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Ober-Hessen

6m

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Ätreie Alsfeld

Wirtschaft

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Die hinter Öen Papieren angeführten Ziffern geben öle Hohe Del ^uiefli beld)lo||enen Dibiöenöe an Reichsbavköiskoni 4 o H Lomdardzinsfuß ü o. H.

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62,75

69,5

49

* Nieder-Ohmen, 5. Juni. Gestern abend spielte der Tonfilmwagen der NS. -Ge- m e i n s ch a f tK r a f t d u r ch F r e u d e" im doU- besetzten Saale Ziegenhain, wo gleichzeitig am

behauptet, Schweizer Bundesanleihen lagen weiter fest. Tagesgeld 3,50 v. 5).

Frankfurter Börse behauptet.

Frankfurt a. M., 6. Juni. Mit Ausnahme oon wenigen Spezialpapieren war das Geschäft an der Abendbörse klein, die Kundschaft war mit Auf­trägen kaum im Markt. Indessen traten nennens­werte Abschwächungen nicht mehr ein und die Grundstimmung war durchaus freundlich. Im all­gemeinen blieben die Berliner Schlußnotierungen behauptet. Etwas mehr Geschäft hatten IG.-Far­ben, die allerdings im Verlaufe bis auf 144,75 (0,75 v. H.) zurückgingen. Am Montanmarkt unterlagen Mannesmann auf die Bilanzveröffent­lichung hin einigen Schwankungen, sonst waren die

94,9

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4,80% Oesterreichische ©Uberrenti 4% Ungarische Oolbtente .......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4y.% deSgl. von 1918 ........

6% abgest. Goldmerikaner von 99 4% Dürkische Rollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Lnleihe

Schluß. W Abend-

behalten um 1 Uhr in Heuchelheim landete. Der Besuch in Wallertheim war ein Gegenbesuch, den die Heuchelheimer den Wallertheimern für ihren Be­such, der vor zwei Jahren stattfand, schuldig waren und dazu dienen sollte, die damals geknüpften freundschaftlichen Bande zu erneuern und zu festi­gen. Mit Freude denkt jeder Teilnehmer an den herrlichen Ausflug und an die große Gastfreund­schaft in Wallertheim zurück.

* Be'llersheim, 4. Juni. Die Fahnen­weihe der Deutschen Arbeitsfront, die am vergangenen Sonntag hier stattfand, nahm einen würdigen Verlauf. Kurz nach Mittag er­folgte die Aufstellung des Festzuges, der sich unter den schneidigen Klängen oon Marschliedern durch die Ortsstraßen bewegte. Mädchen des BdM. trugen die Fahne zur Weihe. Nach dem Einzug in oen Saal, in dem die Weihe abgehalten wurde, sang man zunächst das LiedWir treten zum Beten". Sodann sprach Pg. Wagner und weihte im Anschluß an seine Ansprache die neue Fahne. Mit dem Gesang des Deutschland- und des Horst- Wessel-Liedes fand die Feier ihren offiziellen Ab-

öer Saatenstand im Deutschen Reich zu Anfang Juni.

Die in der zweiten Maihälfte mehrfach eingetre­tenen Regenfälle reichten im allgemeinen nicht aus, um dem ausgetrockneten Boden hinreichende Feuch­tigkeit zu geben. Auf leichteren Böden haben die Saaten bereits größeren Schaden erlitten. Auf schweren Böden machten sich Trockenheitsschäden wenig stark bemerkbar. Don den Getreidearten hat der Winterroagen, dessen Blüte in vielen Gegen­den beendet ist, die Trockenheit ziemlich gut über­standen. Schlechter steht der Winterweizen, dessen Entwicklung bereits stark beeinträchtigt wurde. Das Sommergetreide hat bisher noch weniger gelitten, da sein Wasserbedarf in den ersten Stadien der Ent­wicklung noch nicht sehr groß ist. Recht gut be­urteilt wird im allgemeinen der Stand von Raps und Rübsen. Die Hackfrüchte sind infolge der Trockenheit im Wachstum noch nicht fortgeschritten.

öffneten Aschaffenburger Zellstoff 1,25 v. H. nied­riger, dagegen Gement Heidelberg 0,50 v. H., Reichsbahnvorzugsaktien 0,25 v. H. freundlicher.

Der Rentenmarkt lag widerstandsfähig. Neu­besitz uno. 22,70 v. H., Altbesitz 0,13 v. H., Stahl- oerein-Bonds 0,75 v. H. höher, andererseits aber späte Reichsschuldbuchforderungen 0,65 v. H. und Neichsmarkanleihen 0,25 bis 0,50 v. H. leichter. Von fremden Werten zogen Ungarn leicht an.

Im Verlaufe blieb die Haltung bei verhält­nismäßig kleinem Geschäft uneinheitlich, wobei aber die Veränderungen kaum 0,50 bis 1 v. H. ausmach­ten. Sehr fest lagen Rhein. Braunkohlen mit plus 7 v. H., Ilse Stamm wurden weiterhin mit ca. 154 bis 155 v. H. taxiert, ferner waren Aku 1 v. H. höher und Schiffahrtsaktien ca. 0,50 v. H. erholt. Die später notierten Werte lagen ebenfalls unein­heitlich, wobei Bemberg 2 v. H^ Daimler 1,65 v. H. und Gesfürel 1,50 v. H. verloren. Farben galten 144,50 Br. nach vorübergehend 145,25 v. H. Deut­sche Anleihen zeigten nur wenig Veränderung, auch der Pfandbriefmarkt lag bei kleinem Geschäft zu­meist gut behauptet. Dagegen gingen Stadtanleihen überwiegend um 0,50 bis 1 v. H. zurück. Am Aus­landsrentenmarkt blieben Mexikaner und Anatolier

Schullhet» Payenhofer 0

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Zellstoff Aschaffenburg 0

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Daimler Motoren 0

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(Schluß. Minag- börse

6-6.

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42,13 14,75 113,75

113.5 152,5

Kurse hier nur wenig verändert. Jrn Verlaufe er­fuhr das Geschäft keine Belebung. Am Schiffahrts­aktienmarkt lagen Nordd. Lloyd etwas fester, fer­ner zogen Zellstoff Waldhof, Kali Aschersleben und Akkumulatoren von 0,50 bis 1 v. H. an.

Am Rentenmarkt fanden Neubesitzanleihe etwas mehr Interesse, wobei man sowohl Ham­burger als auch Berliner Käufe beobachtet haben wollte. Die übrigen Rentenkurse lagen bei kleinem Geschäft voll behauptet. Fremde Werte lagen still. U. a. notierten Neubesitzanleihe 22,75, Altbesitzan- leihe 96,40, Stahlverein-Bonds 73,50, DD-Bank 58,50, Dresdner Bank 63,50, Reichsbank 154, Gel­senkirchen 63, Harpener 98,40, Kali Aschersleben 114, Klöckner 70, Mannesmann 65,50 bis 65,25 bis 65,40, Phönix 49, Rheinstahl 96.40, Stahlverein 42,25, Akkkumulatvren 77,50, Bekula 136 65, Bem­berg 69,50, Evnti Gummi 140. Deutsche Erdöl 119,25, IG.-Farben 145 bis 144.75, Gesfürel 100,75, Lahmeyer 117, Rütgerswerke 40,65, Schuckert 91.50, Siemens 139, Zellstoff Waldhof 49. AG. für Ver­kehr 65,75, Hapag 26,50, Nordd. Lloyd 32. Nach­börse: IG.-Farben 145, Neubesitz 22,80.

Frankfurter Schlactnvtelwrartt

Frankfurt a. M., 7. Juni. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Dorauftrieb: 103 Rinder. 928 Kälber, 56 Schafe, 560 Schweine. Es kosteten: Kälber 30 bis 53 Mark, Härnmel 30 bis 36, Schafe 26 bis 33, Schweine 34 bis 42 Mark. Markt­verlauf bei allen Diehgattungen ruhig.

Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.

Fran kfurt a. M., 6. Juni. Arn G e rnüse- markt blieben die Zufuhren von Blumenkohl, Gurken, Karotten und Kopfsalat sowie Rettich stark. Das Spargel- und Erbsenanaebot war gut, neue deutsche Kartoffeln waren noch nicht am Markt. Die Preise für in- und ausländische Kartoffeln sind ge­stiegen, im übrigen waren sie allgemein gedrückt. Bei schleppendem Geschäft verblieb für Kopfsalat und Kohlrabi Ueberftanb. Es erzielten: Blumenkohl (Treibhaus) I 30 bis 40, II 15 bis 25; Bohnen (Treibhaus) 40 bis 50, do. ital. 5 Kilo 125 bis 140, Erbsen 15 bis 17; Salatgurken 10 bis 35, Einmach, gurten 10, Karotten, Bündel 5 bis 7; Kartoffeln, alte, 50 Kilo 425 bis 450, do. neue italienische lange 950 bis 1050, runde 650 bis 750; Kopfsalat 2 bis 4; Rettich, kleines Bündel 3 bis 5, do. Stück 3 bis 8; Kohlrabi 4 bis 6, Römischkohl 10; Spargeln I 25 bis 30, II 18 bis 22, III (Suppen) 10 bis 12; Spinat 8 bis 10, Frühwirsing 8 bis 10, Tomaten 33 bis 35 hell, do. deutsche (Treibhaus) 37 bis 40; Zwiebel mit Schloten 6 bis 8.

Am Ob st markt war das Angebot sowohl in ausländischen Erzeugnissen als auch in Kirschen und Erdbeeren gut. Bei kaum veränderten Preisen war aber die Nachfrage unbefriedigend. Es erzielten: Erdbeeren I 40 bis 50, unsortiert 30 bis 35, II 22 bis 30, Walderbeeren 50 bis 60, Kirschen I 18 bis 25, II 12 bis 10, Aprikosen, ein halbes Kilo 20 bis 25 span., Pfirsiche, ein halbes Kilo 35 bis 40 span., Apfelsinen Blut 15 bis 16 span., do. 26 bis 27 yal., Aepel, Kiste etwa 40 Pfund, rote 750 bis 900 amerit, 800 bis 1000 austral., Stachelbeeren unreif 9 bis 10, Bananen, 12,5 Kilo, 500 bis 550 Jam., Zitronen, 150 Stück, 400. Die angegebenen Preise sind Großbezugspreise, sie sind, sofern nichts an- deres angegeben, auf ein halbes Kilo bzw. Stück in Pfennigen umgerechnet.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 6. Juni. Der Markt lag heute wesentlich ruhiger. In Hafer und Futter­mitteln blieb das Angebot knapp, doch konnten sich die erhöhten Preise für einige ölhaltige Artikel nicht voll behaupten. Hafer und Kleie sowie Trocken­schnitzel zogen indes weiter an, für Brotfrucht blieben die Preise unverändert, ebenso für Mehle. Es notierten: Weizen 207; Roggen 181,50; Haser 182,50 bis 185; Weizenmehl Type 563 Festpreis­gebiet W X 28,90, do. Festpreisgebiet W VII 28,60; Roggenmehl Type 610 Festpreisgebiet R VIII und R VI 25,25; Weizenmehl IVB 16,50; Weizennach- mehl 15,50; Weizenfuttermehl 11,70 bis 11,80; Weizenkleie fein 10,75, mittel 11, grob 11,10 bis 11,25; Roggennachmehl 16,50; Roggenfuttermehl 12,25; Roggenkleie 11,40 bis 11,50; Sojaschrot 16; Palmkuchen 14,90 bis 15,10; Erdnußkuchen 16,75 bis 17; Treber 14,50; Trockenschnitzel 11,15; Weizen- und Roggenstroh 2 bis 2,20. Tendenz: behauptet, Heu ohne Angebot.

Allgäuer Käsemarkt.

Kempten, 6. Juni. Rahmeinkauf bei 42,5 Fetteinheiten ohne Buttermilchrückgabe (Preisfest­setzung der Milchversorgungsverbände Alpenland, Ober- und Unterland) 116 (116), Weichkäse mit 20 v. H. Fettgehalt, grüne Ware (Richtpreise des Milchwirtschaftsverbanoes Allgäu) 19 (19). Tendenz: bessere Nachfrage. Allgäuer Emmerthaler mit 45 v. H. Fettgehalt (Richtpreise des Milchwirtschafts- verbandes Allgäu) 1. Sorte 70 bis 72 (70 bis 72), 2. Sorte 65 bis 67 (65 bis 67). Tendenz: etwas freundlicher.

* Superposphatpreise gesenkt. Die I deutsche Superphosphatindustrie hat ihre Preise | für Superphosphat mit Wirkung ab 1. Juni 1934 um rund 5 Prozent gesenkt. Außer dieser 5pro- | zentigen Preisermäßigung werden für Juni- und Julilieferungen Frühbezugsvergünstigungen ge- währt, die für Bestellungen bis zum 16. Juni für Junilieferungen 5 RM. je 15 t auf Superphvsphat und bis zum 25. Juni für Julilieferungen 4 RM. je 15 t auf Superphvsphat betragen. Die allge­meinen Verkaufs- und Lieferungsbedingungen find unverändert.

* Kupfer darf nur noch bedingt z u Freileitungen verwendet werden. Die Ueberwachungsstelle für unenble Metalle hat unge­ordnet, daß Kupfer und dessen Legierungen (wie Freileitungsbronze) aus Rohmaterial und raffinier­tem Metall zu Freileitungen (Blankmaterial) nicht mehr verarbeitet werden dürfen. Ausgenommen ist die Verarbeitung zu Fahrdrähten, Niederspannungs- Ortsleitungsnetzen und Mitteljpannungsleitungen (unter 30 KW) in den Querschnitten bis zu ein­schließlich 25 Milimeter. Das Verbot erstreckt sich auch auf die Weiterverarbeitung durch Dritte. Die Erstoerarbeiter der Rvhmetalle und raffinierten Me­talle haben gegen Umgehungen des Verbotes auf diesem Wege Vorsorge zu treffen. Ausnahmen, ins­besondere auch für schwebende Aufträge, sind seitens der Bauherren bei der Ueberwachungsstelle, Berlin, mit eingehender Begründung zu beantragen und be­dürfen vor Inangriffnahme der Verarbeitung des Rohmetalls der Genehmigung der Ueberwachungs­stelle. Die Verordnung tritt sofort in Kraft.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 6. Juni. Die Börse zeigte heute erstmals nach der starken Aufwärtsbewegung der letzten Tage ein wesentlich ruhigeres Aussehen.

Oer Landesbauernführer über dieFeldbereinigung in Oberheften.

LPD. B ü b i n g e n, 6. Juni. Anläßlich einer Z u- fammenfunft der Bürgermeister des Kreises Büdingen sprach u. a. der Landes- bauernführer Dr. Wagner über die neuen Richtlinien in der Agrarpolitik, wobei er insbesondere auf die Meliorationsarbeiten und die Feldbereinigung in Oberhessen einging. Er be­tonte dabei die Erleichterung, die die neue Art der Feldbereinigung mit einem Landabzug von 7% Pro­zent für die Bauern bedeute, gegenüber der früheren Art, die neben einer 12prozentigen Landabgabe noch mit andern Unkosten verbunden gewesen sei. Die neue Art der Handhabung der Feldbereinigung sei ebenso wie das Reichserbyofgesetz und das Reichsnähr- standgefetz ein Zeichen dafür, daß die neue Regie­rung sich bemühe, das Los des Bauern zu er­leichtern und seine Stellung innerhalb des deutschen Volkes zu sichern und zu festigen, wie es der Führer im Rahmen feines großen Dier- jahresprogramms wünsche und wolle. Aus diesem Grunde wandte sich der Landesbauernführer gegen die Miesmacher und Kritikaster und forderte sie auf, die Bemühungen und Bestrebungen der neuen Re­gierung anzuerkennen und sich die Zeit ins Ge­dächtnis zurückzurufen, in der man das Bauerntum um Hab und Gut habe bringen wollen. Die Ver­sammlung schloß mit einem Treuegelöbnis für den Führer.

OerKraft durch Ireude"- Tonfilmwagen im Kreise Alsfeld.

* Grebenau, 5. Juni. Zum ersten Male ist derKraft-durch-Freude"-Tonfilmwagen in unseren Kreis gekommen und brachte am vergangenen Sonntag eine Kinder- und Abendvorstellung im vollbesetzten Saale der Turnhalle zu Grebenau. Diele wundern sich, wenn dieser Wagen aus wei­ter Ferne zu uns kommt, zu uns in die entlegen­sten Dörfer und Orte. Dies ist ein Beweis, ein klarer und unwiderlegbarer Beweis, daß der neue Staat, den der Nationalsozialismus geboren hat, an alle denkt. Jeder soll Freude haben, ebenso wie er Arbeit hat. So zeigte man uns Grebenauern das FilmspielDie letzte Kompanie". Diese Film­arbeit stellt nur einen Bruchteil des ungeheuren Aufgabenbereiches der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" dar.Kraft durch Freude" ist ein ganz neuer Begriff, der in der Geschichte auch noch niemals hervor'getreten ist, und der im Aufbau des nationalsozialistischen Staates vielleicht der Schluß­strich ist; denn durch die Verwirklichung dieses Be­griffes werden alle Gebiete erfaßt, die in irgend­einer Form das Leben schön und lebenswert machen. Aus Dankbarkeit und Anerkennung brachte der Kreiswart der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" am Schlüsse der wohlgelungenen ersten Filmveranstaltung im Kreise Alsfeld ein drei­fachesSieg-Heil!" auf unseren Führer aus. Die Veranstaltung fand ihren Abschluß durch das Horst- Wessel-Lied.

Landkreis (tiicftcn

* Heuchelheim, 7. Juni. Der Gastwirt Ludw. Steinmü11er VII. von hier kann am heutigen Tage seinen 9 0. Geburtstag feiern. Der Ju­bilar ist in weiten Kreisen gut bekannt und all­gemein beliebt.

ck. Heuchelheim, 6. Juni. Am vergangenen Samstag und Sonntag machte der hiesige e v a n - gelische Frauenverein Und der Kirchen- chor einen Ausflug nach Wallertheim in Rhein­hessen, dem früheren Wirkungskreis unseres Orts­pfarrers Weisel. Etwa HO Personen nahmen in drei Autobussen der Reichspost an dem Ausflug teil. Derselbe führte am Samstag früh von hier über Friedberg, Bad Homburg nach Wiesbaden, wo bei einem mehrstündigen. Aufenthalt die Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigt wurden. Von dort aus ging es über Mainz dem schönen Rhein entlang nach Bingen mit seinem schönen Blick auf das Niederwalddenkmal. Der ebenfalls mehrstündige Aufenthalt wurde von vielen Teil­nehmern zu einer kurzen Dampferfahrt benutzt. Die Reife führte dann weiter nach Bad Kreuznach, das ebenfalls besichtigt wurde, nach dem Ziel Wallertheim. Hier waren die Heuchelheimer Gäste des dortigen evangelischen Frauenvereins und Kirchenchors. Abends fand eine stimmungsvolle Feier statt, welche die beiden Kirchenchöre sowie der Posaunenchor Wallertheim durch Vorträge ver­schönten. Am Sonntag wurde nach gemeinsamem Kirchgang ein Ausflug nach Gau-Bietigheim zur Besichtigung der Weinkellereien der Winzervereini- gung veranstaltet. Nach eingehender Besichtigung derselben und noch eingehenderer Probe des herr­lichen Stosses wurde der Rückmarsch nach Wallert­heim angetreten, von wo aus dann die Abfahrt gegen 19 Uhr erfolgte. Ueber Mainz, Frankfurt, Friedberg ging die Fahrt, bis alles wieder wohl-

5.6. I

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Echlußk. Abend- börsc

6.6.

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114,75

Von der Kundschaft waren nennenswerte Kaufauf­träge ausgeblieben, vielmehr wollte man seitens des Auslandes einige Verkäufe beobachtet haben. Die Kulisse bekundet« daher etwas Zurückhaltung und schritt auf den meisten Marktgebieten zu kleinen Ge- winnmitnahmeu, so daß das Kursbild ein zwar un­einheitliches, aber doch überwiegend abgeschwächtes Aussehen hatte. Indessen blieb die Grundstimmung freundlich, zumal aus der Wirtschaft günstige Nach­richten vorlagen, denen jedoch andererseits die ver­worrene Lage in Genf gegenüberstand. Farbenindu­strie eröffnete mit 144,75 nach gestern abend 147,50 v. H., ferner gaben Th. Golöschmidt 1,75 v. H., Deag 0,25 v. H. nach, Scheideanstalt waren zu 210 v. H. angeboten. Montanaktien lagen meist von 0,50 bis 1 v. H. niedriger, darüber hinaus lagen Gelsenkirchen 2 v. H. und Buderus 1,50 v. H. schwä­cher, Harpener waren indes noch etwas höher, auch Ilse Bergbau waren stark gesucht und wurden mit 155 v. H. nach gestern Mittag 146,25 v. H. geschätzt. Kaliwerte zogen ebenfalls weiter an, und zwar - r' ieln um 0,75

Nachmittag eine Kindervorstellung stattfand. Der Tonfilmwagen zeigte den FilmDie letzte Kompa­nie". Eingeleitet wurde der Abend durch den Kul- tur- und Filmwart Pg. Schmoll, Elpenrod, der kurz Ziel und Zweck der Organisation umriß. Die Bilder des Filmes, die an den Augen der Besucher vorüberzogen, zeigten, wie sich der letzte feldgraue Soldat einsetzte für Volk und Vaterland, wie 13 deutsche Soldaten der Burgschen Kompanie ihr Le­ben damit bezahlten, um taufenden deutscher Ko- meraben das Leben gegen den feindlichen Angriff zu retten. Den Abschluß des Abends bildete die Ansprache des Kreisbetriebszellenobmannes Pg. Otto Hartmann, in der er dem Führer dankte, daß der deutsche Arbeiter der Stirn und der Faust in den Kinos nicht mehr Kunde und Opfer des Juden ist und nicht mehr das, was dem deutschen Menschen heilig ist, verunehrt wird. Heute sollen deutsche Filme dem deutschen Menschen das Leben unserer Zeit vermitteln, und die Schönheiten unse­res deutschen Vaterlandes zeigen. Nicht zuletzt soll das hohe Lied der Arbeit durch den Film verkün­det werden. Mit einemSieg-Heil!" auf den Füh­rer und dem Horst-Wessel-Lied fand die Veranstal­tung ihren Abschluß.

N. Merlau, 6. Juni. Heute morgen ereignete sich in unserem Dorfe ein Unglüdsfall. Dem Knechte des Milchfuhrmannes Kaufmann von hier gingen beim Umwenden des Milchwagens die Pferde durch. Der Wagen fiel um, so daß sich sämtliche Milchkannen entleerten. Der Knecht blieb besinnungslos auf der Straße liegen. Er mußte sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Berlin

s*E8SS , 1 d-rse

I Schluß- I furd

Datum | 5 6 iRanffelbet Bergbau 01 75,75

KokSioerke 0

Pdvnir Bergbau.............0 51

Rheinische Braunkohlen 10 226

Rheinftahl ..........0 98

Bereinigte Stahlwerke 0 43,9

Otav, Minen ............ 0 15,5

Kaliwerke Aschersleben 6 113

Kaliwerke Westeregeln 6 114

ffaltöedr Salzdetfurth.....7y,| 153

Datum

1% Deutsche ReichSanlethe 0 1987 S%ehem.7%Tt ReichSanl. v. 1929 &Vi% Doung-Änleihe von 1930

Deutsche Ant.-AdlSs.-Schulb mit

Auölos.-Rechten ..

DeSgl. ohne AuSlol.-Rechte . -

6% ehem.8% Hess. BolkSstaat 1929 srückzahlb. 108%)

6% Hcjj. Landesbank Darmstadt Gold R. 12

6h% Hess Landes-Hypotheken- hant Darmstadl Ltqui

Oderheften Provinz-Anleihe mit Auölof.- Rechten

Deutsche Komm. Eammelabl. An- leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

1% ehem. 7% Franks Hyp.-Bank Goldpfe 16 unkündbar 1938 $y,% ehem. **/,% Franks Hyp.-

Bank-Liqu.-Psandoriese

H% ehem. <H% Rheinische

Hyp.-Bank-Liau.-Goldpfe

<% ehem. 8% Pr LandeSpsand- brieiansiaU, Pfandbriefe R. 19

% ehern. 7% Pr. LandeSpsanb» brtesanstalt, Psandbrtese R. 10

Steuergutsch. Verrechnungskurs

Die Frühkartoffeln wurden teilweise durch Nacht- Z^rsKben um 2 v H und Wester em fräste geschädigt. Stark betroffen vom Feuchtigkeits. Salzdetfurth gaben allerdings ? v. H. nach, mangel wurden überall die Kleefelder, die ietlmetfe / CHettÄmartt lafl zumeist gut behauptet, nur bereits ausgebrannt sind. Auf den Wiesen und Immens und Licht & Kraft ließen etwa 1 bis 1,25 ?ri!r*n JEntwicklung fast allgemein zum $ nach. Von Schiffahrtsaktien verloren Hapag Stillstand gekommen. Verhältnismäßig günstig - D Nordd. Lloyd ca. 1 v. H. Im übrigen er­stehen dagegen die Luzernefelder öffneten 2Ifdiaffenburaer Zellstoff 1,25 v. H. nied-

6 0 t

Frankfurt a.Dl

Berlin

Schluß- hir<

Schiußl. Abend- b-rfc

Schluß­kurs

Echlußk. OJliitog» dürfe

Datum

56.

6-6-

5.6.

6-6-

4% deSgl. Serie 11

7,2

7,2

5% Rumän. vereint) Rente v. 1903

4,13

4,1

4,1

4,25

S^%Rumän.vereinh.Rentev.l913

7,1

6,75

6,95

4% Rumänische vereint). Rente

4

3.75

4

8 V.% Ana,öfter

34,25

34,75

34,25

34,5

^amdurg-AmerUa-Paket o

27,5

26,5

26,9

26,5

Hamburg-Südam. Dampfschtfs 0

25

25

Hansa-Dampsschifs ... 0

Norddeutscher Lloyd .......0

A.G. sür Verkehrswesen Akt. .. 0

32,65

32

32,5

31,75

68,75

65,75

68,13

66

Berliner Handelsgesellschaft ... 4

86,75

85,75

85,5

85,5

Commerz- und Prioat-Bank . 0

51.9

52,5

51,5

53

Deutsche Bank und DiScont»

Gesellschaft................ o

58

58,5

57,5

59

Dresdner Bank...... q

Reichsbank ............... jg

62

63,5

62

63,5

154,25

154

154,13

154,5

.................... n

Bekula.............. n

26,75

_

26,5

26,13

137

136,65

136,65

137,13

Deltt. Lleserungsgesellschafl .. «

101,75

100

101,25

98,75

Licht unb Kraft . g

110,5

109,5

110

109,9

Fellen L GuMeaume........ o

61,5

61,25

62

61,25

Gelelllch.s.Slekrr.Unternehmung. 6

Rheinische Elektrhirät .......8 5

Schuckert SCo.......... 5

Siemens S Halsk,......... 7

Lahn^verLLo............. I0

102,5

99

91

141,5

117,25

100,75

98,5

91,5

139

117,65

101

99,13

90,5

141,5

117,5

100,75

98

91,9

139

117,5

Buderus ....................

77

75,9

76,25

74,25

Deutsche trtä .............. ;

120,25

119,25

119,75

119,25

Gelsen kircheu«.............. 0

64,5

63

64

63,25

Harpener ................(

98

98,4

97,75

98,65

Hoesch EilenEöla^reuess« .. (

75,25

74,13

Alse Bergbau ............ «

146,25

155

148

154

Alse Bergbau Genüsse ........ <

116,75

118

117,25

I118,75

Klöcknerwerke ..... 1

vtanneSwann-Röbrer .......0

71

70,4

70

66.5

I 65,25

66.4

1 65,5

5.3unl

ß.Zuni

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Meld

Srie

Geld

I ?rie

Buenos Aires

0,633

0,637

0,608

0,612

Brüssel-----

58,59

58,71

58,56

58,68

Rio de Jan.

0,156

0,158

0,155

0,157

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

56,44

56,56

56,49

56,61

Danzig.....

81,60

81,76

81,60

81,76

London .....

12,635

12,665

12,665

12,695

HelsingforS..

5,579

5,591

5,589

5,601

Holland ...

169*68

17Ö'O2

169'73

170',07

Italien.....

21,73

21,77

21,72

21,76

Japan ......

0,755

0,757

0,755

0,757

Jugoslawien

5,664

5,676

5,664

5,676

Lülo..... :

63,49

63,61

63,61

63,73

Wien.......

47,45

47,55

47,45

47.55

Lissabon ....

11,49

11,51

11,52

11,54

Stockholm...

65,18

65,32

65,23

65,37

Schweiz ....

81,42

81,58

81,32

81,48

Spanien....

34,27

34,33

34,30

34,36

Prag.......

10,43

10,45

10,43

10,45

Budapest ...

Neu York ...

2,512

2,518

2,509

2,515

Berlin, k.Zuni

Geld

Amerikanische Noten..............

2,62

Belgische Noten..................

58,40

56,34

Englische Noten .................

12,62

Französische Noten...............

16,46

169,31

Ztalienische Noten................

21,60

Norwegische Noten ...........

63,44

Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling

Rumantsche Note»...............

Schwedische Note»...............

65,07

Schweizer Sloten.................

81,14

Spanische Note».................

Ünaariidw Note» ................