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Ortsgruppe Sießen-Süd.

Oeffenttiche Versammlung der Ortsgruppe

am Mittwoch, 14. März, pünktlich um 20 Uhr, im (Safe Leib. Ls spricht der Gaupresseamts­leiter

P g. Woweries, Frankfurt. Anschließend Aufführung des SchauspielsVolk ohne Heimat" durch die Spielschar des DHV. Der Besuch der Veranstaltung ist für alle p g. Pflicht. Alle übrigen Volksgenossen sind herz­lich eingeladen. Programme, die als Ein­trittskarten gelten, find zu 10 und 20 Pfennig bei allen Amtswaltern der Ortsgruppe zu erhalten.

Ewald, Propagandaleiteri

Generalversammlung

der Dolksbank Gießen e.G.m.b.H.

Diese dem Ländlichen Genossenschaftsverdand Rhein-Main-Neckar in Frankfurt a. M. angeschlos­sene Kreditgenossenschaft hielt am Mittwoch ihre ordentliche Generalversammlung ab, die von 230 Genossen besucht mar. Den Vorsitz führte Herr Seltmann (Heuchelheim). Aus oem Geschäfts­bericht interessieren besonders folgende Angaben: Die Zahl der Genossen beträgt 500. Der Umsatz ist um 1,4 Mill, auf 19,1 Mill. Mark gestiegen. Die Einlagen betragen 583 418 Mark, die Reserven 41026 Mark, die Geschäftsguthaben der Genossen 125 016 Mark. Bei einer Bilanzsumme von 825 329 Mark wurde ein Reingewinn von 6612 Mark er­zielt, der zu einer 4prozeniigen Dividende und zur Stärkung der Reserven Verwendung findet. Zwei­drittel der Mitglieder wohnen auf dem Lande. Das Fundament der Bank ist der Bauernstand, der auch im Dritten Reich wieder mehr in den Vordergrund tritt. Es sind aber auch zirka 200 Geschäftsleute, Beamte, Angestellte und Arbeiter beteiligt, und zwar vorwiegend solche, die Beziehungen zum

Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Das verliebte Ho­tel". Astoria-Lichtspiele, Seltersweg:Die W«lt ohne Maske". Eisenbahn-Verein, 20 Uhr, Kath. Vereinshaus, Unterhaltungs- und Werbeadend. Turnverein von 1846, 20.30 Uhr,Postkeller", or­dentliche Hauptversammlung. Fünfziger-Bereini­gung 1880/1930, 20.30 Uhr, Cafe Leib, Fahnen- Uebergabe. NSLB. Kreis Gießen, 15.30 Uhr, Turnhalle der Oberrealschule, Kreisversammlung der FachschaftHöhere Schule".

Tageskalender für Sonntag: Stadttheater 19 bis 22 Uhr:Die gold'ne Meiste­rin". Gießener Konzertverein, 17 Uhr, Univer­sitäts-Aula, Klavierabend: Professor Wilhelm Backhaus. Oberhessischer Kunstverein, Turm­haus am Brand, 11 bis 13 Uhr, 3. Jahresausstel­lung. Lichtspielhaus. Bahnhofstraße:Das ver­liebte Hotel". Astoria-Lichtspiele, Seltersweg: Die Welt ohne Maske" Bienenzüchter, 14 Uhr, Aquarium", Kreisschulungsversammlung. Evan­gelischer Bund, 20 Uhr, Stadtkirche, Vortragsabend. Schachklub 1858, 14.30 Uhr, Haus der Deutschen Arbeitsfront, Wettspiel gegen Bad-Nauheim. Ev. Stadtmission, Löberstraße 14, 20.15 Uhr, Vor­tragDie glückliche 2. Ehe". Hotel Schütz, 10 bis 19 Uhr: Kunst-Ausstellung.

Aus dem Stadttheaterbüro: Mor­gen, Sonntag, die OperetteDie gold'ne Meisterin" von Eyßler. Dienstag, 13. März, Lustspiel Schneider Wibbel". Mittwoch, 14. März, Lust­spielSchneider Wibbel". Freitag, 16. März, OperetteDer verlorene Walzer". Sonntag, 18. März, OperetteDer verlorene Walzer". (Siehe heutige Anzeige.)

Der Schachklub 18 58 Gießen trägt morgen im Haus der Deutschen Arbeitsfront ein Wettspiel gegen Bad-Nauheim aus. (Siehe heutige Anzeige!)

Der Bauersche Gesangverein ver­anstaltet am Samstag, 17. März, ein Jubiläums­konzert anläßliche seines 70. Stiftungsfestes. (Siehe heutige Anzeige.)

ein Volkstag der Inneren Mission sein. Es sollen in dieser Zeit für die Innere Mission, für Gemeinde­krankenstationen, Kinderschulen, Vereine und An­stalten, die im Dienste der brüderlichen Hilfe an notleidenden Volksgenossen stehen, Gaben gesam­melt werden. Infolge mancherlei anderer vordring­licher Aufgaben mußte das große Liebeswerk der inneren Mission in Deutschland, das schon unend­lichen Segen gestiftet hat, im vergangenen Winter zurücktreten. Zur Erhaltung der volksnotwendigen Arbeit wird jedoch in der geplanten und genehmig­ten Werbewoche aufgerufen werden.

** Wiedersehensfeier alter Solda - t e n. Die Kameradschaft des ehern. Res. Inf. R e g t s. 4 41 veranstaltet am 5. und 6. Mai in Gelnhausen ihre erste Wiedersehensfeier der alten Regimentskameraden. Näheres über die Veran­staltung ist durch Kamerad Bommersheim- Bettenhausen, Post Lich-Land, zu erfahren, der auch Anmeldungen entgegennimmt.

** Vortrag über Erdstrahlen. Gestern abend sprach im Caf6 Leib Major a. D. Söding über das Thema:Die negativen elektrischen Erd­strahlen und ihre Einwirkung auf den menschlichen, tierischen und pflanzlichen Organismus." Die An­sichten über Erdstrahlen seien so führte der Redner u. a. aus sehr heftig umstritten gewesen, ja die Erdstrahlen seien geleugnet worden. Von Strahlen sei in den vergangenen Jahrzehnten viel geredet worden, die Erdstrahlen aber seien erst seit neuerer Zeit bekannt und in ihren Wirkungen beo­bachtet. Längst bekannt sei es, daß man über Wasseradern, die sich als besonders gute Leiter der Erdstrahlen erwiesen, immer schlecht schlafe. Auch Erdspalten seien gute Leiter. In seinen weiteren Ausführungen beschäftigte sich der Redner mit dem Herkommen der Erdstrahlen aus der Magma, den Methoden ihrer Feststellung durch die Wünschelrute, die aber nur in der Hand des zum Wünschelruten­gänger prädestinierten Menschen Wasserläufe und Erdspalten aufzeige. Auf jedes Metallvorkommen im Erdboden schlage die Wünschelrute anders aus.

fen. 22.40: Zwischenprogramm. 23: Das hohe & Tenors singen auf Schallplatten. 24 bis 1: Nacht­musik.

Dienstag, 13. Marz.

6.05 Uhr: Gymnastik. 7.10: Frühkonzert. 8.25 bis 8.45: Gymnastik. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.50: Sozialdienst. 12: Mit­tagskonzert. 14.40: Stunde der Frau. 16: Nach­mittagskonzert. 17.30:Unter Tieren." Zum Todes­tag von Manfred Kyber. 17.45: Lieder von Hugo Wolf. Gesungen von Ly Hofmann. 18:Wie sieht es heute in der deutschen Wirtschaft aus?" Berichte. 18.15: Aus Wirtschaft und Arbeit. 18.25: Italieni­scher Sprachunterricht. 18.50 Sozialdienst. 19: Stunde der Nation:Bayerisches Salz". 20.10: Tafelrunde in Sanssouci." Ein Spiel im Jahre 1752. 21: Russische Musik. 22.15: Du muß wissen. 22.40 Zwischenprdgramm. 23: Hugo Wolf zum Ge­dächtnis. 23 bis 24: Nachtmusik.

Amtsgericht Gießen.

Ein in Gießen wohnhafter Mann erhielt zwei Strafbefehle in Höhe von 20 und 12 Mark, weil er in der Gemarkung Gießen mehrmals Obst ge­stohlen haben sollte. In der gestrigen Hauptoer­handlung wurde der Angeklagte freigesprochen.

Schöffengericht Gießen.

Zwei Männer aus Heldenbergen wurden in erster Instanz zu je 10 Mark Geldstrafe wegen Unter­schlagung, einer der Angeklagten wegen Haus­friedensbruchs außerdem zu 15 Mark verurteilt. Die gestrige Berufungsverhandlung ergab folgendes Bild: Die Angeklagten hatten eine Hockschar auf dem Felde gefunden. Der Eigentümer sandte wieder­holt seinen Knecht zur Abholung. Die Beweis­aufnahme ergab, daß die Angeklagten den Eigen­tümer aufforoerten, die Hockschar selbst abzuholen. Damit fehlt ein wesentliches Moment der Unter­schlagung, nämlich die Aneignungsabsicht, und es

Wirksame Verkaussweebung

Ohne umfassende Werbung kein gesteigerter Verkauf! Mit Ihren Osterangeboten müssen Sie an jede Familie, an Mann und Frau, an Jungens und Mädels herankommen, soweit sie überhaupt kn der Stadt einkaufen können. Dieses Ziel erreichen Sie mit Ihrer Anzeigenwerbung in der Heimatzeitung,- sie ist die Zeitung der Familie, sie wird von jedermann gerne gelesen. Dieses Vertrauensverhältnis überträgt sich auch auf Ihre Werbeanzeigen. Oie beiden Samstagsnummern des Gießener Anzeigers vom 17. und 24. März werden als Osterwerbung in jeder Familie Gießens, in jedem Hause des Kreises und des benachbarten Lahn- und Biebertals verbreitet werden. Ss erhält also die Heimatzeitung zu den beiden Sonntagen vor Ostern jede Familie, auch diejenige, die auf Eigen­haltung des Gießener Anzeigers verzichten muß. - Nützen Sie diese außerordentliche und billige Werbegelegenheit

fite das lOftevgeschäft

Land haben. In der Generalversammlung sitzen von jeher Städter und Bauern nebeneinander, weil sie wissen, daß hier die Volksgemeinschaft gepflegt und nach alten genossenschaftlichen Grundsätzen besonders der wirtschaftlich Schwache betreut wird. In dem ausführlichen Bericht behandelte Direktor Hart­mann die politischen und wirtschaftlichen Erneue­rungen, das große Reformwerk des Führers und Reichskanzlers Hitler und Reichsbauernführers D a r r 6 und zog eine Parallele zwischen National­sozialismus und Genossenschaftswesen. Ferner wur­den die aktuellen Fragen im Spar- und Kredit­geschäft besprochen. Drei Mitglieder der Verwal­tung (Jäger, V o l k m a n n , Doll) sind frei­willig zurückgetreten, weil sie auch in ihrer Dorf­genossenschaft führend tätig sind. Der Direktor dankte den drei Herren für ihre langjährige treue Mitarbeit. Kreisbauernführer D ö r r s ch u ck wurde 3um Vorsitzenden des Auffichtsrates, Geschäftsführer Fritz (Heuchelheim) von der Bäuerlichen Haupt­genossenschaft wurde in den Aufsichtsrat und Mol- kereibesitzer Hans Grieb (Gießen) in den Vor­stand gewählt. Nach 2^stündigen Verhandlungen wurde die Versammlung mit einer Ehrung unseres Dolkskanzlers geschlossen.

polizeibencht.

In den Geschäftsräumen der Hitler-Jugend im Asterweg wurde ein Einbruchsdiebstahl begangen, wobei eine Stahlkassette mit holzfarbigem Anstrich in der Größe 10:15:7 Zentimeter entwendet wurde.

Aus einem Keller in der Roonstraße wurden mittels Einbruchs mehrere Flaschen Wein gestoh­len.

Sachdienliche Mitteilungen an die hiesige Krimi­nalpolizeistelle, Zimmer 5, erbeten.

Mehrere in letzter Zeit begangene Fgbrraddieb- stähle konnten durch die Feststellung der Täter auf- geklärt werden. Bei den Tätern handelt es sich um Schüler, die noch im strafunmündigen Alter stehen. Zwei Herrenfahrräder und ein Damenfahrrad wur­den den Geschädigten zurückgegeben.

Gießener Wochenmarktpreise.

* G i e ß e n , 10. März. Auf dem heutigen Wochen- markt kosteten: Landbutter, das Pfund 1,25 bis 1,39 Mark. Kochbutter 1,10 Mark, Matte 20 bis 25 Pf , Käse, das Stück 4 bis 10, Eier (inländische) 8, Wirsing, das Pfund (gelb) 15 bis 20, (grün) 20 bis 30, Weißkraut 10 bis 12, Rotkraut 12 bis 15, Gelbe Rüben 10 bis 12, Rote Rüben 10, Spinat 25 bis 30, Unterkohlrabi 6 bis 8, Rosenkohl 30 bis 35 Pf, Feldsalat 1 bis 1,20 Mark, Zwiebeln 10 bis 12 Pf, Meerrettich 35 bis 45, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kartoffeln 3 bis 3% Pf., der Zentner 2,80 bis 3 Mk., Aepfel, das Pfund 15 bis 25 Pf., Birnen 15 bis 25, junge Hähne 80, Suppenhühner 70 bis 80, Tauben, das Stück 50 bis 60, Blumenkohl 35 bis 60, Salat 25 bis 30, Endivien 10 bis 25, Lauch 5 bis 10, Sellerie 10 bis 35 Pf.

«ornotizen.

Tages kalender für Samstag: Stadttheater, 20 bis 22.30 Uhr:Das Konzert".

** Justizperfonalle. Der Justizinspektor bei dem Amtsgericht in Gießen, Wilhelm Klaus, wurde durch den Herrn Reichsstatthalter in Hessen auf Vorschlag der Hessischen Regierung mit Wir­kung vom 1. Januar 1934 an zum Ob'erjustizinspek- tor bei dem Amtsgericht in Vilbel ernannt

** Eine Aenderung der Müllabfuhr- Gebührenordnung durch eine Ergänzung wird von der Bürgermeisterei im heutigen An­zeigenteil veröffentlicht. Interessenten seien auf die Bekanntmachung besonders hingewiesen.

** Letzte Brennholzoer st eiaerungen der Stadt Gießen werden von der Bürger­meisterei im heutigen Anzeigenteil bekanntgegeben. Interessenten seien besonders darauf hingewiesen.

** Eine öffentliche Mahnung richtet die Gießener Stadtkasse im heutigen Anzeigenteil an säumige Zahler. Es fei besonders darauf hingewiesen.

** Den Einbau der Ga r te n w a s fer­me s s e r betrifft eine Bekanntmachung des städti­schen Gas- und Wasserwerkes Gießen im heutigen Anzeigenteil. Interessenten seien besonders darauf hingewiesen.

** DieSchweinezwischenzählung, die am 5. März in den beiden hiesigen Polizeibezirken durchgeführt wurde, ermittelte im Polizeibezirk I 256, im Polizeibezirk II 195, insgesamt also 451 Schweine. Nichtbeschaupfllchtige Hausschlachtungen wurden für den Zeitraum vom 1. Dezember 1933 bis 28. Februar d. I. 14 gezählt.

** Das Museum im Alten Schloß ist am Sonntag zwischen 11 und 13 Uhr geöffnet.

** Eine Kundgebung der NS. - Frau- enschaft Gießen für alle vier Ortsgruppen findet am nächsten Montag, 20.15 Uhr, im Saale der Liebigshöhe statt. Zu der Kundgebung sind auch die dem Deutschen Frauenwerk angehörenden Verbände eingeladen.

** Die Gewerbeschule Gießen und ihre Nebenanstalt geben jedem handwerklich Vorgebilde­ten oder auch solchen, die infolge Mangels an Lehr­oder Ausbildungsstellen sich zunächst fachlich vor­bereiten wollen, Gelegenheit zur Ausbildung. Auch können in den Lehrwerkstätten und Laboratorien praktische Kenntnisse erworben oder vertieft wer­den. In Frage kommen vor allem Maurer, Zim­merer, Schreiner, Maler, Autoschlosser, Maschinen­schlosser und Elektriker. Man beachte die heutige Anzeige.

** Städtische Brennholzversteige- rung. Bei der gestrigen Brennholzversteigerung aus den städtischen Waldungen kosteten Eichenschei- a 2. Klasse 7 Mark je Raummeter, Kiefern- £0Cr 6 Mark. 2. Stoffe 5 Murk, Fichten- Weiter 1 »taffe 6 Work. 2. Stoffe 4 Mark, Eichen- tnuppet 1. Stoffe 6,50 Mark, 2. Klasse 6 Mark, Kie- KnU.PP». Klasse 5,50 Mark, FichtenknÜppel 4 Mark, Bwkenkniippel 7,20 Mark je Raummeter; Kiefernreisig 13 Mark je 100 Wellen; Fichtenderb- m?n0.en I ,1' J20 Mark fe Stück, 2. Klasse 0,90 Mark und 3. Klasse 0,60 Mark.

EPch. Allgemeine deutsch- Gamm- lUnA<>.r .Innere Mission. In ganz Deutschland wird m der Zeit pom 14 bis 20. April

An vielen Beispielen kam der Vorttagende dann auf die Wirkungen der Erdstrahlen in gesundheit­licher Beziehung zu sprechen, referierte über die Möglichkeiten, den Gefahren zu begegnen, zeigte an Hand von Zeichnungen, wie schon durch ein Ver­rücken des Bettes eines Krankes oder Krankheits­anfälligen aus der Zone der Erdftrahlen Besserung ja sogar Heilung innerhalb kürzester Zeit möglich sein solle. Er betonte, daß Kranheitserscheinungen naturgemäß nicht allein von Erdftrahlen hervorge­rufen würden, sondern auch durch die Lebenshal­tung, durch die Ernährung usw. Weiter erörterte er die Auswirkungen der Erdftrahlen auf den tieri­schen und pflanzlichen Organismus. Mit Hilfe von Entstrahlungsapparaten könne man den Wirkungen der Erdstrahlen entgegentreten. In regem Gedanken­austausch, mit kritischen Fragen verschiedener Zu­hörer, mit kritischen Aeußerungen eines jungen Geologen, der auf Grund einer geologischen Fach­zeitschrift zum Thema sprach, sowie mit praktischen Demonstrationen mit der Wünschelrute im Saale sand der Vortragsabend, zu dem der Verkehrsver­ein und der Hausbesitzerverein eingeladen hatten, seinen Abschluß.

JRunöfunfprogratnm.

Sonntag 11. März.

6.35 Uhr: Hafenkonzert. 8.25: Gymnastik. 8.45: Evangelische Morgenfeier. 9.30: Fröhliche Morgen­lieder. 10: Katholische Morgenfeier. 10.45: Stunde des Chorgesangs. Ausführung: GesangvereinLie­derkranz", Ruppertenrod. 11.30: Österreichische Volksmusik. 12: Mittagskonzert. 12.50: Militärkon­zert. 13.10: Sang und Klang aus Oesterreich. 14: Prinz Eugen." Don Rudolf Knappman. 14.10: Horbericht vom Treffen der Arbeiterjugend in Essen. 14.30: Stunde des Landes. Das Gesetz zur Rege­lung der landwirtschaftlichen Schuldverhältnisse. 15: Konzert. 16: KinderstundeDer kleine Mozart". Hörbild. 17: Nachmittagskonzert. 18:Bei den Fledermäusen im Winterquartier." Horbericht aus den 300 Meter tiefen Stollen der Burg Hohensolms 18.30: Uhr Von Luxemburg: Fußball-Länderspiel Deutschland Luxemburg. Horbericht. 19: Fröh­liches Zwischenspiel. 19.30: Reichssendung: Musik aus Oesterreich. 22.15: Du mußt wissen. 22.40: Freiburg: Beim Scheibenschlagen im Schwarzwald. Horbericht. 1 bis 2: Nachtmusik.

Ulonfag, 12. März.

6 05 Uhr: Gymnastik. 7.10: Frühkonzert. 8.25 bis 8.45: Gymnastik. 11.50: Sozialdienst. 12: Mittags­konzert. 14.40: Stunde des Liedes:Robert Schu­mann". 16: Nachmittagskonzert des Philharmoni­schen Orchesters. 17.30:Typen deutscher Geschichts­philosophie', Vorttag. 17.45: Klaviermusik. 18: Stunde der Jugend:In der Heimat des Führers". 18.25: Französischer Sprachunterricht. 18.50: Griff ins Heute. 19: Von Leipzig: Stunde der Nation. Johannes Brahms: Fünfzehn Romanzen. 2010- Konzert. 21.15:Deutschland und die Deutsche Front an der Saar" Horbericht. 22.15: Du mußt wis-

mußte Freisprechung erfolgen. Bezüglich des Haus­friedensbruches, den sich der Angeklagte anläßlich eines Besuches im Nachbarhause zu Schulden kom­men ließ, wurde das Urteil der Vorinstanz auf­rechterhalten.

Kunst und Wissenschaft.

Ländlicher Totentanz", eine Funkdichtung.

Die Reichssendeleitung teilt mit: Der Deutsch­landfender hat eine neue FunkdichtungLänd­licher Totentanz" von Bruno Nelissen- H a k e n zur Uraufführung angenommen. Das Stück stellt die Schicksale der Höfe eines Dorfes dar und wird besonders interessant durch die Einfügung neuer Volkslieder, in denen heutige Probleme des Bauerntums in volksliedhafter Form behandelt werden.

Großer Erfolg des deutschen Pianisten Gieseking in Washington.

Auf Einladung des deutschen Botschafters Dr. Luther gab der Pianist Walter Gieseking in der deutschen Botschaft in Washington in Anwesen­heit des Kriegsministers und anderer Mitglieder des amerikanischen Kabinetts sowie des italieni­schen und japanischen Botschafters, weiterer Mit­glieder des diplomatischen Korps und der Wafhing. toner Gesellschaft ein Konzert. Er erzielte großen Erfolg. Die Zuhörer zwangen ihn durch begeisterte Beifallskundgebungen zu mehreren Zugaben.

Die Absetzung des FilmsKatharina die Große".

Auf Grund der bei der Berliner Erstaufführung des FilmesKatharina die Große" oorge- kommenen Demonstrationen hat der PräsLent der Reichsfilmkammer Vorsorge getroffen, daß weitere Vorführungen des Films mit der jüdischen Dar­stellerin Elisabeth Bergner nicht mehr stattfin­den. Der Film, der von der deutschen Bevölkerung in entschiedener Form abgelehnt wurde, ist vom Spielplan abgefetzt worden.

Kirche und Schule.

Htreis Wetzlar.

O Hochelheim , 8. März. Pfarrer Schnei­der von hier, der in den Hunsrück versetzt worden ist, hielt dieser Tage im Rahmen einer Ab- schiedsfeier der evangelischen Gemeinschaft und der Frauenhilfe im evangelischen Dereinshaus feine Abschiedspredigt. Posaunenvortrag und ein Lied des Frauenchores eröffneten die Feier. Pfarrer Koch (Lützellinden) wies in einer einleitenden Ansprache auf die Treue und Gewissenhaftigkeit im Dienst hin mit der Pfarrer Schneider fein Amt während seiner 7^jährigen Tätigkeit in der Gemeinde aus­geübt hatte. Pfarrer Schneider dankte in feiner Abschiedspredigt der Gemeinde. Der Leiter der evan- gelischen Gemeinschaft, Maurermeister Schuster e dem Scheidenden den herzlichsten Dank der inschaft aus. Für die Frauenhilfe sprach Frau Witwe Jung. Chorgesänge des Frauen- und des gemischten Chores und ein Abfchiedsgedicht des Frauenvereins, von einer Schülerin vorgetragen« umrahmten die Ansprachen.