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Imker-Tagung in Gießen
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Mmder war Pg. Dr. Scholz (Frankfurt/M.), !Mien und Japan wiederholt besucht, sich da
langen konnten. Nach anerkennenden Worten des Führers der Deutschen Kleintierzüchter marschierten von den sechs Reichsfachschaftsgruppen nicht der Zahl der Ausstellungsnummern nach, soi
Ausstellungsnummern nach, sondern auch "des Ausstellungsgutes nach, die Imker an der
Darlegungen des Redners verzichtete man auf eine Aussprache. Pg. Kurz schloß die Versammlung mit freudig aufgenommenen Sieg-Heil-Rufen auf den
«weiten Teil der Feierstunde sprach Rektor Müller nach einem weiteren Musikstück -eine vaterländische Großtat auf hessischem
aber auch bii' au "och nicht Qlli die
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ASLS. Bezirk Grünberg.
Die Arbeitsgemeinschaft „Volksschule" versammelt sich am morgigen Mittwoch, 14 Uhr, im Volksschulgebäude zu Grünberg. Auf der Tagesordnung stehen bedeutsame Vorträge.
schen Einflusses in der Staatsführung haben bt£ deutsche Aufwärtsbewegung stark gefördert. Hier — wie in Italien und in Japan — sehen wir heute die gewaltigen Kräfte des nationalen Selbstbewußtseins, der unbedingten Vaterlandsliebe und die Geltendmachung der vollen Autorität der Staatsfüh- runa gegenüber allen anderen Einflüssen als Aufbaufaktoren am Werke. In Deutschland ging Adolf Hitler bei seinem großen Werke von den Wurzeln der deutschen Kraft aus, er nahm den Wiederaufbau in einer Weise und von einer Grundlage aus in Angriff, wie kein Führer vor ihm, selbst Bismarck nicht. Dank Adolf Hitler besitzt unser Reich jetzt die nationale Einheit auf rassisch-kultureller Grundlage, weiter gestützt auf das starke National- bewußtsem unseres Volkes und die größte Vaterlandsliebe aller Volksschichten. Von dieser Grundlage aus — für die der Mann der Technik auf Grund seiner ganzen Einstellung zu den Dingen und Geschehnissen in der Welt die richtige Wertung besitzt — kann Deutschland weiter aufwärts schreiten.
Der hochinteressante Vortrag wurde mit starkem Beifall ausgenommen. Unter dem Eindruck der
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lzeit ent|precyenoen Anteil gehabt hatten, nhrs fei der Gleiberg ein guter Zeuge hef- r Mimatgefchichte. Er könne uns an eine Tat en, die in den Weihnachtstagen vor über ahren unserer hessischen Heimaterde ent
haften Wunsche der in Betracht kommenden Imker Rechnung getragen, sondern auch ein schon viele Jahre gehandhabter Zustand als zu Recht bestehend abgestempelt. In warmen Worten trat der Vorsitzende für die Honigspende zugunsten des Winter- yilfswerkes ein. Im Rahmenbau dürfen in Zukunft nur noch Normal-, Zander-, Kuntzfch-, Gerstung- und Freudenstein-Maß Verwendung finden. Bei dem Bau der Reichsautobahn durch Oberhessen wird der 5 Meter breite Grünstreifen ausschließlich mit Bienennährpflanzen unter Berücksichtigung der Bodenansprüche besetzt werden.
Anschließend hielt der Vorsitzende einen Vortrag über „Das Leben der Biene". Eine große Anzahl Lichtbilder ergänzte die Ausführungen aufs beste und zeigte die Geheimnisse des Bienenstaates. Für manchen Zuhörer war es lehrreich zu erfahren, daß eine Königin in der Hauptentwicklungszeit täglich über 2000 Eier legt, die das doppelte Gewicht der Stockmutter ausmachen, daß sich die Bienenlarve innerhalb 24 Stunden 180mal vergrößert und daß das Facettenauge der Biene aus rund 4000 Einzelaugen besteht. Schön war auch die Bienensprache im Bild zu erkennen, die als ein Drehen, Tänzeln im Kreis oder Halbkreis, je nach Auffinden von Pollen oder Nektar, deutlich zum Ausdruck kommt. Der Redner erbrachte den Beweis, daß das Bienenvolk ein nationales und soziales Ganzes darstellt, in dem „des Volkes Wohl das höchste Gesetz" ist.
„Will t du ein Wunder Gottes sehn, bleib vor dem Bienenhause stehn, und sieh und hör und staune nur und preis den Schöpfer der Natur!"
Nach einem warmen Appell an die Anwesenden, sich mit fanatischer Liebe weiterhin der Bienenzucht zu widmen, um unser Volk für die Zukunft aus eigner Kraft mit Bienenhonig, Wachs, Samen und Obst zu versorgen, wurde die Tagung in üblicher Weise geschlossen.
Die Ortsgruppe Gießen und Umgegend in der Reichsfachschaft deutscher Imker hielt am Sonntag im „Hopseld" ihre letzte Versammlung im laufenden Vereinsjahre ab.
Nach herzlichen Begrüßungsworten berichtete der Vorsitzende, Gotth. Bodenbender (Gießen), über die kürzlich veranstaltete Reichstleintierschau in Frankfurt a. M. und führte dabei u. a. folgendes aus: Wenn ursprünglich bei den Imkern gewisse Bedenken auftraten, sich an einer Bienenausstellung im Winter zu beteiligen, so war die große Frankfurter Schau in jeder Hinsicht eine Glanzleistung. Der dort ausgestellte Bienenhonig war in Güte und Aufmachung Qualitätsleistung, so daß allein 523 erste Preise zur Verteilung ge°
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punkt aus überhaupt nicht in Betracht kommende Stellung Japans in der Welt bis etwa um die Mitte des vorigen Jahrhunderts, zeigte die lieber- nähme der westlichen Zivilisation durch Japan von 1864 ab, erinnerte an den Aufbau feiner bewundernswerten Armee und Flotte im Verlaufe von nur 30 Jahren und stellte deren gewaltige militärische Leistungen in den Kriegen mit China (1894/95) und Rußland (1904/05), in dem Vorstoß gegen Deutschland bei der Fortnahme unserer Kolonie Kiautschou (1914) und bei der Besetzung von Mandschukuo (1932/33) dar, durch die Japan seinen direkten und undirekten Besitzstand auf dem Fest- lande im Fernen Osten sehr bedeutend vergrößern und zu einem gewaltigen Glacis gegen Rußland und damit zu einer starken Bedrohung der russischen Stellung in Ostasien überhaupt ausbauen konnte. Weiterhin skizzierte er die heute noch in gewissem Sinne als Fernziele, dennoch aber durch wirtschaftliche Vorposten schon deutlich in Erscheinung tretende neue Stoßrichtung der japanischen Großmachtpolitik nach den Philippinen, Borneo und Sumatra, wodurch englische und holländische Interessen außerordentlich empfindlich getroffen werden. Schließlich machte er auf' das Vordringen Japans in Abessinien und auf die dadurch bedingte Reibungsfläche mit Italien aufmerksam. Aus dieser ganzen Entwicklung sei zunächst eine große Auseinandersetzung bei Großmacht Japan mit den Engländern und Holländern um die Vorherrschaft im Fernen Osten zu erwarten.
Die gleiche starke Auftriebskraft wie in Japan sehe man in Italien unter der Führung Mussolinis. Der Redner beschäftigte sich zunächst mit den starken Spannungen zwischen Italien und Jugoslawien, wobei er an Hand der mannigfachsten politischen Erscheinungsformen das Streben beider Teile nach nationaler Sicherheit schilderte und dabei die Beziehungen Italiens zu Frankreich (im Hinblick auf Kolonialbestrebungen in Nordafrika), zu England (Ringen um die Vormachtstellung am Roten Meer in der Nähe des Suezkanals), zu Rußland und der Türkei (Dardanellen), Oesterreich und Un=
Weltpolitische Entwicklungen im Gesichtskreis des Technikers
Ein interessanter Vortrag im NGBDT.
garn (Aufmarschgebiet zur Flankierung Jugosta- wiens oder Deutschlands) und das Verhältnis zu Deutschland selbst beleuchtete. Als Ergebnis der italienischen Politik sehe man heute vor sich: große Spannungen zwischen Italien und Frankreich wegen der nordafrikanischen Kolonien, italienische Niederlage durch die Politik im fernen und Entstehung eines Großmoslimischen Blocks, das heiße Eisen Abessinien, Verschlechterung bei Beziehung zu Jugoslawien, Scheitern der italienischen Politik auf dem Balkan, dagegen Einschaltung Italiens im Donauraumgebiet, wobei es Oesterreich und Ungarn nicht so sehr als Aufnahmeland für seine industriellen Erzeugnisse, sondern vielmehr als militärisches Aufmarschgebiet betrachtet, Abhängigkeit Oesterreichs von Rom infolge militärischer Abmachungen zwischen Oesterreich und Italien.
Gegenüber dem Aufwärtsstreben dieser beiden Mächte und gegenüber der Stellung der westlichen Länder ist Deutschland durch den unglücklichen Kriegsausgang und weiterhin durch die verhängnisvolle Politik Der Nachkriegszeit bis Ende 1932 in
jeder Hinsicht benachteiligt worden. Erst durch die von Adolf Hitler herbeigeführte Einigung des deutschen Volkes ist eine Wendung zum Besseren in der Weltgeltung Deutschlands herbeigeführt worden. Das nationale Moment, die strenge Orien- , ticrung des neuen Reiches auf der Grundlage der , Führer. Reinheit der Raffe und die Ausschälung des jüdi-1
Selbständigkeit des Deutschen Reiches zu sichern und die Selbständigkeit des Deutschen Reiches zu sichern und wie er kurz vor seinem Tode, zusammen mit seinem Bruder Eberhard, mit Rücksicht auf das Wohl des ganzen Volkes der Krone entsagte. Er sagte dann am Schluß: Es ist vielleicht doch nicht die unwürdigste Weihnachtsfeier, wenn man sich der Seelennöte eines sterbenden stammverwandten Königs erinnert, dessen letzte sorgende Gedanken dem Wohle des Reiches und des Volkes galten und der in diesen Weihnachtstagen vor 1000 Jahren Einheit und Bestand des Deutschen Reiches gerettet hat, unter dem Grundsatz, unter dem in unseren Tagen unser Führer Einheit und Bestand des deutschen Volkes rettete: „Gemeinnutz geht vor Eigennutz".
Anschließend an den Vortrag fang Frau Steiner „Herr Heinrich sitzt am Vogelherd", Heimat- dichter Gg. Heß, Leihgestern erfreute durch zwei Vorträge „Bleib Deiner Heimat treu" und „Weih- nachtswünsche". Hierauf wartete der Frauenchor Hausen mit zwei weiteren von Frau Steiner gedichteten und von Pfarrer Steiner vertonten
ti mb in ihrer Wirkung für unser Vaterland als eine Großtat zu werten fei. Der Red- ■Luterte dann, wie Konrad von Franken, der öruder des Erbauers der Burg Gleiberg, ftloernahme der deutschen Königskrone vergeb- »eiracht hat, den Bestand, die Einheit und die
Spitze. Mehr noch als seither soll der Bienenzüchter auch sein Augenmerk auf die Wachsgewinnung richten, um auch auf diesem Gebiete die Auslandseinfuhr zu verringern. Durch den zuständigen Beirat in der Reichsfachschaft werden in allen Teilen des Betreuungsgebietes Standschauen durchgeführt und Schulungskurse eingerichtet. Es ift nicht eine Vermehrung der Völkerzahl geplant, sondern eine rationellere Bienenbewirtschaftung, die durch Wahlzucht der Stockmütter und Verbesserung der Bienenweide anzustreben ist. Durch vermehrten Anbau von Salweide, Haselnuß und Alpengänsekresse soll schon im zeitigen Frühjahr den Bienen der für die Brutentwicklung notwendige Blütenstaub zur Verfügung stehen. Durch den seitens der Reichsregierung in Durchführung begriffenen Fettplan ist mit einer Vermehrung des Rapsanbaues zu rechnen, der die Imker zu Wanderung in diese Tracht veranlassen soll. Don den Beschlüssen der Landesfachschaft Nassau-Hessen ist zu vermerken, daß das Vermögen der Ortsgruppen unangetastet bleibt, Dermögens- titel ohne Genehmigung aber nicht verändert werden dürfen. Endgültig ist nun auch entschieden, daß die Bienenzüchter der angrenzenden preußischen Ortschaften, die wirtschaftlich von jeher aufs engste mit Gießen verbunden sind, der Ortsgruppe Gießen zugeteilt werden. Damit wird nicht nur einem leb-
k t iirten erwacht" wurden die Besucher zunächst r > nvei Duette von Frau Steiner (Hausen) t Aau Kirchmann (Hausen) „Vom Himmel I i Englein komm" und „Leise, leise still" er« i L Das zuletzt genannte Lied ist von Frau : i' er gedichtet'und von Pfarrer Steiner ’i 'N Mit einem netten Dreigespräch (Winter, k jla-s und Engel) fand der erste Teil seinen Ab-
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fltwtta (chiH Land Jle ausgehenden Sonne. Er gab babei an 'j^panb»fiises kleinen Reiseerlebnisses, bas er selbst «utimflfttiniwi i°uf seiner Fahrten nach Japan hatte, eine Ä n einbrii dsi-oue Vorstellung von bem stark ausgepräg- n‘ .,. ■ ^len E hli 'fühl ber Japaner, bie er als ein bewun- । NM M "^ernSMilr es Volk ber Disziplin, Ordnung, Sauber- n- feit u!ndggrößter Vaterlandsliebe schilderte. Er erinnerte rann an die vom machtpolitischen Stand-


