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Amtsverkündigungsblatt

für die prsvmzialdirektion Oberheffen und für das KreisamL Gießen

7!r. 16 Erscheint Dienstag und Freitag. 10. April 2iur durch die Post zu beziehen. 1934

Inhaltsübersicht: Straßensperrungen. Ausstellung von Duplikatsarbeitsbüchern. Die Verhütung von Waldbränden. Schutz der Jnheidener Wasserquellen. Maßregeln gegen die Verbreitung von Seuchen der Wanderschafherden. Geländesportlehrgang in Butzbach vom 15. April bis 5. Mai 1934. Uebersiedlung schulpflichtigr Kinder in andere Gemeinden. Jahresberichte der Schulen. Landesberatungsstelle für das Büchereiwesen in Hessen.Gedenke! Gedichte für die Schule und ihre Feiern". Die Monatszeitschrift:Die deutsche Schule im Ausland". Gesundheitliche Betreuung der Hitlerjugend. Nundfunkverkchr. Turnunterricht. Dienstnachrichten.

Dienstag, 1^. April 1954

it welcher Gewissenhaftigkeit und Gründlichkeit beitet wird, ersieht man aus der Dauer der nldung: erst nach zwei Jahren wird es die nSchulentlassenen" geben. Allein, das kann 2iebe zum Segelflugsport nicht beeinträchtigen;

hier haben die Götter erst hinter Fleiß und ieiß den Preis gesetzt. Wer einmal dabei ist, nt nicht sobald wieder los. Die Anmeldungen neuen Semester sind schon jetzt ungewöhnlich ; wenn nicht Raum und Mittel Beschränkung .'[egten, würde wohl am liebsten die ganze Ju- züm Segelfliegen antreten. Max Lenz.

Bekanntmachung,

Betr.: Straßensperrung.

Wegen Ausführung von Kanalisationsarbeiten wird die Bahn- hosstratze in Lich im Zuge der Provinzialstraße LangsdorfHun­gen vom 16. April 1934 für jeglichen Verkehr gesperrt.

Umleitung erfolgt von Langsdorf über Nieder-Bessingen nach Lich.

Die aufgestellten Warnungstafeln sind zu beachten.

Gießen, den 6. April 1934.

Hess. Provinzialdirektion Oberhessen.

Bekanntmachung.

Betr.: Straßensperre.

Wegen Ausführung von Gleisarbeiten am Bahnübergang in Lollar wird die Provinzialstraße MarburgLollar im Zuge Grün- bergLollar am 16. April 1934, von 4 bis 17 Uhr, für jeglichen Verkehr gesperrt.

Umleitung erfolgt über StaufenbergDaubringen. Die aui- gestellten Warnungstafeln sind zu beachten.

Gießen, den 10. April 1934.

Hess. Provinzialdirektion Oberhessen.

desselben im Freien ohne Erlaubnis der Forstpolizeibe- hörde Feuer anzündet oder, falls ihm die Erlaubnis erteilt ist, das Feuer gehörig zu beaufsichtigen oder auszulvschen unterläßt, oder den bei Erteilung der Erlaubnis ihm vorge­schriebenen Bedingungen zuwiderhandelt;

4. wer Waldflächen oder Grundstücke, welche an Waldungen angrenzen, ohne Erlaubnis der Forstpolizeibehörde abbrennt oder den hierauf bezüglichen Anordnungen der Forstpolizei­behörde zuwiderhandelt,-

5. wer bei einem Waldbrande der Aufforderung des zustän­digen Forstbeamten oder Ortspolizeibeamten zur Hilfe­leistung nicht nachkommt, obschon cr_ derselben ohne erheb­lichen eigenen Nachteil Folge zu leisten vermag.

An die Ortspolizeibehörden und Gendarmeriestationen des Kreises.

Wir empfehlen Ihnen, vorstehende Bekanntmachung sofort und wiederholt auf ortsübliche Weise zu veröffentlichen sowie das Polizei-, Feld- und Forstschutzpersonal entsprechend anzuweisen.

Zuwiderhandlungen sind unnachsichtlich zur Anzeige zu bringen.

Gießen, den 7. April 1934.

Hessisches Kreisamt Gießen. I.V.: Grein.

Betr.: Die Ausstellung von Duplikatsarbeitsbüchern.

An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.

Wir sehen bis spätestens l.Mai 1934 Ihrem Bericht darüber entgegen, ob und gegebenenfalls wieviel Duplikatsarbeitsbücher von Ihnen im Rechnungsjahr 1933 ausgestellt und welche Beträge dafür vereinnahmt worden sind.

Fehlbericht ist nicht erforderlich.

Gießen, den 5. April 1934.

Kreisamt Gießen.. I. V.: G r e i n.

Artikel 36 des F o r st st r a f g e s e tz e s.

Mit Geldstrafe bis zu 60 Mark oder mit Haft bis zu 14 Tagen Imri wer* mtt unverwahrtem Feuer oder Licht einen Wald betritt oder sich demselben in gefahrbringender Weise nähert;

2 wer im Walde brennende oder glimmende Gegenstände fallen läßt, fortwirft oder unvorsichtig handhabt;

3. wer in anderen als nach § 368 Nr. 6 des Strafgesetzbuchs strafbaren Fällen im Walde oder in gefährlicher Nahe

Bekanntmachung.

«Betr.: Die Verhütung von Waldbränden.

Da infolge der Trockenheit eine erhöhte Brandgefahr für Wäl­der gegeben ist, werden gemäß Artikel 65 der Kreis- und Provin- zialordnung und der Verordnung über Vermögensstrafen und Bußen vom 6. Februar 1924 auf die Dauer von 4 Wochen die nach­stehenden Anordnungen erlassen:

l. Das Rauchen im Walde und in deßen Nahe rm Umkreis von 20 Metern vom Walürande ist verboten;

2. Das Feueranzünden außerhalb von Gebäuden im Walde und im Umkreis von 20 Metern vom Waldrand ist vcr= boten; als Feueranzünden gilt besonders das Abkochen durch Touristen. _ M #

Diese Anordnungen treten mit dem Tage ihrer Bekanntmachung in Kraft. Zuwiderhandlungen werden mit Geldstrafen bis zu 150 RM. bestraft. rr , . Qf

Auf die nachstehend abgedruckten Vorschriften des Artrtelv 3b des Forststrafgesetzes vom 13. Juli 1904 wird besonders hrngewresen.

Bei dieser Gelegenheit machen wir darauf ausmersam, daß das unbefugte Betreten von Pflanzgartenhäuschen, Wrldscheuern oder nhnlichen Gebäulichkeiten in Wäldern, insbesondere das Nach- ßigen in solchen, zum mindesten als Hausfriedensbruch bestraft iverden kann, sofern nicht noch andere Strafbestimmungen ver­letzt sind.

Gießen, den 7. April 1934.

Kreisamt Gießen. I.V.: Grein

Bekanntmachung.

Betr.: Den Schutz der Jnheidener Wasserquellen und der zugehö­rigen Leitungsanlagen.

Die nachstehend abgedruckte Polizeiverordnung wird wieder­holt zur allgemeinen Kenntnis gebracht.

Gießen, den 5. April. 1934.

Kreisamt Gießen. I. V.: G r e i n.

Polizeiverordnung.

Betr.: Den Schutz der Jnheidener Wasserqucllen und der zugehö­rigen Leitungsanlagen.

Auf Grund des Art. 78 der Kreis- und Provinzial-Ordnung sowie des Art. 186 des Berggesetzes für das Großherzogtum Hessen in der Fassung der Bekanntmachung vom 30. September 1899 wird auf Antrag der Bergbehörde mit Zustimmung des Kreisausschusses und mit Genehmigung des Großherzoglichen Ministeriums des Innern zu Nr. M. d. I. III 12 587 vom 29. Dezember 1911 für deu Kreis Gießen folgendes bestimmt:

Es ist Unbefugten untersagt, an den Wasserleitungsanlagen des Jnheidener Wasserwerkes oder an ihrem Zubehör Handlungen, einerlei welcher Art, vorzunehmen. Insbesondere ist verboten das Freilegen von Röhren oder Schächten durch Beseitigen von Erd­überdeckungen oder Pflasterungen, das Aufdecken der Straßen­kappen oder Schächte, das Besteigen der Schächte sowie das Han­tieren an den darin befindlichen Leitungen und Apparaten.

§ 2.

Innerhalb der Gemarkungen Hof-Graß, Inheiden, Trais-Hor­loff, Rodheim, Feldheim Flur IV, Laugd Flur IXI, XXI, XXII, Steinheim Flur IX und Hungen Flur IIV, VIIXIV, XVI, XXIII dürfen Ausgrabungen, Bohrungen oder unter­irdische Arbeiten über eine Tiefe von 5 m von der Oberfläche gemessen, zu anderen als bergbaulichen Zwecken nur nach vor­gängiger Genehmigung des Kreisamts und unter Beobachtung der an die Genehmigung geknüpften Bedingungen vorgenommen werden.

§ 3.

Innerhalb des in § 2 bezeichneten Schutzbezirks sind alle Schürfarbeiten zur Aufsuchung noch nicht verliehener Mineralien untersagt, sofern nicht vorher die besondere Genehmigung der Bergpolizeibehörde hierzu eingeholt ist.

Bergwerkseigentümer oder deren Bevollmächtigte, die inner­halb der in § 2 erwähnten Gemarkungen oder Gemarkungsteile Bergbau treiben, unterliegen den zum Schutz gegen gemeinschäd­liche Einwirkungen des Bergbaues auf die Quellen und die

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fern des Gießener Anzeigers ist er längst kein Fremder mehr. Schon lange, bevor man in Frank­furt und Berlin auf ihn aufmerksam wurde, waren Beiträge von Hausmann im Feuilleton und im Familienblatt des Gießener Anzeigers erschienen. So haben unsere Leser Gelegenheit gehabt, sein Werden von der Wurzel an zu verfolgen. Sie wer­den den Mann und seine Art dabei schätzen ge­lernt haben, der es wie wenige versteht, mit an­deutenden Worten das Verständnis für Dinge zu fördern, die nicht mit Worten auszusprechen sind, oder aber, die nicht ausgesprochen werden dürfen, wenn sie nicht Glanz und Farbe verlieren sollen. Trefflich, wie er die Verhältnisse von Mensch zu Mensch und von Mensch zu Tier und Natur zu schildern vermag.

Der Name Hausmanns muß aber auch aus einem -weiten Grund vorausgenannt werden, und zwar des­halb, weil dieser Bildstreifen in jeder Szene seine Hand und seine Mitarbeit verrät. Es ist zweifel­los als eine sehr glückliche Lösung zu betrachten, wenn der Dichter an der Verfilmung seines Werkes im Drehbuch Mitarbeiten kann und seine Gestalten nicht völlig dem Regisseur ausgeliefert l'inb Die Handlung entfernt sich nur wenig von der Hand­lung im Roman - ja, sie wird an verschiedenen Stellen durch die außerordentlichen Mittel, die dem Film zur Verfügung stehen, in ihrer Wirkung ge­steigert. Der Film vereinigt eine Fülle der Er­eignisse und Erlebnisse, der Stimmungen und der geistigen Spannungen in sich, er schenkt nn Bilde so viel Schönes, daß einem das Herz ausgehen muß über Gottes herrliche Welt, über seine Sonne auf Wasser und Wolken. Ganz abgesehen von dem Humor, den die jungen Burschen, die Hauptpersonen des Films, um sich breiten. Vor allem aber ist der Film weit entfernt von jenem oftmals peinlichen üappx-encl-Stil, der so manchem Regisseur und Filmstückschreiber noch allzusehr m den Knochen liegt. , . .

Die Handlung kann nicht als jcbcrmann bekannt vorausgesetzt werden. Sie sei deshalb kurz umrissen. Zwei Hamburger Jungens schwimmen mit ihrem

lusener uno groye Gesayr gerat. Hurry, der Deutsch­amerikaner wirft resolut Corinna über Bord, weil sie im Segelboot aller weiteren Gefahr enthoben ist. Er tut es aus Liebe. Corinna will das nicht glauben, nennt ihnSchuft", muß sich aber wäh­rend des Aufenthalts auf dem Segelboot von ihren neuen Kameraden eines anderen belehren lassen. Abel beginnt Corinna zu lieben, muß aber diese Liebe in Bremervörde vergessen lernen, denn Hurry wird am Kai von Corinna freudig begrüßt. Der Segler sticht wieder in See, auf ihm treiben nun sorglos drei junge Leute ihr Wesen, die das Leben schön meistern werden. Hurry und Corinna gehen landeinwärts.

Der Film greift die Handlung in flottestem Tempo auf, das erst etwas abklingt, als Boot und Ballon vor raumem Winde liegen. Erst Abels Bootsunglück verdrängt wieder die Ruhe des Sommertages auf dem Segelboot. Dramatischer Höhepunkt wird dann die Begegnung des Segelboots mit dem Ballon und die aufregende Uebernahme Corinnas. Diese Szenen sind künstlerisch und regietechnisch ausgezeichnet ge­staltet und reißen in jedem Bilde mit. Ebenso meisterhaft ist dann aber auch das schöne Ver­hältnis Abels zu Corinna geschildert, wie er das Mädchen liebt und in Bescheidenheit und Zurück­haltung um sie ist. Einzigartig sind jene Bilder, da Abel und Corinna an der Leuchtbake sitzen, um­spielt von Sonne und Wind, umfangen von den Klängen der Mundharmonika, die Abel für sich sprechen lassen will. Fein ist auch die Unterhaltung zwischen Corinna, Abel und Peter über das Wesen von Liebe und Treue. Der Film bewies hier die größten Ausdrucksmöglichkeiten, die in sorgfältiger Hand zu absoluter Kunstform werden können. In nachdenklicher Stimmung entläßt der Film mit sei­nen bedeutsamen schlichten Schlußbildern die Zu­schauer.

*

Die einzelnen Rollen forderten von den Dar­stellern wenig Problematik, dafür um so mehr un­bekümmerte Natürlichkeit und jugendliche Frische. Die Künstler lassen es nicht daran fehlen. Karin Hardt als Corinna vereinigt in glücklicher Ver­

männliche Seite in ihm. Als stets lustiger und entschlossener Kamerad im Segelboot (Peter) ist Carl Balhaus der rechte Mann am rechten Platz. Den aus härterem Holz geschnitzten Jumbo gibt- Götz Wi11genstein recht selbstbewußt. Heinz von Cleve macht als draufgängerischer entschlossener Deutschamerikaner eine glückliche Figur und Hans B r a u f e ro e 11 e r, der sich nicht viel zeigen kann, gefällt als Ballonführer besonders in der Szene vor dem Mikrophon.

Die Regie (Erich W a s ch n e k) wurde bereits gerühmt. Die Musik ergänzt das Bild mit gebotener Zurückhaltung. Die Photographie läßt alle Mittel der modernen Technik spielen, ist dabei vollendet künstlerisch. Das Meer, der breite Fluß, das Licht über den Wassern, die großen und kleinen Schiffe, das stets dekorative Segelboot, der Freiballon, das Segeln in großer Höhe, die in der Tiefe liegende Landschaft, das Licht der Sonne über den leuchtend weißen Wolken das alles schenkte dem Photo­graphen die schönsten Bilder, dem Film aber den prächtigen Hintergrund und interessanten Schau­platz der Handlung.

So wirkten alle Kräfte und Geister harmonisch zusammen und schufen einen Film, der allen, die ihn sehen, eine Stunde reiner Freude bereitet. N.

Geschichten um die Nummer 43.

Die ominöse Nummer 13 hat kürzlich in Tilbury, einem Städtchen in der Grafschaft Essex, den Ge­meinderat beschäftigt. Man hat sich dort entschlossen, dem Haus St. Chads-Road die bisherige Nummer 13 zu nehmen und ihm 115 zu verleihen. Die Be­wohner, die nach oleser Abänderung wie von einem Alpdruck befreit waren, schickten das alte Nummer- schild mit der Bemerkung zurückhiermit die Num­mer 13! Achtzehn Jahre lang sind wir vom Un­glück verfolgt worden". Und wirklich, die Familie wurde in der letzten Zeit von Tod, Verlusten und Unannehmlichkeiten weidlich heimgesucht. Dieses kleine Ereignis hat einem unternehmungslustigen Reporter Londons den Anstoß zu einer Forschungs­reise durch die Wohnstraßen der englischen Haupt-

pori .

Ich verbiete hiermit die Aufnahme von Per- i, die aus irgendwelchen Gründen aus der bzw. der Partei ausgeschlossen sind. Die Ver- ührer sind für strikte Befolgung dieser Anord- ; voll verantwortlich.

Die Werbewarte der Vereine haben bis zum en Monats über die im vergangenen Monat «geführten Veranstaltungen an die Gauge- sftelle des Hilfsfonds für den Deutschen Sport, l, St. Martinsplatz Nr. 2, einen Bericht ein- den. Dieser Bericht soll die Zuschauerzahl, auf- It nach der Höhe der Eintrittsgelder und ge- Angaben über die Erhebung des Sport- fchens enthalten. Gleichzeitig soll in dem Be- über die sonstige Werbearbeit im Verein be- t werden. Auck) wenn in dem betreffenden Mo- eine Veranstaltungen abgewickelt worden sind, rt die Vereine darüber eine entsprechende Mit- ig zu machen.

ruf zurTeiluahme am40-Klm.-Lauf und rs-Klm.-Gehen.

n Auftakt der Suche nach dem unbekannten tsmann bildet am kommenden Sonntag April 1934) die Veranstaltung eines 10- ometer-Laufes und eines 2 5 - K i l o - er-Gehens (Tag der Langstreckler). Ent­send den Anordnungen des Gaubeauftragten teichsfportführers sind die Instanzen des Deut- Leichtathletik-Verbandes (DDB.) für die Durch- ng verantwortlich. In meiner Eigenschaft als lathletikwart des Kreises Gießen (umfassend olitischen Kreise Gießen, Alsfeld, Schotten und ar) habe ich die Ausrichtung der Veranstaltung nf Gruppen angeordnet:

uppe Gießen durch Spieloereinigung 1900 Gießen (z. Hd. von Herrn W. Schmidt, m, Grünberger Straße 54).

uppe Grünberg durch FC. Flenfungen- (zu Hd. des Herrn Theis, Flensungen), ippe Alsfeld durch Sportverein Alsfeld )d. des Herrn Geisel IV., Alsfeld).

ippe Schotten durch Sportverein Schot- }u Hd. des Herrn Z e f ch k y , Schotten).

ippe Wetzlar durch Sportverein 05 Wetzlar länöen des Herrn A. Kuhlmann, Wetzlar, z-Budgestraße).

ldungen haben bis spätestens 13. April an die führten Vereine zu erfolgen. Ort und Zeit der führung wird von diesen noch bekanntgegeben, geld wird nicht erhoben. Beteiligen kann sich Deutsche ohne Rücksicht auf irgendwelche Verl­ader Verbandszugehörigkeit. Nicht zugelassen Preisträger in bisher stattgehabten 10-Kilo- -Läufen bzw. 25-Kilometer-Gehveranstaltun-

ift kein Geheimnis, daß die noch für den :, insbesondere für die Leichtathletik, zu erfaf- i Talente in den kleineren Städten und auf fande zu fachen sind. Hier muß jetzt der Hebel >tzt und die Erkenntnis geweckt werden, daß ine planmäßige und auf lange Sicht aufge- Körper- und Trainingsarbeit erfolgverfpre- ift. Vielfach wird auch mit falschen Vorstel- i, die über gestellten Anforderungen in wei- teifen noch herrschen, aufzuräumen sein. Es gerade in dieser Hinsicht als eine äußerst glück- Lösung betrachtet werden, daß auf Wunsch eichssportführers SA., SS. und Hitlerjugend

gegeben, um sich nach dem Schicksal derHäu- ummer 13" zu erkundigen. In der ersten e begrüßte ihn vor dem Hause Nummer 13 densfroher Ladenbesitzer, mit einem gewal- Schnauzbart.Was mir die Nummer 13 ge­lt'? Gar nichts; Glück hat sie mir gebracht, i ick) hier eingezogen bin. Ich hatte meinen noch nicht zwei Tage geöffnet, als mir ein durch die Straße geführter Zirkuselefant mit feinem Rüffel den halben Warenvorrat ausräumte. Sie mögen es glauben oder nicht, der Besitzer des Tie­res war so großzügig, daß er mir zum Schaden­ersatz mehr bezahlte, als ich sonst durch.den Verkauf der Waren erzielt hätte. Nein, mein Herr, ich habe keinen Grund zur Klage." Die kleine Dame in der Nähe des Buckingham-Tors hatte mit ihrer Num­mer 13 trübere Erfahrungen gemacht.Ich habe lange gezögert, bevor ich mir das Haus nahm", be­kannte sie dem Besucher.Meine Freunde haben mich auch gleich gewarnt. Und wirklich, denken Sie, meine Kaffeemaschine platzte schon gleich in der ersten Woche dreimal hintereinander. Außerdem hatte ich soviel Aerqer mit den Dienstboten. Hier stimmt also etwas nidfa, aber ich kann es mir nicht erklären." Eine Frau in der nächsten Straße hat sich über den Fall der Nummer 13 nicht lange Gedanken ge­macht, sondern kurz entschlossen als Gegenmittel ein silbernes Hufeisen über der Tür befestigt.Ob­gleich auch vorher eigentlich nichts Außergewöhn­liches passiert ist, so fühlen wir uns seitdem doch viel ruhiger", meinte sie. Es kann eben nichts scha­den! Der Verwalter eines größeren Häukerblockes erklärte nüchtern-geschäftsmäßig:Ein Haus Num­mer 13 ist von vornherein eine Pleite. Kein Mensch würde einziehen. Ich entsinne mich, daß sich vor einigen Jahren in einem Haus Nummer 13 als erstes gleich ein Selbstmord ereignete. Das mag Zu­fall gewesen sein, aber so etwas wirkt ...?" Unter den Hotelbesitzern herrscht über den Punkt heftiger Meinungsstreit. Der größere Teil von ihnen lost das Problem sehr einfach, indem man die Nume­rierung der Zimmer bei 101 beginnt und damit um die geheimnisvolle Nummer 13 herumkommt. In drei kleineren Gasthöfen wurden sehr verschieden­artige Antworten erteilt.Wir lassen die Nummer 13 einfach aus", sagte der eine Besitzer.Wir nennen sie 12a", erklärte ein zweiter.Wir behalten die Nummer 13" berichtete der Dritte.Denn wir haben festgestellt, daß einige Leute sie für ihre Glückszahl halten. Wir werden sogar ausdrücklich nach dem Zimmer 13 gefragt."