kann abgegeben werden eine beschränkte Anzahl vorbestellter, jedoch unanbring- lich gewordenerAuflagenstücke des neuen
MeWAS
öetSfaöUoöötsSrelfesteBei
Abgabe nur gegen Kasse in der Geschäfts- stelle des Oberhess. Adrehbuchverlages
(Biegen • Schuistratze 7
u
Hedem
ei von
Leugen mit
SumBotOMreisoonKHIJ
märker beizutragen haben.
1380V
> tbanfiavin" ® 1 PASTILLE" \r/
485
449
375
145
131
121
146
135
127
143
135
127
51
48
47
die n o davon
Adolf Hitler ist es gelungen, das Gespenst der Arbeitslosigkeit zu verscheuchen, Millionen wieder in Arbeit zu bringen und weiteren Millionen die Hoffnung ins Herz zu pflanzen, daß sie alsbald ebenfalls wieder durch Arbeit das Brot für ihre Familie verdienen werden.
Unterlegene Abend sein
-e war für Mar vor.
Metin, mar des J bis ein-
Wieseck Leihgestern Atzbach
t gab
Ende.
Das Gesamtergebnis:
Pferd Barren Reck Freiüb. Gesamt
LPD. Frankfurt a. TL, 3. März. Samstag nachmittag ist vom Frankfurter Hauptbahnhof der erste Urlaubszug des Gaues Hessen- Nassau mit 1200 Arbeitern der Stirn und der Faust nach dem Erzgebirge abgefahren. Dort werden die Urlauber eine zehntägige Freizeit verleben, die ihnen durch die N S. - G e -
Reinhardshain, den 3. März 1934. hessische Bürgermeisterei Reinhardshain: Gieß.
gegen Maillons ma beim Wfährer
meinschaft .Kraft durch Freud e", G a Hessen-Nassau, ermöglicht worden ist.
Die Abfahrt gestaltete sich zu einem wundervollen Erlebnis nationalsozialistischer Dolks-
'n Diens. cäparatvi Wilhelm. Hochzeit gen Mitt, anitu I 17, be- ren treue
Das Gießener Gtadttheater in Grünberg.
Grünberg, 4. März. Am Samstagabend
titln
LS
Aken,
r!n N *** .It't t Jöuä verreib -en ehe,
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Bersrod für das Rechnungsjahr 1934 liegt von Mittwoch, dem 7. März 1934, ab ein« Woche auf dem Amtszimmer der Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. 1371V
Bersrod, den 5. März 1934.
hessische Bürgermeisterei Bersrod. Becker.
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Reinhardshain für das Rj. 1934 liegt von Sonntag, den 4. März, ab eine Woche zur Einsicht auf der Bürgermeisterei offen. Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Aus-
Aber zur Arbeit muß auch ein anderes kommen: twendige Erholung. Wir haben nie geredet, daß wir dereinst unfern Volks-
g W'* iwS mpf«5.* raernielstel iskralt w 3«»/-' t unD 6,
"1919
-V/r Stadt S-Z
i Lbe»
it
eDUIL»ftii
jrer Adolf echt bet ne künD. m hiesig^ landt lvor- den efer Tage kfchre'' echtes von ■eube. bitte, dm Die meine । Gedeihen ,, Persönliche
> zum nffurt Sonntag, den Reit, mb Fahl i von de, urt, hum iebberg- hungen iahrkackn folgender । 10. Mörz chrt vorn (spatester fen soll nit einer soll sich en beut* e Wan- • nt, bexn i chM L hat bi? ufen, siif inbgebunj
Es wird t che MB- > len beaust , Wilhelm ße 35 fi, gliederung damit den iie Frage- , die nicht eilich Der- rbei ist es n Entgelt itszwecken
120 OArbeitskameraden ausHessen-Mssau fahren ins Erzgebirge.
Der erste Urlaubszug des Gaues Hesten-Hassau.
ch,
fc1,1
genoffen die Gaue Deutschlands zeigen werden; aber jedem einzelnen muß es durch seine Arbeitsleistung möglich gemacht werden, auf Erholungsreisen seine Kräfte zu sammeln und seine Arbeitsfreude zu heben. Aus seiner Arbeit heraus muß jeder immer wieder in die Lage versetzt werden, jedes Jahr seine Kräfte zu überholen, zu stählen und zu erhalten. Denn das einzige, was uns geblieben ist, ist unsere Arbeitskraft, mit der wir Deutschland wieder neu gestalten. Der Gauleiter wünschte zum Schluß den Urlaubern gute Erholung und schloß mit einem begeistert aufgenommenen Sieg-Heil auf Adolf Hitler.
Der Bezirksleiter der Deutschen Arbeitsfront Willi Decker
gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß es gelungen ist, in einem so großen Maße deutsche Arbeiter mit deutschem Land bekannt zu machen. Für viele werde diese Reise ein Erlebnis sein, ein Erlebnis, das dereinst auslöse die heilige Liebe zum deutschen Land.
Es gelte, noch mehr denn je mitzuarbeiten an dem gewaltigen Werk, das ein einziger geschaffen hat, ein Mann, der den Arbeitern einmal anders dargestellt wurde, und von dem sie heute wissen, daß er der größte Sozialist, der größte Führer ist.
gemeinschaft.
Die Teilnehmer aus den Kreisen Frankfurt a. M., Mainz, Wiesbaden, Darmstadt, Groß-Gerau und Worms versammelten sich in der Bürgerstraße vor dem Hause der Arbeit und zogen dann mit Musik zum Hauptbahnhof, wo sich inzwischen vor dem Hauptportal eine große Menschenmenge eingefunden hatte. Die Front des Hauptbahnhofs war mit Fahnen und Tannengrün reich geschmückt. Zu der Kundgebung, die um 16 Uhr vor dem Hauptbahnhof stattfand, hatten sich u. a. Reichsstatthalter Gauleiter Sprenger, der Landesobmann der NSBO. und Bezirksleiter der Deutschen Arbeitsfront Willi Becker und Regierungspräsident Z s ch i n tz s ch eingefunden.
Reichsstatthatter Gauleiter Sprenger richtete herzliche Worte des Abschieds an die Urlauber. Er wies zunächst auf die durch das Wollen Adolf Hitlers entstandene Volksgemeinschaft hin und führte bann u. o. aus: Das erste Ziel des neuen Reiches, den deutschen Volksgenossen Arbeit zu geben, ist in einem Maße erreicht worden, das alle Erwartungen übertroffen hat.
das Gießener Stadttheater in der hiesigen Turnhalle ein Gastspiel. Zur Aufführung gelangte das Lustspiel von Schönthan und Kadel- burg „Der Herr Senator". Das humorvolle Stück und besonders das gute Spiel der Künstler ernteten reichen Beifall. Vielleicht infolge von früheren Aufführungen dieses Stückes von anderer Seite hier war der Besuch der Vorstellung nicht sehr stark. Weiteren Gastspielen des Gießener Stadttheaters wird hier sicherlich auch äußerlich e-in größerer Erfolg be= schieden sein. Dafür bürgt der gute Eindruck, den dieses erste Auftreten hinterlassen hat.
Rinn- Heuchelheim zur Seite standen.
Der Wettkampf, an dem von jedem Verein sechs Mann teilnahmen, die an jedem Gerät eine Hebung zu zeigen hatten, begann mit dem Turnen am Pferd. Schon hker zeigte es sich, daß die Wiesecker den Gegner überlegen waren und mit besonderen Schwierigkeiten hervortraten. Am zweiten Gerät, am Barren, sah man einige sehr schöne Hebungen, die manchem der Teilnehmer neue Anregungen mit auf den Weg gaben. Auch das Reckturnen, bei dem es wohl einige Versager gab, brachte einzelne Spitzenleistungen, die mit lebhaftem Beifall aufgenommen wurden. Wieseck vergrößerte an beiden Geräten in gleichmäßigen Abständen seinen Vorsprung. Auch in den Freiübungen, die nur von zwei Teilnehmern jeder Mannschaft bestritten wurden, sah man ausgeglichene Leistungen. Im Gesamtergebnis wurde Wieseck mit 36 Punkten Vorsprung vor Leihgestern Sieger. Nach der Siegerverkündigung durch Kreisturnwart Schüler- Wetzlar, der in humorvollen Worten Sieger und ehrte, fand der anregend verlaufene
Landwirtschaftlicher Vortragskursus in Grünberg.
♦ Grünberg, 5. März, hier fand ein landwirtschaftlicher Dortragskursus von der Landwirtschaftsamts-Außenstelle Grünberg, zusammen mit dem Verein ehemal. Landwirtschaftsschüler Grünberg, statt. Am Morgen sprach Direktor Dr. L e h r in der Generalversammlung dieses Vereins, die mit dem Dortragskursus verbunden war, über landwirtschaftliche Tagesfragen. Der Redner streifte alle Maßnahmen, die in den nächsten Jahren zur Versorgung unseres Volkes mit Nahrungsmitteln auf der einheimischen Scholle in Angriff genommen werden müssen. Am Mittag sprach Diplom-Landwirt Haack von dem ländlichen Genossenschaftsverband Rhein-Main-Neckar, Frankfurt a. M. über „Aufgaben und Ausbau der Viehverwertungsge- noffenfchaften", wobei der Redner richtunggebende Ausführungen machte. In Zukunft wird der Absatz von Schlacht- und Nutzvieh einheitlich geregelt werden, um eine genaue Kontrolle und stabile Preise 311 bekommen. Das zweite Thema des Mittags hatte Herr Wiegelmann von der Land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Darmstadt übernommen. Er sprach über „Unfallschutz und Un= fallverhütung in der Landwirtschaft", um auf diese Weise die Beiträge für den Bauern senken und den Arbeitsunfähigen bessere Renten zahlen zu können. Die Versammlung, besonders am Mittag, wies einen redji guten Besuch auf.
Landkreis Gietzen.
X Wieseck, 4. März. Gestern abend hatte die hiesige Ortsgruppe der Deutschen Stenographenschaft ihre Mitglieder im Saal von Gastwirt Döbus zu der Jahreshauptversammlung eingeladen, die von Ortsgruppenführer A. Kling geleitet wurde. Nach kurzen Begrüßungsworten kam er in ausführlicher Weife auf die Ereignisse und die geleistete Arbeit im vergangenen Jahre zu sprechen, das für die Ortsgruppe in vieler Hinsicht bedeutsame Neuerungen brachte. Nach dem Verlesen der Satzung der „Deutschen Stenographenschaft" wurde nach deren Wortlaut von der Jahresversammlung der Vereinsführer Adolf Kling wiedergewählt, der seine Mitarbeiter wie folgt bestimmte: Otto Deibel, Kassenwart und stellvertretender Ortsgruppenführer: Emmy Schäfer, 1. Schriftführerin, und Adolf Schmidt, 2. Schriftführer: August Frank, Schrift- und Bücherwart: h. Sattler, Preßwart, und Walter F a a tz, Kassierer. Nach richtunggebenden Ausführungen über die künftige Gestaltung des Hnterrichtsplanes gab der Ortsgruppenführer bekannt, daß am 2. und 3. Juni eine Kreistagung in Bad-Nauheim und am 30. Juni und l.Juli die 54. Gautagung, das frühere Derbandswettfchreiben, in Worms stattfindet. An beiden Wettschreiben werden sich eine stattliche Anzahl Mitglieder beteiligen, ebenso am 29. April am großen Fernwettschreiben im Rundfunk. Um die gleiche Zeit wird die Ortsgruppe anläßlich ihres 15 jät) ri gen Bestehens (22. Sept. 1919) ein großes Vereinswettschreiben veranstalten und mit einem Werbeabend weitere Kreise für die Kurzschrift interessieren. Nach Bekanntgabe von Anordnungen des Gaues und nach Prüfung des Kassenberichtes,
I Und dann ging es unter Marschmusik auf den : ebenfalls mit Fahnen und Tannengrün geschmückten Bahnsteig, wo um 16,58 Uhr der Urlaubszug die halle in Richtung Hanau—Bebra verließ.
CSaarfurner in Mainz.
Die Stadt Mainz stand am Wochenende im Zeichen des Besuchs von 500 Turnern und Turnerinnen aus dem Saargebiet, die aus Anlaß einer großen Saarkundgebung eingeladen wurden. Am Samstagnachmittag trafen die Turnergäste von der Saar auf dem Mainzer Hauptbahnhof ein, wo schon die Fahnenabordnungen der Mainzer Turnvereine Aufstellung genommen hatten. Am Bahnhof wurden die Gäste von dem Mainzer Oberbürgermeister Dr. Barth, dem stellv. Führer des Bundes der Saarvereine, Rektor Debusmann (Elberfeld) und von dem Bezirksführer der rheinhessischen Turnerschaft, Sieger (Frankfurt), willkommen geheißen. Mit klingendem Spiel ging es dann durch die dicht von Menschen umsäumten Straßen zum Gutenberg-Platz, wo eine eindrucksvolle Saarkundgebung stattfand. Die Saarländer Turner trugen Schilder in ihrem Zuge, auf denen die unverbrüchliche Treue der Saarländer zum Reich versichert wurde.
Die Saarkundgebung vor dem Staatstheater wurde mit einer Ansprache des DT.-Kreisführers Z e r b e s (Mainz) eröffnet, nach dem Oberbürger-
Große Erfolge Gießener Schützen
bei dem Mittelrheinischen Meisierschaflsschießen 1933.
Bei überraschend starker Beteiligung (335 Schützen) gestaltete sich das vom Mittelrheinischen Schützenbund im Jahre 1933 veranstaltete Meisterschaftsschießen für den Schützenoerein Gießen zu einem ganz hervorragenden Erfolg. Der altbewährte Schütze Georg Schilling konnte in dem Fünfkampf den ehrenhaften zweiten Platz erringen. Damit sicherte er sich gleichzeitig die Berechtigung zur Teilnahme an der Ausschie- ßung des Bundespokales, die im Mai dieses Jahres stattfindet.
Auch die weiterhin an dem Wettbewerb Beteiligten errangen Plätze, die ein erfreuliches Können bewiesen.
Die Ergebnisse.
Bundesnadel in Gold: Wehrmann: Gg. Schilling 692, Willi Schilling 691, Pistole: Gg. Schilling 686, Kleinkaliber: Gg. Schilling 473 Ringe.
Bundesnadel in Silber: Feld: hch. Appel 563, Stand: Gg. Schilling 659, hch. Appel 630, Wehrmann: Willi Georg 626, Pistole: Willi Schilling 645, Willi Georg 649, Kleinkaliber: Willi Schilling 461, hch. Appel 458 Ringe.
Bundesnadel in Bronze: Feld: Gg. Schilling 514, Kleinkaliber: Willi Georß 426 Ringe.
Geräte-Wettkampf
Wieseck—Leihgestern — Atzbach.
Im Vereinslokal des Turnvereins Wieseck fand am Samstag ein Gerätewettkampf zwischen den Mannschaften der Vereine von Wieseck, Leihgestern und Atzbach statt. Den mit den Farben des neuen Deutschlands geschmückten Saal füllte eine stattliche Zuschauerzahl, die mit Spannung dem Wettkampf entgegenfah. Nachdem die Gesangsabteilung des gast- gebenden Vereins mit zwei gut dargebrachten Volksliedern den Abend eröffnet hatte, erfolgte der Aufmarsch der Wettkämpfer. Jugendturner Göbel kennzeichnete in einem Vorspruch die Arbeit und die Ziele der DT. im neuen Reiche. Der Vereinsführer, Kreisführer D a u p e r t, hielt die Begrüßungsansprache und zeichnete ein klares Bild der Entwickelung und Bedeutung des Geräteturnens im allgemeinen und den Wert der Mannschaftskämpfe im besonderen. Gerätemannschaftskämpfe müßten als wertvolles Erziehungsmittel zur Volksgemeinschaft bewertet werden. Sodann übergab er dem Kreisturnwart Schüler- Wetzlar die Leitung des Wettkampfes, dem als Kampfrichter die Turner K. Reuter- Gießen, W. Schmidt- Launsbach und
Der Bezirksleiter dankte allen, die mit dazu beigetragen haben, daß dieser erste Hrlaubszug eine zahlenmäßig große Besetzung gefunden hat. Er dankte weiter den Wirtschaftsführern, die in vorbildlicher Weise ihren Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben haben, trotz der schwierigen Wirtschaftslage von heute, einmal auszuspannen. Er richtete an alle Wirtschaftsführer die Bitte, darüber nachzudenken, ob es nicht möglich ist, jedem einzelnen Betriebsangehörigen diese Freude zu verschaffen. __
Kreisleiter z. b. D. pg. Bullmann ipricht in Grünberg.
t Grünberg, 5. März. Die NSDAP, veranstaltete am Sonntagabend in der Turnhalle eine große öffentliche Kundgebung. In etwa sünfviertelstündiger Rede sprach Pg. Kreisleiter z. b. V. Bull mann (Gießen) über „Volk, Partei und Staat". Mit der Machtübernahme durch Adolf Hitler fei vieles Alte gestürzt: Monarchie, Parteien und die Macht des Judentums. Der Nationalsozialismus dulde keine Rückkehr dieser Dinge. Standesdünkel habe sich überlebt. Jeder müsse auf seinem Platze mit den ihm verliehenen Gaden und Kräften wirken, und alle deutschen Volksgenossen seien als Glieder unseres Volkes gleich zu achten. Das sei der große Erziehungsgedan^e des freiwilligen Arbeitsdienstes, daß sich hier alle Schichten unseres Volkes bei gemeinsamer Arbeit gegenseitig kennen und verstehen lernten. Jeder Deutsche müsse innerlich ein Nationalsozialist und damit ein Glied der Volksgemeinschaft werden. Während früher Parteien und Gruppen mit verschiedenen Interessen in Deutschland regierten und ohne Rücksicht auf das Volk nur auf ihr Wohl bedacht waren, sei durch unsern Führer Adolf Hitler erreicht worden, daß heute für alle nur ein Ziel gelte: Deutschland. Die Ausführungen des Redners ernteten reichen Beifall. Mit einem dreifachen „Sieg-Heil!" auf den Reichspräsidenten von Hindenburg und unfern Volkskanzler Adolf Hitler, worauf der Gesang des Horst-Wesfel-Liedes folgte, schloß die Versammlung.
Bekanntmachung.
Der vom Rat der Gemeinde Sleinheim durchberatene Voranschlag für das Rechnungsjahr 1934 liegt von Dienstag, 6. l. M., ab 8 Tage lang auf der Bürgermeisterei zu jedermanns Einsicht offen. Eim Wendungen können während dieser Zeit schriftlich oder mündlich vorgebracht werden. 1378V
Steinheim, den 5. März 1934.
______Bürgermeisterei Steinheim: Schmidt.
Bekanntmachung.
Der vorn Gemeinderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Queckborn für das Rj. 1934 liegt vom 6. März ab eine Woche auf der Bürgermeisterei zu jedermanns Einsicht offen. Während dieser Zeit können Einwendungen schriftlich oder zu Protokoll vorgebracht werden. Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben.
Queckborn, den 3. März 1934. 1379D
hessische Bürgermeisterei.
tarn der Vereinsführer noch einmal auf die Not- . wendigkeit der Kurzschrift und deren bevorzugte Stellung im neuen Reich zu sprechen, und schloß mit einem dreifachen „Sieg-Heil" auf den Führer und den Kultusminister S ch e m m, als dem Führer der Kurzschrift, die Jahreshauptversammlung.
$ Alten-Buseck, 5. März. Am Samstagabend fand in der Wirtschaft von W. Rühl die diesjährige Hauptversammlung des hiesigen O b st - bauvereins statt. Der Vorsitzende h. Gruber verlas die Jahresabrechnung und gab anschließend die Erklärung ab, daß er mit Ablauf des Geschäftsjahres von feinem Amt als Vorsitzender des Vereins zurücktreten werde. Bei der Darauf vorgenommenen Neubildung des Vorstandes wurden ernannt zum Vorsitzenden Dbftbaumroart Karl Seuling, Stellvertreter Bürgermeister Kahl, Beisitzer Fachberater Otto Kahl, Kassenwart Heinrich Becker X., Schriftwart Ludwig Wagner. Anschließend gab Bürgermeister Kahl die neuesten gesetzlichen Bestimmungen zur Hebung der Obstbaumzucht und zur Schädlingsbekämpfung bekannt. Zur Ausführung der erforderlichen Maßnahmen wurde eine Kommission gebildet, der außer dem engeren Vorstand noch die Mitglieder Wilhelm Schreiner und Wilhelm Lepper angehören. Aus der Versammlung wurde der Wunsch geäußert, im Interesse des Vogelschutzes von der allzu radikalen Beseitigung der Hecken, besonders an Orten, wo diese keinerlei Hindernis bilden respektive Schaden verursachen, Abstand zu nehmen. Bürgermeister Kahl fand diesen Wunsch sehr berechtigt, bedauerte, daß durch Unfenntnis hier in letzter Zeit mancher schwere Fehler gemacht worden sei und stellte weitgehende Hnterstützung in dieser Angelegenheit in Aussicht. Nach einigen abschließenden Worten des Fachberaters Kahl über die zukünftigen Aufgaben des Vereins wurde die Versammlung geschlossen.
* Lang-Göns, 5. März. Der 57 Jahre alte Maurer Karl Langgöns von hier wurde bei der Arbeit von einem Unfall betroffen, durch den der bedauernswerte Mann eine Gehirnerschütterung davontrug. Das Befinden des Verunglückten machte feine Heberführung in die Chirurgische Klinik in Gießen erforderlich.
(D Weitershain, 3. März. Bei der Holz- ver steigern na aus den Rabenau'fchen Wal- bungen für die Distriktorte hörnes und Eibchen- h-ain wurden etwas geringere Preise erzielt, als bei der Versteigerung aus den Waldungen der Gemeinde. Es kosteten je Raummeter Buchenscheitholz 6,25 Mk., Buchenknüppel 5,20 Mk., Eichenholz 3 Mk., Buchenstöcke 4 Mk., Buchenreisig 1,80 Mk.
Kreis Friedberg.
pb. Butzbach, 5. März. Die hiesige Ortsgruppe der Deutschen Bühne veranstaltete im vollbesetzten Saal des „hessischen Hofes" einen Werbeabend, der von Mitgliedern des Stadttheaters Gießen bestritten wurde. Nach einer Ansprache des Leiters der Ortsgruppe, Oberstudiendirektor Dr. G a n ß , einem einleitenden Musikvortrag, hielt Intendant Hanns König einen humorvollen Vortrag, betitelt: „Aus der Werkstatt des Regisseurs". Ihm folgte der Dramaturg Paul Nieren mit Erzählungen aus der Froschperspektive des Dramaturgen. Paul W r e d e erfreute die Zuhörer durch Vortrag von Wiener Liedern, während Paul Nieren sich über das goldene Lachen ausließ. Frl. Perry fang Partien aus dem „Zigeunerbaron , worauf Wolfgang Kühne einige kurze Erzählungen vortrug. Intendant König erzählte dann kurze Schnurren vom alten Fritz. Alsdann folgte zum Schluß ein heiterer Einakter: „Im Rundfunkfenoeraum", der auf die Lachmuskeln der Zuhörer stark wirkte. Es fei noch das Streichorchester genannt, das die Pausen durch beifällig aufgenommene Musikstücke ausfüllte. Es war ein
Kreis Schotten.
> Eschenrod, 5. März. Ein blühendes Menschenleben ist am Samstag in unserem Dorfe einem tragischen Unglütf sf all zum Opfer gefallen. Der 26 Jahre alte Bauernsohn Wilhelm Weber war nach der Heimkehr vom Holzfahren im Pferdestall damit beschäftigt, dem Pferd das Geschirr abzunehmen. Als er dabei hinter dem Pferde tätig war, schlug dieses plötzlich aus und traf den bedauernswerten jungen Mann so stark an der Brust, daß er auf der Stelle getötet wurde.
preutzeu.
Kreis Wetzlar
♦ Krofdorf-Gleiberg, 5. März. Der seit Anfang Januar d. I. gesuchte frühere Kommunist Ludwig Schleenbecker von Krofdorf soll sich nunmehr im Saargebiet, und zwar in Neun- k'rchen, aufhalten. Er hat von dort aus einen Antrag an d i e Gemeinde Krofdorf- Gl e i b e r g wegen Wohlfahrtsunter st üt- ,ung gestellt (!) hiermit wird er allerdings nicht viel Glück haben, denn seine schuldlos verlassene Frau mit drei minderjährigen Kindern wird die Hnterstützung besser verwenden können als der Taugenichts Schleen- : beeter. — Das hiesige Jungvolk veranstaltete am 1 Freitag und Samstag eine Brotsammlu n g zu- - gunsten des Winterhilfswerks. Die junge Schar i stellte sich mit allen Kräften in den Dienst der guten i Sache und trug annähernd 18 0 Br o t e zu- t fammen. — Bei der gestrigen letzten Sammlung - vom Eintopfgericht tarnen nebst Spenden 1 annähernd 300 Mark ein. Dieser Betrag wurde an den Kreiskassenwart nach Wetzlar abgeführt.
Der Voranschlag für Rj. 1934 der Gemeinde £on- borf, welcher von dem Gemeinderat durchberaten ist, liegt vom 7. März ab eine Woche lang auf hiesiger Bürgermeisterei zu jedermanns Einsicht offen, cs können Einwendungen gegen den Inhalt desselben schriftlich oder zu Protokoll gebracht werden.
Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch Die Ausmärker beizutragen haben. ld/zu
Londorf, den 4. März 1934.
Bürgermeisterei Londorf.
_______________ Becker.____________
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Bellersheim vom Rj. 1934 liegt von heute ab eine Woche lang auf Dem Dienstzimmer der hiesigen Bürgermeisterei zu leoer- manns Einsicht und Entgegennahme von Emmen, düngen offen. Zu der Umlage werden auch die Aus märker herangezogen. 101
Bellersheim, am 5. März 1934.
Hessische Bürgermeisterei Bellersheim: M 0 0 g.


