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Kr. 264 Drittes Blatt
Gletzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesten)8amstag, !Q.November 1934
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Jungen gewandt) willkommen in den Reihen der SA. und hoffe, daß Ihr genau so gute SA.- Männer werdet, wie Ihr Hitler-Jungen wäret. Ich brauche Euch nicht mehr zu sagen, was es heißt,
Was wir Frontsoldaten draußen im Felde vier Jahre lang ersehnten, was die SM. begonnen. soll die Hitlerjugend dermaleinst vollenden. Sie soll schaffen ein einiges deutsches Volk auf freier Scholle.
Hierauf erfolgte der Abmarsch der SA.-Fahnen- gruppe und der SA. zum Stadttheater, wahrend die übrigen Teilnehmer der Gedenkfeier auf dem Landgraf-Philipp-Platz sich allmählich zerstreuten.
Standartenführer L u t t e r im Stadttheater bei der Weihe neuer Sturmfahnen. (Aufnahme: Photo-Pfaff.)
! Nationalsozialist zu sein. Ihr seid es bereits, und 'nach dem Willen des Führers soll allein f ü r ■
Und nun Fahnen hoch! Die Trauer ist beendet, wir schauen in die Zukunft, wir sehen unsere großen Aufgaben und die Arbeit der Bewegung. Wir grüßen Deutschlands Zukunft, indem wir unseren Führer Adolf Hitler mit dreifachem Sieg-Heil grüßen.
Dem stolzen Frontsoldaten brach Verrat das Rückgrat, und im Felde unbesiegt, mußte der Frontsoldat geschlagen in die Heimat wandern. Seine Wafsenehre hat er nicht verloren, weder zu Wasser, noch zu Lande, oder in der Luft.
U n e h r e ist über das deutsche Volk gekommen in der Heimat. Diese Unehre ist wieder genommen von unserem Volk, sie ist abgewaschen mit dem Blut der edelsten Kämpfer der Bewegung am 9. November 1 923.
Kriegsfreiwillige 1914 — Kriegsfreiwillige 1 9 2 3. Langemarck, Ruhmestat der Kriegsfreiwilligen von 1914. Von glühender Vaterlandsliebe beseelt, haben sie bei Langemarck ihr Blutopfer für das neue Deutschland dargebracht.
Freiwillige des 9. Novembers 1923, aus demselben Holz geschnitzt, wie die Kämpfer von Langemarck, haben mit ihrem Vlut die Treue für ihr Volk besiegelt.
unser Volk, weil es möglich war, Menschen zu finden, die das Vermächtnis der Toten zum Siege führten und neu gestalteten den Aufbau des Deutschen Reiches und des deutschen Volkes.
So wird dieser 9. November 1923, der uns Menschen entrissen hat. auch wieder Menschen zuführen, die in der HI. heranwachsen, die nicht mit Vergangenem belastet sind und die wir im nationalsozialistischen Geiste erzogen haben. Diese jungen deutschen Menschen werden wir in die Partei übernehmen, und diese junge Generation ist für uns der Garant für das Bestehen des deutschen Volkes.
Wenn der Führer gesagt hat, er wisse, daß er noch viele Feinde habe, so wissen wir aber auch, daß diese Feinde aussterben und daß wir dafür die Jugend haben und mit dieser Jugend das nationalsozialistische Werk weiterführen und vollbringen werden. So, deutsche Männer und deutsche Frauen, gedenken wir zunächst an diesem Abend der Toten. Senkt die Fahnen!
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sozialistischen Bewegung in unserer Stadt ein — eine Ortsgruppe der Partei gegründet worden sowie auch eine Sturmabteilung. Trotz aller Anfeindungen seien die Kämpfer ihren Weg gegangen in der Treue zum Führer Adolf Hitler. Es folgten im gleichen Jahre Aufmärsche in Laubach, in Münzenberg, auf dem Schiffenberg und in Marburg. Das Auftreten der Nationalsozialisten habe damals überall große Beachtung gefunden.
In Münzenberg sei bei einer Sonnwendfeier das erstemal eine kommunistische rote Fahne, die provokatorisch auf einer Pappel aufgesteckt gewesen sei, heruntergeholt und öffentlich verbrannt worden.
In seinen weiteren Ausführungen erinnerte der Redner an das große Erlebnis der Gießener Teilnehmer am ersten „Deutschen Tage" in Nürnberg in den ersten Tagen des September 1923 und dann an die Vorgänge in München am 9. November des gleichen Jahres. Er ließ vor dem geistigen Auge der Zuhörer das Auftreten Hitlers im Burgerbräu- feder, die Vorgänge an der Feldherrnhalle, den Tod der 16 Getreuen der Bewegung im Feuer der Polizei, den ganzen damaligen Bruderkampf der Deutschen gegen den Deutschen erstehen. Er sprach von der Verwundung des Führers und der Mit- kämpfer Göring und Ludendorff, von der Gefangennahme und Inhaftierung des Führers und der erzwungenen Auflösung der Partei. In andächtiger Stille gedachte die feierliche Versammlung der Gefallenen. Die Musik spielte das Lied vom guten Kameraden.
In Gießen sei dann nach der Auflösung, nach dem Verbot der Partei eine Ortsgruppe des Völkisch Nationalen Blocks gegründet worden.
Sturmführer, Kornett und Sturm denkt immer daran, daß nie ein Fremder die Fahne schmähen kann, sondern nur der eigene Träger der Fahne.
So weihe und übergebe ich euch das Symbol des neuen Reiches, das wir nicht von den Vätern ererbt, sondern uns selbst erkämpft haben.
Hierauf nahm Standartenführer Lutter die feierliche Weihe der Sturmfahnen durch Berühren mit dem Tuch des Feldzeichens der Standarte vor. Sodann sagte er in seiner Ansprache zum Schluß:
Die gefallenen Kameraden sollen für uns Wahner fein, wenn je Verzweiflung oder Verzagtheit uns befallen sollte. Wir wollen selbstlos und treu unseren Kampf weiterführen. Nichts für uns, alles für Deutschland, denn wir müssen sterben, aber Deutschland ist ewig!
SA. stillgestanden! Standarte und Fahnen senkt! Wir geloben hier in dieser Feier- stunde unseren teuren Toten, ihr Werk in treuen Händen zu halten und gedenken ihrer in Ehrfurcht und stolzer Trauer.
Während leise die Klänge des Liedes ,Zch hatt einen Kameraden" ertönten, gedachte die SA. ehrfurchtsvoll der Toten. Anschließend folgte die Aufführung des
Schauspiels „iongemorcP, das den Opfergang der deutschen Jugend in Flandern im November 1914 schildert und dabei zum gewaltigen Verkünder der deutschen Volksgemeinschaft und des selbstlosen Opfergeistes für die Volksgesamtheit bis in den Tod hinein wird. Die große Gemeinde folgte der hervorragenden Aufführung mit tiefer Ergriffenheit. Nach der Aufführung richtete am Schluffe des denkwürdigen Abends
Standartenführer Lutter
noch eine kurze Ansprache an seine SA. Er sagte: Wir haben soeben im Bilde den Opfergang der deutschen Jugend im November 1914 gesehen. Heute haben wir der teuren Toten der Bewegung gedacht. Die Trauer der Soldaten ist kurz. Wir kehren zurück zum Leben.
Wir gedenken vor allem des Wannes, dem wir alles zu danken haben, dem es auch zu verdanken ist, daß die Opfer unserer teuren Toten nicht vergebens waren.
। Diesem Manne geloben wir, in unwandelbarer j Treue an dem Aufbau des Dritten Reiches mit» ! zuarbeiten. Unser geliebter Führer Adolf Hitler . Sieg-Heil!
Gewaltig erklang der dreimalige Ruf als Treu» . gelöbnis zum Führer durch den Saal. Dann wurde gemeinsam der erste Vers des Horst-Wessel-Liedes gesungen. Hierauf folgte der Ausmarsch der Fahnen, womit die Feier ihren Abschluß fand.
Vom Stadttheater aus wurden die Fahnen unter dem Kommando des Sturmhauptführers O t t zum Standartengebäude zurückgebracht.
ti Bur Erinnerung an dl- K-f°ll°n°n vor der Feld- I Z rnhnlle in München am 9 November 1923 fan- iti i<. am gestrigen Trauer ag der Bewegung auch ,n ü 6-ß-n zwei F-i-rn statt, die den Te.lnetzmern m 7 umHsIhlchlidier Erinnerung bleiben werden. Daß pa” d weitestes Kreist unserer Gießener Bevölkerung I n a dieser Ehrung der Feldherrnhalle-Gefallenen von , Z flmrm Herzen Anteil nahmen, bewies der große be„; chibmast-Flaggenschmuck in den Straßen, wurde yj; cl-r außerdem bekundet durch den riesigen Men-
Jm Stadtheater, das mit den Freiheitsbannern der Bewegung prächtig geschmückt und bteauf den letzten Platz von den Kameraden der SA. besetzt war, gedachten die SA.-Kameraden in einer außerordentlich eindrucksvollen Feier ihrer gefallenen Kameraden.
Unter den Klängen des Badenweiler Marsches, gespielt vom Musikzug der Standarte unter Leitung von Musikzugführer Herrmann, erfolgte der Einmarsch der Fahnen, die von der großen FeiergemelN- chaft stehend begrüßt wurden. Hierauf sprach SA.- Kamerad König, der Intendant des Stadttheaters, packend folgendes Gedicht „Langemarck" von Herbert Böhme:
Lang ist die Reihe der Hügel, der letzten Häuser der Welt, eng sind die Furchen der Aecker, die über Nacht bestellt, zogen Tausend von Brüdern durch das nächtliche Tor, nur ein Wort auf den Lippen, nur ein Wort noch im Ohr: Deutschland.
Wort nun wächst aus den Kreuzen, mahnender Atem im Wind, wächst aus den Frühgesäten, hört es, Mutter und Kind.
Tastend greift es in Nächten aus verschütteten Schächten, Hände streben und heben eine Fahne zum Leben: Deutschland. Und aus den Gräbern die Saaten raffen sich auf zu Taten:
Frucht bist du und bin ich.
Hügel werden Altäre, und wie die blühendste Aehre diene auch ich
Deutschland.
Sand weht über die Toten, doch die Erinnerung zeigt, wie die Kerzen einst lohten, ehe ihr Blick sich geneigt, singt ein Lied über Gräbern ewiger Melodie: Bleibe bei mir und lausche und vergesse sie nie, Deutschland!
Der Musikzug spielte bann in feiner Künstlerschaft die Ouvertüre „Das goldene Kreuz". Sodann sah man auf der Bühne im Vordergründe bas Feldzeichen ber Standarte aufgestellt, dahinter die den Stürmen 43, 44 und 51 zu weihenden Sturmfahnen, daneben eine Anzahl Kameraden der HI-, die in die SA. aufzunehmen und zu vereidigen waren.
Standartenführer Lutter
richtete nunmehr folgende Ansprache an die SA.- Kameraden:
9. November 1918 — 9. November i 1923, zwei schicksalschwere Tage für das deutsche t Volk. Am 9. November 1918 endete das große j Völkerringen, das für Deutschland verloren gehen > mußte, da das deutsche Volk noch nicht zur inneren s Einheit, zur Nation geworden mar.
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schnaufmarsch gestern abend zu der
Feier
pg. Klostermann
irier lautloser Stille und aroßer Spannung der D-nge die Gedenkrede. Er sagte u. a.:
. Wenn der Führer den 9. November zum Trauer- tcj für die Bewegung erklärte, dann müssen wir a, die denken, die auf dem Wege zur Macht in sicherer Erinnerung eine Rolle gespielt haben. Wir feinen den 9. November 1918 als den tiefsten Punkt nüber deutschen Geschichte. Man kann es kaum noch giiuben, daß es damals einer Handvoll Deserteure gelungen ist, ein Volk und eine Armee, die gegen ehe Welt von Feinden standen und sich behaupteten, l\i Fall zu bringen.
Dieser Tag, an dem die Republik geboren wurde, ist der schmachvollste Tag in der deuk- cheu Geschichte überhaupt. Dieser 9. November 11918 erfüllt uns mit Scham und mit Trauer.
b mals faßte der Führer den Entschluß, Politiker zu werden. Er erkannte, daß trotz alles Heldenmuts urJ) trotz aller Opfer ein Volk nicht gerettet werden ■-|cnn, wenn es nicht gelingt, den Willen und die hrzen des 60- bis 70-Millionen-Volkes auf einen ‘er zigen Nenner zu bringen.
Infolge des 9. November 1918, infolge des Ver- i rc:s der Führer kamen wir schon nach einem l Uhre von Hunger und Entbehrung in einen neuen i Z iumel hinein: in die Zeit des Papiergeldes. Neue i Hbehrungen, neuer Hunger, neue Zerwürfnisse, i nue Kämpfe und Zerrissenheit schwächten unser Hf. Aber nicht nur das. j
□m Jahre 1923 war es soweit, als wolle das i Weich auseinanderbrechen. Wieder wollten gewisse Wächte die Wainlinie aufrichten, sie glaub- i Sen Süddeutschland von Norddeutschland kennen zu können. In einem Augenblick, wo man nicht die Nation in den Vordergrund stellte, tzatte man die Absicht, die Wonarchie wieder aufzurichten.
I-, diesem Augenblick sprang der Führer an die Smtze, wagte er den Sprung, um die Geschichte licht zurückdrehen zu lassen, sondern in eine neue Ziit hineinzugehen. Zweitausend Nationalsozialisten marschierten dafür, demonstrierten für diesen neuen Monalsozialistischen Glauben und scheiterten. 16 uü erer Besten fielen damals, von der Reaktion zu- lommenaeschossen. Auf den höchsten Höhen des Volle» und in den tiefsten Tiefen standen Studenten irib Arbeiter geeint in ihrer Liebe zu Volk und vnterland, für'die sie sogar in den Tod zu gehen kreit waren. Wenn viele damals glaubten, nun >k alles zusammengebrochen, wenn viele Menschen dm Glauben an die Zukunft verloren, als berjW rr auf die Festung wanderte, so haben doch die Banner, die damals marschierten, den Glauben tl'itz alledem nicht verloren. Nach anderthalb Jah- m fingen sie wieder an, um den schwersten Kamps zi führen.
Machtpolitisch war im Jahre 1923 der Sprung micht geglückt, so begann man nun um die Seele des einzelnen deutschen Menschen zu ringen.
Tnufenbe, Hunderttausende, Jahr für ^ahr erlebten trir den 9. November 1923 immer wieder. Das Ver- nLchtnis der 16 an der Feldherrnhalle Gefallenen rüabnte uns immer aufs neue. Wir mußten vier- bmdertmal an offenen Gräbern stehen und trauern um die, die ihr Leben gaben für Deutschland. So blben wir am 9. November immer wieder die Menschen betrauert, die ihr Blut gaben für die ßrringung der deutschen Zukunft.
^Dieses Herzblut, vergossen am 9. November auf foem Pflaster vor der Feldherrnhalle, wurde •Saat, die auf gegangen ist. Wir haben heute keine Ursache darüber zu trauern. Mit Stolz können wir feststellen, daß dieses Blut die Menschen verband, den deutschen Menschen die Kraft gab und den Willen zum Aushalten und Durchhalten.
' $2nn einer schwach werden wollte, so brauchte er mir dorthin zu schauen und sich an jenen Menschen llii- Beispiel zu nehmen. So war es und so ist und so wird der 9. November immer der Tag e n, an dem wir unsere Toten beweinen, er wird ilsr auch der Tag sein, wo wir stolz sind auf
Zu einer schlichten aber stimmungsvollen Gedenkfeier sanden sich im Anschluß an die Feier auf dem Landgraf - Philipp - Platz die Alten Kämpfer der Partei und der SA. im „Aquarium" ein. Der Saal war prächtig geschmückt. An der Stirnwand hingen in geschmackvoller Anordnung das Bild des Führers sowie die Bilder der Reichsminister Goebbels und Göring vor dem Fahnentuch der Hakenkreuzflagge. Auf schwarzem Tuch war eine Gedenktafel angebracht, auf der die Namen der an der Feldherrnhalle am 9. November 1923 gefallener! Kämpfer der Partei verzeichnet waren. Die Wände waren mit Flaggenbändern geschmückt, so daß der Raum den würdigen Rahmen für die Feier bildete.
Ortsgruppenamtsleiter Pg. Thomas eröffnete den Abend. Gemeinsam wurde sodann das Lied Volk ans Gewehr" gesungen. Pg. Horr brachte sodann in eindrucksvoller und feiner rezltatonscher Wiedergabe das Gedicht „Und Ihr habt doch gesiegt (Heinrich A n a ck e r ) zum Vortrag. Mitglieder des Musikzuges der SA.-Standarte warteten nut ausgezeichneten musikalischen Darbietungen auf So hörte man das Largo von Handel, und dann Aases Tod" aus „Peer Gynt" von Grieg in ausgezeichneter Interpretation. Die Gedenkrede hielt
Drtociruppenamtüleiter pg. Thomas.
Er schilderte zunächst den Zusammenbruch des deutschen Volkes im Jahre 1918, der von verbrecherischen Elementen planmäßig vorbereitet gewesen sei, schilderte die Schmach des !A. Novembers des Jahres 1918, die als em Fluch m d.e deutsche Geschichte eingehen werde. ?lber schon m diesen schwarzen Tagen des Novembers 1918 fei Deutschland der Retter erstanden Adolf H l t l e r Jjabc damals sofort den Entschluß gefaßt, Politiker zu werden. „Glaube an Deutschland habe seine Parole ^Mm^S April des Jahres 1923 fei in Gießen — hier ging der Redner auf die Geschichte der national-
Oie Feier des 9. November in Gießen.
Denkwürdige Kundgebung auf dem Landgraf-Philipp-Plah. — packende Gedenkstunde der GA.im Gtadttheaier.
Gewaltig erklangen die begeistert aufgenommenen derhin bie Hitler-Jugend b e n Ersatz breimaligen Sieg-Heil-Ruse über ben weiten Platz, stellen für bie SA. Ich verpflichte Euch hier- Der gemeinsame Gesang bes ersten Verses bes mit burch Handschlag für bie SA.
Deutschland-Liedes unb des Horft-Weffel-Liedes ver- schon so oft, wollen mir auch heute, am einte die Menge im Gelöbnis und Bekenntnis zum Ehrentag der Bewegung, neue Sturmfahnen Werke Adolf Hitlers. 'meinen. Die Weihe soll zeigen, daß wieder
— - Stürme würdig gefunden worden sind, dieses stolze
Zeichen des neuen Reiches zu führen.
Ihnen folgte ber ganze Sturmbann Horst Wessel, ihnen gleich taten es all bie tausenb Verwundeten
<vx gung und all die Hunderttausende, die Ar- Brot verloren, weil sie die Pflicht für ihr Volk höher stellten, als den eigenen Vorteil. Nationalsozialisten der Tat.
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n ">( jirt standen die Menschenmassen weithin um den ieft ]■ «i hen Platz viele Glieder tief Kopf an Kops aup . «^schiert. Die Gliederungen der PO., die gesamte hock €1 des Standorts Gießen, Ss., HI., BdM., De, IMöDFB. (Stahlhelm), Kriegervereine, Technische K^itzirhilfe, Betriebsgefolgschaften usw. hatten in weiten Viereck Ausstellung genommen. Jn- 'jntten dieses Aufmarsches war vor dem Krieger- Wmal das Rednerpult ausgestellt, hinter dem sich großen Gerüst die Freiheitsfahnen der Dmeaung befanden. Um das Rednerpult herum gruppierten sich die Fahnen der PO., dex SA. und $c HI., davor standen die Standarten-Feldzeichen 6c SA. und der SS. Neben dem Rednerpult stand 6c Musikzug der SA.-Standarte 116 unter dem fhnmanbo des Musikzugführers Herrmann. Mreiche Fackeln leuchteten über den Platz, der in Zeichen der Fahnen, der Fackeln und der rie- sic n Versammlung einen großartigen Anblick bot. Ji den Feiern war auch Brigadeführer Schmidt in: seinem Stabsleiter E i ck erschienen.
Nachdem der Musikzug der Standarte 116 unter f) rrmanns Leitung die Weise des alten Kampf- sii»es „Volk ans Gewehr!" gespielt unb anschlie- ßmd bas Ave-Maria fein zu Gehör gebracht hatte,
Schweigenb verharrte bie Menge im (Bebenfen an bie Opfer ber Bewegung, währenb ber Musik-' zug der Standarte leise das Lied vom guten Karne- I 2ln 9. November jedes Jahres sollen die Hitler» raden spielte. Dann sagte Pg. Klo st ermann 3ung,en, die ihr 18. Lebensjahr erreicht staben, in —■ bie SA. feierlich übernommen werben. Ich heiße Euch (zu ben auf der Bühne aufmarschierten Hitler-


