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die Kundgebung sind Anfänge zur Verbreitung des DDA^Gedankens auf dem Lande. Dr. Dr. Mül - l e r erzählte dann in sehr anschaulicher Weise von den Kämpfen und Opfern, die unsere auslandsdeutschen Brüder für die Erhaltung ihres Volkstums auf sich nehmen und zeigte, wie die Erhaltung und der Ausbau der deutschen Schule im Ausland das wichtigste Mittel für die Erhaltung des Deutschtums ist. Er sprach dann von der großen wirtschaftlichen Bedeutung des Auslanddeutschtums für das Reich, und bewies sie an zahlreichen Beispielen. Das geeinte Deutschland von heute gebe dem Kampf der Ausländsdeutschen ein starkes Rückgrat, und in gemeinsamem Krafteinsatz werde einst unser Hundertmillionenvolk sich die Achtung und den Platz in der Welt eringen, die ihm zustehen. Lehrer Schnierle dankte dem Redner. Ortsgruppenleiter Klein ermahnte die Versammelten, sich die hohe Opferfreudigkeit der Ausländsdeutschen zum Vorbild für alle unsere Aufbauarbeit zu nehmen und nach Kräften auch an der Arbeit des VDA. teilzunehmen, denn sie gehe um das große Deutschland, dessen Grenze nur das Blut ziehe. Dieses Großdeutschland bat der Führer erschaut, dahin folgen wir ihm. Mit dreifachem Heil auf den Führer, seinen Kampf und feinen Sieg und mit dem Gesang des ersten Verses des Deutschlandliedes schloß die Kundgebung.
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Holzfällen kn unserem Walde. Ein schwerer und scharfkantiger Haken, wie er zum Niederziehen der Bäume angebracht wird, fiel so unglücklich auf den Kopf des Holzhauers Rudolf Euler von hier, daß er sich mit einer tiefen Stirnwunde in ärztliche Behandlung begeben mußte. Im anderen Falle flog die von Landwirt Karl Herzberger beim Behauen von dickem Holz geführte scharfe Axt derart seitwärts, daß sich der Mann den vorderen Fuß trotz derber Schuhe abgehauen hätte, wenn nicht ein Ast die Wucht der Axt im letzten Augenblick vermindert hätte. Eine Hauptader war aber trotzdem getroffen. Nach Anlegung eines Notverbandes durch die Arbeitskameraden mußte ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. — Die feit ungefähr 3 Wochen tätige Holzhauerkolonne, die aus etwa 28 Mann besieht, wird die vorgesehene Holzmenge voraussichtlich bis gegen Ende d. M. gefällt haben. Erfreulicherweise hatte unsere Gemeinde seither kaum einen Arbeitslosen.
hi. Bellmuth, 12. Dez. Unsere kleine Dorf» kapelle, in der sonst alle 14 Tage regelmäßig Betstunde abgehalten wurde, ist schon seit drei Jahren wegen Baufälligkeit polizeklich gesperrt. Da unser Dörfchen auch über keine Schule verfügt — die Kinder müssen nach Babenhausen I — so mangelt es an einem geeigneten Raum zur Abhaltung von Versammlungen. Man trägt sich nun mit dem Gedanken, für diesen Zweck einen entsprechenden Saal zu errichten: dieser Bau soll auf dem Wege der Selbsthilfe erstehen. Die Bauern sollen das An- und Abfahren der Baumaterialien, die Maurer und Handwerker die übrigen Arbeiten ohne Entgelt ausführen.
rl. Hirzenhain, 12. Dez. Im Gasthof Jungmann fand dieser Tage eine Versammlung sämtlicher Vereinsführer und deren Beiräte, sowie der Kameraden des Bezirksvorstandes des ehemaligen „Hasst a" - B e z i r k s Ortenberg statt, der nun ein Teil desKyffhäuser-Bezirksverbandes Büdingen ist. Es waren außerdem erschienen der Führer des Kreisverbandes 147 der SAR. II., Oberst a. D. Koettschau (Bad-Nauheim), sein Adjutant Major a. D. Kindl und der Führer des Sturmbanns I der SAR. II, Major a. D. Wippert (Büdingen). Nachdem Bezirksvorfteher Rittmeister a. D. Stein (Hirzenhain) die Versammlung begrüßt und die vollzählige Vertretung der Vereine festgestellt hatte, sprach Kamerad Oberst a. D. Koettschau, den ehemaligen 116ern unter den Kameraden kein Unbekannter, über den Kyffhäufer-Verband und die von diesem auf des Führers Anordnung aufgestellte SAR. II und ihre Aufgaben. Seine anregenden und zukunftsfrohen Ausführungen haben alle Kameraden von neuem begeistert, ihre ganze, im Weltkrieg oft erprobte Kraft in der neuen Kameradschaftsform für unser Vaterland und seinen großen Führer einzusetzen. Nach Erledigung zahlreicher Verbandsangelegenheiten, Beitragsabrechnungen, Auszahlungen von Rückvergütungen und Anfragen schloß Kamerad Stein die Versammlung mit einem Treuegelöbnis für den Führer.
Ein Sägewerk in Flammen
LPD. M a inz, 12. Dez. Dienstag gegen 22.30 Uhr brach in der Schreinerwerkstatt des Säge-
Rundfunkprogramm.
Freitag, 14. Dezember:
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setzt, die Gliederungen der PO., der SA. und der SAR., das Arbeitslager, die HI. und die Vereine, angetreten. Zu Beginn der Kundgebung marschierte die VDA.-Schulgruppe mit dem Gesänge ihres Wimpelliedes zur festlich geschmückten Bühne. Der Leiter der Ortsgruppe des VDA., Lehrer Schnierle, wies nach den Begrüßungsworten auf die schon feit fünf Jahrzehnten geleistete, von der Regierung früher nur geduldete völkische Arbeit des VDA. hin, der seine Unterstützung seither nur in den sog. gebildeten Kreisen des deutschen Volkes und auf den höheren Schulen fand. Im neuen Reiche, dessen Fundament das Volkstum ist, muß solche Arbeit vom ganzen Volke getragen werden. Die Gründung der hiesigen Ortsgruppe, wie auch
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wirtschaftlich vom Auslande unabhängig macht. Seine Ausführungen, besonders die die Landwirtschaft betreffenden Fragen, ebenso wie die über die Arbeitsfront, erweckten ganz besonderes Interesse und Beifall und dürften wohl jeden Zuhörer von ber Richtigkeit der Maßnahmen des Führers überzeugt haben. Nachdem Bürgermeister Wagner dem Redner gedankt und auf den Tag der Nationalen Solidarität hingewiesen hatte, wurde die Kundgebung in der üblichen Weife geschlossen.
§ Main zlar, 12. Dez. Bei der Haus- und Straßensammlung am Tag ber Solidarität tarn in den drei Ortschaften unseres Ortsgruppen- aebietes (Staufenberg, Daubrinqen und Mainzlar) der Betrag von rund 215.— RM. zusammen. Da- non entfällt allein auf unseren Ort Mainzlar die stattliche Summe von rund 96.— RM.
* Ettingshausen, 13. Dez. In dem gestrigen Bericht über das Ergebnis der Sammlung am Tage der Nationalen Solidarität ist ein bedauerlicher Setzfehler enthalten. Das Ergebnis muß richtig 315,25 Mark heißen, nicht 31,25 Mark.
Kreis Alsfeld.
<£ Nieder-Ohmen, 10. Dez. Der Verkauf an Plaketten am 2. Dezember brachte hier den Betrag von 32 Mark ein. — Am Tage der N a - tionalen Solidarität wurde in unserem Dorfe der Betrag von 214 Mark gesammelt.
Kreis Schollen.
ch Sellnrod, 12. Dez. Die Sammlung am Tage der N a t i o n a le n Solidarität hatte in unserer Ortsgruppe ein sehr gutes Ergebnis. Es gingen ein: in Sellnrod: 48,91 RM.; in Groß- Eichen: 51,90 RM.; in Solms-Ilsdorf: 3,65 RM.; insgesamt also: 104,46 RM. Das ist mehr als das dreifache früherer Sammlungen. — Dieser Tage wurden auch die Fruchtspenden des Reichsnährstandes eingesammelt und den Müllern der Ortsgruppe zum Vermahlen übergeben. Es gingen insgesamt 70,12 Zentner Roggen ein (Sellnrod: 42,05 Zentner; Groß-Eichen: 41,82 Zentner; Solms- Ilsdorf: 4,25 Zentner.) — In unserer Ortsgruppe wurden 25 Weihnachtspakete für bedürftige Volksgenossen im Kreise Gelnhausen gepackt.
)—( Ruppertsburg, 10. Dez. Ein schönes Ergebnis hatte die Sammlung am Tage der Nationalen Solidarität in unserem Dorfe. Es gingen 78,55 Mark ein. Für die Weihnachtsspende wurden 34 recht wertvolle Pakete abgeliefert. Wie wir erfahren, sollen in dem Nachbarorte Gonterskirchen 28,00 Mark und 4 Pakete eingegangen sein, demnach in der ganzen Ortsgruppe 106,55 Mark und 38 Pakete. — Der Schulungsleiter unserer Ortsgruppe Lehrer (Surfen hielt gestern Abend einen gut besuchten Schulungsabend ab. Der Redner sprach über die Saarfrage. Der Gesang des Saarliedes folgte. Ortsgruppenleiter Bürgermeister Lind schloß mit einem „Sieg-Heil" auf den Führer.
rl. Gedern, 12. Dez. Die Ortsgruppe Gedern des VDA. veranstaltete dieser Tage ihre erste größere Kundgebung und hatte dazu den hervorragenden Kenner der auslandsdeutschen Wirtschaft Dr. Dr. Müller (Krefeld) als Redner gewonnen. Die große Turnhalle war voll de-
10: Nachrichten 10.15 bis 10.50: Schulfunk, Sozialdienft. 12: Mittagskonzert I. Es spiel, \\ NS.-Frankenorchester. 13: Saardienst, Nachr^ 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk, iz ■' Mittagskonzert II. 14.15: Nachrichten. 14.30: fc fchaftsbericht. 15: Nachrichten. 15.15: Für die 16: Nachmittagskonzert. Kunstbericht der Woche'. Jugendfunk. 18.15: Wandlungen des beutii' Volkseinkommens und Volksoermögens. Ein gespräch. 18.30: Weiße Flecken auf der Erdkarte Gespräch. 18.50: Unterhaltungskonzert. 19.45:{ litisches Schrifttum in der Gegenwart. Zch, spräch. 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der 9U;- Das Lied von der Glocke. Schillers Worte - : Hörwerk. 21.10: Weihnachtslieder aus alter n j neuer Zeit. 21.40: Volksmusik. 22: Nachricht,
Samstag, 15. Dezember:
6 Uhr: Bauernfunk. 6.15: Gymnastik I. Gymnastik II. 6.45: Frühmeldungen. 6.55: fc-, spruch — Choral. 7: Frühkonzert. 8.30: Qgimr' 9: Nachrichten. 9.15: Konzert. 10: NE:.-' 11.45: Musikalischer Gabentisch. 12: Miltpüp zert I. 13: Saardienst, Nachrichten. 13.1frA.:. richten aus dem Sendebezirk. 13.15: „ME Blau-Weiß" Ein zünftiges Schallgeplattel. IV. Nachrichten. 14.30: Quer durch die Wirtschaft. 1 , Nachrichten. 15.15: Jugendstunde. 16: Der srok i! Samstag-Nachmittag. „Falsch verbunden". V Stimme der Grenze. 18.20: Steigreifsendunq. 185 Wir schalten ein: Das Mikrophon unterwegs. 1': „Nur ein Walzer muß es sein". 19.30: VolkE! der Saar. 20: Nachrichten. 20.05: Saar-Umsk 20.15: „Kinder, wir wollen gemütlid) sein". 6. lustiger Abend. 22: Nachrichten.
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