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taufen ist. Die Ankennahme der Bevölkerung übertraf alle bisher bei ähnlichen Anlässen dagewesenen Ausmaße.
Das vorläufige Gesamtergebnis beträgt rund 3ll, Millionen Reichsmark Es läßt die Ergebnisse aller früheren Sammlungen für das Winterhilfswerk weit hinter sich zurück und stellt mehr als die Hälfte des Ergeb- nissesderZeppelin-Spende des deutschen Volkes dar, für die im reichen und mächtigen Vor- kriegsdeutschland ein Jahr lang gesammelt werden muhte, während die Sammelzeit am „läge der nationalen Solidarität" knapp fünf Stunden betrug.
Der Führer drückte Dr. Goebbels feine besondere Befriedigung über Verlauf und Ergebnis der Aktion aus und beauftragte ihn, allen daran beteiligten Sammlern und Spendern f e i n e n herzlich st e n D a n k zum Ausdruck zu bringen.
Zielen nach die Mitarbeit lands und Polens, zweier bekanntlich in freundschaftlichen Italien ständen.
der britischen Regierung ausgehende Initiative antworten würde. Gegenüber den Behauptungen, daß die versöhnliche Haltung Deutschlands nur scheinbar sei und nur bis zur Saarabstimmung dauern werde, müsse man an die kategorischen Erklärungen des Willens zum Frieden und zur Zusammenarbeit erinnern, die Adolf Hitler und andere verantwortliche Deutsche kürzlich wiederholt gemacht hätten. Italien könne ruhig die unvermeid-
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daß nach den Kämpfen und Spannungen des letzten I Kirchenjahres jedem, dem das Herz schwer wurde ;
Wo sind die Feinde -es Friedens?
Oer Stellvertreter des Führers Rudolf Heß spricht in Bochum über die Möglichkeit einer Verständigung mit Frankreich.
reichs zu Deutschland hat natürlich auch eine erfreuliche Aenderung der Einstellung Deutschlands zu dem Problem „Frankreich" mit sich bringen können, heute glauben wir, daß eine Verständigung mit Frankreich tatsächlich möglich ist und wir werden durch die Reden und Besuche französischer Frontkämpfer und durch die Antworten von Frontkämpfern anderer Länder auch in unserer Friedensparole bestärkt."
Nach Schluß seiner Rede ging der Stellvertreter des Führers mit der Sammelbüchse durch die Reihen der Besucher, um für das Winterhilfswerk zu sammeln.
Die Aussprache muß fortgeführt werden.
Jules Romain schlägt einen Ausschuß von Frontkämpfern vor.
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Das Gaargebiet atmet auf.
Massenkundgebungen der Deutschen Front vor Beginn des Weihnachtsfriedens.
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Keine neuen plätte Mussolinis.
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Diese Neuordnung wollen wir durchführen aus dem Boden des Rechts, wie ihn die Kirche der Altpreußischen Union in ihrem auch staatlicher, soits anerkannten Organ der Leitung und Derwal. hing besitzt.
Wir wollen uns wünschen, daß sich alle, die guten Willens sind, mit uns auf diesen Weg des Rechtest
Rom, 8. Dez. (DNB.) „Lavoro Fafcista" spricht von der Möglichkeit der Wiedererweckung des Biererpaktes. Das Gerücht von einem angeblich bevorstehenden Vorschlag Mussolinis über einen zehnjährigen Nichtangriffspakt für alle europäischen Länder sei nicht nur tatsächlich falsch, sondern auch unsinnig vom logischen Standpunkt aus. Neue Pakte seien nicht n o t w e n d i a. Er sei vielmehr bezeichnend, daß auch außerhalb Italiens der Wert des Viererpaktes verstanden zu werden beginne. Die Erklärungen Simons im Unterhaus vom 28. November hätten die Möglichkeit durchblicken lassen, daß wahrscheinlick nach der Saarabstimmung noch einmal eine befriedigende Lösung der Frage der schrittweisen Rüstungsbegrenzung versucht werde. Italien glaube, daß die deutsche Regierung sich eine ernste internationale Verantwortung aufladen würde, wenn sie nicht aufrichtig auf die von
Nachbarland neue Aktion s m3 glichkefj.^ suchen. Sie versuchen sich in Luxemburg nieder z u l a s s e n, weil die Rückgliederung der Saar q» das Reich nur noch eine Frage kürzester Zeit is, Zn Luxemburg-Stadt und Umgebung ist eins starke Nachfrage nach Hausbesitz und Sauterrain eingetreten. Man rechnet damit daß sich der Zuzug noch verstärken wird.
Welt habe man über diesen ersten Ansatz einer von Deutschland stets erstrebten Verständigung a u f geatmet. Zum ersten Male nach 14jährigem Protest der entrechteten deutschen Bevölkerung an der Saar sei ein Bericht vom Völkerbunde ohne Zusatz oder Einschränkung angenommen worden. Das Saarvolt könne diesen Bericht nur billigen. Zu dem Beschluß des Dölkerbundsrates auf Aufstellung einer internationalen Polizei stellte Nietmann fest, daß die Deutsche Front als die große umfassende Organisation aller Saardeutschen ihrer- seits stets die Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung garantiert habe und weiter garantieren werde. An die dem treudeutschen Saarvolk unterschobenen Putschabsichten glaube man jetzt auch in Genf nickt mehr. Die von der Deutschen Front auf das schärfste belasteten Beamten würden noch immer in verantwortlichen Stellen der Polizei beschäftigt. Die Deutsche Front habe deshalb an die Abstimmungskommission das Ersuchen gerichtet, diese Emigran- tenbeamten durch neutrale Offiziere zu ersetzen. Es werde jetzt auch möglich fein, nicht nur an der Reichsgrenze, sondern auch an der lothringischen Grenze die gerade nach dieser Seite hin erforderlichen Absperrungsmaßnahmen durchzuführen. Unter großem Beifall schloß Nietmann seine Ansprache mit folgen- Öen Worten: „Wir aber fassen Schritt; wir marschieren mit dem ruhigen und gleichmäßigen Tempo, das uns allezeit eigen war, und mit wuchtiger Disziplin dem Tage zu, der uns befreien wird, dem Tage, an dem wir in unser ewiges Deutschland heimkehren."
Emigranten ans dem Saargebiet suchen neues Aktionsfeld.
Luxemburg, 9. Dez. (DNB.) In Luxemburg ist ein starker Zuzug aus dem Saargebiet zu bemerken, da sich anscheinend nach der deutsch- französischen Uebereinfunft in der Saarstage die Anhänger des Status auo und die früheren Emigranten aus Deutschland in dem kleinen westlichen
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Die Berliner Berichte über den Verlauf der Sammelaktion am ■Samstag werden von der schwedischen Presse in großer Aufmachung veröffentlicht. „Svenska Dagbladet" sagt, daß dieser große Schlag gegen die Not und für das Winterhilfswerk auch ein glänzendes Ergebnis gezeitigt habe. In allen Berichten wird besonders die Beteiligung führender Persönlichkeiten hervorgehoben, wobei am meisten Dr. Goebbels, Göring und Schacht genannt werden. Das Mitwirken die- ser Persönlichkeiten habe natürlich beispielgebend und anfeuernö gewirkt.
Stapellauf
des Kleinen Kreuzers »Nürnbergs.
DNB. Kiel, 8. Dez. In Anwesenheit des Chefs der Marineleitung, Admiral Dr. h. c. Räder, des Reichsstatthalters von Bayern, Ritter v. Epp, des Gauleiters von Franken, Julius Streicher, und anderer hervorragender Persönlichkeiten lief Samstagmittag auf den Deutschen Werken in Kiel ein neuer Kleiner Kreuzer der Reichsmarine vom Stapel. Das Schiff wurde von der Gattin des in der Schlacht bei den Falklandinseln gefallenen Kapitäns zur See von Schönberg auf den Namen „Nür n b er g" getauft. Die Taufrede hielt der Oberbürgermeister von Nürnberg, Oberführer Liebel.
Völker. Das find Leute, denen jedes Mittel recht ist, wenn sie ein kleines Wortfeuerwerk für ihre Eitelkeit entzünden können. Und dazu dient ihnen auch das amdie-Wand-malen von Kriegsgefahr. Das sind ferner Emigranten, die, innerlich und äußerlich vaterlandslos, nur ein Ziel haben, Rache an den Völkern, die sie ausgestoßen haben. Sie können nur im Trüben fischen, sie können als die Verachteten aller Völker nur im Hintergründe sticheln. Sie können Hetzen und lügen und mit Kriegsgerede Unruhe schaffen, sonst haben sie keinen politischen Daseinszweck. Diese Herren betreiben ihr Handwerk unter dem Motto: Deutschland rüstet auf, Deutschland gefährdet die Welt, wir hin- gegen müssen ihr den Frieden erhalten.
Den Frieden auf der Welt erhalten die anständigen Soldaten viel eher als böswillige Leitartikler. Es schreiben aber auch andere Auslandjournalisten ihre Attacken gegen Deutschland. Die meisten von diesen kennen das neue Deutschland gar nicht. Wenn diese Herren draußen sich beiihrenKol legen in Deutschland erkundigten, würden sie vielleicht doch eines besseren belehrt werden. Wir haben nämlich mit Freuden gesehen, daß bei denjenigen Vertretern der Auslandspresse, die sich aufrichtig um ein Kennenlernen Deutschlands bemühen, ein wachsendes Maß von Verständnis für das neue Deutschland vorhanden ist.
Ich halte es für richtig, öffentlich den Wert einer anständigen Berichterstattung für die Beruhigung der Völker festzustellen. Es bleiben als Kriegstreiber und als Leute, die gern vom Kriege reden, im wesentlichen Elemente übrig, die keine Verantwortung tragen für das Schicksal der Völker. Daß diese Elemente niemals selb st in die Lage kommen würden, in einem Feldzug an der Front zu kämpfen, versteht sich von selbst. Wir brauchen sie auch wohl derzeit in ihrer gefährlichen Bedeutung nicht zu überschätzen. Sie müssen am ruhigen Widerstandswillen der Völker selbst scheitern.
Wir Deutschen sind heute nicht mehr der Meinung, daß Frankreich — wie wir es besonders zur Zeit des Ruhreinbruches glauben mußten — die Vernichtung unseres Landes mit allen Mitteln betreibt. Eine veränderte Stellung Frank-
über aller Not, Zeit zu lassen ist zum Wie« dergewinninnerer Freudeund Bereit, schäft, mitzutun und mitzuhandeln.
Ein ieber, der endgültiges Unheil von der Kirche der Reformation abwenden will, muß aber mifjen, daß auchdieLiebe nicht leben kannohw Ordnung und Zucht. So fordern wir auf jur Sammlung aller positiven Kräfte.
Das Verfahren gegen Landesbischof D. Wurm eingestellt.
Berlin, 8. Dez. Kirchenamtlich wird mi> teilt: Das von der Staatsanwaltschaft gegen ben württembergischen Landesbischof D. 9Burm und Oberkirchenrat Dr. Echauffier- Stottert eingeleitete Ermittlungsverfahren At durch Einstellungsbeschluß beendet worden. Xi* mit ist festgestellt, daß sich beide Herren keiner ehrenrührigen und strafbaren Handlungen schuldig gemacht haben.
Dr. Goebbels dankt Sammlern und Spendern.
Reichsminister Dr. G o e b b e l s dankt den Sammlern und Spendern des „Tages der nationalen Solidarität" mit folgendem Aufruf:
„3 m Auftrage des Führers danke ich allen, die als Sammler oder Spender am „läge der nationalen Solidarität" mitgewirkt haben und damit halfen, ihn zu einem wirklichen 2lft tatgewordener Volksgemeinschaft Zu gestalten. Die unzähligen Männer und Frauen des öffentlichen Lebens, die sich durch ihr persönliches Beispiel in die Front des Heeres der unbekannten Sammler stellten, haben damit bewiesen, daß ihnen der Begriff der nationalen Solidarität keine leere Phrase ist. Sie haben dabei aber auch ausnahmslos und mit tiefer Befriedigung d i e innere Verbundenheit des deutschen Volkes mit feinen sozialistischen Aufgaben feststellen können, und gewiß aufs neue höchste Achtung und größte Liebe gerade zum armen und vielfach noch notleidenden TeilderRation empfunden, der sich am Samstag in Begeisterung für das neue Reich und in Hilfsbereitschaft für die sozial Bedrängten geradezu übertraf.
Der Dell aber haben wir alle, Sammler und Spender, ein leuchtendes Beispiel unserer inneren Geschlossenheit und nationalen Solidarität gegeben, und damit einen bloßen Sammeltag zu einem wahren Fest- und Freudentag des ganzen deutschen Volkes gemacht."
„EinschönerundfruchtbarerTag"
Lebendige Volksgemeinschaft.
München, 10. Dez. (DNB.-Funkspruch.) Der Reichspressechef der NSDAP., SS.-Gruppenführer Dietrich, sagt dem „Völkischen Beobachter" auf die Frage nach seinen Eindrücken über seine Sammeltätigkeit am Tage der nationalen Solidarität: Diese fünf Stunden mit der Sammelbüchse mitten im Volk waren mehr wert als fünf Jahre sozialer Erziehung der Theorie. Niemals vielleicht ist mir der grundlegende Wandel, der sich in den letzten zwei Jahren in Deutschland vollzogen hat, stärker und unmittelbarer zum Bewußtsein gekommen als am Samstag Unter den Linden. Welch ein Wandel der Zeiten. Früher feindselige Blicke, sozialer Haß und unaufhörliche Hetze — heute gebefreudige Gesichter, lebendige Gemeinschaft von Führung und G e f o l'g- schäft, nationalsozialistische Solidarität im besten Sinne des Wortes. Fünf Stunden praktischer Anschauungsunterricht für alle, die noch nicht begriffen haben, was Nationalsozialismus ist. Früher waren es die Aermsten der Armen, die auf Plätzen und Straßen die Wohlhabenden um Almosen baten. Heute sind es d i e Führer an der Spitze, die für ihre armen Volksgenossen persönlich mit der Sammelbüchse auf die Straße gehen. Wieviel seelisches Erleben in diesen wenigen Stunden. Eben noch gäbe mir ein altes Mütterchen einen Sechser für die Armen. Als wir 10 Minuten später schwer beladen zur Reichskanzlei zurückkehrten, st eckte uns d e r Führer eine überraschend große Spende in unsere Büchse und krönte damit unser Tagewerk.
Es war ein schöner und fruchtbarer Tag. Noch fester und unlösbarer als bisher wurde dos seelische Band geknüpft zwischen denen, die sammelten, hinüber über die Gebenden bis zu den ärmsten Volksgenossen, für die gesammelt wurde. Eine g e - monnene Schlacht für unseren Führer.
Das Echo im Ausland.
Große Beachtung in England und Schweden
Die englische Sonntagspresse schenkt dem „Tag der Nationalen Solidarität" in Deutschland große Beachtung. Unter der Überschrift ,Ln einer gemeinsamen Sache" werden telegraphisch übermittelte Bilder des Generals Göring und Dr. Goebbels veröffentlicht, wie sie Unter den Linden für das deutsche Winterhilfswerk sammeln. In den Berliner Berichten wird die aufrichtige Begeiste- rung der riesigen Volksmengen besonders hervorgehoben.
Paris, 10. Dez. (DNB.-Funkspr.). Das „Petit Journal" veröffentlicht eine Erklärung des französischen Schriftstellers Jules Romain über die deutsch-französischen Beziehungen. Er bezeichnet das Saar-Abkommen als eine Tat politischer Klugheit. Die französische Methode habe gewechselt. Die Barthousche Methode sei zwar bestechend, aber auch gefährlich gewesen. Denn dieser geschickt vorgehende Greis habe mit einer zauberhaften Raschheit über dem Himmel Europas Gewitterwolken zusammengezogen. Jules Romain gibt dann der Ueberzeugung Ausdruck, daß die alte Generation mit ihren Vorurteilen und doktrinären Hemmungen der Verständigung im Wege stehe. Die neue Generation in Frankreich und auch außerhalb Frankreichs habe ein realistisches Urteil im Vergleich zu den Dorkriegs - Generationen. Der Plan eines deutsch.französischen g e mischten Ausschusses aus ehemaligen Frontkämpfern beider Länder, der als moralische Bürgschaft während der Volksabstimmung i m Saargebiet dienen sollte, habe die amtlichen Kreise mehr verstimmt als erfreut. Aber schon oft habe die private Initiative öie Wegbereiterin der amtlichen Initiative sein müssen. Jules Romain spricht sich dann für das Fortbestehen eines solchen gemischten deutsch-französischen Frontkämpferausschusses auch nach der Saarabstimmung aus und schließt, es sei bedauerlich, daß gewisse französische Kreise aus doktrinären ober formalistischen Gründen sich wei- aerten, mit Deutschland über die Rüstungs- frage zu verhandeln, solange das Reich nicht wieder in den Völkerbund zurückgekehrt sei. Es komme auf das Ziel an. Man müsse sich fragen, ob man lieber das Ziel erreichen wolle, selbst für den Fall, daß nicht alle Regeln eingehalten werden, ober ob man lieber unter Einhaltung ber Regeln bas Z i e l selbst verfehle. Auch in biefer Richtung räume er Laval ein gewisses Vertrauen ein.
Erfolge deutscher Sozialpolitik
Reichsarbeitsminister Sewte spricht in Bremen.
Bremen, 9. Dez. (DNB.) Reichsarbeitsmimster Franz S e l b t e gab vor Vertretern ber Reichs» unb Staatsbehörben, ber Reichswehr, bes Bremischen Senats, ber Partei, ber SA. und SS. uni einer Reihe von führenden Persönlichkeiten itt Handels und der Wirtschaft einen umfassenden Ueberblirf über die wichtigen Fragen ber deutschen Sozialpolitik.
Seit bem 30. Januar 1933 sei auf biefem Gedielt bereits Gewaltiges geleistet worben. Durch die Arbeitsbeschaffung seien runb vier Millionen Volksgenossen wieder in Arbeit gebrach t worden. Die Entwicklung des Steueraufkommens, des Volkseinkommens und aller anderen Wirtschaftszahlen berechtige zu der Ueberzeugung, daß das in den Arbeitsbeschaffungsprogramm liegende Wagnis gelingen werde und die übernommenen Vorb eia st ungen künftiger Haltsjahre durch die M e t) r e i n n a t) m e n ber c" öffentlichen Haushalte abgedeckt werden koim- Unbedingte Voraussetzung dafür sei allerdings, die durch die Arbeitsbeschaffungsprogramme «- zeugte Konjunktur M e n g e n k o n j unklur bleibe und nicht P r e i s k o n j unkiur werde. Das bedinge auch Aufrechterhol' tung bes Lohnniveaus. Es würden also Opfer sowohl vorn Unternehmer wie vom Gefolgsmann verlangt unb „nationale Solidarität" 1NM sich auch hierbei bewähren. Gewinnstreben öürie nicht alleiniger Motor wirtschaftlicher Betätigung ein, „Arbeitsbeschaffungsgewinnlcr' könnten unter keinen Umftänben gedul' b e t werben.
Eine bankbare, aber auch sehr Verantwortung chwere Aufgabe sei bie Wohnungsfursorr' Der Reichsarbeitsminister wies bann auf die sozial Großtat ber Reichsregierung hin, bie in der Sich?' rung der vorher schwer gefährdeten JnvaU' den-, Alters- und Hinterbliebenen- ürsorge zu erblicken sei. Mit den bereits <r' reichten wesentlichen Erleichterungen fur bie Kriegsbeschäbigten und Krieg?' Hinterbliebenen wolle sich die Reichsregie' rung nicht begnügen.
Am Schluß feiner Rede gab der Minister D» Hoffnung Ausdruck, daß sich a u ch im Auslaß die Erkenntnis des A u f e i n a n d e ra n gew><' e n f e i n s der einzelnen Nationen ihrer Volkswirtschaft immer mehr Bahn breche v die Aufrichtigkeit des Friedens w n lens Adolf Hitlers Anerkennung finde. Der Reich arbeitsminifter schloß mit einem dreifachen Siegle auf den Führer, das von der Versammlung W tert aufgenommen wurde.
Tag der deutschen Polizei«
Dank an die Polizeispende
liche Entwicklung der internationalen Beziehungen abwarten, die zur Anwendung des Viererpaktes führen würden. Wenn dieser Pakt juristisch auch die Großmächte Westeuropas umfasse, so
Bochum, 8. Dez. (DNB.) Vor 40 000 Personen im Depot der Bochumer Straßenbahn erklärte der Stellvertreter des Führers Reichsminister Rudolf Heß u.a.: „Ich kann mir denken, daß viele unserer Volksgenossen sich fragen, woher kommt denn eigent- lich neuerdings dasvieleGeredevonKrieg und Kriegsgefahr? Daß sie sich sagen, wer in aller Welt hat denn nur di e Absicht, Krieg zu führen? Oder wer hat ein Interesse daran, von Kriegsgefahr zu reden? Dazu möchte ich sagen: 3cf) glaube an keine akute Kriegsgefahr. Ich glaube auch nicht, daß es verantwortungsbewußte Politiker, die wahre Beauftragte ihrer Völker find, gibt, die zu einem Kriege treiben. Aber es
Eine Botschaft des Kirchen- fenatsderAltpreußischenLlniolv
B e r l i n , 8. Dez. (DNB.) Der Kirchensenat zur Leitung der Evangelischen Kirche der Alf" preußischen Union berufen, hat in feiner Sitzung vom 7. Dezember 1934 einmütig und ein. stimmig folgende Entschließung gefaßt, allen Kirchengemeinden zur Kenntnis gegeben wird
Die Evangelische Kirche der Altpreußischen Unio- ist durch die Verordnung vom 20. November I93] kirchen - und staatsrechtlich wieder auf ihre frühere verfassungsmäßig,! Grundlage gestellt worden. Demungeachth! hält sie nach wie vor an dem großen Ziel b?r einigen deutschen evangelischen Kirj. fest und wird an der Verwirklichung dieser Aufguß ' mit allen Kräften arbeiten. Den Kirchenstreit, so viel Verlust an Ansehen und Wirkung der eoan, i geliscken Kirche mit sich brachte, sind mir fest en|, schlossen, in eine Richtung zu wenden, die die Crbcr der Reformation wieder hoch unb groß spreche läßt von den Dingen ihres Glaubens. Das höchste Gebot unseres Herrn unb Meisters, dessen heil, bringenbe Geburt wir uns anschicken wieder ju feiern, unb die hohe Verantwortung vor der Vollz. gemeinschaft fordern es so von uns.
Saarbrücken, 9. Dez. (DNB.) Das Saargebiet stand am Sonntag im Zeichen der großen Massenkundgebungen der Deutschen Front vor Beginn des We ihnachtsfriedens, ben bie Deutsche Front angesichts ihrer starken unb unerschütterlichen Stellung schon jetzt verkünben kann. Ohne jebe öffentliche Ankündigung, ohne irgendwelche Zeitungsnotizen und Plakate sanden am Sonntag in 150 Orten bes Saargebietes Versammlungen statt, bie ungeheure Besucherzahlen aufwiesen. Nach einem Amtswalte r a p p e 11 am Vormittag fanb nachmittags erneut eine große Kunbgebung statt. Das 40 000 Menschen fassenbe Riesenzelt war schon eine Stunde vor Beginn überfüllt. Durch bie festlich geschmückten Straßen Saarbrückens waren unübersehbare Menschenmengen vor bie Tore ber Stabt geströmt.
Der stellvertretenbe ßanbesleiter ber Deutschen Front, Dlietmann, skizzierte bie Zusammenhänge der Saarpolitik während ber letzten 15 Jahre, um sich fobann eingehenb mit ber in Genf unb Rom geschaffenen Lage zu befassen. Möge vor allem Frankreich, so führte ber Rebner u. a. aus, in ben 15 Jahren bitterer seelischer Not unb ungeheuren materiellen Elends eingesehen haben, daß b i e Methoden ber Vergangenheit niemals zum Ziele führen können. Nietmann hob weiter hervor, baß kein abstimmungsberechtigter Saardeutscher an ber Propaganbaaktion ber „neuen katholischen Partei" beteiligt sei. Die ungeheuerliche Verleumdung, baß einige saar- lanbische Geistliche an ber Gruppenbilbung beteiligt eien, wies ber Rebner auf bas entschiedenste zurück. An bie Regierungskommission richtete Nietmann bie Anfrage, ob sie gewillt sei, Nachforschungen darüber anzustellen, in welcher Höhe unb von welcher Stelle Propaganbagelber zur Wahlbeeinflussung ins Saargebiet flössen. Der Redner kam sodann auf die Genfer Entscheidung zu sprechen. Was niemand zu hoffen wagte, sei Wahrheit geworden. Frankreich sei in Verhandlungen mit Deutschland über die Saar einig geworden. Hier an der Grenze und in ber ganzen
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für das Winterhilfswerk.
B e r I i n, 8. Dez. (DNB.) Der Befehlshaber der beutschen Polizei General ber Landespolizei " . Daluege erläßt zum Tag ber deutschen vDl3 am 18. unb 19 Dezember 1934 folgend Aufruf:
„Der Führer hat als vordringlichste Aufgabe fohlen, für die noch in unserem Volke notfetW armen und ärmsten Volksgenossen zu o Die Polizei will als Schützer unb Helfer des & neben ihrer bisherigen Leistung bes einzelne die Winterhilfe in ihrer Gesamtheit bestem Können und Vermögen an dem e .


