griff in das^ Privatleben" vor. Der Wirt aber wollte unbedingt zu seinem Ziel gelangen und nahm zu diesem Zweck das Gericht in Anspruch, ??r m"sinken" nun ihre Argumente gegen die Wanzenvertilgung Vorbringen konnten.
Eine Mieterin behauptete, daß ihre Gardinen die Schwefeldämpfe nicht vertrügen, außerdem hielt sie die ganze Maßnahme für unnötig. „Ich sehe", so erklärte sie „Politiken" zufolge vor Gericht, „wohl ab und zu so ein kleines Mauertier den Kopf hervorstecken, aber was tut das! Ich beseitige es dann einfach." Andre Mieter wollten dem Kammerjäger wohl den Zutritt zu ihren Wohnungen geben, aber nur gegen Vorauszahlung der Hotelkosten für die Tage, in denen sie ihre Wohnungen nicht benutzen könnten. Zwei alte Damen verlangten sogar Ersatz der Kosten für die Beförderung mit Krankenwagen. Zur Erfüllung aller an ihn gestellten Forderungen sah sich der Wirt aber außerstande, und auch der Richter mußte — wenn auch kopfschüttelnd — zugeben, daß seine Kunst in diesem Fall nicht ausreichte. Unverrichteter Dinge trennten sich die Parteien. Der Wirt aber hat sein Ziel doch erreicht. Sämtliche „Linken" haben ihre Wohnungen nämlich 3um nächsten Termin gekündigt, so daß also nun die Ausrottung der Wanzen ungestört vor sich gehen kann.
Drei Mädels fuhren ins Glück.
- .. . . (a) Amsterdam.
Seit einigen Monaten befanden sich drei amerikanische Mädels mit ihrem eigenen Automobil auf einer Reise durch Java. Als sie in Soerabaja zum ersten Male javanischen Boden betreten hatten, stellten sie sich den Hafenbehörden als einfache Touristinnen vor, die einmal Land und Leute des schönen „Jnsulinde" kennenlernen wollten. In Wirtlichkeit jedoch entpuppten sie sich später als Abon- nentensammlerinnen einer amerikanischen Zeitschrift Die Polizei war zuerst durchaus nicht auf der Hohe der Situation und schöpfte Ihre Kenntnisse vom Treiben der drei jungen hübschen Damen nur aus den begeisterten Presseberichten in den kleinen Zeitungen des javanischen Binnenlandes. Schließlich aber, als über den Anwesenheitszweck der Mädchen kein Zweifel mehr bestehen konnte, machten sich zwei weiße Inspektoren ebenfalls im Auto auf den Weg, um die Damen zu „stellen".
Und siehe da: alle drei hatten keinerlei Zulassungspapiere oder visierte Pässe. Auf Befehl der Einwanderungsbehörde wurden die Mädchen von den beiden Inspektoren nach Batavia gebracht — hier nun fängt das Leben an, ganz im sentimentalen Sinne vom Hollywood Kino zu spielen: Als man den smarten Amerikanerinnen in Batavia eröffnete, daß sie binnen 24 Stunden die Insel zu verlassen hätten, traten die beiden Polizeiinspektoren vor und erklärten, sich unterwegs mit zwei der Damen verlobt zu haben. Und die dritte schritt lächelnd zur Tür, öffnete sie und lud durch eine Handbewegung einen draußen harrenden Herrn zum Eintritt ein: es war der Geschäftsführer des Hotels, in dem die Behörde die drei Mädels „interniert" hatte, und dieser Herr erhob Anspruch auf die letzte der drei Damen. Und wenn Sankt Bürokratius nicht noch zuguterletzt den Sechsen einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, so leben sie heute noch, und zwar in süßen Flitterwochen
Seltsame Erzählung eines dicken Mannes.
(A .D) Rom.
Auf einer Polizeiwache in Mailand erschien kürzlich ein gucgekleideter Herr in den Fünfzigern und wartete geduldig, bis der letzte Besucher sich aus den Amtsräumen entfernt hatte. Dann trat er mit geheimnisvoller Miene auf den Wachtmeister zu, öffnete seinen Mantel und zeigte ihm sein wohlgenährtes, rundes Bäuchlein. Vergeblich suchte der Wachtmeister an dieser Wohlbeleibtheit irgend etwas besonderes zu entdecken, etwa die Spuren eines Raubüberfalles — aber er sah nichts anderes, als eine straffgespannte Uhrkette an ihrem angestammten Platz.
„Sehen Sie diese Rundung?", fragte der wohlgenährte Herr, nachdem er die Zusicherung erhalten hatte, daß niemand ihn hören könne. „Roch vor vier Wochen war von dem Bauch keine Spur vvr- fianben. Ich war dünn wie ein Hering! Die pein- iche Schwellung begann erst, als mein Flurnachbar, der hinter mir die Treppe des Hauies herabstieg, mir einige unverständliche Worte ins Ohr flüsterte. Es klang wie: .Pilat, Pilcüll Ich habe nie verstanden, weshalb gerade mir diese Beschwörung zuteil wurde. Tatsache ist, daß jedesmal, wenn einer der Hauseinwohner — und sie tun's jetzt plötzlich alle — mir diese Worte zuraunt, ich meinen Gurt weiter schnallen muß. Zuerst konnte ich die Knöpfe meiner Welle versetzen, dann aber war ich gezwungen, mir einen neuen, weiteren Anzug an-
^schaffen! Nun bin ich dazu verurteilt, diesen Bauch vor mir herzuschieben, der, wenn es so weiter geht, noch unheimliche Dimensionen annehmen wird!"
Der Wachtmeister, der diese Leidensgeschichte verwundert angehört hatte, versuchte dem Dickbäuchigen klarzumachen, daß es sich bei feiner Fülle wohl um eine Frage der Ernährung handele. Da aber kam er an den Rechten! Es könne kein Zweifel bestehen, versicherte der rundliche Herr, daß es sich um die Tücke und Bosheit seiner Miteinwohner handele. Die Polizei habe einzugreifen und das Aussprechen der Worte, die fett machen, zu untersagen!
Der Wachtmeister mußte schließlich versprechen, eine Untersuchung des Falles oorzunehmen Dabei stellte sich heraus, daß niemand im Hause dem ruhigen Miteinwohner der als harmloser Sonderling bekannt war, etwas Böses wünschte. Am folgenden Tage konnte der Wachtmeister dem Dickbäuchigen versichern, daß niemand im Hause mehr den Schatten des Pilatus anrufen werde Und tiefbefriedigt zog der Vielgeplagte ab .
In Rumänien wurden 12 „Jnsulls"gefangen
(u) Konstanza.
Run ist der Kummer ja vorbei, seit man den alten Gauner Jnsull bei Istanbul auf seinem lä-
Buntes
Oer Fürst und die Tänzerin.
Der Wiener Polizeibericht meldet, daß die Für- stin Marie Valerie Biegitscheff wegen Betrugs verhaftet worden fei. Damit hat die schöne, elegante Frau eine Station ihrer Laufbahn erreicht, von der sie sich vor einigen Jahren noch sicherlich nichts träumen ließ. Marie Biegitscheff ist eine gebürtige Oesterreicherin und war als junges Mädchen wegen ihrer außerordentlichen Schönheit viel umschwärmt. Sie ließ sich schließlich als Tänzerin nach Konstantinopel engagieren, und lernte dort den aus Rußland geflohenen Fürsten Biegitscheff, einen ehemaligen hohen Offizier der zaristischen Armee, kennen. Der Fürst verliebte sich bis über die Ohren in die Wiener Tänzerin, und beide wurden ein Ehepaar. Aber als Gatte machte Biegitscheff so schlechte Erfahrungen mit feiner flatterhaften Frau, daß er es vorzog, sich von ihr zu trennen. Die schöne Mizzi nahm seinen Entschluß ziemlich gleichgültig hin. Sie konnte sich nun Fürstin Biegitscheff nennen und hoffte, aus diesem klangvollen Namen reichlich Kapital zu schlagen. Schließlich blieben die reichlichen Zuwendungen ihrer Bewunderer aus, und Fürstin Mizzi verlegte sich auf ganz gewöhnliche Schwindeleien. Sie reifte in ganz Europa herum, erzählte daß sie von uraltem russischen Adel abstamme, und die Menschen machten sich eine Ehre daraus, der „vornehmen Frau" aus einer augenblicklichen Geldverlegenheit herauszuhelfen. Dann pflegte die Fürstin auf Nimmerwiedersehen zu verschwinden. Die Polizei behielt sie allerdings jetzt scharf im Auge. Die Tatsache, daß die dreiundvierzigjährige Frau noch immer mit ausgesuchter Eleganz gekleidet war, ließ auf einen neuen ergiebigen Fischzug schließen. Diesmal hatte die Frau unter dem Vorwand, daß sie eine große Erbschaft erwarte, mehrere tausend Schilling zusammengeschwindelt. Sie war gerade im Begriff, an die Riviera abzureisen, als ihr von der Kriminalpolizei ein anderer, weniger komfortabler Aufenthaltsort zugewiesen wurde
®olfifd)fänfler im volarsturm
Nach der letzt erfolgten Rückkehr der „Southern Princess" erfährt die Öffentlichkeit von dem zwölftägigen erbitterten Kampf, den das Schiff im Südpolargebiet inmitten gefährlicher Eisberge und eines wütenden Sturms überstanden hat. „Southern Princess" die eine Größe von 15 000 Tonnen hat, ist eine „schwimmende Fabrik", auf der die erbeuteten Walfische bereits ihre erste rohe Verarbeitung erfahren; sie ist das Mutterschiff einer Walfischfänger-Flotte, die feit längerem in der Antarktis stationiert ist. Das Abenteuer begann nach einer längeren erfolgreichen Jagd auf die Kolosse der Polargegenden am Rande des Eisfeldes. Der Sturm brauste über die zerklüftete Eiswüste. Das Schiff befand sich in gefährlicher Lage zwischen zahlreichen Eisbergen, von denen ein Stück nach dem anderen abbröckelte und in bedrohliche Bewegung geriet. Die Arbeit an der Jagdbeute war an Bord der „Southern Princess" schon längst eingestellt worden; das Schiff hatte Mühe, sich gegen das Wetter zu behaupten. Bald brach das Steuer. Die „Southern Princess" lag mit ihrer Breitseite gegen die anstürmende See, dem Wüten des Sturmes preisgegeben Sie wurde von den wilden Wogen
Merten Dampfer fing unb verhaftete. Aber in den Tagen vorher herrschte einige Nervosität an den Küsten des Mittelmeeres. Niemand kann ein besseres Lied oder eine traurigere Melodie dazu fingen als jene zwölf Türken, die man alle an der rumänischen Küste unter dem Verdacht fing, Jnfull zu sein.
Jede rumänische Küsten- und Zollstation, die etwas auf sich hielt, fing mindestens einen ,^In- sull". Die Kabel gingen hin und her. Die teuersten Telephongespräche wurden zwischen Bukarest und Konstanza geführt. „Jnsull gefangen" — ,Znsull verhaftet" — „Jnsull gesehen" — „Jnsull auf der Spur!"
Vor lauter „Insults" tonnte man sich kaum mehr retten. Und keiner war der Richtige. Schließlich kamen sogar Stationen, die zwei „Insults" gefangen hatten. Wenn man die unglücklichen Gesellen, die man da gefanaen hatte, auf Herz und Nieren prüfte, stellte sich freilich bald heraus, daß es sich entweder um Schmuggler handelte, die zitternd ihre Päckchen Opium aus den Sandalen holten, oder um türkische Fischer, die sich ein wenig weit zur Küste vorgewagt hatten, uni) nun hier gefangen wurden. So ließ man denn die zwölf »Jnsulls" wieder frei und warnte sie, sich jemals wieder fangen zu lassen, sei es als Jnsull oder sonstwie.
Allerlei.
wie ein Ball hin- und hergeworfen. Die Maschinen hatten mit voller Kraft zu arbeiten, um das Schiff von den Eisbergen fernzuhalten. Ein Zusammenprall hätte unweigerlich das Ende bedeutet. In der höchsten Not pumpte man 305 Tonnen Del über Bord, um die Gewalt der aufgepeitschten See in der nächsten Umgebung zu brechen. Endlich gelang es einem der Walfischfänger, der kleinen fünfen Dampfer, die „Southern Princess" ein Stück von der gefährlichen Stelle abzuschleppen. Dann kamen vier weitere Walfischfänger an die Unglücksstelle je zwei versuchten von Steuerbord und Backbord an das manövrierunfähig gewordene Mutterschiff her- anzukommen, um es in Fahrt au bringen. Da die noch immer tobende See die Fahrzeuge erbarmungslos gegeneinander geworfen hätte, verfiel man auf den Gedanken, einen toten Walfisch zwischen die zur Rettung herbeigeielten Schiffe und dem „Fabrikschiff" zu befestigen, der so als Polsterung wirkte. Die Walfischfänger konnten das Mutterschiff aber nicht in der notwendigen Fahrtrichtung abschleppen. Nach allen Seiten wurden SOS.-Rufe ausgesandt. Trotz der hochgehenden See stieg ein Taucher in die Tiefe, um das Steuer wieder in Ordnung zu bringen, und einer der kleinen Dampfer machte sich auf den Weg, um von dem Schwesterschiff der „Southern Princess", von der in der Nähe stationierten „Southern Empress* einen elektrischen Schweißapparat zu beschaffen, was nach unendlichen Mühen gelang. — So verging in anstrengender und gefährlicher Arbeit Tag um Tag. Das Meer wollte sich nicht beruhigen. Die Dampfkessel waren in einem besorgniserregenden Zustand 22 Mann arbeiteten ununterbrochen in zwei Schichten 1 ran das Ruder wieder manövrierfähig zu machen. Die Mannschaft war schon am Ende ihrer Kräfte. Endlich konnte die „Southern Princess" langsam unter Dampf gehen. Bald war die Statte der furchtbaren zwölf Tage den Blicken entschwunden, und bas Schiff steuerte mit feiner aufatmenben Mannschaft heimwärts.
Oer Faustkeil — das älteste Werkzeug des Menschen.
Das Werkzeug spielt in ber Geschichte bes Menschen eine so entfdjeibenbe Rolle, baß Frank- l i n ihn mit Recht als „ein Werkzeug schassendes Wesen" bezeichnen konnte. Nach ben uns vorlie- ? enden Kenntnissen ist der steinerne Faust- e i l das älteste selbstgesertigte Werkzeug, daß sich schon im mitteldiluvialen Prächellöen herausgebildet und das der Kulturentwicklung des Menschen Zehn- tausende von Jahren hindurch das Gesicht gegeben hat. Die Form des Faustkeils ist nicht etwa das zufällige Ergebnis beim Zerschlagen des Gesteins, sondern, wie Professor Heinrich Du i ring in ber im Hugo Bermühler Verlag, Berlin, erscheinenden Monatsschrift „Der Naturforscher" aus» führt, lediglich durch den Zweck der Nahrungsbeschaffung bestimmt. Der Mensch der Altsteinzeit aber war allein Sammler und Jäger, und zwar jagte er vor allem Großtiere, wie die Elefan- ten, das Nashorn, den Bären und den Wisent. Wir wissen auch, wie diese Tiere erlegt wurden; in der Nähe von Dewlish in England ist eine Tierfanggrube entdeckt worden, die neben unbearbeiteten Schlagsteinen, sog. Eolithen, Knochen und Backen-
TU. Klaffe wird gepolstert.
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Die Reichsbahn läßt jetzt die v-Zug- und Eilzugwagen III. Klasse polstern, um den Passagieren größere Bequemlichkeit zu bieten und auch oisher weniger beschäftigten Industriezweigen Arbeit zu geben. — Unser Bild zeigt einen gepolsterten Ells zugwagen III. Klasse.
zahne bes Sübelefanten enthielt. Dieser Funb aus) ber Zeit auf ber Grenze vom Tertiär zum Dilu* vium ist zugleich bie bie älteste Urfunbe vom Menschen. Auch der berühmte Mensch von Heidelberg hat Fanggrubenjagd auf den Altelefanten und das etruskische Nashorn betrieben, wie durch Ausgrabungen im Flußkies von Mauer bei Heidelberg fest« K wurde. — Speer, Pfeil und Bogen hatts ensch in Europa und Nordasrika erst in der letzten Zwischeneiszeit, während der Fang in Fallgruben allmählich in den Hintergrund tritt. WiiS dürfen vermuten, daß ber Altsteinzeitmensch seins Fallgruben im Ton, Lehm, Sand, Kies ober festen Gestein, bie oft mehrere Meter tief waren, mit einem derartigen Faustkeit wie mit einer Picke auf* gehackt hat, was eine einfache Hanbhabung ohne Stiel ober Schaft ermöglichte. Daß ber Faustkeil auch zum Erschlagen unb Abhäuten gefangener Tiere unb zum Zerschlagen ber Knochen benutzt wurde, ist wahrscheinlich, wenn auch Großtiere wie Bären und Elefanten mit diesem selten über ein Pfund schweren Werkzeug kaum getötet werden konnten. Man hat in diesen Fällen wohl große Steinblöcke auf die in die Grube hineingeratenen Tiere geworfen. Die bei ber Faustkeilherstellung ab* fallenden Abschlagstücke wurden zu den mannig* faltigsten Arbeiten verwendet, zum Spalten, Schnit* zen und Bearbeiten von Holz, zum Abhäuten der Tiere und zur Herrichtung der Fellkleidung. Das der Faustkeil in ber Hauptsache zum Ausheben des Bvbens beim Fanggrubenbau benutzt wurde, beftä* tigen die verschiedenen Veränderungen, die dieses Werkzeug während der weiteren Entwicklung er* fahren hat. Zuerst wurde, um das Eindringen in Den oftmals sehr harten Boden zu erleichtern, die Spitze lang ausgezogen, dann der Rand zu einer geradlinigen Schneide gestaltet und schließlich bie Oberfläche durch Flächenbearbeitung geglättet. Der Faustkeil wird immer flacher, was sowohl fein Ge* wicht vermindert als auch eine günstigere Hacken* und Spatenform bewirkt, bis der einseitige flachs! „Halbkeil", bas Hauptwerkzeug bes Moustörien, entsteht. Aus bem Zusammenhang zwischen Faust* keil unb Grvßwilbjagb in Fanggruben wirb viel* leicht verständlich, warum große Teile der Mensch* heit bis in bie Metallzeit in ber Faustkeilkultur verharrt haben, währenb sich in Europa unb Nvrb- afrifa bereits in ber zweiten Hälfte ber Altsteinzeit bie Schmalklingenkultur burchsetzte. Der Mangel an Großwild hat vermutlich in den Gebieten, in denen sich die Schmalklingenkultur verhältnismäßig früh entwickelte, den Faustkeil unb seine Verwendung als Werkzeug bei ber Fanggrubenjagb allmählich zum Verschwinden gebracht.
Sebastian Kneipp
Kneipp wußte, worauf es ankommt!
In ber Stille ber Stubierstube tötete er immer wieber, wochenlang, unb gar bebächtig, wie es seine Art war.
Als er bann, am s. Juli 1896, mit seinem Namen für ben Kathreiner eintrat, ba konnte man sicher sein: Hier ist bas Kaffeegetränk, wie es sein soll, bekömmlich, billig unb — wohlschmeckend Uttb barauf gerabe kommt es an! Das wußte Kneipp, ber große Menschenkenner.
Kneipps Bilb auf jebem Kathreinerpaket: eine beffere Bürgschaft gibt es nicht!


