Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image

Wirtschaft.

Das Deutsche Aauernsparbuch

Das Erbhofgesetz bildet die Krönung jener Maß­nahmen der Regierung unseres Führers Adolf Hitler, mit denen die Festigung eines breiten, ge­gen alle Stürme gesicherten Bauernstandes, die dauerhafte Verwurzelung Millionen deutscher Men­schen im deutschen Boden bewirkt wird. Jeder Volks­genosse muß sich mit vollem Herzen zu diesem gro­ßen Werk des Reichsbauernführers und Reichsmini- fters Walther Darre bekennen. Auch die deutschen Sparkassen, als bodenständige Einrichtungen be­gründet und bis heute wirkend, stehen seit 150 Jahren im Dienst der deutschen Landwirtschaft, des deutschen Bauern. Heute verwalten sie rund 1% Milliarden Mark landwirtschaftliche Kredite, die als kleine Hypotheken und Personalkredite gerade den bäuerlichen Schichten zugeflossen sind, deren die Fürsorge der nationalsozialistischen Agrarpolitik be­sonders gilt.

Als berufene Förderer des Spargedankens haben sich so wird uns geschrieben die Sparkassen das große Ziel gesetzt, das Werk der Stärkung des Bauernstandes zu ergänzen. Sie wollen mit dahin wirken, daß nicht nur der Anerbe, der den Hof er­hält, gesichert dasteht, sondern daß gemäß den all­gemein auf Bekämpfung der Entproletarisierung gerichteten Bestrebungen der Reichsregierung auch für die nachgeborenen Kinder des Bauern Aufstieg, Berufsausbildung, Ausstattung usw. gewährleistet sind. Gestärkt werden müssen auch die landwirt­schaftlichen Bevölkerungsschichten, die von den Seg­nungen des Reichs-Erbhofgesetzes nicht erfaßt wer­den, also besonders die kleineren Landwirte: bei ihnen gilt- es, den Weg zum Ausbau und zur Stär­kung des Betriebes zu weisen

Den angedeuteten Zielen dient eine Schöpfung der deutschen öffentlichen Sparkassen, nämlich das Deutsche Bauernsparbuch. Jeder Bauer und Landwirt kann für sich oder seine Angehörigen bei jeder deutschen Sparkasse ein solches Bauern- sparduch einrichten lassen bei einer Mindesteinlage von 1 Mark. Entsprechend dem Zweck der Einlagen auf Bauernsparbuch (für Berufsausbildung, Schaf­fung neuer Bauernstellen oder einer sonstigen Exi­stenz, Ausstattung der Töchter usw.) sind die Kün- digungs und Rückzahlunqsbestimmungen gehalten. In Verbindung mit langfristiger Anlage kann ein gewisser Zinsvorteil gewährt werden. Der Zinsfuß für Spareinlagen auf Bauernsparbücher beträgt % v. H. über dem Zinssatz für normale Sparein­lagen. Die Spareinlagen auf Bauernsparbücher sind, wie alle Einlagen bei den öffentlichen Sparkassen, mündelsicher. Durch das Deutsche Bauernsparbuch wird anderseits den Volksgenossen aus der Land­wirtschaft keine ungebührliche Bevorzugung ein­geräumt. Denn jeder andere Sparer kann gleichfalls durch Vereinbarung entsprechender Kündigungs­fristen einen günstigeren Zinssatz erlangen, als bei normalen Spareinlagen. Rur in den Rückzahlungs­bedingungen unterscheidet sich das Bauernsparbuch von dem normalen Sparbuch, das heute in einer Anzahl von 22 Millionen Stück verbreitet ist. Der große Vorteil besteht darin, daß die längere Kün­digungsfrist den Bauern stets an seine großen Sparziele erinnert und ihm die allmähliche Sicher­stellung der Zukunft seiner Kinder wesentlich er­leichtert.

*

* Reue Schatzanweisungsemission. Noch Ueberwindung des Ouartalsultimos bat die Nachfrage nach Schatzanweisungen in verstärktem Umfange eingesetzt, so daß gestern bereits mit dem Verkauf eines neuen Abschnitts per 16 September 1935 zum unveränderten Satz von 4,25 v. H. be­gonnen werden konnte.

frankfurter Börse.

Mittagsbörse still und schwächer.

Frankfurt a. M., 4. April. Die heutige Börse verzeichnete weiterhin nur kleine Umsatztätigkeit und neigte überwiegend zur Schwäche. Vor allem enttäuschte der Rückgang der Farben-Aktie, da nun­mehr angenommen wird, daß in der Bilanzsitzung am kommenden Samstag gegenüber den bisherigen Hoffnungen nur noch ein Vorschlag von unver­ändert 7 v H. Dividende zu erwarten ist. Die ge­ringe Beteiligung der Bankenkundschaft und die Zurückhaltung der Kulisse brachten es mit sich, daß die Kurse gegenüber der gestrigen Abendbörse meist etwas nachgaben. Ein stärkerer Rückgang konnte jedoch durch den günstigen Bericht des Instituts für Konjunkturforschung, der merkliche Erholungs­zeichen in der Industrie feststellt, vermieden werden.

Wie schon erwähnt, waren IG.-Farben stärker angeboten und gingen um 2,5 v. H. zurück Da­neben verloren von Ehemieaktien Th. Goldschmidt 2,40 v. H., Metallgesellschaft und Scheideanstalt je 1 v. H. und Rütgerswerke 0 90 v H. Montanwerte lagen meist bis 1 v. H. niedriger, darüber hinaus Rhein. Braunkohlen um 3 v. H., Buderus und

Klöckner um je 1,50 v. H. rückläufig. Von Elektro­aktien gaben Geffürel 2, Schuckert 1, AEG. 0,50 vom Hundert nach, Siemens lagen behauptet und Bekula 0,25 v H. freundlicher. Die Nebenmärkte gingen ebenfalls zurück, so Zement Heidelberg um 2 v. H., AG. für Verkehrswesen um 1,50, Zellstoff Waldhof um 1 v. H. Bernberg, die zu Beginn noch 1 v. H. fester waren, lagen im Verlaufe um 0,75 vorn Hundert leichter. Behauptet zeigten sich Deutsche Linoleum, Daimler Motoren und Kunst­seide AKU

Da die erwarteten Auswirkungen des Kupon- termins ausblieben, zeigte der Rentenmarkt eben­falls nur ein stilles Geschäft, jedoch hielt sich das Kursnioeau zu Beginn noch gut behauptet. In der zweiten Börsenstunde jedoch gingen Altbesitzanleihe um 0,40 auf 96,50 v H., Neubesitzanleihe um 10 Pf. auf 23,65 v. H. zurück. Späte Reichsschuld­buchforderungen wiesen bei 94,50 v. H. einen Kurs­verlust von 0,50 v H auf. Von Industrie-Obli­gationen waren Stahlvereins-Bonds stärker gedrückt und 1,50 v. H. niedriger. Stilles Geschäft hatten Staats-, Länder- und Stadtanleihen, die meist ge­halten waren. Der Pfandbriefmarkt lag überwie­gend unverändert, nur Goldpfandbriefe zeigten hier und da Rückgänge bis 0,25 v. H.

Am Aktienmarkt schwächten sich die Kurse im Verlaufe noch bis 0,50 v. H. ab. Stärker ermäßigt waren nochmals IG.-Farben um 1.25 v. H. auf 138,25 v. H. Daneben waren Daimler um 0,65 o. H. niedriger Später waren Reichsbankanteile 2 v. H. schwächer, dagegen Südd. Zucker 1 v. H. fester. Tagesgeld unverändert 3,50 o. H. Nachbörse: JG.- Farben 139, Neubesitz 23,90.

Abendbörse: Neubesih fest, sonst still.

Bei verhältnismäßig lebhaften Umsätzen setzte sich die Befestigung der Neubesitzanleihe auch an der Abendbörse fort. Diese war seitens der Ber­liner Arbitrage gesucht und zog zunächst um 10 Pf. an, um im Verlaufe unter kleinen Schwan­kungen um nochmals 10 Pf. auf 24,10 v. H. an­zusteigen. Altbesitzanleihe und späte Reichsschuld­buchförderungen lagen bei geringem Umsatz mit 96,13 bzw. 94,65 v H. behauptet. Die übrigen Ge­biete des festverzinslichen Marktes lagen still.

Am Aktienmarkt war nach den Abschwächungen im Mittagsverkehr zwar keine Erholung zu ver­zeichnen, doch kamen die Rückgänge zum Still­stand. Lediglich IG. Farbenindustrie bröckelten um 0,40 v. H. ab, andererseits konnten sich Akkumulato­ren Berlin um 1,50 v. H. erhöhen. Im übrigen hielten sich die Schlußkurse behauptet. U. a. notier­ten: Neubesitzanleihe 24 bis 24,10, Altbesitzanleihe 96,13, Schutzgebietsanleihe von 1913/14 9,50, 6 (6) v. H. wertbest. Stadt Frankfurt von 1926 82, Commerzbank 49, Dresdner Bank 64,75, Reichs­bank 150,50, Gelsenkirchen 65,25, Klöckner 64,50, Rheinstahl 94, Stablverein 44,25, Akkumulatoren 177, Aku 61 25, AEG. 29.50. Bernberg 70,75. Daim­ler 49,75, Scheideanstalt 179, Deutsche Linoleum 58, Licht & Kraft 104, IG. Farben 139 bis 138,75, Gestürel 98,50, Metallaefellschaft 80,50, Schuckert 103.25, Siemens 140,50, AG für Verkehrswesen 67,75, Nordd. Lloyd 32,90. Nachbörse: Neubesitz­anleihe 24,13, IG Farben 138,75 bis 139.

"Rinhermarff in Ziehen

Auf dem gestrigen Rinder-Nutzviehmarkt in Gie­ßen standen 490 Stück Großvieh, 105 Fresser und 127 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milchkühe ober hochtragende Kühe: 1. Qualität 330 bis 470 Mark 2 Qualität 220 bis 280 Mark, 3. Qualität 140 bis 200 Mark Schlachtkühe a) 130 bis 205 Mark, b) 70 bis 120 Mark Rinder bis ^jährig 50 bis 100 Mark, bis 2iährig 70 bis 150 Mk.. tragend 190 bis 350 Mark. Kälber das Pfund Lebendgewicht 25 bis 35 Pfennig. Marktverlauf: Schleppend.

Frankfurter Sch^achtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 5. April. Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 45 Rinder, 1135 Kälber, 103 Schafe, 640 Schweine. Es kosteten: Kälber 30 bis 50 Mark, Hämmel 30 bis 36, Schafe 24 bis 35, Schweine 38 bis 47 Mark. Marktver­kauf bei allen Viehgattungen mittelmäßig.

Frankfurter (Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 4. April. Das Geschäft am Getreidegroßmarkt bewegte sich auch nach den Feiertagen in engsten Grenzen, da die Mühlen sich vor dem Inkrafttreten des Mindestpreises für Weizen reichlich versorgt hatten. Trotz der Höher­bewertung im Monat April war Weizen aus­reichend angeboten, auch in den übrigen Artikeln blieb das Angebot relativ groß Die Weizenmehl­preise wurden um 30 Pf. und die für Roggenmehl um 25 Pf. pro Sack erhöht Am Futtermittelmarkt lagen Palmkuchen und Treber weiter ermäßigt, Trockenschnitzel zogen leicht an, im übrigen blieben die letzten Preise unverändert. Es notierten: Wei­

zen 203 Mühlenpreis, Roggen 173, Braugerste 172,50 bis 177,50, Hafer 157,50 bis 160, Weizen­mehl Spez. 0 mit Austauichweizen 29,70 bis 30,25, do. ohne Austauschweizen 28,20 bis 28,75, Roggen­mehl 0- bis 60proz. 23,50 bis 24,25, do. südd. Spe­zial 0 24,25, Weizenkleie 10,25, Weizenfuttermehl 11 bis 11,15, Roggenkleie 10,60 bis 10,70, Soya- fchrot 15,45 bis 15,55, Palm tuchen 14,25 bis 14,50, Erdnußkuchen 16,75 bis 17,30, Treber 14,50, Trocken­schnitzel 9,70 bis 9,80, Heu 6, Weizen- und Roggen­stroh drahtgepreßt oder gebünd. 2, Kartoffeln: Industrie hief. Gegend 2,75 Mark (unv.) per 50 Kilogramm bei Waggonbezug

Frankfurter Obst- und Gernüsernartt.

Frankfurt a. M., 4.April. Arn Gemüfe- markt hielten die starken Zufuhren in ausländi­schem Blumenkohl an. Das Angebot in Spinat und Salat war gut, im übrigen genügend. Die Preise für ausl. Kopfsalat sind gestiegen, für ausl. Blu­menkohl bewegen sie sich rückläufig, ebenso wie in allen inländischen Salatarten, Spinat und Zwiebeln die Preise abbröckeln. Der Absatz war nur teilweise gut. Es erzielten: Blumenkohl, 1 Steige 9 Stück, 350 ital., Feldsalat 30 bis 40, Gewürze!, großes Bündel 35 bis 40, Gurken (Treibhaus) Stück 65 bis 70, Karotten 10 bis 12, Kohlrabi (Treibhaus) Stück

20 bis 22, Kopfsalat (Treibhaus) 18 bis 22, ausl., Steige 25 Stück, 400 bis 450 ital., 450 bis 600 span., Lattich (Treibhaus) 40 bis 50, Schlüpfer (Treib­haus) 50 bis 60, Radieschen, Bündel 8 bis 10, Rha- barber 20 bis 25, Römischkohl 35 bis 40, Rotkraut 9 bis 10, holl., Sellerie, je nach Größe 5 bis 25, Spinat, Gärtner, 10 bis 13, Spinat, Pfälzer 9 bis 10, Schnittlauch 70 bis 80, Schwarzwurzel 12 bis 18, Tomaten, Kistchen 5 Kilo netto, 400 bis 450 kam, Weißkraut 9,5 bis 12 holl., Wirsing, spitz 15 bis 18, Wirsing, rund 10 bis 12, Zwiebeln, 50 Kilo 600 bis 650.

Für Obst und Südfrüchte blieb das Ange­bot bei unveränderten Preisen und schleppendem Verkauf gut. Es erzielten Aepfel k 25 bis 30, II 16 bis 20, Wirtschaftsäpfel 12 bis 14, amerika­nische Aepfel, Kiste etwa 40 Pfund, rote 775 bis 950, gelbe 950 bis 1150, span. Apfelsinen, blond 12 bis 16, Blut 12 bis 17, italienische Apfelsinen, blond 12 bis 16, Blut 16 bis 22, Bananen, Kiste 12,5 Kilo netto, 550 bis 600 Jam., Tafelbirnen, Kiste etwa 40 Pfund, 1350 bis 1500, amerik., Koch­birnen 8 bis 10, Erdnüsse 13 bis 14, Mandarinen 15 span., Zitronen, 50 Kilo 750 bis 800. Die an­gegebenen Preise sind Großbezugspreise, sie sind, sofern nichts anderes vermerkt, auf ein halbes Kilo bzw. Stück in Pfennigen umgerechnet.

Die Mttiregelmig für Gier in Kraft.

Mit dem 1. A p r i l 1934 ist die neueMarkt- r e g e l u n g über d i e Erfassung und den Verkehr mit Hühnereiern für das ganze Reichsgebiet in Kraft getreten.

Mit den neuen Bestimmungen tritt also auch derUebernahmefchein^ für Inländ­er er in Geltung. Kennzeichnungsstellen und ftandardifierungsberechtigte Einzelerzeuger ha­ben nunmehr auf dem vorgefchriebenen An­tragsformular den llebernahmefchein A bei der Reichsflelle für Lier anzufordern, und zwar zunächst für den voraussichtlichen Lierabsah in einer Monatsfrist.

Die Antragsteller haben gleichzeitig mit dem Antrag die Gebühr, die im Eiergesetz vorgesehen ist, zu entrichten; sie beträgt 1 Mark für 100 Kilo Eier, bzw. 0,06 Pfennig je Ei. Grundsätzlich dürfen die ge­nehmigten Uebernahmeschein'e erst ausgehändigt werden, wenn der Gebührenbetrag geleistet ist. Es empfiehlt sich also, bei der Reichsstelle für Eier ein kleines Konto zu unterhalten, von dem der je­weilige Gebührenbetrag abgezogen wird. Dadurch ist die Gewähr gegeben, daß in der Bewilligung des Antrags nicht die geringste Verzögerung eintritt.

Die standardisierungsberechtigten Einzelerzeuger, die auf Grund eines Uebernahmescheines verkaufen, schicken am Monatsende nach Ablauf des Ueber­nahmescheines mit dem erfüllten und abgerechneten Schein auch die einzelnen Rechnungsdurchschriften ein, wie sie es bisher schon gegenüber dem Eier­überwachungsausschuß getan haben. An diesen brauchen keine Belege mehr zu gehen.

Rechtzeitig vor Beginn des neuen Monats wer­den die Anträge für den nächsten Monat gestellt, worauf sich das Verfahren wiederholt. Es ist nicht notwendig, daß die im Uebernahmeschein angefor­derte Menge voll erfüllt ist; bleibt ein Rest, für den die Gebühr bereits bezahlt ist, so wird automatisch der hierfür zu berechnende Gebührenrest gutgeschrie­ben und beim nächsten Schein verrechnet, so daß keinerlei Schädigung eintritt.

von nun ab sind zum Eieraufkauf nur bie vom Vezirksbeauftraglen bestätigten Sammler berechtigt, die im Einverständnis mit der Be- zirkszentrate bzw. den Kennzeichnungsstellen und für deren Rechnung arbeiten. Alle anderen Ermächtigungen, fei es der übliche IBanber- gewerbefchein, fei es ein Ausweis vom Reichs- verband der ambulanten Gewerbetreibenden Deutschlands, berechtigt nicht zum Eierauf­

kauf neben der Erfaffungsorganifation.

Zufarnrnenfaffend sei nochmals zur neuen Eier­bewirtschaftung gesagt: Zur Regelung des Marktes find sämtliche Eier bei den genossenschaftlichen Sammelstellen bzw. Kennzeichnungsstellen, die be­kanntgegeben worden sind, abzuliefern. Be­freit sind von dieser Ablieferung d i e Eier, die vom Erzeuger unmittelbar an Verbraucher ab gesetzt werden; unter Verbraucher zählen in die­sem Sinne Krankenhäuser, Erziehungsanstalten usw. Dagegen sind Hotels, Gasthäuser, Pensionen und dergleichen keine Selbstverbraucher im Sinne des Gesetzes. Der Verkauf an diese Stellen ist des­halb verboten.

Die kennzeichnungssiellen versorgen ihren Be­zirk mit Eiern, und zwar in der Weise, daß sie an den ortseingesessenen handel liefern. Lin freies Aufkäufen von Eiern ist nicht mehr statt­haft. Auf der anderen Seite ist kein Erzeuger

gezwungen, einer Genossenschaft als Mitglied beizutreten.

Auszahlungspreise und das Gebiet der Preisspan­nen überwacht der Bezirksbeauftragte. Das Gesetz {ott den 21 b f a £ und Erlös für d e n Bauern sichern, es soll eine geregelte Ver­sorgung des Verbrauchers zu angemessenen Preisen gewährleisten. Es muß erwartet werden, daß sich nicht alle Anstrengungen darauf richten, die neuen Vorschriften und Anordnungen zu umgehen, son­dern daß das Ziel der vereinigte und geregelte Markt über die eigenen, oft falsch verstandenen Interessen gesetzt wird.

Die Anschrift des Beauftragten für die Eierbewirt­schaftungsstelle Hessen-Nassau lautet:

Stellvertretender Bezirksbeauftragter für die Eierbewirtschaftungsstelle Hessen-Nassau in F r a n k -- furt a. M., Hermann-Göring-Ufer 31, Fernsprech­nummer 33 424.

Alle Anfragen, die die neue Eierbewirtschaftung betreffen, sind von jetzt ab an diese Anschrift zu richten.

Steigende Selbstversorgung des deutschen Volkes

Brotgetreide Sonst.Getrelde Hülsenfrüchte Gemüse Davon Erzeugnis der deutschen Bauern I 1926-1935 in v.H.

iy*26-O5«1UU

10O

______ 99,

Fleisch flolK-ProduKte Fette Eier

100

Die Sicherung der Ernährungsgrundlags des deutschen Volkes!

Durch die marristische Mißwirtschaft ist die Wirtschaftslage des deutschen Bauerntums in der Nachkriegszeit immer schlechter geworden. Es war dem deut-« fchen Landwirt kaum noch möglich, die allernotwendigsten Anschaffungen zu machen. Trotzdem gab sich der deutsche Bauer alle Mühe, die Produktion der wichtigsten Nahrungsmittel so zu stei­gern, daß Deutschlands Ernährungsgrund­lage sichergestellt wird. Durch die Maß­nahmen der nationalsozialistischen Regie­rung für das deutsche Bauerntum wurde im letzten Erntejahr wieder eine bedeu­tende Steigerung der Eigenproduktion er­reicht und sind wir der Selbstversorgung des deutschen Volkes mit Lebensmitteln wieder ein gutes Stück nähergekommen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuietzi veichiosienen Dividende an Relchsbankdiskoni 4 o H. Lombardzinsfuß 5 v. H.

.Vrant'ur d. Ml

8erhn

Schluß» fürs

Schluß!. QlbenD» börfe

Schluß» fürs

Schlußf mittag» börfe

Datum

3.4. |

4.4-

3.4.

4.4.

6% Deutsche Reichsanleihe v 1927

96

96

95,9

95,9

6% ehem.7% Dt. Reichsanl v. 1929

100

100

100,2

100,13

6%% Doung-Anleihe von 1930

94,75

93.25

13,75

93.25

Deutsche Ant.-Ablös.-Schuld mit

Au-los..Rechten

96,9

96,13

96.8

96,13

Desgl ohne AuSloi.-Rechte .....

23,75

24-10

23,75

23-9

6% ehem.8% Hess Bolksstaat 1929 (rüktzahlb. 102%)

94

93,75

'3,65

93,4

6% Hess Landesbank Darmstadt

Gold R 12

92,5

92-5

_

92,25

d'/r% Hess Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Liaui

91,75

91,5

_

Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslol.-Rechten

94

93-5

_

-

Deutsche Komm Sammelabl. An­leihe Serie I mit Auslos.-Rechten

95,5

95,65

95.6

95,65

6% ehem 8% Iranks Hyp.-Bank Goldpse 15 unkündbar bis 1935

93

92,5

93

92,25

6% ehem 7% Franks Hyp.-Bank Goldpse 16 unkündbar bis 1936

93

92,5

_

bVi% ehem «'/,% Frankl Hyp.- Bank-Ligu.-Psandoriese

91.65

91-75

_

Wi% -hem 4V,% Rheinische Hyp.-Bank-Ltau.-Goldvfe

92-5

92,75

_

_

«% ehem 8% Pr Landespfand, briejanftalt, Pfandbriese R 19

94,25

94

14-25

94,25

6% ehcm 7% Pr Lanvespfand- brtefanftalt, Pfandbriefe R. 10

94

94

94

94

Steuerpult cf) Verrechnungskurs

97-3

97,3

97,3

97,3

4% Oeltenetd)t|(t)e (ßolbrente. .

<,20% Oeftenefd)ijd)e Silberrente

*% Ungarische Goldrente

*% Ungarische Staatsrente v. 1910

*Vt% öesgl. von 1913

6% abgest Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 *% Düykische Bagdadbahn-Anleihe

Serie I

21,75

1,35

8

7,6

7,9

8

6,65

20,75

1,35

8,1

8

7,4

7,9

7.95

7,75

8

6,65

6,75

-

tranffun a. m

Berlin

Schluß» furS

Schluß!. Abend- börfe

Schluß» fürs

Schlußk. mittag» börfe

Datum

3.4.

4-4-

3.4.

4.4.

4% desgl. Serie II

5% Rumön vereint). Rente v. 1903 4^%Rumän.vereinh.Rentev.i9i3 4% Rumänische vercinh. Rente ..

S%% Anatolier

vamvurg.'Amerika-Paket .... o pamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Hansa-Dampfschiff .......o

Norddeutscher Lloyd ......... 0

G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 4

Sommer,- und Prioat-Bank .. 0

Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft ............... o

Dresdner Bank.............. o

Reichsbank ....... \2

V.G.G. o

Bekula................. o

irifiltr. LteferungsgeseNl'chäft ... 6

Lidit und Ärafi .... 6

Zelten L Guilleaume........ 0

Gelellich.s (ilefrr Unternehmung. 6

Rheinische Ho l , iai ...... 5

Schuckert S Co ........... 5

Siemens L Halske.7

Lahmepei »ULo. ............ 10

Buderus .................

Deutsche Srdbi ..............4

Gelsenkirchener ........... 0

Harpener g

Voesch EisenSöln-Neuesten .. 0

Ilse Bergbau ... 5

Ilse Bergbau Genüsse ... . .. -

Klöcknerwerke ..............0

Manne-mann-RSbr«........ 0

6,7

4,13

30

29,25

53,65

71

87

49,5

o3,25

64,5

153,5

30,9

129,25

101

106

61,75

100,5

104,5

143

118

74,25

116,5

67,5

93,25

118,9

67 e8,5

6,75 4,65

4,175 29,9

28,5

32,9

67,75

86,5 49

64,25 64,75

150,5

29,5

128,5

100,5

104

60,25

98,5

95,75 103,25

140,5

72

114

65,25 93

138

116,5

64,5 c7

29,25

33,75

70 86.75

49,5

63,25 64,5

152.75

30,5 129,25

101

106

61,75

100,25 95

105 143

118

73

116,13

67,25

93 78,13 138,25

118.5

66 PR

4,5

7,5

4,1

30

28,65

26,75

32,9 67,75 86,75

49

64,25 64,75

150,25

29,13 128-75

100,5

103.75

60,5

98.5

95,75

103,5 140

117,75

72 113,5

65,4

93,13

75,75

139

117,75

64,5 67

ftrantruri a. 2)1

8erhn

Schluß» fürs

Schluß. Abend- börjf

Schluy- turs

Schlußf minag= börfe

Daium

3.4.

4.4.

3.4.

4.4.

Mansfeider Bergbau ..

....... 0

74,75

73,25

Kokswerke .....

....... 0

--

99,5

97,13

Phoni; Bergbau .....

....... 0

53,75

52,25

53,5

52

Rheinische Braunkohlen

..... 10

203,5

202,75

201,5

202

Rheinstahl

....... 0

96

94

96

94

Bereinigte Stahlwerke.

....... 0

45,65

44,25

45

44

Otavi Minen

.......0

15,5

15

15,5

14,9

Kaliwerke Aschersleben.

....... 6

114,75

114,75

112-5

Kaliwerke Westeregeln.

.......6

115

115

114,5

Kaliwerke Salzdetfurth

..... 7V2

147

144

144,5

144,5

I. G. Karven-Industrie

....... 7

122

138,75

142,25

139,13

Scheideanstalt........

.......9

181

179

Goldschmidt ........

.......0

63,65

61

63,5

61

Rütgerswerke ........

.......0

61

59,75

60,9

59,9

MetaUgelellschaft......

.......0

82,5

80,5

81

81

Phtltpp Holzmunn .... Zementwerk Heidelberg

.......0

76

75

76

75

......0

102

100

-

Lementwerk Karlstadt..

.......0

109

-

Schultheis Payenhoser

....... 0

107

104,5

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

62,13

61,25

62,25

61,75

Bemberg ..

...... 0

69,25

i4,25

70,75

68,75

71.4

Zellstoff Waldhos .....

....... 0

53,25

53,75

52,9

Zellstoff Aschaffenburg

....... 0

44

44,25

43

Dessauer Gas .....

....... 7

-

120

119,75

Daimler Motoren.....

....... 0

50,75

49.75

51

49,65

Deutsche Linoleum ....

....... 0

58,5

58

58,9

57,9

vrenstein L Koppel ...

....... 0

69,25

68,5

Leonhard Tietz ......

.......0

22,25

21,25

22,5

21

Lliade .......

.......10

158,5

159

159

158,5

Attumulatoron.ffabrtk.

.......0

175

177

176,5

175,5

Lonri^Nummt ......

....... 0

145,75

146

145,5

146

GNtzner.............

......0

27,4

28,9

27,75

28,5

Marnkraftwerke Höchst a.SL... 4

-

Süddertscher Zucker ..

167,75

168,75

169,5

Devisenmarkt Berlin Jranffurl a M

3. April

4.Apr

Amtlich, Jiotierunq

Amtlich,

.Notierung

Brie

Geld

Brie

Helsingsor»..

5,699

5,711

5,719

5,7.Zs

Wien .....

47,20

47,30

47,20

47,30

Prag ......

10,38

10,40

10,38

10,45

Budape- ...

*

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Holland ....

169,23

169.57

169,18

169-52

Oslo ......

64,84

64,9

65,13

65,27

riovenhagen.

57,64

57,76

57,94

58,06

Stockholm

66,53

66,67

66,83

66,97

London ..

12,905

12 935

12,965

12.995

Buenos Aire-

0,631

0,635

0,633

0,637

Reuyork ...

2,510

2,516

2,500

2-506

Brüssel.....

58,47

58,59

58,49

58,61

3 falten.....

21-60

21,64

21,58

21,62

Baris ......

16.50

16,54

16,50

16,54

Schweiz

80,92

81-0

80.97

81,13

Spanien....

34,22

34.2

34,22

34,28

Danzig.....

81-60

81,76

81,62

81,78

Japan .....

0,763

0,765

0,764

0,766

Rio de Ian. .

0,211

0,213

0,214

0.216

Jugoslawien

5-664

5 676

5,664

5,676

Lissabon...

11,74

11,76

11,79

11,81

Banknoten

Berlin, 4.April

Geld

Brief ~

Amerikanische Roten.......

2-453

2,473

Belgische Roten ..........

58,33

58,57

Dänische Noten ..........

57,68

57,92

Englische Noten ..........

12,92

12,98

Französische Noten........

16,46

16,52

Holländische Noten........

168,76

169,44

Italienische Noten.........

21-51

21,59

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, ö 1OO Schilling

64,97

65l23

Rumänische Noten .......

......

Schwedische Noten........

......

66,67

66,93

Schweizer Noten..........

e e e e e e

80,79

fii 11

Spanische Noten..........

34-22

Ungarische Not«................