Buntes Allerlei.
Die Wissenschaft von der Vogelscheuche.
Die Obst- und Weinbauern wollen die Vögel, die ihren Ernten gefährlich werden, nicht vernichten, sondern sie nur fernhalten. Zu diesem Zweck hat man nach Abwehrmitteln und Schreckvorrichtungen gesucht, seitdem es überhaupt Land- und Gartenwirtschaft gibt. Die beliebteste Methode ist noch immer die alte Vogelscheuche, aber diese ist bisher recht mangelhaft geblieben und entspricht nicht den Anforderungen, die man auch an sie in unserem Zeitalter der Technik stellen kann. In der Monatsschrift „Naturschutz" regt daher der Herausgeber Professor Walther S ch o e nichen an, diese Frage, die vom wissenschaftlichen wie vom praktischen Standpunkt aus sehr interessant ist, eingehender zu untersuchen, und hebt folgende Punkte hervor: 1. Für jede als „Schädling" in Betracht kommende Vogelart muß genau festgestellt werden, welche Schreckmittel ihr gegenüber überhaupt wirksam sind und welche am besten wirken. 2. Man muß beobachten, wie lange es dauert, bis die Vögel sich an den widrigen Eindruck gewöhnt haben, und zwar kommt es dabei darauf an, daß man die kürzeste Zeitspanne angeben kann, in der dies geschieht. 3. Wichtig ist es, ob die Vögel die Eindrücke wieder versessen, und wie lange das dauert. 4. Auf Grund solcher Beobachtungen muß man herausbekommen, in welcher rhythmischen Aufeinanderfolge die Schreckgeräte am zweckmäßigsten anzuwenden sind, um die ungebetenen Gäste oauernd fernzuhalten. Schoe- nichen glaubt, daß eine über ganz Deutschland verbreitete Organisation das nötige Material liefern könnte, das von einem wissenschaftlichen Institut verarbeitet werden müßte. Dabei wird man auch die Benutzung neuartiger Schreckmittel, wie von Schußgeräten, Lautsprechern, raubvogelähnlichen Flugdrachen usw., in Erwägung ziehen.
Ein wackerer Wachthund.
Unter der Bevölkerung von Neu-Südwales hat ein Schäferhund großes Aufsehen erregt; das Tier hat allerdings auch ein bewundernswertes Beispiel von Klugheit und Zähigkeit gegeben. Ein Farmer, der erst vor kurzem an einen anderen Ort übergesiedelt war, verlor zwei seiner Sattelpferde, die er lange in der ganzen Umgebung vergebens suchte. Es fiel ihm auf, daß auch sein treuer Hund während dieser Zeit verschwunden blieb. Eines Tags nun kam von der Ortschaft, dem ehemaligen Wohnsitz des Landmanns, die Nachricht, daß die beiden Pferde dort inzwischen eingetroffen seien, und daß der Hund, seiner Wächterrolle getreu, ihnen immer dicht auf den Fersen
war, eine großartige Leistung, wenn man berücksichtigt, daß die Entfernung mehr als 250 Kilometer betragen hat.
Oer Betrunkene auf der prüfunasbank.
In England, wo Betrunkenssin ein strafbarer Zustand ist, wird die vorgeschriebene polizeiliche Prüfung in den verschiedensten und sonderbarsten Formen oorgenommen. Die Blutuntersuchung, die in Schweden so genaue Ergebnisse gezeitigt hat und die auch bei uns schon vom Gericht hier und da an- geordnet wurde, ist den englischen Behörden augenscheinlich zu kompliziert oder noch nicht genügend sicher, so daß man lieber bei den alten merkwürdigen Verfahren bleibt. Kürzlich erregte es Aufsehen, daß einem Herrn, der nach dem Besuch eines Balles in Covent Garden angeblich in betrunkenem Zustand aufgegriffen wurde, die Aufgabe zuteil ward, sich freihändig seine Schleife ohne Zuhilfenahme eines Spiegels zu binden. Diese Probe, die viele Nüchterne nicht bestehen würden, machte dem An- gefchuldigten nicht allzu tzroße Schwierigkeiten, sondern er band sich nach einem vergeblichen Versuch seinen Schlips in tadelloser Weise. Die ganze Angelegenheit der Trunkenheits-Prüfung ist erst vor einiger Zeit von einer Kommission untersucht worden, der Wissenschaftler, hohe Justizbeamte und Polizeiärzte angehörten. Nachdem diese Körperschaft lange getagt hatte, kam sie zu dem Ergebnis, daß es keine allgemein anerkannten Proben gibt, die Alkoholmengen zu bestimmen, die eine Person zur Erfüllung ihrer gewöhnlichen Obliegenheiten unfähig machen. Des weiteren wurde erklärt, daß keine einzelne Prüfungsmethode bekannt ist, die einen Beamten instand fetzt, zu sagen, ob ein Mann betrunken ist ober nicht. Die Untersuchung bleibt also weiter dem Belieben des einzelnen überlassen. In den letzten Jahren wurden gern Formeln benutzt, bei denen man sich leicht die Zunge zerbrechen kann. Manchmal genügt, schon das tadellose Aussprecben des Wortes „Mesopotamien", um die Nüchternheit zu beweisen. Doch wurden auch schwierige Sätze gewählt in der Art von „Die Katze tritt die Treppe krumm" Andere häufig angewendete Methoden sind die folgenden: auf einer mit Kreide gezogenen Linie gehen, einen Penny vom Boden aufheben, zwei Nadeln aufheben, einen Bleistift mit dem Zeigefinger berühren, eine Nadel einfädeln, feine Schuhe aus- und wieder anziehen, dreimal um den Polizeihof herumradeln, Bridgekarten verteilen, die Spitze der Nase bei geschloffenen Augen mit einem Finger berühren ...
Wirtschaft
* Starker Auftragszugang in der Kalkindustrie des Lahngebietes Die Kalkindustrie des Lahngebietes verzeichnet in den letzten Wochen einen starken Zugang von Aufträgen. Gefragt ist vor allem der gebrannte Dau- und Düngekalk, während Rohkalkstein nicht in gleichem Maße an der Belebung teilnimmt. Die Steigerung der Aufträge in gebranntem Kalk ist so erheblich, daß die Werke nicht in allen Fällen die Lieferfristen einzuhalten vermögen. Selbstverständlich wirkt sich diese Belebung auch auf den Arbeitsmarkt aus. Ein Diezer Werk stellte weiter 50 Arbeiter ein, in Steeden konnten alle Arbeitslosen von dem dortigen Kalkwerk ausgenommen werden. An den Aufträgen ist die mittelrheinische Schwemmsteinindustrie maßgeblich beteiligt.
Frankfurter Börse.
Miltagsbörfe: fest.
Frankfurt a. M., 5. März. Die Wochenanfangsbörse zeigte an den Aktienmärkten bei Eröffnung nur geringes Geschäft, bas im Verlaufe stärker zunahm. Die Tendenz war im Hinblick auf die bedeutsamen Ausführungen anläßlich des Beginns der Leipziger Messe durchaus fest. Besonderes Interesse brachte man der Aeußeruna Dr. Goebbels entgegen, daß die neue Phase der Arbeitsschlacht am 21. März beginnen soll. Am Montanmarkt regte der Abschluß der Deutschen Edelstahlwerke an. Montanwerte zeigten Gewinne bis zu 1,50 v. H., lediglich Ilse Genuß gaben 1,50 v. H., Rhein. Braunkohlen 0,75 v. H. nach. Auch der Elektromarkt zeigte eine Besserung in genanntem Ausmaße, Bekula fogar 2 v. H. fester. Farbenindustrie setzten knapp behauptet ein, erholten sich aber bald auf den Stand des Samstags. Metallgesellschaft gewannen 1,50 v. H. Schiffahrtswerte lagen je 0,25 v. H. höher, AG. für Verkehrswesen plus 1,40 v. H. Aku profitierten von den Verlautbarungen über bevorstehenden Abschluß der Kunstseideverhandlungen 1,75 v. H. Von Autowerten waren Daimler bei lebhaftem Umsatz 3 v. H. höher, er laufen Gerüchte über eine Zusammenlegung im
Verhältnis 4 :3. Auch Adlerwerke Kleyer konnten sich im Freiverkehr um ca. 2,50 v. H. auf 48,50 Geld verbessern. Einen merklichen Gewinn hatten ferner Deutsche Linoleum um 3,25 v. H., sowie L. Tietz um 1,25 v. H., Zellstoff Waldhof um 2,25 v. H. und Reichsbank um 2 v. H. Ph. Holzmann lagen gegen Samstagstaxe von 74 v. H. etwa 2,50 v. H. fester.
Der Rentenmarkt war vernachlässigt. Altbesitz minus 0,25 v. H., Neubesitz minus 5 Pf., StahlvereimBonds plus 0,13 v. H. Umgetauschte Dollar-Bonds lagen ruhig und kaum verändert.
Im Verlaufe hielt die feste Tendenz an. Meist konnten sich die einzelnen Aktienwerte noch um 0,25 bis 0,50 v. H. befestigen; eine Ausnahme machten nur IG. Farben, die um 1 v. H. und Mannesmann, die um 0,40 v. H. nachgaben. Später traten dann noch mehr Rückgänge bis zu 1 v. H. ein. Weiter fest lagen aber Kunstseideaktien, Aku um 1,50 v. H., Bemberg um 0,75 v. H.
Auch der Rentenmarkt lag auf den Anfangskursen voll behauptet. Altbesitz gingen jedoch nochmals um 0,25 v. H. zurück, um im weiteren Verlaufe wieder auf Samstagsniveau von 95,75 anzusteigen. Neubesitz waren ebenfalls um 15 Bf. auf 19,35 d. H. und späte Reichsschuldbuchsoroerungen um 0,25 v. H. auf 94 v. H. Geld erhöht. Stadt- sowie auch Staats- und Länderanleihen lagen recht ruhig, aber behauptet. Am Pfandbriefmarkt waren die Wochenschlußkurse allgemein gut gehalten. Fremde Werte lagen still. — Tagesgeld etwas leichter, 4,25 v. H.
Abendbörse fest.
Nach den teilweise leichten Rückgängen im Mittagsschlußverkehr zeigte die Abendbörse wieder überwiegend feste Tendenz. Zwar waren die Umsätze nicht sehr umfangreich, dach blieben einige Spezialpapiere stärker beachtet. So gewannen Laurahütte nach Plus-Ankündigung 2,25 v. H., wobei nur beschränkte Zuteilung erfolgte, ferner waren Zellstoffwerte fest, und zwar Waldhof um insgesamt 1,40 v. H. und Aschaffenburg um 1,75 v. H. Im übrigen betrugen die Kursbesserungen gegen
den Berliner Schluß 0,25 bis 0,50 v. H. Etwas niedriger lagen lediglich Kunstseidenwerte. Im Verlaufe blieb die Tendenz fest, ohne daß aber das Geschäft lebhafter geworden lyäre.
Am Rentenmarkt war die Haltung ebenfalls fester, besonders Neubesitz (+ 10 Pf.) hatten lebhaftere Umsätze. Altbesitzanleihen gewannen 0,40 v. H., späte Reichsschuldbuchforderungen und umgetauschte Dollar-Bonds etwa 0,25 v. H. Auf die Meldung, wonach im März noch die Schuldenregelung erfolgen soll, lagen am Auslandsrentenmarkt Rumänier fest, 7 v. H. Monopol-Rumänen 37,50 (+ 1,50 v. H.), 5 v. H. von 1903 5,40 (5,20), 4 v. H. Unif. Rumänen 4,40 (4,20). U. a. notierten: Neubesitzanleihe 19,50, Altbesitzanleihe 96,13, Reichsbank 171,50, Buderus 81, Klöckner 69, Phönix 52,75, Rheinstahl 92,75, Stahloerein 44,75, AEG. 31,25, AKU. 61 bis 61,25, Bemberg 58,50, Conti Gummi 157, Daimler 54,50, Deutsche Linoleum 55,75, Scheideanstalt 185,50, Licht & Kraft 107,50, IG. Farben 134,50, Gesfürel 102,25, Holzmann 77, Metallgesellschaft 86,90 bis 87, Schuckert 105,50, Zellstoff Aschaffenburg 43,75, Zellstoff Waldhof 55 bis 55,40, AG. für Verkehrswesen 72,13, Reichs- bahn-VA. 112,90, Norddeutscher Lloyd 35.
Frankfurter Lchlachtviehrnarkt.
Frankfurt a. M., 5. März. Auftrieb: Rinder insgesamt 1161 (gegen 1287 am letzten Montagsmarkt), darunter befanden sich 370 Ochsen, 104 Butten, 382 Kühe und 305 Färsen. Kälber 442 (unverändert 442), Schafe 13 (152), darunter befanden sich 11 (116) Hämmel, Schweine 3909 (3728). Notiert wurde pro ein Zentner Lebendgewicht in Mk.: Ochsen al) 33, b) 30 bis 32, c) 27 bis 29, d) 24 bis 26. Bullen a) 30 bis 31, b) 28 bis 29, c) 26 bis 27, d) 24 bis 25; Kühe a) 28 bis 29, b) 25 bis 27, c) 20 bis 24, d) 13 bis 19; Färsen a) 32 bis 33, b) 30 bis 31, c) 27 bis 29, d) 24 bis 26. Kälber Sonderklasse nicht notiert, andere a) 44 bis 46, b) 38 bis 43, c) 32 bis 37, d) 25 bis 31. Lämmer, Hämmel und Schafe wegen des gerinnen Auftriebs nicht notiert. Schweine a) 46 bis 49, b) 45 bis 49, c) 44 bis 48, d) 40 bis 47, e) 38 bis 43, f) —, g) Sauen 36 bis 43. Im Preisvergleich zum letzten Montagsmarkt zogen Bullen und Kühe je 1 bis 2, Ochsen und gute Kälber je 1 Mark an, während geringe Kälber und Schweine 1 bis 2 Mark nachgaben und Färsen behauptet blieben. Bemerkungen: Bei den Kälbern wurden in der Klasse a) 28, b) 52, c) 144 und d) 203 Stück notiert. Bei den Schweinen wurden zum Preise der Höchstnotiz iznd darüber verkauft: Klasse a) 18, b) 71, c) 69 und d) 10 Stück. — Fleischgroßmarkt. Beschickung: 600 Viertel Rindfleisch, 272 ganze Kälber, 36 ganze Schafe bzw. Häminel, 67 Schweinehälften. Preis für ein Zentner frisches Fleisch in Mk.: Ochsen- und Rindfleisch I 48 bis 54, II 44 bis 50; Bullenfleisch 46 bis 52; Kuhfleisch II 36 bis 44, III 24 bis 32. Kalbfleisch II 60 bis 70, III 50 bis 60. Hammelfleisch 65 bis 75.
Schweinefleisch I 60 bis 68. Geschäftsgang des Fl^ischgroßmarktes ruhig.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 5. März. Die Stimmung um Frankfurter Getreidegroßmarkt war etwas freundlicher Die verschiedenen agrarpolitischen Maßnahmen der Reichsregierung, insbesondere die Ausfuhrscheinregelung, boten dem Weizenmarkte bei kleinerem Angebot gute Anregung. Bereits Ende der Vorwoche waren Käufe der Mühlen festzustel- len, und auch heute wurden neue dazu getätigt, ob« schon das Mehlgeschäft jeglicher Anregung entbehrte. Roggen war dagegen still und ausreichend angeboten. Sehr fest lagen erneut Hafer, Gerste und Kraftfuttermittel lagen ruhig, Kleie sei nur schwer zu verkaufen. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm in Mark): Weizen 197, Roggen 172,50 bis 173, Braugerste 175 bis 177,50, Hafer 152,50 bis 155, Weizenmehl Spez. 0 mit Austauschweizen 29,40 bis 29,95, do. ohne Austauschweizen 27,90 bis 28,45, Roggenmehl 0- bis 60proz. Ausmahlung 23,50 bis 24, do. siM. Spez. 0 24, Weizenkleie 10, Weizenfuttermehl 11 bis 11,25, Rog- genkleie 10,60 bis 10,70, Soyaschrot 15,35 bis 15,40, Palmkuchen 10,05 bis 15,15, Erdnußkuchen 16,30 bis 17,20, Treber 15,50 bis 15,60, Trockenschnitzel 9,70 bis 9,80. Heu 6 bis 6,40, Welzen- und Roggenstroh drcchtgepreßt oder gebündelt 1,90 bis 2.
Kartoffeln: Industrie hiesiger Gegend 2,70 Mark (zuletzt 2,50 Mark) per 50 Kilogramm bei Waggonbezug. Tendenz fester.
Zwei Jahre Gefängnis für einen Denunzianten.
LPD. Offenbach a. M., 5. März. Der 43 Jahre alte Kaufmann und zur Zeit auf Probe angestellte Polizeihauptwachtmeister Gustav Butten- b e n d e r aus Offenbach wurde heute vom Amtsgericht zu zwei Jahren Gefängnis und fünf Jahren Ehrverlust wegen Denunzierung des früheren Polizeiwachtmeisters Trumpfheller verurteilt. Trumpfheller mußte f. Zt. auf Grund des § 4 zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums aus dem Dienst der Bereitsschaftspolizei in Offenbach entlassen werden, da ihn B. wegen verächtlich machender Aeußerungen zur Anzeige gebracht hatte. In der jetzigen Hauptverhandlung konnte Buttenbender den Wahrheitsbeweis seiner früher aufgestellten Behauptungen nicht a n tr e t e n und mußte die vom Staatsanwalt im gleichen Umfang gestellten Strafanträge auf sich nehmen. Der Einzelrichter bezeichnete Buttenbender als einen „Schweinehund", dem es nur darauf an» gekommen wäre, das Brot zu essen, um das er andere Menschen gebracht hätte.
5. Klasie 42. Preußisch-Süddeutsche (268. Preuß.) Staats-Lotterie Ohne Gewähr Nachdruck verboten
Aus jede gezogene Nummer find zwei gleich Hobe Gewinne gefallen, und zwar je einer aus die Lose gleicher Nummer in den beiden ______________Abteilungen I und II_____________
21. Ziehungstag 3. März 1934
ön der heutigen Vormitta^ziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
12 Gewinn« ,u 3000 M. 89745 98054
307035
366644 385588 388044
10 Gewinn, xu 2000 M. 110251 177971
275957
277686 368009
30 Gewinne xu 1000 M. 86125 96555
140082
177187 188750 246061 250703 265323
270682
303097 317250 362044 370010 378524
385795
66 Gewinne zu 500 M. 343 1873 7456
7829
14775 28675 34837 54323 76019 87456
123753
138987 145391 147413 154119 171883
180040
196823 216173 217080 221025 248336
284315
288516 308138 313059 320381 334488
352502
355677 369820 386353 396554
360 Gewinn« zu 300 M. 4914 7428 9766
11068
11246 12678 15003 15075 15503 21626
23602
33170 34405 34525 35677 35856 37268
37359
44173 45393 46815 54175 54317 55253
56375
56970 57419 58065 62130 62160 69308
63158
65059 68226 68708 73322 73886 74309
74763
76031 87202 88316 88861 89993 92393
92924
96999 99040 102620 102655 103330
104207
111717 113937 121421 122719 122838
126317
128776 128974 130210 131364 131425
133165
137829 147539 148789 150108 154571
155265
156874 158734 160598 160981 161313
163661
165337 167879 167948 168247 169310
171310
172111 174415 178480 179449 180571
181848
186721 186907 187477 187746 188843
191895
194481 194647 195283 195654 196985
198531
200130 201703 202384 207491 208993
209844
209852 212049 212766 215147 215153
218311
220006 222470 224243 224952 233215
236122
236248 241902 243205 243274 244704
245604
245812 246171 248863 251327 257239
267408
271193 271995 274253 278772 281956
283026
283444 285930 287307 301338 301405
313534
317511 322012 322980 324319 325934
326376
327655 332537 344622 345450 346861
349845
350414 350440 350538 356042 356122
356444
357756 357997 358000 358133 361293
364333
365164 367509 369004 372230 373246
373455
379149 382019 388340 390906 391798
394314
395555 397218
21. Ziehungstag 3. März 1934
Sn der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
2 Gewinn« zu 5000 M. 261629
230919
323046
6 Gewinn« zu 3000 M. 9291 7 256597
8 Gewinne zu 2000 M. 113575 272144
329129
32 Gewinn« zu 1000 M. 33461 56900
84204
112033 114293 139145 157878 166479
186962
233806 282621 286865 800776 322714
366132
389967
36 Gewinne zu 500 M. 21869 32715
64973
85141 131451 147068 151635 151813
155544
214364 223529 223789 259266 260241
296903
308989 324971 336735
288 Gewinne,u 300 W. 1287 1353 2107
’ 4336
17736 20980 22871 23150 27102 39165
41984
45196 55944 56578 61545 68492 69532
75159
76793 78569 80137 83474 86890 87377
88763
89788 90424 90512 93397 94838 96465
99877
102790 109767 110102 113238 118424
120591
121670 123905 132303 134962 140805
142866
149770 157863 159914 162082 162195
164350
166573 166977 167778 171599 171920
172334
172473 172685 173454 173735 175598
176271
178381 180293 180845 181740 185711
188577
190482 191601 191998 193403 195863
196647
196819 202540 206219 208615 209100
211726
213938 214311 215370 223501 224640
227148
231535 232525 236552 239047 240523
243329
246978 247449 247774 250199 252452
253585
255445 255828 259224 259602 272928
275646
279355 280272 280381 286082 293910
296394
298017 300173 300969 304892 309752
311337
323330 323838 327238 330842 335035
335054
335418 338440 338535 353915 360256
362952
363625 364313 366498 372692 374377
376701
377695 377909 381092 383658 386544
392260
395041 396803 397600 398341
20 Tagesprämien.
Auf jede gezogene Nummer sind zwei Prämien zu je 1000 NM gefallen, und zwar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II: 1638 23423 36010 42711 71415 252727 268661 300074 375499 394616
Im Gewinnrade verblieben: 2 Gewinne zu se 1000000, 2 zu je 80000, 6 zu je 10000, 60 zu je 6000, 88 zu je 8000, 156 zu je 2000, 270 zu je 1000, 822 zu je 600, 6254 zu je 300 und 180 Tagesprämien zu je 1000 Mark.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Devisenmarkl Berlin — Frankfurt a. N
Banknoten.
Belgische Noten..
6,71
6,75
Dänische Noten
Englische Noten
6,5
,75
6,65
1,3 6,85
6,5
6,8
8,5
18
1,35
6,8
18,5
1,3
6,9
6,5
6,8
9
6,65
17,75 1,35
6,75
6,9 6,6
9,25
__________Zerlln, 5.Märs
^mechanische Noten........
4% Oesterretchtiche Goldrerur.... 4,80% Oesterretchtsche SiLerrente 4% Ungarische Goldrente .......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4tz% desgl. von 1913 .......
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4%rürktsche Bagdadbahn-Anlethe
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beichlosfenen Dividende an. — Reichsbankdlskom 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Französische Noten...............
Holländische Noten...............
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling Rumänische Noten ..............
Schwedische Noten...............
Schweizer Noten.................
Spanische Note».................
Ungarische Not«...............
Sranfhin u. M.
Scrltn
Schluß- furd
Schluß!. Abend« börse
Schluß- furd
Schluß!. Mittag« börse
Datum
3.3.
5.3.
3.3.
5.3-
•% Deutsche Retchsanleihe v. 1927
97,25
100,1
97,5
97,5
97,9
8% ehe m.7% D t. Retchsanl. v. 1929
100
100,1
100,1
6¥i% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.«MlöI..SchuId mit
94
95,75
93,75
93,9
93,9
AuSlos.-Rechten ..........
96,13
19,5
95,65
19,2
95,75
19,4
DeSgl. ohne AÜSIos.-Rechte......
6% ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929
19,25
(rückzahlb. 102%) ..........
6% Hess. LandeSban! Darmstadt
Gold R. 12...............
93,75
94
94,25
94
92,5
92,5
92
92,25
6Vi% Hess. Landes-Hypotheken- oan! Darmstadt Ltgut.........
91,5
91,5
vberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten ............
92,5
92,75
_
Deutsche Komm. Eammelabl. An.
leihe Serie 1 mit AuSIos.-Rechten 6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Ban!
94,75
94,6
94,9
94,9
Goldpfe. 15 unkündbar vtS 1935 •% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936
92,65
92,65
—
—
92,65
92,5
—
—
Wi% -hem. <•/,% Franks. Hyp^
Bank-Ltqu^Bfandbriefe.......
91,75
91,65
_
8H% ehem. 4y,% Rheinische Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe ...
8% ehem. 8% Pr. Landespfand- briesanstalt, Pfandbriefe R. 19
92,5
92,25
—
—
94
94
94
94
6% ehem. 7% Pr. Landespfandbriefanstalt, Pfandbriefe R. 10
94
94
94
94
Eteuergutich. Verrechnungskurs..
97,13
97,13
97,13
97,13
Frankfurt a.M
Serlin
Jrantfun 0. M.
Berlin
Schluß« furd
Schluß!. Abend« börse
Schluß- furd
Schluß!. Dnftag» börse.
Schlußkurs
Schluß!. Abend« börse
Schluß» furd
Schluß! Minag« börse
Datum
3.3.
5-3
3-3
5-3.
Datum
3.3.
5.3-
3.3.
5.3-
4% deSgl. Serie II ............
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4H%Ruinän.veretnh.Rentev.lS13 4% Rumänische vereinh. Rente ..
2 %% Anatolier .............
Hamvurg-Amertka-Pakei ..... o
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
Hansa-Dampfschifs..........0
Norddeutscher Lloyd .........0
21.®. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 4 Commerz, und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Dtsconto«
Gesellschaft................ o
Dresdner Bank.............. 0
Reichsbank ............... 12
S.E.G......................0
Bekula......................
Kettr. Lieferungsgesellschaft... 6 Licht und Kraft g
(Velten & Guilleaume......... 0
§5^Hsch-f-Eleklr.Unternehmung. 6 Rheinische Elektrizität ....... 5
Schuckert SCo........
Siemens L Halske......... 7
8a6meoet & ($o...........J 10
Buderus ...... A
6,75
5,13
7,25
4,25
30,75
29,75
34,75
71,25
95,25
52,25
65,25
67
173.25
28,75
133,5
103,4
106,25
61,5
101
103,75
150
123,5
dO
110,25
66
98
119,5
68,75
71,65
6,75
5,4
7,25
4,4 31
30
35
72,13 95,25
52,5
66
67,5 171,5
31,25
134
102,5
107,5
61,5 102,25 96,75
105
151
81 110,25 66,25
118,5
69
72
6,75 5,2 7,4
4,3
30,75
29,75 28,13
34,4
71,5
95,25 52
65,25 67 171,25
29,25 134,5 102,75
107
61,5
101,5
96,25 104 151
122,5
80,5 111
66,25 97,75
77,9
118,75
69
71,9
6,85
5,3
4,3 31,25
29,75 30,75
34,9
71,5
96
52,5
66,5
67,5
171
31,25
134 103,75 107,5
62
101,9
96,5
105,25
151
124,25
81,5 110,65
66,5
97,5
77,5
119
69
72,13
Mansfelder Bergbau.........0
KokSwerke ..................
Phönix Bergbau.............0
Rheinische Braunkohlen ..... 10
Rheinstahl ................. 0
Bereinigte Stahlwerke........0
Otavi Minen ..............0
Kaliwerke Aschersleben........ 6
Kaliwerke Westeregeln........6
Kaliwerke Salzdetsurtb.....7%
3- G. Farden-Inouürte....... 7
Scheideanstalt...............v
Goldschmidt .......... 0
Rütgerswerke ...... 0
Metallgesellschaft.............0
Philipp Holzmann ........ 0
Zementwerk Heidelberg ......0
Zementwerk Karlstadt.........0
SchulthetS Patzenhoser .......0
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Bemberg................0
Hellstoff Waldhof ............0
Zellstoff Aschaffenburg .......0
Dessauer Gas ........... 7
Daimler Motoren ............0
Deutsche Linoleum...........0
Orenstein L Koppel....... 0
37,25
51,75 05,25
92,25 43,75
14,25
122
121,5
153
134,25 185,5
62,75 58,65
15
93,75 100,5
• 58
55,5
51 41
52
52,75
21
182,5 154,5
27,25
-
37,9
52,75 204,5 92,75 44,75 15,25
122
121,5 152
134,5 185,5
65
87
■
61,25
58,5 55,4
43,75
54,5 55,75
157
28,75 75,25
37,5
91,9
52 205,5 92,75 44,9 14,5
122
119
153
134,13
64
58,65
85
103,5 58,25 55,75
51,5 42
123 52,13 54,75
70,5 21,75
182,75 155,25
27,25
1A
38,4
91,9
52,65
204
92,5
44,75
15
121
121,5
152
134
65
59,4
87,25
76,4
103,75
61,4
59
54
42
124,5
• 54,4
55,9
71
21,9
184,5
156
29
178
Deutsche ürböl ...............
Gelsenkirchener.............. 0
Harpener ............... 0
Hoesch iktsen—Küln-Neuessen .. 0
Ilse Bergbau «
Leonhard Tietz .............0
sshade......................10
Aerumulatoren-Fabrik........ 0
lonti-Gummi 0
Klöcknerwerke ................
Mannesmcmu-Röbre«........ 0
Mainkraftwerke Höchst 0.SL... 4
Süddeutscher Zucker ......... 8
3.Mörz
5-März
Amtliche Notierung
Amtliche Notiemn«
<»>eiv
| Srie
Geld
Brie
Helfingfor»..
Wien.......
5,624
47,20
10,38
5,636
47,30
10,40
5,624
47,20
10,38
5,636
47,30
10,40
Prag.......
Budapest ...
Sofia......
Holland ....
Oslo.......
3,047
168,88
63,99
56,89
3,053
169,22
64,11
57,01
3,047
168,88
63,99
56,89
3,053
169,22
64,11
57,01
Kopenhagen.
L-tockholM ...
65,68
65,82
65,68
65,82
London .....
Buenos Aires
12,735
0,648
12,765 0,652
12,735
0,643
12,765
0,647
Neuyorl....
2,512
2,518
2,512
2,518
Brüssel.....
58,49
58,61
58,48
58,60
Italien.....
21,58
21,62
21,56
21,60
Parts ......
Schweiz ....
16,50
81,02
16,54
81,18
16,50
81,04
16,54
81,20
-spanten....
34,12
34,1C
34,19
34,25
Danzig.....
81,77
81,93
81,75
81 ^9j
Japan ......
Rio de Ian. . Jugoslawien. Ltiiabo» ....
0,753 0,214 5,664 11,60
0,755
0,216
5,676
11,62
0,753 0,214 5,664 11,60
0,755
0,216
5,676
11,62
Geld
Zries
2,465
2,485
58,32
58,56
56,64
56,86
12,69
12,75
16,46
16,52
168,46
169,14
21,44
21,52
63,82
64,08
—
—
.—
65,52
65,78
80,86
81,18
34,05


