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ler (Agenten, Kommissionäre).

3. Für den Fall der Zuwiderhandlung setze ich auf Grund -er Verordnung üb-er den Absatz von Frühkartoffeln vom 17. Febr. 1934 § 1 Ziffer 5 eine Ordnungsstrafe von 25 RM. je Zentner, im Wiederholungsfälle von 100 RM. je Zentner vorschriftswidrig verkaufter Frühkartoffeln fest.

4. Das in § 1 Ziffer 5 der Verordnung über den Absatz von Frühkartoffeln vom 17. Februar 1934 (RGBl. Teil 1, Seite 111) vorgesehene Schiedsge­richt wird von Fall zu Fall berufen.

* Der Abschluß d e r Deutsche Luft­hansa-AG., Berlin. Von dem in 1933 er­zielten Rohüberschuß von 7,52 (7,7) Millionen sol­len 5,29 (5,38) Millionen zu Abschreibungen auf Anlagen und 0,34 (1,58) zu anderen Abschreibun­gen verwandt werden. 0,30 (0,70) Millionen gehen gn die Selbstversicherungsrücklage, die damit ein­schließlich der in 1933 gebildeten, durch Schadens­fälle nicht beanspruchten Prämienrücklagen einen Stand von 2,6 (1,5) Millionen erreicht. Einer Rück­stellung für technische Neuerungen sollen 1,2 Mill, und einem neu gebildeten Wohlfahrtsfonds 0,25 Millionen zugewiesen werden. Der Rest von 0,15 (0,04) Millionen soll wieder der gesetzlichen Reserve zugeführt werden. Das Berichtsjahr entwickelte sich im allgemeinen günstiger als das Vorjahr. Im europäischen Dienst sind inbezug auf Verkehrs­leistungen und Beförderungsergebnisse bemerkens­werte Fortschritte zu verzeichnen. Der außereuro­päische Dienst (besonders in Richtung Südamerika und Ferner Osten) ist weiter ausgebaut worden. Die Aussichten für 1934 sind als befrie dig end anzusehen.

* Belebung d e s R o h e i s e n-A u s l a n d - geschäftes im Mai. Nach Mitteilung des Roh­eisenverbandes bewegte sich das Roheisen-Jnland- geschäft im Mai in ruhigeren Bahnen als in den Vormonaten. Die Abrufe zeigten einen leichten

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lagen ferner Treber und Trockenschnitzel (bis plus 0,50). Es notierten: Weizen 207, Roggen 181,50, Hafer 182,50, Weizenmehl Type 563 (Spez. 0 aus Inlandsweizen) Festpreisgebiet W X 28,90 plus 0,50 Mk. Frachtausgleich, do. Festpreisgeblet w VII 28,60 plus 0,50 Mk., Roggenmehl Type 610 (0 bis 60 Prozent Ausmahlung) Festpreisgebiet R VIII und R VI 25,50 plus je 0,50 Mk., Weizenmehl IV B 16,50, Weizennachmehl 15,50, Weizensuttermehl 11,80, Weizenkleie fein 10,60 bis 10,75, mittel 10,85, qrob 11,25, Roggennachmehl 16,50, Roggenfutter­mehl 12,25, Roggenkleie 11,35, Soyaschrot 16, Palm- kuchen 15,15 nominell, Erdnußkuchen 17,20 nomi­nell, Treber 14,50, Trockenschnitzel 10,90 bis 11, Heu und Weizen- und Roggenstroh wurden nicht notiert. , m .

Kartoffeln: Industrie hiesige Gegend alte Ware 4 Mk. (zuletzt 3,40 bis 3,50 Mk.), Erstlinge ab Verladestation 8,40 Mk. per 50 Kilogramm bei Waggonbezug. Tendenz: fest.

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Frankfurt a. M., 4. Juni. Auftrieb: Rinder insgesamt 1755 (gegen 1566 im letzten Mon­tagsmarkt) darunter befanden sich 464 Ochsen, 165 Bullen, 495 Kühe und 631 Färsen. Kälber 546 (727), Hümmel 20 (6), Schafe 10 (5), Schweine 4071 (3850). Notiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in RM.: Ochsen al) 34 bis 35, b) 32 bis 33, c) 29 bis 31, d) 26 bis 28. Bullen a) 31 bis 32, b) 29 bis 30, c) 25 bis 28, d) 21 bis 24. Kühe a) 29 bis 30, b) 26 bis 28, c) 22 bis 25, d) 15 bis 21. Färsen a) 34, b) 31 bis 33, c) 28 bis 30, d) 24 bis 27. Kälber a) 52 bis 53, b) 48 bis 51, c) 41 bis 47, d) 30 bis 40. Hämmel bl) 36 bis 37. Schafe nicht notiert. Schweine al) 50, a2) 38 bis 42, b) 38 bis 42, c) 37 bis 42, d) 35 bis 41, e) 32 bis 38, gl) 34 bis 35, g2) 31 bis 33. Im Preisvergleich zum letzten Montagsmarkt gaben Bullen, Kühe und Färsen 1 bis 2, Kälber 3 bis 4 RM. nach, Ochsen blieben gehalten, Schweine zogen 1 RM. an. Markt­verlauf: Rinder ruhig, Ueberstand (220 Stück). Käl­ber, Hämmel und Schafe ruhig, ausverkauft. Schweine mittelmäßig, geräumt.

Flüstern ober ihr Brausen widerhallen. Die mächtige, eindrucksvolle Wand, die im Laufe der Jahr­hunderte durch die attische Atmosphäre goldig ver­wittertes Gestein heroorzauberte, zittert das ge­sprochene Wort hinein in die Menge. Es ist, als lebten, als sprächen die Steine mit, als wäre alles lebendig und in Bewegung.

Und über denPersern" steht, jeder Zoll eine Königin, in Geste und Wort die Zuschauer be­herrschend und faszinierend, die Mutter des Terxes Atosfa. Allgemein fiel die Erziehung an den Schauspielern auf; Staunen erregte, wie das Ensemble in die Dimensionen dieses Ortes hinein- .gesteigert war. Wie eine Ode klang die erzene Stimme Albrecht S ch ö n h a l s', wie drohendes Gewitter von Winter st eins Sprache. Der Schmerzensschrei des Terxes Heinz Klingen- b er a und, als Geist des Darios, S ü s s en- gut y s Grabesworte vollendeten den unvergeß­lichen Eindruck. Eine Klage der ganzen Erde so drang die schöne Stimme Anna Maria Looses hinein in die bewegte Menge.

Und die Totenklage zieht hinauf in die Burg, in die Akropolis, die einst dieses geschichtliche Ereig­nis sah und fühlte, das heute durch Dr. Ley- Hausens Bearbeitung derPerser" des A i s ch y- l 0 s einen Mitkämpfer und Mitstreiter bei der Schlacht von Salamis sprechen läßt; einen Künstler des Wortes, der selbst das Schwert zu führen ver­stand und jenes unsterbliche Ereignis persönlich er­lebte. Und über den Felsen hinweg blickt der Giebel des Parthenon im Schein des Lichtes, das vom Theater zu ihm hinaufsttömt, hinab auf ein großes Ereignis!

der Uebertretung dieser Anordnung ihrem Gebietsbeauftragten bzw. iy: bauernführer zur Bestrafung durch mich zu melden. Als Zuwiderhandelnde im Sinne dieser Anordnung gelten bei inländischen Frühkartoffeln die Versen­der; bei ausländischen Frühkartoffeln die Dermitt-

Auf Grund der Verordnung über den Absatz von Frühkartoffeln vom 17. Februar 1934 des RGBl. 1934 Teil 1, Seite 111, und der Ergänzungsverord­nung zur Aenderung der Verordnung über den Ab­satz von Frühkartoffeln vom 9. Mai 1934 hat der Reichsbeauftragte zur Regelung des Ab­satzes von Frühkartoffeln, Boettner, folgende Anordnung erlassen:

1. Für die Zeit vom 6. Brächet (Juni) bis zum 20. Heumond (Juli) verbiete ich. im gesamten Reichs­gebiet den waggonweisen Vertrieb unverkaufter Frühkartoffeln in'- und ausländischer Herkunft, so­wie den Abschluß von Kommissionsgeschäften mit Frühkartoffeln in- und ausländischer Herkunft.

2. Die Bezirksbeauftragten und die Beauftragten der Landesbauernführer sind verpflichtet, jeden Fall unverzüglich

5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. 6.40: Frühmeldungen. 6.55: Frühkonzert. 8.20 bis 8.40: Gymnastik. 9.45: Werbe-Vortrag. 10: Nachrichten. 10.10: Schulfunk: Kennst du deinen Wald? Von Werner Reichardt. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11: Werbekonzert. 11.50: Sozial­dienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.20: Mittaas­konzert II. 13.50: Nachrichten. 14: Mittagskonzert III.

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Rückgang. Auf 'dem. Auslandmarkte trat eine kleine Belebung ein bei weiter gedrückten Preisen.

frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 4. Juni. An der Börse war auch zum Wochenbeginn wieder mehr Leben bei an­haltend fester Stimmung. Auf Grund der wesent­lichen außenpolitischen Entspannung nach der Saar- Regelung kamen seitens der Bankenkundschaft zahl­reiche Kaufaufträge an die Märkte, die bekanntlich seit langer Zeit vollkommen leer waren. Da auch die Kulisse Meinungskäufe vornahm, war schon börsen­technisch eine stärkere Auswärtsdowegung bedingt. Verkaufsaufträge waren kaum vorhanden. Der Auf­trieb der Börse wurde durch die aktive Anleihe­politik des Reiches begünstigt. Dazu kam noch die leichte Verfassung des Geldmarktes, die ihren Aus­druck auch in der am Samstag vorgenommenen Pri­vatdiskontermäßigung fand. Dor allem waren die Kursgewinne am Aktienmarkt beachtlich. Farben- induftrie um 2*50, Scheideanstalt gar um 4, Deutsche Erdöl um 1,25 und Th. Goldschmidt um 0,50 v. H. erhöht. Am Montanmarkt waren die Steigerungen ziemlich kräftig; Klöckner 3,40, Harpener 3, Rhein­stahl 2,50, Gelsenkirchen und Mansfeld je 1,25, Phönix und Mannesmann je 0,75 v. H. fester. Am Elektromarkt gewannen Chadeaktien auf feste Mel­dungen aus der Schweiz 3,75 Mark, ferner zogen Siemens 2,25 v. H., Rhein. Elektro 2,50, AEG. 0,75 v. H. an. Kunstseideaktien auf die gestiegenen Aus­fuhrzisfern freundlich, Bemberg 2,13, Aku 2 v. H. höher. Motoren-, Bau- und Zementwerke durchweg fest, u. a. gewannen Daimler 0.25 v. H., Adler­werke Kleyer 1,50, Gement Heidelberg 1, Holzmann besonders fest (plus 3,25 v.H.), ferner am Zellstoff­markt Waldhof 1,40 Aschaffenburg 1,50 v. H. Schiff­fahrtsaktien lagen nach der starken Steigerung am Samstag schwächer, Hapag minus 0,50, Norddeut­scher Lloyd minus 1,75 v. H. Sonst eröffneten noch AG. für Verkehr 1,50, Junghans 3, Reichsbank 1, Buderus 2 o. H. fester.

Renten lagen ruhiger, aber freundlich. Neu­besitz mit 22,40 v. H. behauptet, ebenso Altbesitz nach der Ziehung. Stahlverein-Bonds und Reichsmark- Anleihen bis 0,65 v. H. höher. Von fremden Werten waren Ungar. Anleihen gefragt und um 0,25 v. H. freundlicher.

Im Verlaufe blieb die Haltung durchaus fest und die Haupttverte am Aktienmarkt zogen erneut um durchschnittlich 0,25 bis 0,75 v. H. an. Anderer­seits ergaben sich in den Nebenwerten kleine Ab­schwächungen um etwa 0,50 bis 1 v. H., besonders Schisfahrtsaktien ließen nach. Stark befestigt waren erneut Chadeaktien mit nochmals plus 3 Mark, auch die später notierten Werte lagen meist von 1 bis 2 v. H. höher. Renten blieben bei kaum veränder­ten Kursen weiterhin ruhig. Kommunal-Umschul- dung aber weiter gesteigert und zwar bis 81,13 v. H. nach 80,50 v. H. Stadtanleihen lagen fest und von 1 bis 1,50 v. H., Heidelberger sogar um 2,50 d. H. fester. Am Pfandbriefmarkt bestand Nachfrage, die nur bei um 0,25 bis 0,50 v. H. höheren Kursen befriedigt wurde. Staatsanleihen lagen ruhig. Schweiz. Bundesbahnanleihen waren neuerdings

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15.50: Wirtschaftsbericht. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: Soziale Bestimmungen im alten deutschen Recht. Zwiegespräch zwischen Dr. H. Braun und Dr. A. Pfeiffer (Frankfurt a. M.). 17.45: Stunde der Jugend: Aus fremden, bunten Ländern! Ein luftiger Reisebericht von Cattina von Seybold. 18.20:Ich packe zu." Erlebt und berichtet von Dietrich Joachim Graf. 18.35: Junge deutsche Dich­tung: Ewald Brun. 18.50: Griff ins Heute. 19: Kinder spielen Rundfunk. 20: Nachrichten. 20.10: Unsere Saar. Den Weg frei zur Verständigung! 20.30: Unterhaltungskonzert. 21: Festkonzert an­läßlich des Musikfestes' des allgemeinen deutschen Musikeroereins. 22: Kleine Unterhaltung. 22.20: Nachrichten. 22.35: Du mußt wissen... 22.45: Nach­richten aus dem Sendebezirk. 23: Nachtmusik. 24 bis 1: Nachtmusik.

Vrieffasten der Ueöafhim

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

Mietvertrag D. 2N. Wenn der Mietzins nach Monaten bemessen ist, so ist die Kündigung nur für den Schluß eines Kalendermonats zulässig und hat spätestens am 15. des Monats zu erfolgen. Sollte dagegen ein jährlicher ober vierteljährlicher Miet­zins mündlich vereinbart sein, und die monatliche Zahlung, eine Teilzahlung auf die an sich viertel­jährlich geschuldete Miete sein, so ist die Kündigung nur für den Schluß eines Kalendervierteljahres zulässig und hat spätestens anT 3. Werktage eines Vierteljahres zu erfolgen. Es kommt also auf die seinerzeitige Vereinbarung des Mietzinses an, ob er nach Vierteljahren oder nach Monaten bemessen war. Der Verkauf des Hauses hat jedenfalls keine Einwirkung auf den mit Ihrem ersten Vermieter mündlich geschlossenen Vertrag.

Daten für Dienstag, 5. Juni.

1399: der spanische Maler Don Diego Velazquez in Sevilla geboren (gestorben 1660); 1826: der Komponist Karl Maria von Weber in London ge­storben (geboren 1786); 1887: der Maler Hans von Maröes in Rom gestorben (geboren 1837); 1906: der Philosoph Eduard von Hartmann in Groß- Lichterfelde gestorben (geboren 1842).

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wieder fester. Tagesgekd war leicht und 3,50 v. S). nach 3,75 v. H. am Samstag.

Auch im weiteren Verlaufe hielt die feste Sttm- mung an, wenn auch die Kurse ihre Aufwärtsbewe­gung in erheblich langsamerem Tempo sortsetzten. Das Geschäft ließ ebenfalls etwas nach, in einigen Spezialpapieren entwickelten sich immer noch beacht­liche Umsätze. Am Schiffahrtsaktienmarkt bröckelten die Kurse weiter ab, Hapag schlossen mit 24,50 nach 26, Nordd. Lloyd mit 31 nach anfangs 32,25. Auf den übrigen Marktgebieten konnten sich die hohen Kurse in den meisten Fällen gut behaupten, nur hier und da ergaben sich geringprozentige Rück­gänge. Die Börse schloß in fester Tendenz.

Frankfurter Abendbörse weiter fest.

Frankfurt a. M., 4. Juni. Die feste Haltung der Mittagsbörse blieb auch im Abendbörsenverkehr bestehen und darüber hinaus hat sie noch eine Ver­stärkung erfahren. Die Umsatztätigkeit in einigen Spezialwerten war bei Eröffnung schon verhältnis­mäßig lebhaft, da von der Kundschaft neue zahl­reiche Kaufaufträge Vorlagen, die in Verbindung mit weiteren Meinungskäufen der Kulisse neue Kurssteigerungen um etwa 0,50 bis 1 v. H. gegen den Berliner Schluß herbeiführten. Freilich vollzog sich das Tempo der Aufwärtsbewegung in wesent­lich kleinerem Ausmaß als heute mittag. Stark ge­sucht blieben von lokalen Papieren neben IG. Farbenindustrie Scheideanstalt, für die eine Taxe von 205 bis 207 v. H. gegeben wurde nach heute mittag amtlich 202 v. H. und 40 v. H. Repartierung.

Im Verlaufe setzten sich die Kurserhöhungen bei lebhaftem Geschäft fort, wobei die neuesten Mitteilungen aus Genf, insbesondere der Vorschlag Hendersons von Anregung war. Lebhaftes Inter­esse hatten Farbenindustrie, die bis auf 144,50 v. H. (!), also um 1,75 v.H. anstiegen. Auch sonst schloß die Börse überwiegend mit Befestigungen von 0,50 bis 1 v. H. gegen Berlin. Zu erwähnen sind Bekula mit +1,50 v. H., Bemberg mit + 1,50 d. H., Mansfeld Bergbau mit + 1,25 v. H. usw. Scheideanstalt kamen mangels Angebots nicht zur Notiz. Die Taxe erhöhte sich auf 207 v. H. stramm Geld. Am Kassamarkt kamen eine ganze Reihe von Papieren, die seit zwei, drei Tagen gestrichen waren, erheblich höher zum Kurs. Für Ehern. Albert aller­dings kam weder ein Kurs zustande, noch war eine zuverlässige Taxe zu erfahren. Die letzte war be­kanntlich 70 v. H. Geld nach am Freitag amtlich 59,75 v.H.

Am Rentenmarkt wurden Neubesitzanleihe gefragt und lebhaft umgesetzt. Der Kurs hat sich bis auf 22,75 v. H. herangeschafft. Altbesitzanleihe und späte Reichsschuldbuchforderungen sowie Stahl­verein-Bonds blieben behauptet, Kommunal-Um- schuldung war weiter gesucht. Nachfrage zeigte sich außerdem nach einigen Goldpfandbriefen und Stadt­anleihen bei leicht anziehenden Kursen. Fremde Werte lagen still und ohne Interesse. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 22,60 bis 22,75, Altbesitzanleihe 95,75, Stahlverein-Bonds 74,65, Schutzgebietsanleihe von 1908 bis 1911 9 Geld, Oberhessen Provinz- anleihe 96,50, 6 v. H. Voigt & Häffner 79,75, 6 v. H. Heidelberger Stadt von 1926 82,50 rat., 6 v. H. Franks. Hyp. Bank Gold R 13 bis 15 90,75, 6 v. H. Schatzanweisungen des Reiches von 1923 10 bis 1000 Dollar 73,25, 5,50 v. H. Rhein. Hyp. Liquid. 91,25, AKU. 63, Bemberg 72,50, Conti Gummi 141, Daimler 48,40, Deutsche Erdöl 119,90, Deutsche Linoleum 63, Licht & Kraft 105,50, IG. Farben 142,90 bis 143,50 bis 143,25 bis 144,25 bis 144 bis 144,50, Gelsenkirchen 63,50 bis 64, Gold­schmidt 70, Holzmann 64,25, Ilse Genuß 117, Kali Aschersleben 109,50, Klöckner 69, Lahmeyer 116,50, Mannesmann 64,65 bis 64,75, Metallgesellschaft 82, Phönix 49,50 bis 50, Rhein. Braunkohlen 229,

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. TI., 4. Juni. Der Frankfurter Getreidegroßmarkt war weiter fest und hatte heute erstmals seit längerer Zeit etwas lebhafteres Ge­schäft zu verzeichnen. Die Hauptanregung gab ha­bet weiterhin die Preisbewegung am Futtermittel­markt, daneben erhält der Markt aber auch durch die fortschreitende Verringerung der Vorräte und infolge des wesentlich besser gewordenen Mehlge­schäfts eine gute Stütze. Von letzterem wurde der Weizenmarkt günstig beeinflußt, zumal das Ange­bot sich verringert hat. Es wurden Preise bewilligt, die sogar über dem Mühlenfestpreis lagern Roggen ist kaum angeboten, dadurch ist das Geschäft aller­dings beschränkt; hier lagen die Forderungen weit über dem Festpreis, die wegen des knappen Ange­bots auch bezahlt wurden. Gerste war nicht angebo­ten, daher erfolgte auch feine Notiz; die Lage hier­für ist ebenfalls weiter fest. Hafer zog bei kleinem Angebot um erneut 2,50 Mark per Tonne an. Für Mehle blieben die Preise unverändert, das Geschäft hat sich jetzt zu den neuen Bedingungen gut einge­spielt. Roggenmehl ist nur für den laufenden Kon­sumbedarf gefragt. Aus den bekannten Gründen blieb der Futtermittelmarkt sehr fest, besonders oel- haltige Artikel erzielten Erhöhungen von 0,25 bis 0,50 Mk., auch Kleie war bis 0,25 Mk. höher. Die Preise für Nachmehle blieben unverändert. Fest

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zu vermitteln verstand, um die Größe des Sieges bei Salamis gigantisch und zyklvpenhaft erstehen xu lassen, in die Sprechweise und auf die Er­scheinung feiner Mitwirkenden im Sprechchor. Sv wird der Gedanke des Dichterehepaares Site- l i a n o s, die in den von ihnen geschaffenen Delphischen Spielen eine alle Welt umspannende geistige Union schaffen wollen und die Dr. Ley - Hausen zur Olympiade des Dramas erheben möchte, zur Wirklichkeit. Die Olympiade des Dra­mas ist in Athen geboren, sie lebt und wächst und wird mit raschem Flügelschlage sich über die ganze Erde spannen. Die Arbeit, der Aufwand, die Mühen, das Harren und Bangen sind belohnt, der Griechische Gedanke von Delphi und die deutsche dee der Olympiade des Geistes wird noch die Menschen zu friedlichem Tun begeistern und um­fassen, mit denselben Zielen, wie das Internationale Olympische Comitß die Nationen der Erde zu sammeln verstand! Nur wird sie es schwerer haben, weil sie sich in den Dienst des reinsten Geistes stellt.

Eine feierliche Stille im Zuschauerraume des antiken Theaters; viele Griechen flüterten; bas, was da unten auf der Orchestra vorgeht, ist echteste Kunst, ist Gottesdienst. Die Musik unterstreicht das gesprochene Wort, bald rauscht es lieblich rpie linder Wind durch Frühlingspracht, bald braust es donnernd und drohend durch die Reihen, bald klagt es verzweifelnd im herzzerreißenden Schmerz. Sym­phonisch dramatisch wie eine große Bachpassion, tragisch durchglüht wie eine Beethoven-Symphonie vermitteln diePerser" die Kraft und die Glut des größten Dichters am Mittelmeere. Und die wunder­bare Akustik des antiken, offenen Freilichttheaters verschönert noch der Menschen Stimme, läßt ihr

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Goldschmidt ................O

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Datum

«% oeffjl. Serie 11 .....

5% Äumän. veretnh. Rente v. 190S 4^,%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereint). Rente ..

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hoesch EisenKdin-Neuesseu .. O Ilse Bergbau Jlfe Bergbau Genüss« . ftlödnetroerfe

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Kokswerke ............ O

Phönix Bergbau ............ O

Rheinische Braunkohlen ..... 10

Rheinstahl O

Bereinigte Stahlwerke........O

Otaot Minen ......... O

Kaliwerke Aschersleben........ 6

Kaliwerke Westeregeln........ 6

Kaliwerke Salzdetfurth.....7V,|

Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.

n angeführten Ziffern geben tue Hohe der zuletzl velchioffenen Dividende an - Reichsbankdiskonl 4 o H.. Lombardzinsfuß 5 o. H.

Frankfurt o.M.

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Frankfurt a. HL

Schluß!- <5« ufr Abend. 'U" börfe

Datum

% Deutsche RetchSanleihe v 1927 «%ehem.7%Dt.Reichsanl.v.lSL9 6Vi% Dvung-Anteihe von 1930 .

Deutsche Anl.-Ablüs.-Schulb mit Auslos.-Rechten ........

Desgl. ohne Auölos.-Rechle......

6% ehem.8% Hess. PolkSstaat 1929 (rückzahlb. 102%) .......

6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12 ........

654% Hess. Landes-Hypotheken­bank Darmstadt Ltqui......

Oberhessen Provinz-Anleih» mit Auslos.-Rechten

Deutsche Komm. Sammelabl. An­leihe Serie 1 mttAuSlos.-Rechten

6% ehem. 8% Franks. Hhv.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

% ehem. 7% Franks Hyp.-Bank Goldpse. 16 unkündbar bis 1936

»%% ehem. *V>% Franks Hyp^- Bank-Ltqu.-Psandbriese

K% ehe" Rheinische

Hyp.-Bank-Ltgu.-Goldpse.

«% ehem. 8% Pr. LandeSpsand- briesanstalt, Pfandbriefe R. 19

% ehem. 7% Pr. Landespfand- briesanstalt, Pfandbriefe R. 10 Steuergulsch Berrechnunaskur»

Schluß- kurS

2.6.

Frantfuri a. HL

Berim

Schluß- hird

Schluß!. Abend­börse

Gchiufr turs

Schluß!. Mittag- börse

26-

4.6-

2.6-

4.6.

2-Juni

4-3uni

Amtliche (Stein

iotierung Brie

Amtliche

Geld |

Dotierung Brie

Buenos Aires

0,608

0,612

0,613

0,617

Brüssel-----

58,48

58,60

58,47

58,59

Rio de Jan.

0,151

0,153

0,146

0,148

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

56.69

56,81

56,66

56,78

Danzig.....

81.60

81,76

81,60

81,76

London .....

12,69

12,72

12,69

12,72

Helsingsors..

5,609

5,621

5,609

5,621

Paris ......

16,50

16,54

16,50

16,54

Holland ...

169,48

169,82

169,53

1^9,87

Italien....

21,68

21,72

21,73

21,77

Japan .....

0,755

0,757

0,755

0,757

Jugoslawien

5,664

5,676

5,664

5,676

Oslo.....

63,79

64,91

63,79

63,91

Wien......

47,45

47,55

47,45

47,55

Lissabon...

11,55

11,57

11,55

11,57

Stockholm..

65,43

65,57

65,41

65,55

Schweiz ...

81,37

81,53

81,34

81,50

Spanien...

34,25

34,31

34,22

34,28

Prag......

10,43

10,45

10,43

10,45

Budapest ..

Neuyork...

2,507

2,513

2,507

2,513

Gesellschaft .......

....... 0

Dresbner Bank.......

.......0

RetchSbank ..........

...... 12

S.G.G...............

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Bekula..............

....... 0

Berlin, 4. Juni

Geld

Brie.

Amerikanische Noten..............

2,46

2,48

Belgische Noten.................

58,31

58,55

T'flnijrf}- Noten .................

56,51

56,73

Higttsch- Nuten .................

12,545

12,705

16,46

16,52

169,79

Italienische Noten ...........

2b 61

21,69

64,88

Deutsch L esterreich, * 1OO Schilling

_

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

65,25

65,51

Schweizer Note» ................

81,16

81,48

Spanische Note».................

34,08

34,22

Hnaariidjf Note»................