m. Jahrgang
Gießener Anzeiger
London, 11. Jan. (DNB. Funkspruch.) Die
Mer waren
Wien, 10. Ian. (DNB.) Der mit der Ausarbeitung der neuen Verfassung in Oesterreich betraute demokratische Minister und Landeshauptmann von Vorarlberg Dr. Ender hat seinen Entwurf sertiggestellt und dem Bundeskanzler über die Grundsätze der von ihm ausgearbei- tsten Verfassung Bericht erstattet. Nach einer Meldung der „Neuen Freien Presse" sieht der Endersche Verfassungsentwurf vor, daß die gesetzgeberischen Befugnisse, die bisher dem Nationalrat und dem Bundesrat zufielen, in Zukunft auf den Staats-
Der Stellvertreter des Führers — Reichsminister Rudolf Heß — hat vor einigen Tagen in einem Interview mit einem Schweizer Blatte Veranlassung genommen, die Verdächtigungen zurückzuweisen, die von ausländischen deutschfeindlichen Kreisen ausgestreut werden, um das traditionelle freundschaftliche Verhältnis zwischen Deutschland und der Schweiz zu trüben. Wie ein Blick in die Schweizer Blätter lehrt, haben die Ausführungen von Rudolf Heß, die auf ähnliche Erklärungen der maßgebenden Stellen aus den letzten Monaten Bezug nehmen konnten, in der Schweiz eine freundliche Aufnahme gefunden.
Es ist bekannt, daß die Stimmung im Schweizer- land eine Zeitlang wenig deutschfreundlich war, und da wir mehr denn je auf gute Nachbarschaft mit den uns umgebenden Staaten Wert legen müssen, verdient es wohl untersucht zu werden, wie jene Stimmung entstehen konnte. Man geht nicht fehl, wenn man als eine der Hauptursachen der Stimmungen in der Schweiz französischen Einfluß vermutet. Der ist bisher schon immer recht bedeutend gewesen, da der französisch sprechende Dolksteil der Schweizer über eine vorzüglich geleitete und verbreitete Presse in französischer Sprache verfügt, die auch von den Deutschschweizern viel gelesen wird. Erstaunlich ist nur, daß die deutsche Presse der Schweiz die Tendenz der französischen teilweise zu übertrumpfen bemüht ist. Bekanntlich hat in der Schweiz eine größere Anzahl Emigranten Asyl genommen, denen der Boden in Deutschland zu heiß geworden ist. Von diesen ist kaum zu erwarten, daß sie über ihre alte Heimat in objektiver Weise berichten, und so mögen deren Aussagen zum Teil auch den Weg in die Blätter ge
macht werde. 4
Am Ende der ersten Periode, das heiße, wenn die Angelegenheit der Wannschaftsbestände vollkommen geregelt worden sei, trete das f r a n - zösischeversprechen, etappenweise bis znm deutschen Stand abzurü- ften, in Kraft. Man könne annehmen, daß, falls die erste Periode In befriedigender Weise verlausen sei, dieser Prozeß mit ähnlicher Schnelligkeit durchgeführt werden würde.
rat, den Länderrat, die Kulturkammer und die Wirtschafts kämm er aufgeteilt werden. Der Staatsrat solle vom Bundespräsidenten auf Grund von Regierungsvorschlägen ernannt werden. Der Länderrat werde die Vertreter der Länder umfassen, und zwar Landeshauptleute bzw. deren Stellvertreter und die Finanzreferenten der Länder. In beiden Körperschaften hat die Bundesregierung beratende und mitbe
funden haben.
Damit allein ist jedoch die Psychose der Schwer- zer keineswegs erschöpfend erklärt. Die Vorgänge in Öe st erreich werden nirgends mit solcher Anteilnahme verfolgt, wie in der Schweiz. Man sieht in diesem Nachbarstaat, mit dem die Schweiz durch viele Interessen verbunden ist, einen heftig geführten Kampf. Man beobachtet, wie der Nationalsozialismus unaufhaltsam seinen Siegeszug fortsetzt, wie alle Bemühungen, ihn zu unterdrücken, das Gegenteil erreichen, und fragt sich in der Schweiz besorgt, ob ihr nicht dasselbe Schicksal drohe_ wie Oesterreich, das ihm nicht mehr entgehen könne. Diese Frage ist gar nicht einmal so abwegig, denn tatsächlich macht sich auch in der Schweiz, wie in vielen anderen Staaten, ja sogar im fernen Japan, eine Bewegung bemerkbar, die offen mit dem autoritären Staat' sympathisiert, und schon einen gewissen nicht zu übersehenden Umfang angenommen hat. Die Schweizer sehen ihre Demokratie, auf die sie sehr stolz sind, in Gefahr, um so mehr als die Demokratien anderer Staaten ebenfalls den Erfordernissen der Zeit nicht gewachsen zu fein scheinen. Es ist nur nicht einzusehen, weshalb die Schweiz gerade das nationalsozialistische Deutschland als die Gefahr ansieht. Als Mussolini mit seinen Schwarzhemden den Faschismus in Italien zum Siege führte, fühlten sich die Schweizer ebenfalls bedroht. Auch damals gab es unliebsame Grenzzwischenfälle, ja man ging sogar so weit, stellenweise hohe Zäune gegen die italienische Grenze zu errichten. Inzwischen hat sich längst gezeigt, daß der Faschismus keine Gefahr für d i e Schweiz bedeutete, die Beziehungen der beiden Staaten sind feit Jahren wieder die besten.
Dem Deutschen Reich aber traut man die schwärzesten Absichten zu. Dahin gehören auch Durch- m a r s ch p l ä n e, die angeblich in Berlin für den Revanchefeldzug gegen Frankreich ausgearbeitet seien. Hier merkt man am deutlichsten den französischen Pferdefuß. Da sich Frankreich und mit ihm Belgien durch einen Betonwall von mehreren hundert Kilometern gegen jeden Angriff auf die Ostgrenze gesichert haben, bliebe — so sagt man — der deutschen Armee nur übrig, den Einmarsch nach Frankreich über d i e Schweiz zu versuchen. Man sollte es nicht für möglich halten, daß man sich an maßgebenden Stellen mit solchen Pbantasie- produkten auch nur einen Augenblick ernsthaft beschäftigt — und doch ist es so. Im schweizerischen Nationalrat hat der angebliche Durchmarschplan durch den Schweizer Jura, angeblich vom Generalstab geplant, den es bekanntlich gar nicht gibt, vor einiger Zeit zu sehr eingehenden Debatten Veranlassung gegeben und dazu geführt, die militärischen Ausgaben wesentlich zu erhöhen.
Die Neuanfchaffungen von Kriegsmaterial im Werte von 100 Millionen Franken werden dem unter der Wirtschaftskrise schwer seufzenden Schweizervolke dadurch schmackhafter gemacht, daß man die Ausgabe zugleich im Interesse der Arbeitsbeschaffung erklärt. Nein, an eine Invasion in die Schweiz denkt in Deutschland kein Mensch, es sei denn an die friedliche Invasion deutscher Reifenden. Grenzzäune brauchen die Schweizer nach der deutschen Seite nicht zu errichten, erwogen ist auch das schon worden. Sollte eine Art Diktatur auch in die freie Schweiz ihren Einzug halten, so möge man sich dort damit trösten, daß auch ein anderes, und auf feine Freiheit nicht weniger stolzes Land, die Vereinigten Staaten von Nordamerika, sich ihrer nicht erwehren konnte und nur in ihr einen Weg aus der schweren wirtschaftlichen Krise sieht. Das R a s. s e u p r o b l e m ist es zu guter Letzt, das den Schweizern ebenso unfaßbar wie unheimlich erscheint, von dem sie sich angeblich bedroht fühlen. Das ist aber für die Schweiz in der Tat kein Problem, da dieses zahlenmäßig kleine Volk rassengemischt ist, drei Landessprachen besitzt und doch einen geschlossenen Staatskörper besitzt, wie wenig andere/Aber die Schweiz ist niemals Tummelplatz anderer Völker gewesen: wo fremde Heere in das Land drangen, hatten sie es schwer zu büßen. Anders ist die Lage des Deutschen
. lungnahmen habe sich als ______ feig erwiesen. Sie gelte auch für die Ankunft. Auf diesem Wege lasse sich noch am ehe-
weil er den dringenden Wunsch hat, mit verschiedenen Außenministerien in möglichst enger Beziehung zu bleiben. Zwischen London und den anderen Hauptstädten sei ein lebhafter Gedankenaustausch im Gange. Ueberdies sei es so gut wie sicher, daß Paul-Boncour infolge der außenpolitischen Kammeraussprache in Paris nicht vor Mitte nächster Woche nach Genf kommen könne. Heute werde Simon eine Unterredung mit Henderson haben. An der Sitzung des Büros der Abrüstungskonferenz am 22. teilzunehmen, fei England durchaus bereit, doch dürfte es aus
jerlei Form Sie müffen t vor bem bin foaat len Inders iren mochte, erliches Beist zu ihncn 'den dadurch schönen, mit । Welt, sie iger einmal öfter", wenn von der oft hsenen ernst- des Rechtes Kinder sein, ich! hat Ta- inen Kinder zenden verlangenden ich, warum jnb warum ,t sind."_____
sprechung handelte es sich um die erste Ministerzusammenkunft nach der Rückkehr Sir John Simons aus Paris und Rom, bis zu der die Erörterung des Abrüstungsproblemes aufgeschoben worden mar. „Times" berichtet, man habe sich auf die Auffassung geeinigt, daß die im Gange befindlichen Verhandlungen genügend Fortschritte machten, um ihre Fortsetzung wünschenswert erscheinen . Die Methode regelmäßiger
Anweisung Garats gehandelt.zu haben, ~ ■ • r - ) unter einer Decke
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Schwere Zwischenfälle in Kloaenfnrt.
Wien, 11. Jan. (DNB.) In einer amtlichen Darstellung wird behauptet, daß es infolge einer von nationalsozialistischer Seite ausgegebenen einheitlichen Weisung zu teilweise schweren Ausschreitungen der Insassen mehrerer Arbeitslager der Vereine Österreichischer Arbeitsdienst und Studentischer Arbeitsdienst gekommen sei. In Klagenfurt hätten 70 bis 80 Personen aus dem Lager Hollenburg vor dem Gebäude der Druckerei des christlich-sozialen „Kärntner Tagblattes" Kundgebungen veranstaltet. Es feien mehrere Fensterscheiben eingeschlagen und ein Sprengkörper in den Hof des Gebäudes geworfen worden. Nach der amtlichen Darstellung sollen die Stunbgeber einen vor dem Gebäude Posten stehenden Hilfspolizisten angegriffen haben. Dieser habe in Notwehr drei Schüsse abgegeben, wodurch zwei Kundgeber getötet und einer verletzt worden sei. Zahlreiche Kundgeber seien verhaftet worden.
Das Programm derHeimwchren
Ein Aufruf Starhernbergs.
Die Länge des ersten Abschnittes (ursprünglich vier Jahre) solle von der Dauer der Zeit abhängen, die Deutschland brauche, um die tatsächliche Umwandlung der Reichswehr in eine Armee von 2 0 0 0 0 0 Mann (!) m i t kurzer Dienstzeit zu vollziehen. Die Zahl von ZOO OOO Mann gelte nach französischer Auffassung als unannehmbar. Frankreich verpflichte sich, während dieser Zeit seine Rüstungen in keiner Weise zu vermehren und Schritt für Schritt mit der deutschen Umwandlung ähnliche Aenderungen in seiner Armee vorzunehmen. Da das Ziel Abrüstung sei, solle nach französischem Wunsch Deutschland sich verpflichten, Rüstungsmaterial weder herzu st ellen noch zu besitzen, das ihm gegenwärtig verboten sei. Es werde aber natürlich das Recht haben, Waffen für die neu einzu st eilenden 100 000 Mann anzuschaffen. Der von Frankreich vorgesehene Kontrollausschuß solle sofort eingesetzt werden. Ferner werden bestimmte Verminderungen bei der SS., S A. usw. verlangt (nicht wie es behauptet werde, ihre Abschaffung).
Angelegenheiten der Kulturkammer zugewiesen werden. Die staatswirtschaftlichen Fragen und besonders der Haushalt, Handelsverträge, Zollsragen usw. würden vornehmlich den Staatsrat unter Heranziehung der Wirtschaftskammer beschäftigen Die Fragen, die die Länder betreffen, wurden, soweit sie wirtschaftlicher Natur sind zwischen Länderrat und Wirtschaftskammer, soweit sie politischer Natur sind, zwischen Staatsrat und Länderrat und soweit sie kultureller Natur sind, zwischen Länderrat und Kulturkammer ausgetragen. Der b u n d e s st a a t l i ch e Cha- r a f t e r b leibe, auch in der Enderschen Verfassung weiter erhalten. Wien werde als Bundeshauptstadt eine gewisse Sonder st e l l u n g halten aber die bisherige verfassungsrechtliche Stellung als Bundesland verlieren.
Die Verfassllkgsrefom in Oesterreich.
Oer Endersche Entwurf. - Neuaufteilung der gesetzgebenden Körperschaften.
Was Frankreich unter Gleichheit der Rüstungen versteht
Die Times berichtet über den angeblichen Inhalt der französischen Denkschrift.
gesehen.
Der Direktor des Empire-Theaters, H a y o t t e, gegen den im Zusammenhang mit der Stavisky-An- q-leg-nheit -in q«ftb-s-hl erlaffen worden ist, Hot sich der Polizei in Begleitung feines Verteidigers gestellt. „Ich bin glücklich", so erklärte er „vor G°. richt erfcheinen zu können, denn ich Hobe die Ab- sicht, in voller Offenheit zu sprechen, do ich meiner Unschuld sicher bin."
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L?""- ®*tung lnrP bedarf *9 der frQu und |U werden. Jö.ar von Wien, ihr ^pflichten
mittlung hochstehender Per, ö n I i chkei- t e n gemocht hoben. Er weigerte sich ledoch, Nomen zu nennen. Schließlich ließ er sich auf Drangen der hem Verhör beiwohnenden Verteidiger zu der Aeußerung herbei, Stavisky habe sich vor jedermann damit gebrüstet, daß er b e i dem Par if e r P o - lizeipräfekten ein und ausgehe. Garat selbst hat die beiden jedoch niemals zusammen
„Times" bringt eine Inhaltsangabe der französischen Denkschrift, die von ihrem Pariser Korrespondenten herrührt. Wie er behauptet, soll es das Ziel der französischen Vorschläge sein, Gleichheit innerhalb eines Systems der Sicherheit zustande zu bringen, auf Grund eines Abkommens, das eine wirksame Kontrolle und eine kollektive Garantie aller vertragschlie- zu lassen. , „ _
ßenden Teile vorsähe. Es seien zwei Perioden diplomatischer Mitteilungen und per- oorgesehen. Die erste sei die Uebergangsperiode, die'sön kicher F ü h l i'" zweite stelle völlige Gleichheit der Abrüstung her. zweckmäßig ern^im. - - o-— . , • .
6 Zukunft. Auf diesem Wege lasse sich noch am ehe- mehrfachen Gründen besser sem, sief zu v e r \ d) i e =
ften erhoffen, daß zwischen Frankreich und Deutsch->ben, besonders in der Hoffnung, daß Ende Janu- land eine gemeinsame Grundlage gefunden werde. ’ ar d i e Grundlage einer Vereinbarung Wenn Simon wahrscheinlich am 15. nicht in Genf zwischen Frankreich und Deutschland gefunden sein sein wird, so geschieht das, wie „Times" meint, I könne.
Daris 11. Ian. (DNB. Funkspruch.) Die Gegenüberstellung des verhafteten Direktors toCredit Municipal von Bayonne, TIffIer, und des gleich- ! falls verhafteten Bürgermeisters der Stadt, Abge- 1 . , ’ . .. _ l pninn ©Litiinn ripnracht.
den kommen ließen, indem sie den seit 1925 gegen Stavisky anhängigen Prozeß mehrfach vertagten, ohne daß diese Vertagungen gerechtfertigt gewesen seien, vor dem Obersten Gericht, das für richterliche Beamte zu entscheiden hat, zur V erant- wortung gezogen werden. Auch die Staatsanwälte, die gegen diese Verschleppung nicht Einspruch erhoben haben, haben Maßregelungen zu erwarten.
Kundgebungen gegen die „Verottung des Regimes".
Paris, 11. Jan. (DNB.-Funkfpruch.) Die Liga der Jeunesse Patriote erläßt einen Aufruf zu der heute nachmittag stattfindenden großen öffentlichen Kundgebung aegen die „Verrottung d e s Regimes, die der Finanzskandal Stavisky habe zutage treten lassen. Die Rechtspresse fragt, ob man vor einer politischen Krise stehe.
Im Vollzugsausschuß der Radikalen Par- t e i sagte der Parteivorsitzende H e r r i o t u. a., die ehrlichen Elemente hätten es satt, immer wieder in den ersten Spalten der Blätter von Verbrechen, Diebstählen und Skandalen zu lesen. Nach einem Rechtfertigungsversuch des zurückgetretenen Kolo- nialministers D a l i m i e r wurde eine Entschließung angenommen, in der die rücksichtslose Aufklärung des letzten Skandals ohne Schonung auch noch so hoch stehender Persönlichkeiten gefordert und angekündigt wird, daß die Partei von sich aus unerbittlich gegen alle Mitglieder vorgehen werde, die nicht würdig seien, ihr anzuge-
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Wien, 10. Jan. (DNB.) Der Bundesführer der österreichischen Heimwehren, Fürst Starhem- ber g, erläßt einen Aufruf an die gesamte Heimwehr, in dem er sagt, er fordere fie auf, Disziplin zu wahren, um in zäher Entschlossenheit auszuhalten, dann würden sie siegen. „Ich gelobe Euch, vor keiner Folgerung zurückzuschrecken, wenn ich zu der lieber« zeugung kommen müßte, daß Ihr mißbraucht werdet, und daß wir um unsere Ziele betrogen werden. Unser Kampfziel ist die uneingeschränkte Durchsetzung der faschistischen Ideenwelt in einer unserem Vaterlande entsprechenden Art und Weise. Unjer Kampfziel ist die durchgreifende Erneuerung Oesterreichs in jeder Beziehung, die restlose Ueberwindung des korrupten Parteienstaates, die restlose Niederwerfung des Austrobolschewismus und die vollständige Reinigung des öffentlichen Lebens von jeglicher Korruption." Der Aufruf wendet sich auch scharf gegen die Nationalsozialisten und schließt: „Darum auf, Kameraden, auf zum Kampf gegen die Korruption und deren Nutznießer, auf zum Kampf gegen die Saboteure und Feinde der Erneuerung Oesterreichs.
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Kein Mn Q 9 o r e, glichen lW pij- ' Kind be- °as gleiche. .-Die Ler- lchten wich- stleich nen- -rlangenden warum nb warum lt find. — nennen sie n sie dann müde non imen, dann Mutti, fjaft _ stammt 'Mas oder Frage vor. kalade ober nen Kuchen habe diesen achtet. Sie chhaft. Eie r.zbrot und sch kommt, nes Gefühl imer gesagt Mz große ' doch kein ungsmittel. ? erbetenen ein klein aber diese tenne, finde zähle mich
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Als eifriger und vorbehaltloser Fürsprecher der französischen Auffassung erklärt dann der Berichterstatter, daß man eine wirkliche und ehrliche Gleichheit anstrebe, gehe klar daraus hervor, daß die französische Denkschrift, falls beschlossen werden sollte, Waffen, wie leichte Tanks während der ersten Periode beizubehalten, ohne weiteres voraussetze, daß Deutschland auch das Recht auf den Besitz leichter Tanks haben soll »......•,
Das Artilleriekaliber hoffe man auf em Höchstmaß! Garat, hat keine Klärung gebracht
von 15 Zentimeter festzusetzen. Es bestehe guter i $ . f f • e r bleibt bei seiner Behauptung, nur auf Grund für die Annahme, daß diese Vorschläge im -UHb — «-nh.it »• hnhpn-
wesentlichen die äußerste Grenze dessen darstellten, &er mit Stavisky ------
was Frankreich zuzugestehen bereit sei. Die Dauer fterfte Beide hätten sich in dem Gewinn aus den der ersten Periode sei nach französischer Auffassung Finanzgeschäften, deren betrügerischen Charakter er vollkommen von der Energie abhängig, nut ber; n,^t gekannt habe, geteilt. Garat befreitet Deutschland die Umwandlung der Reichswehr m K j' Auslagen liffiers, mufe aber zugeben, eine Milizarmee durchführe während in der zwei-1 mit Savisky eng befreundet gewesen zu fem^Dte Beten Periode es in Deutschlands Ermessen gestellt xnnntschaft des Hochstaplers will er durch Ver- sei die Erreichung der Gleichheit durch Abrüstung I . . » F m - F l N N l 1 ck, k i> l -
zu' beschleunigen,' indem es seine Nachbarn von Seinem guten Willen und Fnedenswunsch überzeuge. Wohl um diese Dinge dem englischen Publikum als große Zugeständnisse erscheinen zu lassen, bemerkt ^er 'Berichterstatter, das Bekanntwerden der Vorschläge werde bei der französischen Rechten voraussichtlich einen Sturm von Anklagen gegen die Regierung Chautemps auslosen.
SmlandMorlschmsdesWo- matischen WantenanWM
Sitzung des Abrüstungsausschusses des englischen Kabinetts.
Bonbon, 10 Jan. (DNB.) Der Ab rüftu ngs- ousschuß des Kabinetts trat heute Na^ mittag in Downingstreet zu einer äwelstundigen Sitzung zusammen, ^"f der Tagesordnu g s den die Probleme der Abrüstung. Bei der -öe-
Die Denkschrift vertrete die Ansicht, daß das Regime in Deutschland innerpolitisch so gefestigt dastehe, daß wenigstens ein Teil der Formationen entbehr- \ lich sei, die immer noch von den Franzosen als mi----. - - ö----- □ - - - . ... ,.
litärisch verwendungsfähig betrachtet würden und st i m m e n d e Funktion. Die Wirtschafte- ihnen deshalb so viel Sorge verursachten. Die Mel- kämm er werde durch Wahl der hierzu berufenen düngen, wonach die französischen Vorschläge das Wirtschaftskörper gebildet. Die Kultur kämm er Angebot enthielten, 50 v. H. derMilitärflug- solle die Vertreter von Ständegruppen, Erziehungszeuge außer Dien st zu stellen, seien zutref-! stand (Lehrer und Eltern), Arztstand Heilstand, send. Das Angebot sei aber abhängig davon, daß Künstlerstand und selbständige geistige Berufe zu- anbere Länder das gleiche tun. Der Korre- sammenfassen. lieber die Abgrenzung der Befugnisse fponbent meint, daß diese französische Forderung ber vier Körperschaften seien noch keine endgültigen sich nicht auf die Luftflotte Groß- Entscheidungen getroffen. Jedenfalls werde der britanniens erstrecke. In Frankreich gebe Grundsatz vertreten, daß alle auf das Gebiet der man nämlich zu, daß die Abrüstung der englischen Kultur, Bildung und Unterrichtsfragen fallenden Luftwaffe bereits sehr weitgehend durch- ~ ' ,z v
geführt sei. Es sei auch möglich, daß der Vorschlag der Abschaffung aller Bombenflugzeuge in der Denkschrift wiederholt worden sei, obwohl dies von einer internationalen Kontrolle ber zivilen Luftfahrt abhängig ge-
Der Justizminister hat angeorbnet, daß di e richterlichen Beamten, die sich m der An- gelegenheit Stavisky Nachlässigkeit zu Schul- Horen.
Nr. 9 Erstes Blatt M. Jahrgang Donnerstag, N. Januar 193^
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Auch bei Nichterscheinen I Br Aw Ermäßigte Grundpreise,
von einzelnen Nummern Stellen-, Vereins-, gemein-
infolge höherer Gewalt _ - e * < < ** nützige Anzeigen sowie ein-
-UZM- Seneral-Anzciger für Bberhessen ZZM
Kletzen Vereins- u.Tageskalenber
Zronlfurt am Main 11686 Druck und Verlag: vrühl'sche Universitals.vuch- und Stcinöruderct R. Lange in Gießen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Zchulftratze 7 im Textteil 12 Rpf. je mm


