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Ur. 8 Drittes Blatt

Mittwoch, 1U. Zanuar 193<

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger jur Gderheften,

Wirtschaft

Günstige kaufmännische Stellenmarkst fSMgfc

läge auch im Äezemder 1933.

Gedenket der hungernden Vögel!

auch

Belegschaft von

Dezember

So erfreulich

Januar

April

Juni September November

Opel: 5988 6655 6296 7766 6360 10070

6329 10001

6198 10000

6357 10000

Adler: 2023 2443 2586 3218 2893 3378 2681 3763 2227 3877 2270 3906

einstellungen vornehmen konnten, stellten für die Werkstattschreibereien und Lohnbüros hauptsächlich nur weibliche Hilfskräfte ein. Die Unterbringung alter Parteikämpfer machte dagegen, soweit sie be­ruflich erfahren sind, weitere Fortschritte.

Der Gesamtabschluß des Arbeitsergebnisses der kaufmännischen Stellenvermittlung im DHV. für das Jahr 1933 läßt vom Beginn des Frühjahres an eine so stetige Aufwärtsentwicklung erkennen, daß mit Sicherheit auf eine weitere Besserung im Jahre 1934 geschlossen werden darf.

*

* Devisenhöchst betrage im Februar. Die Reichsstelle für Devisenbewirtschaftung hat an­geordnet, daß der Grundbetrag der allgemeinen Ge­nehmigungen für die Wareneinfuhr im Monat Fe­bruar nur bis zur Höhe von 50 Prozent in An­spruch genommen werden darf.

* Lebhaftes Geschäft in Schatzan­weisungen. Die Nachfrage nach Schatzanwei­sungen und Reichswechseln war an der gestrigen Börse wieder außerordentlich lebhaft. Auch die 2V2-- jährigen Schatzanweisungen per 15. Januar 1935, ine zu 4Vz 0. H. aufgelegt wurden, konnten aus­verkauft werden, so daß gestern bereits mit dem Verkauf eines neuen Abschnittes per 15. Februar

dende verteilen.

* Deutsche Gold- und Silber , ch e i de­nn st alt vor m. Roeßler. Frankfurt a. M. Die GB. gevehmiote den Abschluß für 1932/33 mit wieder 9 v. H. Dividende. Die Verwaltung erklärte auf Aktionärsanfrage, daß das letzte Kefcbäftsiabr recht gut war, auch das laufende fei noch gut. Trotz­dem müsse man den Geschäftsbericht etwas zurück­haltend abfassen, denn die Scheideanstalt hänge

rem Umfange eigene Industrien errichtet, eine Ge­fahr, die in Deutschland noch nicht genug erkannt werde. Das laufende Jahr bringe wahrscheinlich ein etwas schlechteres, aber immerhin noch gutes Er-

1932

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Röhr: 194 223 226 285 246 399 225 512 220 544 224 547 die Kraft-

Rhein-Maimsche Automobilindustlie enilajiel den Arbeiismarki.

meist wohl unverändert.

Aktien lagen uneinheitlich und überwiegend vernach­lässigt. Farbenindustrie bewegten sich zwischen 127,13 (127,25) bis 127,50. Deutsche Erdöl 0,50 v. H., Scheideanstalt trotz der vorsichtigen Aeußeruna m der heutigen Generalversammlung 0,50 v. H. höher. Sehr fest waren Südd. Zucker mit 2,25 v. H. Steige­rung. Am Elektromarkt waren AEG. mit einer Er­höhung um 1 v. H. sehr beachtet, daneben Siemens 1 v. H., aber Bekula 1 v. H., Schuckert 0,75 v. H. und Gesfürel 0,25 v. H. leichter. Am Montanmarkt war das Bild uneinheitlich, auch waren die Um­ätze weniger groß. Rbeinbraun lagen 1,50 v. H., Laurahütte 0,25 v. H., Ilse Genuß 1 v. H., Mans­feld 0,40 v. H., Buderus 0.50 v. H. höher, während Mannesmann 1 v. H., Klöckner 0 50 0. H., Ilse ©tamm nach Pause 1.50 v. H. und Gelsenkirchen 0,25 v. H. verloren. Schiffahrtswerte bröckelten ab, so Hapag um 0,25 v. H. und Nordd. Lloyd um 0.75 v. H. Auch Kunstseidewerte etwas leichter, Aku ( 0,75 v. H.). Reichsbankanteile 1 v. H. schwächer, Daimler Motoren plus 0,25 v. H.

1 9 33.

Der Auftrieb erfaßte auch die Hilfsindustrien der Autobranche, etwa die Reifen- und die Zubehör- industrle, ging auf deren Lieferfirmen über und führte zu Resultaten, die zahlenmäßig schwer darzustellen sind, die aber in ihrer Bedeutung recht hoch eingeschäht werden müssen. Die Auto­mobilindustrie hat also die Erwartungen nicht enttäuscht, die gehegt wurden, als man bei ihr den Hebel zur Herbeiführung einer echten Kon­junktur ansehte.

Darüber hinaus scheint sich gegenwärtig bei ihr ein äußerst wichtiger Prozeß zu vollziehen: der Umbau von der saisonbedingten zur s a i s 0 n l 0 s e n Indu­strie. Sollte sich diese Vermutung bestätigen und an Stelle des bisherigen Wechsels von angespannter > Beschäftigung und Auftragsmangel eine gleich­mäßige Ausnutzung der Fabrikanlage treten, so wäre dem Wirtschaftszweig schon durch die verbesserten Dispositionsmöglichkeiten bedeutende Aussichten zu weiterer Entfaltung gegeben.

reichen dürfte.

frankfurter Börse.

INittagsbörse: uneinheitlich.

zögernd ein, im Laufe des Vormittags entwickelte er sich jedoch zufriedenstellend. Gegen Mittag dürfte etwa die Hälfte der Tiere ihren Besitzer gewechselt haben. Die Preise zogen an und bewegten sich zwi­schen 600 bis 750 Mark für leichtere Zugpferde und 900 bis 1050 Mark für schwerere Tiere und Pferde norddeutschen Schlages. Schlachttiere waren im Ver­hältnis zur Nachfrage wenig angetrieben.

Hinhermarff in Ziehen

Auf dem gestrigen Rinder-(Nutzvieh-) Markt in Gießen standen 557 Stück Großvieh, 121 Fresser und 134 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: a) Milch­kühe oder hochtragende Kühe, 1. Qualität.- 280 bis 400 Mark; 2. Qualität, 180 bis 220, 3. Qualität 100

fahrzeugfabriken

nur einen Teil , - v - , - -

jener Steuermilderung vom Fruhiahr

Frankfurt a. M., 9. Jan. Wenn sich das Tempo der Anlagekäufe seit den ersten Tagen des Januar etwas verlangsamt hat, so kommt über­raschenderweise doch immer und immer wieder ziem­lich beachtliches neues Anlagebedürfnis für festver­zinsliche Werte an der Börse zum Vorschein. Die Kurse von hochstehenden Renten werden verschiedent­lich getauscht in niedriger stehende Papiere. Durch solche Tauschoperationen setzten späte Reichsschuld­buchforderungen um 0,65 v. H., Neubesitzanleihe um 15 Pf. niedriger ein, während Altbesitz gut behaup­tet war. Außerordentlich lebhaft und fest waren da­gegen Reichsmark-Obligationen und einige Dollar- Bonds, die 1 bis 2 v. H. anzogen, darüber hinaus gewannen 6 Prozent Preußen (57) 3 v. H. Man hörte Rhein-Elbe-Union mit 86, Bewag mit 85,50 und Rentenbank-Kreditanstalt mit 86 v. H. Aus­landsrenten geschäftslos. Für Pfandbriefe bestand immer noch Nachfrage, doch blieben die Kurse zu-

gebnis.

* Brot- und Keksfabrik O ft Hafen

die Auswirkungen auf schon allein sind, so bilden sie doch der segensreichen Folgen

Im Verlaufe bröckelten, ausgehend vom Farben­markt, wo Material in etwas größerem Umfange an^eboten wurde, die Kurse meist bis 1 v. H. ab. 5>G. Farb"n notierten bei 126,50 (127,50), AEG. 28 noch 29, Harvener 90,65 nach 91, Stahl­verein 38 nach 38,25 und Reichsbank 163,50 nach 165. Auch Schiffahrtswerte oaben weiter nach, so Havag um 0,65 v. H. auf 31 v. H. und Nordd. Llod um ca. 0.75 v. H. auf 32,13 v. H. Andererseits befestigte sich Deutsche Erdöl nochmals um 0,75 v. H., gaben'aber später um 0,25 v. H. nach. Gegenüber gestern lagen Ebadeaktien mit 138 um 3 Mk. schwo- ch°r Während Neubefitz zu 19.10 behauvtet blieb, bröckelten Altbefitz 0,50 und fpätc Neichsschuldbuch- forderung um 0,25 v. H. ab.

Gegen Börsenschluß entwickelte sich m der Neu­besitzanleihe wieder eine Sonderbeweguna: d-r Kurs stieg bei lebhaften Umsätzen bis auf 19,50, auch Altbesitz und sväte Schuldbücher zogen davon bis zu 0 40 v. H. Nutzen. Aktien bliebm hingegen ver- nochläfsiat und schloffen un-rholt. Vfondbriefe waren teilweise behauvtet, teilw"ife um 0,25 bis 0,50 v. n fester, ebenso Kommunal-Obligationen. Stadtanl-n- hen waren überwiea-nd bis zu 1 v. H., 6 v. H. Dormftadt n. 26 und 28 ie 1.50 v. H.. 6 v. H. w"rt- b-ftbndia Frankfurt v. 26 1,40 v.H.. Heidelberg Gold v. 26 ca. 2 v. H. fester, dagegen Mainzer v. 28

1935 begonnen wurde.

* Die Marktlage für Tabakwaren im Dezember. Nach den Erhebungen des Reichsverbandes der Handelsvertreter des Tabak- gewerbes (RHT.) war das Geschäft mit Tabak­waren im Dezember nicht überall einheitlich, eine 1 an sich übliche Erscheinung in diesem Monat. Wäh­rend in einigen Bezirken die Umsätze die gleichen waren, wie im November, lagen in anderen Be­zirken die Umsätze etwas höher. Infolge der An­regung der Kauflust durch die Dertrauensstarkung wär, allgemein genommen, das eiaentliche Weih­nachtsgeschäft lebhafter und die Umsätze höher als im Jahre 1932. Wenn auch billige Preislagen in Zigarren bevorzugt wurden, so konnte doch be­obachtet werden, daß auch bessere Preislagen zum Fest gekauft wurden. Beim Rauchtabakqeschaft waren die Veränderungen unwesentlich, die Um­sätze entsprachen ungefähr dem Vormonat. Der Zigarettenumfatz war günstiger als im November. D-n Hauptanteil hatten weiterhin die 3'/s- und 2'/2-Pf.-Preislaaen. In der 4-Pf.-Preislage wurde ein arößerer Umsatz beobachtet.

* Schöfferhof-Binding-Bürgerbrau AG., Frankfurt a. M. Die zum Braubank- Konzern aehörende Schöfferhof-Bindina-Büroerbrän AG. in Frankfurt wird für 1932/33 auf RM. 6 Millionen Stammkapital wieder 12 v. H. Divi-

0,75 v. H. niedriger. Staats- und Länderanleihen lagen kaum verändert.

Abendbörse: ruhig.

Die Abendbörse nahm einen recht ruhigen Ver­lauf, doch war die Stimmung nicht unfreundlich. Infolge des nur kleinen Eingangs von Kunden­aufgaben zeigte auch die Kulisse keine nennenswerte Aktivität. Etwas größer war die Nachfrage nach deutschen Anleihen, von denen Neubesitz ihren hohen Mittagsschluß um weitere 5 Pf. verbesserten, auch Altbesitz lagen geringfügig höher. Dagegen waren päte Reichsschuldbuchforderungen vernachlässigt und mit 94,4 v. H. nur knapp behauptet. Reichsmark-Obli­gationen und Dollar-Bonds ruhiger bei behaupte­ten Kursen. Don Aktien setzten IG. Farben zu­nächst unverändert ein, waren aber später bei kleinstem Umsatz um 0,25 v. H. freundlicher. Im übrigen blieben die Berliner Schlußkurse behauptet. Elektr. Lieferungen kamen im Verlaufe um 1,50 v. H. fester zur Notiz.

Der weitere Verlauf blieb ruhig. Farbenindustrie bröckelten 0,25 v. H. ab, auch deutsche Anleihen konnten ihre Anfangsgewinne nicht behaupten, Alt­besitz lagen sogar 0,25 v. H. niedriger. Pfandbriefe blieben auf Mittagsbasis unverändert. Von Stadt­anleihen kamen 6/7 v. H. Stadt Frankfurt von 1926 mit 85,25 nach zweitägiger Pause um 3 v. H. niedriger zur Notiz. Fremde Werte lagen geschäfts­los. Ü. a. wurden notiert: Neubefitzanleihe 19,50 bis 19,40, Altbefitzanleihe 94,90 bis 94,65, Schutz­gebiete alle Jahrgänge 9,35, Reichsbank 163,50, Dresdner Bank 60, Buderus 75,25, Harpener 90,50, Mannesmann 61,75, Phönix 46, Rheinftabl 89,25, AKU. 42, AEG. 28,13, Bekula 121,50, Bemberg 45,75, Conti Gummi 155, Daimler 38. Scheide­anstalt 190, Elektr. Lieferungen 92,25, IG. Farben 126,75 bis 127 bis 126.75, Gesfürel 89,75, Holz- mann 71, Metallgefellfchaft 66, Rhein. Elektro Mannheim 93. Schuckert 104.25, Siemens 1^8, Südd. Zucker 192, Reichsbahn-VA. 109,75, AG. für Verkehrswesen 66, Hapag 30,75, Nordd. Lloyd 31,75.

Franks 'r erT ma. t. ,

Frankfurta. M., 9. Jan. Der erste diesjährige Pferdemarkt hatte einen mittleren Auftrieb von nur etwa 250 Pferden. Der Handel setzte zunächst

Einer der ersten Ansatzpunkte nationalsozialisti­scher Wirtschaftspolitik war bekanntlich die Auto­mobilindustrie. Seit langen Jahren hatten die Industrie und alle am Kraftverkehr Beteiligten gegen die Kraftfahrzeugsteuer Sturm gelaufen, die die Mo­torisierung Deutschlands künstlich einengte und da­mit einen erheblichen Teil des vorhandenen Bedarfs an Kraftfahrzeugen nicht zur Auswirkung kommen ließ. Als nun im vorigen Frühjahr die Steuer für Neuwagen aufgehoben und die Ablösungsmöglichkeit für Altwagen geschaffen wurde, war man sick be­wußt, daß diese Maßnahme nicht allein den Auto­mobilfabriken und -Händlern sowie den Fahrzeug­haltern zugute kommen werde, sondern daß der er­wartete Mehrabsatz auch zu einer kräftigen Ent­lastung des Arbeitsmarktes führen müsse.

wenn man jetzt, am Abschluß des für die Auto- Mobilindustrie so bedeutsamen Jahres, die Beleg- schaftscntwrcklung der drei Automobilfabriken im Rhein-Main-Gebiet (Opel. Adler. Röhr) betrach­tet. so ist zunächst festzustellen, daß die auf- wärtssteigende Kurve jene ganze Zeit über nicht umgebogen wurde. Die Zahl der Beschäftigten lag ständig über der Vergleichszeit von 1932.

Dabei ist zu beachten, daß auch die Summe der L 0 h n st u n d e n die im Vorjahre geleisteten durch­weg ü b e r ft i e g. Demnach wurde nicht etwa nur eine gleichbleibende Lohnsumme auf eine vermehrte Arbeiterzahl verteilt, vielmehr konnten die einzelnen Arbeiter ihr Einkommen aufrechterhalten und zum großen Teil steigern. So wurde bei O p e l im Jahre 1933 durchschnittlich fünf bis sechs Tage (1932: zwei bis drei Tage) in der Woche gearbeitet, und Adler hielt eine Arbeitszeit von etwa 40 Stunden in der Woche aufrecht.

Sehr beachtlich ist auch, daß diese Belegschaften nach Erreichung des sommerlichen Höhepunktes keine Verminderung erfuhren. Noch im Jahre 1932 brach­ten Spätsommer und Herbst Entlassungen und Be­triebseinschränkungen, und erst im Dezember nahm man in Vorbereitung des Frühjahrsgeschasts neue Einstellungen vor.

3m veraangenen Jahre dagegen vermehrte Adler seine Belegschaft von 3uli bis Dezember

G. m. b. H., Frankfurt a. M. in Konkurs, die Brot- und Keksfabrik Osthafen G. m. b.H., Frankfurt a. M., ist am 29. Dezember v. Js. der Konkurs eröffnet worden. Der Hauptbetrieb im Ost- Hafen wurde stillgelegt, dagegen wurden die Zweig­betriebe im Hermesweg und der Weismüllerstraße von der neu gegründeten Osthafen-Feinbäckerei G. m. b. H. (Kapital 30 000 Mk.) übernommen und in Gang gehalten. Die Ueberfchuldung ist ziemlich hoch; soweit sich gegenwärtig übersehen läßt, sind einschließlich einer durch Grundstücke nicht voll ge­deckten Hypothekenbelastung von 330 000 Mk. Ver­pflichtungen von insgesamt über eine Million vor­handen. Für die freien Gläubiger ist wohl kaum mit einer Konkursquote zu rechnen, da die Masse nur schwerlich für die bevorrechtigten Gläubiger aus-

bis 150; b) Schlachtkühe: 1. Qualität. 100 bis 230; 2. Qualität 40 bis 100; c) Rinder, bks^jahng, 50 bis 100, bis 2jährig 70 bis 150; tragend 170 bis 300; d) Kälber, das Pfund Lebendgewicht 18 bis 25 Pfennig. Ausgesuchte Tiere über Notiz. Marktoerlauf: schleppend.

Mainzer Schlachtviehmartt.

Mainz, 9. Jan. Auftrieb: 33 Ochsen, 9 Bullen, 527 Kühe oder Färsen, 332 Kälber und 764 Schweine. Notiert wurde pro ein Zentner Lebend­gewicht in Mark: Ochsen 26 bis 31, 21 bis 25; Bullen 23 bis 26; Kühe 23 bis 28, 18 bis 22, Id bis 16; Färsen 23 bis 24. Kälber 34 bis 38, 25 dis 31, 18 bis 24. Schafe nicht notiert. Schweine 50 bis 52, 48 bis 52, 47 bis 51. Marktverlauf: Rinder ruhig, langsam geräumt. Kälber schleppend, aus­verkauft. Schweine mäßig belebt, Ueberstand.

Kölner Buttermarkt.

Köln, 9. Jan. Deutsche Markenbutter 133 bis 136 (zuletzt 133 bis 136); deutsche Molkereibutter, 1. Qualität, 132 (132), deutsche Molkereibutter, 2. Qualität, 127 (127); deutsche Molkereibutter, 3. Qualität, nicht notiert. Die Preise sind Großem- l'aufspreise in Mark für je 100 Pfund ab Versand­station einschließlich Faß.

um fast 500 2Hann, und auch Rühr stellte in der zweiten Jahreshälfte etwa 170 Ulann neu ein. Opel hielt die Zahl seiner Arbeiter und Angestellten in diesem Zeitabschnitt annähernd konstant.

Nach den Beobachtungen der kaufmännischen Stellenvermittlung im Deutschen Handlungsgehilfen- Verband ist die Stellenmarktlage auch im Dezember von einem starken Vertrauen in die Wiedergesun- dunq der Wirtschaft beherrscht. Ganz im Gegensatz zur Gewohnheit früherer Jahre, von der auch aus- gesprochene Konjunkturzeiten keine Ausnahme mach-' "eoer ten er।olgten noch unmittelbar von dem Fest Ein- -nt Stellungen in beachtenswertem Umfange. Erfreulich ist daß an dem Optimismus nunmehr auch das westliche Industriegebiet stärker beteiligt ist, als in den letzten Monaten. In Nordweftdeutschland, namentlich in den Hansastädten, freilich ist be­dingt durch das Darniederliegen hauptsächlich des Export-, Reederei- und Speditionsgeschäfts nun­mehr eine leicht rückläufige Entwicklung der Ver­mittlungstätigkeit eingetreten; doch ist in der Be­werberbewegung auch hier kein Grund zur Besorg­nis vorhanden. Der Neuzugang gekündigter Be­werber ist, wie überall im Reich, außerordentlich gering. Branchenmäßig am günstigsten waren das Bank- und Versicherungsgewerbe, die Textilindu­strie und allerdings nur teilweise der Textil­handel. Ausgesprochen gute Vermittlungsmöglich­keiten bestanden im Lebensmitteleinzelhandel. Die Kauf- und Warenhäuser haben in der Mehrzahl enttäuscht insofern, als sie für das Weihnachts­geschäft doch wieder überwiegend weibliche Aus­hilfskräfte eingestellt haben. Auch großindustrielle Werke, die in nennenswertem Umfange Arbeiter-

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Reichsbankdlskoni 4 0 H

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Berlin

Datum | 8-1.

8-1.

Datum

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Ilse Bergbau Genüsse

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199,5 89,13

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37 114,5 38,5

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18,5

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Buberur ....

Deutsche Erdöl Gelsenkirchener

(Schluß­kurs

28,9

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83,5

91

3. (S. Sarden-JndustNe Scheideanstalt........

Goldschmidt RsttgerSwerke Metallgeiellschaft

Grttzner

Mainkrastwerke Höchst a.M.

Süddeutscher Zucker ......

4% desgl. Serie II

6% Rumän. vereint). Rente v. 1903 4*/2%>Riimän.öereinh.:Henteu.l913

4% Rumänische vereint). Rente -

2V4% Anatolier .............

Mansselder Bergbau ..

Kokowerke...

Phönix Bergbau Rheinische Braunkohlen

Rheinstahl

Bereinigte Stahlwerke.

Otcwi Minen

Kaliwerke Aschersleben.

Kaliwerke Westeregeln .

Kaliwerke Salzdetfurth

Philipp Holzmann ....

Zementwerk Heidelberg

Zementwerk Karlstadt .

vamvurg-Amertka-Paket ... Hamburg-Südam. Dampfschiff Hansa-Dampfschiff Norddeutscher Lloyd 21.®. für Verkehrswesen Mt. .. Berliner Handelsgesellschaft - Commerz, und Prival-Bank Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................

Dresdner Bank .....

Reichsbank

42 45,75 49,5 35,75

:! . 0

10 :S . 0 . 5 . 5

Die hinter den Papieren anfteführlen Zittern »eben die fiobe de, ^uiehi venhiohenen Dividende an

4% Oelterrelchtsche Goldrente 4/20% Oesterretchische Silberrente 4% Ungarische Goldrente

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

4Vj% desgl. von 1913

6% abgest. Goldmerikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serte ......................

Schultheis Payenhvser -Aku tAllgemeine Kunstseide) . Bemberg ........

Zellstoff Waldhos Zellstoff Aschaffenburg Dessauer Gas ...........

Daimler Motoren ......

Deutsche Linoleum Orenstein L Koppel Leonhard Tietz .............

Lbave..... ........

Aecumulatoren-Fabrik ...... Lonti-Gumml..............

6% Deutsche Reichsanlethe v 1927 6% ehem.7% Dl. Reichsanl. v. 1929 5Vr% Doung-Anleihe von 1930 .

Deutsche Anl.-Ablöj.-Schuld mit

Auslos.-Rechten

Desgl. ohne Ausios.-Rechte .....

6% ehem.8% Hess. Bvlksstaat 1929 (rückzahlb. 102%) -

6% Hess- Landesbank Darmstadt Gold R. 12 .

6>/2% Hess Landes-Hypotheken­bank Darmstadt Ltaui

Vberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten o

Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten

6% ehem 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse 15 unkündbar bis 1935

6% ehem 7% Franks. Hyp.-Bank

Gvldpfe. 16 unkündbar bis 1936 6%% ehem. 4'/,% Srankf Hyv -

Bank-Ligu.-Psondbriese

6V,% ehem 4/,% Rheinische Hyp.-Bank-Ltau.-Goldpfe.

6% ehem. 8% Pr LandeSpsand- briefanstalt, Psandbriefe R 19

6% ehem. 7% Pr Landespfand.

briefanstalt, Pfandbriefe R. 10 Steuergutsch Berrechnungskur-

(Schlußk Dlmag- börse

9-1.

..........................0

Bekula..................... 0

Elektr. Lteferungsgesellschast... 6

Licht und Kraft ... 6

Felten & Guilleaume 0

Gesellsch.s.Elektr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrizität ....... 5

Schuckert L Co............6

Siemens L Halske 7

Lahmeyer L ............ l0

Harpener .........9

Hvesch EisenKöln-Reuessea .. 0

Hlse Bergbau ~ ........ ®

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9-1.

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17

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60

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166

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28,13

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91

99.5

99,75

100

99,9

53,5

53,75

54,25

54

90,25

89,75

90

89,75

91,5

93

93,25

93,5

105

104,25

105

103.75

148

148

148

149

114

113

114

114

75,25

75,25

76

75,25

105

106

105

104,75

60

59,5

60,25

59,5

91

90,5

91,75

91

69,75

69,25

139,5

139

07.5

108,5

107,75

108

60,5

59,75

60,5

59,75

63,5

61,75

63,25

61,65

95

100

95

94,75

100

94,9

94,75

94,8

18,90

19,45

95

95

93,5

93,5

-

-

-

-

94

-

-

-

-

-

-

-

94

94

94

94

96,7

96,9

_

5,2

5,20

5

4,9

7,13

7,13

5,40

5,40

5,40

5,25

Lombardzinsfuß 5 o. H.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a 2H.

8.Januar

g.Zanuar

Amtliche Roneruna

Amtliche

Rotieruna

Nrie

Gel>->

Frif

Helstngsor»..

6,054

6,066

6,044

6,056

Wien ......

47,20

47,30

47,20

47,30

Prag.......

12,465

12,485

12,46

12,48

Budapest ...

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Holland ....

168,73

169,07

168,73

169,07

D61o .....

68,78

68,92

68,73

68,87

Kopenhagen.

61,09

61,21

61,04

61,16

Stockholm...

70,58

70,72

70,53

70,67

London .....

13,69

13,72

13,685

13,715

Buenos Aires

0,637

0,64

0,640

0,644

Reunork ....

2,692

2,69!

7,692

2,698

Brüssel.....

58,24

58,36

58.26

58.38

Italien.....

21,98

22,02

22,01

22,05

16,41

16.45

16.41

16,45

Schweiz ....

81,22

81,3k

81,17

81,33

Spanien....

34,57

34,63

34,57

34,63

Danzig.....

81 ,49

81,65

81,49

81.65

.Zavan......

0,819

0,821

0,817

0,819

Rio de Ian.

0,226

0,228

0,226

0.228

Jugoslawien.

5,664

5,676

5,664

5,676

Lissabon ....

12,46

12,48

12,46

12,48

Banknoten.

Berlin, 9.Januar

Geld

Briet

Amerikanische Roten..............

2,645

58,10

2,665

58.34

60,78

61,02

13,64

13,70

16,37

16,43

Holländische Roten........

168,31

168,99

21.89

21,97

68,56

68,84

Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling

Rumänische Roten........

70.36

70,64

80.99

81,31

34,43

34,57