Barthou weicht einer klaren Stellungnahme aus
Die Engländer durchschauen das Spiel
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verlautet,
Ich erinnere daran, daß ich gestern betont habe, dah man weder Bedingungen
eben, lbwe -
von i h m mutz land
Brüssel, 6. Juni. (DNB.) Am Mittwoch blieb die Regierung in der Kammer bei der Abstimmung über zwei verschiedene Gesetzesvorlagen in der Minderheit. Es handelte sich um einen Entwurf zur Neuregelung der Familienunterstützung und um eine Vorlage über die Grenzpolizei. Wie verlautet, wird Ministerpräsident Graf de Brocqueville am Donnerstag dem König das RücktrittsgesuchdesGesamtkabinetts überreichen. Es wird angenommen, daß der König den Rücktritt des Kabinetts annehmen, aber den bisherigen Minnisterpräfidenten, der unverändert sein Vertrauen besitzt, wieder beauftragen ? n /D^n ^em Falle ist es nicht ausgeschlossen, daß Graf de Brocqueville die Gelegenheit benutzen wird, um bei der Neubildung den Forderungen der
kenswert ist jedenfalls, daß die Maschinenfabriken und Apparatebauanstalten des Bezirks Düsseldorf neuerdings über eine Zunahme der russischen Anfragetätigkeit berichten. Die Nachfrage nach deutschen Waren scheint in Rußland nach wie vor recht lebhaft zu sein.
Kabinettskrisis in Belgien.
Graf de Brocqueville wird wahrscheinlich erneut beauftragt werden.
Drohender Stahlarbeiierstreik in den Vereinigten Staaten.
Deutsch la nd annehmen, noch solche auferlegen darf. Die Tür offen bleiben; es ist nötig, dah Deutsch- durch sie eintritt mit volständiger
Gleichheit der Rechte, und indem es hier die Verantwortlichkeiten übernimmt, die dann gemeinsame sein werden. Die Abwesenheit Deutschlands ist kein Hindernis für die Fortsetzung der Arbeiten, aber die Anwesenheit Deutschlands würde den Arbeiten ihren wahren Charakter geben und würde es vielleicht ermöglichen, zu einer Lösung zu gelangen.
Frankreich hat mit Deutschland Noten ausgetauscht, die im Augenblick nicht zur Zuständigkeit der Konferenz gehören, aber es ist möglich, daß die Regierungen in der Lage sind, auf Deutschland einzuwirken, um es zu bitten, die Schwelle zu überschreiten. Frankreich habe nichts dagegen einzuwenden, und um diesen Regierungen ihre volle Freiheit vorzubehalten, ift in der Entschließung der Satz über die besonderen Verhandlungen ein» gefügt worden.
Sicherheit bleibt A und O der französischen Politik in Genf
. « , in der Zusammensetzung des Mi
nisteriums gefordert haben, zu entsprechen, indem er einen weiteren Wallonen ins Kabinett aufnimmt. Man hat den Eindruck, daß schon seit längerer Zeit von gewissen liberal-nationalistisch en Kreisen gegen das jetzige Kabinett, in dem die Flamen einen ziemlich bedeutenden Einfluß haben und dessen Außenpolitik gewissen Kreisen nicht gefällt, intrigiert worden Der Rücktritt des Kabinetts hat um so mehr überrascht, als die Regierung bei der Abstimmung über die Gesetzesvorlagen, bei denen es in der Minderheit geblieben ist, nicht bie Vertrauensfrage gestellt hatte.
Schrumpfung des russischen Außenhandels. Sowjetrußlands Ausfuhr war im ersten Vierteljahr 1934 um 16,5 Millionen Rubel geringer als in dem entsprechenden Zeitabschnitt des Vor- jahres. Dieser Exportrückgang, der auf internationale Absatzschwierigkeiten zurückzuführen ist, zwang im Verein mit den aus früheren Warenbezügen entstandenen Schuldverpflichtungen die Sowjettegie- rung auch ihre Importe stark einzuschränken. Infolgedessen betrug die gesamte russischen Waren- einsuhr im ersten Quartal 1934 nur 49,5 Millionen Rubel gegenüber 83,4 Millionen Rubel im ersten
Paris,?. Juni. (DNB.-Funkspruch.) „Ruhe nach dem Sturm. — Das Barometer beginnt wieder zu steigen". — So schreiben die französischen Berichterstatter aus Genf. Sie bezeichnen den von Barthou eikigebrachten Arbeitsplan als eine „positive kon- truktive Leistung," die den an Frankreichs Haltung Kritik Uebenben eine wohlverbiente Lehre erteile. Dabei wirb von ben Blättern unterstrichen, baß Barthou an ber französischen Sicher- heitsthese unbeirrt festhalte, baß er aber, um eine Verstänbigung mit Englanb zu ermöglichen, ben Gebauten, De u t s ch l a n b zur Rückkehr nach Genf zu bewegen, nicht ohne weiteres von ber Hand weise. Die Frage, ob unb wie man Deutschlanb für eine Rückkehr nach Genf gewinnen könnte, wirb vor allem vom „Oeuvre" erörtert, bas sich ben Verlauf ber Genfer Verhanblun- gen so bentt, baß man sich bis zum Freitag auf irgenbeine Formel geeinigt haben werbe.
Daß Barthous Hauptgedanke gewesen ist, vor allem Englanb, Amerika unb Italien nicht $u verschnupfen, lassen bie Blätter unverblümt burchblicken. „Bevor man Genf verläßt, war es wesentlich", so schreibt bas „Oeuvre",
Der Ausschluß von fünf Kösener CorpS.
Frankfurt a. M., 6. Juni. (LPD.) Das ^^Eamt bes Köfener SC. teilt bem Deutschen Nachrichtenbüro mit: Durch bie beutsche Presse ist mitgeteilt worben, baß bie Deutsche Studentenschaft unb ber Allgemeine -0 * " * > ch e Waffenring, Corps, bie gern Köse- ner SC.-Verband angehören, wegen Nichtbefolqunq der Anordnung ber Deutschen Stubentenschaft unb des Allgemeinen Deutschen Waffenringes in ber Arierfrage ausgeschlossen haben, hierzu ist solgenbes zu bemerken:
Der Allgemeine Deutsche Waffenring forbert die irntfernung nichtarifch versippter Angehöriger auch innerhalb der Alther- re n s ch a f te n aus den ihm, dem Allgemeinen Deutschen Waffenring, angeschlossenen roaffenftu» dentlschen Verbanden. Don insgesamt 104 reij5beut(d)en Köfener Corps haben 42 Corps überhaupt keine nichtarisch versippten Angehörigen, während 57 Corps ben Bestimmun- gen bes Allgemeinen Deutschen Waffenringes nachgekommen finb. Fünf KöfenerCorps mit je em ober zwei nichtarisch versippten Angehörigen haben sich geweigert, ber Anorbnung des Allgemeinen Deutschen Waffenringes nachzukommen mit ber Begrünbung, baß sie ihren nichtarifch Ver- sippten bie Treue zu brechen ablehnen. Den An- orbnungen bes Allgemeinen Deutschen Waffenringes nachkommenb, hat ber Führer bes Köfener SC.- Derbanbes diese Corps aus dem Köfener SC.-Verband ausgeschlossen. In Ver- folg dieser Maßnahme wurden die fünf Corps Borussia, Halle, Vandalia, Heidelberg, R h e n a n i a , Straßburg-Marburg, Suevia, München, und S u e d i a , Tübingen, auch aus ber Deutschen Studentenschaft und aus dem Allge«
Die korrigierte Fassung.
Nachträglich wurde im Pressesaal des Völkerbundsgebäudes eine Fassung der Erklärung Barthous verteilt, die bedeutend kürzer ist als die Erklärung im amtlichen Bericht der Informationsabteilung. Die offenbar auf Veranlassung der französischen Abordnung nachträglich verteilte Fassung enthält schon im ersten Teil der Erklärung gegenüber dem amtlichen Bericht des Völkerbundssekretariats leichte Aenderungen. Dor allem aber fehlt der zweite Teil, in bem von ber vollen Gleichheit ber Mächte d?e Rebe ist unb in ber betont wirb, baß bie Rückkehr Deutschlanbs ber Konferenz erst ihren wahren Charakter geben würbe, vollständig. Es ist bezeichnenb, baß man auf französischer Seite Wert barauf gelegt hat, von biefem zweiten Teil ber Erklärung, wie sie von ber Informationsabteilung bes Völkerbundssekretariats herausge- geben wurde, abzurücken. Es wird jetzt gesagt, daß dieser zweite Teil nicht zu der formulierten Erklärung Barthous gehört habe, sondern von ihm nur frei hinzugefügt worden sei. Im amtlichen Bericht der Informationsabteilung lief der Text weiter und nirgends war ein Unterschied sichtbar. Jedenfalls soll nach französischem Willen nur die jetzt nachträglich veröffentlichte kürzere unb sehr viel nüchterne Fassung als amtliche Erklärung gelten.
^nicht mit Englanb zu brechen unb in keiner ^eife unfere Haltung gegenüber* Deutschlanb z u änbern, ohne bes« ropgen gegen Deutschlanbs Rückkehr Opposition zu machen. Denn für eine Kon- ventton ober jebe anbere internationale Regelung 'st Deutschlanb unerläßlich. Die geschickte französische Entschließung hat bas ermöglicht unb die Atmosphäre klärt sich auf."
Der „Motin" schreibt, wenn bas Büro der Ab- rustungskonferenz die Möglichkeit finde, einen Rebaktionsausfchuß einzufetzen, der fähig fei, eine Entschließung zu fassen, bie ber französischen S i ch e r h e i t s t h e s e Rechnung trage, werbe ber Völkerbund seine Daseinsberechtigung beweisen. Anbernfalls werbe man am Freitag ben englischen Defaitismus unterschreiben müssen, der sich mit
be>.utLd)en Aufrüstung abfinbe. Das -Echo be Paris' vertritt ben Stanbpunkt, baß Varthous Vorschlag im Grunb genommen nichts anbere. tiefes Blatt unb mit ihm ber „Petit parifien sprechen von dem Stillstand der Verhandlungen, so baß am Freitag bie Konferenz w i e öas Hornberger Schießen ausgehen werde.
ter ben Tiroler Bauern gewesen. Aller Voraussicht nach werbe bie Sommer saison mittelmäßig sein. Die Lanbwirtschaft werbe bei den gebrückten Preisen selbst bei einem günstigen Frembenverkehr nicht allzuvielen Nutzen ziehen können. Es müsse baher anbermeitig für Hilfe gesorgt «werben, vor allem burch große Arbeiten im Grenzgebiet, bas am meisten unter der deutschen Grenzsperre leide. Solche Arbeiten seien bereits in den der Regierung vorgelegten Notstands- Programmen festgelegt und auch zugesagt, bis- her aber nur in geringem Maße in Angriff genommen worden. Tirol sei durch die abnormen Verhältnisse mehr als jedes andere österreichische Bundesland in Mitleidenschaft gezogen. Es brauche dringend Hilfe. Das Blatt weist sodann darauf hin, daß ber Laubes- Hauptmann von Tirol nach Wien gereift fei, um an ben maßgebenden Stellen die Notlage des Landes Zur Sprache zu bringen und Hilfsmaßnahmen in die Wegs zu leiten.
Neu york, 7. Juni. (DNB. Funkspruch.) Aussichten auf Verständigung gegenüber dem drohenden Stahlstreik werden sehr ungünstig beurteilt nachdem die Führer ber Stahlindustrie nach mehrstünbigen Verhanblungen mit bem Nira- Leiter Johnson die Hauptforderung der Gewerkschaftsvertreter auf Anerkennung eines kollektiven Arbeitsvertrages ab- gelehnt hatten. Die Entschiedenheit, mit der die Ablehnung erfolgt ist, läßt ein Nach- geben der Unternehmer nicht erwarten. Die Gewerkschaften beharren gleicherweise auf ihrem Standpunkt. In Washington erklärte die Abordnung ber Stahlarbeiter bem Arbeitsminister Per» fins, daß „bie ganze Hölle losbrechen werde", falls eine Verständigung mit den Arbeit- nehmern nicht bis zum 10. Juni erfolge.
mit amerikanischem Kapital ficherzustellen. Kuba wird „die Zuckerdose der Welt" genannt.
Nicht mit Unrecht; denn es erzeugt rund 30 Prozent des Rohrzuckers der gesamten Welt, und über
Prozent seiner jährlichen Zuckerernte gehen nach I m K K
sich IÖer irisch nach Rückkehr Deutschlands. - Frankreich druckt sich. - Erneute Vertagung
der britischen Delegation war ganz anders. Sie begrüßt zwar naturgemäß die Erleichterung der Spannung der letzten Tage, war aber nicht ber Mei - n u n g, baß Barthous Entschließung irgenbetroas Zur Wiederaufnahme ausgiebiger unb fruchtbarer Verhanblungen beigetragen hat, an benen Deutsch, lanb teilnehmen könnte, unb bie sich auf einen Der- nünftigen Kompromiß grünben würben. Nach An- ficht ber britischen Delegation haben bie Franzosen lediglich ein Arbeitsprogramm für eine Reihe von Ausschüssen angeregt, an denen bie Deutschen unb infolgebessen auch die Italiener nicht teilnehmen werben, sie haben aber nichts getan, um ben grunblegenben Gegensatz zwischen ihnen selbst unb ben Deutschen, zwischen ber Abrüstung^ unb ber Sicher- heitsgruppe ber Konferenz zu beseitigen.
Der Genfer Korresponbent ber „Morning Post" sagt: Barthou hat gestern in feiner Rebe in ge» schickter Weise bie Verantwortung bafür, Deutsch- lanb zur Rückkehr nach Genf zu bewegen, ber britischen Regierung zugeschoben. Dieser schlaue Schachzug bringe bie britische Re- gierung in eine peinliche Lage. Denn sie hat wäh- renb ber Beratungen ber letzten Woche bie beutsche Sache so energisch vertreten, baß es jetzt äußerst schwierig für sie ist, es abzulehnen, solche Verhanb- lungen zu führen.
ßonbon, 7. Juni. (DNB. Funkfpruch.) In den Berichten der Blätter aus Genf wird betont, daß der gestrige Tag zwar keine positiven Ergebnisse gezeitigt habe, daß aber bie Atmosphäre beffer gern or ben sei, nachdem Barthou eine versöhnliche Rede gehalten habe. Henderson sei angeblich wieder hoffnungsvoll.
Der Genfer Korrespondent der „Times" schreibt: Die französischen Delegierten haben erkannt, daß ie sich nach dem Zusammenstoß vom Dienstag in einer schwierigen Lage befanden und beschlossen da- )er, einen versöhnlichen Ton zu gebrauchen. Ent- prechend Hendersons Ersuchen brachten sie daher -ine Entschließung ein, bie äußerst g e - chickt ab gefaßt ist. Die Franzosen machen darin Henderson die größtmöglichen Zugeständnisse, ohne ihre Hauptt'hese preiszu daß die Arbeit der Konferenz sogar in____
enheit Deutschlands fortgesetzt werden könnte. Sie haben Hendersons drei wichtige Vor» chläge angenommen, halten aber die Sicherheit im Vordergrund und vermeiden es, einer Rückkehr Deutschlands zur Konferenz Wider- tand zu leisten ober sie herbeizuführen.
Der Korresponbent fährt fort: In ber Umgebung henbersons würbe gestern Befriebigung über bie Besserung ber Atmosphäre ausaebrückt, bie als direktes Ergebnis seines entschieoenen Auftretens gegen Barthou betrachtet würbe. Die Auffassung
Rubel ftanb eine Ausfuhr von 84,6 Millionen gegenüber. Besonbers stark würben bie russischen Bezüge von Maschinen, Apparten, elektrotechnischen Apparaten usw. verminbert. Rußlanb versuchte, seinen Bedarf an diesen Erzeugnissen burch seine erstarkte inländische Jnbustrie becken zu lassen. Wie weit bas gelungen ist, barüber gehen bie Meinungen in Rußlanb weit auseinanber. Lemer-
im Herbst 1931 bie hau^tur^ache^Är Erregung un^ lu'n a^v eÄcka^/si^ar^e Einfuhrdrosse-1W a ll o n e n , bie seit bem Eintritt bes flämischen ior hon Timfnn iDou».» „„ fifrr... m _ r- < । I lung verschaffte sich Rußlanb eine aktive han -1 Ministers Cauvelaert immer wieber ■*5 — — !??^UNZ. .Dem Import von 49,5 Millionen „Ausgleich" in ber Zusammensetzung
ais ]ie PO) oer <jn|el versicherten. Sprunghaft schnell-
ten ihre Kapitalanlagen in die höhe. Bei Ausbruch I
des spanisch-amerikanischen Krieges betrugen sie Genf, 6. Juni (DNB.) Die Beratungen des 50 Millionen Dollar; 1927 aber 1250 Millionen. Präsidiums der Abrüstungskonferenz sind a u Noch etwas genauer ausgedrückt, ist die Insel in Freitag vormittag vertagt worden, nach- der Hand der National City Bank o k dem auch in der Mittwochsihung eine Eini - New Vork, die die Aufsicht über sämtliche wich- gung nicht erzielt werden konnte. Der tige Handelskompanien besitzt. Militärisch wurde die Hauptausschuß der Abrüstungskonferenz foll Insel dadurch für die USA. wichtig, daß der neu- a m Freitagnachmittag zufammentreten, eingerichtete Flotten st ützpunkt von Guanta- falls es bis dahin zu einer Einigung kommen namo die Durchfahrt zwischen der äußersten Süd- sollte. In der Aussprache über den Entschlie - spitze der USA., Key West, und Kuba, den einzigen ßungsantrag Barthous, in dem die Sicher- Zufahrtsweg also nach bem Golf von Mexiko, der heitsfrage stark in den Vordergrund gestellt wird, für die nördliche Schiffahrt in Frage kommt, be- erklärte der englische Vertreter Eden, daß er fjerrfdjt. dem Entwurf Hendersons den Vorzug
Was kann bei diesen außerordentlichen Vorteilen gebe. Außenminister Barthou hat dann eine Er- bie Regierung Roosevelt bewogen haben, das Platt Körung abgegeben, in der es hieß, daß Deutsch- Amendement seinerseits als beendet zu erklären? I l a n d in die Abrüstungskonferenz mit ooll - Eine plötzlich erwachte Liebe zu den Kubanern, die ständiger Gleichheit der Rechte zurück- ben Amerikanern genügend zu schaffen gemacht kehren könne. In einer später herausgegebenen Hoven, kann kaum der Grund sein. Auch die Oppo- amtlichen Fassung der Erklärung Barthous feh- fition der zuckerrübenbauenden Farmer wird für l e n bie auf Deutschlanb bezugnehmenben Sätze. Roosevelt nicht ausschlaggebend fein. Vielleicht werden gewisse sentimentale Erwägungen mitge- ÜCr VOtl <?Ortt)OU CingCPFOCptC spielt haben. Es besteht in der USA. eine weitver-
breitete Opposition gegen alle foloni-l ^HlJCDHepiingeennVUn
satorischeu Pläne. Aehnlich wie gegenüber besagt im wesentlichen folgendes: Der hauptaus- ben Philippinen gefällt man sich in der Rolle schuß Zieht die Entschlietzungsentwürfe in Erbes Schützers der Freiheit fremder Völker. wägung, mit denen er durch die Abordnungen der
Aber diese sentimentalen Erwägungen besitzen Mächte, der Türkei und Sowjetrußlands be- selbstverständlich nicht genügend Durchschlagskraft, soßt worden ift;,er ift von der Notwendigkeit über- Die Aufhebung des Platt Amendement beruht höchst- 3ßU9t die Konferenzarbeiten fortzusetzen mit wahrscheinlich auf der Erwägung, einen jahrzehnte- bem Ziel, ein allgemeines Ab kommen lang bestehenden Stein des Anstoßes, an dem der über die Herabsetzung und Begren- Wagen panamerikanischer Zusammen-Zung der Rü st ungen zu erreichen; er ist ent- arbeit stets umkippte, aus der Welt zu schaffen, schlossen, unverzüglich die schon im Gang befind- Trotz der sehr geringen Ergebnisse des letzten Pan- liche Vorarbeit weiterzuführen, ohne Be- amerikanischen Kongresses in Montevideo, auf dem einträchtigung der besonderen Verhandlungen, die ber Staatssekretär bes Aeußeren, Cordell hüll, den Regierungen etwa zu führen wünschen, um ben lateinamerikanischen Staaten gegenüber bereits ein I endgültigen Erfolg zu erleichtern.
großes Maß von Entgegenkommen bewies, haben Da die Ergebnisse früherer Konferenzarbeiten sich die Beziehungen zwischen Washington und den schon seit einem Jahr in Europa den Abschluß Hauptstädten der lateinamerikanischen Republik gewisser regionaler Sicherheitsver- wesentlich gebessert. Die Aufhebung des Platt trä^e ermöglicht haben, bittet der Ausschuß die Amendement kann sich unter diesen Umständen be- politische Kommission unverzüglich ihre sonders günstig auswirken. Die USA. aber brauchen Arbeiten wieder aufzunehmen, die Be- b i e Freundschaft des gesamten amerikani- stimmungen über die Kontrolle zu ver voll- schen Kontinents. Sie können sich unmöglich der ständigen und bei der Prüfung der Ausfüh- Gefahr aussetzen, bei einem etwaigen Kon-rungsbürgschaften fortzufahren.
flikt mit Japan Gegner und Feinde im Der Hauptausschuß beauftragt sein L u f t fa h r t- Rücken zu haben. Und im übrigen: was bedeutet komitee, unverzüglich die Bearbeitung der Fra- schon das Ende eines Vertrages, wenn sich nicht gen wieder aufzunehmen, die in feiner Entschlie- b a s g e r i n g ft e daran ändert, daß Kuba tzung vom 23. Juli 1932 unter der Rubrik 1 (Luft- feft in den Händen des amerikanischen streitkräfte) angeführt waren. (Internationalisierung Finanzkapitals bleibt! der Zivilluftfahrt, Abschaffung des Bombenabwur-
-- fes, Verringerung der militärischen Luftstreitkräfte
Morgenappell in denSelneben.si!L.O
erl 1 n, 6. Juni. (DNB.) Der Führer der Deut- wie möglich über die Lösungen zu berichten, lschen Arbeitsfront Dr. Ley hielt im ersten Schu- Diese drei Ausschüsse sollen ihre Arbeiten neben- lungskurs des Reiechspreffe- und Propagandaamtes einander ausführen. Aufgabe des Präsi- -der Deutschen Arbeitsfront bei Königswusterhaufen d i u m s würde es fein, sie in Uebereinftim« einen Vortrag. Nach einem Bericht des „Deutschen" m u n g zu bringen und die notwendigen Maßhat Dr. Ley u. a. ausgeführt: nahmen zu treffen, damit, sobald das "Präsidium
„Nicht das Reifezeugnis ist entscheidend für uns, ben hauptausschuß zusammenruft, dieser sich soweit nicht die Dressur des vergangenen liberalistischen roie "täglich vor einem vollständigen Zeitalters, sondern das Können undder ge- Entwurf für ein Abkommen befindet. Der sunde Menschenverst-and unserer Brüder Hauptausschuß bittet den Präsidenten, die Regie- und Schwestern wird den Ausschlag für ihre und jungen mit dem Vorschlag Sowjetrußlands, die unsere Entwicklung geben. Wir haben mit den alten Konferenz unter dem Namen einer Friedens- Dorurteilen aufgeräumt. Eine Bewertung nach Geld konferenz in Permanenz zu erklären, zu und Besitz foifimt für uns nicht in Frage. Wir be- befassen.
h i gleite n. „Die Arbeit in ben^Betrieben wird ilm die Rückkehr Deutschlands künftig mit einem Slppel! beginnen unb Rarlbnils prtte
mit einem 21 p p e 11 schließen. Bei diesem Mor- ^artyous erste ^a))UNg.
genappell wird ein fiofungsroort ausgegeben Der französische Außenminister gab dann eine werden. Ich selbst bin sieben Jahre Angestellter längere formulierte Erklärung ab, in der die auf eines Betriebes gewesen. Nichts hat mich mehr er- die Rückkehr Deutschlands nach Genf sich beziehenden fchüttert, als die Trostlosigkeit der Massen, denen Sätze lauteten:
jede erhebende Viertelstunde fehlte. Das soll anders Die Frage derRückkehrDeutschlands werden. Im täglichen Betriebsappell wird Gelegen- belastet die Beratungen. Kein Land würde sich mehr heit gegeben werden den kleinen Dreck des als Frankreich beglückwünschen, wenn Deutschland A l l t a g s b e i s e 11 e z u f ch a f f e n! hat jemand zurückkehrte. Keine Tür ist geschlossen. In der noch eine Forderung an die Kompanie? „Wenn ja, Saarfrage hat Frankreich seinen guten Willen be- mirb nach dem Maßstab der Gerechtigkeit jede Diffe- wiesen, an einem internationalen Abkommen teil» renz beseitigt werden. Es gibt kein objektives Recht, zunehmen, an dem Deutschland ebenfalls teil hat sondern em subjektives Recht. Recht ist, was Aber mehrere Vertreter haben die Meinung aus« Dem Volke dient! gedrückt, daß die Konferenz ohne Deutschland
Atlfo // ^re..Slbc2ten Nicht fvrtsetzen könne. Die
//*ll VI VlUUUfl französische Abordnung ist nicht dieser An-
Wien, 5. Juni. (DNB.) Die katastrophale Not- auf diese Meinungsverschieden-
lage Tirols kommt jetzt auch in der Presse zum 2fcl£ ^klare ich, daß es möglich fein muß, auf einem Ausdruck. Das „Neue Wiener Tagblatt" verlangt Ärbeitsprogramm bestehen zu bleiben, bei dem die von der Regierung sofortige durchgreifende Hilfs- Gierungen die es für notig halten sollten, die maßnahmen zur Rettung der Tiroler Bauern. !Pp\ofnLr 'ce£n Verhandlungen mit Wenn nicht eine grundlegende Aenderung erfolge so ^.ßutschl and fortfetzen können, damit es drohe die Gefahr, daß der Bauer im j) e r b ft 'emen ^IaÖ wieder einnimmt.
fein V i eh zu Schleuderpreisen ab«, —


