MWWWSSMWW8MMM
Aus aller Well
gens 9 Grad. — Sonnenscheindauer 8,4 Stunden.
trocken.
Lufttemperaturen am 8. Oktober: mittags 17,3 Grad Celsius, abends 7 Grad; am 9. Oktober: mor-
wöchentlich wahrend 4 Stunden laufen. Den Unterricht geben junge, geprüfte Lehrkräfte, die mit den Schülerinnen in enger Arbeitskameradschaft zujam- men arbeiten wollen.
Zwei elngeschlossene Bergleute nach zwölf Stunden unverletzt gerettet.
Auf der Zeche „Neumühl" in Hamborn stürzten in einer der vergangenen Nächte in einem Aufbruch zwischen der 4. und 6. Sohle etwa 200 Tonnen Gesteinsmassen ab, wodurch die mit Gesteinsbohren beschäftigten Schießhauer Schneider und Putisch ke ab geschnitten wurden. Die Rettungskolonne konnte nach vielen Stunden zunächst eine Verständigung mit den Eingeschlossenen, die unverletzt geblieben waren, ermöglichen. Durch ein Bohrloch und eine Preßluftleitung wurden ihnen Nahrung und Erfrischungen zugeführt. Die Rettungsarbeiten wurden mit Eifer fortgesetzt und nach insgesamt 12 Stunden war es gelungen, die beiden Eingeschlossenen unverletzt zu bergen.
Erstickungstod im Abwässerschachl.
Im Betriebe der Papierfabrik Tannroda (Thür.) hat sich ein bedauerlicher Unglücks fall ereignet. Bei der Kontrolle einer Abwässer-Ableitung in einem Schacht wurde ein Betriebsangehöriger namens Kirchner durch Gase bewußtlos. Da der Betrieb gerade ruhte, konnte der Unglucksfall nicht sofort bemerkt werden, so daß Kirchner erstickte. Bei den späteren Rettungsversuchen ist em Betriebsmeister in Unkenntnis der Gefahr in Dem Schacht ebenfalls e r st i ck t. Zwei weitere hilfsbereite Einwohner von Tannroda liegen noch erkrankt darnieder.
Grohfeuer während der Kirmes. — Zehn Gebäude in Schutt und Asche.
In dem Bergmannsdorf Craja bei Nordhausen brach während der Kirmesfeier in der Scheune eines Landwirts Feuer aus, das sich mit rasender Geschwindigkeit ausbreitete. Zunächst wurden sämtliche Wirtschaftsgebäude des Gehöftes, danach die Wohnhäuser und Stallungen der Nachbargrundstücke zerstört. Das Feuer sprang auf drei weitere Anwesen über. Insgesamt sind der Feuersbrunst, zehn Gebäude zum Opfer gefallen. Der Brand ist wahrscheinlich auf Fahrlässigkeit zuruck- zuführen. Der Schaden ist sehr groß, doch konnten Menschen und Vieh in Sicherheit gebracht werden.
Drei Todesopfer eines Autounglück- in Flandern.
Ein mit vier Personen besetzter französischer Kraftwagen stürzte in einer Kurve bei Gaindal (Flandern) in den Aa-Kan al. Der Wagenführer konnte sich zwar durch die Tür des Wagens retten, fand aber in der Nacht nicht gleich Hilfe, um den anderen Beistand leisten zu können. Erst am anderen Morgen wurden die L e i ch e n der drei übrigen Insassen geborgen. Sie hatten sich zwar unter Wasser noch aus dem Wagen befreien können, waren aber bei dem Versuch, ans Ufer zu gelangen ertrunken.
Zwei Tote, zwei Verletzte bei einer Karbid-Explosion.
Auf einer Baustelle bei Tennenhausen, unweit von Ulm, versagte plötzlich die Karbidbeleuchtung. Als einige Leute den Karbidbehälter untersuchten, erfolgte eine Explosion. Zwei Arbeiter wurden sofort getötet. Ein Arbeiter wurde sehr schwer und einer leichter verletzt. Der eine der Getöteten ist Vater von sieben Kindern.
Der Salzburger Fürsterzbischof Dr. Ignatius Rieder gestorben.
Der Fürsterzbischof von Salzburg, Dr. Ignatius Rieder, ist in den Morgenstunden des Montag g e st o r b e n. Er wurde am 1. Februar 1858 in Groß-Arl in den Tauern (Salzburg) geboren. Nach längerer Tätigkeit in der praktischen Seelsorge wurde er Professor für Kirchengeschichte am Priesterseminar in Salzburg und sodann 14 Jahre Professor für Pastoraltheologie an der Theologischen Fakultät in Salzburg. 1915 wurde er zum Weihbischof geweiht. Am 12. August 1918 wurde er zum Fürsterzbischof von Salzburg gewählt. Seine Inthronisation fand im Dezember desselben Jahres statt. Im Juli 1931 feierte er das Goldene Priesterjubiläum. Als Fürsterzbischof von Salzburg führte er den Titel des Primas Germaniae.
Der Ministerpräsident von Panama verschollen.
ville (New Jersey) eine Tankstation unterhält. Galambos hat jetzt in Hauptmann den Mann wiedererkannt, der im Jahre 1932 fünf Monate lang einen schwarzen Personenkraftwagen in feiner Garage eingestellt hatte. Während dieser Zeit hat Hauptmann von Manville aus, das nur etwa 25 Kilometer von Lindberghs Sommersitz Hopewell entfernt ist, sehr häufig Kraftwagenausflüge unternommen.
Einweihung der Ithön-Fulda-Bahn.
In Eisenach wurde die neue vollspurige Rhön- Fulda-Bahn, mit deren Bau 1928 begonnen worden ist, in Gegenwart des thüringischen Ministerpräsidenten M a r s ch l e r feierlich eröffnet. Die neue Vollbahn bringt dem Rhöngebiet eine wesentliche Besserung seiner Verkehrsverhältnisse. Kein Wunder, daß die Inbetriebnahme der Bahn mit ihren schmucken neuzeitlichen Bahnhöfen und Anlagen mit Begeisterung ausgenommen wurde und Anlaß zu einem Volksfest gab. Ist man doch überzeugt, daß diese Bahn, die von Dorndorf an der Werra, zwischen Vacha und Salzungen, nach Kaltennordheim in der hohen Rhön führt, zur Besserung der wirtschaftlichen Verhältnisse dieses Gebiets fühlbar beitragen wird. Die Reise des ersten Zuges glich einer Triumphfahrt. Die ganze Bevölkerung hatte sich auf den Bahnhöfen eingefunden. Es war rührend zu sehen, mit welcher Freude die schlichten Menschen der Rhön mit dem Herzen bei der Sache waren. Eine besondere Freude bereitete die Reichsbahndirektion Erfurt einem alten, schon lange im Ruhestand lebenden Lokomotivführer. Er hatte darum gebeten, noch einmal a u f der Maschine stehen zu dürfen, um den ersten Zug über die neuen Gleise zu führen. Man entsprach dem Wunsch dieses Getreuen, gab ihm jedoch, um allen Erfordernissen der Betriebssicherheit zu genügen, einen Lotsen mit.
Zusätzliche Verufsschulung für Mädel.
Im Hause der Deutschen Arbeitsfront eröffnete der Bezirk Berlin - Brandenburg der DAF. die zusätzliche B e r u f s s ch u l u n g für die Berliner Mädels. Die Bezirksjugendreferentin der DAF., Life! Kelm, stellte deutlich Sinn und Zweck der beruflichen Arbeit in der HI. heraus: „Der Reichsberufswettkampf hat ein deutliches Bild über d i e mangelnden Kenntnisse der Jugend gegeben. Auch die Mädels müssen ihre Kenntnisse bedeutend erweitern. Ohne lange theoretische Abhandlungen sollen sie sich in einfachen, praktischen Schulungskursen weiterbilden. Neben den Fachkursen, wie z. B. Schuhsteppen für Leder- arbetterinnen, Webekurfe für Textilarbeiterinnen oder die Uebungsfirmen für die Angestellten soll jede die Möglichkeit haben, sich auf hauswirtschaft- lichem Gebiet das Notwendige zu erarbeiten. Wenn man die Mädels aus den ungefunden Fabrik- und Büroräumen herausholen will, fo muß man ihnen die Aufnahme in häusliche Berufe erleichtern. Ab 1. Oktober laufen vor allem Kurse in Kochen und Nähen. Für jedes Fach find Anfänger- und Fortbildungskurse vorgesehen, die ein Vierteljahr lang
Wettervoraussage.
Von der nördlichen Störung hat sich ein Aus- läufer in den Hochdruckrücken eingebuchtet und de- dingt somit Zufuhr ozeanischer Lust. Infolgedessen entstehen, besonders in den Morgenstunden, verbreitete Dunstbildungen, ohne daß es zu stärkeren Niederschlägen kommen dürfte. Da die Nebeldecke Ein- und Ausstrahlung behindert, werden die Temperaturen zwischen Tag und Nacht wieder etwas ausgeglichener sein.
Aussichten für Mittwoch: Neblig-wolkig mit vorübergehender Aufheiterung, Temperaturen zwischen Tag und Nacht wieder etwas ausgegliche- ner, vereinzelt etwas Regen.
Aussichten für Donnerstag: Weiter- hin neblig und dunstig mit Aufheiterung, meist
Oer ,,1934erz' wird auch an Mosel und Saar ein guter Jahrgang!
Schon der 1933er war ein richtiger Jubeljahrwein, reich in der Menge, fein m der Güte. Er hat gehalten, was er versprach und sich im Faß, teilweise schon mit der Flasche vorzüglich weiterentwickelt. Der 1 934 er aber hat den 1933er schon jetzt geschlagen und wird ihn, wenn er einmal das schulfähige Alter erreicht hat, ganz aus dem Felde schlagen. Ein Gang durch die Weinberge an Mosel, Saar und Ruwer, in denen die Vorlese jetzt allenthalben begonnen hat und die Hauptlese wegen des regnerischen Wetters bald und schnell durchgeführt werden muß, damit die überreifen Beeren nicht auslaufen, bestätigt das auf Schritt und Tritt. Die Traubenpracht läßt einem das Herz im Leib lachen, so zahlreich ist der Behang, so sehr sind die Beeren in den Wein gegangen. Goldgelb lugen die Beeren aus dem noch immer grünen Laub hervor. Der Nebel der letzten Tage zaubert zuweilen „Goldtröpfchen" auf sie, was nur in selten guten Weinjahren beobachtet wird. Selbst die hoffnungsfreudigsten Winzer hatten einen solchen Segen nicht erwartet, einzelne Lagen, die durch den Frost in der Blütezeit gelitten hatten, ausgenommen. Ein großer Teil der Winzer ist durch den Traubensegen in Bedrängnis gekommen. Sie wissen nicht, wohin mit der UeberfüUe. Die Küfer müssen Ueberstunden machen, um den erforderlichen Faßraum herbeizuschaffen. Die Groß- kellereien haben Hunderte von alten Fässern zu herabgesetzten Preisen an die Kleinwinzer verkauft. Trier beispielsweise sah noch nie soviel Faßtransporte saarauf- und moselabwärts wie in den letzten Wochen, nie soviel Kleinwinzer mit Fuhren in den Straßen, die den 1933er billig abstießen, und noch immer langt es nicht, denn die Traubenmenge und ihre Mostfülle geht in den meisten Fällen über alle Erwartungen hinaus. Es gibt einen vollen Herbst, in günstigen, ungeschädigten Lagen sogar noch mehr. So einen Traubenreichtum sah man nur in den hervorragenden Weinjahren 1893, 1911, 1915 und 1921, und was die Hauptsache ist, der 1934er wird den edlen Tropfen dieser Jahrgänge in keiner Weise nachstehen. Man wird nicht zuviel behaupten, wenn man ihn schon jetzt einen Jahr- Hundertwein nennt!
Mordanklage gegen Hauptmann im Falle Lindbergh.
Das Sondergeschworenengericht in Flemington (New Jersey), das über die Anklageerhebung im Falle Lindbergh zu befinden hat, hat beschlossen, gegen Hauptmann die Anklage wegen Mordes zu erheben. Nachdem bereits vor einigen Tagen ein früherer Farmer, der eine Farm in der Nähe des Lindberghschen Sommersitzes Hopewell besessen hatte, Aussagen gemacht hatte, die Hauptmann sehr stark belasteten, hat sich jetzt, wie Staats- anwahlt Foley bekannt gab, ein neuer Belastungszeuge eingefunden. Es handelt sich um den Tankstellenbesitzer Charles G a I a m b o s , der in Man-
Jnfimitäten" von jenseits des Kanals.
Britische Konkurrenz für Chicago. - Englische Banditen „in großer Form".
England beherbergt zur Zeit mehr als zehntau- send Menschen, die man nach amerikanischem Muster ohne weiteres als „Gangster" ansprechen kann! __ das ist nicht etwa eine üble und verleumderische Nachrede, sondern eine Feststellung, die soeben von der englischen Presse höchstselbst getroffen ward; in ihrer Bemühung, dem Land zu dienen, scheut sie sich nicht, diese und noch mehr „Intimitäten" der Weltöffentlichkeit preiszugeben.
Aus diesen Geständnissen geht hervor, daß Englands Banditenwesen in den großen Städten — mit London an der Spitze — nicht nur in steigender Aktivität begriffen ist, sondern in der letzten Zeit bereits immer mehr eine gründlich durchorganisierte „Industri e" aufgebaut hat. Haupterwerbszweck: Erpressung! — mit der offenen Geschäftsdevise: „ ... und willst du keine Milchkuh fein, fo schlag ich dir den Schädel ein!" Die fünf größten englischen Banden und ihre Anführer setzen ihre größte Aktivität nämlich darein, ihre Opfer, die sich der „erbetenen" Geldhergabe versperren, derart mit Totschlägern zu bearbeiten, daß sie zumindest fürs Leben entstellt sind.
Ursprünglich waren diese Banden lediglich Gruppen von Raufbolden, die sich gufammentaten und auf Rennbahnen von Buchmachern Geld erhoben für das Versprechen, sie zu schützen. In den folgenden Jahren erweiterten sie dann gerade diese Tätigkeit nach vielen Richtungen. Sv wurde sie eine stän
dige Einnahme von einigen Tausend „Gangstern . Wer fein Vertragsverhältnis mit einem cheser Banditen löste, muhte und muß sich auf die bösesten Folgen gefaßt machen. ., „ .
Auch umfafjt der „Geschäftsbereich" der Horden schon beinahe alle Berufszweige, die eben einer staatlichen Konzession zur Ausübung bedürfen. Uebrigens stehen sie gegen eine angemessene Entscheidung auch allen straffälligen Menschen mit „Rat und Tat" zur Seite. — ,
London, Manchester, Glasgow, Birmingham, Sheffield und Brighton sind die Sitze der Chef- Banditen. Aber es gibt wohl kaum mehr eine Stadt, wo nicht irgendwie organisierte Banden beheimatet sind, die sich lediglich zu terroristischen Zwecken dort niedergelassen haben. Die Banden und ihre Führer sind nicht nur alle d e r P o l i z e i b e k a n n t, fon= dern — sind der Polizei sehr oft sogar mit wichtigen Informationen nützlich! Es geht kaum einmal eine Woche vorüber, ohne daß nicht einer der „Chefs" Scotland Yard aufsucht. Sofern es nicht ihren eigenen Interessen schadet, stehen sie der Polizei hilfsbereit zur Seite und haben ihr schon oft Verbrecher überliefert — meist weit weniger gefährliche Banditen, als sie selbst sind... Gerade diese Spitzel- und V e r r ä t e r t ä t i g f e i t ist es, die heute noch die englische Polizei diesen Banden gegenüber mit mehr Schonung versah'. 7n läßt, als der öffentlichen Sicherheit und Moral dienlich ist.
Liebesgaben für den Gustav-Adolf-Verein.
Königsberg, 8. Okt. (DNB.) Dem Gustav Adolf-Verein wurden bei feiner Königsberger Tagung wieder wie üblich eine ganze Anzahl von Liebesgaben überreicht. Nach einem Festgo11es - b i e n ft in der Schloßkirche, bei dem vor einer Gemeinde von mehreren Tausend Oberkirchenrat D. Stöck 1 - Wien die Predigt über ein Wort aus dem 46. Psalm hielt und von dem Erlebnis Gottes sprach, das in der Stille gemacht wird und Men- scheu desselben Blutes und derselben Sprache zu heiliger Gemeinschaft zusammenschließt und sie zu echtem Heldentum befähigt, traten Vertreter einzelner Hauptvereine und sonstiger Untergliederungen des Gustav Adolf-Vereins an den Altar, um mit Segenswünschen ihre Geschenke zu übergeben. Der Ostpreußische Hauptverein stiftete 30 000 Mark, die Ostpreußische Frauenhi 1 fe mehrere Altarausstattungen, Taufschalen, Teppiche usw. Die große Liebesgabe der Gustav Adolf- Frauenvereine aus dem ganzen Reiche sowie aus Oesterreich im Betrage von 13 500 Mark ging an die Evangelischen Anstalten in Braunsberg (Ostpreußen). Die K i n d e r g a b e, die in unermüdlichem Eifer von deutschen Kindern diesseits und jenseits der Reichsgrenze zusammengetragen wurde, kam dem Deutschen Kinderheim in Neu- w e r b a ß (Südslawien) zugute (18 000 Mark). Schließlich wurde noch eine Patenschaft f u r ein Kinderheim in Hermann st adt (Siebenbürgen) überbracht (1900 Mark). Den Gebern und Stiftern dankte namens des Zentralvorstandes Pfarrer Debruhns - Leipzig mit bewegten Worten.
Neugestaltung des deutschen Musiklebens.
Die am 15. November v. I. ins Leben gerufene Reichsmusikkammer stand zunächst vor dringenden organisatorischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Ausgaben. Diese Aufgaben sind nun so weit gediehen, daß eine ruhige Weiterentwicklung gewährleistet ist. Die Organisation der Kammer und ihrer Untergliederungen ist durchgeführt, die wirtschaftlichen Fragen und die Ordnung der verfahrenen rechtlichen Zustände sind in Angriff genommen, so daß jetzt die Möglichkeit gegeben ist, tm die Lösung der eigentlichen Kulturaufgaben — wohl das umfangreichste Arbeitsgebiet — heranzugehen. Die Reichsmusikkammer veranstaltet daher in den kommenden Monaten in 14 Städten zusammen mit den Landesmusikkammern Arbeitstagungen, um einmal die Musikerschaft noch enger zusammenzuschließen, bann aber um mit den Bezirks- und Lokalbehörden so enge Fühlung zu nehmen, daß eine gewisse Einheitlichkeit in der Arbeit gewährleistet ist. Im Mittelpunkt dieser Tagungen steht die Neugestaltung des deutschen Musiklebens, d. h. die Zusammenarbeit aller Veranstalter ernster Musik, die Förderung junger Begabuna, die Veranstaltung wirklich guter Konzerte zu Kinopreisen unter Mitwirkung anerkannter deutscher Künstler und Hinzuziehung junger Talente und endlich die Erziehung eines neuen Konzert- Publikums, das nicht nur den großen internationalen Namen nachläuft, sondern Geschmack und Freude an wirklich guter Musik gewinnt. Endlich soll die Hausmusik in erhöhtem Maße, besonders in den Schulen, gefördert werden. Die Tagung für den Bezirk Hessen-Nassau beginnt am 16. Oktober in Darmstadt.
Carl-Schünemann-Preis 1934.
Der „Carl-Schünemann-Preis 1 934" in Höhe von 2000 Mark ist von dem diesjährigen Preisrichter, Dr. h. c. Hans Grimm, dem jungen grenzlanddeutschen Dichter Wilhelm Pley er für den Roman „Der Puchner" zugesprochen morgen.
In Panama ist man um das Schicksal des Ministerpräsidenten Galilo S o l i s sehr besorgt, der mit zwei Abgeordneten am Sonntagmittag nach dem Hafenort Carachine an der Küste des Stillen Ozeans abgeflogen war. Bis Montagnachmittag lag keine Nachricht über das Flugzeug vor. Man glaubt, V"™7'
es sei im Dschungel notgelandet. Auf Weisung des gens 4,9 Grad. Maximum 17,8 Grad, Minimum Präsidenten von Panama, Arias, stellten andere 4,0 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am Flugzeuge Nachforschungen an, mußten aber un- 8. Oktober: abends 11,1 Grad; am 9. Oktober: mor- verrichteter Sache zurückkehren. gens 9 Grad. — Sonnenscheindauer 8,4 Stunden.
| Mietgesuche""]
04861
Wern er wall Nummer 5.
*
KleineAnzeigen im Gießener Anzeiger werden von Tausenden beachtet und gelei-'N.
3 euern, am 8. Oktober 1934.
Für die Hinterbliebenen:
Gustav Schmidt, Pfarrer
5880 0
| VermietungenT]
Groß, moderner
Laden
m. 2 od. 4 Schaufenster in bester Lage zu verm. Schr. Ang. unt. 5384Da.d.G.A.
DANKSAGUNG.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgang unserer lieben Entschafenen
Elvire Schmidt, geb. Schuster sagen wir auf diesem Wege allen unsren tiefgefühlten Dank. Besonders danken wir für die vielen Kranzniederlegungen und ehrenden Worte der NS.Frauenschaften und der Gliederungen der NSDAP. Ferner dem Ev. Kirchenchor Beuern, dem Posaunenchor Bersrod, der ev. Frauenhüfe, den Kirchenvorständen Beuern, Bersrod, Udenhausen und Willofs und der Gemeinde Beuern.
billigst an
H. Kürschner
3-4-Zimmer- Hmg
mögl.Zentrum, evtl.Klein-Lin- den, Heuchelheim oderWie- seck, p. 1. Nov. zu mieten ge- sucht.Angeb.an Deutscher Lloyd Friedrichstraße Nr. 14II. 588iv
Künstlerische
Holzarbeiten
jeder Art (auch zu Weihnachten) fertigt nach Ihrem Wunsch
Zwei leere MM gute Lage, mit Küchenbenutzg. oder als Büroräume zu verm. Schriftl. Ang. u. 04872 a. d. G.A.
Schön möbliert.
Simmet
möglichst mit Bücherregal am liebsten inBahn- hofsnähegefucht. Schr. Ang. unter 15889D a.d.G.A.
Dauermieter sucht freundl.hell. möbl.Zimmer (evtl, mit Bad) möglichst in der Nähe d.Gerichts. Schr.Angeb.unt. 04870 a. d. G. A.
| Wohnungstausch |
Wohnungstausch!
Geboten:
Sonnige 3-Zim- mer-Wohnung
3. Stock, in ruhiger Lage im Südosten.
Gesucht:
Gleichwertige 2-3-Zimmer-
Wohnung i. Erdgeschoß oder im
1. Stock.
Auss. schr. Ang. u.04867a.d.G.A.
[Stellenangebote]
Keine Ursprungszeugnisse,
lonbem nur Zeugnisabschriften dem Be werbungsschreiben beilegen! — LichtbUder undBewerbungsunter lagen müssen zur Ver metdung von Verlusten auf der Rückseite Namen und Anschrift des
Bewerbers tragen!
Ich suche für sofort eine esisD
Pflegerin
für meine Frau . (78 Jahre).
Pro!. Dr. Wetjell > Laubach,Oberb.
Bäckerlehrling
gesucht. 588cD
Paul Wenz Bäckerei und Konditorei Lich er Straße 29.
[Stellengesuche]
SttllMW
sehr flott und sauber arbeitend, sucht stundenw. Beschäftigung.
Schr. Ang. unter 04878 a.d.G.A.
Fl. ebrl. Mädchen m.seyrgut.langj. Zeugn. sucht bis l.ll.Stelle i.bess. Pr.-Haush.Schr. '2lng.unt.F.A.523 (5885V)a.d.G.A.
| Verkäufe
Reiseschreibmaschine Remington neuwertig preiswert abzugeben. Anzusehen 04371 Möbelhaus
Koos
Gießen Schulstraße 6.
mit dem Winterschnitt der Obstbäume. Herauszuschneidende Aeste sieht man jetzt besser als im laublosen Zustand. Aber nur gutes Werkzeug nehmen:
Baumsägen, Baumscheren, Okuliermesser, Spritze, Bürste bekommen Sie in guter Qualität und doch billig bei
J. B. Häuser
Wohn- und Geschäftshaus rn.Hintergebde., hypothenfr.,zen- tral geleg. ist zu verk. Anz. 25 000 jH. Schr. Ang. u. 5385Pa.d G.A.
Radio
3 Röhr. Telef., Gleichstr.,rn.Tel.- Lautsp. zus. 40 zu verk. „E Friedenöstr.3H.
Am Oswaldsgarten 4663A Gießen - Ruf Nr. 2145/2146
Fast neuer vierflammiger 04866 6*0 (Junker & Ruh) vreisw. zu verk. KaplansgasselOI.
tat-Falmi gebr.,zu verkauf. Wagner, 048?7 Krofdorf.Ttr. 37
VurlraSs-VereiiiM
(Ooethe-Bnnd, Kanfm.Verein, Deu!sMn»9stein?ns(M)
Morgen Mittwoch, abends 8 Uhr, Neue Aula
1. Lichtbilder'Vortrag:
Chicago derWuste
Reise-
04864 Schreibmaschine neuw.sofortgeg. bar zu verkaufen. Kaiserallee 58»
Hobelbänke
mit Werkzeug,
Leimofen u.dgl. zu verkauf. O48G5 Gr. Steinweg 4.
Kaufgesuche
6lnfamllien-
YM
(3 5 Zimmer) zu kaufen gesucht.
Schriftl. Angebote unter 5888Danben Gießen. Anz.
Gut erhaltenes
Stizmer z. kaufen gesucht. Schr.Angeb.unt. 04875 a. d. G. A.
£aöen- elntWang
für Lebensmittelgeschäft zu kaufen gesucht. Schr. Ang. unter 04868 a.d.G.A.
Mitglieder des Goethe-Bundes und Kaufm. Vereins freien Eintritt, der Deutschen Angestelltenschaft 30 Pfennig, Mchtmitglieder 1.25 Mk.__________bstsD
Satten
bis 1000 qm. gesucht. Schr. Ang. unter 04874 an den Gieß, ^lnz. (Verschiedenes I
Alleinstehende Frau sindetliebe- volle 5872D Pflege und.Heim bei ebensolcher Frau, auch Er- holungsbedürft. Zu erfr. i. d. Ge- schäftsst. d. G.A.
Volkstümliche Naturwissenschaft in reichbebilderten, leichtverständlichen Werken und in verschiedenen Preislagen bieten unsere Verlagserzeugnisse. Sie vermitteln einen tiefen Einblick in die Geheimnisse des Naturgeschehens und damit durch erweitertes Wissen erhöhte Freude an den vielfältigen Schönheiten der Natur. Verlangen Sie Prospekte und auch Probehefte der Zeitschrift ,,Der Naturforscher Hugo Bermühler Verlag Berlin-Lichterfelde
iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin^l
WiWMül lVolksemvfang.s gegen steuerfr. Motorrad zu tauschen gesucht. Zahle evtrMehr- vreis.Schr.An.u. 04876 a.d.G.A.
Mittwoch, den 10. Oktober, abends 8.30 Uhr B.-O.-Abend im Hindenburg.
SIMM
Gießen
Mitttv., 1O.C& 19.30-21.45 W 2.Mittw.-Abonru Gewöhn!. Prel^ Schülerkarten
Was ihr wollt. Lustspiel 1.5 Mb von Shakespeare


