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SJlxfport

Reichsmimster Heß über feinen ZugWflug

Eine Unterhaltung mit dem Sieger.

Nach feinem Siege im Zugspitzflug unterhielt sich der Stellvertreter des Führers Rudolf Heß mit einem Mitglied der Schriftleitung der NSK. Auf die naheliegende Frage, ob ein derartiger Flug nicht doch zu viele Gefahrenmöglichkeiten in sich berge, daß es ein Mann in der politischen Stellung des Stellvertreters des Führers sich beteiligen sollte, antwortete Rudolf Heß: Fliegen birgt nur größere Gefahr in sich für denjenigen, der erst das Fliegen lernt, nicht aber für den geübten Flieger. Ich halte eine Autofahrt auf vereister Straße für viel ge­fährlicher.

Frage: Sind Sie heute noch geübter Flieger bzw. haben Sie sich für diesen Flug besonders vorbereiten können?

Antwort: Die Fähigkeit, ein Flugzeug zu steuern, verliert man meines Erachtens überhaupt nicht. Zu einem besonderen Training fehlt mir die Zeit. Ich habe auf der mir völlig neuen Maschine mich zweimal eine halbe Stunde einfliegen können.

Frage: War diese Maschine auch in der Kon­struktion völlig neu?

Antwort: Jawohl, es handelt sich um die erst neuerdings von dem Konstrukteur Messerschmidt herausgebrachte und bei den Bayrischen Flugzeug­werken in Augsburg gebaute 35 mit Siemens-8n- 14a-Motor, die mir die Stadt Nürnberg als Be­sitzerin für diesen Flug zur Verfügung gestellt hat. Nürnbergs Oberbürgermeister Liebel hat sich ja, wie Sie gesehen haben, hier selbst davon überzeugt, wie leistungsfähig die Maschine ist.

Frage: Hat der Flug besondere Anforderungen an Flieger und Maschine gestellt?

Antwort: An den Flieger nicht mehr als jeder andere Flug, der sportlichem Wettkampfe dient, in größere Höhen führt und somit entsprechenden Lustdruckwechsel mit sich bringt. Die Maschine selbst war lediglich im Gebiet des Gebirges starken Be­anspruchungen ausgesetzt, da der verhältnismäßig starke Gegenwind von etwa 60 Kilometerstunden erhebliche Böen erzeugte, die auch die ganze Auf­merksamkeit des Führers erforderten. Im übrigen wäre die mit zwölffacher Sicherheit gebaute Ma­schine auch wesentlich schwereren Böen ohne weite­res gewachsen gewesen.

Frage: Gehörten die Loopings vor der Landung zum Wettbewerb?

Antwort: Das eigentlich nicht, um so weniger, als der Wettbewerb mit der Ueberfliegung der Zugspitze fein Ende gefunden hatte. Die Loopings

waren lediglich der Ausdruck der Fliegerfreude über die schöne Maschine und den prachtvollen Gebirgs­flug, der hinter mir lag.

Frage: Haben Sie mit der Nennung zu diesem Flug einen politischen Zweck verbunden?

Antwort: Ich habe mich in erster Linie an diesem Flug natürlich aus sportlicher Freude beteiligt. Dar­über hinaus glaube ich, kann es nichts schaden, wenn die Jugend sieht, daß einer der Männer, dem das deutsche Volk die politische Führung mitanver­traut hat, in einem sportlichen Wettkampf sich voll einsetzt und seine Erholung und Entspannung auf einem Gebeit sucht, füt das gerade die junge deutsche Generation von jeher Verständnis hat.

Frage: Waren Ihnen die sportlichen Gegner und die anderen im Wettbewerb liegenden Maschi­nen bekannt?

Antwort: Die anderen Maschinen waren mir aus der Nennungslifte ebenso bekannt wie die Namen der Führer. Teilweise kenne ich die Führer als Flugkameraden früherer Zeiten. Ich hatte die Freude, unter den Zuschauern meinen alten Jagd­staffelführer aus der Kriegszeit, Stark, und einen weiteren Piloten meiner einstigen Jagdstaffel begrü­ßen zu können.

Frage: Flogen Sie mit Talisman?

Antwort: Mein Talisman war einerseits das Zutrauen zu meinem fliegerischen Können, ande­rerseits habe ich selbstverständlich wie jeder richtige Flieger nicht versäumt, mir ein Glückszeichen mit­zunehmen.

Frage: Was war der Preis dieses Wettbewerbes?

Antwort: Neben der Ehre der sogenannte Zug­spitzpokal, ein Wanderpreis, der dreimal gewonnen werden muß, um in den Besitz des Fliegers über­zugehen.

Frage: Werden Sie an weiteren Wettbewerben um den Zugspitzpokal teilnehmen?

Antwort: Das kann ich heute noch nicht sagen. In erster Linie wird es davon abhängen, ob ich nächstes Jahr wieder im gegebenen Augenblick zwei Stunden Zeit zur Teilnahme habe. Ich -kann nur wünschen, daß oft fliegerische Wettbewerbe wie der heutige vom Deutschen Luftsport-Verband, dessen Präsident Bruno L o e r z e r selbst anwesend war, so gut durchgeführt werden. Solche Wettbewerbe steigern die Leistungen unserer jungen Flieger für den internationalen Wettbewerb, der der Jugend aller Nationen zugutekommt.

Aachklänge znm Frankfurter Reit-Turnier.

Nie SA. als Träger eines neuen Leitgedankens.

Die Presse st eile der Gruppe Hessen schreibt im Anschluß an das Frankfurter Reit­turnier in der Festhalle:

Das Turnier ist in feinem ganzen Verlauf zu einem ungeheuren Erfolg geworden. Es galt nicht allein wie sonst, reiterliche Kunst in ihren Spitzen­leistungen zu zeigen, sondern zum erstenmal den Versuch zu wagen, eine ganz neue Basis für den Aufbau des Reitsports in der deutschen Öffentlich­keit zu schaffen. Gruppenführer B e ck e r l e er­kannte, daß hierzu im weiten Rahmen die aktive Mitarbeit der SA. herangezogen werden mußte, wodurch der reiterliche Gedanke in ganz anderem Maße im Dolkskörper verankert werden kann. Daß dieser in Deutschland erstmalige Versuch so glänzend gelang, wird ein Ehrenblatt für den Reitsport, für die SA. und nicht zuletzt auch für Frankfurt bleiben.

Der Gruppenführer kann mit berechtigtem Stolz gewiß fein, daß mit diesem Turnier der Grundstein zu einer beginnenden Tradition eines neuen deutschen Reit- und Turniersports gelegt ist.

Zwei große Hemmnisse waren für diese erste Veranstaltung zu überwinden. Einmal war die Voraussetzung einer großen Halle zu schaffen, um Zehntaufenden von Besuchern die Teilnahme zu ermöglichen. Auf der andern Seite handelte es sich darum, die Veranstaltung zu finanzieren und für die Riefenausgaben, die damit verbunden find, einen Ausgleich zu schaffen. Schwierigkeiten und Hindernisse find für die SA. da, um überwunden zu werden. Gruppenführer B e ck e r l e kann stolz darauf fein, daß es SA.-Männer waren, die das erreichten.

Wenn mit einemmal Frankfurt a. M. zur großen Turnierftadt wurde, wenn zum erstenmal das

große Wagnis, die Festhalle zum Turnierplatz zu machen, geglückt ist, wenn 30 000 Zuschauer am Samstag und Sonntag erstaunt einen neuen Geist bei den Veranstaltungen sahen, so sollen auch die nicht vergessen werden, durch deren Mithilfe all dies zustande kam. Die Frankfurter Bevölkerung wird den Männern dankbar sein, die den Ruf Frankfurts als Turnierftadt hiermit wieder ge­schaffen haben.

Es war kein leichtes Wagnis, das der Adjutant des Gruppen-Reiterführers. SA.-Mann Albert, auf sich nahm, als er trotz der Bedenken zahlreicher erfahrener Turnierfachleute die Verantwortung für das Geläuf auf dem Parkettboden der Festhalle übernehmen mußte. Es war eine anstrengende, wochenlange Arbeit, die er und mit ihm SA.-Mann Rott, Dr. Wienand und andere auf sich nah­men. Ebenso groß war aber auch die Arbeit des Führers der Brigade 49, Oberführer Gräntz, der die Verantwortung seitens der SA. auf sich nahm und feine Aufgabe mit der bei ihm, dem alten Kämpfer und SA.-Mann von 1922, bekann­ten Tatkraft und Zuverlässigkeit durchführte.

Vor allem aber wollen wir desunbekannten Teilnehmers", des SA.- und S S.-Reifere ge­denken, der still und freudig mittrug und vor­bereitete, und der wochenlang vorher abends fein Arbeitspferd nach des Tages 2Nühe aus der Vorstadt herbeiführte, um für feine Teil­nahme zu trainieren.

Sie alle haben, wie es stets bei der SA. selbst­verständlich ist, ihre Pflicht getan. Ihnen fällt das Verdienst an dem Frankfurter Reitturnier zu. Fassen wir es als einen Anfang auf zur Schaffung der Volksgemeinschaft auch auf diesem Gebiete. Es soll auch in Zukunft der alte, erfahrene und ver­

diente Turnierreiter gemeinsam mit dem SA.- Reiter deutsche Volksgemeinschaft auch im Reit­sport zum Ausdruck bringen.

Handball im Gau XII der OT.

handballaufstiegspiel Holzheim I Dorlar 17:0 (3:0)

Nachdem die Verbandsrunde beendet ist und Holzheim als Tabellenführer an der Spitze dieser Gruppe steht, fand am Sonntag in Holzheim das erste Aufstiegspiel gegen den Tabellenersten seiner Gruppe, Turnverein Dorlar, erste Mannschaft, statt. Holzheim spielte in der ersten Halbzeit gegen den Wind, war jedoch den Gästen bei weitem über­legen. In der 9. Minute fiel das erste Tor durch den Stürmer Buß, der dann auch gleich darauf in der 10. Minute den zweiten Treffer anbringen konnte. Dorlar setzte alles daran, um den Ausgleich zu erzielen. Ohne Erfolg! Bei den Gästen fehlte es am Schußvermögen. In der 15. Minute war es wieder Buß, der für feine Mannschaft erfolgreich war. Bis zur Halbzeit konnte keine Mannschaft mehr zum Erfolg kommen. Nach Wiederanpfiff spielten die Einheimischen mit dem Wind und konnten dann auch das Endresultat auf 7:0 er­höhen. Den Gästen war selbst das Ehrentor ver­

sagt. Schiedsrichter Zörb (Großen-Linden) leitete gut.

Handball der Soldaten.

056.1 2. Komp. JR. 15 I 1:6 (1:4).

Das Resultat aus obigem Spiel ist für die Mannschaft des OSC. noch sehr schmeichelhaft. Die Soldaten traten mit einigen Mann Ersatz an, wäh­rend der OSC. in seinem vorzüglichen Torhüter Ruppert eine starke Stütze hatte. Mancher sichere Ball wurde von ihm meisterhaft gehalten. Schon kurz nach Beginn des Spieles schoß der OSC. sein einziges Tor. Die Soldaten glichen jedoch bald aus und wurden auch für die Folge etwas überlegen. Die OSCer ersetzten fehlende Technik und Taktik durch großen Eifer und hielten das Spiel im Felde wenigstens offen. Aber der Sturm der 2. Kompanie, glänzend eingespielt, schoß noch drei Tore bis zur Halbzeit. In der zweiten Hälfte rechnete man allge­mein mit einer deutlichen Überlegenheit der Sol­daten Aber es kam anders. Die OSCer griffen energisch an, hatten jedoch mit ihren Schüssen Pech. Dreimal landete der Ball am Pfosten. Das Spiel gestaltete sich vollkommen offen und äußerst schnell. Der Sturm der Gäste kam noch zu drei weiteren verdienten Toren. Es wurde sehr fair gespielt. Schiedsrichter Petri (Tv. Wetzlar) leitete sehr gut.

Wirtschaft.

Frankfurter Börse.

rNittagsbörse: freundlich.

Frankfurt a. M., 13. März. Zur heutigen Mittagsbörse bewegte sich das Geschäft wiederum nicht in großem Umfange, da Publikum und Ku­lisse nach den letzten lebhaften Tagen immer noch eine gewisse Zurückhaltung übten. Das Interesse beschränkte sich weiterhin nur auf einige Spezial­papiere, so war es besonders Neubesitzanleihe, die sich bei lebhaftem Geschäft zu Beginn der Börse um 0,25 v. H. auf 21,95 v.H. befestigen konnte. Von den übrigen Staatsrenten bröckelten Altbesitz­anleihe 0,40 v.H. ab. späte Reichsschuldbuchforde­rungen lagen mit 93,90 v. H. unverändert. Von Industrie-Obligationen - gaben Stahlverein-Bonds 0,25 v. H. nach. Am Aktienmarkt bestand erneut Abgabebedürfnis in Autowerten; hier verstimmte die bekannt gewordene scharfe Sanierung bei NSU. Daimler waren um 2 v. H. und Adlerwerke Kleyer im Freiverkehr um 1 v. H. auf 48,25 ge­drückt. Auch Westdeutsche Kaufhof (vorm. L. Tietz) verloren 1,40 v.H. Am Chemiemarkt lagen die Kurse im ganzen gut behauptet, nur Deutsche Erd­öl bröckelten 0,50 o. H. ab. IG. Farben waren später lebhaft und 1 v.H. fester. Montanpapiere zeigten durchschnittlich gegenüber den gestrigen Abendbörsenkursen nur geringe Abweichungen, lediglich Harpener waren um 1,75 v. H. abge­schwächt, andererseits konnten sich Kali Aschersleben um 1 v. H. befestigen. Elektroaktien lagen unein­heitlich, wobei leichte Rückgänge überwogen: Elektr. Lieferungen waren mit minus 1,40 v. H. stärker gedrückt, Rhein. Elektro Mannheim lagen 0,50 v. H. fester. Kunstseide- und Zellstoffaktien zeigten nur wenig veränderte Kurse. Weiter etwas fester lagen Schiffahrtswerte, Nordd. Lloyd plus 0,65 v.H., Hapag plus 0,25 v.H. Von Einzel­werten eröffneten Reichsbank unverändert, Deutsche Linoleum 0,40 v. H. niedriger.

Im Verlaufe trat unter Schwankungen eine leichte Erholung für Autowerte ein, Daimler ge­wannen 0,90 v. H., Adlerwerke Kleyer 0,50 v. H. zurück. Daneben waren IG. Farben gleichfalls schwankend und 139 bis 140,75 bis 139,75 bis 140,75 (also insgesamt plus 1,75 v. H.). Gut erholt waren auch Westdeutsche Kaufhof 22,13 bis 23,75 v. H. Auf den übrigen Marktgebieten ergaben sich überwiegend leichte Befestigungen von durchschnitt­lich 0,25 bis 0,50 v. H., darüber hinaus gewannen Reichsbankanteile 1,75 v. H., Akkumulatoren 1,50 v. H. Später notierte man Lechwerke Augsburg 1,75 v. H. niedriger, dagegen Rheinische Braun­kohlen 1 v. H. fester. Am Kassamarkt waren über­wiegend Kurssteigerungen zu verzeichnen. Vor allem bei Siemens Glas auf den Gewinnabschluß plus 3 v. H. Salzwerk Heilbronn auf die Dividen­denerklärung von wieder 12 v. H. plus 5 v. H., außerdem Gebr. Röder, Darmstadt mit plus 3 v. H., ferner Moenus Maschinen plus 1 v. H., Gebr. Fahr plus 2 v. H. Schwächer lagen andererseits Neckar­werke Eßlingen minus 4 v. H., Verein. Ultramarin minus 2 o. H., Dresdner Bank minus 0,50 v. H.

Für die anfangs vernachlässigten Staatsanleihen trat später etwas Interesse auf? Altbesitz und späte Schuldbücher gewannen je 0,40 v. H., Neubesitz waren weiter sehr lebhaft und bis auf 22,40 nach 21,85 v. H. gesteigert. Stadtanleihen lagen meist behauptet, ebenso Goldpfandbriefe und Kommu- nal-Obligationen. Liquidationspfandbriefe zogen meist etwa 0,25 bis 0,50 v. H. an. Von fremden Werten waren Ungarn sehr fest und bis zu 0,75 v. H. fester, außerdem waren 4prozentig Schweiz.

Bundesbahn nach ihre« gestrigen Angebot gesucht und 2,50 v. H. höher. Tagesgeld 3,50 v.H.

Abendbörse fest.

Die Abendbörse verkehrte im Anschluß an den Mittagsverkehr in weiter fester Tendenz und hatte verhältnismäßig lebhafte Umsätze zu verzeichnen, wenn sie sich auch nicht gleichmäßig auf alle Marktgebiete erstreckten. Die Abführungen von Reichswirtschaftsminister Dr. Schmitt über den organischen Aufbau der Wirtschaft hinterließen

Die AS-Volkswohlfahrt ruft Dich! Werde Mitglied!

einen guten Eindruck, was insbesondere die Kulisse zu Käufen und Deckungen veranlaßte, zumal auch seitens der Kundschaft erneut Kauforders für einige Spezialwerte eingetroffen waren.

Bevorzugt waren am Aktienmarkt IG. Farben, Deutsche Erdöl und Rütgerswerke, die bis 1 v. H. anzogen, außerdem fanden einige Montanpapiere Beachtung. Elektroaktien lagen im allgemeinen gut behauptet, Siemens 1 v. H. und AEG. 0,50 v. H. fester. Im Verlaufe blieb die Tendenz zwar fest, das Geschäft wurde aber gegen Schluß der Börse wesentlich ruhig. Hier und da erfolgten auch seitens der Spekulation einige Tagesglattstellungen, ohne daß aber die Kurse hiervon beeinflußt worden wä­ren. Per Saldo ergaben sich gegen den Berliner Schluß meist Besserungen von 0,50 bis 1 v. H., nur Kunstseide Aku lagen 1 v. H. niedriger.

Am Rentenmarkt stand wieder die Neubesitz­anleihe im Vordergrund und bei lebhaftem Ge­schäft erreichte sie einen neuen Höchststand von 22,50 v. H. Die Altbesitzanleihe war im Verlaufe ebenso wie späte Reichsschuldbuchforderungen (94,25) je 0,13 v. H. höher. Am Auslandsrentenmarkt erhielt sich gute Nachfrage nach ungarischen und österreichi­schen Anleihen. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 22,50, Altbesitzanleihe 96,25 bis 96,40, 6 v. H. Stahl- verein-Bonds 76, Schutzgebietsanleihe von 1914 9,50, 4,50 v. H. Österreichische Schatzrente von 1914 26, do. 4,20 v. H. Silberrente 1,45, 4,50 v. H. Unga­rische Staatsrente von 1913 7,40, 4 v. H.. Gold­rente 7,95, Reichsbank 163,50, Buderus 80, Harpe­ner 96,25, Klöcknerwerke 69,75, Mannesmann 72,40, Phönix 55, Rheinstahl'94, Stahlverein 47 bis 47,25, Aku 65,90 bis 66,13 bis 65,50, AEG. 32,75 bis 33, Bemberg 62,65, Daimler Motoren 52,50 bis 52,75 bis 52,50 bis 52,65, Deutsche Erdöl 111,75 bis 112, Deutsche Linoleum 54, Licht & Kraft 106,25, IG. Farben 140,50 bis 141, Felten 63, Holzmann 77,50, Rütgerswerke 59,75, Schuckert 106,50, Siemens 146 bis 147, Zellstoff Waldhof 54,90, AG. für Verkehrs­wesen 71,75, Reichsbahn-Vorzugsaktien 113,13, Nordd. Lloyd 35,75.

Mainzer Schlachtviehmarkt.

Mainz, 13. März. Austrieb: 33 Ochsen, 14 Bullen, 556 Kühe oder Färsen, 365 Kälber, 793 Schweine. Notiert wurde pro ein Zentner Lebend­gewicht in Mark: Ochsen al) 26 bis 30, b2) 20 bis 25, c) 16 bis 20. Bullen c) 22 bis 26. Kühe a) 23 bis 28, b) 16 bis 22, c) 11 bis-15. Färsen a) 26 bis 33, b) 20 bis 25. Kälber a) 33 bis 40, b) 27 bis 32, c) 18 bis 26. Schweine b) 47 bis 49, c) 44 bis 49, d) 41 bis 48. Marktverlauf: Rinder mäßig belebt, Kälber lebhaft, geräumt, Schweine ruhig, Ueberftanb.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben Die Höhe Der zuletzt beschlossenen Dividende an Relchsbankdlskoni 4 o H Lombardzinsfuß 5 o H.

5ranftun a. M

Berlin

Schluß- fürs

Schlußk. Abend­börse

Schluß- furt

Schlußk

Mittag- börse

Datum

12-3- |

13-3-

12-3-

13-3-

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

96,4

96,5

96,25

97,25

6% ehern.7% Dl. Reichsanl. v. 1929

100

100

100,13

100,13

5Yi% Doung-Anleihe von 1930 ..

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

94

94,13

93,75

94,13

Auslos.-Rechten

96,25

96,4

96,25

96,25

Desgl. ohne Auslos.-Rechte ....

6% ehern.8% Hess. BolkSstaat 1929

21,7

22,5

21,8

22,35

(rückzahlb. 108%).....

6% Hess. Landesbank Darmstadt

95

92,75

95,25

95,13

95,13

Gold R. 12 .....

6%% Hess. Landes-Hypotheken-

bank Darmstadt Liaui.....

92,75

92,75

91,5

91,5

-

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

AuSios.-Rechten

Deutsche Komm. Sammelabl. An-

94,75

94,25

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 6% ehern. 8% Franks. Hyp.-Bank

94,75

93

95

94,85

93

Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6% ehern. 7% Franks. Hyp.-Bank

93

93

Goldpse. 16 unkündbar bis 1936

WA» ehern. <y,% Franks Hyp^ Bank-Ltrpn-Pfandbriese.....

91,75

91,9

_

WA» ehern. 4y,% Rheinische

Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe. . .

92,25

92,75

6% ehern. 8% Pr. Landeöpfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

94

94

94

94

6°/y ehern. 7% Pr. Landespfand.

briesanstalt, Pfandbriefe R. 10

94

94

94

94

Eteuergutsch Verrechnungskurs

97,13

97,13

97,13

97,13

4% Oellerrelchtsche Goldrenre.

4,20% Oesterretchtsche Silberrrnte 4% Ungarische Goldrente ......

19 1,35

7,4

6,5

19,25

1,45

7,95

7,05

18,8

1,45

7,25

6,6

1,5

7,9

6,95

4% Ungarische Staalsrente v. 1910

4'/,% desgl. von 1913 ........

6,85

8,9

7,4

9

6,8 9

7,5 9

6% äbgesll Goldmexikaner von 99

4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

6,65

6,65

6,75

Serie l.....................

6,7

**

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß« fürs

Schluß!. Abend­börse

Schluß» fürs

Schlußk. Mittag- börse

Datum

12-3-

13-3-

12-3-

13-3,

4% desgl. Serie 11...........

6,75

6,7

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

5,45

5,3

5,35

5,4

4y,%Rumän.vereinh.Rentev.l913

7,8

7,85

8

4% Rumänische vercinh. Rente ..

4,65

4,35

4,65

4,4

8 %% Anatolier

31,25

31,25

31

31

Hamvurg-Amenka-Pakel o

30,75

31

_

31,25

Hamburg-Südam. Dampfschiff . 0

30

Hansa-Dampfschifs . .... 0

Norddeutscher Lloyd .....0

35

35,75

36

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

71,5

71.75

71,5

Berliner Handelsgesellschaft .. 4

96

92

96

91,0

Commerz- und Privat-Bank ... O Deutsche Bank und Disconto-

50

50

50

50

Gesellschaft................ o

63,75

62,75

63,75

62,75

Dresdner Bank.............. 0

66,5

66

66,5

66

Reichsbank ............... ir

162

163,5

162,5

163,75

A.E.«..................... o

32,9

33

33,13

32,5

Bekula..................... o

134,75

134

134,65

134,25

Dektr. LteferungSgesellschast ... 6

103,25

103,5

103,25

103

Licht und Krafl .... 6

107,5

106,25

107,75

106,5

Felten & Guilleaume ......... O

62

63

62,9

63,25

Gesellsch.s.EI. i ! Unternehmung. S

103,5

104

103,5

104,4

Rheinische El. kirtzität.......6

96,5

97

96,5

96,9

Schuckert S Eo.............5

106,5

106,5

106,13

106,5

Siemens L Halske............ 7

145,75

147

145,75

146,5

Lahmeyer L Go. ............ 10

122

123,13

122,4

Buderus ................. o

80,65

80

81,13

80,5

Deutsche Erdöl .............. 4

111,5

112

111,25

111,75

Gelsenkirchen«.............. ö

69,25

69

69

69,5

Harpener........... 0

97

96,25

97,5

96

Hoesch EisenKöln-Neuesten .. Ö

79

78,75

Alse Bergbau .........e

139,25

Ilse Bergbau Genüsse........ «

119

119,5

119,4

118,75

Klöcknerwerke ............... 0

69,5

69,75

70

69,5

toauadnumn-aätau ........ 0

72

72.4

72,5

72,13

Frankfurt a. M.

3erlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Minaa- börse

Datum

12-3-

13-3-

12-3.

13-3-

Mansfeld« Bergbau ..

....... 0

38

37,75

76,5

75,5

Kokswerke ......

.......0

93,4

94,4

Phönix Bergbau .....

.......0

55

55

55

54,9

Rheinische Braunkohlen

..... 10

202

203,75

202,5

204

Rheinstahl

.......0

93,13

94

93,75

93,75

Bereinigte Stahlwerke.

....... 0

46,5

47,25

47,13

46,9

Otavi Minen

.......0

16

15,5

15,4

15,5

Kaliwerke Aschersleben.

.......6

118,5

119,5

118

118,5

Kaliwerke Westeregeln .

.......5

120

120

119

119,5

Kaliwerke Salzdetfurth

.... IVt

154

153,5

155

154

3. G Farben-Industrie Schetdean stall........

....... 7

.......9

139

184

141

184

139,5

140,5

Goldschmidt .........

.......O

64

63

63,9

62,9

Rütgerswerke ........

.......O

59,5

59,75

59,4

59,13

Metallgeiellschaft. ....

.......0

86

86,5

87

86,75

Philipp Holzmann ....

.......0

77,5

77,5

78,25

77,25

Zementwerk Heidelberg Zementwerk Karlstadt

......0

.......0

95

94^5

-

SchultdeiS Patzenhofer

...... 0

107,5

108,75

Atu (Allgemeine Kunstseide) .. O

65,75

65,5

66,25

66,5

Bemberg

....... 0

61,5

62,65

61,75

62,25

Zellstoff Waldhof .....

....... 0

34,75

54,9

54,9

54,65

Zellstoff Aschaffenburg

.......0

44,75

45,25

45,75

45,9

Dessauer Gas .....

....... 7

123,5

123,5

Daimler Motoren.....

.......0

53,75

52,65

55

52,5

Deutsche Linoleum ....

.......0

54,25

54

54,4

54,25

Orenstein L Koppel ...

.......0

73,25

74,25

Leonhard Tietz .......

.......0

23,5

23,75

22,65

23,9

Ehude ...............

.......10

165

164

Lsrumulatoren-Fabrkk.

.......0

184,75

185,5

184,75

184,75

Lonri-Gnmmt

....... 0

156

156

155

155,5

Grttznn.............

.......0

I 29

28,5

| 29,65

28,75

Mainkraftwerke Höchst a.®L... 4

78

78

Süddeutscher Zucker .»

®1172,25

! 173

1 173

176

Deoifenmarfl Berlin - Frankfurt a 2tl

12-MSr,

13-Mürz

Amtliche .Notierung

Amtliche Aotienmu

Seid

3rie

Geld

Brie

Heisings«»..

5,619

5,631

5,639

5,651

47,20

47,30

47,20

47,30

10,38

10,40

10,38

10,40

Budapeß ...

ß y-j q

3,047

3,053

3,047

3,053

Holland ....

168,78

169,12

168,83

169,17

C31O.......

63,99

64,11

64,19

64,31

Kopenhagen.

56,89

57,01

57,04

57,16

Stockholm .

65,63

65,82

65,93

66,07

London ....

12,735

12,765

12,78

12,81

Buenos Aires

0,633

0,637

0,636

0,640

Neupork ....

2,512

2,518

2,509

2,515

Brüssel.....

58,42

58,54

58,46

58,58

Italien.....

21,52

21,56

21,52

21,56

Paris ......

16,50

16,54

16,50

16 54

Schweiz ....

80,92

81,08

80,94

81,10

Spanien....

34,18

34,34

34,20

34,26

Danzig.....

81,72

81,88

81,67

81,83

Japan......

0,753

0,755

0,755

0,757

Rio de Jan. .

0,212

0,214

0.212

0,214

Jugoslawien.

5,664

5,676

5,664

5,676

Liiiabo» ....

11,60

11,62

11,64

11,66

Bantnoten.

Berlin, IZ.März

Geld

Brief

Amerikanische Roten..............

2,462

2,482

Belgische Noten .................

58,30

58,54

Dänische Noten .................

56,79

57,01

Englische Noten .................

12,735

12,795

Französische Noten...............

16,46

16,52

Holländische Noten ..............

168,41

169,09

Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling

Rumänische Noten...............

____

_

Schweizer Noten.................

80 76

8L08

Ungarische Note» .. . . .......