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Wandern und Reisen Bäder und Sommerfrischen.

Herbstfahrt über drei Flüsse.

Don Peter Bauer.

Rheinab auf Wiesbaden zu.

Durch das dichte Weißarau des Morgennebels, hinter dem sich die Landschaft nur ahnen läßt, bohren sich die Lichtaugen unseres Wagens ange­strengt Meter um Meter Raum, und unermüdlich pendeln die Wischer auf der Stirnscheibe. Einzelne Häuser an der Straße hinter Worms grüßen mit einem Stück Fassade ohne Dach und Umrisse. Aber allmählich wird der Boden hell und schimmert von der Nässe der fallenden und verdehenden Schwaden. Im Wildwuchs am Wegsaum hängen die Netze der Spinnen wie böses Zauberwerk aus magischen Kreisen und Gittern. Terrassenförmig hinangestuftes Weinaelände taucht auf, von unten nach oben sich entschleiernd. Die endlosen Kolonnen der in Reihen und Abständen ausgerichteten Rebstöcke, die schon geplündert sind und fahl und rostbraun gesprenkel­tes Laub zeigen, werden durch graues und gelb­liches Gemäuer zu einzelnen Wingerten abgeteilt und eingeschachtelt. Die Gärten der Gipfel ver­hüllen sich noch. Dort haben sich Himmel und Erde noch nicht voneinander gelöst. Auch über dem Rhein mischt sich Nebel mit Wasser und Himmel in eins. Gespensterhaft, mit verschwommenen Umrissen, gleiten die schwarzen Schiffskörper eines Schlepp­zuges talwärts. Aber schließlich säubert die Sonne die - Atmosphäre. Helle Strahlen spielen über den Straßen der Dörfer, die berauschend nach Most riechen. Zuweilen weht von einem gartenher grü­ßenden Birn- oder Apfelbaumast ein fahles Blatt und flattert hilflos fallend wie ein todwundes Vögelchen vor unsere Räder. In Mainz überqueren wir den Strom über die sanft gewölbte geräumig verbreiterte Brücke hinweg.

Durch Alleen und Wälder.

In Wiesbaden beherrschen Autos und Autobusse, an Stelle abgeschaffter Elektrischen, die Straßen, die vielfach mit vornehmen Vorgärten und Fassaden an bessere Tage erinnern. Hinter der Stadt öffnen Alleen und Wälder ihre verschwiegenen Wege, oft säumerisch verschlungen, träumerisch verschnörkelt, zu erquickendem Lustwandel durch die lärmferne Abgeschiedenheit einer anmutreichen Natur. Wunder­voll hat der Herbst die Laubwipfel getönt und ihre Blättervielfalt aufeinander abgestimmt. Aus den zahlreichen Nüancen zwischen noch tiefem und schon verblaßtem Grün leuchtet es zitronenfarben und goldgelb, beige und kupfern, rostrot und erdbraun. Der Todestanz des Laubes hat begonnen. Für jeden Stamm sterben Tausende von Blättern, Ver­ladern opferfroh, damit der Wald lebe. Ernst und düster heben sich von diesem wilden Farbenrausch die Tannen- und Kiefernforste ab. Letztere erinnern mit ihren hohen schlanken Stämmen und den schirmartig entfalteten Kronen an südliche Pinien. Aus der kühlen Dämmerung ihrer immerwähren­den Schatten weht es wie Ewigkeitshauch. Das Zwergengeschlecht der Pilze liebt diese Atmosphäre. Der winzige Ziegenbart züngelt goldgelb wie mit zierlichen Flämmchen aus dem polsteroicken Nadel­boden. Gelegentlich ziehen sich die Wälder weiter vom Weg zurück und überlassen einer Wiese das Gelände, die den leisen Wassern eines weiden- umbüschten Bächleins lauscht.

Heber d i e Lahn.

Später wechseln gelbblühende Rapsfelder in jähem Kontrast mit den braunen Schollen oktober- lich umgepflügten Fluren und vereinzelten noch grün bebüschelten Rübenäckern. Bald taucht der siebentürmige Sankt Georgs-Dom von Limburg auf. Wir sind im Nassauer Land, wie auch einige blau-gelbe Fahnen einer festlich geschmückten Dorf­straße bestätigen. Der Taunus liegt hinter uns, der Westerwald rückt näher. Schöne Fachwerk­häuser säumen die engen Gäßchen Limburgs, die zum Domberg hinanklettern. Ein mächtiger Kalk­felsen hebt die stolze Burg Gottes neben dem Lahn­ufer hoch über die Stadt und das weite Tal empor. Den gewaltigen Eindruck des Aeußern vermag leider die Jnnenschau nicht zu steigern, wie etwa beim Wormser Dom, vielmehr engen und drücken eine Unzahl von Gewölben und Pfeilern den Raum derart, daß man sich des Gefühls nicht erwehren kann, hier habe man sich zum Zweckeeiner orga­nischen Verbindung des romanischen und gotischen Stiles in höchster Vollendung" mehr von der Lust am Bauen als von der Absicht einer idealen Raum­gestaltung leiten lassen. Im Domschatz werden das Siegeskreuz des Kaisers Konstantin, der Stab des heiligen Petrus und einige andere ehrwürdige Kost­barkeiten gezeigt, lieber eine auf dicken romanischen Pfeilern ruhende Brücke rollen wir ans jenseitige Lahnufer.

Herbstzeitlosen und Wacholder.

Die korallenroten Beerensträucher der Ebereschen, die eine zeitlang Spalier stehen, glänzen in der Sonne. Amseln scheinen diese Leckerbissen noch nicht entdeckt zu haben. Aus dem Grün der Wiese lugen, regellos hineingetupft, die Ulanen Tulpengesichter der Herbstzeitlosen. In der Nähe wirken sie blaß- bläulich wie die frierenden Lippen eines Kindes. Stellenweise überraschen sie sogar mit sehr selten vorkommenden weißen Blüten. Wacholdersträuche künden rauhere Zonen an. Manche wachsen baum­

artig hoch und schlank empor, andere sind niedrig und ihrer Strauchnatur treu geblieben. Aber alle tragen die Zweige aufrecht wie die Licht­halter eines vielarmigen Leuchters. Die immer­grünen Nadeln schimmern blaugrau. Die kleinen schwarzen Beeren liefern den vorzüglichen Extrakt zu dem von Westerwäldern so geschätzten, auf der ersten Silbe betontenWacholder". Als Räucher­mittel auf den Ofen gelegt verbreitet das bratende Fruchtfleisch einen aromatischen Duft, aus Herbheit und Süße köstlich gemischt. Auf den weitgeschwunge­nen Höhen fallen vereinzelt ragende Tannenforste auf. Sie sind von den Taldörfern als Sturmbrecher und Schutzwälle errichtet.

Westerwälder Weiden.

Man sieht es den kleinen, gedrungenen und stäm­migen Gestalten der braunen und braunweiß ge­scheckten Kühe an, daß sie einer zähen und stra­pazenfähigen Rasse angehören. Sie müssen ja vor allem auch Zugvieh sein, und es gibt keine anderen Wege aus den Taldörfern hinaus als holperige und steinige Steige. Die gemächlich weidenden und wie- derkäuenden Tiere fühlen sich auf den einsamen Hochtriften so sicher wie daheim in ihrem Stall. Es kümmert sie nicht, daß wir dicht an ihnen vorüber­fahren. Selbst einzelne Außenseiter, die sich wohl einbilden das beste Gras gefunden zu haben, heben noch nicht einmal das rupfende Maul vom Boden weg. Aber den kleinen Hunden hören sie doch, die sie entrüstet bellend in die Gemeinschaft zurück­hetzen. Als wir in stark gekurvten Serpentinen langsam talwärts steuern, holen wir einen Holz­wagen voll riesiger Baumstämme ein, der knarrend und ächzend mit geketteten Hinterrädern bergab rutscht. Wir halten uns in respektvollem Abstand von den bedrohlichen Stangen und rollen im Schneckentempo hinterdrein, da der schmale Weg ein Ueberholen unmöglich macht. Der etwas düstere Eindruck, den die Beschieferung der Dächer und oft auch der Wetterseiten der kleinen Häuser von weitem

hervorruft, wird durch den weißen Kalkanstrich des Gemäuers zwischen dem schwarzen Gebälk zu einem freundlichen Ernst gemildert. Hier wird sich hart gemüht, der Scholle den kargen Ertrag abzuringen.

3m Siegtal.

Während es am Rhein nach Most duftete, riechen hier die Straßen nach verbranntem Kartoffelkraut. UeberaU ballt sich dicker Qualm über den Aeckern. Mannshoch stehen die prall gefüllten Säcke. Da werden die Kühe, wenn sie heimkommen, noch ein­mal zum Einholen hinausmüssen. Einige kleine Bäche tummeln sich in launischen Bögen und Win­dungen durch Wiesengelände der Sieg zu, die selber, übermütig rauschend den Lauf eines Trunkenen nachahmt. Bald ist sie auf der einen Seite des We­ges, bald auf der andern, dann wieder schlüpft sie unter der Eisenbahn durch, die eben aus einem Tunnel herauskam und einige Augenblicke später schon wieder mit langgezogenem Pfiff verrät, daß sie von neuem in einen Berg fährt. Unerwartet drängen sich die harten Konturen der Eisenindustrie­betriebe und Hütten in die weichen Linien der Land­schaft: Schacht- und Fördertürme, Hochöfen, Krane und andere Eisengerüste tauchen auf von den schwarzen Fahnen rauchender Schlote überflaggt. Hoch über dem Städtchen Siegen ragt das als Hei­matmuseum dienende Schloß, in dem vor allem die reichen Sammlungen gußeiserner Grab- und Ofen­platten mit biblischen Darstellungen als sieger­ländische Erfindungen zum Teil aus dem 15. Jahr­hundert äußerst interessant und wertvoll sind. In den abseits gelegenen Dörfern vergißt man rasch das rauhe Tun der Industrie. Da liegen die Gehöfte einzeln im Grünen. Gänse watscheln unbekümmert über die Gäßchen. Hähne krähen. In bunten Grup­pen füllen Dahlien die Gärten. Es riecht nach ein­gekellerten Kartoffeln, nach Stallvieh und Dung. Eine kleine Kirche läutet Mittag. Die Leute weisen uns freundlich ans Ziel. Hier ist gut sein. Hier lassen wir den Wagen unter Dach rollen.

Wanderfahrten.

Oberscheld 3rrscheldetal Trlngensteln Herbornseelbach Herborn.

Wir fahren mit Sonntagskarte über Dillenburg (hier umsteigen) nach dem, mitten im Schelderwald reizvoll gelegenen Oberscheld, um von hier dem, mit einem blauen Strich bezeichneten, viel gewun­denen lieblichen Tal der Tringensteiner- oder Jrr- schelde aufwärts zu gehen. In etwa zwei Stunden erreichen wir, nachdem uns am Ende des Tales ein kräftiger Anstieg auf die Höhe gebracht hat, das hoch und malerisch gelegene Tringenstein, von des­sen, das Dorf überragenden Burgruine man einen herrlichen Rundblick hat. Eine Orientierungstafel gibt uns nähere Auskunft. Von künstlerischer Hand ist daneben bas Modell der ehemaligen Burg in Miniatur errichtet. Unser Weitermarsch führt uns nunmehr grünen Strichen nach, auf der Hohen Straße, einem alten Höhenweg, entlang und bietet prächtige Ausblicke. Namentlich fesselt der Blick auf Dünsberg, Helfholz, Hohensolms und Altenberg, so­wie auf das hinter uns liegende Tringenstein und das tief im Grunde gelegene Oberndorf. An der Eisernen Hand (Wegweiser) vorüber gelangen wir nach etwa dreistündiger, überaus lohnender Wan­derung nach Herbornseelbach, wo wir rasten kön­nen und in weiteren dreiviertel Stunden nach un­serem Endziel Herborn.

Gießen Schiffenberg Hohe Warte Ferne­wald Großen-Buseck.

Diese Wanderfahrt, die zum größten Teil durch Wald führt, beginnen wir hinter dem Alten Fried­hof. Wir gehen den Alten Steinbacher bzw. Schis- fenberger Weg entlang, der uns alsbald in unse­ren schönen Stadtwald bringt. Nach gut einstün­diger Wanderung gelangen wir nach dem hoch über dem Wald gelegenen ehemaligen Kloster Schif­fenberg. Vor dem Eingangstor, wie auch von der Terrasse erschließen sich uns prächtige Blicke. Nun­mehr folgen wir gelben Punkten in nordöstlicher Richtung, die uns, wiederum durch schönen Wald­bestand, auf die Licher Straße führen. Hier ver­lassen wir das Zeichen, wenden uns rechts, kom­men am Lumpenmannsbrunnen und Forsthaus Hochwart vorüber und treffen hinter der 13. Schneise blaue Punkte, denen wir nach links folgen. Wir sind jetzt in dem großen Walddistrikt Fernewald, der sich durch seine tiefe Stille und Einsamkeit aus­zeichnet. Nach knapp zweistündigem Gange kom­men wir in der Nähe der Ganseburg auf die Grün­berger Straße, überschreiten diese und erreichen bald darauf unser Endziel Großen-Buseck. Gesamt­wanderung 4XA Stunden.

Rundfunkprogramm.

Sonntag, 9. September.

6.15 Uhr: Hafenkonzert. 8.15: Nachrichten. 8.25: Morgengymnastik. 8.45: Choralblasen. 9: Katholische Morgenfeier. 9.45: Deutsches Schatzkästlein. 10.15: Chorgesang. 10.45: Der Volksschriftsteller Heinrich Mohr. 11: Hausmusik. Eröffnung einer Sendereihe Zur Pflege der Hausmusik und zur Anregung des Laien-Musizierens. 11.30: Reichsparteitag 1934 in Nürnberg. Stimmungsbericht vom Aufmarsch zum Appell in der Luitpold-Arena, anschließend Vorbei­marsch der SA. und SS. vor dem Führer am Adolf-Hitler-Platz. 17: Nachmittagskonzert. 18.15: Vom Derkhemer Worschtmarkt. Ein heiterer Funk­bericht. 18.40: Bauernkultur und Bauernrecht. Ein Viergespräch. 19: Auslanddeutsche Sendung! Hör­folge. Sportnachrichten. 19.30: Reichssendung: Reichsparteitag 1934 in Nürnberg: Appell der SA. und SS in der Luitpold-Arena. 21: Konzert des NS.-Sinfonie-Orchesters. 22: Funkbericht von den Leichtathletik-Europameisterschaften in Turin. 22.20: Nachrichten. 22.35: Nachrichten aus dem Sende­bezirk. 22.40: Sport. 23: Nachtmusik.

Wontag, 10. September.

5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. 6.40: Frühmeldungen. 6.55: Frühkonzert. 8.15 bis 8.35: Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.30: Eigene Sen­dung. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I des Schlesischen Gau-Symphonie-Orchesters. 13: Saar­dienst. Nachrichten. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.20: Mittagskonzert II. 13.50: Nach­

richten. 14: Mittagskonzert III. 14 30: Wirtschafts­bericht. 15: Nachrichten. 15.15: Fritz Michel liest aus feiner Gedichtfolge:Im dritten Reich". 15.25: Drei Bücher zu Fragen der Zeit. 15.35: Hausarbeit kann die beste Gymnastik fein! Eine Plauderei und auch praktische Ratschläge. 16: Rachmittagskon­zert des Philharmonischen Orchesters. 17.30: Die alten Germanen bei Tacitus. Ünioerfitätsprofeffor Dr. Hans Naumann (Bonn). 17.45: Tonfilmschlager. 18: Reichssendung: Reichsparteitag 1934 in Nürn­berg. Fortsetzung und Schluß des Parteikongresses. Es spricht der Führer. 19: Heil Deutschland! 19.30: Saar-Umschau. 19.45: Das Leben spricht. Soziales Funkbild. 20: Nachrichten. 21: Kammermusik. Bal­laden von Carl Loewe. 21.45: Rhein - mainische Brücken erzählen. Hörfolge. 22.20: Nachrichten. 22.35: Du mußt wissen ... 22 45: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 23: Tanzmusik. 24 bis 1: Nacht­musik.

Dienstag, 11. September.

5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. 6.40: Frühmeldungen. 655: Frühkonzert des Philhar­monischen Orchesters. 8.15 bis 8.35: Gymnastik. 9.45: Eigene Sendung. 10: Nachrichten. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I des Leipziger Instrumental-Quartetts. 13: Saardienst. Nachrich­ten. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.20: Mittagskonzert II. 13.50: Nachrichten. 14: Mittags­konzert III. 14.30: Wirtschaftsbericht. 15: Nachrich­

Albach. 8.30:

gottesdienst mit Christenlehre.

Landesjugendtag; Kollekte. Steinbach. 10: Lan- desjugendtag; Kollekte. Llch. 9.30: StiftsdeclM Kahn; Christenlehre für die weibliche Jugend; 12.45: Kindergottesdienst; 14: Studienrat Dr. Un« verzagt-Gießen. Virklar. 14: Stiftsdechant Kahn. Garbenteich. 13: Gottesdienst. Haufen. 10: Gottesdienst. Langsdorf. 10: Kindergottesdienst; 11: Hauptgottesdienst; Kollekte; 20: Gemeindefeier. Dettenhausen. 13.30: Hauptgottesdienst; Kollekte. Hungen. 9.30: Gottesdienst zum Jugendsonntag; 19.30: Äbendfeier. Langd: 13: Gottesdienst zuni Jugendsonntag. Beltershain: 9. Gottesdienst; Kollekte. Veilsberg 10.45: Gottesdienst, Kollekte. Harbach. 10.45: Jugendgottesdienst auf den Veitsberg. Dirberg. 13.30: Gottesdienst; Kol­lekte. Ober-Gleen: 10: Jugendgottesdienst (Mit­wirkung eines Jugend- und Posaunenchors); 11.10: Christenlehre. Kirtorf. 12.10: Christenlehre; 12.30: Hauptgottesdienst mit hl. Taufe; 19.30: Mis« sionsabendgottesdienst mit Gedächtnis der im Sep­tember 1914 Gefallenen. Erbenhausen. 14: Hauptgottesdienst.

Katholische Gemeinden.

Samstag, den 8. September.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, 9. Sept. 16. Sonntag nach Pfingsten.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Jungfrauen und Hausangestellten; 8: Komniu- nion; Militärgottesdienst; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 14.30: Andacht; 15: Ver­sammlung der Jungfrauenkongregation. Grün­berg. 9.45: Messe mit Predigt. Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt und Christenlehre. Llch. 7.30: Hochamt mit Predigt; 20: Christenlehre und Andacht. Lollar. 8.45: Messe mit Predigt. Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt.

Montag, den 10. September.

Laubach. 7.30 Uhr: Messe.

Mittwoch, den 12. September.

Hungen. 6.15 Uhr: Messe.

Oeffentticher Sonntagsdienst.

Polizei: Telefon 2751, nur in dringenden Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf leit* fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.

Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 1 bis 13 Uhr.

Sanitätskolonne: Telefon 2500.

Aerzte : Dr. Schäffer, Dr. Neumann-Spengel. Zahnarzt: Dr. Wertheim.

Apotheke: Pelikanapotheke.

ten. 15.10: Für die Frau! 15.50: Kunstbericht bei Woche. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: Aus Walt und Flur.17.45: Klassische Cello-Musik. 18: Mit wel­chem Erfolg arbeiten die deutschen Betriebe? Ein Quer-Durchschnitt durch Industrie-Bilanzen de- Jahres 1933. 18.15: Aus Wirtschaft und Arbeit 18.25: Italienischer Sprachuntericht. 18.50: Arbeite, der Faust: Fritz Woike spricht eigene Gedichte. 19: Abendmusik. 19.45: Tagesspiegel. 20: Nachrichten 20.10: Unterhaltungskonzert. 22.20: Nachrichten

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, 9. September. 15. nach Trinitatis. (Jugend-Sonntag.)

Gießen. Stadlkirche. 8 Uhr: Fällt aus; 9.30: Pfarrvikar Balz; 11: Kinderkirche für die Matthäus- gemeinde; Pfarrvikar Balz; 20: Jugendfeierstunde Johanneskirche. 8: Pfr. Ausfeld; zugleich Militär- gottesdienst; anschließend Christenlehre für die Neu- fonfirmierten der Johannesgemeinde; 9.30: PH-, Bechtolsheimer; Beichte und hl. Abendmahl für Lukas- und Johannesgemeinde; 11: Kinderkirche für die Lukasgemeinde; Pfr. Bechtolsheimer; 20: Bibelbesprechung im Johannessaal; Pfr. Ausfeld. Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfr. Anthes; 10.45: Kinderkirche für die Luthergemeinde; Pfr. Anthes. Petruskapelle. 9.30: Pfr. Trapp; Chri­stenlehre für die neukonfirmierten Knaben der Petrusgemeinde; 20: Gemeinde-Jugendfeier. Saal der neuen Krippe. 11: Kinderkirche für die Johannesgemeinde; Pfr. Ausfeld. Wieseck. 9.30: Pfr. Sattler; Kollekte; 10.45: Kinderkirche. Al- len-Buseck. 10: ©emeinbejugenbgottesbienft; Kol­lekte; 19.30: Liturgische Abendfeier; Kollekte. Großen-Buseck. 10.30: Festgottesdienst (Eröffnung des Konfirmandenunterrichts), Schülerchor, Kol­lekte; 20: Jugendfeier; Kirchen- und Posaunenchor; Kollekte. Oppenrod. 8.30: Eröffnung des Konfir- mandenunterrichts; Kollekte; 19: Jugendfeier; Kol­lekte. Kirchberg. 10: Feier des kirchlichen Jugend- sonntags; Kollekte für kirchliche Jugendarbeit, 11: Christenlehre für die weibliche Jugend. Wainz- lar. 13.30: Gottesdienst. Treis a. d. Lda.: 10: Hauptgottesdienst (Kollekte für die evangelische Ju­gendarbeit); 13: Katechismuslehre. Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst (Eröffnung des Konfirman­denunterrichts); Kollekte für die kirchliche Jugend­arbeit; 11: Kindergottesdienst (1. Abteilung); 13: Kindergottesdienst (2. Abteilung). Klein-Linden. 9: Festgottesdienst zum Landesjugendsonntag und Christenlehre für die männliche Jugend; 10.15: Kindergottesdienst; 20: Liturgische AbendfeierSein Wort bleibt". Watzenborn-Steinberg. 10: Haupt-

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