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184. Jahrgang

Zreitag, 5. Januar 1954

Gietzener Anzeiger

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EZL General-Anzeiger für Oberhessen

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üranifnrt m°in 11686 vruck und Verlag: vrühl'sche UniverfilatrSuch- und Skinöruderci «.Lange in Stehen. Lchriftleiiung und Geschäftsstelle: Schulftrahe 7

Nr. 4 Erstes Blatt

Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags

Beilagen: Die Illustrierte Eielzener Familienblätter

Heimat im Bild Die Scholle

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Karte der Unglücksstelle.

demnach noch 126 Bergarbeiter im Schacht eingeschlossen. Die eingeschlossenen Bergleute Haden kein Lebenszeichen von sich gegeben, und es ist bisher auch nicht gelungen, eine Verbin­dung mit ihnen herzustellen. Ls besteht kaum die Hoffnung, die Verschütteten zu retten, da im Stol­len keine 211 e m l u f t mehr vorhanden ist. Line heruntergelasfene Lampe erlosch sofort.

Die Rettungsarbeiten schreiten sehr langsam vor­wärts, da sie neuen Schwierigkeiten begegnen. 3n den Schächten VII und IX ist Feuer ausge­brochen. Rur noch eine kurze Verbindung zwischen Schacht VII und IX ist frei von Feuer. Gegen 3 Uhr wurden Feuerwehrwagen, Sanitätskraftwagen und Rettungsmannschaften zmr größten Teil nach Hause geschickt. Allmählich leerte sich der Schachthof, und es wurde die Weisung gegeben, erst bei Tagesan­bruch wieder mit den Arbeiten zu beginnen. Auf der GrubeVII mußten gegen 4 Uhr die Rettungs­arbeiten eingestellt werden, da fich aus der Grube ein f chwar zer Baud wälzte.

3n den Abendstunden wurden aus dem Schacht Jlelfon weitere fünf tote Bergleute geborgen, so daß die Zahl der geborgenen Leichen sich a u f 17 erhöht. Die Leichen waren nur noch ein Häuflein verbrannter Knochen.

Ls wird jetzt daran gearbeitet, die die Förder­und Waffergrube verbindenden Gänge a b z u dich­te n, um das Vordringen frifcher Luft zum Brand­herd zu verhindern. Ls besteht kaum noch Hoffnung, die verfchütteten Bergleute zu retten. Der erste Direktor der Relfon-Schächte, 3ngenieur Locker, erklärt, daß es gelungen fei, durch den Mannfchafts- schacht bis zum Füllort vorzudringen. Ulan habe aber nicht in den Stollen weiter vorstohen können, da bereits der Zugang von Trüm­mern und Geröll angefüllt fei. Line Ret­tungsmannschaft sei beauftragt worden, das ver­rammelte Gebiet zu umgehen. Sollte das der Rettungsmannfchaft gelingen, dann werde sie den Abschnitt des Stollens, der verrammelt sei, und aller Wahrscheinlichkeit nach in Flammen steht, durch Ziehung einer Blauer zu isolieren ver suchen.

Hebet die Ursache der Katastrophe könne zur Zeit nichts Konkretes gesagt werden. So viel stehe jedenfalls fest, daß der Stollen noch gestern mittag vollständig f e u e r r e i n gewesen fei. Die Meldungen der Bergingenieure feien gestern mittag durchaus normal gewesen und hätten zu keinerlei Befürchtungen Anlaß gegeben. Minister­präsident Malypetr und der Minister für so­ziale Fürsorge, die an der Unglücksstätte weilen, sind heute mittag nach Prag zurückgekehrt. Auf dem von der Lxplosion betroffenen Revier sind zahlreiche Abgeordnete eingetroffen. Ministerpräsident Maly petr hat als erste Hilfe für die betroffenen Familien 50 000 Kronen zur Verfügung gestellt. Rach einer Meldung tschechoslowakischer Blätter bemerkte Innenminister Tscherny, der in der Rächt auf Donnerstag an der Unglücksstätte erschienen war, daß überhaupt kein Staatsbeamter des Revierbergamts zugegen war. Lr ließ die Beamten suchen und stellte fest, daß sich die Beamten in ihre Wohnungen begeben hatten. Der Minister bestellte alle Beamten des Bergamts sofort an die Unglücksstätte und sprach

68 Deutsche unter den Opfern der Grubenkatastrophe in Nordböhmen.

Fmmer neue Schwierigkeiten sielten sich dem Rettungswerk entgegen Feuer in den Schächten. Kerne Hoffnung für die noch erngeschloffenen 119 Bergleute.

präg, 4. 3an. (DRB.) wie aus Dux gemeldet wird, wurde auf den GrubenRelfon VU und VIII mit der Einmauerung begonnen, da die Gefahr bestand, daß sich das Feuer das das ein- gestürzte Holzgerüst ergriffen hat, «msbreiten würde.

Auf der GrubeRelfon III arbeiteten an dem Unglückstag in der Rachmittagsfchicht 131 Berg­leute und 9 Aufseher, insgesamt also 140 Personen. Der Rationalität nach sind es 68 Deutsche, 62 Tschechen und 1 pole, von den Aufsehern sind 6 tschechischer und 3 deutscher Rationalität, von den 140 Lingefahrenen haben fleh nur 4 gerettet, 17 wurden bisher als Leichen geborgen. Es sind

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ist bis auf den Förderhof vorgedrungen und lehnt laut klagend und schreiend an einer gestürzten Mauer In dem Dorfe O s s e g sind die ersten Trauerfahnen aufgezogen An allen Ecken stehen erregte Menschengruppen. Ueberall sieht man wei­nende und klagende Frauen.

In einer kleinen Zechenstube liegen die vier geborgenen Leichen nebeneinander an der Wand. Kohlengeschwärzte Gesichter, die Hände vor dem Körper verkrampft, als wollten sie ihn schützen. Die haut schält sich von den Gesichtern. Es werden einfache Holzsärge herbeigeschafft, die Toten hinein- aelegt, ein Betriebsleiter ruft die Namen, einer schreibt sie auf die Holzsärge, dann schlägt man die Nägel in den Sarg. Dumpf hallen die Hammer­schläge durch den hohen Raum, ein Atemzug lang schweigen die Gendarmen und Feuerwehrleute, nehmen den Helm vom Kopf.

ihnen seine Verwunderung aus, daß Staatsbeamte, die mit der Kontrolle des Reviers betraut sind, zur Seit einer solchen Katastrophe ruhig nach Hause gehen können und sich dort schlafen legen.

Das Trümmerfeld von Offeg.

Brüx, 4. Fan. (DNB.) Noch immer steigen aus öen Oeffnungen des Nelson-Schachts schwarze Rauch- wo ken hervor, die ganze Gegend in Giftdunst bullend Wo der Förderturm einstürzte, türmen sich Steine, Schuttgeröll, Eisenstangen usw. Aus dem Chaos ragen die geschwärzten Reste der Eisen­konstruktion des eingestürzten Förderturmes in den Nebel. Bor dem Zechentor haben sich schon seit früh morgens Tausende von Menschen angesam­melt. Auf allen Straßen der Umgebung ziehen zahllose Menschen der Unglücksgrube zu. Eine Frau

Die Nelson-Gruben

Erschütternde Augenzeugenberichle.

Oie ersten Retter am Werk. -Die geretteten Bergleute berichten.

Der Leiter der Osseger Feuerwehr, Stadtrat Iren f er, schilderte denhergangderKata- strophe folgendermaßen: Um 16.45 Uhr gab es eine Explosion und einen gewaltigen Knall. Er war, wie ich erfuhr, bis an die 20 Kilo­meter entfernte sächsische Grenze zu hören. Durch den mit der Explosion verbundenen Feuerschein ich sah eine Stichflamme, die höher war als der Schlot des Schachtes, also etwa 100 Meter wurden die Feuerwehren der gesamten Umgebung alarmiert. Wir waren wenige Minuten nach der Explosion mit etwa 20 Mann als die ersten an der Stelle. Zuerst galt es, das sehr er­schütterte Gebäude der Sortierunas- anlage a bzu st ütz e n. Es brannte an einzelnen Stellen, und eine Helfergruppe versuchte, dort zu löschen Die anderen machten sich zunächst an die 23 er gung d er Verunglückten, die unter dem eingestürzten Turm lagen. Nach kurzer Seit trafen die anderen Feuerwehren ein. Drei Stunden später gelang d i e e r st e R e 11 u n g. Wir befreiten den Werkschmied Ferdinand Linke. Er hatte einen Oberschenkelbruch erlitten. Linke berichtete uns, daß der Werkmeister Schmidt in seiner Nähe liegen müsse Tatsächlich wurde Schmidt gefunden, aber er war völlig unkenntlich. Zentnerschwere eiserne Konstruktionsteile waren auf ihn herab­gestürzt. Daneben stießen wir auf die Leiche einer Frau, die beim Reinigen der Schacht­stube beschäftigt gewesen war

Die vier Bergleute, denen es gelang, sich durch einen Notausgang des Schachtes Nelson 7 durchzuarbeiten, und sich zu retten,, hatten sich Donnerstag vormittag so weit erholt, daß sie ihren Eindruck von der Katastrophe schildern konnten Was sie berichten können, trägt aber 3ur Aufklärung der Ursache der Katastrophe nicht bei. Sin ihrer ' Arbeitsstelle verbreitete sich plötzlich ein dichter Qualm. Die vier Hauer wurden dadurch so beunruhigt, daß sie sofort versuch­ten zum Förderschacht zu gelangen. Sie konnten aber infolge des Rauches nicht weiter und kehrten zunächst um. Es gelang ihnen dann, durch den nicht weit entfernten Notausgang des Schachtes 7 herauszukommen. Aber auch auf dieser Strecke lagen bereits überall Tote, über die die Flüchtenden stolperten. Die Geretteten find durch die grausigen Eindrücke seelisch auf das schwerste erschüttert.

Geradezu wunderbar ist die Rettung des einen der vier mit dem Leben davongekommenen Berg­leute, des Bergmanns Dalibor S y k o r a. Etwa in der Mitte des Schachts, noch 150 Meter unter der Erdoberfläche, verließen ihn die letzten Kräfte. Die zum Tode erschöpften Kameraden, die selbst jede Sekunde glaubten, nicht mehr weiter zu können, hätten ihn feinem Schicksal überlassen müs­

sen, als in demselben Augenblick vor ihnen der Umkreis eines Mannes auftauchte, der auf den Leitern des Lüftungsschachts eilends herab- ft i e g. Der Retter packte den taumelnden Sykora und schleppte ihn mit Hilfe der anderen die Lei­ter herauf bis ans Tageslicht. Es war durch einen wunderbaren Zufa'l der Bruder des Ge­retteten, der Bergmann Franz Sykora.

Die Heimsuchung des Gudetendeutschtums

Nirgends ist das Mitgefühl mit den Opfern des Grubenunglücks von Ossega und den Hinterbliebe­nen der weit über hundert ums Leden gekommenen Bergleute größer als bei uns, sind es doch Män­ner unseres Blutes und unserer Sprache, die im finstern Schacht auf grauenvolle Weise ihr Leben lassen mußten. Tief erschüttert stehen wir an der Bahre der Braven, die einen Beruf ausübten, wie er gefährlicher kaum zu finden ist. Stets steht der Tod neben dem Kohlenhauer, der noch so umsichtig seine Arbeit verrichten kann. Gefällt es dem Knochenmann, sein Lebenslicht aus­zulöschen, dann nützen auch die erprobtesten Siche- rungsvorrichtungen nichts Neue Not ist jetzt bei unseren Brüdern in Böhmen eingezogen. Nicht nur zahllose Familien sind ihrer Ernährer beraubt wor­den, die vielen hundert Arbeiter, die auf der Un­glücksgrude ein wenn auch recht kärgliches Brot fanden, müssen nunmehr die Hände feiernd in den Schoß legen Die Grube kann erst nach langer Zeit wieder den Betrieb im alten Umfange aufnehmen, wenn man überhaupt gewillt ist, den Kohlenabbau fortzusetzen Das deutsche Volk hat oft bei Kata­strophen ähnlicher Art den Opfern hilfreiche Hand ge­leistet, es wird auch jetzt bereit sein, den schwer be­troffenen Volksgenossen auf der anderen Seite der Grenze beizuspringen. Von den Tschechen haben die Familien der ums Leben gekommenen deutschen Bergleute schwerlich etwas zu erwarten.

Das nordböhmische Kohlenrevier ein alter Katastrophenherd.

Prag, 4.Jan. (DNB.) Das nordböhmische Koh­lenrevier wurde schon mehrmals von großen Katastrophen heimgesucht. Am 4. Januar 1893 wur­den a u f b e m Fortschrittsschacht b e i N e u° darf bei Dux durch eine Schlagwetterkatastrophe 18 Bergleute getötet und 6 schwer verletzt. Am 10. November 1894 vernichtete eine Schlagwetter­katastrophe auf dem Plutoschacht 19 Men­schenleben. Die bisher größte Katastrophe ereignete sich am 19. September 1900 auf der Frisch- gl ü ck z e ch e bei Dux durch eine Kohlenstaub­explosion. Bei diesem Unglück wurden 55 Berg­arbeiter getötet. Kaum zwei Monate später

am 23. November 1900 wurde der Plutoschacht abermals durch eine Schlagwetterkatastrophe ver­heert, wobei 18 Todesopfer und 4 Schwerverletzte zu beklagen waren. Zu einem Wassereinbruch kam es am 14. Januar 1902 auf dem Jupiter- schacht in Kammern, hier fielen 43 Bergleute dem Unglück zum Opfer. Das vorletzte Unglück er­eignete sich bei Bruch, wo bei einer Brandkata- strophe acht Menschenleben verloren gingen.

BoremerKabmetLUmbittung in Prag.

Um die Nachfolge Masarhks.

Prag, 4. Jan. (DNB.) In der tschechoslowaki­schen Regierung sollen in der nächsten Zeit Per­sonalveränderungen vorgenommen werden. Es han­delt sich vor allem darum, Wirtschaftsfach­leute in das Kabinett aufzunehmen, um die be­vorstehenden großen Wirtschaftsaufgaben lösen zu können. Wie es heißt, handelt es sich um den Aus­tausch der Person des Handelsministers Dr Ma­to u s e k. Auch zwei sozialdemokratische Minister sollen ausgetauscht werden. Justizminister Dr. Meißner soll durch einen anderen parlamenta­rischen Juristen ersetzt werden. Der Eisenbahn­minister B e ch y n e soll sich wegen seiner erschüt­terten Gesundheit von den Regierungsgeschäften zu­rückziehen.

Die ZeitungSlovak" knüpft an diese Gerüchte folgende Bemerkung: Prager politische Kreise sehen in dieser Personalveränderung keine Krise der Re­gierung. Größere Bedeutung wird der Wahl des Präsidenten der Republik zugeschrieben. Falls M a s a r y k wieder kandidieren wird, treten keine Veränderungen ein. Sollte aber Minister Be - n c f cf) als Kandidat antreten, wird er nur dann zum Präsidenten gewählt werden, wenn die tschechi­schen Agrarier den Vorsitz der Regierung und das Außenministerium andauernd erhalten Das ver­änderte Kabinett Malypetr will nach Durchführung der Präsidentenwahlen für den Juli Wahlen für das Parlament, zugleich auch Wahlen für die Bezirke und Länder ausschreiben. Die Vorbereitun­gen für die Wahlen sind bereits durchgeführt. Der liberale Kurs in Rumänien.

Bukarest, 4. Jan. (DNB.) Der Führerausschuß der Liberalen Partei hat den ftüheren Finanz­minister Constantin Bratianu zum Prä­sidenten der Partei ernannt. Ferner ist beschlossen worden, daß die Liberale Partei dem Kabinett Tatarescu jede Unterstützung ange­deihen lassen werde. Das neue Kabinett wird käst dieselbe Zusammensetzung haben wie das voran­gegangene. Der Zusammenhalt innerhalb der Par­lamentsmehrheit ist gesichert. Die in der letzten Sitzung des Vorstandes der Liberalen Partei gehal­tenen Reden zeugen außerdem für die Disziplin und den Arbeitseifer der Partei. Die Oeffentlichkeit hat diese Tatsachen günstig ausgenommen, denn das Volk wünscht eine feste und lebensfähige Re­gierung. Gegenüber den ungünstigen Kommentaren ungarischer Blätter, bemerkt die Agentur Orient Radio, daß die zielbewußte Politik der neuen Re­gierung und der Ordnungssinn der Nation zeigen würden, wie falsch diese Zeitungen die Lage in Rumänien beurteilten.

Oie frainösisch-russische Freundschaft.

Herriot bei einem Vortrag über Sowjet- rußlind niedergeschrien.

Paris, 4. Jan. (DNB.) herriot hielt am Mitt­wochabend in Marseille wieder einen seiner bekannten Vorträge über Sowjetrußland, indem er wie gewöhnlich die Einrichtungen und die Zustände in der Sowjetunion lobte. Er fand diesmal jedoch wenig Gegenliebe Wie dasJournal des Dsbäts" berichtet, versuchte ein Teil der Zuhörer herriot am Weitersprechen zu hindern. Als her­riot schließlich den Saal verließ, wurde er von einer großen Menge mit Niederrufen gegen d i e Sowjets empfangen, herriot hat nur mit Mühe zu seinem Wagen gelangen können. Mehrere Polizeibeamte mußten ihn zu seinem Hotel geleiten. Die Erregung fteiaerte sich derart, daß es zu einer schweren Schlägerei zwi­schen den Anhängern und den Gegnern herriots kam.

Arbeistagung der Reichs- leitung der RGOAP.

DNB. München, 4. Jan. Im Braunen Haus traten am Donnerstagvormittag unter dem V o r- si tz des stellvertretenden Führers die Reichsleiter, die Amtsleiter der Obersten Leitung der PO. und die Gebietsinspekteure zu einer Tagung zusammen.

Die Tagung begany mit einer Besprechung der Reichs 1 eiter, in der neben internen Fra­gen der Parteileitung und Parteiorganisation ins­besondere auch die Ausgestaltung des Ver­hältnisses von Partei und Staat ein­gehend behandelt wurde.

In der sich anschließenden gemeinsamen Sitzung der Reichsleiter mit den Gebietsinspekteu­ren und den A m t s l e 11 e r n der Obersten Lei­tung der PO. erstatteten die Gebietsinspekteure Be­richt über die Entwicklung des Parteilebens in den einzelnen Gebieten des Reichs.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden insbeson­dere behandelt die Frauenfrage unter Zurückweisung kleinlicher Gesichtspunkte und das Verhältnis der NS -Frauenschaft, weiter organisatorische Probleme der Ausgestaltung des Arbeitsdienstes,