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bei her Suche nach hem unbekannten Sportsmann mitzuwirken Haben. Es sollen alle mitHelsen an hem großen Werk. Also, Burschen heraus!

R i ch t b e r g, Kreis-Leichtathletikwart.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

Wallau I 1900 Gießen I 1:3 (1:0).

Die Blauweißen taten es ihrem Lokalgegner gleich und schlugen ebenfalls einen Bezirksklassenmeister von Nordhessen, nämlich den Fußballoerein 1913 Wallau a. d. Lahn. Das Gesellschaftsspiel fand in Wallau statt.

Die Gießener Vertretung hatte folgendes Aus­sehen: Schlarb: Zeiler, ßippert; Grünewald, Heil­mann, Hembach; Günther, Wilhelmi, Roth, Koch, Jäger. Diese Els lieferte kein besonders gutes Spiel, denn die Flügelstürmer versagten zeitweise. Ander­seits ist der Gastgeber Wallau mit dieser 3:1-Nieder- lage noch sehr glimpflich davongekommen.

Die Begegnung in Wallau sah die Einheimischen zu Beginn kurze Zett in ganz guter Zusammenarbeit, allerdings mit dem starken Rückenwind. Aus einem Gedränge erzielte auch der Wallauer Linksaußen den Führungstreffer, jedoch aus glatter Abseits­stellung. Der scharfe Schuß prallte von Lipperts Fuß ins eigene Gehäuse. Der Gerechtigkeit wegen sei erwähnt, daß 19005 letzter Treffer auch aus einem Abseits erzielt wurde. Die Blauweißen rissen bald das Heft an sich und wurden schon gegen den Wind überlegen, lieber den herauslaufenden Wal­lauer Hüter hob Wilhelmi, der allein gut durchge­kommen war, den Ball an die Latte, wodurch den Gastgebern im letzten Moment noch die Abwehr ge­lang.

Nach dem Seitenwechsel hatte Wallau nicht mehr viel zu bestellen. Roth (1900), im Sturm der Beste, schoß mit prächtigem Flachschuß in die Ecke den Ausgleich. Lipperts Fernschuß fast vom eigenen Strafraum führte zum 2:1 für Gießen, da ein Ver­teidiger den Wallauer Torwart bei der Abwehr täuschte. Jäger (1900) erzielte dann aus klarem Abseits das 3:1. Ungezählte weitere Chancen wurden ausgelassen, ober in der Erregung (besonders durch Günther am rechten Flügel) vergeben. Gegen Schluß wurde Wallau nach Umstellungen noch einmal etwas offensiver, aber die Gießener Schlußleute ließen sich nicht überrumpeln. Das Spiel wurde sehr fair ausgetragen. Schiedsrichter Feußner (Friedens­dorf) hat schon besser geleitet.

1900 II Großen-Buseck I 6:4 (2:2).

Durch die plötzliche Ersatzgestellung für die erste Mannschaft waren die Gießener zu Beginn nur mit 9 Spielern zur Stelle. Durch Eifer und Energie wurde aber trotzdem bald eine 2:0-Führung er­kämpft, die jedoch Großen-Buseck bis zur Pause wieder ausgleichen konnte. Nach Wiederbeginn er­gänzte sich der Platzverein durch zwei anwesende Handballspieler nicht unvorteilhaft und rife erneut mit 4 weiteren Treffern den Sieg an sich, da der Gegner nur noch zu zwei weiteren Erfolgen kam. Handballspieler Funke erzielte nach schnellen Allein­gängen drei Toren für 1900. Schiri Weinandt (Geihgeftern) wurde beiden Parteien gerecht.

Der Ausstieg in die Gauliga Nordhessen".

Bis auf einen BezirLsmeister (Kassel) stehen jetzt alle Teilnehmer am Aufstiegskampf fest. Es sind dies:

Gruppe Oberhessen: Bad-Nauheim; Gruppe Lahn- Dill: Wallau; Gruppe Hanau: Langenselbold; Gruppe Fulda: Germania Fulda; Gruppe Lim­burg: VfR. 1919 Limburg.

In Kassel liegt die Entscheidung zwischen Tura und Ballspielverein 06 mit je 9 Verlustpunkten, Hes­sen 09 mit 10 und Großalmerode mit 11 Ver- lustpunktsu.

Sportabteilung des Tv. Wieseck.

Wieseck I Leihgestern I 3:3.

Zum fälligen Rückspiel war am vergangenen Sonntage Leihgestern mit zwei Mannschaften in Wieseck zu Gast. Zum Spiel der ersten Mannschaft erschienen die Gäste in kompletter Aufstellung, wäh­rend Wieseck mit 1 Mann Ersatz antrat. Das Spiel wurde flott, aber hart durchgeführt. Wieseck war seinem Gegner technisch überlegen. Leihgestern zeigte größeren Eifer.

Schon der Anstoß der Gäste wurde ab gefangen und Wieseck hatte vor freiem Tore öfter Gelegen­heit in Führung zu gehen. Aber alles wurde ver­schossen. Erst kurz vor Halbzeit ging Wieseck in Führung. Dann mußte der Hüter der Gäste durch einen Zusammenprall ausscheiden.

Nach Halbzeit kamen die Gäste zum Ausgleich und bald darauf durch eine unglückliche Entscheidung des Schiri zum Führungstreffer. Wieseck ließ nun etwas nach, sodaß Leihgestern etwas mehr vom Spiel hatte. Die Gäste kamen dann noch zum drit­ten Treffer. Nun aber raffte sich Wieseck wieder auf. Eine Serie von Ecken war der Erfolg, von denen eine zum zweiten Treffer führte. Zum Schluß hatte Wieseck das Spiel in der Hand. Leihgestern

verteidigte mit allen Prüften, doch fand ein schöner Nachschuß das Tor und brachte so den Gastgebern den Ausgleich.

Wieseck II Leihgestern II 5:0. Die Jugend von Steinberg blieb aus.

Zußballabteilung des Tv. Kinzenbach.

VfB. Krofdorf I Tv. Kinzenbach I 5:1 (3:1).

Zu Gesellschaftsspielen weilten vergangenen Sonntag die erste und die Jugendmannschaft in Krofdorf. Im Spiel der Jugendmannschaften waren die Gastgeber körperlich weit überlegen, dafür spielte Kinzenbach technisch besser. Das Resultat von 1:0 entspricht dem Spielverlauf, hätte aller­dings bei etwas mehr Glück auch mit derselben Spanne für Kinzenbach ausgehen können.

Die ersten Mannschaften lieferten sich ein flottes Spiel, das trotz der hohen Niederlage, die übrigens die Geschehnisse auf dem Spielfelde, zumal in dieser Höhe, nicht rechtfertigt, stets wechselooll war. Bis auf einige leicht überlegene Perioden der Gastgeber war das Spiel stets offen. Die Platzmannschaft fand sich zuerst und drängte leicht. Der erste Er­folg fiel schon in der fünften Minute und kurze Zeit später ließ der Gästehüter einen haltbaren Ball zum zweiten Tor für Krofdorf staffieren. Im Anschluß an diesen Erfolg fidt durch einen Eckball das Ehrentor für Kinzenbach. Bis zum Wechsel vermochte die Platzmannschaft durch einen leichten Ball ihren dritten Erfolg zu erzielen. Nach der Pause ließ das Tempo des Kampfes merklich nach. Die Gastgeber kamen noch zu Toren, während den Gästen jeder Erfolg versagt blieb.

Handball im Gau XII der DT.

Turnverein Wetzlar Weister des Gaues Tlordhefsen.

Im Rückspiel um die Gaumeisterschaft bezwang am Sonntag in Wetzlar, wie erwartet, die Mann­schaft des Tv. Wetzlar seinen Gegner Tuspo. 09 Kassel sicher mit 7:3 (4:0) Toren. Auf - Grund der besseren Leistungen der Wetzlarer Mannschaft wurde der Lahnbezirksmeister zum Gauvertreter ernannt und vertritt nunmehr den Gau in den bevorstehen­den Endspielen.

Anpaddeln der Paddlergilde Gießen im DKV.

Am Sonntag eröffnete wie man uns berichtet die Paddlergilde mit dem Anpaddeln das Spvrt- und Fahrtenjahr 1934. In feinen Begrüßungs­worten wies der Vereinsführer, Herr L. Well- h auf en, auf folgende bemerkenswerte Entwick­lung hin:

Das Jahx 1933 gehörte vollends der Arbeit am Aufbau der Bootshallen und am Ausbau des Platzes. Auf dieses Ziel wurde die gesamte Kraft des Vereins konzentriert, so daß der Sport an sich in den Hintergrund trat. Im freiwilligen Arbeits-

Die Sparkasseneinlagen im Februar.

Die Einlagen bei den deutschen Sparkassen haben sich, nach Öen Feststellungen des Statistischen Reichsamtes, auch im Februar weiter günstig entwickelt. Der Spareinlagenbestand stieg auf 11601,4 Millionen Mark. Don dem Ein­lagenüberschuß entfielen 90,2 Millionen Mark auf den Einzahlungsüberschuß, 70,5 Millionen Mark auf Zinsgutschriften und 168,7 Mil­lionen Mark auf Aufwertungsgutschrif­ten.

Gegenüber dem Vormonat ist der Einzahlungs­überschuß stark zurückgegangen; der Rückgang bleibt aber im Rahmen der Saisonbewegung. Gegenüber dem Februar 1933 hat sich der Einzahlungsüber­schuß fast verdoppelt; er erreicht sogar fast dieselbe Höhe wie im Februar 1931, also wie im letzten Vergleichsmonat vor der Kreditkrisis. Entsprechend der Saisonbewegung sind sowohl die Einzahlun­gen wie die Auszahlungen im Sparverkehr gegen­über dem Vormonat zurückgegangen. Die Einzah­lungen verringerten sich um 203,5 Millionen Mark auf 462,4 Millionen Mark, die Auszahlungen um 115,5 Millionen Mark auf 372,1 Millionen Mark. Die Einzahlungen waren um rund 80 Millionen Mark, die Auszahlungen um rund 40 Millionen Mark größer als im Vorjahre.

Die Depositen-, Giro- und Kontokorrenteinlagen der Sparkassen erhöhten sich um 39,0 Millionen Mark auf 1303,4 Millionen Mark. Der Zuwachs war stärker, als saisonmäßig erwartet werden konnte.

Frankfurter Börse.

INiltaasbörse ruhig.

Frankfurt a.M., 9. April. Zum Wochen­beginn drückte auf die Börse eine äußerste Zurück­haltung, sowie die Enttäuschung über den unver­änderten Dividendenvorschlag des Farben-Konzerns. Die Transfer-Verhandlungen mit unseren Aus­

dienst der Mitglieder wurde der Platz zunächst ein­mal planiert, die Bootshallen erstellt und aus­gebaut, ein Weg gebaut, im Spätsommer und Herbst ein massiver Toilettenbau mit 2 Meter tiefem Senkkasten errichtet, und schließlich wurde zur Trinkwasserversorgung ein 4,5 Meter tiefer Brun­nen gegraben und, als dieser nicht den gewünschten Erfolg brachte, eine 9 Meter tiefe Wasserbohrung angelegt. Auch dieser Versuch ging fehl, so daß man wieder der Anschlußfrage an das Leitungsnetz der Stadt Gießen nähertrat. Durch erfreuliches Ent­gegenkommen des Gas- und Wasserwerkes wurde dieser Plan in die Tat umgesetzt. In den nächsten Wochen wird noch eine schattenspendende Laube für die älteren Mitglieder erstehen.

Der Fahrtenwart wird seine Arbeit ganz auf die große, im Juni stattfindende Saar- und Moselfahrt des DKV., die als politische Großkundgebung auf­gezogen wird, einstellen. Der Sportwart wiro ver­suchen, an die Erfolge der Jahre 1930 und 1931 anzuknüpfen, um den Rennsport von Grund auf neu zu beleben.

Sodann wurden drei neue Langeiner ihrer Be­stimmung übergeben. Es handelt sich um Selbst­bauten gleichen Modells, die in ihrer Ausführung auf ganz hoher Stufe stehen. Zum Bau dieser Boote benötigten die Bastler pro Boot 240 Arbeits­stunden, da nur der Riß vorlag, die Verbindungen und Beschläge aber selbst erdacht werden mußten.

22 Boote fuhren sodann in froher Kameradschaft zur Badenburg.

Reichssportführer bei den Turnern.

Den Leipziger Auswahlkämpfen für die in Buda­pest stattfindenden Weltmeisterschaften im Kunsttur­nen wohnte auch der Reichssportführer von Tschammer und Osten bei.

Der Reichssportführer eröffnete die Veranstaltung mit einer kurzen Ansprache, in der er auf die Be­deutung der Deutschen Turnerschaft im national­sozialistischen Staate hinwies. Er sagte u. a.:Ich erkläre von dieser Stelle aus, es gibt überhaupt über die Existenz der Deutschen Turnerschaft im nationalsozialistischen Staate keine Diskussion. Es wäre absurd, wollte man der Deutschen Turnerschaft Rückgang oder Abbruch zuschreiben. Seit dem ver­gangenen Jahr hat die Deutsche Turnerschaft um über 10 v. H. zugenommen. Das beweist, daß sie lebensfähig ist." Wer nicht wüßte, was die Deutsche Turnerschaft sei, so fuhr der Reichssportführer fort, der könne den echten deutschen Turnergeist am besten selbst kennen lernen, dadurch, daß er in die Deutsche Turnerschaft eintrete. Der Reichssportführer gab den nach Budapest fahrenden Turnern die Ver­sicherung mit auf den Weg, daß er überzeugt fei, daß sie alle ihren Mann ständen, nicht nur turne­risch, sondern auch im Sinne des Nationalsozialis­mus. Seine Ansprache klang aus in einem Sieg-Heil auf den Führer Adolf Hitler.

landsgläubigern verursachten gleichfalls, da der weitere Verlauf erst abgewartet wird, Zurückhal­tung. Etwas günstigere Mitteilungen, wie der neueste Stand in der Abrüstungsfrage und die deutschen Handelskammerberichte, blieben infolge der Geschäftslosigkeit ohne Eindruck.

Am Farbenmarkt lagen Kundenverkäuse und vor allem Glattstellungen der Spekulation, die mit Rücksicht auf höhere Dividendenerwartungen vor­gekauft hatten, vor; der Kurs ging um 4 v. H. auf 136 v. H. zurück. Gut behauptet blieben Deutsche Erdöl, wo wieder 4 v. H. Dividende in Aussicht stehen. Montanwerte lagen eher etwas leichter, so Rheinstahl um 0,75 v. H., Gelsenkirchen um 1 v. X). und Phönix um 0,40 v. H. Elektrowerte tendierten uneinheitlich. Gessürel lagen um insgesamt 2 v. H., Schuckert um 1,25 v. H. schwächer, dagegen Sie­mens 1,40 v. H. und Licht & Kraft 0,50 v. H. freundlicher. Transportwerte bröckelten ab, AG. für Verkehrswesen um 0,75 v. H., Hapag um 0,13 v. H., auch Reichsbahn-Vorzugsaktien 0,50 v. H. schwä­cher. Bau- und Cementwertd eher etwas freund­licher, auch Motorenaktien widerstandsfähig. Ce- ment Heidelberg 0,50 v. H., Daimler 0,40 v. H., desgleichen Kunstseidepapiere 0,25 bis 0,40 v. H. hoher.

Der Rentenmarkt lag ziemlich widerstandsfähig. Bei sehr kleinen Umsätzen waren späte Reichsschuld­buchforderungen 0,13 v. H. fester, Neubesitzanleihe gut behauptet, Altbesitz 0,13 v. H. leichter. Umge­tauschte Dollar-Bonds bei kaum veränderten Kursen sehr still.

Auch in der zweiten Börsenstunde blieb das Ge­schäft an allen Märkten ruhig. Das Kursniveau blieb meist behauptet, vereinzelt waren geringe Rückgänge festzustellen. IG. Farben, die sich vor­übergehend um 0,75 v. H. erholen konnten, gingen nach weiteren Schwankungen um 0,50 v. H. zurück. Daneben gaben Rheinstahl noch 1 v. H., Deutsche Linoleum 0,13 v. H., Rütgerswerke 0,40 v. H. und

Laura 0,25 v.H. nach. Dagegen zogen Zellstoff Aschaffenburg um 1 v. H. an.

Am Rentenmarkt hatten Neubesitzanleihe unter Abgaben zu leiden und verloren bei 23,15 35 Pf. Auch Altbesitz gab 0,50 v. H. und späte Schuldbücher 0,13 v. H. nach. Uneinheitlich bei Schwankungen bis 0,25 v. H. hielten sich Stadtanleihen, Staats­und Länderanleihen waren ruhig. Der Pfandbrief­markt war in seiner Gesamtheit gut behauptet; teilweise waren Besserungen von 0,13 v. H. bis 0,25 v.H. festzustellen.

Tagesgeld unverändert 3,50 v. H. Am Kassamarkt zogen Grün & Bilfinger auf die unveränderte Di­vidende von 15 v. H. um 12 v. H. auf 209,75 v. H. an.

Abendbärfe geschäfkslos.

Die außerordentliche Gefchäftsstille, die bereits den Mittagsborfenverkehr beherrschte, war an her Abendbörse noch stärker ausgeprägt. Nur in ganz wenigen Papieren dürfte ein effektiver Umsatz zu- ftanbegefommen sein, während das Gros meist nominell zur Notiz gelangte. Von her Kunhschaft fehlten Aufträge auch vollkommen, baneben ver­harrte bie Kulisse in ihrer starken Zurückhaltung. Die starke Abnahme her Arbeitslosenziffern im Mo­nat März vermochte keine Geschäftsbelebung herbei­zuführen, sie hinterließ jeboch einen guten Einhruck unb verhalf auch zu einer burchaus freunblichen Grunbstimmung. Im großen unb ganzen hielten sich bie Kurse auf bem Berliner Schlußniveau behaup­tet. Kunstseibe- unb einige Elektroaktien bröckelten etwas ab. Das Stanbarbpapier her Frankfurter Börse, IG. Farbeninhustrie, kam erst kurz vor Bor- senschluß zur Notiz unb lag um 0,40 v. H. freunh- licher. Am Rentenmarkt war Altbesitzanleihe etwas gesucht unb hoher, währenb Neubesitz unb späte Schulbbücher nur knapp behauptet blieben.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 9. April. Am heutigen Großmarkt war bas Geschäft in (Betreibe minimal, ba bie Forberungen mit ben Geboten nicht in Ein­klang zu bringen waren, was besonbers für Weizen zutrifft. Das Angebot war in allen (Betreibearten reichlich. Am Futtermittelmarkt fetzte sich eine festere Haltung burch, besonbers Mühlennachfabrikate waren im Preise erhöht, baneben zeigte sich etwas Inter­esse für einige ölhaltige Artikel zur foforfigen Liefe­rung. Fester lagen Weizenkleie, Weizenfuttermehl unb Trockenfchnitzel, währenb Palmkuchen, Erbnuß- kuchen unb Treber leicht nachgaben. Für Roggen­mehl lauteten bie Forberungen um eine halbe Mark höher, bas Geschäft blieb aber, ebenso wie bei Weizenmehl, klein. Es notierten: Weizen 203 (Mühlenpreis) nom.; Roggen 173; Braugerste 172,50 bis 177,50; Hafer 157,50 bis 160; Weizen­mehl (Spez. 0, mit Austaufchweizen) 29,70 bis 30,25, do. (ohne) 28,20 bis 28,75; Roggenmehl (060 v. H.) 24 bis 24,50, do. (fübb., Spez. 0) 24,50; Weizenkleie 10,50; Weizenfuttermehl 11,40 bis 11,50; Roggenkleie 10,60 bis 10,70; Sojaschrot 15,45; Palmkuchen 14,15 bis 14,45; Erbnußkuchen 16,10 bis 17,20; Treber 14 bis 14,10; Trocken­schnitzel 10; Heu 6; Weizen- unb Roggenstroh (brahtgepreßt unb gebünbelt 2 bis 2,20. Kartoffeln: Jnbuftrie, hiesige Gegenb, 2,80 Mark (zuletzt 2,75) per 50 Kilogramm bei Waggonbezug. Tenbenz: ruhig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

F r a n k s u r t a. M., 9. April. Auftrieb: Rin- der insgesamt 1199 (gegen 790 am letzten Mon- tagsmarft), darunter befanden sich 389 Ochsen, 123 Bullen, 360 Kühe unb 327 Färsen. Kälber 431 (211), Schafe 41 (17) darunter 20 (14) Hämmel, Schweine 4256 (2667). Notiert würbe pro 1 Zentner Le­bendgewicht in RM.: Ochsen al) 34 bis 36, b) 32 bis 33, c) 29 bis 31, d) 26 bis 28. Bullen a) 30 bis

31, b) 28 bis 29, c) 26 bis 27, d) 24 bis 25. Kühe

a) 28 bis 29, b) 25 bis 27, c) 20 bis 24, d) 13 bis

19 Färsen a) 33 bis 34, b) 31 bis 32, c) 28 bis 30, d)

24 bis 27. Kälber Sonberklasse, anhere a) 50 bis 51, b) 45 bis 49, c) 37 bis 44, d) 28 bis 36. Lämmer unb Hämmel bl) Stallmasthämmel 35 bis 36, c) mittlere Mastlämmer 31 bis 34. Schafe e) beste 31 -bis 32, f) mittlere 28 bis 30, g) geringe 26 bis 27. Schweine a) 40 bis 44, b) 39 bis 43, c) 38 bis 43, d) 36 bis 43, e) unb f) nicht notiert, g) Sauen 30 bis 37. Im Preisvergleich zum letzten Montags- markt zogen Ochsen 2 Mark an, Bullen, Hämmel unb Schafe hielten sich behauptet, Kühe und Färsen gaben je 1 Mark, gute Kälber 1 'bis 2 Mark, geringe 4 bis 5 und Schweine 3 bis 4 Mark nach. Markt­verkauf: Rinder mittelmäßig, nahezu ausverkauft. Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig, geräumt. Schweine schleppend, Ueberstand.

Fleischgroßmarkt. Beschickung: 621 Vier­tel Rindfleisch, 60 ganze Kälber, 1 ganzes Schaf, 233 Schweinehälften. Preis für 1 Zentr. frisches Fleisch in Mark: Ochsen- unb Rinbfleisch I 52 bis 56, II 47 bis 52. Bullensleisch 48 bis 53. Kuhfleisch II 38 bis 42, III 28 bis 32. Kalbfleisch II 70 bis 80, III 65 bis 70. Hammelfleisch 70 bis 75, Schweine­fleisch I 60 bis 66. Geschäftsgang des Fleischmarktes: Lebhaft.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter Öen Papieren angeführten Ziffern geben Die Hohe her zuletzt beichlossenen Dividende an. Reichsbankdlskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.

Frank,un a. JJI.

Lerlin

Schluß- turs

Schlußk. Abend, börse

Schluß- kurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

7 4- I

91

7-4

9 4

6% Deutsche Retchsanleihe v. 1927

95,25

95

95,25

95

6% ef)em.7% Dt. Reichsanl. v. 1929

100

99,9

100

99,9

6*4% Doung-Anleihe von 1930 .

Deutsche Anl.-Ablos.-Schuld mU

93,25

93,13

93,25

93,25

AuSlos.-Rechten .........

96,13

95,9

96,25

95,7

Desgl. ohne Auslof.-Rechte......

6% ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929

23,45

23,2

23,45

23,25

(rückzahlb. 102%) ...........

6% Hess. Landesbank Darmstadt

93,25

93,25

93,6

93,9

Gold R. 12...............

6*/4% Hess. Landes-Hypotheken­bank Darmstadt Liqui.........

Oberhessen Provtnz-Anlethe mit

92

92

92,25

92,25

91,5

91,5

Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Eammelabl. An-

93,5

93,5

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 6% ehem. 8% Franks. Hhp.-Bank

95,65

95,25

95,65

95,5

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 % ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank

92,25

92,25

Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936

92,13

92

6%% ehem. »*/,% Franks. Hyp^ Bank-Ltqu.-Pfandbriese.......

W/o ehem. V/2% Rheinische

91,4

91,9

-

-

Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe. ..

6% ehem. 8% Pr. LandeSpfand-

brtefanstalt, Pfandbriefe R. 19

6% ehem. 7% Pr. Landespfand-

91,75

92,25

94

94

94,5

94,25

brtefanstalt, Pfandbriefe R. 10

94

94

94

94

Eteuergutsch. Verrechnungskurs.

97,4

97,4

97,4

97,4

4% Oestcrretchische Goldrente...

_

22

22

4,20% Oesterreichische Stlberrente

1,13

1,05

1,1

1,15

4% Ungarische Goldrenle .......

8,2

8

8,2

8,05

4% Ungarische Staalsrente v. 1910

7,6

7,75

7,65

7,9

4%% desgl. von 1913 ......

7,9

7,75

7,85

5% abgest. Goldmerikaner von 9£

8

8,2

7,95

8,2

4% Türkische Zollanleihe von 1911 1% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

6,65

6,65

6,75

6,75

Serie 1.....................

6,75

1 6,7

-

Frankfurt a.M.

Derlin

Schluß- kurö

Schlußk. Abend- börse

Schluß- kurs

Schlußk. Miitag- börse

Datum

7-4.

9-4

7-4.

9.4.

4% desgl. Serie 11 ............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4^r%Rumän.vereinh.Rentev.l913

4% Rumänische vereinh. Rente ..

2 V*% Anatolier ..............

Vamvurg-Amerika-Paket .....0

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Hansa-Dampfschiff...........0

Norddeutscher Lloyd .........0

A.G. für Verkehrswesen SCtt .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 4

Commerz, und Prioal-Bank ... 0

Deutsche Bank und Dtsconto-

Gesellschaft................o

Dresdner Bank..............0

Reichsbank ................ 12

A.E.G...................... 0

Bekula................ 0

Aeklr. Lieferungsgesellschaft... 6

Licht und Kraf, g

Felten & Gullleaume......... 0

Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität ...... 5

-schuckert SCo........... 5

Siemens« Halske.......... 7

LahmeverLLo..........11110

Buderus ....................

Deutsche Srdül ...............

Gelsenkirchener.............. 0

Harpener....................

Hoesch Eisen»öln-Neuessen .. 0

Ilse Bergbau .......... g

Ilse Bergbau Genüsse.........

Klöcknerwerke .......... 0

Mannesmanu-SUibre» ........ 0

6,75

4,65

4,13

29,5

29,4

33,25

68,75

86,5

48,5

63

64

152,5

28,9

131

101,75

106

60,75

99,5

94

101,5

141

74,25

115,75

65,25

92,5

140,5

116,5

64

66,5

6,5

4,7

7,15

4,13

29,65

29

33,25

67,5

86,5

48

62,25

63,25

150

29

130

101,75

106

61

97

91,r,

100

140

117

73,25

115,75

64,25

92,25

116,25

63,9

66

4,6

7,2

4,1

29,4

29,5

25,65

33,5

68,75 86,75

48,5

63

64

151,25

29

130,9

100,75

106

60,75 98,75 92,25 101,5

141,25

115,5

74,25 116

65

92,4 74,75 140,5 116,9

63,9

66,25

4,6

7 .25 4,05

29,4

29,25

33,25

86,75

48

62,25 63,25

150,25

28,65 130

101,75

106 60,75

98

90 100,25

141 116,5

72,75 114,25

64,65 92,13 74,75

141

116

64,13 66

Frankfurt a. M.

3erhn

Schluß­kurs

Schlußk. Abend- börje

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag- börse

Datum

7.4.

9-4.

7-4.

9.4-

Manefelder Bergbau ..

.......O

74

74,75

Kokswerke ..........

.......0

97,13

96,5

Phontr Bergbau......

.......0

51,4

50,5

51,25

51

Rheinische Braunkohlen

..... 10

205

205

205

204

Rheinstahl .........

.......0

94,75

93,5

94,25

93,65

Bereinigte Stahlwerke.

.......0

42,75

43,25

43

43,25

Otaoi Minen .......

.......0

15

15

- 14,9

14,75

Kaliwerke Aschersleben.

.......6

112

112,5

112,25

Kaliwerke Westeregeln .

.......6

113,5

113,5

113,5

113

Kaliwerke Salzdetfurth

.....7%

146,5

147,5

147

I. 9. Färben-Industrie ....... 7

Schetdeanstalt............... 9

Goldschmidt ................0

RütgerSwerke ...............0

Metallgeiellschast............. 0

Philipp Holzmann...........01

Zementwerk Heidelberg ...... Ol

Xe ment® ed Karlstadt......... O|

Schultheis Payenhofer .......0

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg ............... 0

Zellstoff Waldhos ............0

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Gas ............... 7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum...........0

Orensletn & Koppel..........0

Leonhard Tietz ..............0

Lhade......................10

Serum ul atoren-Fabrü........0

Lonti-Summt...............0

Gritzner.................... Oj

Mainkrastwerke Höchst 4

Süddeutscher Zucker.........8|

140

137

182

140,13

136,65

61,75

61,4

62,4

61,13

58,4

57,75

58,25

57 75

80,5

80,5

81

80

74,5

72,25

74,4

72,5

101

101,5

106

105

64,4

64

64

64,5

73

72,5

72,5

73

52,5

52

52,25

52,4

42

43

42

43

121,5

121,5

50

49,75

49,9

49,5

57

57

57,13

57

69

67,75

21,5

21,25

21,13

21

155

154,5

155,5

155

177

176,75

177,5

148,5

146,5

147

146,25

28,5

28,5

28,65

76,5

76,25

-

169

169,5

Devisenmarkt Berlin -

- Jtanffurl a. 2tl.

7. April

9-Apr»

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Meld

Ärie

Geld

Brie

Helsingforö..

5,709

5,721

5,709

5,721

Wien 7......

47,20

47,30

47,20

47,30

Prag.......

10,38

10,40

10,38

10,40

Budapest ...

-

Sofia......

3,047

3,053

3,047

3,053

Holland ....

169,38

169,72

169,38

169,72

Oslo.......

64,98

65,12

64,98

65,12

Kopenhagen.

57,74

57,86

57,79

57,91

Stockholm...

66,tZ

66,77

66,68

66,82

London .....

12,935

12,965

12,945

12,975

Buenos Aires

0,632

0,636

0,632

0,636

Reu vor! ....

2,505

2,511

2,502

2,508

Brüssel.....

58,49

58,6

58,50

58,62

Italien.....

21,55

21,5

1

21,53

21,57

Paris ......

16,50

16,54

16,50

16,54

Schwetz ....

80,94

81,1

80,96

81,12

Spanien....

34,23

34,29

31,21

34,27

Danzig.....

81,62

81,78

81,62

81,78

Japan ......

0,761

0,763

0,761

0,763

Rio de Ian. .

0,214

0,216

0,214

0,216

Jugoslawien.

5,664

5,676

5,664

5,676

Lissabon....

11,78

11,80

11,73

11,80

Bantnoten.

Berlin, 9.April

Geld

Brief

Amerikanische 'Jtoten.......

2,455

2,475

Belgische Noten...........

58,34

58,58

Dänische Noten ..........

57,53

57,77

Englische Noten ..........

12,90

12,96

Französische Noten........

16,46

16,52

Holländische Noten........

168,96

169,64

Italienische Noten.........

21,46

21,54

Norwegische Noten .......

64,82

65,08

Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling

Rumänische Noten........

Schwedische Noten........

66,52

66,78

Schweizer Noten..........

80,78

81,10

Spanische Noten..........

34,07

34,21

Ungarische Note»