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Kr. 209 Zweites Blatt

Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheilen)

Freitag. 7. September 1934

be-

05

Wichtiger als die Gauligakämpfe ist

der

in

Warschau stattfindende zweite Länderkampf gegen Polen. Zum ersten Male kreuzten unsere Vertreter

Aus dem Bestreben, diesen krebszettösenden Stoss, Schweden Olsson geleitet Der deutschen Mann- für Heilzwecke zu verwerten, ergab sich Anreiche.! wird eine recht große Zahl von deutschen

j Schlachtenbummlern, man rechnet mit 5000 deut-

Nachdruck verboten!

11 Fortsetzung

Setz dich ruhig in den Garten, Detlef! 's ist mz warm drauße."

der Talerbrosche Donatas ähnelte. Daß die Rückseite auch abgeschliffen und ebenfalls griechische Buch­staben darauf eingraviert waren. Donata hatte ihm erzählt, der Vater besäße, mit den Broschen der

ander flüstern, aber er verstand

Die Unterhaltung interessierte grübelte nur darüber nach, wie daß der Taler, der ihm vor die

keine Silbe mehr, ihn auch nicht; er sonderbar es war, Füße gerollt war.

Taler, die von Juwelenhändler sollte verloren- der sechste, der eben in seinen

Bald stand ein Glas des goldbraunen Getränks tar ihm, und er vertiefte sich beim Schein des riektrischen Lichts in eine Abendzeitung. Es war rach früh, die meisten Gäste pflegten erst später

Professor H e u b n e r, Mitglied des Reichsaus­schusses für Krebsbekämpfung und Direktor des Pharmakologischen Instituts der Universität Berlin, hat erklärt, daß umfangreiche Nach­prüfungen nicht den Beweis dafür erbracht hätten, daß die von Dr. von Brehmer ent­deckten Erreger die der Krebskrankheit seien.

Mutter und der ihren, fünf solche ihrem Urgroßvater stammten, der gewesen war. Ein sechster Taler gegangen sein. Vielleicht war das oerlorengegangene Taler, den er Fingern gehabt hatte?

schen Besuchern, den notwendigen Rückhalt bieten.

Fußball im Bezirk Gießen-Dlt.

Paarungen für Sonntag, 9. September.

Naunheim II Nauborn (Grote, Mainzlar). Tgde. Wetzlar Sportfr. Wetzlar (Keller, Naunheim). Werdorf Burgsolms (Schneider, Gießen).

Büblingshausen Wetzlar 05 II (Post, Wieseck). Erda Fellingshausen (Lind, Wetzlar).

Frankenbach Hohensolms (Roth, Altenkirchen).

im Dezember vorigen Jahres im Berliner Post­stadion mit den Polen die Klingen. Unsere östlichen Nachbarn verrieten damals gutes Können und nur 1:0 konnten unsere Vertreter siegen. Für das am Sonntag stattfindende zweite Spiel, das in ganz Polen ungeheures Interesse findet, erwarten wir einen weiteren deutschen Sieg.

Die deutsche Mannschaft spielt bei diesem Kampfe in folgender Aufstellung: Buchloh (Speldorf); Janes (Düsseldorf), Busch (Duisburg); Cielinski (Hamborn), Münzenberg (Aachen), Bender (Düsseldorf); Lehner (Augsburg), Siffling (Waldhof), Hohmann (Ben­rath), Fath (Worms). Der Kampf wird von dem

werden muß. Sie eilt den Möglichkeiten, den Krebs nach bisher üblichen Methoden zu erkennen, vor­aus und ermöglicht die Stellung einer richtigen Diagnose im Frühstadium, was natürlich für die frühzeitige Behandlung von größter Bedeutung ist. Sie läßt auch bei Patienten nach ausgeführten Ge­schwulst-Operationen erkennen, ob Aussicht auf Dauerheilung vorhanden ist oder ob eine Steigerung der Abwehrkräfte nötig ist, um eine Dauerheilung zu erzielen.

zu kommen. Nur mitten im Garten saßen zwei alte Männer.

Jetzt betrat ein Herr den Garten, und Detlef Westkamp blickte flüchtig von feiner Lektüre auf. Irgend so ein eleganter Mosjö von drüben, von jenseits der Brücke!, dachte er und las weiter. Gleich darauf glitt ein leichter Fuß näher, und als der Lesende wieder aufschaute, sah er ein sehr geschminktes, hübsches Frauengesicht mit dreistem Ausdruck, sah platinblondes Haar, das fast ganz weiß schimmerte unter schickem, schwarzen Samthut.

Detlef Westkamp fand, die Dame paßte gut zu dem Mosjö, an dessen Tisch sie Platz nahm und er verglich sie unwillkürlich mit Donata Olden. Dachte stolz: Wie vornehm sähe Donata neben der Blonden aus! Ihr reines Profil, ihre tiefen, dunklen Augen und der weichgeschwungene Mund mit dem köstlichen Lächeln der Mund, den er küssen durfte! Nur er! Die Blonde sah aus, als hätte sie allzu willige Lippen.

Er vertiefte sich wieder in die Lektüre, bis ihn ein etwas lautes Lachen störte. Er hörte dann, wie eine Frauenstimme erklang:

Hoffentlich hat sich die Mühe gelohnt und ist nun alles in Ordnung. Die Klimperei kommt mir schon lange zum Halse raus!"

Danach klang es, als ob ein paar schwere Geld­stücke etwas zu kräftig auf eine Tischplatte geworfen würden und eins davon auf den Holzboden der Halle rollte.

Im nächsten Augenblick rollte wirklich eine Silbermünze bis vor Westkamps Füße und blieb dort liegen.

Unwillkürlich bückte er sich und hielt im nächsten Moment einen alten Taler in den Händen. Er legte ihn auf den Tisch und sah zu dem Paar hinüber, das durch die Länge der halben Halle von ihm entfernt war.

Sowohl der Elegant als auch feine blonde Dame waren aufgesprungen, und der Herr kam jetzt mit schnellem Schritt näher. Er hatte ja gesehen, daß der silberne Ausreißer aufgehoben worden war. Detlef Westkamp nahm den Taler vom Tisch und hielt ihn jetzt zufällig mit der Rückseite nach oben. Während er ihn dem Herrn hinreichen wollte, blickte er unwillkürlich noch einmal darauf nieder und behielt ihn fast um einen Atemzug zu lange in der Hand, obwohl der andere schon danach langte. Aber die Rückseite fesselte seine ganze Aufmerksam­keit. Er mußte an die spießbürgerlich anmutende Talerbrosche Donatas denken. Genau so hatte die Rückseite der Brosche ausgesehen wie die des Talers.

Seltsam war das!

Der Fremde zog ihm die Münze einfach aus der Hand.

Dielen Dank, mein Herr!" Er musterte die Klei­dung des vor ihm Sitzenden, lächelte etwas herab-

richtet wurde, haben einige maßgebliche Fachge­lehrte zu den Arbeiten Dr. v. Brehmers kri­tisch Stellung genommen.

Der Direktor des staatlichen Instituts für expe­rimentelle Therapie Geheimrat profeffor Dr. W. kokte äußerte sich skeptisch und ab­lehnend. Die Frage, ob der neue Erreger des Krebses gefunden sei, könne als erledigt betrachtet werden. Brehmers Zeichnungen hierzu seien der Phantasie entsprungen. Von anderer Seite wurde daraus aufmerksam ge­macht, daß ähnliche Trugschlüsse seinerzeit bei der angeblichen Entdeckung des Gelbsieber-Er- rgers entstanden seien. Professor Dr. Viktor Schilling, der, wie gemeldet, mit einer Durchprüfung der Angelegenheit beauftragt worden war, äußerte sich zwar zurückhaltend und vorsichtig, gelangte aber ebenfalls zu einer Ablehnung der Vrehmerschen Ergebnisse.

rung und chemisches Studium dieser Substanz und Methoden zur Prüfung ihrer Wirkung im Körper.

Im Städtischen Krankenhaus Ludwigshafen hat Professor Simon, wie er anschließend an Pro­fessor Klein ausführte, mit feinen Mitarbeitern die Methode zur Erkennung der Erkrankung an bösartigen Geschwülsten eingeführt und an Tau­senden von Patienten auf ihren Wert g e - prüft. Die Treffsicherheit der diagnostischen Probe erwies sich als so hoch, daß sie mit in erster Linie

Aus den Erfahrungen der diagnostischen Krebs­methode ergeben sich sehr wichtige Tatsachen, die auch für die Behandlung von Krebskranken und Krebsgefährdeten von allergrößter Wich­tigkeit find; diese wurden im Städtischen Kran­kenhaus Ludwigshafen von Professor Simon mit einem Erfolg, der zu weitqebenden Hoff­nungen berechtigt, seit vier TNonaten zur An­wendung gebracht.

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Mballkämpse des Sonntag»

Elle Hill war eine Schul- und treue Lebens­freundin von Charlotte Weftkamp.

Detlef lächelte:

Aber natürlich, Mutter geh nur zu Fräulein Hill! Stell mir mein Abendbrot zurecht vorher möchte ich ein bißchen laufen. Hab lange keinen Apfelwein außer dem Hause getrunken."

Siehst du dein Mädel heute?" fragte sie.

Er wehrte ab:

Bewahre! Sie meint, jeden Tag dürfe ich den Weg nach Bornheim nicht machen. Wir werden tuns morgen sehen. Und wenn es dir recht ist, Mutter, bringe ich sie dir dann her, damit Ihr Euch tkennenlernt!"

Die Mutter sah ihn zärtlich an.

Wenn sie nichts dagegen hat, daß du mein Herzensbub bleibst, will ich sie lieb haben wie eeine eigene Tochter."

Eine Stunde später wanderte Detlef Westkamp erft ein Stückchen nach dem Walde zu, dann machte er kehrt und bog ein in die engen Gassen von Dachsenhausen mit seinen kleinen Häusern und iTteilen Dächern. Es fing an zu dunkeln, und die ^schritte der wenigen Passanten hallten scharf auf tiem Pflaster wider.

Hinter den Fenstern brannte schon Licht; aber Vie Gäßchen waren nur schwach erhellt, und es war, als lägen schwarzgraue Schleier über allem hier.

Detlef Weftkamp blieb vor einem windschiefen Fachwerkhause stehen ein Tannenzweigkranz iling über dem Eingang, zum Zeichen, daß hier Aeppelwoi" ausgeschenkt wurde. Im Hausflur traf rtr den Wirt. Man kannte sich aus Knabentagen.

Der riet:

die Rückseite von Talern abzuschleifen und mit rätselhaften Inschriften zu versehen.

Er hatte davon noch nichts gehört; aber das schloß die Möglichkeit nicht aus.

Er ging nach vorn in die Gaststube und unter­hielt sich ein Weilchen mit dem Wirt. Der schüttelte ihm kräftig die Hand.

Habe von deiner Mutter schon gehört, du bist jetzt zünftig geworden und bleibst Gärtner wie alle Westkamps. Das hat mich gefreut, 's hat mir immer leid getan, daß du nicht mehr mitmachen wolltest."

Als Detlef Westkamp dann ging und gerade überlegte, ob er noch ein Weilchen durch den linden Abend bummeln sollte, sah er vor sich das Paar gehen. Sie schritten in der Richtung des Mains davon und er dachte, ein bißchen Mainluft würde ihm auch gut tun. Der Abend war noch lang; es dunkelte ja schon so früh.

Unwillkürlich folgte er dem Paar, das nun die Brücke erreicht hatte.

Auf der Brücke war es belebt, hin und her flutete der Perkehr. Er hörte einmal den Elegant sagen:

Heute möchte ich früh nach Hause. Suse, die Sache beschäftigt mich natürlich außerordentlich!"

Warum er den zweien nachging, wußte Detlef Westkamp nicht; aber ihn beherrschte jetzt ein förm­licher Zwang, sie zu verfolgen.

Er beobachtete, wie der Elegant die Blonde bis vor ein Haus in der Brückhoffftraße brachte und sich bann verabschiedete.

Er blieb ihm auf den Fersen, wanderte hinter ihm her den Mainkai hinauf, bog mit ihm in das Bahnhofsoiertel ein, sah ihn dann ein Haus auf­schließen und prägte sich ein, daß sich ein Laden in dem Hause befand, über dessen niedergelassenem Rollvorhang erLeihbücherei" las.

Er lächelte. Das Haus war sauber; aber beson­ders reiche Leute wohnten hier kaum. Er hatte den Mosjö auf ein vornehmes Viertel eingeschätzt.

Leise vor sich hinpfeifend ging er jetzt heim, dachte, es war ja verdreht, daß er den beiden nachgelaufen war wie ein Romandetektiv.

Er verspürte Hunger, dachte sehnsüchtig an fein kräftiges Abendbrot daheim, und müde war er auch. So ein ganzer Tag in Feld und Garten ver­schaffte ihm immer eine angenehme, wundervolle Müdigkeit.

Als er dann wieder am Main entlang ging, war es ihm, als schritte eine schlanke Mädchengestalt leichtfüßig neben ihm her, als schimmere ein feines Profil aus dem weichen Dunkel.

Es war Donatas Gestalt, Donatas Profil

Er lächelte glücklich, sagte inbrünstig und leise: Mädel du Donata, ich habe dich lieb!"

(Fortsetzung folgt.)

Wie im Gießener Anzeiger vom 5. d M. be­richtet wurde, hat Regierungsrat Dr. W. von Brehmer, Mitglied der Biologischen Reichsan­stalt in Berlin-Dahlem, dieser Tage in derMedi­zinischen Welt" Ergebnisse seiner Forschungsarbei­ten zusammengefaßt, die darauf hinauslaufen, daß es gelungen fei, den Erreger des Krebses festzustellen. Zur Ueberprüfung der Arbeiten von Dr. v. Brehmer waren Professor Dr. Viktor Schilling, Dr. C. Börner und Dr. O.

fein. Im Vorraum des Hörsaals war der von Brehmer gefundene Mikroorganismus in allen Entwicklungsstadien unter dem Mikroskop zu sehen.

Zu dem Thema der Krebsdiagnose und der Ur­sache der Krebskrankheit führte Professor Dr. Caspari (Frankfurt a. M.) aus, daß die bis­herige Annahme, der Körper sei den Trägern der Krebskrankheit wehrlos verfallen, vollkommen falsch sei. Wie gegen jeden anderen Krankheits­erreger wehre sich der Körper auch gegen die Trä­ger des Krebses. Bei dem Zerfall der Geschwulst­zellen würden Stoffe frei, die in das Blut einge­drungen geradezu als Anti-Krebsserum wirkten und so die Widerstandsfähigkeit des Körpers er­höhten.

Ihren Höhepunkt fand die Erörterung des Krebs- problemes während der Internationalen Wis­senschaftlichen Woche in Frankfurt in den Aus­führungen von Prof. Klein (Ludwigshafen), der in großen Zügen über feine im biologischen Labo­ratorium der I. G. Farbenindustrie durchgeführten Untersuchungen über die Entstehung des Krebses, die Schaffung und Erkennung der Disposition und die daraus sich ergebenden Folgerungen für eine Krebsdiagnose und möglicherweise eine Krebs- therapie berichtete.

Entgegen der herrschenden Auffassung konnte ge­zeigt werden, daß die Krebszelle aus der Körper­zelle durch ein spezifisches Agens gebildet wird, das aus bösartigen Geschwülsten isoliert werden kann, und mit dem am Tier wieder eine bösartige Ge­schwulst erzeugt werden kann. Voraussetzung hier­für ist eine Schädigung der im Organismus normal vorhandenen Abwehr-Einrichtungen. Schädigend wirken alle die Faktoren, die man bisher als Reiz­faktoren zur direkten Krebserzeugung bezeichnete. Aus dem Bedürfnis, die Abwehr wie die Schädi­gung der Abwehr messend zu verfolgen, ergab sich in mehrjähriger Arbeit eine Krebsdiagnose, die auf dem von Freund schon vor 25 Jahren entdeckten Prinzip beruht, daß im gesunden Orga­nismus ein Stoff vorhanden ist, der Krebszellen auflöst.

Der Ausbau dieser Diagnose führte dazu, daß es nunmehr möglich ist, in 90 bis 95 Prozent aller Blutproben von beliebigen Patienten die sichere Diagnose auf krebsfrei oder Ver­tust der Abwehr (krebsgefährdet bzw. krebs­krank) ju stellen. Die Diagnose wurde im Kran­kenhaus Ludwigshafen an einem sehr großen Material erprobt und an einer Reihe anderer Kliniken überprüft und vollauf b e st ä t i g t. Sie gibt die hofnung, bei entsprechender Orga­nisation Krebskranke, vielleicht sogar erft Krebs­gefährdete, im Frühstadium zu erfassen und den bisher bewährten Behandlungsmetho­den zuzuführen und dadurch die Möglichkeit der endgültigen Heilung zu erhöhen.

lassend:Ihre Zeche brauchen Sie heute abend nicht zu bezahlen, junger Mann!"

Detlef Weftkamp lachte:

Das wird sich kaum machen lassen. Der Wirt hier ist's van mir nicht gewohnt, daß ich pumpe."

Der Fremde schüttelte den Kopf.

So ist's nicht gemeint! Ich bezahle heute abend für Sie!"

Detlef Westkamp erhob sich, stand sehr groß, mit breiten Schultern, den anderen weit überragend, vor dem Gönnerhaften.

Ich danke! Aber ich pflege das, was ich trinke, selbst zu bezahlen. Und nun trollen Sie ab, ich möchte meine Zeitung weiterlesen! Verstehen Sie doch, Mensch!"

Es schien, als wollte der Elegant eine zornige Erwiderung geben, aber der kühle Blick, die große Gestalt rieten zur Vorsicht.

Er wandte sich stumm ab und kehrte an den Tisch zu der Blonden zurück.

Detlef Weftkamp hörte die beiden eifrig mitein*

;,anz warm orauße.

Detlef Westkamp folgte dem Rat und nahm Platz m der Halle, die nach dem Garten zu offen war. Er trug kurze Hosen und über grauer gestrickter Weste eine ältere Jacke. Er schonte gern feine gute Kleidung. Und wenn er, wie jetzt, zum Schoppen ding, wollte er nicht anders aussehen als der, der (t war: ein Sachsenhäuser Gärtner.

Oer Kampf gegen -en Krebs.

Kritik an den Forschungsergebnissen Dr. von Brehmers. Professor Klein und Professor Simon, Ludwigshafen, über ihre Arbeiten.

Jahncke zugezvgen worden. In der letzten Sitzung der Wissenschaftlichen Woche in

Frankfurt a. M., über die ebenfalls bereits

chen Jahn Regensburg und Schweinfurt gegen 1860 München.

Fußball-Länderkampf Deutschland-Polen.

Er lehne es ab, das bisher Gefundene als den Krebserreger zu bezeichnen. Nach Brehmers Ar­beiten handele es sich um ein einheitliches Agens als Erreger bösartiger Tumoren; diese brauchten jedoch nach der Auffassung von Prof. Schilling, der feine Anschauungen diagnostisch und therapeu­tisch von denen Brehmers scharf abgrenzte, nicht unbedingt Krebsgeschwülste zu! bei der Frage einer D p e r a t i o n berücksichtigt

Er stand plötzlich auf und ging außen um die Halle herum. Der weiche Sand verschluckte jeden Schritt seiner Füße.

Er wußte hier gut Bescheid und kannte ein Ast­loch in der Bretterwand der Halle, nahe dem Platz, wo das Paar saß. Er fand es und sah, daß auf dem Tische vor den beiden noch mehrere Taler lagen, horte deutlich, wie die Blonde sagte:

Verrückt ist das, sowas auf Taler zu schreiben! Aber allerhand Arbeit macht die Schose noch bis zum guten Ende."

Detlef Westkamp schämte sich plötzlich feines Lauscherpostens.

Pfui Teufel! So ein Geschäft paßte nicht zu ihm. Und es war geradezu lächerlich, daß er sich um Dinge kümmerte, die ihn nicht das geringste an­gingen. Lächerlich war es auch, irgendwelche Zu­sammenhänge zwischen den alten Talern, die Donatas Vater geerbt hatte, und den Talern zu suchen, über die sich das Paar unterhielt.

Vielleicht war es früher einmal Sitte gewesen,

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Vornan von Anny von panhuys.

Urheberrechtsschutz: Fünf-Türme-Verlag, Halle (S.)

Die Punktkämpfe haben am letzten Sonntag be­gonnen. Noch haben nicht alle Vereine eingegriffen und auch an diesem Sonntag ist das Programm noch kein vollkommenes. Erst der 16. September wird alle deutschen Fußballer im Kampf um Sieg und Punkte finden.

Spiele in Rordhessen.

In Nordhessen tritt wieder die gesamte Gauliga auf den Plan. Gaumeister Borussia Fulda trifft zu Hause auf den Spielv. Kassel. Ferner spielen: Kurhessen Kassel Germania Fulda, Hessen Hersfeld Kassel 03, Spvg. Langenselbold gegen Hanau 93, VfB. Friedberg Sport Kassel.

In den süddeutschen Gauen ist das Pro­gramm noch schwach. Vollbetrieb herrscht im G a u Südwest. Der Gaumeister Kickers Offenbach muß hier am Bornheimer Hang gegen den FSV. Frank­furt antreten, derGeheimtyp" Eintracht Frankfurt spielt in Neunkirchen gegen die Borussen. Die übri­gen Spiele: Wormatia Worms Saar 05 Saar­brücken, Phönix Ludwigshafen FK. Pirmasens, 1. FC. Kaiserslautern Sportfreunde Saarbrücken.

Im Gau Bayern hat das vorgesehene Pro­gramm mit Rücksicht auf den Parteitag eine Ein­schränkung erfahren. Es spielen nur: Wacker Mün-

Kinzenbach Krofdorf-Gleiberg II (Graulich, Obern- dorf).

Vetzberg Heuchelheim II (Weinandt, Leihgestern). Launsbach Rodheim (Kaletsch, Wetzlar). Biskirchen Leun (Schnabel, Wieseck).

Ulm Albshausen (Rech, Burgsolms).

Bissenberg II Holzhausen (Ott, Bonbaden). Stockhausen Allendorj (Steuernagel, Nauborn). Bechlingen Werdorf II (Wolf, Bissenberg). Bonbaden Oberndorf (Presber, Stockhausen). Braunfels Schmalbach (Heinz, Stockhausen). Steinbach Lollar II (Dietzel, Wetzlar).

Wieseck II Lich II (Koob, Wetzlar).

Steinberg II Leihgestern II (Niersbach, Wetzlar). Garbenteich Allendors (Hunger, Wetzlar).

Wieseck III Alten-Buseck (Gerhardt, Steinbach). Grünberg II Wißmar (Sack, Heuchelheim).

Londorf VfB.-Reichsbahn III (Schäfer, Heuchel­heim).

1900 III Treis (Seitz, Heuchelheim).

Leihgestern Grünberg (Prinz, Albshausen). Großen-Buseck Lollar (Schars, Wetzlar).

Lich 1900 II (Klier, Wetzlar).

Heuchelheim Krofdorf - Gleiberg (Offenbacher, Gießen).

Hermannstein Wetzlar III (Birk, Naunheim).

Nauborn II Sportfr. Wetzlar II (Küster, Berg­hausen).

Waldgirmes Tgde. Wetzlar II (Wenzel, Schmal­bach).

!?6.Teuionia"Watzenborn-Gieinberg

Die ersten Punktkämpfe in Watzenborn-Steinberg! Damit dürfte sich das Sportinteresse wieder in ver­störtem Maße dem Fußball zuwenden.

Das erste Verbandsspiel findet auf einheimischem Gelände statt. Gegner ist die Ligamannschaft von Oranien" Fronhausen. Die Gäste spielen schon jahrelang in der Bezirksklasse und dürften eine starke Mannschaft ins Feld stellen, lieber die Be- jetzung im einzelnen läßt sich nichts voraussagen, da die Mannschaft hier noch unbekannt ist. Sie wurde bei Neueinteilung der Bezirksklasse zur Gruppe Gießen genommen.

Die Teutonen treten in der bekannten Aufstellung an und man rechnet mit einer Elf, in der ein Spie­ler den anderen genau versteht, sich gegenseitig auf Stärken und Schwächen einftetlt, im allgemeinen aber eine geschlossene Einheit bildet. Sollte die Mann­schaft den unbeugsamen Siegeswillen wie seither aufbringen, dann dürfte man mit guten Aussichten dem Spiel entgegensehen. Als Schiedsrichter amtiert Miller- Wetzlar.

Vorher tritt die zweite Mannschaft gegen dieselbe von Leihgestern zum Verbandsfpiel an. Tragen Begegnungen zwischen Leihgestern und Watzenborn- Steinberg auch immer lokalen Charakter, so blieben sie seither erfreulicherweise stets in sportlich anstän­digem Rahmen. Man erwartet daher auch jetzt wie­der einen befriedigenden Kampf. Die Teutonen tre­ten mit stark verjüngter Mannjchaft auf den Plan, der es gelang, vorigen Sonntag über die spielstarke