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contag die Fachgruppe des der Deutschen Arbeitsfront
Aufruf
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an alle Betriebsführer, Handwerksmeister, Geschäftsinhaber.
lieben
durch eine großherzig Gefolgschaftsmitgliedern cfc
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10. Dez. Die Bubt:- ** lsgesellfchaft L ®en$
Die ersten Fronikämpferkreuze in Siegen.
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Das neue Gewächshaus im Voiauischeu GM
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*♦ Bekämpfung der Schnakenplage. Die Polizeidirektion Gießen teilt folgendes mit: Nach
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Jungs che Handelsgesellschaft essengemeinschaft Hessen-Nassauischer Hütten^ Buderuswerke) hat für Sonderzuwendungen ad Gefolgfchastsmitglieder anläßlich des bevoMM Weihnachtsfestes 14 0 0 0 0 Mark zur 3erir- gestellt.
dürfe man nicht erwarten, daß nach über 14jähriger marxistischer Mißwirtschaft innerhalb kurzer Zeit alle Not vollkommen beseitigt werden könne.
Nach den mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Ausführungen sprach Prokurist Hahn über die Bedeutung der Sparerschutzkassen im nationalsozialistischen Staat.
Nach Bekanntgabe einiger geschäftlicher Mitteilungen und des Arbeitsplanes im neuen Jahr sprach Herr Lorenz noch kurz über die Bedeutung des Saargebietes und empfahl, den Anwesenden, von der günstigen Sonderzuggelegenheit am Sonntag zum Besuch der großen Saarkundgebung in Frankfurt im „Hippodrom" reichlich Gebrauch zu machen, parole: Wir helfen! - Bunter Abend der Fachgruppe Gaststättengewerbe.
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Der Bezirksleiter der Deutschen Arbeitsfro" gez. Becker, Landesobmami.
Der Treuhänder der Arbeit Hessen: gez. Schwarz.
140 000 Mark für Weihnachtszuwendungen.
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eine geräuschvolle Rundfunkübertragung, inszeniert worden war, fand der Abend mit Tanz seinen Abschluß. Der Ertrag der Veranstaltung wird Winterhilfswerk überwiesen.
In der Oberhesstschen Gesellschaft für Natur- Heilkunde sprach Umversitätsprofessor Dr. Küster über das Problem der Pflanzengallen. Nach einer
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Hu einem wohlgelungenen bunten Abend vereinigte am gestrigen Montag die Fachgruppe des Gaststättengewerbes in i. _
ihre Mitglieder und insbesondere auch die Mitglieder des Reichseinheitsverbandes des Gaststätten- aewerbes (Ortsgruppe Gießen) sowie zahlreiche Gäste im Eaf6 Leib. Der Abend stand im Zeichen der Verbundenheit in der Betriebsgemeinschaft, die auch im Gaststättengewerbe mehr und mehr an
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Hiernach ergibt sich aber auch die Taft in der Stadt Gießen noch nicht alle Pech Anspruch auf ein Ehrenkreuz haben, den chenden Antrag gestellt haben. Das wird verliehen an Frontkämpfer, KriegsteilmqM'. Witwen und Eltern Gefallener, an denN^ Verwundung oder in Gefangenschaft Av
oder verschollener Kriegsteilnehmer. Nach b« ordnung über Stiftung eines Ehrenkreuzes dazu ergangenen Ausführungsvorschriften liß Frist zur Stellung des Antrages bis zum 31 19 3 5. Den Säumigen wird aber empfohlen, sie in den Besitz eines Ehrenkreuzes kam len, alsbald ihren Antrag einzureichen, da oft langwierigen Feststellungen rechtzeitig et! werden können.
Ausdrücklich wird noch darauf hingewiesen, die zur Empfangnahme des Ehrenkreuzes ta stehenden Personen rechtzeitig schriftlich richtig! werden. Es mögen deshalb vorerst nötigen Anfragen und Reklamationen unt Umständen unterbleiben.
Die nächste Ausgabe erfolgt nach weiterer hing von Ehrenkreuzen.
Die Polizeidirektion Gießen teilt uns mit:
Heute werden erstmals 500 Frontkämpfer in der Stadt Gießen zur Entgegennahme der ihnen verliehenen Ehrenkreuze des Weltkrieges aufgefordert.
Die Verleihung erfolgt im allgemeinen nach alphabetischer Reihenfolge und nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Ehrenkreuze.
Anträge und Gesuche wegen einer bevorzugten Behandlung werden im Interesse einer geordneten und raschen Abwicklung des Verleihungsverfahrens nicht berücksichtigt.
Bis jetzt sind bei der Polizeidirektion Gießen über 3000 Anträge auf Verleihung des Ehrenkreuzes eingegangen, die alle bis auf einen Rest zum Verleihungsverfahren vorbereitet find. Dieser Rest setzt sich aus Anträgen zusammen, die in aller- letzter Zeit eingegangen sind und solchen, bei denen die Eigenschaft des Antragstellers als Frontkämpfer oder Kriegsteilnehmer nicht einwandfrei nachgewiesen worden ist und demzufolge Rückfragen bei der Zentralstelle in Spandau erforderlich waren, deren Erledigung noch aussteht.
Elternabend der Oeffentlichen Handelslehranstalt Gießen.
Man berichtet uns: Das Cafe Ebel sah am Samstag eine frohe Gemeinde. Der große Saal und der angrenzende Nebenraum waren so überfüllt, daß kein Stuhl mehr unterzubringen war. Die OHL. hatte ihre Schüler und Eltern zu einem Elternabend eingeladen, um das notwendige Gemeinschaftsgefühl und -leben innerhalb der Schule zu pflegen.
Mit einer Sonate von Händel wurde der Abend eröffnet. Der Schulleiter, Dr. Kruse, begrüßte alle herzlich und wies darauf hin, daß alle Lehrer der Anstalt es nicht als eine Pflicht, sondern als eine Notwendigkeit ansehen, enge Gemeinschaft mit Eltern und Schülern zu pflegen. Er kündete den weiteren Inhalt des Abends an und hob hervor, wie dieser Abend Eltern und Schüler aus den verfchie- denften Kreisen vereint. Er sei ein rechter Ausdruck des Tages der Nationalen Solidarität. Dr. Kruse schloß seine Ausführungen mit einem Sieg-Heil auf unseren Führer als den Mann, der die Nationale Solidarität fest geschmiedet hat.
Der Abend brachte dann die verschiedensten musikalischen Vorträge, die von den Schülerinnen Kren- zien, Trümpert, Seim, Müller und G o p - p e l t und von den Schülern Fornoff, Fischer und Hinkel ausgeführt wurden. Dr. Müller sprach eine Dichtung von Rilke. Im Mittelpunkt des Abends stand die Ankunft des Nikolaus'. Mehr als eine Stunde lang prasselten seine heiteren Anklagen in Versen auf die einzelnen hernieder: Strafe und Lob wurden erteilt. Drei Säcke Geschenke brachte er mit. Auf Veranlassung des Schulleiters durfte es ich nur um kleine Aufmerksamkeiten und nicht um vertvolle Sachen handeln, damit die Taschen der Schüler und Eltern nicht beansprucht wurden. Nach einer kurzen Pause folgte, durch Till-Eulenspiegel angekündet, eine Szene über einen häuslichen Streit, den Schüler und Schülerinnen der HO. zur Dar- tellung brachten. Ganz hervorragend war auch das Zwiegespräch, das Irene Sch etter unb Hilde Jung führten. Don den vielen Darbietungen seien nur noch das Melodram von den Schülerinnen Trude Müller und Margot G o p p e l t und das Lied, gesungen von Marie Seim, genannt.
Um 23.30 Uhr, nachdem noch eine Sammlung für das Winterhilfswerk durchgeführt worden war,'ging alles in froher Stimmung nach Hause. Der Zweck des Abends, eine Gemeinschaft herzustellen und ein rohes gemeinsames Fest zu begehen, war erfüllt. Durch die freudige Mitwirkung von Schülern und Lehrer war das schöne Fest zustande gekommen.
Gießener Wochenmarktpreise.
* Gießen, 11. Dez. Auf dem heutigen Wochen- markt kosteten. Molkereibutter, das Pfund 1,50 bis 1,55 Mart, Landbutter 1,42, Matte 25 Pf., Käse,
tens unserer Universität die langersehnte 9^* heit gegeben worden, Warmhauspflanzen o R anderem Umfange züchten zu können, als te her möglich war. Das neue Gebäude ist genau so lang wie das abgebrochene, heblich tiefer. Den schönen KakteenbeM^ Gießener Botanischen Gartens ist sachgemäße Aufstellung gesichert, unb ts ® möglich, koloniale Pflanzen unb tropische anberer Art bem Gießener Publikum ju Daneben läßt sich hoffen, daß gerade di« im nischen Garten zu Gießen betriebene richtung durch das neue Haus sich in geeint-- Weife fördern lassen wird. Wenn die SW günstig ist, wird schon in wenigen Monaten n reicher Flor die schönen, Hellen, neuen Räumt
Bei der Nachfeier im Saale bei6t f e n b e r fl s begrüßte Oberforstmeister Rico nach dem Prolog und einem Musikstück die $ er führte dann etwa folgendes aus: Es zu einer lieben Gewohnheit geworden, i" Heimatvereinigung alljährlich Weihnachtens, men zu feiern. Weihnachten m seiner b opPjJ beutung. Einmal als der symbolische y« bie Grunblage unseres Christenglauben». Geburtstagsfest unseres Heilandes, unb i als bas ureigenste beutsche Familienfest etwas besonderes um unsere beutsche W Unser deutsches Weihnachtsfest ist der Ausdruck des deutschen Gemüts. Weihnachl e Strom der inneren Liebe, der von der Betlehems Stall ausgeht und der gerade 3■-
Das Fest der deutschen Weihnacht steht vor der Tür. Viele sozial empfindende Betrieb sführer lassen in diesen Wochen, je nach ihrer wirtschaftlichen Mög- lichtest, ihren Angestellten und Arbeitern eine Weihnachtsvergütung zukommen. Wir erinnern alle Be- triebsführer auf das Nachdrücklichste an diese leider nicht mehr überall herrschende alte deutsche Sitte. Wir halten es für eine absolute Ehrenpflicht jedes Betriebsführers, daß er seinen Mitarbeitern zu Weihnachten als Dank und Anerkennung für die während des Jahres bewiesene Treue und Sorgfalt in der Erfüllung der täglichen Pflicht und Arbeit eine solche Weihnachtszuwendung zukommen läßt.
Jeder Betriebsführer halte sich vor Augen, daß er gerade zum Weihnachtsfest Gelegenheit hat, den Geist nationalsozialistischer Betriebsgemeinschaft durch großherziges, wahrhaft soziales Handeln zu beweisen. Jedes Gefolgschaftsmitglied wird ihm dafür durch größere Arbeitsfreudigkeit unb stärkere Betrieb sverbundenheit seinen Dank erweisen.
Es ergeht deshalb der Aufruf an alle Betriebs- führer, Handwerksmeister und Geschäftsinhaber:
„Erweist euch zu Weihnachten des Ehrennamens eines deutschen Betriebsführers würdig. Denkt
bei. ischi d|h abe.
kurzen Einleitung, in der das Wesen der Gallen erläutert wurde, wandte sich der Vortragende zu den Fragen, welche die Aetiologie und Entwicklungsgeschichte der Gallen heute noch ebenso wie vor Jahrzehnten und vor Jahrhunderten den Forschern stelle. Er führte aus, daß in jüngster Zeit die Theorie der chemischen Gallenerzeugung durch neue Errungenschaften der experimentellen Pflanzenphysiologie wesentliche Stützen erhalten hat. Die vergleichende Anatomie, welche die Struktur der Gallen mit der der normalen Wirtsorgane vergleicht, stellt fest, daß viele Gallen eine ähnliche Struktur aufweisen, wie normale Achsen, daß andererseits ihre Gestaltungs- unb Differenzierungsprozesse eigenen Regulationswirkungen gehorchen, so daß man mit vielen Gallen ein „Organ eigener Art" vor sich zu Haden glaubt. Die Frage, ob in einer Galle neuartige Zellenformen erscheinen können, würbe eingehend geprüft und verneint. Weiterhin behandelte der Vortragende die Einrichtungen der Gallen, die diese zu Gebilden werden lassen, deren Funktion in hohem Maße zweckmäßig für den Schmarotzer ist; das Problem der „fremddienlichen Zweckmäßigkeit" wird abgelehnt. Gallenerzeuger, die sich im Experiment beliebig zur Ausübung ihres wunderbaren Könnens bringen lassen, sind nicht bekannt — höchstens das Bacterium tumefaciens wäre zu nennen, das an Wirtspflanzen der verschiedensten Art umfangreiche Gallenwucherungen entstehen läßt. An den Gallen dieses Bac- teriums ist schon sehr oft die Frage erläutert worden, inwieweit sie mit den Krebswucherungen des Tier- und Menschenkörpers verglichen werden können. Der Vortragende kann eine Vergleichbarkeit diesen beiden Objekten in keiner Weise zugestehen.
Jahreshauptversammlung »es Gparerbundes.
Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Sparerbundes, Ortsgruppe Gießen, fand am Sams- tag im „Hessischen Hof" statt. Der Versammlungs- leiter H. Lorenz erstattete den Jahresbericht, aus dem hervorging, daß gerade in den letzten Monaten sich der Mitgliederbestand recht beträchtlich erhöht und seit dem Tage der Nationalen Erhebung, dem 30. Januar 1933, sich verdoppelt habe, ein Beweis, daß man im Dritten Reich der Aufbauarbeit des Sparerbundes wieder völliges Vertrauen schenke. Auch die jüngere Generation beginne erfreulicherweise jetzt, im Gegensatz zur Zeit des marxistisch- demokratischen Novemberstaates, sich immer mehr ür bie Bestrebungen bes Sparerbunbes zu interef» ieren. Nach einem (Bebenfen an bie vier Toten )er Ortsgruppe im vergangenen Jahre, zu deren Ehren die Versammelten sich von den Plätzen er- hoben, erstattete Herr N o r t h den Kassenbericht, aus bem ein kleiner Kassenüberschuß für bas vergangene Jahr zu verzeichnen ist.
Der stellv. Landesverbanbsführer Juftizrat L i n b t - Darmftabt gab hierauf ein Schreiben der Reichsleitung des Sparerbundes bekannt, wonach der langjährige stellvertretende Ortsgruppenvor- sitzende H. Lorenz zum Ortsgruppenführer der hiesigen Ortsgruppe ernannt ist. Der neue Ortsgruppenführer gelobte, das Erbe des seitherigen Vorsitzenden, Herrn Reiber, in Ehren zu halten und getreu den Richtlinien der Reichsleitung Folge zu leisten. Zum stellvertretenden Drtsgruppenfübrer wurde Sparerschutzkasse-Annahmestellenleiter Pg. Prokurist Rud. Hahn ernannt. Dem engeren Vorstand gehören weiter an Fr. North als Kassenwart, Pg. Musiklehrer Kruse als Schriftführer, Rentnerbundsführer Mades, sowie die Pgn. No- tar und Rechtsanwalt Luley und Ingenieur Merten.
Justizrat Lindt- Darmstadt behandelte dann das Thema „Aktuelle Sparer- und Rentnerftagen". Er befaßte sich u. a. mit der Neuregelung Der Genußrechte der Jndustrieobligationen, dem Schutz -er Kleinaktionäre, dem Wertpapierschutz, der Börsenreform und dem Rechtsanspruch der Rentner. Im Reiche Adolf Hitlers sei schon mancher Erfolg für die Sparer und Rentner erreicht worden, doch
das Stück 4 bis 10, Eier (frische) 14, (ausländische) 10 bis 13, (inländische, Kühlhaus) 10 bis 13, Wirsing (grün), das Pfund 8 bis 10, Weißkraut 6 bis 8, Rotkraut 8 bis 12, Gelbe Rüben 8 bis 10, Rote Rüben 8 bis 10, Spinat 12, Unterkohlrabi 8, Grünkohl 15-bis 20, Rosenkohl 25 bis 30, Feldsalat 70, Zwiebeln 10 bis 12, Meerrettich 30 bis 50, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kartoffeln, das Pfund 4 Pf., der Zentner 3,20 bis 3,40 Mark, Aepfel, das Pfund 7 bis 12 Vf., Birnen 6 bis 10, Nüsse 40 bis 50, Honig 45 vis 50, junge Hähne 85 bis 90, Suppenhühner 70 bis 75, Gänse 70 bis 75, Enten 80 bis 90, Tauben, das Stück 50 bis 60, Blumenkohl 20 bis 60, Endivien 10 bis 15, Lauch 5 bis 10, Rettich 5 bis 10, Sellerie 10 bis 30.
innerer Kraft gewinnen soll. Die Veranstaltung war durch den Ortsfachgruppenleiter Goltermann gut vorbereitet unb nahm einen sehr harmonischen Verlauf. Die Musikkapelle Krengel bestritt in untadeliger Weise den musikalischen Teil der Ver- anftatiung und erwarb sich für ihre Darbietungen dankbaren starken Beifall. Die gute Tanzmusik machte insbesondere der Jugend viel Freude.
.Der Kreisfachgruppenwalter, Herr Mühl, hielt eine kurze Ansvrache, in der er alle Teilnehmer des Abends herzlich willkommen hieß und betonte, daß es erfreulich fei, daß sich nunmehr auch im Gaststättengewerbe das Verständnis für die Betriebs- gemeinfchaft als solche anbahne und sich Vetriebs- führer und Betriebsgefolgschaft mehr und mehr kameradschaftlich verstehen lernten. Im Verlauf des Abends hielt auch der stellvertretende Ortsgruppenführer des Reichseinheitsverbandes des Gaststätten- geroerbes eine kurze Ansprache, in der er vom Sinn oer Volksgemeinschaft, von den großen Erlebnissen des Wettkrieges, von der Volkwerdung unter Adob Hitler sprach und schließlich auch der Volksgenossen an der Saar gedachte, deren Freiheitsstunde nun buch schlagen werde. Mit einem dreifachen „Sieg- Heil!" auf den Führer Adolf Hitler, mit den .gemeinsam gesungenen ersten Versen des Deutschland- und des Horst-Wessel-Liedes klang die Ansprache aus.
Ein großer Teil des Abends war unterhaltenden Darbietungen gewidmet, die durch Mitglieder unseres hiesigen Stadttheaters bestritten wurden. Herr Paul Nieren schuf mit feiner aufgeräumten, Stegreiflustigkeit die vorbereitende Stimmung, indem er feine Kolleginnen und Kollegen mit jener Mischung von Verehrung, Humor, Selbstironie und harmlosem Spott das Feld bereitete. Sein Auftreten wurde immer wieder zu einem persönlichen Erfolg. Gert Geiger trug zunächst ein Loblied auf den Rheinwein und dann die kleine Geschichte von dem enttäuschten Bankdirektor vor; später brachte er noch einen kleinen philosophischen Erguß über ein Lotterielos, sowie unter dem Titel „„Psychiatrie" eine luftige Szene zu Gehör. Man folgte mit großer Aufmerksamkeit. Fräulein Hilde Plank wußte mit zwei Tänzen, einer Serenade und einem Scherzo, ganz ausgezeichnet zu gefallen. Fräulein Hansi S a l z m a n n fang in ihrer beschwingten Art zwei Lieder („Liebe, du Himmel auf Erden" und „Das Märchen vom Glück"), für die sie starken Beifall quittieren konnte. Herr Franz Valckenberg errang mit der Arie des Waffenschmied (Lortzing) und dem lebendigen „Fünftausend Taler" einen Sondererfolg. Herr Weiser gefiel mit einigen Arien und Liedern („Heimliche Aufforderung" von Strauß, „Treu fein liegt mir nicht", ein heiteres Lied) und errang starken Beifall. Nachdem noch durch die Herren Geiger, Valckenberg und Nieren ein luftiger Sketsch,
Bastelausstellung. — Stadttheater: 20 bis 22.15 Uhr „Das Spiel von den heiligen drei Königen". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die Reiter von Deutsch-Ostafrika". — Reichskammer der bildenden Künste: 16 bis 18 Uhr, Turmhaus am Brand, Weihnachts-Ausstellung.
— Stadttheater Gießen: Heute 20 Uhr, „Das Spiel von den heiligen drei Königen", nach der Weihnachtslegende von Felix Timmermans. Mit dieser Erstaufführung kommt in Gießen zum erstenmal ein Bühnenwerk dieses niederländischen Dichters zur Aufführung, der in Gießen von seinem Wirken im Goethe-Bund noch bekannt ist. Spielleitung dieser Erstaufführung liegt bei Intendant Hanns König.
Beamtenversammlung in Gießen.
Das Amt für Beamte, Kreis Gießen, gibt bekannt: Am kommenden Freitag, 20 Uhr, findet im (Iaf£ Leid eine Beamtenoersammlung des RDB., Kreis Gießen, statt, in der der stellv. Kreisleiter Pg. H o p f e n m ü [ l e r sprechen wird. Es wird vollzähliger Besuch der Beamtenschaft unter Mit- führung der Fachschaftsfahnen erwartet.
Boden- und eigenständige Kleidung für Bäuerinnen.
Innerhalb der Landesbauernfchaft ist man mit der Einführung einer eigenen, hoben« und eigenständigen Kleidung für Bäuerinnen und Jungbäuerinnen beschäftigt. Zunächst propagiert man die Einführung besonderer Jäckchen für Die einzelnen Landesteile, so für Rheinhessen, Nassau, Ober- Hessen und den Odenwald. Das „Odenwälder Jäckchen" ist ein Strickjäckchen. Seine Farbe ist schwarz. Für junge Mädchen kann das Jäckchen auch in lichterer Farbe angefertigt werden. Die Verzierung ist blau-grün, bräunlich ober rötlich.
Wild für das Winterhilföwerk.
Beim Forstamt Gießen, der Sammelstelle für Wilbspenden ber Jägerei zum Besten bes beutschen Winterhilfswerkes, finb bis zum vorigen Samstag aus Stabt und Kreis Gießen insgesamt 7 Rehe und 55 Hasen abgeliefert worden.
Die Viehzählung in Gießen.
Die Viehzählung am 5. Dezember ergab im Bezirk der Stadt Gießen (einschließlich Schiffenberg) folgenden Viehbestand (bie Vergleichszahlen von ber Zählung am 5. Dezember v. Js. finb in Klammern beigefügt): Pferbe 262 (243), Rinbvieh 296 (293), Schafe 33 (23), Schweine 654 (564), Ziegen 157 (163), Kaninchen 2408 (im vorigen Jahre noch nicht gezählt), Febervieh 11914 (10 284), Bienenstöcke 228 (263).
Oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde.
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Das neue Gewächshaus im Botanischen Garten bedeutet für bie Stadt Gießen unb für unsere Universität ein Geschenk von hervorragender Bebeutung. Das alte Gewächshaus war den Gießenern zwar lieb unb wert unb außerbem ein gewohnter Anblick im Botanischen Garten, aber im Laufe ber Jahre hatten sich bie Fenster allzu sehr getrübt unb waren zum Teil blinb unb unburchsichtig geworben. Der Raum war so eng, baß er nicht mehr ausreichte, um auch nur bie notroenbigften Bestäube in sich aufzunehmen. Die Eisenkonstruktion war schabhaft unb baufällig geworben, so baß bie Erstellung eines neuen Gewächshauses unumgänglich notwenbig würbe.
Das neue Gewächshaus konnte vor einigen Tagen fertiggestellt werben, nachbem ber Bau in Der» chiebenen Etappen im Laufe ber Jahre 1933 unb 1934 erfolgte. Mit ber Einräumung ber Planzen- bestäube konnte bereits begonnen werben. Mit bem neuen Haus ist ber Leitung bes Botanischen ©ar«
Die Heimatvereinigung Schiffenberg veranstaltete am Sonntag auf bem Schisfeuberg eine, gut besuchte Familienzusammeukuust, oerbunben mit Weihnachtsfeier.
Eingeleitet würbe bie Veranstaltung burch eine erhebenbe Feier in ber alten Klosterkirche. Unter bem Klange ber Klosterglockeu zogen die Festteilnehmer zur Klosterkirche, wo beim bren- lenben Lichterbaum zunächst ber Frauenchor Hauen mit einem Lieb „Heiligste Nacht" bie Feier einleitete. Sobanu hielt Pfarrer Steiner- Hausen bie Weihnachtsansprache. Er erzählte zunächst von einem jungen Menschen, ben bie Wauberlust hinaus in bie Ferne trieb unb ber eines Tages, nachbem er alt geworben war, Sehnsucht nach seiner Heimat empfanb, wo er feine letzten Tage verleben wollte. In ber Heimat angekommen, hört er vor bem Dorfe bie Heimatglocken, bie viel schöner klingen, als all bie Glocken, bie er in ber ftrembe gehört hat. Es inb bie Weihnachtsglockeu. Sie erinnern ihn an einer Kinbheit Tage, an bie Wejhuachtsbotschaft, bie bie Menschen Gott näher bringt unb allen Unbill zu zerschenlleu vermag. Pfarrer Steiner wies weiter barauf hin, baß bie besten Kräfte im Hei- matboben ruhen, baß biefe Kräfte nur erhalten werben, wenn Heimatverbuubeuheit unb Gottver- bunbeuheit Zusammenwirken. Gott habe uns bie Kraft ber Heimat durch die Weihnachtsglockeu gegeben, Weihnachtsglocken wollten Heimatglockeu ein. Mkt bem gemeinsamen Gesang „O bu fröhliche" würbe die Feier in ber Klosterkirche be« schlossen.
des Treuhänders der Arbeit und des Bezirksleiters der Deutschen Arbeit l«"""6 an alle Betriebsführer, Handwerksmeister, Gefchästsinhaber.
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daran, daß ihr durch eine großherzige 2 nicht nur euren Gefolgschaftsmitgliedern dri v bereiten, sondern auch deren SlrbeitsfreuM? ren könnt, und daß ihr damit vor allemV z schwere Werk unseres Führers Adolf : Wiederaufbau der deutschen Natton, unten’ "
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zeu ersaßt. Was ist es denn anders, ® Führer unb Dolkskauzler uns als vornehm gesteckt hat? Er zeigt uns bie DolksgemenM , nur bestehen kann, wenn bie Menschen IW tig verstehen unb achten. „Liebe Demen , wie Dich selbst". Hier finben wir Zuftm 7.. zwischen Nationalsozialismus unb Ehnsie ist bie Stimme Gottes, bie aus oe hui unseres Daseins herausströmt. la§.
Stimme ber Heimat. Unb sie ruft hie ' testen zur Weihnachtszeit. Diele 1
von ber Heimat finb, benfen gerade zur zeit mit Sehnsucht unb Wehmut an I W
Nach einem gemeinschaftlichen Lied „ fyyiP Glocken nie klangen" und dem Frauenchor
der Polizeiverorduung über die Bekamt, Schnakenplage vom 28. November 1911 Grundstückseigentümer die Keller und (Jjl Räume, in denen erfahrungsgemäß Schund überwintern pflegen, in den Monaten De/em?1 Februar mindestens einmal gründlich ausm*: ober auszuräuchern. Nichtbefolgung bieier m wird bestraft. 1 |
** Balkenbrand. Im Hintergebäud. ' : Hauses Marburger Straße 5 wurde oeftorT I 13.20 Uhr Feuer feftgeftellt. Es waren einil Ä ken, bie in unmittelbarer Näche bes Kamin? ten, in Brand geraten. Die Feuerwehr ginn entsprechenden Werkzeugen gegen das Holz vor. Es mußten einige Wechsel entfernt werden. Nach zweistündiger Arbeit Gefahr beseitigt und die Wet- *-
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