um die Sache weniger auffällig zu machen, Zivil-
kleider tragen.
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der dem Willen des
swdenten den Geschebnisien "der Gegenwart durch j ^umentöX bes Frischen Minister-. Schr-ikrLnpse aus und wurde schließlich non ihrem
hr bewußtes Unpolitischsein fremd gegenuberstanden. fib ' Siebert und des Münchener Oberbur- Anwa» aus dem Saale getragen Auch d^-^rau Der Redner gedachte der Betätigung der jungen '„Meisters fticf)ler. des Per er» wurde non einem Ju tizwachtmeister
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fönlicher Natur gehandelt habe.
Sühne für eine kommunistische Bluttat.
Einsatz der besten ____ .......
lerischen Willen hier eine der neuen deutschen Jugend würdige Bühne geschaffen hat.
Obetberghauptmann W i n n a ck e r widerlegte die oft vertretene Auffassung, als ob die Korps- 1. <. m r Sav rUönonmnrt nl! r fr
rasten", so schloß der Vortragende, „bis wir diesen Dienst am Vaterland erre'.cht haben, unserem Vaterland, unserem Reichspräsidenten und unserem Führer ein dreifaches Sieg-Heil!"
An Reichskanzler Adolf Hitler wurde fotgenbeä Telegramm gesandt: „Die aus Anlaß des Reichs- treffens Kösener Korpsstudenten im Geist national- sozialistischer Kameradschaft versammelten mehr als 2000 deutschen Wasfenstudenten aus allen Verban- den geloben aufs Reue ihrem geliebten Führer b e ° dingungslos- Treue, dw zu beweisen sie jederzeit bereit sind, wenn ihr Führer, wenn das Vaterland sie ruft. Kösener EC.-Verband, Dr.
142 Todesopfer auf der Aelsongrube in Offegg Verhaftung des leitenden Ingenieurs. — Oie Schuldfrage. — Kommunistische Streikparolen.
Deutsche Segelfliegerexpedltion nach Südamerika.
Unter Unterstützung des Reichsluftfahrtministe- riums, der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft und des Preußischen Ministeriums der Arbeit und Wirtschaft führt der Deutsche Luftverkehrsverband in der nächsten Zeit in Südamerika eine großangelegte Expedition zur Erforschung des Segelflugs in den Tropen durch. Wie die „Hessische Landeszeitung" dazu erfährt, hat die Leitung dieser Forschungsexpedition der Leiter des Deutschen Forschungsinstituts für Segelflua, Professor Dr. Walter Georgi von der Technischen Hochschule Darmstadt, übernommen. Ihn begleiten die bekannten Segelflieger Peter Riedel, Wolf H i r t h , Heini D i t t m a r und die Fliegerin Hanna Reit sch. Wissenschaftlicher Mitarbeiter ist außer dem Leiter noch Dipl.-Jng. Hardt vom Deutschen Forschungsinstutut. Unter den Maschinen befinden sich Fafnir", „Condor" und „Grunau-Baby 2 . Haupttätigkeitsgebiet sind Brasilien und Argentinien Zweck der Forschungsreise ist die Erkundung'der thermischen Aufwinde in den Tropen, denm durch die Stärke der Sonneneinstrahlung dort besondere Bedeutung für die Erkennung neuer Möglichkeiten für den Segelflug zukommt Auch sollen die Witterungsverhältnisse rm allgemeinen für die Zwecke des Ssgelflugs erforscht und bes er ausgenutzt werden. Jedenfals erschließt sich mit dieser Forschungsreise den Teilnehmern und dem Leiter der Expedition ein dankbares Arbeitsfeld
Georg Schmückte im Dichtertreis.
Der bekannte Dichter Georg Schmückte, Gau- kutturwart der NSDAP, für u"b
Hohenzollern, wurde von Reichsminister Dr. Goebbels in den Dichterkreis berufen unter gleichzeitiger Verleihung der Dichternadel. Georg Schmückte ist u. a. der Verfasser des bei Strecker und Schröder in «Stuttgart Öen
Bauernkriegsromans „Engel Hilsenfperg ,
Berlin, 5. Jan. (DNB.-Funkspruch.) Der Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, gewährte dem Vertreter eines Schweizer Blattes eine Unterredung, in der er zahlreiche in der Schweiz verbreitete Irrtümer, Vorurteile und ausländische Lügennachrichten über die nationalsozialistische Bewegung in Deutschland mit überzeugender Klarheit und Eindeutigkeit zurückwies oder richtig stellte.
Auf die Frage, ob es richtig sei, daß das national ozialistische Deutschland unmöglich Sympathien für die demokratische Schweiz gewinnen könnte, antwortete der Stellvertreter des Führers, daß Deutschland seine Sympathien zu anderen Böltern nicht von deren Staatsform abhängig mache. Eine Veränderung der deutschen Sympathie zur Schweiz sei durch den Wechsel im deutschen Regierungssystem deshalb nicht eingetreten.
Der Pressevertreter wies dann auf den großen Eindruck hin, den das Ergebnis der Reichstag s w a h l e n in der Schweiz hervorgerufen habe und fragte den Stellvertreter des Führers, ob etwas Wahres daran sei, daß, wie immer noch behauptet werde, Terror und Angst die Leute zur Wahlurne getrieben haben. Rudolf Heß wies diese Behauptung energisch zurück und erklärte, daß die Wahl vom 12. November bekanntlich a l s freie und geheime Wahl durchgeführt worden sei.
Im weiteren Verlaufe der Unterredung bezeichnete der Stellvertreter des Führers die in der Schweiz verbreiteten Gerüchte, ein Ziel der nationalsozialistischen Politik sei die Einverleibung der deutschen Schweiz in das Reich, als eine der vielen von antideutschen Pro-
Blunck."
Die Melodien der deutschen Sender In der Rächt zum 15. Januar.
Entsprechend dem Luzerner Wellenplan werden die Sender der einzelnen Lander in Der Nacht zum 15. Januar auf die neuen Wellen um« aestellt Damit sich in dieser Nacht die einzelnen europäischen Rundfunksender leichter verständigen können, ist für jeden einzelnen Sender eine betontere charakteristische Melodie bestimmt worden, die zu wiederholten Malen durchgegeben wird. Damit ist den Hörern die Möglichkeit gegeben worden, ihre Tabellen abzustimmen. Die deutschen Sender behalten selbstverständlich ihre alten Pausenzeichen. Die Melodien werden in der Zeit vom 14. Januar 23 Uhr bis zum 15. Januar 8 Uhr vormittags durchgeaeben. .
Für Königswusterhausen, Berlin und Königsberg sind Volksweisen bestimmt worden, nämlich für
die sämtlich beschuldigt waren, durch vorsätzliche Verbreitung unwahrer Gerüchte das Ansehen der nationalsozialistischen Bewegung und von Führern der NSDAP, geschädigt zu haben. Professor Dr. Memmesheimer wurde zu vier Mo- naten, Professor Bossert, Kaufmann Arensmeyer und die Kontoristin Frank zu je drei Monaten G e - f ä n g n i s verurteilt, die Kontoristin Nolde erhielt an Stelle einer an sich verwirkten Gefängnis- Koon zwei Monaten 3000 Mark Geldstrafe. Die
rteilungen erfolgten wegen Vergehens gegen die Notverordnung vom 21. März 1933 zur Abwehr heimtückischer Angriffe gegen die Regierung der
Wilhelm K u b e als den besten Bauernroman bezeichnet hat. Sein neues Drama „Dämonen über uns" wird am 27. Januar am Württembergischen Staatstheater uraufgeführt.
Aus aller Welt.
Neichstreffen des Kösener (56.
Berlin, 6. Jan. (DNB.) Am Samstag fand in den Tennishallen das Reichstreffen des Kösener SC. tatt Unter den Gästen sah man u. a. Staatssekre- ärfiammers von der Reichskanzlei, Staatssekretär Clausen vom Preußischen Wirtschaftsministerium, Staatssekretär L a n d f r i e d vom Preußi- chen Finanzministerium, Ministerialdirektor K o p k e vom Auswärtigen Amt, ferner Vertreter des Reichs- wehrministeriums und der Berliner Hochschulen. Der Führer des Kösener SC.-Derbandes, Rechtsanwalt Dr. Max B l u n ck, bezeichnete als Sinn des Reichstreffens das Einvernehmen zwischen Jungen und Alten, Führern und Geführten, um aus gegenseitigem Gedankenaustausch zu lernen und zu gewinnen. , , , . ,..
Die Teilnehmer am Schulungslager sollten auf die Universität zurückkehren mit dem Gelöbnis, durch Dienst am deutschen Korpsstudententum dem gesamten deutschen Volk zu dienen. Aus dem GemelNichafts- willen heraus sei die Nationalsozialistische Gemeinschaft Korpsstudentischer Verbände ins Leben ge-
Wie erst heute bekannt wird, war am Freitagabend Bundeskanzler Dr. Dollfuß mit seiner Familie in Gaming (Niederösterreich) eingetroffen. Während dieses Aufenthaltes wurde d i e Li chtleitung unbrauchbar gemacht und die Wasserleitung des Ortes in die Luft gesprengt. Zu gleicher Zeit explodierten zahlreiche Papierböller. Als es schließlich nach mehreren Stunden gelungen war, eine Notbeleuchtung einzurichten, sah man, daß in sämtlichen Straßen gestanzte Hakenkreuze ausgeschüttet waren. Der Bundeskanzler verlies bald darauf den Ort.
Oie chinesischen Wirren ein gutes Geschäft der Rüstunqsindus ri?.
Schanghai, 7. Jan. (DNB.) Die „China Weekly Review" schreibt, für England, Amerika, Frankreich und die Tschechoslowakei seien die Wirren in China ein gutes Geschäft. Dom August 1932 bis August 1933 habe England 46 Millionen Patronen, ungezählte Maschinengewehre und Kampfwagen geliefert. In der letzten Zeit habe Nanking in den Bereinigten Staaten für 200 000 Pfund Maschinengewehre und Kriegsmunition bestellt. Man erwarte die Lie- fernunq von 35 Tanks und zwei Flugzeugen mit je zwei Maschinengewehren. Auch Japan sei gut mit chinesischen Aufträgen versehen und führe für etwa 400 Millionen Pen jährlich Waffen und Munition nach China ein.
Oer Gran-Shaco-Krreg beginnt wieder
Paris, 8. Jan. (DNB.-Funkspruch) Nach einer Agenturmeldung haben die paraga panischen Truppen, nachdem die Verlängerung des Waffen st ill st andes mit Bolivien abgelehnt wurde, ihren Vormarsch wieder ausgenommen. Die Völkerbundsdelegation hofft immer noch, neue kriegerische Verwicklungen verhindern zu können. Sie hat in einer Note an die paraguayanische Regierung jedoch erklärt, daß sie im Falle weiterer Feindseligkeiten ihren Dermitt- lungsversuch einstellen werde.
Kunst und Wissenschaft.
Gedächtnisfeier für Philipp Reis, den Erfinder des Telephons.
Zu Ehren des 100. Geburtstages des Erfinders des Fernsprechers fand in Gelnhausen an dem vor 50 Jahren errichteten Denkmal für Philipp Reis ein schlichter Festakt statt. Bürgermeister Dr. Wilke, der die Gedenkansprache hielt, verwies darauf, daß die Ungunst der Witterung die berufenen Stellen veranlaßt habe, eine größere und würdigere, der Bedeutung des Reisschen Lebenswerks entsprechende Feierlichkeit erst nach Eintritt geeigneten Wetters, wenn Gelnhausen etwas zu bieten habe, zu veranstalten und hierzu die Vertreter der Wissenschaft und der Behörden einzuladen. Dennoch wolle man den Gedenktag nicht ohne sichtbares Zeichen vergehen lassen. Reis sei der Mann, dem allen Anzweifelungen zum Trotz das Verdienst gebühre, den Fernsprecher allein erfunden zu haben. Der Redner setzte sich für die Priorität der Reisschen Erfindung ein und behauptete, daß Reis, wenn er ein Geschäftemacher gewesen wäre, mit feiner Erfindung weiter gekommen sei. Zweifelsfrei sei seine Abstammung, denn er tarn aus einer der ältesten Gelnhäuser Familien. Mit dem Gelöbnis, des großen Erfinders jederzeit in Treue zu gedenken, legte der Bürgermeister für die Stadt einen Kranz nieder. Anschließend wurde die Reis-Gedächtnis- Ausstellung in den Räumen des neuen Gelnhäuser Heimat-Museums eröffnet, das damit gleichzeitig feine Weihe erhielt.
Uraufführung „Langemarck"
im Preußischen Theater der Jugend.
Im Preußischen Theater der Jugend in Berlin sand die Uraufführung des Schaui.viels „Lange- m a r ck—Der Opfergang Der deutschenJugenD" eine Gemeinschaftsarbeit von Edgar Kahn und Max Monako statt. Beide Verfasser haben aus dem reichhaltigen Stoff des großen nationalen Erlebens ein eindrucksvolles und theatersicheres Werk geschaffen. Sie haben mit diesem Schauspiel das hohe Lied der Treue, der Kameradschaft und einer Volksgemeinschaft auf die Bühne gebracht, wie sie zwanzig Jahre nach ßangemarct endlich zur Wirklichkeit wurde. Das Werk hält sich fern von jedem öden Hurrapatriotismus und wird in echt nationalsozialistischem Sinne auch dem Gegner gerecht. Tief ergriffen dankten Die Zuschauer, unter Denen sich auch Kultusminister R u st und Staatskommissar H i n - k e l befanden, minutenlang den Darstellern, den Verfassern und dem Intendanten Herbert Maisch, Führers entsprechend, durch den Kräfte und oen ernsten fünft»
a ▲ r * Ihineinzuziehen, Es bestehe die Erwartung, daß er
Deutschland und die Schwerz, tewss
Oer Stellvertreter des Führers stellt die Lügen der Hetzpropaganda richtig. 9“= w,uba6gb <,5 etraj0.y«bn
eine Tour auf Den etwa 1000 m hohen Hochwechfel. Infolge eines plötzlichen Schneesturmes, verbunDen mit großer Kälte, mußte Der Knabe Den Aufstieg auf geb en. WährenD die anderen zum Schutzhaus eilten, um eine Rettungskolonne herbeizurufen, bettete Der Kaufmann, Der selbst am Ende seiner Kräfte war, Den Knaben in Den Schnee und legte sich ein Unglück. Der 20jährige Skiläufer Glatzl kolonne fand den Knaben tot auf. Der Kaufmann Königswusterhausen „Heb’ immer Treu und Red- wurde mit schweren Frostschäden ins Krankenhaus lichkeit", für Berlin „Gold und Silber lieb' ich sehr" eingeliefert.
und für Königsberg „Horch, was kommt von brau- Todessturz beim Sfiroeftlauf.
An ^S"und "L unb Bei btr Austragung her Skimeist-rschaften von
,O Du mein Edelweiß", für Leipzig „In einem tot. Die V^anstaltung wurde abgebrochen, kühlen Grunde", für Hamburg „Auf der Reeper- Aufregende Gerichtsverhandlung gegen einen Perser bahn", für Heilsberg das Masurenlied („Wild flutet in Berlin.
der See"), für Hannover „Die lustigen Drei", für 3^ her Verhandlung gegen den persischen Staats- Nürnberg „Glühwürmchen-Idyll" und für Augsburg angehörigen Mordakay Zähe vor dem Ser- „Die kleine Garde". liner Schöffengericht kam es zu aufregenden Zwi->
Der älteste SA.-Mann Deutschlands feiert seine schenfällen. Der Perser hatte am 28. November v. J. goldene Hochzeit. in einem Juwelengeschäft in der Friedrichstraße Die
Der ältefte SA -Mann DeutschlanDs, der Verkäuferin Marta K a h l — angeblich wegen ge- ffhren-TruDDiübrer Geora Munzel in schäftlicher Streitigkeiten — mit einem Steinbohrer ÄZ SÄÄ”«Ä gfiU*? und schwer «rletzt Der B-r.r-ter der
aeiftiaer Arische Das Fest seiner aoIDenen Hoch- Verkäuferin, Die sich Dem Vorfahren als Jeeben aeit9 2)ie Straßen in Der Nachbarschaft Der Woh- klägertn angeschlossen hatte, bezeichnete Die Angaben nung Des Jubilars hatten mit Hakenkreuzfahnen so Des Persers als unwahr und erklärte, daß nach reich geflaggt wie sonst nur an hohen Festtagen, seiner Auffassung em R a u b m o r d v e r s u ch vor Die SA -Kameraden des Neunzigjährigen trugen I liege. Er beantragte sodann die 93ertagung Der 23er» X Daäu bd^Den*1 Ghr^ntag Mmibers^ festlich zu I Handlung, da die Nebenklägerin, Die wahrend Der gestalten^ Als Vater Münze! mit feiner Gattin zum ganzen Verhandlung schluchzte und am ga^en Festgottesdienst fuhr, zogen etwa 400 Mann SA. Leide zitterte, bei Dem Ueberfall emen Nervenschock mit flinaenöem Spiel mit, unD HI. bilDete Spalier, davongetragen habe unter dessen Folgen sie noch Lm F-stq°te?dUnst n^hm u. m auch b-r stellver- heute leibe Als der Borschende hieran.an dr tretenDe ©auleiter 91 i p p o I b teil. Unter Den Ge- Nebenklägerin die Frage achtete, ob sie der Ver- schenken die Dem Jubilar zugeftellt würben, besin- Handlung folgen könne, brach diese in gellende ajenien, uie u » 0 PlAroiPrämnfo mm unb wurde chliekllck von ihrem
Die Verwaltung Der Nelsongrube Ossegg gibt als enDgültige Zahl Der ToDesopf er Der Katastrophe 142 an. In Der Grube haben 140 Bergleute Den ToD gefunDen, zwei starben über Tage. Der leitenbe Betriebsingenieur Der Nelfongrube, Dr. Beysser, ist verhaftet morDen.
Die Untersuchungskommission, Die an Der Klärung Der SchulDf rage arbeitet, hat eine große Anzahl von Bergleuten, Betriebsleitern unD sonstigen Angestellten vernommen. Der verhaftete Betriebsingenieur Beysser würbe in Das Kreisgerichtsgefängnis eingeliefert. Aus Der Arbeiterschaft waren gegen Beysser schwere AnschulDigungen erhoben worDen. Er soll nicht nur ein harter Vorgesetzter gewesen sein, fonDern er wird vor allem für Die Den Betrieb gefährDenDen Sparmaßnahmen verantwortlich gemacht.
GeneralDirektor Locker erklärte Pressevertretern, Beysser habe viele Jahre zur vollsten ZufneDenheit Den Dienst versehen. Daß er streng gegen Die Arbeiterschaft war, habe man gewußt. Jetzt werben gegen ihn begreiflicherweise große Vorwürfe erhoben. «So wird behauptet, er habe 16 Personen, die nur mit der Entfernung von Kohlenstaub be
schäftigt waren, entlassen. Beysser hat Löcker gegen- Im Prozeß wegen der Ermordung des Polizei, über diese Anschuldigungen als Märchen ertlart. bauPtroa^^)tmel^^er5 ß a u t e nm an n, Der am 12. Die Berieselungsanlagen waren in Ordnung. Von Oktober 1932 m einer Schutzhutte ^ ^^eckthal außerordentlichen Rationalisierungsmaßnahmen in Park von Kommunisten erschossen wurde, wurde der Grube ist der Leitung nichts bekannt. Der Hauptangeklagte ^rm sch er wegen DOÜenDe
Die Kommunisten versuchen Die Ausgabe von ten Totschlaas zu ^beuslanglicher Zuch Streikparolen. Für Den gestrigen Sonntag hatten hausstrafe unD, Ehrenrechtsoerlust verurteilt, sie eine Revierversammlung nach Brux einberrufen. Der Angeklagte Prinz wurdewegen versuchten Die OenDarmerie hatte Den Ort umstellt. Als trotz- MorDes SU 15 Jahren Zuchthaus Der Angeklagte Dem eine Versammlung zustanDe kam, wurDe sie Jung zu 7 Jahren Zuchthaus verurteilt. Das B aufgelöst. Darauf fanD in Dem Ort Herrlich ohne fahren gegen Die übrigen Drei Angeklagten wurDe Kenntnis Der BehorDen später eine zweite Versamm- auf GrunD Des Amnestiegesetzes vom 20. Dezember hing statt. Es hatten sich etwa 300 Delegierte von 1932 eingestellt.
35 Schichten eingefunDen. Auch MitglieDer nichtkom- Jm Schneesiurm erfroren.
munistischer Gewerkschaften verschieDenster Richtung $er Kaufmann Beir er aus Wiener Neustadt hatten sich eingefunDen. In einer Entschließung unternahm mit fünf Erwachsenen und dem elf- wurde Enlassun g und strenge Be ftr a f ung jährigen Sohn des Landgerichtsrates Dr. Baer th aller am Unglück verantwortlichen Personen, vor«'-' -----
allem Des Betriebsleiters unD Die Abberufung Der Gendarmerie und Des Militärs aus Dem Kohlenrevier geforDert. Anläßlich Der heute (Montag) ftatt» finDenDen BeerDigung wurDe zu einer KunD- gebung aufgerufen. Es werben aus Der Umgebung weitere 150 Mann OenDarmerie zusammengezogen.
gen Tagen von Kairo nach 2BaDi ^alfa geflogen vucuu'^u»lr
war, hat feinen Flug fortgesetzt unD ist in Khartum Wettervoraussage.
gelanDet. Durch Die im NorDen vorüberziehenDen TiefDruck-
Neuer Fluggeschwinbigkeilsrekord. gebiete fließt fortgesetzt ozeanische Luft nach Dem
Der französische Flieger Massotte hat Den FestlanD, Die besonDers im nörDlichen Teile Des GeschwinDigkeits-WeltrekorD für Den Reiches milDernD unD störend einwirkt. Bei uns 1000-Kilometer-Flug auf 358,158 Stundenkilometer wird wohl Durch Die Warmluft neblige Bewölkung verbessert. Sein Flugzeug legte Die 1000 Kilo- verursacht werDen, Doch Dürfte es infolge Des hohen nvter in 2,47:31 StunDen zurück. Die beste Druckes vorerst kaum zu NieDerschlägen kommen. Zeit für 100 Kilometer erreichte er mit Bei aufttarenber Nacht gehen Die Temperaturen 16 Minuten 50 Sekungen, Das heiß mit einem weiterhin unter Den Gefrierpunkt zurück. StunDenDurchschnitt von 360 Kilometer. Der bis- Aussichten für Dienstag: Neblig-wolkig herige RekorD für 1000 Kilometer wurDe von Dem mit vorübergehenDem Aufklaren, nachts noch leichter französischen Flieger D e I m o 11 e mit 334 StunDen- Frost, meist trocken.
kilometern gehalten. Aussichten für Mittwoch: Keine roefent-
Rekordfahrt des Deutschen Segelschiffes „Padua" liche Aenderung Der Wetterlage.
von Hamburg nach Australien. m au»ft,^n?iper' h i Ä ™ ÄmTuar
_ , ’ (BraD Celsius, abenDs —1,8 Grad: am o. yanuar.
Das Hamburger Segelschiff „PaDuo hat die PJ U5 1_28 @rab; Maximum —0.6 Grad, Mi- B'Ä ÄftSÄ SS"»
sä äA“
war von Dem ftanzösischen Segelschiff „Crillon" Amtliche Wintersportnachrichten.
aufgestellt worDen. Vogelsberg. HoheroDskopf: Klar, —8
Freies Geleit für einen flüchtigen Milan- GraD, 30 cm Schnee, Pulverschnee, Sportmoglich- geklagten. feit sehr gut.
In Dem vor einem Berliner Gericht verhandelten -------———----"
Wirtschaftsprozeß Hallström erklärte der Vor- Hauptschrlftleiter: Dr. Friedr. W'lh. Lange schende daß Bemühungen im Gange seien, den Verantwortlich 1"r Politik Dr. §riedr. Wilh. Lange, Mitangeklagten Dr. jur. Fränkel, Der sich Durch für Feuilleton Dr. H. Thynot: für Den übrigen Tei Die Flucht n a ch P a r i s Dem Zugriff der deut- Ernst Blumschein uni) für Den Anzeigenteil i. V. schen Behörden entzogen hatte, in Das Verfahren Th. Kümmel, sämtlich in Gießen. DA.. 11700.
gegen ihn durchgesuyrr rouroe. JJurcy oie-
.... q.~. I sen Beschluß hat das Gericht Dem Angeschuldigten
pagandazentralen im Ausland verbreiteten iS ui» Fankel Die Möglichkeit gegeben, sich zu rehabilitie- ge nn ach richten. Kem ernschafter Mensch ™ r ;Qa5 er glaubt, unschuldig von Der Staatsan- DeutschlanD Denke Daran, Die Unabhängigkeit anbe- ^^schast verfolgt zu werden. Es ist somit in das rer Staaten auch nur anzutasten. Auch die m fran» creie Tunesien des Angeschuldigten gegeben, sich zösischen Zeitungen verbreitete Behauptungs von uater Ausnutzung des ihm zugesicherten freien Ge- einem D u r ch m a r f ch p l a n Des deutschen (eit5 ben deutschen Strafoersalgungsbehörden zur Generalstabes Durch Die Schweiz im rZalle ^Mosen Klärung Des Sachverhalts zu stellen, ober eines Deutsch-französischen Krieges beweise leDiglich, nad) roie DOr im sicheren Paris zu bleiben, wo Die StörenfrieDe Der Absicht Hitlers, eine öfcfänanisftrofen
WunS (Europas h°rb°izuführ°n zu suchen ,m . ASDAP.
Der Pressevertreter gab Dann Der fteuDigen Ueber- »
rafchung Ausdruck, Die Die FrieDensgedan- Das DortmunDer SonDergericht verhandelte im ken Des Reichskanzlers in der Schweiz aus» Essener Schwurgerichtssaal gegen Den Chefarzt der gelöst haben und sagte, man zweifle nicht, daß sie städtischen Hautklinik Prosessor Dr Alois Men,, e h r l i ch a - m e i n t seien, aber man behaupte, daß m e S h e I m - r, den Chefarzt der städtischen Kinder- maßgebende Unter süh rer in der nationalsozill- klinik, Professor Dr. Otto Bossert, den Kauf. Mischen Bewegung Anhänger einer starken Rü- mann Heinz Arensmeyer uno Die bewen Kon- stungs- unD Revanchepolitik seien. Auch Diese Mei- toriftinnen Charlotte Frank unD Mana N o l D e, nung kennzeichnete Rudols H-b als eine Aus.'-- Wirkung Der Hetz- unD Gräuelpropaganda, Die Die erlogene Behauptung aufgestellt hübe, es beftänDen zwischen Dem Führer unD maß- gebenDen Unterführern Meinungsverschiebenheiten. „In DeutschlanD", erklärte Heß, „führt nach freiem Entschluß Der Deutschen nur einer, unD Das ist
ADolf Hitle r."
Zum Schluß erklärte Rudolf Heß auf Die Frage, ob Die geistige Freiheit in DeutschlanD nicht beDroht sei, ob auf kulturellem Gebiet nicht zuviel reglementiert roerDe: Wir reglementieren nicht Die Kunst unD . .
Die Kultur, wir ziehen ihr vielmehr schütz e nD e heimtückischer Angriffe gegen Die Regierung Der na« Grenzwälle, Die sie vor Zersplitterung unD tionalen Erhebung und wegen übler Nachrede nach damit vor Unfruchtbarkeit bewahren. § 286 des StGB. — 5n der Urteilsbegründung
* wurde betont, daß der Vorsatz nur bei der Angeklagten Frank zu bejahen sei, nicht aber bei den an- deren Angeklagten. Diese hätten aber über alle Maßen grob fahrlässig gehandelt. Der Schutz des § 193 habe den Angeklagten nicht zugebilligt werden können, da es sich nicht um Angelegenheiten per»


