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Aus aller Well

gens 9 Grad. Sonnenscheindauer 8,4 Stunden.

trocken.

Lufttemperaturen am 8. Oktober: mittags 17,3 Grad Celsius, abends 7 Grad; am 9. Oktober: mor-

wöchentlich wahrend 4 Stunden laufen. Den Unter­richt geben junge, geprüfte Lehrkräfte, die mit den Schülerinnen in enger Arbeitskameradschaft zujam- men arbeiten wollen.

Zwei elngeschlossene Bergleute nach zwölf Stunden unverletzt gerettet.

Auf der ZecheNeumühl" in Hamborn stürzten in einer der vergangenen Nächte in einem Auf­bruch zwischen der 4. und 6. Sohle etwa 200 Ton­nen Gesteinsmassen ab, wodurch die mit Gesteins­bohren beschäftigten Schießhauer Schneider und Putisch ke ab geschnitten wurden. Die Rettungskolonne konnte nach vielen Stunden zu­nächst eine Verständigung mit den Eingeschlossenen, die unverletzt geblieben waren, ermöglichen. Durch ein Bohrloch und eine Preßluftleitung wurden ihnen Nahrung und Erfrischungen zugeführt. Die Ret­tungsarbeiten wurden mit Eifer fortgesetzt und nach insgesamt 12 Stunden war es gelungen, die beiden Eingeschlossenen unverletzt zu bergen.

Erstickungstod im Abwässerschachl.

Im Betriebe der Papierfabrik Tannroda (Thür.) hat sich ein bedauerlicher Unglücks fall ereig­net. Bei der Kontrolle einer Abwässer-Ableitung in einem Schacht wurde ein Betriebsangehöriger namens Kirchner durch Gase bewußtlos. Da der Betrieb gerade ruhte, konnte der Unglucksfall nicht sofort bemerkt werden, so daß Kirchner erstickte. Bei den späteren Rettungsversuchen ist em Be­triebsmeister in Unkenntnis der Gefahr in Dem Schacht ebenfalls e r st i ck t. Zwei weitere hilfs­bereite Einwohner von Tannroda liegen noch er­krankt darnieder.

Grohfeuer während der Kirmes. Zehn Gebäude in Schutt und Asche.

In dem Bergmannsdorf Craja bei Nordhausen brach während der Kirmesfeier in der Scheune eines Landwirts Feuer aus, das sich mit rasen­der Geschwindigkeit ausbreitete. Zunächst wurden sämtliche Wirtschaftsgebäude des Gehöftes, danach die Wohnhäuser und Stallungen der Nachbargrund­stücke zerstört. Das Feuer sprang auf drei weitere Anwesen über. Insgesamt sind der Feuersbrunst, zehn Gebäude zum Opfer gefallen. Der Brand ist wahrscheinlich auf Fahrlässigkeit zuruck- zuführen. Der Schaden ist sehr groß, doch konnten Menschen und Vieh in Sicherheit gebracht werden.

Drei Todesopfer eines Autounglück- in Flandern.

Ein mit vier Personen besetzter französischer Kraftwagen stürzte in einer Kurve bei Gaindal (Flandern) in den Aa-Kan al. Der Wagen­führer konnte sich zwar durch die Tür des Wagens retten, fand aber in der Nacht nicht gleich Hilfe, um den anderen Beistand leisten zu können. Erst am anderen Morgen wurden die L e i ch e n der drei übrigen Insassen geborgen. Sie hatten sich zwar unter Wasser noch aus dem Wagen befreien können, waren aber bei dem Versuch, ans Ufer zu gelangen ertrunken.

Zwei Tote, zwei Verletzte bei einer Karbid-Explosion.

Auf einer Baustelle bei Tennenhausen, unweit von Ulm, versagte plötzlich die Karbidbeleuchtung. Als einige Leute den Karbidbehälter untersuchten, erfolgte eine Explosion. Zwei Arbeiter wurden sofort getötet. Ein Arbeiter wurde sehr schwer und einer leichter verletzt. Der eine der Getöteten ist Vater von sieben Kindern.

Der Salzburger Fürsterzbischof Dr. Ignatius Rieder gestorben.

Der Fürsterzbischof von Salzburg, Dr. Ignatius Rieder, ist in den Morgenstunden des Montag g e st o r b e n. Er wurde am 1. Februar 1858 in Groß-Arl in den Tauern (Salzburg) geboren. Nach längerer Tätigkeit in der praktischen Seelsorge wurde er Professor für Kirchengeschichte am Priester­seminar in Salzburg und sodann 14 Jahre Professor für Pastoraltheologie an der Theologischen Fakultät in Salzburg. 1915 wurde er zum Weihbischof ge­weiht. Am 12. August 1918 wurde er zum Fürst­erzbischof von Salzburg gewählt. Seine Inthroni­sation fand im Dezember desselben Jahres statt. Im Juli 1931 feierte er das Goldene Priesterjubi­läum. Als Fürsterzbischof von Salzburg führte er den Titel des Primas Germaniae.

Der Ministerpräsident von Panama verschollen.

ville (New Jersey) eine Tankstation unterhält. Ga­lambos hat jetzt in Hauptmann den Mann wieder­erkannt, der im Jahre 1932 fünf Monate lang einen schwarzen Personenkraftwagen in feiner Garage eingestellt hatte. Während dieser Zeit hat Haupt­mann von Manville aus, das nur etwa 25 Kilo­meter von Lindberghs Sommersitz Hopewell ent­fernt ist, sehr häufig Kraftwagenausflüge unter­nommen.

Einweihung der Ithön-Fulda-Bahn.

In Eisenach wurde die neue vollspurige Rhön- Fulda-Bahn, mit deren Bau 1928 begonnen worden ist, in Gegenwart des thüringischen Mi­nisterpräsidenten M a r s ch l e r feierlich eröffnet. Die neue Vollbahn bringt dem Rhöngebiet eine wesentliche Besserung seiner Verkehrsverhältnisse. Kein Wunder, daß die Inbetriebnahme der Bahn mit ihren schmucken neuzeitlichen Bahnhöfen und Anlagen mit Begeisterung ausgenommen wurde und Anlaß zu einem Volksfest gab. Ist man doch über­zeugt, daß diese Bahn, die von Dorndorf an der Werra, zwischen Vacha und Salzungen, nach Kal­tennordheim in der hohen Rhön führt, zur Besse­rung der wirtschaftlichen Verhältnisse dieses Gebiets fühlbar beitragen wird. Die Reise des ersten Zuges glich einer Triumphfahrt. Die ganze Bevölkerung hatte sich auf den Bahnhöfen eingefunden. Es war rührend zu sehen, mit welcher Freude die schlichten Menschen der Rhön mit dem Herzen bei der Sache waren. Eine besondere Freude bereitete die Reichs­bahndirektion Erfurt einem alten, schon lange im Ruhestand lebenden Lokomotivführer. Er hatte darum gebeten, noch einmal a u f der Maschine stehen zu dürfen, um den ersten Zug über die neuen Gleise zu führen. Man entsprach dem Wunsch dieses Getreuen, gab ihm jedoch, um allen Erfor­dernissen der Betriebssicherheit zu genügen, einen Lotsen mit.

Zusätzliche Verufsschulung für Mädel.

Im Hause der Deutschen Arbeitsfront eröffnete der Bezirk Berlin - Brandenburg der DAF. die zusätzliche B e r u f s s ch u l u n g für die Berliner Mädels. Die Bezirksjugendreferentin der DAF., Life! Kelm, stellte deutlich Sinn und Zweck der beruflichen Arbeit in der HI. heraus: Der Reichsberufswettkampf hat ein deutliches Bild über d i e mangelnden Kenntnisse der Jugend gegeben. Auch die Mädels müssen ihre Kenntnisse bedeutend erweitern. Ohne lange theo­retische Abhandlungen sollen sie sich in einfachen, praktischen Schulungskursen weiterbilden. Neben den Fachkursen, wie z. B. Schuhsteppen für Leder- arbetterinnen, Webekurfe für Textilarbeiterinnen oder die Uebungsfirmen für die Angestellten soll jede die Möglichkeit haben, sich auf hauswirtschaft- lichem Gebiet das Notwendige zu erarbeiten. Wenn man die Mädels aus den ungefunden Fabrik- und Büroräumen herausholen will, fo muß man ihnen die Aufnahme in häusliche Berufe erleichtern. Ab 1. Oktober laufen vor allem Kurse in Kochen und Nähen. Für jedes Fach find Anfänger- und Fort­bildungskurse vorgesehen, die ein Vierteljahr lang

Wettervoraussage.

Von der nördlichen Störung hat sich ein Aus- läufer in den Hochdruckrücken eingebuchtet und de- dingt somit Zufuhr ozeanischer Lust. Infolgedessen entstehen, besonders in den Morgenstunden, ver­breitete Dunstbildungen, ohne daß es zu stärkeren Niederschlägen kommen dürfte. Da die Nebeldecke Ein- und Ausstrahlung behindert, werden die Tem­peraturen zwischen Tag und Nacht wieder etwas ausgeglichener sein.

Aussichten für Mittwoch: Neblig-wolkig mit vorübergehender Aufheiterung, Temperaturen zwischen Tag und Nacht wieder etwas ausgegliche- ner, vereinzelt etwas Regen.

Aussichten für Donnerstag: Weiter- hin neblig und dunstig mit Aufheiterung, meist

Oer ,,1934erz' wird auch an Mosel und Saar ein guter Jahrgang!

Schon der 1933er war ein richtiger Jubeljahrwein, reich in der Menge, fein m der Güte. Er hat ge­halten, was er versprach und sich im Faß, teilweise schon mit der Flasche vorzüglich weiterentwickelt. Der 1 934 er aber hat den 1933er schon jetzt ge­schlagen und wird ihn, wenn er einmal das schul­fähige Alter erreicht hat, ganz aus dem Felde schlagen. Ein Gang durch die Weinberge an Mosel, Saar und Ruwer, in denen die Vor­lese jetzt allenthalben begonnen hat und die Haupt­lese wegen des regnerischen Wetters bald und schnell durchgeführt werden muß, damit die überreifen Bee­ren nicht auslaufen, bestätigt das auf Schritt und Tritt. Die Traubenpracht läßt einem das Herz im Leib lachen, so zahlreich ist der Behang, so sehr sind die Beeren in den Wein gegangen. Goldgelb lugen die Beeren aus dem noch immer grünen Laub her­vor. Der Nebel der letzten Tage zaubert zuweilen Goldtröpfchen" auf sie, was nur in selten guten Weinjahren beobachtet wird. Selbst die hoffnungs­freudigsten Winzer hatten einen solchen Segen nicht erwartet, einzelne Lagen, die durch den Frost in der Blütezeit gelitten hatten, ausgenom­men. Ein großer Teil der Winzer ist durch den Traubensegen in Bedrängnis gekommen. Sie wis­sen nicht, wohin mit der UeberfüUe. Die Küfer müssen Ueberstunden machen, um den erfor­derlichen Faßraum herbeizuschaffen. Die Groß- kellereien haben Hunderte von alten Fässern zu herabgesetzten Preisen an die Kleinwinzer verkauft. Trier beispielsweise sah noch nie soviel Faßtrans­porte saarauf- und moselabwärts wie in den letzten Wochen, nie soviel Kleinwinzer mit Fuhren in den Straßen, die den 1933er billig abstießen, und noch immer langt es nicht, denn die Traubenmenge und ihre Mostfülle geht in den meisten Fällen über alle Erwartungen hinaus. Es gibt einen vollen Herbst, in günstigen, ungeschädigten Lagen sogar noch mehr. So einen Traubenreichtum sah man nur in den hervorragenden Weinjahren 1893, 1911, 1915 und 1921, und was die Hauptsache ist, der 1934er wird den edlen Tropfen dieser Jahrgänge in keiner Weise nachstehen. Man wird nicht zuviel behaupten, wenn man ihn schon jetzt einen Jahr- Hundertwein nennt!

Mordanklage gegen Hauptmann im Falle Lindbergh.

Das Sondergeschworenengericht in Flemington (New Jersey), das über die Anklageerhebung im Falle Lindbergh zu befinden hat, hat beschlos­sen, gegen Hauptmann die Anklage wegen Mordes zu erheben. Nachdem bereits vor einigen Tagen ein früherer Farmer, der eine Farm in der Nähe des Lindberghschen Sommersitzes Hopewell besessen hatte, Aussagen gemacht hatte, die Haupt­mann sehr stark belasteten, hat sich jetzt, wie Staats- anwahlt Foley bekannt gab, ein neuer Belastungs­zeuge eingefunden. Es handelt sich um den Tank­stellenbesitzer Charles G a I a m b o s , der in Man-

Jnfimitäten" von jenseits des Kanals.

Britische Konkurrenz für Chicago. - Englische Banditenin großer Form".

England beherbergt zur Zeit mehr als zehntau- send Menschen, die man nach amerikanischem Muster ohne weiteres alsGangster" ansprechen kann! __ das ist nicht etwa eine üble und verleumderische Nachrede, sondern eine Feststellung, die soeben von der englischen Presse höchstselbst getroffen ward; in ihrer Bemühung, dem Land zu dienen, scheut sie sich nicht, diese und noch mehrIntimitäten" der Weltöffentlichkeit preiszugeben.

Aus diesen Geständnissen geht hervor, daß Eng­lands Banditenwesen in den großen Städten mit London an der Spitze nicht nur in steigender Aktivität begriffen ist, sondern in der letzten Zeit bereits immer mehr eine gründ­lich durchorganisierteIndustri e" aufgebaut hat. Haupterwerbszweck: Erpressung! mit der offenen Geschäftsdevise: ... und willst du keine Milchkuh fein, fo schlag ich dir den Schädel ein!" Die fünf größten englischen Banden und ihre An­führer setzen ihre größte Aktivität nämlich darein, ihre Opfer, die sich dererbetenen" Geldhergabe versperren, derart mit Totschlägern zu bearbeiten, daß sie zumindest fürs Leben entstellt sind.

Ursprünglich waren diese Banden lediglich Grup­pen von Raufbolden, die sich gufammentaten und auf Rennbahnen von Buchmachern Geld erhoben für das Versprechen, sie zu schützen. In den folgen­den Jahren erweiterten sie dann gerade diese Tätig­keit nach vielen Richtungen. Sv wurde sie eine stän­

dige Einnahme von einigen TausendGangstern . Wer fein Vertragsverhältnis mit einem cheser Ban­diten löste, muhte und muß sich auf die bösesten Folgen gefaßt machen. ., .

Auch umfafjt derGeschäftsbereich" der Horden schon beinahe alle Berufszweige, die eben einer staatlichen Konzession zur Ausübung bedürfen. Uebrigens stehen sie gegen eine angemessene Ent­scheidung auch allen straffälligen Menschen mitRat und Tat" zur Seite. ,

London, Manchester, Glasgow, Birmingham, Sheffield und Brighton sind die Sitze der Chef- Banditen. Aber es gibt wohl kaum mehr eine Stadt, wo nicht irgendwie organisierte Banden beheimatet sind, die sich lediglich zu terroristischen Zwecken dort niedergelassen haben. Die Banden und ihre Führer sind nicht nur alle d e r P o l i z e i b e k a n n t, fon= dern sind der Polizei sehr oft sogar mit wichtigen Informationen nützlich! Es geht kaum ein­mal eine Woche vorüber, ohne daß nicht einer der Chefs" Scotland Yard aufsucht. Sofern es nicht ihren eigenen Interessen schadet, stehen sie der Poli­zei hilfsbereit zur Seite und haben ihr schon oft Verbrecher überliefert meist weit weniger ge­fährliche Banditen, als sie selbst sind... Gerade diese Spitzel- und V e r r ä t e r t ä t i g f e i t ist es, die heute noch die englische Polizei diesen Banden gegen­über mit mehr Schonung versah'. 7n läßt, als der öffentlichen Sicherheit und Moral dienlich ist.

Liebesgaben für den Gustav-Adolf-Verein.

Königsberg, 8. Okt. (DNB.) Dem Gustav Adolf-Verein wurden bei feiner Königsberger Ta­gung wieder wie üblich eine ganze Anzahl von Liebesgaben überreicht. Nach einem Festgo11es - b i e n ft in der Schloßkirche, bei dem vor einer Gemeinde von mehreren Tausend Oberkirchenrat D. Stöck 1 - Wien die Predigt über ein Wort aus dem 46. Psalm hielt und von dem Erlebnis Gottes sprach, das in der Stille gemacht wird und Men- scheu desselben Blutes und derselben Sprache zu heiliger Gemeinschaft zusammenschließt und sie zu echtem Heldentum befähigt, traten Vertreter einzel­ner Hauptvereine und sonstiger Untergliederungen des Gustav Adolf-Vereins an den Altar, um mit Segenswünschen ihre Geschenke zu übergeben. Der Ostpreußische Hauptverein stiftete 30 000 Mark, die Ostpreußische Frauenhi 1 fe meh­rere Altarausstattungen, Taufschalen, Teppiche usw. Die große Liebesgabe der Gustav Adolf- Frauenvereine aus dem ganzen Reiche sowie aus Oesterreich im Betrage von 13 500 Mark ging an die Evangelischen Anstalten in Braunsberg (Ostpreußen). Die K i n d e r g a b e, die in unermüd­lichem Eifer von deutschen Kindern diesseits und jenseits der Reichsgrenze zusammengetragen wurde, kam dem Deutschen Kinderheim in Neu- w e r b a ß (Südslawien) zugute (18 000 Mark). Schließlich wurde noch eine Patenschaft f u r ein Kinderheim in Hermann st adt (Sie­benbürgen) überbracht (1900 Mark). Den Gebern und Stiftern dankte namens des Zentralvorstandes Pfarrer Debruhns - Leipzig mit bewegten Worten.

Neugestaltung des deutschen Musiklebens.

Die am 15. November v. I. ins Leben gerufene Reichsmusikkammer stand zunächst vor dringenden organisatorischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Ausgaben. Diese Aufgaben sind nun so weit ge­diehen, daß eine ruhige Weiterentwicklung gewähr­leistet ist. Die Organisation der Kammer und ihrer Untergliederungen ist durchgeführt, die wirtschaft­lichen Fragen und die Ordnung der verfahrenen rechtlichen Zustände sind in Angriff genommen, so daß jetzt die Möglichkeit gegeben ist, tm die Lösung der eigentlichen Kulturaufgaben wohl das umfangreichste Arbeitsgebiet heranzu­gehen. Die Reichsmusikkammer veranstaltet daher in den kommenden Monaten in 14 Städten zu­sammen mit den Landesmusikkammern Arbeits­tagungen, um einmal die Musikerschaft noch enger zusammenzuschließen, bann aber um mit den Be­zirks- und Lokalbehörden so enge Fühlung zu neh­men, daß eine gewisse Einheitlichkeit in der Arbeit gewährleistet ist. Im Mittelpunkt dieser Tagungen steht die Neugestaltung des deutschen Musiklebens, d. h. die Zusammenarbeit aller Veranstalter ernster Musik, die Förderung junger Begabuna, die Veranstaltung wirklich guter Kon­zerte zu Kinopreisen unter Mitwirkung anerkannter deutscher Künstler und Hinzuziehung junger Talente und endlich die Erziehung eines neuen Konzert- Publikums, das nicht nur den großen internationa­len Namen nachläuft, sondern Geschmack und Freude an wirklich guter Musik gewinnt. Endlich soll die Hausmusik in erhöhtem Maße, besonders in den Schulen, gefördert werden. Die Tagung für den Bezirk Hessen-Nassau beginnt am 16. Oktober in Darmstadt.

Carl-Schünemann-Preis 1934.

DerCarl-Schünemann-Preis 1 934" in Höhe von 2000 Mark ist von dem diesjährigen Preisrichter, Dr. h. c. Hans Grimm, dem jungen grenzlanddeutschen Dichter Wilhelm Pley er für den RomanDer Puchner" zugesprochen mor­gen.

In Panama ist man um das Schicksal des Mini­sterpräsidenten Galilo S o l i s sehr besorgt, der mit zwei Abgeordneten am Sonntagmittag nach dem Hafenort Carachine an der Küste des Stillen Ozeans abgeflogen war. Bis Montagnachmittag lag keine Nachricht über das Flugzeug vor. Man glaubt, V"7'

es sei im Dschungel notgelandet. Auf Weisung des gens 4,9 Grad. Maximum 17,8 Grad, Minimum Präsidenten von Panama, Arias, stellten andere 4,0 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am Flugzeuge Nachforschungen an, mußten aber un- 8. Oktober: abends 11,1 Grad; am 9. Oktober: mor- verrichteter Sache zurückkehren. gens 9 Grad. Sonnenscheindauer 8,4 Stunden.

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