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Lich, den 10. Dezember 1934.
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Franhiun a.m. 28100
Wieseck, Alten-Buseck, den 10. Dezember 1934.
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Gießen, den 11. Dezember 1934.
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Die Beerdigung findet Mittwoch, den 12. Dezember, nachmittags 3% Uhr, vom Sterbehause, Wagengasse 11, aus statt.
die sich
Nach kurzem schweren Leiden wurde am Sonntag nachmittag unsere innigst. geliebte Tochter, meine gute, treue Schwester
Sie kennt das schon von zuhause. Da waren es immer die „Sonne*-Briketts, die in der ganzen Wohnung wohlige Wärme spendeten. Warum also einen anderen Brennstoff wählen, wo es so gute Briketts gibt wie die «Sonne*-Briketts.
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Die Beerdigung findet am Mittwoch, 12. Dezember, nachmittags 3 llhr statt.
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Erfolge ein. Beide Mannschaften befleißigten eines ritterlichen Spiels.
Preisklasse II.
Tv. Staufenberg — Tv. Lollar 8:4 (4:1).
nähme dankte und sie ermahnte, auch _ — der und Kämpfer für Deutschland zu bleiben.
Oie ttauernden Hinterbliebenen:
Karl Schieferstein und Frau Ottilie, geb. Weis Karlheinz Schieferstein.
Die Biedenkopfer mußten mit Ersatz für ihren Tormann antreten, wodurch die glatte 4:1-Nieder- läge in Sarnau verständlich wird.
Gladenbach ist noch immer gesperrt, so daß Ge- munden zu zwei billigen Punkten gekommen ist. Gladenbach ist jetzt dreimal nid)t angetreten, so daß die Mannschaft wohl zwangsläufig ausscheiben wird. Zußballabteilung des Tv. Kinzenbach.
Spv. Fellingshausen
gegen Fußballabteilung des Tv. Kinzenbach 1:0 (0:0).
Die erste Mannschaft des Tv. Kinzenbach erlitt am vergangenen Sonntag, mit Ersatz spielend, ihre erste Niederlage, die dem Spielverlauf entsprechend unverdient war. Auf dem kleinen und ungewohnten Platz fand sich die Mannschaft nicht zurecht. Die Gastgeber spielten durch die zurückgezogene Läuferreihe stets in der Defensive und vermochten erst, nachdem die Mannschaft durch ein überraschendes Tor in der zweiten Hälfte die Entscheidung erzwungen hatte, die Partie ausgeglichen und bis zum Schluß leicht überlegen zu gestalten.
Handball im Gau XII(Lahn-Oillkreis)
Kreisklasse I.
Tv. Ahbach — Tv. Groh-Rechtenbach 7:4 (4:0).
Die Gäste traten zu diesem Spiel nur mit unvollständiger Mannschaft an und verloren im Verlauf des Kampfes durch Verletzung einen weiteren Spieler. Die Niederlage erklärt sich hieraus und blieb trotzdem im Rahmen. Die Gastgeber hatten in der ersten Hälfte das Spiel vollkommen in der Hand und legten vier Tore vor, während die Gäste leer ausgingen. Nach der Pause wurde das Spiel verteilter, und im gleichen Maße stellten sich auch
Kunstturn-Mannschastskamps Saar-Heffen.
turnerische Ereignis im Gau Rordhessg nächsten Sonntag.
Unterfertigte erfüllt hiermit die traurige Pflicht von dem in Lippstadt erfolgten Ableben 1.1. A. H.
Dr. rer. pol. Heinrich Poggel (aktiv SS. 19—WS. 20) geziemend Kenntnis zu geben.
Die Beerdigung fand in Lippstadt am Montag, dem 10. Dezember, um 9.30 Uhr statt
Die Landsmannschaft „Chattia".
Heute morgen 6 Uhr wurde unsere liebe Mutter, Großmutter und Urgroßmutter
Frau Margarete Balser, geb. Wagenbach von ihrem langen, schweren Leiden im Alter von 84 Jahren durch einen sanften Tod erlöst
Die trauernden Hinterbliebenen.
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Halbzeit 7 Tore. Das Spiel wurde nun etwa, geglichener, brachte aber trotzdem für (grJ noch ein zweites Tor, während die Gäste bre tere erzielten.
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[8.0.
»Hießen
3rene Schieferstem
im 21. Lebensjahre durch einen sanften Tod von uns genommen.
Spielvereinigung 1900 Gießen.
1900 siegt nach schönem Spiel in Sinn 5:1 (2:0).
Gutes Wetter und ein trockener Platz schufen die Vorbedingungen zu diesem einwandfreien Sieg. Die Gießener waren in der besten Spiellaune. Die Aufstellung lautete wie vorgesehen. Er dauerte geraume Zeit, bis sich 1900 mit den Platzverhält- niffen vertraut gemacht hatte. Bis dahin gab der Ballspiel-Club Sinn den Ton an. Dann kamen die Blauweihen in Fahrt, und der Ball lief in wunderschönen Kombinationszügen von Mann zu Mann, so daß sich die Gefahrenmomente vor dem Tor der Einheimischen häuften. Auf zwei Fehlschläge in der ©inner Hintermannschaft kam Wilhelmi in günstige Position vor das ©inner Tor, doch jedesmal ging die günstige Situation im Uebereifer verloren. Nach ungefähr einer halben Stunde Spielzeit wurde endlich der Bann gebrochen. Dörr schoß auf gutes Zuspiel von Schmelz unhaltbar ein. Das Spiel verlief in einem außerordentlich fairen Rahmen. Ein Verdienst des recht aufmerksamen Schiedsrichters Wingenfeld (Fulda)! Als Schmelz allein durchbrechend zum Torschuß ansetzen wollte, wurde er unfair gelegt. Den Elfmeter verwandelte Wilhelmi sehr sicher zum zweiten Treffer für 1900. Kurz darauf war Seitenwechsel.
Jetzt erst schälte sich eine klare Ueberlegenheit der Gießener heraus. Die Läuferreihe beherrschte das Feld und ließ den Gegner kaum zur Entfaltung kommen. Die Läuferreihe sorgte für einen tadellosen Spielaufbau. Die ©inner Abwehr gab sich die erdenklichste Mühe, sie konnte aber das Geschick nicht mehr bannen. Zunächst war Dörr wieder an der Reihe. Einen von rechts kommenden scharfen Schuß konnte Sinns Hüter im Werfen nur knapp abwehren. Dörr war aber blitzschnell zur Stelle und schoß hoch in die Maschen. Nach einigem Feld- fpiel wurde eine von rechts vor das Gießener Tor gegebene Flanke verfehlt, und Mank berührte in der Erregung den Ball mit der Hand. Selbstverständlich mußte es dafür einen Elfmeter geben, der auch prompt unhaltbar verwandelt wurde. Damit stand das Spiel 1:3 für die Gäste. 1900 legte ganz energisch los und es dauerte auch nicht lange, da war der alte Vorsprung wiederhergestellt. Eine Flanke von Dörr erwischte Horz und gab dem Ball eine andere Richtung. Sinnas Torhüter streckte sich vergeblich. Es blieb aber nicht dabei. Nachdem die immer auf der Mauer liegenden Gießener Schmelz und Dörr ein halbes Dutzend mal abseits gepfiffen wurden, erfaßte dann Schmelz doch noch einmal die Lage und setzte mit wuchtigem Schuß den fünften Treffer ins ©inner Heiligtum, damit das Endresultat von 5:1 herstellend. Die Gießener Angriffsreihe hatte einen ausgesprochen guten Tag, wobei die rechte ©eite, Hammer - Wilhelmi, etwas überragte. Der faire Kampfcharakter ließ herrliche Spiel- momente aufkommen.
„IC. Teutonia" Watzenborn-Steinberg
Sportverein Raunheim (Liga) gegen
FL Teutonia Watzenborn-Steinberg (Liga) 4:2 (1:2).
Zum fälligen Verbandsspiel trat die 1. Mannschaft des FC. Teutonia Watzenborn-©teinberg in Naun-
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heim an. Naunheim hatte Platzwahl und in der fünften Minute landete eine unglückliche Ballrück- gabe des rechten Läufers der Gäste im eigenen Netz. Dessen ungeachtet kämpften die Teutonen weiter und in der 26. Minute erzielte der Halbrechte auf Vorlage des Rechtsaußen durch Kopftor den Ausgleich. 9tun wurde Happel im Tor etwa 10 Minuten lang recht stark beschäftigt, doch er zeigte sich wieder von der betten ©eite und löste seine Aufgabe vorbildlich. Allmäylich machte sich Watzenborn-Steinberg wieder frei und kurz vor Halbzeit brachte der Halbrechte auf Vorlage von links seine Mannschaft in Führung.
Nach der Pause hatte Naunheim mehr vom Spiel. Watzenborn-Steinberg spielte etwas defensiv und wollte den Vorsprung halten. Dadurch kam Naunheim immer und immer wieder vor, doch Happel im Tor war für sie ein unüberwindliches Hindernis. Schon glaubte man an einen Sieg der Teutonen, denn es waren nur noch 7 Minuten zu spielen, und noch stand die Partie 2:1. Leider sollte diese Minute die Entscheidung fein, die vom Schiedsrichter herbeigeführt wurde. Er traf eine harte Elfmeterentscheidung, die für die Niederlage der Teutonen ausschlaggebend wurde. Obwohl dieser Elfmeterball von Keusch scharf geschossen, wurde er in glänzender Manier von Happel gehalten, doch von dem auf ihn stürzenden Naunheimer mit Händen und Füßen ins Tor befördert. Nun war die Kampfkraft der Teutonen gebrochen. Naunheim erzielte bis zum Schluß noch zwei Tore. Die Teutonen verloren unverdient.
Die 2. Mannschaft trat ersatzgeschwächt in Lollar an; trotzdem gelang ihr ein Unentschieden von 2:2.
IußbaUergebmffe der Kreisklaffen.
Allendorf — Wieseck II 6:2; Holzhausen — Stockhausen (Stockhausen nicht angetreten); Rodheim gegen Heuchelheim II 1:3; Krofdorf — Wieseck 0:1; Burgsolms — Werdorf 3:3; 1900 III •— Grünberg II 2:4; Spfr. Wetzlar — Tgde. Wetzlar 2:4; Wetzlar II — Nauborn 6:3; Wißmar — VfB. III 2:7; Fellingshausen — Kinzenbach 1:0; Lich — VfB. II 6:0; Grünberg — Leihgestern (Leihgestern nicht angetreten); Lollar — Großen-Buseck 4:5; Aßlar — Bublinghausen 10:0; Hohensolms — Erda 3:2; Oberbiel — Werdorf II 16:0; Leun — Albs- hausen 2:5; Leun II — Berghausen 2:3; Alten- Buseck — Treis 8:1 (abgebrochen); Lollar II — Steinberg II 2:2.
Oie Spiele der Bezirksklaffe Marburg
In der Bezirksklaffe Marburg gab es am Sonntag einige Überraschungen. So schlug der FV. Lckershausen den vorjährigen Meister FV. Wallau glatt mit 3:0. Das Resultat ist verständlich, wenn man weiß, daß Ockershausen einmal auf seinem Platz infolge seines harten, rein auf Erfolg zu- aeschnittenen Spiels fast unbesiegbar ist, anderseits Wallau sich in einem merkbaren Formrückgang befindet.
Die Breidenbacher legten bis Halbzeit bergab spielend gegen Germania Marburg drei Tore vor, die diese bald nach chHalbzeit aufholten. Ein Hand- elfmeter brachte Breidenbach den vierten Erfolg, fast in letzter Spielminute stellte Germania das Unentschieden 4:4 her.
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Beide Mannschaften zeigten ein faires Spiel. Die Gastgeber waren stets leicht überlegen und siegten verdient. Schon die erste Hälfte zeigte auf feiten der Platzmannschaft die größere Entschlossenheit und Schubkraft. Die zweite Hälfte war ausgeglichener und ließ die Platzmannschaft zu vier weiteren Toren kommen, während die Gäste gleichfalls drei Erfolge hinzusetzen konnten.
logg. Ruttershausen — Tv. Wißmar 9:16 (5:8).
In Ruttershausen gab es 25 Tore, eine nicht alltägliche Zahl. Ueberraschend wirkt natürlich die hohe Abfuhr, die die Platzmannschaft einstecken mußte. Dieselbe hatte allerdings nur neun Mann zur Stelle. Ruttershausen kämpfte zäh und tapfer. Schon in der ersten Hälfte hatten die Gäste einen Stand von 8:5 herausgeholt. In der zweiten Halbzeit wurde die Torzahl weiter erhöht, ohne daß die vier von Ruttershausen erzielten Erfolge die Niederlage im wesentlichen abschwächen konnten.
Tv. Burggemünben — Tv. Alsfeld 6:2 (2:1).
Ein nettes Spiel, indem der Schiedsrichter nur wenig zu pfeifen brauchte. Die Gastgeber kamen durch die bessere Spielweife und den besseren Aufbau zu einem verdienten Sieg.
Tv. Erda I — Tv. Wetzlar II 2:10 (1:7).
Die Platzmannschaft war gegen die Gäste kein Hindernis. Sofort nach Beginn setzte sich die Gästeelf vor dem Tore der Erdaer fest und erzielte bis
Das turnerische Ereignis in unserem [jein* Turngau Nordhessen ist am nächsten Sonnte Mannschaftskampf im Kunstturnen, der dem Bezirk Saar (Gau 13) und den norbfj? Bezirken Kassel und Gießen zum Austrag u Der große Bühnensaal des Kurhauses jn C Nauheim wird für die Veranstaltung den rcir- Rahmen geben. Eine Auslese von besten Kunstturnern, von denen einige erst für^j den deutschen Gerätemeisterschaften in Do* wieder in Ehren bestehen konnten, werden sichü drei Mannschaften gegenüberstehen, und ber\ wird alle Freunde des deutschen ©eräteturnm ihre Rechnung kommen lassen.
Darüber hinaus gewinnt die Veranstaltung noch eine besondere Bedeutung dadurch, baßj einem eindrucksvollen Treuebekenntnis des! Nordhessen zur deutschen Saar werden foß Stellen der Partei und der Behörden leil^ Veranstaltung ihre Unterstützung, und die schäft des Gaues wird ihre Pflicht tun uni reich an der vaterländischen Kundgebung ttj men, mit der auch die feierliche Verpflicht^ Olympia-Anwärter verbunden wird.
Der Bezirk Kassel hat in einem Ausscheid turnen am Sonntag feine Mannschaft bere® mittelt. An der Spitze steht Kurt Wedekinil der Aelteren Casseler Turngemeinde, der bela Zwölfkampfsieger beim letzten Brandenburg Landesturnfest. Die AeCT. in Kassel stellt, noch bekannte Kunstturner wie Gergs,Ke>i und Zülch, während die CT. in Kassel mit’! und Schiebeler vertreten ist. Von den übt Teilnehmern der Zehnermannschaft verdient allem noch S ch m e i f i n g (Witzenhaufen) b Erwähnung.
Saarfahrt derOeutschlandriegeb
Die neuntägige Reise der deutschen N mannschaft im Geräteturnen durch das S fand am Sonntagabend ihr Ende. Die Manm die unter der Führung des Männerturnmoru«^ DT., Martin Schneider- Leipzig ftanb, 1 diesen neun Tagen, in mehrere Riegen auf, m insgesamt 18 Orten des Saargebietes ihr Können gezeigt. Die Reise war in jeder Be.^ ein voller Erfolg. Zehntaufende waren begti, von den Leistungen dieser deutschen Tleifterrur;. Gelegentlich eines Ehrenabends in Saarbrüt- wurde den Turnern die (Erinnerungsplatette .'! Stadt Saarbrücken überreicht. Der Reichs^vM hat in einem Telegramm der Mannschaft W?. erfennung ausgesprochen. Martin Schneider rtt schiedete sich von den Saarländern mit einer b
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