Oie 29.Gießener Ruderregatta.
Die von der Gießener Rudergesellschaft von 1877 auch in diesem Jahre wieder ausgerichtete 29. Ruder-Regatta auf der Lahn stand im Zeichen des etwas warmen, aber prächtigen Sommerwetters und brachte recht guten Sport. Die zahlreichen Meldungen wurden fast alle erfüllt, zu bedauern war nur, daß der hauptsächlichste Gegner des Verbandsachters der GRG. die Renngemeinschaft Leipzig (RG. Wiking und RV. Sturmvogel) nicht am Start erscheinen konnte. Dadurch mußte das Rennen um den Ersten Achter am Samstag ausfallen. Der Sieg wurde der GRG. zugesprochen. Der Große Achter wurde in seiner Bedeutung dadurch herabgemindert, daß die Mannschaft des Ruderklubs Limburg 1907 nicht als gleichwertiger Gegner angesehen werden konnte. Die Anzahl der Siege verteilte sich auf die favorisierten Vereine recht gleichmäßig. Sehr gut gefielen die Mannschaften von der Saar und die Fechenheimer, auch Hellas Offenbach ruderte lehr gut. Wenig glücklich gestalteten sich die Starts
Münch und H. Hochstätter vor dem Offenbacher Ruder- und Schwimm-Verein durch das Ziel. Die Siegermannschaft ruderte einen tadellosen Stil. 1. Renngemeinschaft Gießen 6:00,8; 2. Offenbacher Ruder- und Schwimmoerein 6:06,2; 3. Wetzlarer RE. 6:25 Minuten.
Erster Doppelzweier: Der Sieg fiel an die Bamberger Bayerwaltes und Schmitt (6:39,8), da Timpe und Georgi (GRG.) bei etwa 1000 Meter aufgaben.
Vierer: (4. Senior-Vierer): Hellas Offenbach errang einen erwarteten Sieg. Limburger RCl. 1907 lag zwei Längen zurück. Wassersportverein Beuel, im Vorrennen sehr gut, endete im geschlagenen Feld. 1. „Hellas" Offenbach 7:12,7; 2. Limburger RCl. 1907 7:17,4; 3. Wassersportverein Beuel 7:25,6 Min.
ZweiterJungmann-Vierer: Der GRG. war in diesem Rennen kein Sieg beschieden. Die Mannschaft endete sogar nur auf dem dritten Platz. Rüsselsheim siegte überlegen gegen den Offenbacher
Ruder- und Schwimmverein 3:50,1 Min.; 3. Kölner RCl. von 1931 3:53 Min. Die Zeit wurde, da zweimal gestartet werden mußte, nur für die 1000- Meter-Strecke gestoppt.
Rennen für Damen: Die Damen der GRG. konnten sich gegen den Vierer des Frauen- Rudervereins „Freiweg" Frankfurt nicht behaupten. Die Strecke führte über 800 Meter. 1. Frauen- Ruderverein „Freiweg" Frankfurt 2:82 Min.; 2. GRG. 3:08 Min.
Leichtgewichts-Vierer: Die Gießener „Haffia" konnte sich leider auch hier nicht durchsetzen. Sie fuhren das Rennen aber in tadellosem Stil aus. 1. RCl. „Germania" Köln 7:00,4 Min.; 2. Gießener RCl. „Hassia" 7:19,2 Min.
Zweiter Junior-Vierer: Die Renngemeinschaft Gießen mußte in einem scharfen Rennen den Sieg der Mannschaft von Wiesbaden- Biebrich überlassen. 1. RG. Wiesbaden-Biebrich
Der Achter der Renngemeinschaft Gießen (GRG. und Verein Rudersport) das erste Mal siegreich.
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Das letzte Rennen der Regatta: Der GRG.-Verbandsachter siegt überlegen gegen den Limburger RC. 1907.
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Die Mannschaft der Renngemeinschaft Gießen.
Friedel I ö d t erringt im Einer endgültig den Lahnpokal.
des Gießener Ruderklubs „Hassia". Die Mannschaften waren von Pech geradezu verfolgt. Die Renngemeinschaft Gießen (GRG. und Verein Rudersport 1913) errangen einen sehr schön erkämpften Sieg im Trostachter. Friedel I ö d t sicherte sich im Ersten Einer endgültig den Lahnpokal im Kampf gegen den Bamberger Bayerwaltes. Der erste Vierer ging erstmalig an den Limburger RKl. 1907. Im Großen Achter siegte, wie es nicht anders zu erwarten war, der Verbandsachter der GRG.
Die Organisation der Regatta war vorzüglich. Am Samstag gab es nur geringfügige Verspätungen. Am Sonntag wurden die Rennen fast sämtlich auf die Minute pünktlich gestartet. Am Start und am Ziel, wie in der Regattaleitung waren wiederum die seit langen Jahren bewährten Kräfte am Werk. Ein Begrüßungsabend am Samstag, der insbesondere den Gästen von der Saar galt, nahm einen sehr eindrucksvollen Verlauf. Die Preisverteilung und Siegerehrung beschlossen die Regatta.
Oer Verlauf der kennen — die Ergebnisse.
Die Rennen des Samstags.
ZweiterEiner: Das Rennen mußte zweimal gestartet werden. Die Entscheidung fiel zwischen Schmitt (Bamberg) und Glier (Wetzlar). Schmitt erwies sich als der etwas bessere und ließ Glier im Ziel mit l1/2 Längen hinter sich. 1. C. Schmitt, RCl. Bamberg, 7:13 Min.; 2. Glier, Wetzlarer RCl. 1880, 7:16,4 Minuten.
Lahn-Achter: Der Mannschaft der GRG. (Derbandsachter) war das Rennen nicht zu nehmen. Sie führten fast auf der ganzen Strecke und lagen im Ziel eine gute Länge vor. 1. GRG. 5:43 Min.; 2. Limburger RCl. 5:49,8 Minuten.
Den Ersten Vierer „ohne" machten die Saarbrückener unter sich aus. Beide Mannschaften steuerten nicht gerade glücklich; „Undine" lag insbesondere zum Schluß im Schmeißwasser der „Saar" und verlor viel Terrain. „Saar" siegte mit drei Längen Vorsprung. 1. „Saar" Saarbrücken 6:21,8 Min..' 2. „Undine" Saarbrücken 6:27 Min.
Erster Jungmann-Vierer: Das Rennen gewann die Saarbrückener „Undine" mit einem klaren Vorsprung von drei Längen vor dem Kölner RCl. von 1931. 1. Saarbrückener RG. „Undine" 6:41,4 Minuten; 2. Kölner RCl. 1931 6:49 Minuten.
Erster Jungmann-Einer: Bartsch von „Undine" Saarbrücken siegte mit drei Längen Vorsprung. Piro (Cochem) und Olbermann (Wiesbaden- Biebrich) lieferten sich einen harten Kampf um den zweiten Platz. 1. Bartsch „Undine" Saarbrücken, 7:14,4 Min.; 2. Piro, Cochemer RG., 7:21 Min.; 3. Olbermann, RG. Wiesbaden - Biebrich, 7:28,8 Minuten.
Trost-Achter: Dieses Rennen brachte der Gießener Renngemeinschaft ihren ersten, vielbejubelten und prächtig errungenen Sieg. Mit V/2 Längen Vorsprung ging die Mannschaft E. Meister, Becker, Rübsamen, Seipp, Schmidt, Fr. Meister, Justin,
Vierer. 1. „Undine" Rüsselsheim 6:46,8; 2. Offenbacher RuSchw.-V. 6:54,8; 3. GRG. 6:37,2 Min.
Erster Junior-Achter: Die Fechenheimer siegten überlegen in glänzendem Stil. 1. Fechenheimer RG. 1910 5:44,8 Min.; 2. Kölner RCl. von 1931, 6:15,8 Minuten.
Der Erste Achter fiel der GRG. kamplos als Sieg zu, da der Gegner, Renngemeinschaft Leipzig, nicht erschienen war.
Die Nennen des Sonntags.
Er st er Junior-Einer: Schmitt-Bamberg gab im Vorrennen auf, Piro-Cochem schied aus; im Hauptrennen mußte Glier-Wetzlar vom Schiedsrichter wegen Behinderung ausgeschlossen werden, so daß die Entscheidung zwischen Hoffmann-Mainz und Bartsch, „Undine" Saarbrücken, lag. Der Mainzer siegte in der Zeit von 7:01,0 Minuten.
Erster Junior-Vierer: Wiesbaden-Biebrich und die beiden Kölner Vereine bestritten das Rennen, das die Wiesbadener in schönem Stil knapp vor Kölner RCl. „Germania" für sich entschieden. 1. RC. Wiesbaden-Biebrich 6:32,0 Min.; 2. RCl. „Germania" Köln 6:33,0 Min.; 3. Kölner RCl. 1931 6:47,4 Min.
Adolf - Fischer - Gedächtnisrennen: Hier gab es einen interessanten Lokalkampf zwischen den Mannschaften der GRG., des Gießener Ruderclubs „Hassia" und des Wetzlarer RCl. 1880. GRG. übernahm vom Start an leicht die Führung, „Hassia" gab aber bei 1000 Meter auf. Die GRG. führte bei dieser Markierung mit etwa einem halben Meter Länge. Wetzlar holte dann auf, und es entspann sich ein harter Bord-an-Bord-Kampf. Wetzlar übernahm dann bis etwa 400 Meter vor dem Ziel die Führung, mußte aber in der Folge der Mannschaft der GRG. mit 3/< Längen im Ziel den Sieg überlassen. Wetzlar unterlag sehr ehrenvoll. 1. GRG. 6:39,6 Min.; 2. Wetzlarer RCl. 1880 6:41,2 Min.
Erster Vierer: Den Sieg errang der Limburger RCl. 1907 gegen „Germania" Frankfurt, da „Saar^ Saarbrücken bei 1000 Meter aufgegeben hatte. 1. Limburger RCl. 1907 6:21,4 Min.; 2. „Germania" Frankfurt 6:22,3 Min. (Luftkastenlänge zurück).
Er st er Einer um den Lahnpokal: Jödt, der nur wenig trainieren konnte, errang gegen den Bamberger Bayerwaltes mit 2V2 Längen einen sicheren und überlegenen Sieg. Der Lahnpokal ist damit endgültig in seinen Besitz übergegangen. Der Bamberger versteuerte sich viel und geriet dadurch sehr in das Hintertreffen. 1. Friedel Jödt (GRG.) 7:06,0 Min.; 2. Bayerwaltes, RCl. Bamberg, 7:10,4 Min.
Dritter Vierer: Die Offenbacher entschieden das Rennen völlig klar für sich. 1. „Hellas" Offenbach (ohne Zeit), 2. Kölner RCl. „Germania" plus 4,2 Sek.; 3. Marburger RV. plus 19,4 Sek.
Erster Jungmann-Achter: „Undine" Saarbrücken entschied das Rennen nach einem rassigen Kampf gegen Offenbacher R. u. Schw. V. mit nur einem halben Meter Vorsprung für sich. 1. Saarbrücker „Undine" 3:50 Min.; 2. Offenbacher
6:35,1 Min.; 2. Renngemeinschaft Gießen 6:36,3 Min.
Akademischer Vierer: 1. Universität Frankfurt; 2. Weilburger RV.
Tro st-Vierer: Ein sicherer Sieg der Offenbacher! 1. „Hellas" Offenbach 6:48 Min.; 2. Wetzlarer RCl. 1880 6:56,4 Min.; 3. Limburger RG. 1920 7:17,2 Min.
Dritter Achter: Im Ziel gab es einen außerordentlich harten Kampf zwischen dem ersten und dem zweiten Boot. 1. Fechenheimer RG. 1910 5:51,7 Min.; 2. Frankfurter „Germania" 5:53,4 Min.; 3. „Hellas" Offenbach 6:00,0 Min.
Ermunterungs-Vierer: „Hassia" Gießen und „Undine" Rüsselsheim bestritten das Rennen. Bei 800 Meter lagen die Hiesigen etwa eine halbe Länge in Front, sie standen aber nicht die ganze Strecke durch und muten sich im Ziel mit einer Länge geschlagen bekennen. 1. RG. „Undine" Rüsselsheim 6:47,0 Min.; 2. Gießener RCl. „Hassia" 6:50 Min.
Großer Achter: Der letzte Wettbewerb des Tages brachte den erwarteten Sieg des Gießener Verbandsachters. Der Sieg stand nie in Frage. Drei Längen vor den Limburgern passierten die Gießener in vorzüglichem Stil und noch in bester Verfaffung das Zielband. 1. GRG. 5:47 Min.; 2. Limburger RCl. 1907.
Deutsche Rudersiege in Henley.
Am Schlußtage der klassischen Henley-Regatta wurden vor Tausenden von Zuschauern die Entscheidungen im Zweier ohne Steuermann um die Silver-^oblets und im Einer um die Diamond- Sculls ausgetragen. Im Zweier 0. St. triumphierten die Berliner Braun-Möller (Wiking) im Endlauf über die englischen Brüder Bigland (Royal Chester-Klub) mit IV4 Längen in 8:09, während die Diamond-Sculls wie schon 1932, eine Beute des Berliners Dr. Herbert B u h tz in 8:10 wurden. Mit dieser Zeit, die den bestehenden Rekord erreichte, wurde der Amerikaner Rutherford sicher geschlagen.
Fußball im Reich.
Zwischenrunde um den Kampfspiel-Pokal:
Frankfurt: Gau Südwest — Gau Sachsen 2:1 (1:1)
Augsburg: Gau Bayern — Gau Nord- Hessen 5:1 (3:1)
Elberfeld: Gau Niederrhein — Gau Baden 1:0 (0:0) n. V.
Hamburg: Gau Nordmark — Gau Mittelrhein 5:2 (0:1).
Deutsche Hochschul-Meislerschaft:
Endspiel in Berlin: Universität Berlin — Universität Münster 3:4 (2:2) n. V.
Faustball im Gau XII der DT.
Am Sonntagoormittag fanden hier die Gruppen- Vorspiele zur Kreismeisterschaft in der A= und B= Klasse im Faustball statt. Bei herrlichem Sommerwetter hatten sich alle Mannschaften eingefunden.
Auf vier Spielplätzen konnten die spannenden Spiele vor zahlreichen Zuschauern stattfinden. Jede Mannschaft hatte drei Spiele auszutragen. Die Tabellen zeigen folgendes Ergebnis:
A-Klafse.
Handball.
Gew.
Ünentsch.
Verl.
Punkte
Holzheim I
3
0
0
6:0
Hausen
2
0
1
4:2
Garbenteich
1
0
2
2:4
Grüningen
0
0
3
0:6
B-Klasse.
Gew.
Ünentsch.
Verl.
Punkte
Holzheim II
2
1
0
5:1
Lang-Göns
2
0
1
4:2
Lich
1
1
1
3:3
Grüningen II
0
0
3
0:6
„Wingolf" Gießen —VfB. Reichsbahn Gießen 18:6
Das erste Handballspiel einer Korporationsmannschaft gegen einen Stadtverein nach dem Bündnis NSBO. und Studentenschaft fand am Samstag abend auf dem Waldsportplatz statt. Nur wenige Zuschauer hatten sich eingefunden, als kurz nach 18 Uhr der Schiedsrichter B i r k e n st 0 ck (1900) den Ball frei gab. Schnell hasten sich die Studenten gefunden und waren in schönem Kombinationsspiel gleich von Beginn an dauernd vor dem Tor der Reichsbahnmannschaft. Die Erfolge blieben nicht aus. Zehn Minuten vor Halbzeit kamen, als es schon 6:0 für Wingolf stand, die Reichsbahnleute erst zu ihrem ersten Treffer; Torchancen hatten sie vorher schon zu verzeichnen, diese blieben aber zumeist ungenützt oder wurden von Zeiß (Wingolf) gehalten. Nach dem ersten Tor der kombinierten Reichsbahnmannschaft, fanden sich diese besser zusammen und konnten bis zur Halbzeit noch zweimal einsenden. Mit 7:3 wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause spielte VfB.-Reichsbahn mit der Sonne und konnte gleich auf 7:4 erhöhen. Doch bald hatten sich die Wingolfer an das Gegenlicht gewöhnt und waren wieder vor dem Tor der Gegner. Zwei gut kombinierte Durchbrüche, zwei Fernwürfe und ein Eckball erhöhten nach kurzer Zeit ben Sieg der Studenten auf 12:4. Nun spielten die beiden Mannschaften in gleicher Form. Nur hatten die Wingolfer den Vorteil, daß sie einen wurfsicheren Mittelstürmer hatten, der zusammen mit dem Halbrechten noch manches unhaltbare Tor warf, während die Stadtmannschaft, selbst nach Tormannwechsel und Umstellung nur noch zweimal zu Treffern kam. Mancher Ball ging hart an der Latte der Wingolfer vorbei. Nach dem sehr fairen, von echtem Sportgeist getragenem Spiel pfiff der Unparteiische das Spiel ab mit einem Resultat 18:6 für Wingolf.
Die Mannschaft Wingolf war angetreten mit: Zeiß; Schäddel, Henning; Bruckmann, Reitz, Goethe; Guttadin, Göllner, Stein, Straub, Don- dorf; und DfB.-Reichsbahn mit: Goldschmidt; Krausch, Bischoff; Becker, Knetsch, Möll; Matewski, Gries, Herbert, Jakob, Rinn.
Abschluß in Wimbledon.
Die All-England-Tennismeisterschaften wurden am Samstag im Beisein des Königspaares in Wimbledon abgeschlossen. Auch im Dameneinzel fiel der Titel nach England. Der Engländerin Dorothy R 0 u n d gelang es die Favoritin Helen Jacobs (Amerika) in drei Sätzen mit 6:2, 5:7, 6:3 zu schlagen. Einen weiteren Erfolg feierte Frl. Round im Gemischten Doppel. Mit ihrem englischen Partner Austin konnte sie die ebenfalls rein englische Kombination Sheperd->Barron-Austin 3:6, 6:4, 6:0 besiegen. Im Damendoppel triumphierten die Titelverteidiger Mathieu-Ryan (Frankreich-USA.) über das gleichfalls französisch-amerikanische Paar An- drus-Henrotin mit 6:3, 6:3. Frl. Ryan errang damit ihren 19. Wimbledon-Titel. Einen amerika- schen Sieg gab es im Herrendoppel, wo es den jungen Lott-Stoefen gelang, die Franzosen Boro- tra-Brugnon glatt mit 6:2, 6:3, 6:4 zu schlagen.
Kurze Sportnotizen.
Die V. Etappe der Tour de France führte am Samstag von Belfort über 293 Kilometer nach Evian. Es gab wieder eine Massenankunft von 22 Fahrern, von denen der Franzose Le Greves in 9:47,16 St. vor seinem Landsmann Speicher, dem Italiener Cazzulani, dem Franzosen A Magne und dem italienischen Einzelfahrer Morelli als Erster das Ziel erreichte. Der Schweinfurter Geyer wurde gemeinsam mit weiteren 16 Fahrern auf den 6. Platz gesetzt.
Der Welt bester Leichtathlet ist der Hamburger Hans-Heinrich Sievert, der im Rahmen der Leichtathletikmeisterschaften des Gaues Nordmark einen neuen Weltrekord im Zehnkampf, der Krone der leichtathletischen Hebungen, aufstellte. Der Hamburger erreichte 8790,46 Punkte und Übertraf damit den bei den Olympischen Spielen in Los Angeles von dem Amerikaner Bausch aufgestellte« Rekord von 8462,230 Punkten um rund 328 Punkts
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Fred Perry, England (rechts), und Jack Craw- fort), Australien, nach ihrem Endspiel um die Meisterschaft im Herren-Einzel, in dem Perry den Titelverteidiger in drei Sätzen glatt schlug und damit zum erstenmal seit 25 Jahren den stolzen Titel eines Wimbledon-Meisters wieder für England eroberte.
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