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Strafe in 3 0 Mark um. Außerdem trägt er Kosten der Nebenklage.

Wir zwingen das Schicksal und holen den Sieg von dräuenden Himmel herunter! Wir sind die Soldaten im friedlichen Krieg!

Nie geht die Sonne uns unter!

Wir pflügen die Erde mit unserer Tat, und fühlen den Segen darunter! Wir sind die Bauern und Hüter der Saat!

Nie geht die Sonne uns unter!

Wir werken und bauen auf heiligem Land und reißen, was faul ist, herunter! Wir werden die Arbeiter Hitlers genannt!

Nie geht die Sonne uns unter!

OerNSD-ManniskderwahreSozialist!

Werdet Mitglieder

der NS.-Volkswohlfahrt

Rose im Knopfloch... Die gefoppten Bräutigamme in spe befanden sich in begreiflicher Erregung. Man suchte die dazu gehörigeBraut" natürlich ohne Erfolg. Die meisten zogen es vor, nach vergeblichen Mühen ihre Aufmerksamkeit den Gesangsvorträgen Angela Petrowins zuzuwenden. Sie sang recht und schlecht, aber, nun war man einmal da und wollte auch etwas haben für sein Geld. Der Konzert-

SA.», Stahlhelm-, HI.- usw. Ausweis vorlegen, Darfst aber auch eine eigenhändige und beglaubigte Unterschrift, soweit diese nicht schon auf dem Aus» weis ist, vergessen. Du mußt das 17. Lebensjahr er* reicht, das 25. noch nicht verlassen haben. Wenn du in eine andere Gegend willst, kannst du dich auch dahin melden, z. B. nach Bayern, an die See, nach Ostpreußen usw. Das Nähere erfährst du beim Meldeamt. Wirst du aber bei der ärztlichen Untersuchung etwa untauglich befunden, so erhältst du eine Bescheinigung, daß du dich zum Arbeits* dienst melden wolltest, aber nicht angenommen wer* den konntest, also auch so kommst du nicht den andern gegenüber ins Hintertreffen.

Die .Fahrt vom Meldeamtsort zum Wohnort zurück, wie auch die vom Wohnort zum Lager, wird dir erstattet. Um aber weite Wege zur Meldung zu ersparen, werden an bestimmten Orten Melde- amtstage eingerichtet, Zeit und Ort wird vor­her in den Tageszeitungen bekanntgegeben. In hie* figer Gegend kommen hierfür zunächst Schotten und Friedberg in Frage, sollte sich das Bedürf­nis Herausstellen, so könnten sie auch in Alsfeld und Lauterbach abgehalten werden.

Schließlich sei noch auf eine Neuerung hin gewie­sen. Um den ausscheidenden Arbeitsdienstwilligen das Unterkommen in Arbeit und Beruf zu erleid)« tern, wurde kürzlich von der Reichsleitung des Ar­beitsdienstes derArbeitsdank" eingerichtet, für den auch bet der Gauleitung 22 in Kassel, Spohrftraße 1 bis 4, eine Geschäftsstelle eingesetzt wurde. Durch diesen Arbeitsdank ist für den ausscheidenden Ar­beitsdienstwilligen eine Fürsorgestelle geschaffen, dis ihn auch fernerhin mit dem Arbeitsdienst verbindet, ihm als Dank des deutschen Volkes für den geleiste­ten Ehrendienst bei der Arbeitssuche behilflich sein will und insbesondere auch die Fürsorge für die im Arbeitsdienst zu Schaden gekommenen Kameraden übernehmen soll.

Nun, deutsche Jugend, hast du eine kurze Heber- sicht über den Deutischen Arbeitsdienst, du ersiehst daraus, daß es ein Ehrendienst ist, eine Ehre aber muß für jeden guten Deutschen eine selbstverständliche Pflicht sein.

Darum komme schnell zum Deutschen Arbeitsdienst, er braucht dich, er braucht zum Besten des Vaterlandes jeden. Komme und finge schnell mit Feld meister

mann getroffen werden.

G. P. in Maulbach. Wenden Siesich in dieser An

abend Angela Petrowins wurde zur Wer war die große Unbekannte? Die Gestalt eines findigen Reportes brachte Tag. DieMillionenerbin" war ein Angela Petrowins, die sich auf diese

Glaube nicht, daß das Problem der Arbeits­beschaffung in den Sternen gelöst wird, du mußt selbst mitt)elfen es zu lösen."

Mit diesen kurzen, aber doch so tiefen Worten hat unser Führer Adolf Hitler jedem Deutschen den Weg gewiesen, den er zu gehen hat, zu gehen hat auf allen Gebieten.

Nachdem heute wohl jedem klar geworden ist, daß für Schieber, Postenjäger, Pazifisten, Internationa­listen, oder wie sich das Gesindel damals nannte, kein Raum in unserem neuen Vaterlande ist, son­dern daß nur Volksgenossen im edelsten Sinne des Wortes an des Vaterlandes Wiederaufstieg mit­arbeiten können und dürfen, sollen diese Zeilen nochmal einen Weg für unsere Jugend zeigen, wie sie sich schon bald in diesen großen Wiederaufbau­prozeß einschalten kann. Ja es ist, trotzdem wir noch keine Arbeitsdienstpflicht haben, eine Pflicht, sich baldmöglich st einzuschalten. Gerade diese vorläufige Freiwilligkeit aber müßte für jeden jun­gen Deutschen ein besonderer Ansporn sein, sich zu beteiligen.

Unsere Jugend, die Zukunft eines Landes, muß sich darüber klar fein, daß ihr Wachsen in das nationalsozialistische Deutschland nicht früh genug einsetzen kann, daß, wer einst befehlen will, er t selbst gehorchen lernen muß. Wenn auch im Jung­volk und in der Hitlerjugend wertvolle Vorarbe t geleistet wird, so ist es doch vor allem der A r - b e i t s d i e n st, der das bisher Gelernte praktisd) in die Tat umsetzt. Heute stehen wir Gottlob auf dem Standpunkt, daß Arbeit adelt, man fragt nicht mehr nach Name, Stand und Herkunft, sondern nur ,,was leistest du".Was arbeitest du für dein Vaterland." Denn der Mensch ist der wertvollste Besitz desselben.

Gemeinnutz geht vor Eigennutz", die­sem Wahlspruch unseres Volkskanzlers müssen wir unbedingt folgen, deshalb müssen wir uns vor allem im Haupterziehungsmittel zur Volksgemeinschaft, i n der Arbeit finden. Der Mensch wird stets als Mensch derselben bleiben, ganz gleich, ob er hoch­wertige Geistesarbeit, oder einfachste Handarbeit leistet. An ihren Taten sollst du sie erkennen. Man sei sich doch darüber klar, daß, wie z. B. in einem Werk ein großes Schwungrad nicht seinen Dienst verrichten kann, wenn nicht anscheinend unscheinbare Schrauben und Rädchen ihren Dienst tun, wie ein Heerführer nicht sein Heer zum Siege führen kann, wenn nicht jeder seine Pflicht tut, z. B. Verräter im Heere sind, so ist es auch in einem Staatswesen; auf jedem, der sich nicht absichtlich außerhalb der Volks­gemeinschaft stellt, ruht eine Pflicht, die er erfüllen muß.

Zu dieser deutschen Gemeinschafts­arbeit führtdich,deutsche Jugend,der Deutsche Arbeitsdienst, dessen vornehmster Grundsatz ist:Arbeit ist Ehrengesetz des Volke s". Wir haben ihm keinen geringerer als unserm heutigen Reichsarbeitsführer, dem Staats­sekretär Oberst a. D. H ierl, zu verdanken, der schon vor 1930, als noch niemand an eine Arbeits­dienstpflicht dachte, klar erkannte, daß zur allgemei­nen Schul-, zur allgemeinen Wehrpflicht, auch die allgemeine A r b e i t s d i e n st pflicht treten müsse. Es sollte keine aus der Not der Zeit ge­borene Aushilfe zur Verminderung der Arbeitslosig-

gufor Volksgenosse. G. P. in ITlaulbad). Wenden Siesich m dieser An-

Wie kurz ist die Zeit von 6 Monaten, zu der du gelegenheit an die Industrie- und Handelskammer dich verpflichten mußt, wie schnell ist sie herum, wie l in Gießen, Lonystraße 7.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

p. TU. in Gießen. Der Gold-Dollar (1852), in der Form einer Kravattennadel verarbeitet, hat lediglich den Goldwert, den Ihnen jeder Juwelier nach Ge­wicht und Legierung feststellen kann. Der Wert alten Zins wird in erster Linie von der künstlerischen Bedeutung und außerdem von dem Alter bzw. histo­rischen Wert bestimmt. Eine Wertbestimmung fqmt nur nach In-Augenscheinnahme durch einen Fach-

Baldwin hat nichts Besonderes an sich nur wenn erdraaastisch" sagt, findet er, vor lauter Verliebtheit in dieses Wort, scheinbar kein Ende. Und da hängt man denn fest mit dem Bleistift in lauter a s. Und der King? Eintönig, formell, ohne große Modulation, wie es sich für feine Regierungserklärungen geziemt. Um 100, selten 110 Wörter in der Minute sprechend. So hat jeder, den ich auf den Schreibblock bannte, seine sprachlichen Sonderheiten, die ich nie vergesse."

Der Arbeitsdienst rnst dich!

Von W. Lindenau, Gießen.

gaben des Arbeitsdienstes im einzelnen. So gehören zu ihm in erster Linie alle Aufgaben, die den land­wirtschaftlichen Bodenertrag steigern und die Grund­lage zu Siedlungen geben. Es sind also Landeskultur­arbeiten aller Art (Flußregulierungen, Hochwasser- chutzmaßnahmen, Anlandungsarbeiten usw.), weiter Verbesserung von Wirtschaftswegen und Forstarbei- ten. So wird der landwirtschaftliche Ertrag durch die Landeskulturarbeiten um mehr als ein Sechstel erhöht. Wenn wir in unserer engeren Heimat auch keine so großen, ins Auge fallenden Arbeiten sehen, wie z. B. in den Provinzen Hannover, Branden­burg, Schleswig-Holstein und Westfalen usw., so liegtdoch auch bei uns manches Stück- che n Erde brach, ist mancher Wasserlauf zu regulieren, um unsere Bauern vor Ernteschäden zu bewahren. Geht nur hinaus zu den Abteilungen in Alsfeld, Angersbach, Sickendorf, Nidda und wo sie sich für das Volkswohl einsetzen, und ihr werdet einen Begriff von der Arbeit am Volke bekommen. Ihr seiht dort Wegebauten, Oedland-, Forstarbeiten usw. Durch Aufförstungsarbeiten im Reich wird z. B. nach Errechnung des Reichsministeriums für Ernährung und Landwirtschaft eine Vermehrung von 20 v. H. der Waldflächen eintreten und eine Holzmehrerzeugung je Jahr von 6,5 Millionen Fest­metern, also eine wesentliche Herabsetzung der Holz- einfuhr, also Steigerung des Nationalvermögens.

Diese wenigen Beispiele sollen genügen, dir die Wichtigkeit des Arbeitsdienstes nochmals vor Augen zu führen. Darum junger Deutscher, melde dichzum vaterländischen Ehrendien st! Ihr Eltern aber wirkt auf die Jugend in diesem Sinne ein. Auch das ist eine nationale Pflicht, die euch obliegt.

Was aber bringt der Arbeitsdienst sonst noch dem deutschen Jungen zum Geschenk? Du durchlebst eine Zeit im engen Verein mit bis dahin zum größten Teil unbekannten Volksgenossen. Du kommst mit Söhnen aller deutschen Gegenden, aller Stände zu­sammen, lernst so deine Heimat und die Lebens­gewohnheiten anderer Stämme, anderer Stände ken­nen und sie verstehen. Wie oft hatten wir früher Beispiele, daß z. B. der Ostpreuße den Rheinländer, der Bayer den Pommern, der Preuße den Sachsen nicht verstehen und somit nicht leiden konnte. Welch traurige Stunden, im vaterländischen Sinne, ent­standen so und zerrissen das Volk immer mehr. Nur die großen Gemeinschaftserlebnisse schmolzen zusammen. Das war einmal die aktive Dienstzeit im Heer, vor allem aber der Weltkrieg. Von jedem pflichttreuen alten Soldaten wirst du stets hören, wie er von dieser Zeit schwärmt, wie er gerne von ihr erzählt. Weißt du noch im Ma- növer von damals dort, oder das Preisfchießen, ober wenn derAlte" mal recht schlechter Laune war usw., hörst du die Worte fliegen bei Regiments- Feiern. Das sind Bindeglieder aus früheren Zeiten, aus dem Gemeinschaftsleben des alten Heeres, vor allem aber des Weltkrieges, auf deren Boden der wahre Nationalsozialismus gewachsen ist, als etwas eigentlich heute ganz Selbstverständliches.

Dieselbe Erinnerung, dieselben Freundschaften vermittelt dir der Arbeitsdienst in den Abteilungen, denn geteilte Freude ist doppelte Freude, geteiltes Leid ist halbes Leid. Außerdem wird dein junger Körper und Geist durch Sport, Unterricht und Spiel in die zuträgliche Ausbildung genommen, so daß du gesund und frisch, mit erweitertem Blick ins Privatleben zurückkehrst. Wie schön aber ist es bann, wenn du gelegentlich mal älteren Volksgenossen, die z. B. eine Wiese entwässern wollen, sagen kannst, ach da helfe ich dir gerne, das haben wir im Ar­beitsdienst gelernt". Siehst du. das ist wahre Volks- gemeinschaft, wahre Kameradschaft, wie unser Füh­rer sie will!

Wie schön ist es, wenn ihr in der Abteilung wirklich deutsche Lieder singend von der Maßnahme beimkehrt, um den hungrigen Magen mit auch von Kameraden Hand zubereitetem, fräftioem Essen zu befriedigen, ober wenn ihr den Spielmannszug, ober die Gruppenkavelle an her Spiße geschlossen in : der Abteilung auftretet. Welche Erziehuna liegt allein schon in der Ordnung und Sauberkeit, die überall sein muß.

Hast du aber deine Dienstzeit von 6 Monaten herum, ober bist du sogar die Höchstzeit von 52 Wo- : chen im Arbeitsdienst geblieben, dann winkt als Lohn für treue Dienste der Arbeitspaß. der > dir das ganze Leben lang als Ausweis dafür dient, daß du diesen Ehrendienst am deutschen Volk frei» t willig mitgemacht hast. Zugleich ist der Arbeits- = paß aber auch ein Arbeit-wermittler für dich, denn - wenn du dich um eine Stelle bewirbst, wird dich - jeder Arbeitgeber eher nehmen, als einen, der diese = vaterländische Pflicht noch nicht erfüllt hat, schon - weil er weiß, daß. wer den Arbeitsvaß hat, ein , ordentlicher und fleißiger Mensch Ht. Ein Arbeits- i paß-Besitzer dokumentiert sich also schon so als ein

() London.

Die stenographische Sensation in England ist eine Miß E. D. Smith, ein hübsches, schlankes und elegantes Mädchen, das in aller Bequemlichkeit 240 Worte in der Minute schreibt und kürzlich eine goldene Medaille erhielt, nachdem sie dieses Tempo ganze fünf Minuten durchhielt. Ihre vortrefflichen Fähigkeiten haben es mit sich gebracht, daß man sie für geeeignet hielt, die Reden der großen Eng­länder bei besonderen Gelegenheiten aufzunehmen. So hat denn Miß Smith eine Charakteristik für olle halbwegs bedeutenden Leute zur Hand eine Charakteristik nach dem Stenogramm.

Man hat sie kürzlich befragt, wie sich im allge­meinen in ihrem stenographischen Spiegel die großen Männer ausnähmen. Und Miß Smith ant­wortete:Cs kommt bei der Rede und auch beim Diktat ganz darauf an, ob jemand an das glaubt, mag er sagt, ob er davon überzeugt ist ober nicht, fiat er die Idee ganz in sich auf genommen, bann spricht er fest unb deutlich. Er ist nicht nur tn fernen Worten sondern auch dem Sinn nach leichter zu verstehen. Wenn aber ein Mcmn ansängt, etwas

Publikum für ihr erstes Auftretenwarb". Die junge Braut" ist nicht zu beneiden, denn ein» hundertdreiundzwanzig betrogene Heiratskandidaten rufen nach Rache...

Das erste Konzert.

(d) Budapest.

Lajos war heute philosophisch aufgelegt. Tja, man wurde wirklich bescheiden. Ein Virtuose, eine Berühmtheit wollte man einmal werden, unb jetzt schrieb man für anbere Leute Noten! Zum Kuckuck man war begabt, man konnte etwas, aber wo war bie Gelegenheit, es zu zeigen? Wer interessierte sich für bas Können unb für bie Werke eines unbekannten Pianisten? Wer nahm sich über­haupt bie Zeit, ihn anzuhören? Wenn man nur einmal die Mitte! hätte, selbst ein Konzert zu geben, nur einmal bie Möglichkeit besäße, bie Aufmerk­samkeit bes kunstverstänbigen Publikums auf sich zu lenken, wenn man... peng... na, das war doch wirklich die Höhe mitten auf der Straße einen Tisch aufzubauen!Sie, hören Sie mal! Stellen Sie Ihren Kram gefälligst dahin, wo man nicht gerade darüber stolpert!"Ober machen Sie Jyre Augen gefälligst ein bißchen besser auf!" kam es von ber Höhe bes Transportwagens zurück. Lajos hob roütenb ben Kopf. Zwischen biversern Hausrat turnte ber Träger unb verfrachtete um- stänblich ein großes Klavier. Ein Klavier? Lajos sah sich um, sah brängenbe Menschen unb ben Strom bes Verkehrs. Jupp mit einem Satz hatte er sich emporgeschwungen unb ben verbüßten Kerl ba oben beiseite geschoben auf einer ver­staubten Kiste sah Lajos unb spielte Klavier... Menschen horchten auf, lächelten, blieben stehen. Ein Verrückter? Ein Narr? Aber bie Gesichter mürben ernst. Das war kein Dummerjungenstreich, keine Wichtigtuerei was unter ben Händen bieses Mannes aus bem Instrument ertönte, war bie vollenbete Darbietung eines Berufenen, war Kunst. Die Klänge verstummten, brausender Beifall würbe laut. Lajos erhob sich. Er war verwirrt. Da brängte sich ein eleganter Herr an ben Wagen.Erlauben Sie bie Frage was haben Sie eben gespielt?" Eigene Kompositionen..." lächelte Lajos. Der Andere schien maßlos erstaunt.Aber wie kommen Sie bloß...?" Wenige Worte genügten, um ben Fremben zu informieren.Ich bars Sie boch bitten, für heute mein Gast zu sein? Verzeihen Sie übri­gens, baß ich vergaß, mich vorzustellen mein Name ist Reszany, Generalmusikbirektor Reszany."

In vierzehn Tagen gibt Lajos sein nächstes Konzert. Aber diesmal wird es nicht von einem Möbalwagen, sondern von der Höhe des Podiums erklingen.

Englands große Leute im Stenogramm.

Amtsgericht Gießen.

Ein Mann aus Heuchelheim befuhr am 28. De­zember 1933 gegen 19 Uhr bei Dunkelheit mit feinem Fahrrad die Gießener Straße, ohne das Rad genügend beleuchtet zu haben. In einem Strafbefehl erhielt er eine Gelbstrafe von 3 Mark. Gegen biesen Strafbefehl legte der An­geklagte Einspruch ein unb wurde gestern zu ber- selben Strafe verurteilt.

Wegen Vergehens gegen bie Kraftfcchrzeugver- kehrsorbnung erhielt ein Mann aus Gießen 25 Mark Geldstrafe. Der Angeklagte hatte bie rechte Straßenseite nicht eingehalten unb die vor­geschriebene Geschwindigkeit überschritten. Die im Strafbefehl festgesetzte Strafe betrug 10 Mark.

Ein Motorradfahrer aus Zittau fuhr im Sep­tember vorigen Jahres gegen 11 Uhr mit feiner Maschine durch ben Wernerwall in Richtung Horst« Wessel-Wall, ohne bie rechte Straßenseite einzu­halten, woburch er einen Straßenpassanten ver­letzte. Nachbem ber Angeklagte einen Strafbefehl in Höhe von 10 Mark erhielt, änberte das Gericht

vorzulesen, was ihn nicht interessiert, bann ist er] fast unverständlich. Uebagens 240 Worte in ber Minute braucht niemanb schreiben zu können, denn! so schnell spricht ja keiner. Zwischen 100 unb 120 Worten in ber Minute liegt bie Grenze.

Der Prinz von Wales, besten letzte Rebe ich mitschreiben mußte, ist ein feiner Sprecher. Er spricht mit einer gleichbleibenben Geschwinbigkeit von 100 Worten in ber Minute unb bleibt von An­fang bis zu Enbe beutlich unb vornehm in Wort- unb Satzgefüge. L1 oyb George spricht für sein Alter recht deutlich, aber mit wechselnber Ge­schwinbigkeit, mal wie ein Exvreß, mal wie ein Schneckengalopp. Macdonald ist ein ruhiger

wünscht! Und ihr Bild einfach bezaubernd! Er sah sich suchend um, bie Halle war leer. Sicher wartete sie schon vor ber Saaltür auf ihn. Er stürzte zur Treppe. Am Säulengang stieß er in ber Eile mit einem eleganten Jüngling zusammen. Verzeihen Sie...", er murmelte eine Entschulbi- fiung,ich suche jemanben..Ganz meiner» eits ich nämlich auch..lächelte ber anbere. Gregor wandte sich um.Komisch", dachte er, während er schon bie ersten Stufen hinaufeilte,ba hätte ich boch eben geschworen, baß ber Kerl auch eine weihe Rose angeftecft hatte. Ich glaube, ich bin heute wirklich sehr überreizt..Don oben kam fchallenbes Gelächter.Hahaha noch einer!" Galt bas etwa ihm? Es saß boch alles bie Hose, ber Schlips, bie Blume bie Blume? Gregor hielt ben Atem an. Zwanzig, fünfzig, nein wenigstens hunbert Herren brängten sich plötzlich um ihn, unb jeher von ihnen trug eine weiße

feit fein, auch kein Ersatz für die uns genommene allgemeine Wehrpflicht, nein Konstantin Hierl ftanb auf bem einzig richtigen Stanbpunkt, daß je­der Deutsche nicht nur im Kriege mit d'er Waffe, sondern auch im Frieden mit dem Werkzeug seinem Vaterlande zu dienen habe. Je­der Deutsche ist Arbeiter und Kämpfer für sein Volk!

Arbeitsdienst ist D i e n ft am Volk. Er soll keine billigen Arbeitskräfte für Privatunter- nehmen liefern, er soll auch nicht ein staatliches Konkurrenzunternehmen sein, um etwa Löhne zu drücken. Nein, er soll bem Staate ein Arbeitsheer liefern, bas als Mittel der Staatsleitung ba ein­gesetzt werden kann, wo große öffentliche Arbeiten, die 'weitgesteckten staatspolitischen und kulturellen Zielen dienen, durchzuführen sind. Auf diesen An­fangsarbeiten soll dann die private Arbeit auf- bauen, die durch sie evtl, überhaupt überhaupt erst ermöglicht wird. So wird der Arbeitsdienst Weg­bereiter zum Besten des Ganzen und des Einzel­nen.

In dieser gemeinsamen Arbeit liegt aber zugleich ein wichtiges Mittel zur staatspolitischen Erziehung im Sinne des Nationalsozialismus. So wieder ist schon heute der Arbeitsdienst die große na­tionalsozialistische Volksschule gewor­den, die die deutsche Jugend durch Gemeinschafts­arbeit ohne Klassen- und Standesunterschiede er­ziehen soll. Gleichzeitig ist ber Jugenb so bie Ehren­aufgabe geworben, im Arbeitsbienst unserem Volke, bem Volk ohne Raum, die Brotfreiheit zu erkämpfen unb gefunbe ßebensbebingungen zu schaffen, soweit es überhaupt möglich ist.

Aus biesem großen Rahmen ergeben sich bie Auf-

und gleichmäßiger Sprecher, solange er nicht ge- leicht aber find die Bedingungen zum Eintritt. Du reizt wirb, bann steigert er sich, wirb unterschied- mußt gesund sein, ein einwandfreies Leben geführt lich in Schnelligkeit und auch in ber Art ber Rebe, haben unb ein anftänbiger Kerl bleiben wollen. Jo ~ " ' '' ~ " du erhältst noch ein Taschengeld, vollkommen freie

Unterkunft, Verpflegung unb eine schmucke, kleid* fame Uniform.

Du mußt dich bei dem dir zunächst, also am be­quemsten, liegenden Meldeamt zum Eintritt melden und mußt hierbei ein Leumundszeugnis, ober einen

Die meiften toiffen es nicht!

Cincn unfehlbaren weg zu Kapital gibt es, die Lebensversicherung. Legt man wenige Mark im Monat dafür regelmäßig zurück, so er­hält man z. S. nach 25 oder 30 Jahren eine ersiaunliche Summe. Und stirbt man früher, so bekommen die Hinterbliebenen sofort das gleiche Kapital. Sind Sie versichert?

Hemelasthast zur Pflege -es Lebensverflcheruagsgeüaukeas