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TiWir

Fußball der SA.

Sturm 15 Sturm 14 6:1 (5:0).

Beide Mannschaften traten in der angekündigten Aufstellung an und lieferten sich, gestützt auf gute Kräfte der beiden Gießener Vereine, einen schnellen abwechslungsreichen Kampf. Die Elf des Sturmes 14 konnte, trotz größter Aufopferung, den Sieg des Sturmes 15 nie ernsthaft gefährden. Der Sieg war verdient, auch in dieser Höhe und hätte, gemessen an den Torchancen, bei etwas mehr Glück höher sein können. Die Roten (15), die sich mit dem hart gefrorenen Boden besser abfanden, konnten durch ihr steiles Spiel den gegnerischen Tormann bis zur Halbzeit fünfmal schlagen, während die Braunen leer ausgingen. Die zweite Halbzeit begann mit einer Drangperiode der Braunen, aber alle Angriffe scheiterten an Leutheuser, der ein ganz überragen­des Spiel als Verteidiger lieferte. Die Angriffe der Braunen waren zu durchsichtig und konnten dadurch schon in der Entwicklung abgestoppt werden. Lang­sam machten die Roten sich wieder frei und konnten durch ihren Halbrechten, der einen prächtigen Dreh­schuß anbringen konnte, ein sechstes Tor erzielen. Durch au weites Aufrücken des rechten Läufers er­zielten die Braunen das verdiente Ehrentor. Schieds­richter Zitzer konnte gefallen.

Gporiabteilung des Tv. Wieseck.

wieseck I Lollar I 5:4.

Zu einem Freundschaftsspiel hatte sich Wieseck für den Sonntaa die erste Elf des Sportverein Lollar verpflichtet. Lollar erschien in regulärer Aufstellung, während Wieseck abermals eine Umstellung vorge­nommen hatte. Der Anstoß Lollars wurde gut vor­getragen und Wieseck mußte reichlich Abwehrarbeit leisten. Schon in der zweiten Minute fiel das Führungstor für die Gäste.Lollar blieb vorerst noch überlegen. Ein unabsichtliches Foul brachte Lollar durch Elfmeter nach kurzer Zeit den zweiten Treffer. Jetzt erst kam Wieseck mehr auf. Das Spiel wurde ausgeglichener. In der 25. Minute kam Wieseck durch scharfen Schuß seines Linksaußen zum ersten Gegentreffer, dem aber Lollar nach zwei Minuten die alte Tordifferenz entgegensetzte und furx darauf das Resultat auf 4:1 stellte. Kurz vor Halbzeit verkürzte Wieseck auf 4:2 Tore.

Rach dem Seitenwechsel wurde das Spiel sehr flott weitergeführt. Wohl war Lollar vorerst noch

im Vorteil, doch kam Wieseck mehr und mehr auf und drückte zeitweise die Gäste in ihre Hälfte zurück. Eine schöne Flanke von rechts wurde vom Halb­linken zum dritten Tor eingeköpft. Lollar war sicht­lich deprimiert. Die Platzbesitzer gingen nun mächtig aus sich heraus. Eine aanze Serie von Eckbällen folgte. Der Ausgleichstreffer war längst fällig. Dann aber wurde ein scharfer Schuß vom Hüter schlecht gehalten und der abspringende Ball vom Halb­rechten der Platzbesitzer zum Ausgleich eingeköpft. Roch wenige Minuten blieben bis zum Schluß. Lollar versuchte durch körperliches Spiel noch zu Erfolgen zu kommen, doch vergebens. Wieder lag Wieseck im Angriff und eine scharf hereingegebene Flanke des Linksaußen brachte das Siegestor. Kurz darauf konnte der Unparteiische das flotte und spannende Spiel beenden. Wieseck zeigte, besonders in der zweiten Spielhälfte, ein Spiel, wie es von der Mannschaft lange nicht geboten wurde. Lollar zeigte ebenfalls ansprechenden Fußball, ließ sich jedoch zuviel auf Einzelaktionen ein. Die zweite Mannschaft von Lollar trat nicht an.

Wieseck Jugend Leihgestern Jugend 8:3.

Zum Spiel der Jugendmannschaften trat Wieseck mit nur neun Mann an, indes Leihgestern voll­zählig zum Spiel erschien. Die Platzverhältnisse stellten an die Jugendlichen große Anforderungen. Trotzdem boten die Jugendlichen ein flottes Spiel. Bis Halbzeit führte Wieseck mit 6:1 Toren. Die zweite Spielhälfte fiel merklich ab und beide Par­teien kamen noch zu je zwei Toren.

Gerätemannschastökampf Krofdorf - Leihgestern - Launsbach. Am vergangenen Sonntag wurde in Launsbach der Gerätemannschaftskampf Krofdorf-Leihgeftern- Launsbach durchgeführt. Treis a. d. Lumda war nicht angetreten. Der Vereinsführer des festgebenden Vereins hieß die Teilnehmer, die Mannschaften, insbesondere aber den Gauoberturnwart Paul (Gießen) und die Kampfrichter herzlich willkommen. Gauoberturnwart Paul überreichte mit herzlichen Worten der Anerkennung dem verdienten Turner Wilhelm Schmidt vom Turnverein Launsbach den Gauehrenbrief des Gaues Hessen. Der Wett­kampf selbst wurde mit großem Interesse verfolgt. Leihgestern ging aus dem Kampfe mit 604 Punkten als Sieger hervor. Die Kampfrichter (Erb,

Schlüter und Müller) hatten in Anbetracht der gezeigten guten Leistungen ein schweres Amt, wurden aber ihrer Aufgabe in jeder Weise gerecht. Sie entschieden sehr korrekt. Wilhelm Winter (Launsbach) erwies sich mit 86 Punkten als der beste Turner. Nachstehend die einzelnen Ergebnisse:

Pferd

Barren

Freiüb. Reck

zus.

Krofdorf

173

194

26

186

579

Leihgestern

184

197

27

196

604

Launsbach

189

189

24

190

592

Den Sieger Leihgestern ließ Gauoberturnwart Paul durch Ueberreichung des schlichten Eichen­kranzes ehren. In einer kurzen Ansprache wies er unter anderem darauf hin, daß die DT. jetzt dem Internationalen Turnoerband beigetreten sei und in

Die IV. Deutschen Winterkampfspiele gehören der Vergangenheit an. Mit den Wettbewerben im Vierer-Bobrennen und im Eisschießen wurde der sportliche Teil beendet und den Abschluß bildete eine eindrucksvolle Schlußfeier. Schon am frühen Morgen waren mit Sonderzügen Tausende von Interessenten nach den Kampfstätten gekommen, die dicht umlagert waren. Unter den am Sonntag wie­der eintresfenden Gästen befand sich auch der Reichs­sportführer von Tschammer unh Osten, zahlreiche Mitglieder der braunschweigischen Regierung sowie Führer der SA. und SS. und die maßgebenden Herren der sportlichen Leitung.

Letzte Kämpfe.

Zum Kampf um die Deutsche und Kampfspiel­meisterschaft im Viererbob trat ein stattliches Feld von 26 Schlitten an. Es gab spannende Kämpfe, in deren Verlauf nur vier Fahrzeuge aus­schieden. Bis zum Mittag hatte der Thüringer Bob Petz" die beste Zeit herausgeholt, aber am Nach­mittag war die Bahn stärker vereist und so nahmen auch die Geschwindigkeiten immer mehr zu. Schließ­lich kam der BobWispo" mit dem Hannoveraner Wiese am Steuer zu einem Bahnrekord mit 1:21,3 und mit der Gesamtzeit von 2:47 Minuten sicherte sich dieser auch die Meisterschaft.

Als letzter sportlicher Wettbewerb wurde das Eisschießen abgewickelt. Im Mannschaftsschießen konnte sich der vielfache Meister, CSV. Zwiesel, nicht durchsetzen. Er mußte sich mit 2.108 Punkten hinter dem ESC. R e i ch e n h a l l, der mit 2.394 Punkten Meister wurde, mit dem zweiten Platz zu-

diesem Jahre zum ersten Male die deutschen Farben in Budapest vertreten werde. Mit einem begeisterten Gut Heil!" auf den Reichspräsidenten von Hinden­burg und unseren Volkskanzler Adolf Hitler und das deutsche Vaterland sowie mit dem spontan ge- sunaenen Horst-Wessel-Lied wurde die Veranstaltung geschlossen.

Handball im Gau Hessen der OT.

OSL. I TV. Burkhardsfelden I.

Abermals ließ der TV. Burkhardsfelden den OSC. im Stich und trat zu dem angesetzten Hand­ballverbandsspiel nicht an. Da der angesetzte Schieds­richter anwesend war, gewann der OSC. die Punkte kampflos. Der OSC. steht somit an der Spitze der Tabelle.

frieden geben. Hinter ihm belegten ESC. Gotteszell mit 2.024 Punkten, ESC. Posthausen mit 1.354 und Tennisclub 1914 Frankfurt mit 0.651 Punkten die nächsten Plätze.

der Ausklang.

Die Schlußfeier fand am Sonntagabend vor dem Verwaltungsgebäude in Schierke statt. Der Reichssportführer von Tschammer und Osten teilte an die Sieger der letzten Wettbewerbe die Preise und dankte dann dem Bürgermeister von Schierke für die Uebernahme der Spiele durch die Städte Schierke und Braunlage. Dann wandte sich der Reichssportführer an die Aktiven. Er betonte, daß die ersten Winterkampfspiele im nationalsozia­listischen Staat in ihrem eindrucksvollen Verlauf bewiesen hätten, daß es im neuen Deutschland keine Klassenunterschiede mehr gäbe. Sportlich hätten die Spiele wertvolle Ergebnisse gebracht und sie seien gleich den jetzt beginnenden Deutschen Skimeister­schaften in Berchtesgaden ein Meilenstein auf dem Wege zu den Olympischen Spielen 1936.

Zum Schluß hielt noch Braunschweigs Minister­präsident Klagges eine Rede, in der er vor allem dem Reichssportfuhrer für seinen tatkräftigen Ein­satz dankte. Dann stattete auch er seinen Dank den Bürgermeistern von Schierke und Braunlage ab. Mit einemSieg-Heil!" auf den Führer, das Vater­land und die Kampfspiele und dem gemeinsamen Gesang des Deutschlandliedes und des Horst-Wessel- Liedes endete die Feier, der sich noch ein imposanter Fackelzug anschloß.

Der Abschluß der

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Gießen, den 5. Februar 1934.

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1. Impftermin: Mittwoch, 7. Februar 1934, von 15 bis 16 Uhr;

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2. Impftermin: Mittwoch, 14. Februar 1934, von 15 bis 16 Uhr;

Nachschau: Mittwoch, 21. Februar 1934, von 16 bis 16% Uhr.

Impflokal ist die Turnhalle der Pestalozzischulc, Wernerwall 18.

, Zu diesen Terminen können alle in 1932 oder früher geborenen Kinder, bei welchen der Nachweis der erfolgreichen Impfung bisher noch nicht erbracht wurde, vorgestellt werden. Die Kinder müssen mit rem gewaschenem Körper und reinen Kleidern zur Jmpfuna gebracht werden. Kinder aus Häusern in denen übertragbare Krankheiten herrschen, sind nicht zugelassen.

Gießen, den 28. Januar 1934.

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