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Nr. !0 Zweites Blatt

Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

8reitag,l2.Zanuarly34

Eine ganz besondere Bedeutung gewann die

euer Körper

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zeitig schneiden und bündeln.

Die Ausdehnung des Arbeitsstatuts aus die länd­lichen Kleinbetriebe und die Halbpacht hat den BeisaU beider Parlamente gefunden, der National­rat der Korporationen legt soeben die letzte Feile an das Gesetz, das 14 Hauptartikel enthält Be­sondere Ausführungsbestimmungen tragen den ver­schiedenen Gebräuchen in den verschiedenen Land­bezirken Rechnung. Das Gesetz stellt den Grundsatz auf, daß das System der Mezzadria ein Ver­trauensverhältnis zwischen dem Landgeber oder concedente (der, wie der Name sagt, also nicht Be­sitzer zu sein braucht, sondern auch Pächter oder Generalpächter sein kann) und dem mezzadro schaffen soll, dem capo oder reggitore einer Fami­lien- oder Sippengemeinschaft, die in ihrer Gesamt­heit verpflichtet wird. So viel Land, als von ihr bearbeitet werden kann, bildet eine colonia, eine Kolonie Das Vertragsverhältnis erstreckt sich auf die Zeit zwischen zwei Ernten, in der Regel also nur auf ein Jahr, dock weiß die Praxis eher von Generationen. Eine gesetzliche Beschrän­kung war notwendig, weil sich nach der Kündigung seitens des Landgebers oft Streitigkeiten über das Wohnrecht des Kolonen ergaben, wenn dieser seinem Nachfolger nicht Platz machen wollte

Der Landgeber bestimmt, was angebaut werden soll (wobei er jedoch das Staatswohl, den Gemein­nutz zu beachten hat), der mezzadro holt das Mög­liche aus dem Boden heraus. Der Landgeber kann nun Vieh und Inventar stellen oder teilt sich mit seinem mezzadro auch in die Spesen, was bei der

das Instrument ist. auf dem der Arzt in Tagen denen es euch schlecht geht, daß er fern

Bismarcks Arzt und sein Vermächtnis.

Zu Ernst Schtveningers ^0. Todestage am 13 Januar.

denke nur an Sizilien, häufig zu Ausständen führte. Im Norden, Den eigentlichen Fruchtkam­mern Italiens, greift sie auch in Die Reisindchtrie über Dort ist ja auch das Verständnis für zweck­mäßige Bodenkultur eher zu finden als beispiels­weise in der römischen Eampagna, wo der Bauer eigensinnig an Urvätersitten festhält Selbst der v-Zugpilger bekommt vielenorts noch den Holzpflug zu Geiicht. dicht neben den Traktoren, die gleich-

esundheit uuu

wißt, daß sie erarbeitet werden sollen. 6.

Obergevietsmhrer Hartmann-Lauterbacher.

einen Ueberblick über die geleistete Arbeit im Jahre 1933 und wies auf die Bedeutung des Endkampfes um die Macht für die HI. hin. Daraus ergaben sich Verpflichtungen sowohl als Rechte, aber auch die

Kameraden der Hitlerjugend und des Jungvolkes1

Ich habe die Führung des Oberbannes Ober« Hessen übernommen, berufen durch das Vertrauen des Gebietsführers. Ich werde Euch jederzeit Kame­rad zu fein bemühen und hoffe auf ein vertrauens« volles Zusammenarbeiten. f ,

Unerbittlich und groß steht unsere Aufgabe vor uns, die der Führer uns gestellt hat.

Unerbittlich und gewaltig werden wir arbeiten. Wir werden die zu treffen wissen, die dieser Arbeit entqegenstehen. Wir werden einen Oberbann schas« fen, auf den unser Führer stolz sein soll.

Und jeder von Euch wird mir dabei helfen. Jeder wird, wo immer er steht, seine Pflicht erfüllen.

Und wir werden es schaffen.

Und jetzt an die Arbeit!

Heil Hitler!

Der Führer des Oberbannes 4/19 v. d. F. b. Walter Blumenröder, Bannführer.

Ein hessischer Künstler als Erfinder.

Darmstadt, 11. Jan. (LPD.) Dem bekannten Bildhauer Adam Antes, der sich schon seit Iah' ren neben seiner künstlerischen Tätigkeit mit der Konstruktion von Flugzeugmodellen befaßt, wurde für einen von ihm erfundenen Flugzeugtrag­flügel das Deutsche Reichspatent erteilt.

Alle Hoffnungen konzentrieren sich daher auf die Mezzadria, auf die Halbpacht Denn der Halb­pächter lebt nicht vom Lohn, sondern von der Erde, er liebt sie daher jo heiß, wie ein anderer das Geld. Nicht nur der Mezzadro dient ihr,sondern seine

Mmiagung der Hl des GebietesHeffen-Aaffau Der Obergebietsführer gibt die Richtlinien für das Lahr 4934. Gauleiter Sprenger spricht.

es sich nicht nehmen ließ, zu seinen HJ.-Fuhrern in kurzen, die innere Verbindung zur HI. kennzeich­nenden Worten, zu sprechen. Er führte u. a. aus: Die nationalsozialistische Bewegung war erst dann vollkommen, als der erste Junge und das erste Mädel unsHeil Hitler" auf den Straßen zuriefen. Weiter führte der Reichsstatthalter aus, daß die HI. der Träger des neuen Reiches sei. schlossen bleiben müßten!" Bismarck hat sich streng an diese Abmachung gehalten und seinem Berater ein Vertrauen geschenkt, das zu einer Freundschaft bis zum Ende führte. Schwemnger wurde ubnaens auch der Arzt und Freund des Hauses Wahnfned und hat besonders Cosima Wagner nahe ge­standen. C- K.

Krebse, die mit den Augen riechen.

Obergebietsführer Hartmann-Lauterbacher.

Sie müsse die Versicherung der nationalsozialisti« chen Volksgemeinschaft fein. Sie könne das, weil ein großer Führer ihr vorangehe, und die innere Begeisterung sie zu bereiten DeiUschen gemacht habe. Die Mitgliedskarte und das Braunhemd be­deuteten im Augenblick an und für sich wenig; mir der ehrliche n a t i o n a l f o 3 i a l i ft if d) e (3 e t ft und das tatbereite Herz der Hitler,ungen sei der größte Wert der nationalfozialistifchen Gemeinschaft. Gauleiter Sprenger wies außerdem noch aus die innere Verbundenheit mit der HI. hm, die die Grenzpfähle gestürzt habe und damit wisse, was die nationalsozialistische Politik im Endziel zu bedeuten habe. , _

Stürmischer Beifall und ungeheurer Jubel er« füllten den Festsaal, als Gauleiter Sprenger eine Rede beendet hatte und zu weiteren wichtigen ArbeUen seine Hitlerjugend-Führer verließ.

Aufgaben für 1934. Das Jahr 1934 fordere eine Kamps st ellung der HI. wie bisher. Be­sonders gelte es den Standpunkt in der Frage der Totalität der Jugend zu verteidigen und durchzusetzen Der Obergebietsführer beschäftigte sich dann mit der Frage der Staatsjugend und mit der Frage der Stellung zu Elternhaus und Schule und gab eindeutige Richtlinien, tue die Elemente zu der bestimmten politischen und staatlichen Haltung ausmachen. Die HI. sehe die Zukunft der Erziehung in dem Lichte, sowohl der Jugend, wie der alten Generation die Seiten abzu­gewinnen, die für das Volk und für die Form der völkischen Gemeinschaft in Erziehung und Kultur nutzbringend sind. Die Hitlerjugend bleibe wie sie war Sie werde eindeutig und klar auf die Vernich­tung der noch bestehenden, der HI. entgegenstehen-

Geheimnis feiner Erfolge lag aber vor allem m der Suggestivkraft feiner starken Persönlichkeit die sich nicht selten in Grobheit äußerte. Ein Kollege, der bei dem Vielbeschäftigten nur eine Sprechstunde im Eisenbahnzug erlangen konnte, erzählte, wie der berühmte Mann das Abteil absperrte, ihn unter­suchte und ihm dann, ehe er sichs versah, mit beiden Knien auf den Bauch fprang. Der UeberfaUene fürchtete zu ersticken, aber Schwemnger nannte das eine natürliche Massaae" und setzte die Behand­lung 10 Minuten lang fort

Schweninger hat sich auch viel mit dem heute so beliebten Thema der Lebensverlangerung be­schäftigt und vorausgesagt, daß die durchschnittliche Lebensdauer zunehmen werde, rote dies auch tat­sächlich geschehen ist. Er empfahl zu die em Zweck eine naturgemäße Lebensweise, Leibesertuchtigung, keine Körperverzärtelung, vor allem ,edoch seelische Frische. Einen Jungbrunnen nannte er die Arbeit und die Lebensfreude:Wir haben das Lachen ver­lernt. Wir müssen wieder lachen lernen! Das ist das große Geheimnis des Lebens." Seme Erfahrung hat er einmal in ein paar allgemeine Ra schlage zusammengesaßt:1. Schasst euch einen gesunden, genuh- und arbeitsfähigen Körper, ubt ü)n, aber Y.. M r. . ___im (ttotlllfa tlDOl IN 06T

L/de^rme^dabnmn zum «Uten Arzt geboren nicht gemocht werde.M>r .st >eder Bauer . Semertte er einmal,mit ferner angeborenen Schlauheit, feinem Mutterwitz und feinen gefnnben fünf Ginnen lieber als all die 'studierten Herren die durck lauter Lernen und angeb ickes Renten

SS Li

Der geniale Arzt Ernst Schweninger ist berühmt geworden als Berater und Freund Bis­marcks, dem er durch ein halbes Menschenalter nahe gestanden hat. Wenn wir uns aber an feinem 10 Todestag an biefe formierende Perfönlichkeit erinnern, so werden wir beionders seine Ausfajiung von der Kunst der Menschenbehandlung und Men- schenheilung hervorheben müssen, in der er seiner Zeit weit voraus war und Anschauungen vertrat, die er als sein Vermächtnis hinterlassen und die sich heute mehr und mehr Bahn brechen Schwenin­ger trat auf als ein Gegner des Mechanismus und Materialismus, die nach den gewaltigen Fortfchrit- ten der Medizin im 19. Jahrhundert bedenklich Ein­fluß gewonnen hatten. Als solche Auswüchse, denen sein Kamps galt, hat er einmal Methodenglauben, Spezialistentum, Überschätzung der Technik und Laboratoriumswissenschast bezeichnet. Er behauptete,

SatoWeSüMtrnDerfafiung!

Don unserem römischen E.-Korrespondenten Rom. Januar 1934.

II.

Am Anfang war die Pacht, am Ende ziehen Zie­gen- und Schafherden über die ausgepowerte Erde. Das ist, in einem Bild gesehen, die Entwicklung der italienischen Landwirtschaft vom Altertum bis in unsere Tage. Das Reich zerfiel, als Rom dazu über­ging, feine Feldzüge nicht mehr mit eiaenem^Blute, sondern mit Söldnern zu führen Und -söldner sind auch die fremden Kn echte desGrund- b e s i tz e r s, sie erhalten ihm das Land nicht, sie richten es schließlich, durch seine Schuld, infolge sei­ner persönlichen Abkehr von der Scholle, zugrunde. Schließlich beschränken sich seine Interessen und Ein­nahmen auf den geringfügigen Weidezins, den die Hirten oder vielmehr deren Brotherren für den vor­übergehenden Aufenthalt bezahlen. Die Herde wan­dert weiter, der Nomade mit ihr, die angeknabberten Bäume gehen ein. Wie viele von den nordischen Romantikern, die den Waldmangel in Italien, ja, den Baummangel beklagen, wissen, daß daran nur die Ziege schuld ist? Der mussolinische Auffor- stungsgedanke, eine wahrhaft umstürzende Idee für Qt dien, hat daher unter anderm ein ausgedehntes Weid'e 0 erb 0 t zur Voraussetzung Er ist übri­gens undurchführbar, solange nicht auch ein Vogel­schutzbefehl ergeht, ein Verbot der Patentjagd was aber einen fiskalischen Hundertmillionenver- zjcht bedeuten würde. Man sieht, ber Aufbau im Süden steht vor weit größeren Schwierigkeiten als im Norden.

unter bestimmten Verhältnissen, nim Beispiel bk staatlichen Urbarmachung, dadurch seßhaft zu > y . -h nn

machen, daß ihr nach einem gewissen Zeitraum, st^s- ^etellt wirb an

X»«. toi»wSiSWüSt gelangt der Staat wieder zur intensiven Kultur, > wobei er, zur Aufhebung, Einschränkung oder Vernichtung der extensiven, nicht vor Eingriffen in die Latifundien zurückschreckt.

vjn der Regel sieht die Mezzadria folgendermaßen aus: der Landbesitzer, der zu viel Feld hat. um es mit eigener Hand bestellen zu können, übergibt die Bewirtschaftung einem Kolonen oder vielmehr einer Kolonenfamilie, denn das ist das Wesentliche Der eine also stellt das Land (bas Kapital, wenn man will), ber andere die Arbeit. So ist beiden geholfen. Der Gutsbesitzer hat die Gewähr, daß nach Möglichkeit geschafft wird, der Kolone kann ein Habenichts sein und kriegt schließ­lich doch ebensoviel wie der Landgeber, denn nach der Ernte wird Halbpart gemacht. So weit das Fundament der Einrichtung Wie aber sehen nun die Einzelheiten aus? Wer stellt Vieh und Geräte, wer kauft Schwefel und Kali? Wem gehören die Jungtiere? Wo und wie wohnt der Halbpächter? Eine Reihe von Fragen, die je nach der Gegend verschieden zu beantworten sind; wir haben bereits erwähnt, daß die Mezzadria Lokalcharakter besitzt. Darauf nimmt das neue Gesetz, bp Carta della Mezzadria, die weitestgehende Rücksicht, sie stellt im wesentlichen nur die Richtlinien auf, die den Ko­lonen vor Ausbeutung schützen sollen Denn es darf nicht unerwähnt bleiben, daß selbstverständlich auch die Halbpacht nicht überall den Jdealzustand er­reicht hat, daß viele Kolonenfamilien in furchtbarem Elend lebten, besonders dann, wenn sie Schulden machten, die sie nun mangels Geldmittel abarbeiten mußten Dazu in vielen Provinzen die Malana- gefahr, ber sich ber Lanbbesitzer burch seine Stabt- wohnung entziehen konnte bie Natur machte bei dem Halbpart also nicht mit.

Am ältesten ist die Halbpachteinrichtung in Mit­telitalien, am wenigsten verbreitet im tiefen Süden, wo die scharfe soziale Trennung, man

Der Geruchsinn ist für die Krebse von hervor­ragender Bedeutung. Das entsprechende Haupt­sinnesorgan sitzt bei ihnen im ersten Paar Fühler, die aus kleinen Ringeln zusammengesetzt sind und aus einem kurzen Schaft bestehen, ber bas Organ für ben Gleichgewichtssinn enthalt. Außerbem hat das Fühlerpaar noch zwei fadenförmige, germgelte Geißeln, dieInnen-" undAuhenast" genannt werden Der Außenast mit seinen zarten dünn­häutigen Borsten dient vor allem für die Witterung ber Beute. Das Auge des Krebses befindet sich an einem kurzen Stil und ist, wie bei ben meisten ©liebertieren, Facctten-Auge. Es ist Zwar seltsam, boch nicht unbekannt, bah Krebse -wieDr H.W. L i h m a n n in ber Frankfurter WochenfchnftDie Umschau" mitteilt nach Verlust bes Auges em neues bilben. Gerabezu unglaubtlich aber ist bie Feststellung, baß biefe Tiere nach bem Verlust von Augen Geruchsfühler entwickeln lieber die Deutung dieser Erscheinung ist man sich in ber Wissenschaft Jayrzehnte lang nicht einig geworben, trotzbein man solche Nachbilbungen experimentell zu erzeugen vermochte. Aber erst kürzlich ist ber Nachweis ge­lungen, baß bie Krebse mit berartig neu gebildeten Fühlern auch wirklich ähnliche Leistungen voll­bringen wie mit den normalen. Diese Ergebnisse hat man bei Forschungsarbeiten im Plattensee Ungarn) gefunden, wo eine besonders große An­zahl von Krebsen mit derartigen Neubildungen angetroffen wurde. Für die Frage, ob solcheAugen- fühler" auch tatsächlichGeruchsempfindungen übertragen können, muß bedacht werden, daß eine bestimmte Empfindung außer dem Sinnesorgan selber auch noch Nervenbahnen und ein entsprechen­des Gehirn-Zentrum voraussetzt. Man glaubte nun an Hand der Tatsache, daß dem ehemals optischen Gehirn-Zentrum und der ehemals optischen Nerven­bahn ein neuartiges Sinnesorgan vorgebaut ist, die Frage lösen zu können, ob ein jedes Sinnes­organ die nur ihm entsprechende Art der Nerven­erregung erzeugt. Es ergab sich eine überraschende Lösung. Das optische Gehirn-Zentrum liegt bei diesen Krebsen im Augenstiel; sobald es mit dem Auge verloren geht, wirb vom nächstgelegenen Zen-

befonbere Abkommen nur bestimmte Früchte. Auch ist in ber gegenwärtigen Krisenzeit ber Fall nicht selten, wo es bem Lanbbesitzer schwer fällt, zum Bei- fpiel im Weinbau, Kolonen zu finben, bie sich mit ber Ertragshälfte begnügen. Dann bleibt ihm nichts anberes übrig, als feine Vigna burch bezahlte Kräfte zu bestellen unb womöglich bie Trauben am Stock zu verkaufen, ober sich mit einer terza zu begnügen, einer Dreiteilung, bei ber ihm nur ein Drittel, bem Halbpächter zwei Drittel zustehen. Unb hier stoßen wir wieber auf bie Grenzen ber Gesetz­gebung, beim was nützt ber schönste Paragraph unb bas rührenbste Vertrauensverhältnis, wenn bie Nachsrage nicht bem Angebot gewachsen ist? Am Gardasee müssen so manche ber berühmten Zitronen­haine eingehen unb m ben malerischen, altberühmten ® einort en ber Castelli Romani bei Rom kann man Weingüter mit allem Drum unb Drauf schon für 5000 Lire ben Hektar kaufen. Es wirb baher eine rührige staatliche Propaganba für ben Weingenuß ober für ben Verbrauch von Taseltrauben getrieben, wie vorher für ben Reis Wer Wein trinkt, lebt lange! Wer Reis ißt, wirb nicht bick!

Ohne Zweifel aber trägt bie fegensreiche Ein­richtung ber Mezzabria hier wie bort zur Milde­rung der Krisis bei, denn immer bleibt ja dem Ko­lonen die Möglichkeit, von der Hand in ben Mund zu leben, wo der ländliche Tarifarbeiter mittellos auf der Landstraße stehen würde. Bauernburschen, die stempeln gehen, muß man in Italien mit der

Frankfurt a. M., 11. Jan. (LPD.) Die ge­samte Führerschaft der Hitlerjugend Hefe n-N a ff a u 3 war heute in Frankfurt a. M. oerfammelt, um . ihrem Obergebietsführer West, Hartmann-Lauterbacher, voraesteUt zu werden und von ihm die Richtlinien für bie Arbeit im neuen Jahre zu empfangen. Die Tagung ftanb unter Leitung bes Gebietsführers Kramer unb gestaltete sich für bie gesamte westbeutsche Jugenb zu einem richtungweisenben Ereignis Auf allen Zufahrtsstraßen unb an ben Straßenknotenpunkten stauben bie Kolonnen ber HI-, um ben eintreffen­den Auto- unb Omnibuskolonnen ber Führer ben Weg zu weisen. Von ber Straße bis zum tfeftfaal auf bem Festhallengelänbe bilbeten facfeltragenbe Hitlerjungen Spalier für ben Obergebietsfuhrer. Der Saal war schlicht mit ben rot-roeiß-roten Fahnen

trum bes normalen Fühlers aus einAugenfühler neugebilbet. Bei nur oberflächlicher Verletzung Des Auges erfolgt bie Neubilbung jeboch in normaler Weife In biefem Fall bleibt also ber Augenfuhler, wie jeher anbere Fühler mit bem Fühlerzentrum in Verbinbung. Damit ist ber Beweis geführt, daß die Leistungen des neugebildeten Fühlers tatsächlich die eines Geruchsorganes sind. Wenn man der­artige Krebse mit Fischsaft reizt, reagieren sie mit Bewegungen, die die enge Verbindung des neuen Organs mit normalen Fühlern deutlich zeigen.

Zeitschriften.

Noch im Jahre 1933 haben unbescholtene deutsche Familien aus bitterer Not in Erdhöhlen gehaust, sind Kinder in tropfenfeuchten, dunklen Löchern ohne einen Sonnenstrahl aufgeroachsen! Schuldlose Menschen in einem bodenlosen Elend, wahrend Zuchthäusler in hygienisch einwandfreien Zellen leben. Dies zeigt u. a. der vorzügliche Bil­derbericht der MonatsschriftNeues Volk, Blätter des Aufklärungsamtes für Bevölkerungs­politik und Rassenpflege, Berlin.Neues Volk" zeigt darüber hinaus soviel Unbekanntes, daß man immer wieder erschreckt ist, nichts davon gewußt zu haben, so z B. Einblicke in Irrenanstalten unb Zucht- Häuser, wie man sie sonst nicht zu sehen bekommt. Aber es ist das große Verdienst der Zeitschrift, daß sie auch auf all das Schöne weist, das sich im ge­sunden Familienleben, der Ueberlieferung und wun­dervollen Kunst aller deutschen Stämme zeigt, daß sie mit etwa 60 neuartigen Bildern und fein abge­stimmten, höchst lebendigen Beiträgen jeden Leser für ihre, das Schicksal der deutschen Familie unb damit das Volksschicksal bestimmende Arbeit ge­winnt Dieser klug und ohne Uebertreibung ms Werk gesetzten Absicht ist auch der niedrige Bezugs- preis vonNeues Volk" zuzuschreiben: mit monat­lich 25 Pf. erschließtNeues Volk" weitesten Strei­fen ber deutschen Volksgemeinschaft eine reiche tfuue wertvollen Geistesgutes. Das Aufklärungsamt für Bevölkerungspolitik und Rassenpflege, Berlin W 35, Potsdamer Straße 118b, wirbt um die Unter- stützung durch alle Volksgenossen, die wissen, welche großen Aufgaben noch der Erfüllung harren, und stellt auf Wunsch ein Heft feiner schonen Monats­schrift kostenlos zur Verfügung.

öocbfcbulnadhricbten.

Der Nlchtbeamtete ao. Professor der systematischen Theologie D. Arnold <5 t 0 l 3 e n b u r g ist Zum Ordinarius in der Theologischen Fakultät der Uni­versität Berlin ernannt worben.

auch Vorzugsgläubigern ist ber Zugrifs untersagt.

In manchen Gegenben wirb bas Lanb am Mar- tinstag zugeteilt, in anberen zur Mittsommerzeit, bann muß naturgemäß ber Ernteertrag geschätzt werben. Ober ber Halbpächter verläßt bas bestellte Feld, um nur an ber Ernte im nächsten Jahr teil­zunehmen Hier nimmt er bie Hälfte bes Inven­tars unb ber Futtervorräte mit, bort überhaupt alles unb zahlt bafür; sehr verbreitet ist bas Sy­stem ber gemischten M e z z a bria, bas heißt, ber mezzadro übernimmt bie Felder in Halb­pacht, pachtet dagegen für seine alleinige Rechnung die Wiesen. Oder Der Landgeber übernimmt durch hnlAMhorn Olhfntnmon mit- hoftimmti» STriifhtP. Auck

ganze Familie, die geschlossen in das Pachtverhältnis m ^aaro. au$. m Alle

ausgenommen wird Und zwar mit dem Endziel, sie ^rmerenung en w ) '. des Grundstücks ......... .......

..... ~ ......" Beispiel he, der «rung-n^ ube^, dw d-n^ Wer. Grundlos ^rne^uchen Und über dem zeitlichen Nutzen figers. ©eieiii wird un Ort und Stelle, vor vollen steht der größere, der nation-fordernde, der volk- Behältern. Kein Partner kann Hand auf die Er- erhaltende Glaube an bie Scholle.

Laboratoriumswissenschaft bezeichnet Er behaupte^ yenuv- unu « « ^ber ,m Genuß noch in ber baß viel zu viel operiert werbe, unb erinnerte sich Macht euch frei von unb hütet euch vor

gern an ein Wort seines Vaters, der - wie aUe «Irben 2. ben ^ut und haßt die

hrtTe* S7-- s.X I.' yw sr ä Rw&B iteSss-Äf-s:??

Evangelium Als Ideal bezeichnete er bie ^^sthi f I Arzt bei seiner Arbeit, wenn ihr

des Körpers unb nd)- U aqo - nie, baß es

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U-h°r,Üllun^d^A-^eh-nr^d.e sich »=t ÄjÄW körperlicher

man 'UM «Uten ArZt Ertucht,^n^und^eel.,qe Diese

Grundgedanken bat Schweninger auch hei fernem berühmtesten Patienten, bei Bismarck, ange wendet, dessen Freundschaft er das höchste G- cherft seines Lehens nannte. Bismarck der einmal zu ihm aqte:Bisher hatte ich meine Aemte behandelt Sie sind der erste, der mich behändes war zuerst ge­gen den Wundermann mitztrauisch der seinen Sahn Bill non der Gicht befreit hatte Dann aber schlotz er mit ihm einenVertrag", in dem Schweninger verlangte chaß der Fürst sich rückhaltlos m,r an- vertraue und daß Einflüsse von dritter Sette, woher sie immer kommen mochten, grundsätzlich ausge-

ker tzI"geschmückt ü-b-r der Bühne befand sich den'konsesstonellen Verbünde hinarbeiten, der choheitsadler, das chJ.-Wappen in den Klauen besond-tt- w-l^-tt ne

baltenb. Drei schwarze gotische Bogen mit rotem > Führertagung ber HI. baburch, batz Hintergrunb gaben ben Rahmen für bie Sprech- - C^DrßttOCr

chäre unb Lieber ber HJ.-Gebletsspielschar, bie ben - GiaUlCner Sprenger

Abenb einleiteten. In seiner Rebe gab ber