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Oberheffen

dem

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Be- des der

Jeder muß die Hausplakette bis zum 10. März erworben haben!

Kommunalpolitische Schulungstagung -er Bürgermeister -es Kreises Alsfel-.

Volke" vorgeführt.

Kreis Alsfeld.

Nieder-Ohmen, 9. März. Im Saale von Ziegenhain und zur gleichen Zeit im Saale von Döll fanden hier Versammlungen der NSDAP und der Deutschen Ar­beitsfront statt, die außerordentlich gut besucht waren. Pg. Lehrer Döll sprach über den National­sozialismus und schilderte den Aufbau der Partei und des Dritten Reiches durch Adolf Hitler. Pg. Zürtz sprach nach seinem Vortrag im Saale von Ziegenhain auch noch im Saale von Döll und verstand es ausgezeichnet, die Grundlagen des Nationalsozialismus klarzulegen. Die Versammlun­gen wurden mit dem Gesang des' Deutschlandliedes

geschlossen.

st. Kirtorf, 9. März. Dieser Tage trat die hiesige Bauernschaft im Schulsaale der Ober­klasse zu einer Versammlung zusammen. Orts­gruppenleiter Bürgermeister L a t h e r sprach über Das Erbhofgesetz . Aus der Versammlung heraus gestellte Fragen wurden eingehend behandelt. Mit einem dreifachenSieg-Heil" auf den Führer wurde der Abend beschlossen.

Preußen.

Kreis Metzlar.

* Launsbach, 8. März. Der hiesige Stütz­punkt hielt im Saale von Rinn eine öffentliche Versammlung der NSDAP, ab. Nach dem Einmarsch der SA. eröffnete der stellv. Stützpunkt­leiter, Pg. B i t t e n d o r f, die Versammlung. So­dann sprach der stellv. Kreisletter, Pg. Haus, über das Thema:Ein Jahr nationalsozialistische Regie-

O Klein-Rechtenbach, 9.Marz. Die hie- sige NS.-Frauenschaft hatte die über 60 Jahre alten Frauen und Männer unseres Dorfes zu einem gemütlichen Beisammensein in den Ge­meindesaal eingeladen. Fast alle waren erschienen. Frau Knoche begrüßte dieAellers und Aeller- väters". Gemeinsam wurde dann ein Lied ge­sungen. Die Schulkinder sangen ebenfalls ein Lied. Bürgermeister Schmidt hielt eine kurze Begrü­ßungsansprache. Im weiteren Verlaufe des Bei­sammenseins wurde noch manches Lied gesungen und verschiedene Gedichte vorgetragen. Besonderen Anklang fanden die Zither-Dorträge zweier Mäd­chen und die von den Kindern gesungenen Lands­knechtslieder. Der Ortspfarrer sprach über das BibelwortIch will Euch tragen bis ins Alter! Der Blockwart überbrachte die Grüße des Stütz­punktleiters und schloß die Veranstaltung mit einem dreifachenSieg-Heil!" auf den Führer Adolf Hitler.

an den Wenigstnehmenden vergeben. 2 Meter Holz zu fahren kosten durchschnittlich 2 Mark. Das Holz wird von 4 Mann der SAR., die sich freiwillig meldeten, kostenlos eingeladen.

T Leihgestern, 9. März. Eine Feierstunde und ein ernstes Erlebnis zugleich bedeutete für unsere Gemeinde der gestrige Abend mit seinem Bethel-FilmRingende Mensche n". Aus dem Gedankengut der Gegenwart mit seiner Erbmasse, Rassenpflege und Vererbung heraus- gewachsen, lieferte er ein ausgezeichnetes An­schauungsmaterial gerade auf diesem Gebiet für unsere Zeit und zeigte mit vollendeter Deutlichkeit, daß eine solche Heirat trotz des ärztlichen Ein­spruches eine Unverantwortlichkeit gegen die eigne Familie bedeutet. Daneben gewinnt der Zuschauer einen interessanten Einblick in die Anstalt Bethel mit all ihrer mannigfaltigen Liebestätigkeit, durch die auch der Aermste durch liebevolles Verstehen noch zu einem nützlichen Glied der menschlichen Gesellschaft herangebildet wird. Mit ebenso ge­spannter Aufmerksamkeit wurde die in der Nähe von Bethel ebenfalls von Bodelschwingh gegründete Arbeiterkolonie Hermannsheide bewundert, auf der Hunderte von Arbeitslosen und Arbeitsfreiwilligen eine wertvolle Kulturarbeit durch Umbruch brach­liegenden Heidelandes schaffen. In stiller Ergriffen­heit ließ die Gemeinde in ihrem Gotteshause die scharfen Bilder an sich vorüberziehen, dankbar, gerade auf diesem gegenwartsnahen Gebiete einen so tiefen und belehrenden Eindruck empfangen zu haben.

* Dorf-Gill, 10. März. Die Witwe Frau Elisabethe G o r r II., geb. Grieb, kann am heu­tigen Samstag ihren 8 0. Geburtstag feiern.

# Obbornhofen, 9. März. Die gesammelten Ersparnisse vom Eintopfgericht am vorigen Sonntag beliefen sich auf 43,40 Mark gegenüber 41,40 Mark im Vormonat. Infolge der für Instandsetzung von Wohnge­bäuden gewährten Reichszuschüsse herrscht zur Zeit in unserem Dorfe rege Tätigkeit. Alle in Be­tracht kommenden Handwerker von hier stehen da­durch voll in Arbeit. Außer einigen Wohlfahrts­erwerbslosen, die zur Zeit von der Gemeinde mit Planierungsarbeiten beschäftigt werden, ist unsere Gemeinde frei von Erwerbslosen.

Kreis Büdingen.

# Hirzenhain, 6. März. Der Ortsgruppen­leiter der Ortsgruppe Merkenfritz, Chri­stian H i r z e l, hatte die Mitglieder zu einem Appell der NSDAP, zusammenberufen und auch die Frauen und Mädchen zu dieser Versammlung ein­geladen. Es sprachen Kreisleiter Dr. Heiland- Büdingen und die Gaurednerin der NS.-Frauen- schaft, Frau Kirsch- Frankfurt a. M. Beide. Vor­träge wurden von den etwa 400 Zuhörern mit an­haltendem Beifall ausgenommen. Einer großen An­zahl von Anwärtern konnten die Mitgliedskarten ausgehändigt werden. Nach eingehender Aussprache mit den Frauen wurde beschlossen, eine Orts­gruppe der NS. - Frauenschaft zu grün­den. Die Pausen wurden ausgefüllt durch schneidig gespielte Militärmärsche des Sturmbannmusikzuges.

Krcts Schotten.

y Gedern, 9. März. Bei der jüngsten H o l z - Versteigerung unserer Gemeinde wurden fol­gende Preise erzielt: Fichten-Derbstangen 1. Kl. 1,40 Mk. pro Stück, 2. Kl. 0,85 Mk., 3. Kl. 0,70 Mk., Fichtenknüppel 2,25 Mk. pro Raummeter, Fich- tenreiser 1. Kl. (Bohnenstangen) 2 Mk. pro Raum­meter, Buchenknüppel (mit Eiche) 2,30 Mk. pro Raummeter. t '

± Groß-Eichen, 8. März. Heute wurde hier eine Bezirks-Eierverwertungsgenos­senschaft gegründet. Zum Bezirk gehören 40 Gemeinden. Herr L. Schölderle (Groß-Eichen) wurde zum Fachberater für Geflügel- und Klein­tierzucht bestellt. Die Sammlung vom Ein­topfgericht am vergangenen Sonntag ergab 16,55 Mark. Gestern abend wurden hier im Faustschen Saale durch die Landesfilmstelle die beiden FilmeArbeitsdienst" undEin Mädel aus

Verabschiedung des Voranschlags des Kreises Lauterbach.

LPD. Lauterbach. 9.März. Der Kreis- tag des Kreises Lauterbach, der erstmals in rein nationalsozialistischer Zusammensetzung un­ter Vorsitz von Kreisdirektor Dr. Lang tagte, hat den Voranschlag der Kreiskasse des Kreises Lauterbach für 1934 verabschiedet und einstimmig angenommen. Der Voranschlag schließt mit der Gesamtsumme von 276110 Mark in Einnahmen und Ausgaben ab (im Vorjahr 270 911 Mark). An Kreissteuern werden insgesamt 74 000 Mark er­hoben, was etwa dem vorjährigen Satz entspricht. Bemerkenswert ist, daß der Kreis Lauterbach die niedrigsten Steuersätze im ganzen Lande Hessen erhebt. Einen wesentlichen Fak­tor im Kreisooranschlag bildet das Kapitel Wohl­fahrtspflege und Gesundheitswesen, für das allein 139 000 Mark eingesetzt werden mußten, etwa 3000 Mark mehr als im Vorjahr.

Etadtratssihung in Butzbach.

pb. Butzbach, 9. März. Zunächst wurde der durch Verfügung des Herrn Staatsministers zum kommissarischen ehrenamtlichen Beigeordneten der Stadt bestellte Ortsgruppenleiter, Forstassessor Schneider, vom Bürgermeister in sein Amt ein­geführt und verpflichtet. .

Dann wurden die Voranschläge für die Stadt, das Elektrizitäts- und Wasserwerk, sowie den Armenfonds für Rj. 1934 beraten und beschlos­

sen. Die Abschlußsummen betragen für die Stadt 483 000, Elektrizitätswerk 226 000, Was­serwerk 34 820 und Armenfonds 13 500 Mark. Es ergibt sich bei der Stadt ein Umlage- bedarf von 130 000 Mk. Per diesjährige Voran­schlag lehnt sich an den vorjährigen im großen und ganzen an. Im Hauptausschuß sind die Voranschläge eingehend beraten worden, sie wurden daher vom Stadtrat ohne weitere Debatte genehmigt. Bei Bei­behaltung der seitherigen Ausschlagsätze ergibt sich nach den vom Kreisamt Friedberg mitgeteilten Steuerwerten ein Steueraufkommen von 126 697,19 Mark. Sonach ist das Aufkommen um 3302,81 Mk. niedriger, als der Umlagebedarf, Dieser soll durch Ausgabe-Ersparnisse, oder etwaige Einnahmeüber­schüsse ausgeglichen werden. Für den Ausschlag der Gemeindeumlagen sollen nach Stadtratsbeschluß die eitherigen Sätze beibehalten werden. Diese betra­gen: von Gebäuden und Bauplätzen 34 Pf., von andwirtschaftlichen Grundstücken 47 Pf., vom Ge­werbekapital 70,4 Pf., vom Gewerbeertrag 290 Pf., die Sondergebäudesteuer bis 7000 Mk. Wert 42,9 Prozent, über 7000 Mk. Wert 37,43 Prozent vom staatlichen Soll unter Senkung um 20 Prozent.

Großes Sängerfest in Grünberg.

+ Grünberg, 9. März. Dieser Tage fand eine gut besuchte Versammlung im HotelHirsch" statt, um mit den Vorbereitungsarbeiten zu dem vom 30. Juni bis 2. Juli hier geplanten S ä n g e r f e st zu beginnen. Uhrmachermeister Richard Jäckel, der Führer des hiesigen Männerchors, und Berufs­schullehrer Gengnagel, der Führer des Ohm- Lumdatal-Sängerbundes, berichteten über den vor­gesehenen Verlauf des Festes, das aus Anlaß des 100jährigen Bestehens des Männer­chors stattfinden soll, womit ein Gruppensinaen der im Ohm-Lumdatal-Sängerbund vereinigten Ge­sangvereine verbunden ist und das gleichzeitig ein Abschiedstreffen der ehemaligen Bundesvereine des früheren Lahntalsängerbundes sein soll. Das Fest wird daher ein größeres Ausmaß annehmen. Als wichtigste Veranstaltungen sind vorgesehen: Fest­kommers am Samstagabend, Gruppensingen der Vereine des Ohm-Lumdatal-Bundes, beide Veran­staltungen in der neuen, geräumigen Turnhalle, und eine große Massenkundgebung auf dem Markt­platz, zu der als Redner der Führer des Hessischen Sängerbundes, Ministerialrat Ringshausen, er­wartet wird. Um die umfangreichen Vorbereitungs­arbeiten leisten zu können, wurden acht Ausschüsse gebildet, die alsbald mit ihren Arbeiten beginnen sollen. Zunächst ist eine Ortsbesichtigung für die Wahl des Festplatzes vorgesehen. In Frage kommen zwei Plätze, der Turnplatz neben der Turnhalle, der durch Hinzunahme von Privatgelände vergrößert werden

00 Alsfeld, 8.März. Hier fand eine Schu­lungstagung der Kreisabteilung Als- feld des Hessischen Gemeindetags un­ter Vorsitz von Bürgermeister Dr. V ö l s i n a statt, zu der sämtliche Bürgermeister des Kreises Alsfeld erschienen waren. Von der Kreisleitung der NSDAP, waren Vezirksbauernführer G e i ß - Vadenrod, der Kreisfachberater der Witab, Ge­meinderat Klingelhöffer, und der kommu­nalpolitische Fachberater, Verwaltungsgehilfe Lang- lotz, erschienen, vom Kreisamt waren Regie­rungsrat Strack, sowie die Sachbearbeiter an­wesend. Als ersten Vortrag der Tagesordnung be­handelte Lehrer Funk- Alsfeld

die Durchführung des Schwerkriegsbefchädigten- gefehes.

In feinen einleitenden Worten berührte der Vor­tragende die grundsätzliche Einstellung der früheren Regierung, die kein richtiges Verständnis für das deutsche Heereswesen und für die Bedeutung der Belange der Kriegsopfer infolge der feindseligen »des Marxismus gehabt habe. Es sei oa- : Freuden zu begrüßen, daß im Dritten Reiche endlich den Opfern des Krieges die erforder­liche Achtung für die von ihnen vollbrachten Lei­stungen gegenüber dem Vaterlande entgegenge­bracht werde. Ihre Versorgung müsse eine Ehren­pflicht der Gesamtnation bleiben. Das seitherige Versorgungsgesetz sei unzulänglich und werde dem­nächst durch ein neues Versorgungsgesetz ersetzt wer­den. Der Redner teilte sodann die hauptsächlichsten Forderungen der Kriegsopfer zu dem neuen Der- sorgungsgesetz mit, die den Kriegsbeschädigten einen ehrenvollen Platz in der Nation sichern sollen. Die Wirtschaft habe die Pflicht, alles zu tun, um die Kriegsopfer wieder in Arbeit und Brot zu brin­gen. Auch die Gemeinden müßten bei Besetzung ihrer Beamtenstellen entsprechend verfahren. Die Beschwerden über die Nichteinstellung von Schwer­kriegsbeschädigten müßten endlich verschwinden. Der Sozialismus müsse in die Tat umgesetzt wer­den. Der Redner schloß mit einem Appell an die Bürgermeister, bei dem Erscheinen des neuen Ver­sorgungsgesetzes an dessen Durchführung mitzuhel­fen. Im Anschluß an den Vortrag ersuchte auch Regierungsrat Strack die Bürgermeister, dafür einzutreten, daß bei der Besetzung von Beamten- stellen in den Gemeinden Kriegsbeschädigte berück­sichtigt werden.

In dem folgenden Vortrag behandelte Bezirks­bauernführer Geiß

die Durchführung des Reichserbhofgesehes.

Der Vortragende stellte an die Spitze feiner Aus­führungen den Ausspruch unseres Führers Adol Hitler, Deutschland werde ein Bauernstaat fein, oder es werde untergehen. In dem Bestreben des Führers, 'Deutschland wieder zu einem Bauernstaat zu machen, sei das Reichserbhofgesetz eines der wichtigsten Gesetze. Es trage den Charakter eines Rahmengesetzes, seinen Inhalt müßten die Kreis- bauernführer und die Anerbengerichte geben, denn die Verhältnisse seien nicht überall gleich. Der Red­ner gab dann eine Begriffserläuterung des Erb­hofs und behandelte ausführlich die Voraussetzun­gen und Erfordernisse für den Erbhof, wobei er insbesondere auf die Verhältnisse im Kreise Alsfeld einging. Bezirksbauernführer Geiß behandelte dann eine Reihe wichtiger Einzelfragen des Erb­hofrechts, wobei von besonderem Interesse die Aus­führungen über die Auseinandersetzung mit den weichenden Geschwistern und über den Begriff der fortgesetzten Gütergemeinschaft waren. Nach einer Entscheidung des Reichserbhofgerichts liegt bei fort­gesetzter Gütergemeinschaft kein Erbhof vor, wenn ein Elternteil vor dem 1. Oktober verstorben.ist. Die gemeinverständlichen und klaren Ausführungen des Vortragenden legten Zeugnis ab von der ausge­zeichneten Beherrschung des Stoffes durch den Be­zirksbauernführer Geiß. Im Anschluß an den Vortrag wurde aus der Mitte der Versammlung eine Reihe von Anfragen aus der praktischen Durch­führung des Erbhofgesetzes an den Referenten ge­stellt, die dieser beantwortete.

Im nächsten Vortrag behandelte Bürgermeister Dr. V ö l s i n g das

Vürgscheinverfahren zur Sicherstellung der Domanialgefälle.

rung*. Pg. Haus verstand in treffenden Worten den Kampf des vergangenen und des kommenden Jahres sowie die Maßnahmen und Gesetze des Jahres 1933 zu erläutern. Der vollbesetzte Saal spendete dem Redner reichen Beifall. Mit einem dreifachen Sieg-Heil auf den Reichspräsibe n - ten und den Führer Adolf Hitler, sowie mit dem Gesang des Horst-Wessel-Liedes schloß der stellv. Stützpunktleiter die Versammlung.

* Launsbach, 9. März. Der hiesige Turn­verein kann in diesem Jahre auf fein 4 0 j ä h- riges Bestehen zurückblicken. Im Hinblick dar­auf wurde in einer Versammlung des Vereins be­schlossen, das Jubiläum am 2 9. Juli mit einer größeren Festlichkeit würdig zu begehen. Der Ver­ein erfreute feine Mitglieder am vorigen Sonntag mit einem Theaterabend, bei dem den Be­suchern durch die Aufführung ovn zwei Lustspielen eine gute Unterhaltung bereitet wurde. Der Abend war ein voller Erfolg des Vereins.

allen. Er wies auf die Tatsache hin, daß die Staatskasse infolge Uneinbringlichkeit zahlreicher Forderungen aus Holzgeld, Pachtgeld usw. erheb­liche Ausfälle erleidet, die zum großen Teil da- durch entstehen, daß die Forderungen der Staats­kasse nicht genügend durch taugliche Bürgschaft sichergestellt seien. Soweit eine Fahrlässigkeit bei Annahme von nicht tauglichen Bürgen vorliege, könnten die Bürgermeister auf Grund des § 839 BGB. schadensersatzpflichtig gemacht werden wegen Amtspflichtverletzung.

Der Kreisfachberater der Witab, Gemeinderat Kingelhöffer, erläuterte die den Bürgermeiste- reien zugehenden

Fragebogen zwecks Erhebungen über den heutigen Stand der Wasserversorgung der Gemeinden.

Unter Mitteilungen gaben Regierungsrat Strack und Verwaltungsinspektor Dipvel eine Anzahl kreisamtlicher Verfügungen und Anordnun- gen bekannt.

Mit einem dreifachen Steg-Heil auf unsren Fuhr- rer schloß der Vorsitzende, Bürgermeister Dr.Döl- sing, die Tagung.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, 11. März. Lätare.

Gießen. Stadtkirche. 9.30 Uhr: Pfarrer Becker; 11: Kinderkirche für die Markusgerneinde, Pfr. Becker; 17: Pfarrassistent Balz; zugleich Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden der Matthäus- gemeinde. Johanneskirche. 9.30: Pfr. Ausfeld; 11: Kinderkirche für die Johannesgemeinde, Pfr. Ausfeld; 18: Pfr. Bechtolsheimer; 20: Missions­stunde, Pfr. Groh. Kapelle des Alten jrieb- hofs. 9.30: Pfr. Lenz; 11: Kinderkirche für die Luthergemeinde, Pfr. Lenz. Pelruskapelle. 9.30: Pfr. Trapp. Wieseck. 9.45: Hauptgottesbienst; 11: Kinderkirche. Atten-Buseck. 10: Gottesdienst; 19.30: Passionsandacht. Trohe. 13: Gottesdienst. Großen-Buseck. 10: Gottesdienst. Oppenrod. 9: Gottesdienst. Albach. 12.30: Gottesdienst und Christenlehre. Steinbach. 10: Gottesdienst. Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst; 11.15: 1. Kin- bergottesbienft; 13: 2. Kindergottesdienst. Kirch­berg. 10: Gottesdienst. Lollar. 13.30: Gottes­dienst. Treis a.d. Lda. 10: Hauptgottesdienst; 13: Katechismuslehre; Entlassung des ältesten Jahr­gangs der dazu Pflichtigen. Klein-Linden. 9: Gottesdienst und hl. Abendmahl für die weibliche Jugend; 11: Kinderkirche. Watzenborn-Stein­berg. 10.30: Hauptgottesdienst; 11.30: Kinderkirche. Garbenteich. 10: Gottesdienst, anschließend hl. Abendmahl. hausen. 13: Gottesdienst, anschlie­ßend hl. Abendmahl. Llch. 10: Stiftsdechant Kahn; 12.45: Kindergottesdienst; 14: Stiftspfarrer Draudt. Langsdorf. 11: Hauptgottesdienst; 20: Jugendgottesdienst anläßlich der Eingliederung der evangelischen Jugend in die Hitlerjugend. Bet­tenhausen. 13.30: Hauptgottesdienst. Hungen. 9.45: Gottesdienst; 20: Gemeindeabend. Langd. 11.45: Gottesdienst.

katholische Gemeinden.

Samstag, 10. März.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, 11. März. 4. Fastensonntag.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe, Kommunion der Jungfrauen und Hausangestellten; 8: Kom­munion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 17.30: Andacht. Grünberg. 9.45: Messe mit Predigt. Hungen. 9.30: Hochamt mit Pre­digt und Christenlehre. Cid). 7.30: Hochamt mit Predigt; 20: Christenlehre und Andacht. Lollar. 8.45: Messe mit Predigt. Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt.

Montag, 12. März.

Laubach. 7.30 Uhr: Messe.

Dienstag, 13. März.

Gießen. 20 Uhr: Fastenandacht.

Oesfentlicher Sonntagsbienft

Polizei: Telefon 2751, nur in dringenden Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Tele­fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.

Stadtpostami: Für Schließfachabholer 7 bis 13 Uhr.

Sanitätskolonne: Telefon 2500.

AerzteDr. Neumann-Spengel, Dr. Steinreich. Zahnarzt: Jaeger.

Apotheke: Engelapotheke.

müßte, ober ber Sportplatz an ber Gießener Straße, auf bent sich auch ber Gallusmarkt abspielt.

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£ Wieseck, 9. März. Gestern abenb fanb eine Sitzung bes Gemeinberates statt. Einem Er­suchen ber Jagbpächter um Verlängerung ber Pacht um weitere 5 Jahre konnte ber Gemeinderat nicht entsprechen, vielmehr soll die Jagd nach Ablauf der Jagdpacht im nächsten Jahre neu verpachtet wer­den. Dem Antrag von Wilhelm Keil um Ent­nahme von Kies aus der Lahn lag ein Schreiben des Kulturbauamtes zugrunde. Bürgermeister Euler wurde beauftragt, mit Wilhelm Keil und Konrad Rübsamen zu verhandeln. Die Kana­lisation der Ermelgasse wurde beschlossen. Die Aus­führung der Arbeit soll öffentlich ausgeschrieben werden.

wg. Großen-Buseck, 9. März. Gestern abend wurde das von der Gemeinde an das Winterhilfswerk gespendete Holz aus dem Gemeindewald zur Fahrt an den Bahnhof

Der Vortragende gab eine Darstellung ber in tracht kommenben Bestimmungen auf Grunb Ausschreibens bes Hessischen Ministeriums Finanzen, Abteilung für Forst- unb Kameralver- waltung vom 9. September 1929 unb empfahl ben Bürgermeistern bie genaueste Beachtung ber Vor­schriften über bie Verbürgung von Domanialge-

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Die Ausgaben richtig einzuteilen und Nötiges vom Überflüssigen zu unterscheiden, wie schwer ist öas oft. wichtig ist auf jeden Fall die Vorsorge für das eigene /Hier und für die Zamilie. Darum Lebensversicherung vor allem - zögern Sie nicht!

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