zenkörner, eine Larve eines nützlichen Käfers und 1400 (vierzehnhundert) Larven einer schädlichen Jnsektenart. Wenn die Jäger also bitten, auch ihren Interessen durch Beachtuna der nötigen Vorsichtsmaßregeln gerecht zu werden, so handeln sie damit auch im bäuerlichen Interesse.
Unterhaltungen und Werbeabend des Eisenbahnvereins.
Brotsammlung
-es oberhesfischenZungvolks für das Winterhilfs- werk der Stadt Offenbach.
Der EisenbahnvereinGießen hatte seine Mitglieder und deren Angehörigen für den Samstag 511 einem Familien-Unterhaltungs- und Werbeabend im Kath. Vereinshaus eingeladen. Der geschmückte Saal war dicht besetzt. Die Kapelle Grengel leitete den Abend ein. Der Vereinsführer, Reichsbahnobersekretär Althaus, begrüßte die Teilnehmer. Er wies auf die großen Geschehnisse des vergangenen Jahres hin und dankte unserem Führer Adolf H i t l e r für die Rettung unseres Vaterlandes. Wei- ter führte er aus, daß der Eisenbahnverein im verflossenen Jahre außer der Pflege des Kameradschaftsgeistes überwiegend auf dem Gebiete der Der- einsfürsorge tätig gewesen sei. Diese Hilfsbereitschaft
Hattet auch im Monat März durch!
Opfert für den Kampf gegen Hunger und Kälte!
an minderbemittelten Berusskameraden und deren Angehörigen sei schon von jeher das Hauptziel des Eisenbahnvereins gewesen. Aus diesem Grunde müsse erwartet werden, daß kein Eisenbahner dem Verein fernstehe.
Die von Berufskameraden und deren Angehörigen gegebenen Duetts, komischen Darbietungen und musikalischer Wettstreit wurden beifällig ausgenommen, ein Singspiel und ein Terzett lösten herzliches Lachen aus. Sehr schön waren die von der Damen» abteilung des Reichsbahn-Turn» und Sportvereins Gießen unter Leitung des Berusskameraden H a - m e l aufgeführten Keulenübungen und der Matrosentanz. Die von der Lokomotivführer-Gesangsabteilung vorgetragenen Chöre, besonders der mit Orchesterbegleitung zu Gehör gebrachte Chor „An der schönen blauen Donau" von Strauß sowie das Konzert für Flöte von Poppe, vorgetragen von dem Solisten Herrn Kehrmann, waren von starker Wirkung auf die Zuhörer. Die Krengelsche Musikkapelle erfreute die Zuhörer durch formvollendete Wiedergabe guter Konzertmusik.
Zum Schluß bat der Vereinsführer, auch derer nicht zu vergessen, denen die Teilnahme an solchen Veranstaltungen nicht möglich gewesen sei und dies durch freudige Opferwilligkeit bei der erfolgenden Sammlung für das Winterhilfswerk zu bezeugen. Der Verein habe zwar schon in der Jahreshauptversammlung einen Betrag von 100 Mark für das Winterhilfswerk zur Verfügung gestellt und werde auch den Erlös des Abends dem Winterhilfswerk zuführen, aber die Rot sei immer noch groß und man könne nicht besser zum guten Gelingen des großen Aufbauwerkes beitragen als durch ein neues Opfer.
Rach einem dreifachen Sieg-Heil auf den Reichspräsidenten v. Hindenburg und unseren großen Volkskanzler Adolf Hitler wurde die erste Strophe des Deutschland- und Horst-Wessel-Liedes gesungen und der Abend damit beschlossen.
^ornoti^cn
— Tageskalender für Mittwoch. Stadttheater: 19.30 bis 21.45 Uhr, „Schneider Wibbel." — NSDAP., Ortsgruppe Gießen-Süd: 20 Uhr, Caf6 Leib, öffentliche Kundgebung. — Oberhessischer Kunstverein, Turmhaus am Brand: 16 bis 17 Uhr, Ausstellung. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Mutter und Kind". — Hotel Schütz: 10 bis 19 Uhr, Kunstausstellung. — Cafe Amend: 20 Uhr, Villard-Turnier: Lütgehetmann — Sommer. — AV., Hotel Köhler, Zusammenkunft der Damen. — Der Stahlhelm, BdF.: 20.15 Uhr, Versammlung der Stahlhelmanwärter; 21.30 Uhr, Appell der verpflichteten Kameraden.
— Wiederholung des Wünschelrutenvortrages. Wie aus der gestrigen Anzeige zu ersehen ist, findet der Vortrag von Major a. D. Söding über das Thema „Die negativ-elektrische Erdstrahlen und ihre Einwirkungen auf den menschlichen, tierischen und pflanzlichen Organismus" am morgigen Donnerstag im Hotel Hindenburg eine Wiederholung.
♦
** Mieterjubiläum. Am morgigen Donnerstag, 15. März, wohnt Herr Philipp Wild feit 40 Jahren im Hause Bahnhofstraße 33. Das Jubiläum ist ein Zeichen des besten Einvernehmens zwischen Vermieter und Mieter.
** E i n Zweiundsiebzigjähriger. Herr Adolf Baum, Am Nahrungsberg 18, kann am morgigen Donnerstag, 15. März, feinen 72. Geburtstag feiern. Herr Baum ist feit Jahrzehnten treuer Leser des Gießener Anzeigers.
** Hundert Jahre Bezirkssparkasse Gießen. In diesem Monat kann die Bezirkssparkasse Gießen auf ihr lOOjähriges Bestehen zurückblicken. Aus diesem Anlaß findet am nächsten Samstagvormittag ein Festakt in der Aula der Universität statt. Die Freunde des Instituts sind zu dieser Feier willkommen. Von Samstag vormittag 10 Uhr ab sind die Kassenräume geschlossen.
** D i e Handels- und Gewerbebank Gießen lädt in unserem heutigen Anzeigenteil zu ihrer 75. ordentlichen Generalversammlung auf Donnerstag, 22. März, ein. Näheres in der Anzeige.
** 5 0. Mitgliederversammlung des Sanitätsvereins Gießen. Im Haus der Deutschen Arbeitsfront fanden sich am Sonntag die Mitglieder des Sanitätsvereins Gießen zusammen, um die 50. ordentliche Mitgliederversammlung abzuhalten. Der Saal, fast bis zum letzten Platz besetzt, war prächtig geschmückt. Der Dereinsführer gab in feiner Ansprache einen Bericht über die Entwicklung des Vereins. Gegenwärtig zähle der Verein 497 Versicherte. Der Vereinsführer machte die erfreuliche Mitteilung, daß der Verein vom 1. April ab neben der freien Arzthilfe, Zuschuß zu der Behandlung in den Krankenhäusern, Operationen, Behandlung in den Kurbadeanstalten und Begräbnisbeihilfen, auch 50 Prozent der Apothekenkosten und Lieferung der Sehhilfsmittel ohne Beitragserhöhung den Mitgliedern und deren Familienangehörigen gewähren könne. Der seitherige Führer, Herr Simon, wurde neu bestätigt, und dieser berief die seitherigen Vorstandsmitglieder wieder in ihre Aemter. An Stelle des freiwillig ausscheidenden Herrn Ad. M e i st e r wurde Herr H. Hofmann verpflichtet. Die Kassenverhältnisse sind in bester Ordnung. Dem Vorstand wurde der Dank der Mitglieder ausgefpro-
Die Dache vom 12. bis 18. 211 är3 sieht Oberhessen ganz unter dem Zeichen der Brotf amm- lung des oberhessischen Jungvolkes. Zlakale mahnen zum INithelfen, Flugblätter erinnern auch den Letzten an seine Pflicht. 3n den
Straßen künden Landsknechtstrommeln und Jan- aren, Sprechchöre und Singgruppen die Bereif- chaft des gesamten oberhessischen Jungvolkes. Groß ist die Aufgabe, aber noch stär- ter ist die Freude, sie bezwingen zu dürfen.
Wieviel Brote werden wir bekommen? keiner weiß es, aber alle fühlen, daß sie sich bis zum letzten einsehen müssen, wenn es gelingen soll. Sie werden sich tapfer schlagen, so wie es immer ihre Art gewesen ist, für eine Sache ganz einzustehen,
Zum zweiten Blate ruft die deutsche Jugend zum Kampfe gegen hunger und Kälte auf. Diesmal sind es die jüngsten und kleinsten Kämpfer Adolf Hitlers, die sich mit ihrer ganzen Kraft bereit erklärt haben, die Bot derjenigen, denen das Schicksal Arbeitslosigkeit, Krankheit und Gebrechen auferlegt hat, durch eine Brotsammtuug zu lindern.
Das Jungvolk wird in den nächsten Tagen mit Listen von Tür zu Tür gehen, um die deut- chen Volksgenossen aufzufordern, sich in dieselben inzutragen. An die Bevölkerung ergeht daher die Bitte, diese Hitler-Jungen, die sich mit Einsatz ihrer ganzen Person in den Dienst der guten Sache ge- tellt haben, nicht abzuweisen und ihnen, die doch )ie Träger des neuen Staates werden sollen, mit dem guten Beispiel der Gebefreudigkeit voranzugehen. Das Jungvolk leistet diese aufopfernde Arbeit nicht für sich, sondern für seine bedürftigen
Das deutsche Jungvolk hat sich dem Winterhilfswerk zur Verfügung gestellt, um den Kampf gegen hunger und Kälte siegreich zu bestehen. Aus diesem Grunde führen unsere Jüngsten am Freitag, 16., und Samstag, 17. Blärz, eine Brot- sammlung im ganzen Kreis Gießen durch. Uns aber fehlt die Möglichkeit, die gesammelten Brote, wie vorsehen, am Sonntag, 18. Blärz 19 3 4, nach Offenbach zu schaffen.
Ich richte deshalb an alle Lastwagenbesiher die Bitte: Stellt uns eure Wagen zur Verfügung, damit wir unseren hilfsbedürftigen Volksgenossen in
chen. Für die Vorarbeiten des 50. Stiftungsfestes wurde ein Ausschuß bestimmt. Ein weiterer Ausschuß soll die Satzungen zeitgemäß ausarbeiten. Eine Sammlung zugunsten des Winterhilfswerkes brachte den Betrag von 20 Mark. Mit einem Sieg-Heil auf den Reichspräsidenten und den Volkskanzler wurde die Versammlung geschlossen.
Amtsgericht Gießen.
Ein Einwohner aus Wieseck erhielt einen Strafbefehl über 20 Mark, weil er am 30. November v. I., ohne daß die amtliche Schweine- und Trichinenschau ausgeführt wurde, bei einem Gastwirt ein Schwein schlachtete. Der Angeklagte legte gegen den Strafbefehl Einspruch ein. In der gestrigen Hauptoerhandlung wurde er zu einer Geldstrafe von 5 Mark verurteilt.
Ein Mann aus Gießen erwarb im März 1933 von einem Unbekannten einen Revolver mit Munition, ohne im Besitz eines behördlich ausgestellten Waffenscheins zu sein. Außerdem hatte er am 17. April die Schußwaffe außerhalb seiner Wohnung mit sich geführt. In einem Strafbefehl wurde eine Geldstrafe von zweimal 20 Mark ausgesprochen. Den dagegen eingelegten Einspruch nahm der Angeklagte vor Eintritt in die Hauptverhandlung zurück.
Ein Mann aus Biedenkopf fuhr mit seinem Auto am 16. September vorigen Jahres durch die Alice- straße, ohne in der Lage zu fein, seine Fahrgeschwindigkeit so einzurichten, daß er auf kürzeste Entfernung seinen Wagen einhalten konnte. In einem Strafbefehl erhielt er 10 Mark Geldstrafe. Der dagegen eingelegte Einspruch war erfolglos. Das Gericht erkannte wegen Verstoß gegen die Kraftfahrzeugverkehrsordnung auf 10 Mark Geldstrafe.
Ein Einwohner von Gießen verunreinigte am 6. Januar den Neuenweg zu Gießen, indem er aus dem Garten feines Hauses in der Johannesstraße
wenn es das Schicksal ihres Volkes gilt Die Bot stellt sie heute schon mit der Tat in Reih und Glied ihrer Väter, die unter Aufopferung ihres Lebens nur das eine kannten, das sie immer wieder überwinden ließ: ihr Volk. So wie jene mit ihren Leibern einen lebendigen Schuhwall um ihre Heimat legten, so werden heute deutsche 3ung- oottjungen mit ihrem jungen Leben bereitwillig der Bot wehren, als die junge Kraft, die aus der Gegenwart die Zukunft baut.
Und da darf keiner fehlen, wenn aus dem wenigen, dem einzelnen, das Opferwerk des gesamten Oberhefsen werden soll, ein Bekenntnis zur großen Botgemeinfdjaff der 0 berhesst f ch e n 3 ugend und der gesamten Bevölkerung.
Zu dir wird der einzelne 3unge kommen, du wirft ihn nicht wegfchicken, ohne feine Bitte erfüllt zu haben. Du wirst nicht oergeffen, daß die Bot der anderen Volksgenossen auch deine eigene ist und du nur durch Opfer dich zu deinem Volke bekennen kannst!
Am Donnerstag, 15. und Freitag, 16. d. Bl. wird das Jungvolk in den einzelnen Häusern die Anzahl der einzusammelnden Laib Brote feststellen und als äußeres Zeichen der Zugehörigkeit zu der großen Opfergemeinschaft an jede Tür die Plakette mit der weißen Si grüne auf blauem Grunde, das Zeichen des Oberjungbannes IV Oberhessen, heften. Im Laufe des Samstags werden die Brote von den Sammlern abgeholt. Wir bitten dabei zu beachten, das Brot so abzugeben, wie wir es selber zu empfangen wünschen, also möglichst frisch, damit nach dem langen Transport das Brot immer noch genießbar ist. Das gesamte Ergebnis wird dem Winterhilfswerk der Stadt Offenbach zugestellt.
Alle müßt ihr dabei fein!
helft dem Jungvolk, daß es dem Winterhilfswerk helfen kann!
Gebt für das tägliche Brot, ihr lindert die Bot. heil Hitler!
Oberjungbann IV Oberhessen Gez. h. Philippi.
Volksgenossen zum Wohle der Gesamtheit des deutschen Volkes.
Die Einsammlung der gezeichneten Brote wird am Freitag, 16. Blärz, und Samstag, 17. Bl ä r z vorgenommen. Ich bitte, dafür zu sorgen, daß die Brote in einigermaßen frischem Zusiande (nicht zu trocken) sind. Damit diese Sammlung sich schnell und reibungslos vollzieht, bitte ich an den genannten Tagen die Spenden bereitzuhalten.
Zeige jeder deutsche Volksgenosse an diesem Tage seine Verbundenheit mit dem Führer und dem Volke dadurch, daß der Bationalsozia- lismus für ihn nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern eine Tat der Opferbereitschaft und Gebefreudigkeit ist.
heil Hitler!
gez. Kloß, Kreisführer des WHW.
Offenbach helfen und Freude bereiten können. Bielbungen find bis spätestens Bliffrood), 1 4. Bl ä r z d. I., an die Kreisführung des Winterhilfswerkes, Gießen, Amtsgericht, Zimmer 202, Telephon 2297, zu richten. Ich hoffe von jedem Lasi- kraftwagenbefiher, daß er das Jungvolk im Kampfe gegen hunger und Kälte unterstützt und somit fein Teil an der großen Hilfsaktion des deutschen Volkes beiträgt.
heil Hiller!
gez. Kloß, Kreisführer des WHW.
Papier auf die Straße warf. Er erhielt einen Strafbefehl über 5 Mark Geldstrafe. Auf den Einspruch des Angeklagten erkannte das Gericht auf die im Strafbefehl festgesetzte Strafe.
Große Strafkammer Gießen.
Ein Autobesitzer aus Nieder-Wöllstadt fuhr vor einiger Zeit in angetrunkenem Zustand mit unver- antwo.rtlicher Geschwindigkeit zwei Personen derart an, daß die eine, ein Reichswehrsoldat, 14 Meter weit flog und sofort tot war. Die Strafkammer erkannte gegen den Angeklagten auf 9 Monate Gefängnis Auf die Revision des Angeklagten wies das Reichsgericht die Sache an die Strafkammer zurück zwecks Prüfung der Frage, ob der Angeklagte in Ausübung seines Berufes die strafbare Handlung begangen hat Diese Frage wurde in der gestrigen Hauptverhandlung verneint. Das Gericht erkannte auf eine Gefängnisstrafe von 5 Monaten.
Wegen Betrugs und Unterschlagung stand ein in Kirchbracht wohnender, bisher 18mal vorbestrafter Mann vor Gericht. Es handelte sich bei dem Angeklagten um einen Darlehensschwindler, der nichtsahnenden Leuten gegen eine Vergütung von 15 Mk. versprach, Geld zu beschaffen. Sein Versprechen hielt er jedoch nicht ein. Daneben verbrauchte er für eine Versicherung vereinnahmtes Geld für seine persönliche Zwecke. Der Vertreter der Anklage hatte 1% Jahre Zuchthaus beantragt. Das Gericht verurteilte den Angeklagten unter nochmaliger Annahme mildernder Umstände zu 1% Jahren Gefäng- n i s.
(tircbfitbe Tlothritbfen
Evangelische Gemeinden.
Mittwoch, den 14. März.
Iohanneskirche. 18 Uhr: 5. Pafsionscmdacht; Pfr. Bechtolsheimer,
OasFungvolk sammelt Brot!
Die Lastwagenbesiher helfen -em Jungvolk.
Bundfunkprogramm.
Donnerstag, 15. Blärz.
7.10 Uhr: Frühkonzert. 10.45: Praktische Rat- chläge für Küche und Haus. 11.50: Sozialdienst. 12 Mittagskonzert. 14.40: Kinderstunde. 16: Nach- mi'ttagskonzert. 17.30: „Die Sendung des Mythos , Vortrag. 17.45: „Boote zu vermieten". Ein Sketsch. 18: Neuzeitliche Anschauungen in der Medizin. Vortrag. 18.15: „Familie und Rasse". 18.25: Spani- cher Sprachunterricht. 18.50: Sozialdienst. 19: Stunde der Nation: „Die Flöte des Dionysos 20.10: „Es blökt das Rind — es schreit das Kind. Lebenskampf im vergessenen Waldgebirge des Spes- arts. 21: Unterhaltungskonzert. 22.15: Du mußt wissen. 22.40: Eine Viertelstunde aus der Pfalz. 23: Nachtkonzert. Erstaufführung alter Musik. 23.45: Vom 30.-Berliner Sechstagerennen. 24 bis 1: Nachtmusik.
Briefkasten der fieöaffion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
F. in S. 1. Sie können das Motorrad jederzeit wieder anmelden, ohne eine Abnahmegebühr bezahlen zu müssen. Die früheren Bestimmungen in dieser Hinsicht sind aufgehoben. 2. Die Antwartschaft in der Invalidenversicherung lebt wieder auf, wenn der Versicherte wieder eine versicherungspflichtige Beschäftigung aufnimmt oder durch freiwillige Beitragsleistung das Versicherungsverhältnis erneuert und danach eine Wartezeit von 200 Beitragswochen zurücklegt. Hat der Versicherte bei Wiederaufnahme der versicherungspflichtigen Beschäftigung ober bei der Erneuerung des Versicherungsverhältnisses durch freiwillige Beitragsleistung das 60. Lebensjahr vollendet, so lebt die Anwartschaft nur auf, wenn er vor dem Erlöschen der Anwartschaft mindestens 1000 Beitragsmarken verwendet hatte. Hat der Versicherte das 40. Lebensjahr vollendet, so lebt die Anwartschaft durch freiwillige Beitragsleistung nur auf, wenn er vor dem Erlöschen der Anwartschaft mindestens 500 Beitragsmarken verwendet hatte und danach eine Wartezeit von 500 Beitragswochen zurücklegte.
h. in G. Beim Vorliegen der fachlichen und persönlichen Voraussetzungen des Gesetzes wird auch dieses Bauerngut Erbhof, trotz des Testaments. Der Anerbe wird der Sohn unter der Voraussetzung, daß er fähig ist, den Hof zu bewirtschaften. Auch ein Kaufmann kann dazu fähig fein, wenn er auf dem Hof aufgewachsen ist. Andernfalls muß er bis zum Tode der Mutter die Fähigkeit erlernen, wenn er Anerbe werden will. Tut er dies nicht, so wird die älteste Tochter Anerbe, wenn sie dazu fähig ist. Hat sie schon einen Erbhof, so scheidet sie als Anerbe aus, und der Nächstberufene (z. B. Neffe usw.) kommt dran, wenn sie nicht innerhalb sechs Wochen nach dem Erbfall dem Anerbgericht gegenüber erklärt, daß sie den jetzt anfallenden Hof übernehmen und dem Nächstberufenen ihren seitherigen Hof überlassen will.
Gewinnauszug
5. Klasse 42. Preußisch-Süddeutsche (268. Preuß.) Staats-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten
28. Ziehungstag 12. März 1934
In der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
10 Gewinne zu 6000 M. 166696 269423
291604
293277 341217
106868
8 Gewinne,u 3000 W. 88107 92422
399875
12 Gewinne,u 2000 M. 8903 9380.41585
289240 333796
123735
10 Gewinns Zu 1000 M. 2844 74046
245163 337191
227105
64 Gewinne zu 500 M. 29767 37914
40677
42083 65331 66893 80691 91354 96169
101689
116012 120214 134612 140322 168222
169114
264771 266001 289417 304008 307614
317393 339382 341388 360917 362496
310760
372 Gewinn« zu 300 Ai. 2320 2402 3720 8082
9076 9139 9574 22344 26580 27742
33195
42993 43658 44564 46267 48566 56723
65811
58766 60871 60991 62479 69790 75631
77423
81865 82587 83433 87800 88530 89623
90455
95707 100603 101586 103725 112498
115174
117201 119333 123000 124640 128941
130939
131774 133381 134484 135591 135630
137466
140811 142657 143292 144268 147471
149701
152917 156016 161674 168443 168901
171106
171300 171717 172026 173519 174585
174675
177247 177687 179487 180949 182356
182406
184936 189434 191409 191889 192945
193983
197098 203674 206321 206915 206954
208398
209681 210769 214341 221454 221545
221780
221920 223145 224517 227769 229962
230228
230547 236842 238644 240784 241419
244707
244863 247526 249016 252361 262901
260284
260606 263659 264046 265491 266590
267442
268712 269512 270198 272313 273045
276080
276338 278599 281602 283237 283300
284322
286164 287354 287549 291382 292464
301368
304339 305359 305705 309473 311873
313711
314366 317363 317366 318161 319249
320946
321409 321702 325788 329769 331276
331665
334193 335000 335190 335456 336370
337589
340587 343285 345088 345279 357009
366624
370043 370567 374393 374454 375240
376156
379105 380355 381239 383857 384342
388027
388259 388280 388564 389607 389896
392750 393530 397401 399920
392061
Ln der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
2 Gewinne zv 1OOOO M. 297427
4 Gewinne zu 5000 M. 90865 258391
12 Gewinne zu 3000 AI. 121276 128458 286953 338826 382"? 12 389963
16 Gewinne zu 2000 Al. 1462 61584 110497
162408 208612 267198 294550 360016
16 Gew nne zu 1000 M. 11 3465 136100 260975 264919 305309 323094 352141 366778
44 Gewmne?a 500 911. 23363 32757 106453
110974 112035 153903 155566 159106 180552 187297 195439 222942 228551 231225 246812 252190 281507 333977 352235 360764 375344 381501
262 Gewinne zu 300 M. 7993 9124 11892 14294 20872 24638 27128 27701 28792 29183 29639
31780 37499 44206 50499 51583 51912 52910
54056 54301 64538 55405 56281 56392 58592
64103 76072 77178 83128 87351 88920 90962
91060 93065 95284 95914 102731 103593 104379
106720 108198 109762 124512 128210 138218
140136 149391 164505 163385 163921 164646
165450 166068 167659 168637 173071 173829
176767 178394 180769 186916 188101 188582
188749 194295 195433 197699 198290 206851
209971 214684 219597 223795 225014 225420
232036 234685 235157 241937 244542 247912
262998 263234 265123 256523 256820 267386
258928 262851 278670 281882 284226 287699
288047 288266 290977 293019 293303 294816
295279 296197 301167 302165 305376 308944
310856 318825 320098 322388 324620 325707
326912 334554 336397 337015 339902 342180
349470 361302 362190 364640 367634 371103
375502 382982 384692 385617 386015 390726
394092 398744
20 Tagesprämien.
Auf jede gezogene Nummer sind zwei Prämien zu fe 1000 RM gefallen, und zwar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II:
90353 106314 122766 149688
321727 371664 380311 399668
179428 184863
Im Gewinnrade verblieben: 2 Gewinne zu k 1000000, 2 zu je 5000, 6 zu je 3000, 6 zu je 2000, 80 zu je 1000, 86 zu je 500, 458 zu je 300 rmh 40 Tagesprämien zu je 1000 MarL


