsätze auf: 140,90—140,75—140,90— 140,50. Schwächer lagen noch Aku (—1 v. H ), Daimler (—1 v. H.), Nordd. Lloyd (—0,25 v. H.), anderseits AEG. mit plus 0,25 v. H. mäßig erholt, ferner fester Siemens (plus 1,50 v. H ), Mannesmann (plus 0,65 v. H.), Ilse Stamm und Genuß je plus 1 v. H. Im übrigen blieben bie Anfangskurse behauptet. — Am Rentenmarkt Neubesitz auf 22,95 erhöht, später wieber 10 Pf. leichter. Staatsanleihen waren kaum veränbert, Stabtanleihen lagen uneinheitlich bet Abweichungen bis zu 1 v. H. Golbpfanbbriefe blieben gut behauptet, Liquiba- tionspfanbbriefe unb Kommunal-Obligationen gaben bis 0,50 v. H. nach. Tagesgelb blieb zu 3,25 v. H. leicht unb unveränbert.
Frankfurter Butternrarkt.
Frankfurt a. M., 14. April. Die mit Wirkung vom 11. April von ber Reichsregierung Zur Hebung bes Absatzes angeorbnete Ermäßigung ber Butterpreise um 5 Mark pro 50 Kilogramm konnte sich in ber kurzen Zeit noch nicht auswirken, vielmehr blieb bie Nachfrage gering, boch rechnet man bereits in wenigen Tagen mit einer Belebung bes Geschäftes. Die Zufuhren In beutfcher Butter waren knapp, hollänbische staub ausreichenb zur Verfügung. Der Großhanbels-Einstanbspreis stellt sich nunmehr auf 127 Mark sowohl für hollänbische, als auch für beutsche Markenbutter. Deutsche Molkereibutter kostete 123 bis 125 Mark per 50 Kilogramm.
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. M., 14. April. An ber nach bem Osterfest eingetretenen Geschäftsstille hat sich bis heute nur wenig geänbert. Der Großhanbel nimmt nur laufenb kleine Mengen auf, zumal auch ber Absatz beim Kleinhanbel noch nicht wesentlich flotter geworben ist, lebiglich billige Sorten sinb gefragt unb knapp. Auf Grunb ber verschobenen Maßnahmen ber Reichsregierung zur Unterbinbung brürfenber Auslanbsangebote blieb bie Stimmung fest, unb bei normalen Zufuhren blieben bie Preise für beutsche Eier unveränbert, währenb sie für Hvllänber unb Flanbern mäßig erhöht würben. Als Großhanbels -Verkaufs preise notierten in Pfennig pro Stück frei Frankfurt a. M.: Deutsche Frischeier Kl. S 10, Kl. A 9V2, Kl. B 9, Kl. C 8V2. Hollänber unb Flanbern Kl. S 93/«, Kl. A 9'/«, Kl. B 83/«.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 16. April. Um 10 Uhr war folgenbe Marktlage: Vorauftrieb: 1356 Rinber (426
Ochsen, 83 Bullen, 426 Kühe, 389 Färsen), 599 Kälber, 32 Schafe, 3915 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 25 bis 35 Mark, Bullen 24 bis 30, Kühe 13 bis 29, Färsen (Kalbinnen) 24 bis 34; Kälber 28 bis 51, Hümmel 30 bis 36, Schweine 32 bis 41 Mark. Marktverkauf: Rinder unb Schweine ruhig, Kälber, Hümmel unb Schafe mittelmäßig.
Dorfschulen sollen Kindergärten errichten?
Sv plant es bas Mütterhilfswerk, unb zwar sollen hier nicht Dorfkinbergärten errichtet werben, wie sie aus früheren Zeiten, aus Einrichtungen ber freien Wohlfahrtspflege bekannt sinb. Diese Kin- beraärten nahmen die noch nicht schulpflichtigen Kinder der ßanbarbeiterfrauen auf. Jetzt hat Professor Kade, bekannt als Führer ber deutschen Landschulreformer, neue Pläne über Dorfkinber-
Spenden für die NSV.
werden eingezahlt auf Konto 7!r. 4513 bei der Bezirkssparkasse Gießen.
gärten bekanntgegeben und in seinem Arbeitskreis bereits organisiert. Danach schicken bte Landarbeiter-, bte Siedler-, Handwerkerfrauen des Dorfes unb bie Bäuerinnen, bie nicht über Hilfskräfte verfügen, bie kleinen Kinber mit ben größeren zusammen in die Dorfschule. Hier werben sie unter Leitung bes Lehrers ober auch ber Lehrerin, wo eine solche in ber Dorfschule amtiert, von größeren Schulmädchen in einem bejonberen Raum, im Sommer im Schulgarten, beaufsichtigt. Die größeren Schülerinnen lernen hier ihre späteren Mütterpflichten kennen. Anschließenb an bie Erlebnisse in ben Kinhergartenstunben wirb im Unterricht Kinber- unb Säuglingspflege besprochen. An ben Kinber- garten schließen sich Schulgarten- und Kücheneinrichtungen an, unb von ber praktischen Unterweisung in diesen ausgehend, kommt man zum Ausbau der ländlichen Mädchenfortbildungsschule. So sehen wir auch die Landschule ergriffen von der lebendigen Unterrichtsweise des Dritten Reiches, die ben jungen Menschen nicht mit mechanischem Wissen belastet, fonbem ihn innerlich erst einmal seine Umwelt, die Gemeinschaft, erleben läßt unb von hier aus mit Geschichte, Kultur unb mit ber Sagen- unb Kunstwelt seiner Heimat vertraut macht.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Zistern geben die Höhe bei zuletzt belchlvssenen Dtotbenbe an. — Relchsbankbiskont 4 o H Lomdarbzinsfuß 5 v. H.
Frantfur, a. Dl.
Berlin
Frankfurt d.UI.
Berlin
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Dalum
13.4.
14.4
13-4.
14-4.
Datum
134.
14-4
134.
14-4.
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Desgl. ohne SuSlof.-Rechte......
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94,5
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Datum
13-4.
14.4-
13-4.
14.4.
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Kaliwerke Westeregeln........5
Kaliwerke Salzdetfurth..... 7%
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Gchetdeanstalt........... 9
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Zellstoff Aschaffenburg .......O
Dessauer Gas ..............7
Daimler Motoren............O
Deutsche Linoleum...........O
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Leonhard Tietz .............. o
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Aerumulatorew-Fabrü........O
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13- April
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Prag.......
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10,38
10,40
BudapeH ...
—
—
——
Sofia......
3,047
3,053
3,047
3,053
Holland ....
169,38
169,72
169,38
169,72
OSlo.......
64,84
64,96
64,74 .
64,86
Kopenhagen.
57,59
57,71
57,54
57,66
Stockholm...
66,58
66,72
66,38
66,52
London .....
12,905
12,935
12,885
12,915
Buenos Aires
0,630
0,634
0,629
0,633
Neuyork....
2,502
2,508
2,502
2,508
Brüssel.....
58,54
58,66
58,47
58,59
Italien.....
21,42
21,46
21,32
21,36
Parts ......
16,50
16,54
16,50
16,54
Schweig....
80,95
81,11
80,92
81,08
Spante»....
34,22
34,28
34,24
34,30
Danzig.....
81,57
81,73
61,60
81,76
Zapan ......
0,761
0,763
0,759
0,761
Rio de I-m. .
0,214
0,216
0,214
0,216
Iugostawie».
Ltiiabo» ....
5,664
5,676
5,664
5,676
11,75
11.77
11,73
11,75
Banknoten.
Berlin, 14.April
Geld
Äries "
2,455
2.475
Belgische Noten..................
58,31
58,55
1?" 84
12^0
Französische Noten
16*46
16*52
Ififi 46
Norwegische Noten ..............
64,57 .
64'83
Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling
Rumänisch« Noten...............
—W
—
Schwedische Note» ..............
66,22
66,48
Schweizer Noten.................
80 74
Spanische Note».................
34»24
nnarrische ÄOtiB miiiinrni m


