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Handlungen Ausdruck und überließ es dem Turnrat, die erstrebte und zu begrühende Ver­einigung in jeder Weise zu fördern, dabei aber zu beachten, daß der neue, aus dem Zusammenschluß entstehende Verein auf eine ge­sunde Grundlage gestellt wird.

Unter Verschiedenem hörte man, daß die Tennis­abteilung wieder in Tätigkeit treten will, nachdem die Platzfrage demnächst eine Lösung finden wird, und daß die GesellschaftTurnklub" in den Turn­verein aufgegangen ist.

Mit einem Sieg-Heil auf die Führer des Reiches und mit der ersten Strophe des Horst-Wesiel-Liebes wurde die anregend verlaufene Versammlung von dem Vereinsführer geschlossen.

Olympia-Schwimmlehrgang im Gau XII Nord-Hessen der OT. Am Sonntag, 18. 3Jlän, treffen sich die Tur­nerschwimmer zu ernster Lehrgangsarbeit in Gie­ßen unter der Leitung des Gauschwimrnwarts Fr. Sauer (Gießen). Aus jedem Turnkreis nehmen die Kreisschwimmwarte und noch je zwei weitere Turnerinnen oder Turner teil. Der Lehrgang dient der Vermittlung der neuen Wettkampfbestimmun­gen und der praktischen Tätigkeit im Schwimmen und Wasserspringen (Vorbereitung zur Olympiade 1936). Dem Lehrgang geht am Samstag eine Tagung der Turnkreisschwimmwarte voraus.

Gpielveremigung 1900 Gießen.

Treis 1. Jugend 1900 1. Jugend 0:9 (0:5) 1900 1. Jugend benutzte den spielfreien Sonntag zu einem Gesellschaftsspiel gegen die neu zusammen­

gestellte und erstmals spielende Jugend von Treis. Die Gäste konnten das Spiel überlegen gestalten und führten bei Halbzeit bereits mit 5:0 Toren. Nach der Pause wurde im gleichen Tempo weiter­gespielt. 1900 erzielte bis zum Schluß noch vier weitere Tore, während den Gastgebern das Ehren­tor versagt blieb. Treis ließ trotz Niederlage den Mut nicht sinken und hielt, so gut es ging, das Spiel offen. Zu bemerken wäre, daß es während des ganzen Spieles auf beiden Seiten keinen Strafstoß gab.

Kurze Gporiuotizeu.

Der Reichssportführer verbietet allen Verbänden und Vereinen, sich zwecks Stiftung von Ehrenpreisen direkt mit der Reichskanzlei oder den Büros der Herren Minister in Verbindung zu setzen. Alle solche Gesuche sind auf dringendste Fälle zu beschränken und einzig allein dem Reichs- sportführer zuzuleiten, der nötigenfalls sich bei den maßgebenden Stellen für die Stiftung eines Prei­ses verwendet.

Eine Einladung nach Finnland haben die deutschen Leichtathleten erhalten. Der Finnische Verband hat als Termin für einen Länderkampf den 18. und 19. August und als Austragungsort die Landeshauptstadt Helsingfors vorgeschlagen.

Rausch/Lohmann führten am letzten Nach­mittag des Berliner Sechstagerennens mit fünf Runden Vorsprung vor van Nevele/Slaats und mit sechs Runden vor Zims/Jppen. Der Endsieg der westdeutschen Mannschaft ist unter diesen Umstän­den kaum noch zu gefährden.

Wirtschaft.

Oer deutsche Außenhandel im Februar

Dia Einfuhr betrug im Februar 378 Mill. Mk. Es ergibt sich somit eine Steigerung DerEin- fuhrum 6 Mill. Mark gegenüber dem Vormonat. Ausschlaggebend war für die Einfuhrsteigerung wohl die Zunahme des Rohstoffbedarfs, die aus der anhaltend günstigen Produktionsentwicklung folgt. Auf Teilgebieten hat möglicherweise auch die wäh- rend der letzten Monate aufwärtsgerichtete Preis- tendenz zu Eindeckungen über den laufenden Be­darf hinaus angeregt. Insbesondere dürfte dies für Wolle gelten. Die Äbensmitteleinfuhr, die im Vor­monat bereits stark zurückgegangen war, hat sich im Februar nochmals um 10 Mill. Mark vermindert. Soweit sich jetzt schon feftfteüen läßt, sind an der Steigerung der Einfuhr überwiegend die über­seeischen Rohstofflieferanten beteiligt, und zwar in erster Linie China (Oelfrüchte) und Argentinien (Wolle). Aus europäischen Ländern hat die Einfuhr in der Hauptsache abgenommen.

Die Ausfuhr betrug im Februar 343 Mill. Mark. Gegenüber dem Vormonat hat sie um 7 Mill. Mark, d. h. um rund 2 v. H. adgenommen. Die mengenmäßige Abnahme der Ausfuhr hängt wohl ausschließlich mit der geringen Zahl von Tagen im Februar zusammen, Mengenmäßig liegt die Aus­fuhr im Februar 1934 noch etwas über dem Vor- jahresstand. Abgesehen von einer unerheblichen Verminderung der Lebensmittelausfuhr liegt der Rückgang vom Januar auf Februar ausschließlich bei Rohstoffen, und zwar sind hier die Kohlen­lieferungen gegenüber dem Vormonat stark gesup- fen. Die Fertigwarenausfuhr war leicht erhöht. Nach den vorläufigen Feststellungen entfallt der Ausfuhrrückgang im wesentlichen auf europäische Länder; abgenommen hat besonders die Ausfuhr nach den Niederlanden, Rußland, Norwegen, Bel­gien, Luxemburg und Frankreich. Höher war die Ausfuhr nach Großbritannien, Schweden und Tsche­choslowakei.

Die Handelsbilanz schließt im Februar mit einem Einfuhrüberschuß von 35 Mill. Mark ab, nach 22 Mill. Mark im Vormonat. Die im Ja­nuar eingetretene Passivierung der Handels­bilanz hat sich also im Februar noch verstärkt.

*

Der Schiffsverkehr auf der Lahn. Im Monat Februar wurden auf der kanalisierten Lahn an Gütern verfrachtet: zu Berg 1221 t, zu Tal 7727 t, zusammen 8948 t. Geschleust wurden im Monat Februar zu Berg und zu Tal je 77 Gütersckiffe, je ein Motorpersonenboot sowie 15 Kleinfayrzeuge zu Berg und 13 Kleinfahrzeuge zu Tal.

Frankfurter Börse,

mittagsbörfe freundlich.

Frankfurt a. M., 15. März. Nachdem die gestrige Mittagsbörse schwächere Tendenz gezeigt hatte, war die Stimmung heute wieder ausgespro­chen freundlich, wie auch die gestrige Abendbörse die Abschwächungen zum Teil bereits wieder einge­

holt hatte. Dies zeigt, daß die augenblickliche Bör- enlage durchaus dem Stande der deutschen Wirt- chaft entspricht. Dieser Vertrauensbeweis ging aus den heutigen Kaufmeinungen sowohl der Kundschaft, als auch der Kulisse unzweideutig hervor, wozu auch wieder günstige Nachrichten aus der Wirtschaft eine weitere Stütze boten. In wirtschaftspolitischer Hin- icht fand die Aufhebung der Einfuhrverbotsliste leutscher Waren nach Polen starke Beachtung. Dazu kam ein Dementi der NSU.-Verwaltung hin­sichtlich der Sanierungsgerüchte, was zu einer wei­teren Erholung der Daimler-Aktien führte und damit dem Markt ein Schwächemoment nahm. Daimler waren bei lebhaftem Umsatz zum ersten Kurs um 1,25 v. H. erholt, im Freiverkehr lagen Adlerwerke Kleyer 1 v. H. höher. Unterstützt wurde diese Erholung noch durch einen Bericht der Opel­werke über sehr befriedigende Ergebnisse auf der Automobilausstellung. Die Hartnäckigkeit Frank­reichs in der Abrüstungsfrage übte anderseits nur wenig Einfluß aus, in gewissem Maße hat sie jedoch die Zurückhaltung etwas verstärkt, so daß die Um­sätze nur in einigen Spezialpapieren lebhafter waren. Im allgemeinen betrugen die Besserungen im Vergleich zur Abendbörse etwa 0,25 bis 0,75 v. H. Lebhaft und wieder fest waren besonders Far­benindustrie, die zunächst 1 v. H. und später wei­tere 1 v. H. gewannen, auch Deutsche Erdöl zogen um 0,75 an, wogegen Scheideanstalt 1 v. H. nach» gaben. Elektrowerte lagen ruhig, AEG. etwas leich­ter, dagegen Gesfürel, Elektr. Lieferungen bis 0,50 v. H. höher, Siemens und Schuckert lagen gut be­hauptet. Montanpapiere verzeichneten meist Ge­winne bis zu 0,65 v. H., lediglich Laurahütte büßten 1,40 v. H. ein.

Am Rentenmarkt waren Neubesitzanleihe bei leb­haften Umsätzen 20 Pf. höher, auch Altbesitzanleihe und späte Reichsschuldbuchforderungen zogen um 0,25 bis 0,40 v. H. an. Der Markt der Dollar-Bonds lag luftlos.

In der zweiten Börsenstunde erfuhr die Zurück­haltung noch eine kleine Verstärkung, und ausgehend vom Automarkt entwickelte sich die Kursgestaltung uneinheitlich. Daimler gingen um 0,75 v. H. und Adlerwerke Kleyer um 0,50 v. H. zurück. Auch IG. Farben lagen ruhiger und 1 v. H. niedriger. Ander­seits konnten sich Rheinstahl um 1,25 v. H. be­festigen. Die übrigen Werte lagen bei widerstands­fähiger Grundtendenz meist behauptet. Später no­tierte man Mannesmann um 1,40 v. H., Conti Gummi um 1 v. H. leichter, während Lechwerke Augsburg 0,90 v. H. gewannen.

Allgemein etwas gedrückt lag der Rentenmarkt, hier gaben späte Schuldbücher und Altbesitz um je 0,25 v. H. und Neubesitzanleihe um 10 Pf. nach. Staats-, Länder- und Stadtanleihen waren bei ruhigem Geschäft fast unverändert. Reichsmark-Ob­ligationen blieben auch späterhin unverändert. Gold­pfandbriefe und Kommunal-Obligationen lagen meist behauptet, Liquidationspfandbriefe gingen bis zu 0,40 v. H. zurück. Von Auslandsrenten waren I Rumänen und Mexikaner gesucht und eine Kleinig­

keit freundlicher, Ungar. Anleihen blieben gut be­hauptet.

Tagesgeld war leicht und zum Satz von 3,50 v. H. unverändert.

Abendbörse still, aber freundlich.

Die Abendbörse hatte eine durchaus freundliche Stimmung, das Geschäft bewegte sich allerdings in­folge der nur kleinen Beteiligung des Publikums in engen Grenzen, zumal auch die Kulisse angesichts der ungeklärten außenpolitischen Situation Zurück­haltung übte. Die erneut passive Außenhandels­bilanz machte schon deshalb keinen ungünstigen Eindruck, weil die Einfuhrsteigerung ausschließlich auf die Rohftoffeinfuhr entfällt, was mit der an­haltend günstigen Produktionsentwicklung im Jn- lande zu erklären ist. Einiges Geschäft hatten wohl JG.-Farbenindustrie und Daimler-Motoren, ohne daß aber gegen den Berliner Schluß stärkere Kurs­verschiebungen eingetreten wären. Daneben waren Zellstoff Waldhof beachtet und um 1 v. H. fester. Weiter etwas nachgebend waren Kunstseideaktien.

Am Rentenmarkt konnte sich die Neubesitzanleihe bei allerdings weniger lebhaften Umsätzen als bis­her insgesamt um 35 Pfennig auf 22,55 v. H. be­festigen, auch Altbesitzanleihe und späte Reichsschuld­buchforderungen wurden etwas höher bewertet. Reichsmark-Obligationen lagen weiter luftlos bei weichenden Kursen. Am Auslandsrentenmarkt er­hielt sich Nachfrage nach ungarischen und einigen österreichischen Anleihen, ferner waren 4prozentige und 3/^prozentige Schweizer Bundesbahn von 1912 um je 1,50 o. H. auf 143,50 bezw. 134,50 v. H. be­festigt. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 22,38 bis 22,55, Altbesitzanleihe 96,13, Schutzgebietsanleihe von 1913 9,50, 4prozentige Ungar. Staatsrente von 1910 8,13 v. H., 4^proz. do. von 1913 und 1914 8,13, 4proz. do. Goldrente 8,85 bis 8,90, Reichsbank 160,50, Gelsenkirchen 69,38, Mannesmann 71,13.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 15. März. Auftrieb: Rinder 42 (gegen 84 am letzten Donnerstagsmarkt), dar­unter befanden sich 9 Ochsen, 3 Bullen und 30 Färsen. Kälber 1072 (1177), Schafe 204 (120), darunter 122 (95) Hümmel, Schweine 818 (774). Notiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: Kälber Sonderklasse, andere a) 45 bis 46, b) 39 bis 44, c) 32 bis 38, d) 23 bis 31. Läm­mer und Hämmel bl) Stallmasthämmel 34 bis 36, c) mittlere Mastlämmer und ältere Masthämmel 31 bis 33, d) geringere Lämmer und Hämmel 28 bis 30, Schafe e) beste 30 bis 32, f) mittlere 26 bis 29, g) geringe 23 bis 25. Schweine a), b) 40 bis 44, c) 40 bis 44, d) 36 bis 43, e) 34 bis 38, f) und g) gestrichen. Jrn Preisvergleich zum letzten Donnerstag blieben Kälber, Hämmel und Schafe gut behauptet, während Schweine 2 Mark einbüßten. Marktverlauf: Kälber, Hämmel und Schafe, ruhig, ausverkauft. Schweine schleppend, geringer Ueberstand.

Fleischgroßmarkt. Beschickung: 971 Viertel Rind­fleisch, 182 ganze Kälber, 9 ganze Schafe bzw. Hämmel, 738 Schweinehälften. Preis für 1 Zentner frisches Fleisch in Mark: Ochsen- und Rindfleisch I 8 bis 54, II 44 bis 50. Bullenfleisch 46 bis 52. Kuhfleisch II 36 bis 44, III 24 bis 32. Kalbfleisch II 60 bis 68, III 50 bis 60. Hammelfleisch 65 bis 75, Schaffleisch nicht notiert. Schweinefleisch I 60 bis 68. Geschäftsgang des Großmarktes: rege.

Preußen.

Krers Wetzlar.

* Krofdorf-Gleiberg, 14. März. Am Montagabend fand bei Gastwirt Appel der 11. Schulungsabend der hiesigen Ortsgruppe statt. Das Lokal war bis auf den letzten Platz besetzt. Nach der Eröffnung und Begrüßung erstattete Schulungsleiter Pg. Kühne den Wochenbericht. Zunächst beglückwünschte er den Reichsinnenminister Pg. Dr. Frick zu seinem 57. Geburtstag. Alle An­wesenden unterstützten die Wünsche nach bester Ge­sundheit und langer segensreicher Arbeit für Deutschlands Wohl durch Den Reichsinnenminister Dr. Frick, einen der ältesten Mitkämpfer unseres Führers Adolf Hitler. Der Wochenbericht gab sodann einen Ueberblirt über das Ausmaß Der Winterhilfe bekannt. 75 Millionen Mark bares Geld, 50 Millionen Zentner Kohlen, 12Vt Millio­nen Zentner Kartoffeln, 1100 000 Kleidungsstücke u. a. feien aufgebracht worden. Im Bericht über die Außenpolitik dominierte Frankreich als Stö­renfried des Weltfriedens, mit feiner Angst vor Deutschlands Männern ohne Waffen. Die Versam­melten waren festen Glaubens, daß die Politik Adolf Hitlers auch diese Situation zu Deutschlands Gunsten meistern werde. Bei der Berichterstattung über großdeutsche Angelegenheiten gab es ein­mütige und ehrliche Entrüstung, als der Schulungs­leiter bekannt gab, daß der Sproß des Hauses Habsburg, das jahrzehntelang die deutschen Kaiser stellte, nämlich Otto von Habsburg, bei seinem Eintritt in Die belgische Universität Löwen mit seinem Namen unterschrieb, daß er von Der

Kriegsschuld Deutschlands, und von Der deutschen barbarischen Kriegsführung überzeugt fei. Daran schloß sich ein Referat über Die Stellung Der JuDen Im alten und neuen Deutschland. Die Ausführun­gen über dieses Thema brachte den Versammelten wiederum klar zum Bewußtsein, daß das ftuhere System mit jüdischer Führung Das Volk tn Armut und Haltlosigkeit trieb und daß die Auferweckung dieses deutschen Volkes zu neuer Kraft, Einigkeit und Größe der Politik unseres Führers zu ver­danken sei. Mit einemSieg-Heil" auf Führer und Volk wurde der Abend geschlossen.

Rückkehr der rhein-main schen Urlauber aus dem Erzgebirge.

LPD. F r a n k f u r t a. M., 14. März. Nach einem zehntägigen Ferienaufenthalt im Er 3 g e b i r g e sind die durch das G e m e i n s ch a f t s w e r k Kraft durch Freude" dorthin entsandten Urlauber aus dem Rhein-Main-Gebiet heute gesund und in bester Stimmung wieder heimgekehrt. Wie bei der Abfahrt, so hatte der Frankfurter Haupt- bahnhof auch diesmal wieder Festschmuck angelegt, und trotz der frühen Morgenstunden hatten es sich zahlreiche Volksgenossen nicht nehmen lassen, zu einem würdigen Empfang der heimkehrenden Ur­lauber beizutragen. Als der kranzgeschmückte Ur. lauberzug 7.28 Uhr in die Halle einlief, wurden die Heimkehrer jubelnd empfangen. Unter Den Klangen der Musik begrüßten die Angehörigen Die Serien- fahrer, in Deren Gesicht die Freude Der Heimkehr nach erlebnisreichen Tagen zu lesen war. Fast alle trugen schöne Andenken aus Dem Erzgebirge bet sich, und bei Dem Marsch durch das dichte Spalier von Dahnbeamten und Angehörigen und Freunden kam immer wieder durch freudige und begeisterte Zurufe ihre Dankbarkeit für den Mann zum Ausdruck, der ihnen die herrlichen Tage der Erholung erst ermöglicht hat, für den Führer Adolf Hitler. Vor dem Hauptbcchnhof fand dann eine kurze Kundgebung statt, die mit dem Sängergruß und Dem LiedWem Gott will rechte Gunst er­weisen", vorgetragen vom Gesangverein Concordia, eingeleitet wurde. Dann sprach Der Bezirksleiter Der Deutschen Arbeitsfront und Landesvbmann der NSBO. Pg. Willi Becker herzliche Worte Der Be­grüßung. Jetzt heiße es wieder an die Arbeit gehen, nach der Erholung komme jetzt die ernste Tätigkeit, komme der Aufbau unseres Staates und komme der erneute Kampf gegen Die Arbeitslosigkeit. Un­ter begeisterten Hsilrufen auf Den Führer zogen Dann Die Frankfurter Heimkehrer unter Vorantritt Der NSBO.-Kapelle nach Dem Haus der Arbeit, wo ihnen ein kleiner Imbiß gereicht wurde, während die von auswärts stammenden Urlauber im Warte­saal 1. Klasse und im Fürstenzimmer des Haupt­bahnhofes gespeist wurden. So hat denn diese erste Urlaubsfahrt unseres Gaues in jeder Beziehung einen glänzenden und würdigen Verlauf genommen und gezeigt, welch sozialistischer Geist und welch un­ermeßliche Bedeutung dem Gemeinschastswerk Kraft durch Freude" innewohnt.

Gewinnauszug

5. Klaffe 42. Preußisch-Süddeutsche (268. Preuß.) Äaats-Lotterie

Ohne Gewahr Nachdruck verboten

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich Hobe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden

Abteilungen I und II

30. Ziehungslag 14. Marz 1934

Ön der heutigen Schluß-Ziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

2 ©ttoinno ja 1OOOOOO M. 1970B4

2 Oetolnne ja 3000 M. 209903

4 »etoinn« »u 2000 M. 128721 233539

2 Gewinn» tu 1000 M. 31175

34 Gewinn« tu 500 M. 19726 38893 66934

102027 115152 129769 149794 151879 164717 178211 180750 203370 212356 231468 339661

154 Gewinn» ,u 300 M. 4912 9127 10623 19897 21011 27776 28753 32259 36196 38898 40042 40813 42121 45064 49227 51713 59442 68424 77675 79404 85190 90450 101366 107481 116151 123956 126651 137963 144495 147815 150734

155034 158346 174078 179814 180285 195455

213587 213673 217240 221590 228411 228592

232058 237837 239902 240085 252577 259996

268565 277644 277705 280554 281654 289360

291639 296682 300066 302621 311371 311481

311678 315789 317809 318408 326964 337805

340152 346105 347275 347841 353432 364368

369989 376779 380529 391488

20 Tagespramien.

Auf jede gezogene Nummer sind zwei Prämien zu je 1000 RM gefallen, und zwar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II: 17158 80454 100657 123041 176044 214169

258798 296094 302715 336579

Die Ziehung der 1. Klasse der 43. Preußisch. Süddeutschen (269. Preußischen) Staatslotterie findet am 20. und 21. April 1934 statt.

Kurszettel der Berliner und Krankfurier Börse.

Die hinter Den Papieren

Franktun <i. Ul.

Berlin

Schluß« furd

Schluß!. Abend, börse

Schluß kvrs

Schluß!. Mittag» börs,

Datum

14-3.

15.3.

14.3.

15-3.

6% Deutsche ReichSanleihe v. 1927

96,9

97,25

97,25

97

6% ehem.7% Dl. Reichöanl. v. 1929

100,1

100,2

100,2

100,3

6%% Young-Anleihe von 1930 .

94,13

93,65

94,13

94

Deutsche Anl.-Ablüs.-Schuld mit

96,13

96,13

96,13

96,13

DeSgl. ohne Auslol.-Rechte......

22

22,55

21,9

22,25

6% eöem.8% Hess. BoUöstaat 1929

(rückzahlb. 102%) .

95

95,13

94,5

94,8

6% Hess. Laude-bank Darmstadt

Gold R. 12 ......

92,75

92,75

92,75

6y.% Hess. Lander-Hypotheken.

91,25

91,25

r i .

-

Oberhessen Provinj-Anleihe mit

AuÄlos.-Rechten . .

94,25

94,25

Deutsche Komm. Sammelabl. An.

leihe Serie 1 mit AuSIvs..Rechten

94,25

94,9

94,9

94,9

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1985

93

92,75

% ehem 7% Franks Hyp.-Bank

Goldpfe. 16 unkündbar bui 1986

93

92,5

6Vi% ehem. iy,% Frankf Hyp^ Bank-Ltyu.-Psandbriefe

91,4

91,25

_

6V«% ehem 4V,% Rheinische

Hyp.-Bank-Ltou.-Boldpfc

92,65

92,4

6% ehem. 8% Pr LandeSpsand»

briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

94

94

94

94

% eben,. 7% Pr. LanoeSpfand- brtefanstalt, Pfandbriefe R. 10

94

94

94

94

Steuergutsch Verrechnungskurs

97,13

97,13

97,13

97,13

4% Oellerrelchlsche Goldrenrr.

19,5

20,5

_

21,5

4,20% Lesterretchische Silberrente

1,45

1,5

1,5

4% Ungarische Goldrente

8,6

8,9

8,55

8,8

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

7,3

8,13

7,5

8,05

*¥i% oeSgL oon 1913 .....

7,75

8,13

7,75

7,9

% abgest. Goldmextkaner von 99

9

8,9

9,15

4% Türkische Zollanleihe von 1911

6,65

6,65

6,7

4% Türkische Äagdadbahn-Anleihe

Serie 1

6,7

6,7

3erhn

Jrantrun a. Ul.

15-3.

7V,|

152

139,9

142,25

77,25

76,5

Bantnoten.

62,25

"Zries

fficib

wlländtsche Noten

22,5

Grttzner .. 0|

Maintraftwerke Höchst a-M-... 4

Süddeutscher Zucker. 81

28,25

28,5

27,25

174,25

174

175

184,5

155,5

76,25

93,75

100,5

49,65

53,9

2,483

58,52

57,06

12,80

16,52

169,29

21,46

64,33

183,5

155

75,5

93,9

54,25

204

94,4

46,13

14,65

116

115,5

151,75

61,5

59,13

62

59

86,5

2,463

58,28

56,84

12,74

16,46

168,61

21,38

64,07

65,80

80,77

34,06

68,06

81,09

34,20

77

94,6

75,25

95,75

54,25

204

95

46

14,75

117

116

151,5

7

9

0

0

0

49

53,75

115,75

151

142,5

183

62

58,75

86

54

43,65

140,5

184

61,5

58,75

86

63 59,75 54,25

44

Belgische Noten Dänische Noten

22,4

162,5

184

156

54,5

203,25

94,75

45,75

14,75

3- Karden-JndusM«

Scheideanstalt

Goldschmidt

Rütgerswerke ...

«etallgeiellschaft......

28 | 77,75 | 172,251

Philipp Holzmann .... Zementwerk Heidelber- Lemrutwerk Karlstadt..

angeführten Ziffern geben Die Höhe Der zuletzt veichlosfenen DtviDenDe an. ReichsbankDiskont 4 o ft. LombarDztnsfuß 5 o. ft.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M

Englische Noten .. französische Noten Holland'.^,. T..zz

EchlüA Dl i nag» dSi-se

Lerlin, 15-Mäft

Amerikanische Sloten.........

Italienische Noten

Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling Rumänisch» Noten...............

Schwedische Note» Schweizer Noten................. Spanische Note».................

Ungarische Note»

ManSfelder Bergbau

Sokswerke .........

Phonir Bergbau Rheinische Braunkohlen Rheinstahl ...........

Bereinigte Stahlwerke..

Ctaot Minen .........

Kaliwerke Aschersleben..

Kaliwerke Westeregeln .. Kaliwerke Salzdetfurth .

Schultheis Patzenhofer 0

Lku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg.................0

Zellstoff Waldhos 0

Zellstoff Aschaffenburg ......0

Dessauer &ai ...............7

Daimler Motoren ..... 0

Deutsche Linoleum .... 0

Oren stein & Koppel 0

Leonhard Tietz ..............0

ihabe 10

Leeu mulatorrn-FabrS 0 tenMIummt ..........0

107,5

64 60,5 5 9 44,5

124

48,5

54

73,5 22,2k

01 38

0

0 54,25

10 203

0 94

o 46,4

0 14,5

6

6 116,75

110,25

62,5 60 53

44,75

124,5 49,13

53,75

73,5

22,4

163

184,5

154,25

Frankfurt a.UI.

Berlin

Schluß- kurs

Schluß!. Abend» börsc

Schluß- furt

Schluß!. Mtttag» börsr

Datum

14-3.

15-3.

14.3.

15.3,

4% desgl. Serie II ............

6,7

6,7

_

6,8

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

5,3

5,4

5?4l

5,5

4H%Rumän.vereinh.Rentev.l913

7,8

7,9

8

7,85

4% Rumänische vereinh. Rente

4,6

4,55

4,75

4,6

Anatolier ...........

31.65

31,13

31,75

31 ,4

pamdurg-Amertka-Paket .....

0

31

31

30,9

31

yamburg-Südam. Dampfschiff .

0

31

30,9

Hansa-Dampfschiff .........

0

Norddeutscher Lloyd .........

0

35,75

36,25

35,4

36,25

A.Ä. fOi BerkehrSwesen Akt. .

0

71,25

70

70.13

70

Berliner Handelsgesellschaft ...

4

92,25

92,25

91,5

91

Commerz, und Privat-Bank ..

0

49,5

49,25

49,5

49,25

Deutsche Bank und Dis conto.

Gesellschaft..............

0

62,5

62,5

62,5

62,5

Dresdner Bank..............

0

65,25

65,25

65,25

65,25

Reichsbank ................

19

A.S.G......................

37

31,5

31 25

31,5

Bekulo.................

133,75

133,25

133,65

133

Dektt. Lteferungsgesellschaft...

6

103

103,25

102,5

103,5

Licht und Kraft

6

107,25

107

106,75

107

Felten & Guilleaume......

0

63,5

63

63,5

63

ipesellsch.f.iLlektr.Unternehmung. 6

104,5

105,25

104,75

105

«yeintsche Llektriiität .......

6

96,5

96

Schuckert & (So. ..

5

106,5

107,75

106,5

107,65

Siemens 8 Halske........

7

148

147,75

146,5

147

Laümeyer»(So ..... ..

192 75

Buderus ................

0

79,5

79,75

79,75

79,75

Deutsche Srdül ..........

4

111,5

113,5

111,75

113,5

Gelsenkirchener ..........

0

69

69,4

68,65

69

Harpener ...........

o

94,5

94

94,5

94

boesch EisenKüln-Neuessen

0

78

77,65

Alse Bergbau ------ ...

8

-

-

138,5

)lse Bergbau Genüsse........

8

119,5

119

119,75

119

Klöcknerwertc ..............

o

68

68,5

68

68 5

Mannesmaun-Rbbreu........

0

72,13

71,13

71

71,25

Schluß­kurs

Schluß!. Abend» börse

Schluß» kurs

Datum

14.3.

15.3.

14-3.

14-März

15-März

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

ffielD

2rie

Geld

3rte

Helftngf««..

5,649

5,661

5,649

5,661

toten.......

47,20

47,30

47,20

47,30

Prag.......

10,38

10,40

10,38

10,40

Budapeg ...

*

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Holland ....

168,93

169,27

169,03

169,37

OSlo ......

64,29

64,41

64,24

64,36

Kopenhagen.

57,14

57,26

57,09

57,21

Stockholm.. -

65,98

66,12

65,96

66,10

London .....

12,795

12,825

12,785

12,815

Buenos Aires

0,636

0,640

0,636

0,640

Neuvork....

2,509

2,515

2,510

2,516

Brüssel.....

58,44

58,56

58,44

58,56

Italien.....

21,52

21,56

21,50

21,54

Paris ......

16,50

16,54

16,50

16,54

«chwetz ....

80,89

81,05

80,95

81,11

Spante»....

34,20

34,26

34,20

34,26

Danzig.....

81,67

81,83

81.64

81,80

Japan ......

0,755

0,757

0,755

0,757

Rio de Jan. .

0,212

0,214

0,212

0,214

Jugoslawien.

5,664

5,676

5,664

5,676

Liiiabo» ....

11,66

11,68

11,65

11,67