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besondere beglückwünschte er Stadtrechner pell, der ebenfalls vor 25 Jahren in den der Stadt Alsfeld getreten sei und dessen bildliche Geschäftsführung mit derer Anerkennung hervorgehoben werden

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richtig erkannt werden würde. In Anerkennung seiner langjährigen Verdienste um die hessische Kommunalpolitik überreichte er dem Jubilar im Auftrag des Deutschen Gemeindetags eine Ehren­urkunde zugleich mit den besten Wünschen für seine fernere Zukunft und Tätigkeit.

Bürgermeister Or. Völsing

dankte in bewegten Worten für die ihm darge­brachten Glückwünsche, Geschenke und Ehrungen. Er dankte dem Stadtvorstand für die weihevolle Stunde, die man ihm bereitet habe und die für ihn eine innere Erhebung und Stärkung bedeute. Er stellte fest, daß das Zusammenarbeiten mit dem neuen Stadtrat in allen Teilen ein ausgezeichnetes sei, und dankte für das ihm entgegengebrachte Ver­trauen. Die ihm zuteil gewordenen anerkennenden Worte und Ehrungen müsse er an seine Beamten, Angestellten und Arbeiter weitergeben, die ihm in den 25 Jahren seiner Amtstätigkeit allezeit als treue Mitarbeiter zur Seite gestanden hätten. Er dankte ihnen für ihre treue Pflichterfüllung. Jns-

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dern auch ein väterlicher Freund und Berater aller Angestellten der Stadt sei.

Die Stadt könne stolz darauf fein, daß ein solcher Mann an ihrer Spitze stünde.

Als äußeres Zeichen der Wertschätzung überreichte er im Namen der städtischen Beamten und Ange­stellten eine geschmackvolle Schreibgarnitur. Ober­stadtsekretär S e i p p e l überbrachte zugleich die Glückwünsche des Ortsgerichts, in dessen Auftrag er dem Jubilar ein prächtiges Blumengebinde über­reichte. Gleichzeitig gratulierte er namens seiner städtischen Köllen auch dem Stadtrechner Dippel! zu seinem 25jährigen Dienstjubiläum unter Hingabe eines würdigen Geschenks.

Oberbürgermeister Kiffer (Gießen) als Vertreter des Deutschen Gemeinde­tags und dessen Landesdienststelle Hes- sen/Hessen-Nassau sprach deren Glück­wünsche aus und verband damit zugleich seine persönlichen Glückwünsche. Die Verdienste von Dr. V ö l s i n g beschränkten sich nicht nur auf das Wohl der von ihm verwalteten Gemeinde Als­feld, sondern erstrecken sich ganz besonders auch auf das Gebiet der hessischen Kommunal­politik, insbesondere sei er immer ein fleißi­ger, pflichttreuer Mitarbeiter im Hessischen Gemeindetag gewesen. Diesem habe er be­sonders wertvolle Dienste geleistet mit seiner rei­chen Erfahrung und seinem Wissen.

Auf Grund feiner Verdienste um die hessische Gemeindepolitik und wegen seines freien und offenen Bekenntnisses zum nationalsozialistischen Staat fei er auch zum Mitglied des Gesamtvor- standes der Landesdienststelle hessen/hessen- Rassau des Deutschen Gemeindetags durch den Vorsitzenden, Oberbürgermeister Fiehler-Wün- chen, berufen worden. Die letzten 25 Jahre feien schwere Zeiten für die Gemeindeverwal­tungen gewesen, da Reich und Staat alle Ver­antwortung auf die Gemeinden abgewälzt hät­ten. In dem Widerstand gegen diese Bestre­bungen des früheren Systems habe sich Bür­germeister Dr. Völsing allezeit bewährt, und die Stadt Alsfeld müsse ihm dankbar sein, daß an ihrer Spitze ein Mann stehe, der ihre Ver­waltung sauber geführt und in Ordnung ge­halten habe.

Die Verdienste einzelner Persönlichkeiten würden immer erst richtig gewürdigt werden, wenn eine geraume Spanne Zeit dazwischen liege, gerade so wie die Größe der gegenwärtigen Zeit erst später

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Glanzvolle Zeiten hoher Blüte unseres deutschen Vaterlandes, aber auch schwere Zeiten voll größter Sorgen und tiefster Erniedrigung habe er in den 25 Jahren seiner Tätigkeit auf dem Rathause er­lebt.

Lr fei heute stolz darauf, daß es ihm gelungen fei, die unheilvolle Mißwirtschaft von der Stadt Alsfeld fernzuhalten, die in den letzten 14 Jah­ren leider in vielen deutschen Gemeinden durch die Parteiwirtschaft und den Marxismus ge­herrscht habe.

Die zahlreichen Beweise von Vertrauen, die ihm heute aus allen Kreisen der Bevölkerung entgegen­gebracht worden seien, gäben ihm neuen Mut und Zuversicht, auch fürderhin seine ganze Kraft zur Arbeit am Wohle unserer schönen, alten Stadt Als­feld einzusetzen. Mit ganz besonderer Genugtuung dürfe er dabei feststellen, daß die Stadt Alsfeld gerade im Dritten Reich mit froher und fester Zu­versicht einer bedeutsamen, aufstrebenden Entwick­lung entgegenblicken dürfe.

Erfüllt vom Geiste des Nationalsozialismus und feinen tragenden Ideen wolle die Stadt Alsfeld und ihre Verwaltung in treuester Ge­folgschaft zu unserem erhabenen Führer Mit­arbeiten an dessen großem Werk, ein neues und schöneres Deutschland erstehen zu lassen.

Diesem großen Werke könnten gerade die Verwal­tungen der deutschen Kommunen am besten dadurch dienen, daß sie sich in allen ihren Entscheidungen und Maßnahmen stets und immerdar allein von dem Grundsatz leiten lassen: Gemeinnutz vor Eigennutz!

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£ Alsfeld, 2. Dez. Anläßlich des 2 5 j ä h r i» gen Dienstjubiläums von Bürgermei- st e r D r. Völsing fand am Samstag in dem würdig geschmückten Sitzungssaale des Rathauses eine schlichte Feier statt, zu welcher der Stadt- v o r st a n d und die st ä d t i s ch e n Beamten, Ange st eilten und Arbeiter erschienen waren.

Beigeordneter Trips

überbrachte in herzlichen Worten die Glückwünsche der Stadtoertretung. Er gab dabei einen Rückblick über die Tätigkeit in der Alsfelder Stadtverwal­tung in den letzten 25 Jahren. Auch die Stadtver­waltung Alsfeld habe nach dem Kriege schwere Zeiten erlebt.

llebergehend auf die Zeit des nationalen Um­bruchs wies der Redner darauf hin, daß bei diesem die Stadt Alsfeld in vorderster Linie ge­standen habe, und auch der Bürgermeister habe sich sicherlich gefreut, als am 5. Wär; 1933 die Hakenkreuzfahne am Rathaus gehißt worden fei.

Im Dritten Reich sei die Verwaltung einer Stadt wieder ruhiger und leichter geworden, allerdings trage jetzt der einzelne, der an der Spitze der Ver­waltung stehe, mehr Verantwortung als früher. Er hoffe, daß die der Stadt Alsfeld gestellten Aufgaben durch Bürgermeister Dr. Völsing restlos im Sinne des nationalsozialistischen Programmes er­füllt würden. Als Zeichen der Anerkennung für das verdienstvolle Wirken von Bürgermeister Dr. V ö l- f i n g für die Stadt Alsfeld überreichte ihm Bei­geordneter Trips ein von einem Alsfelder Kunst­maler hergestelltes prächtiges Gemälde vom Alsfelder Marktplatz. Weiter gab Beige­ordneter Trips bekannt, daß

der hessische Slaatsminisler anläßlich des 25jäh- rigen Dienstjubiläums von Bürgermeister Dr. Völsing diesem feine Anerkennung für die langjährigen treu geleisteten Dienste ausge­sprochen habe.

Beigeordneter Trips beglückwünschte sodann den ebenfalls vor 25 Jahren in den Dienst der Stadt Alsfeld getretenen heutigen Stadtrechner Dippel und überreichte ihm unter Anerkennung seiner mustergültigen Dienstführung ebenfalls ein Bild des Alsfelder Marktplatzes.

Oberstadtsekretär Geippel

brachte in seiner Ansprache dem Bürgermei- st e r die Glückwünsche der städtischen Beamten und Bediensteten in herzlichen Worten dar, wobei er besonders betonte, daß Bürgermeister Dr. V ö l - sing nicht nur ein wohlwollender Vorgesetzter, son-

dankte seinerseits dem Bürgermeister und fen* städtischen Amtskollegen für die ihm zuteil ge30] bene Anerkennung und Ehrung und wünscht? u die gegenseitige, vertrauensvolle Zusammen^ auch in Zukunft so bleiben möge.

Mit einem begeistert aufgenommenen dreist, Sieg-Heil auf den Führer und DolkskLu l er schloß Beigeordneter Trips die schlichte, j!,' sehr eindrucksvolle Kundgebung.

Heute Dienstag

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Nächtlicher Raubüberfoll in Franks

Täter erbeuten 140 Wark.

LPD. Frankfurt a. M., 3. Dez. Ein Raubüberfall wurde in der Nacht zum tag gegen 22 Uhr in der Roseggerstrahe in furt verübt. Von der Haltestelle der Straßes ging die Frau eines Frankfurter Lj^ spieltheaterbesitzers nach ihrer Wohx»' An der Straßenecke RoseggerstraßeGrillp^ straße bemerkte die Frau einen Mann, her j offensichtlich hinter einem Mauervorsprung jf .| gen halten wollte. Die Frau wurde ängstlics^k auf die andere Straßenseite und versuchtes lautes Rufen Hilfe heranzuholen. Der jj. sprang ihr daraufhin über die Straße nach, ;.j sie von hinten, warf sie zu Boden und r ai-i i h r ein kleines Stadtköfferchen - 14 0 R M. Der Räuber lief dann durch die frj parzerstraße in Richtung nach Ginnheim banor. dem Ueberfall berichtet eine Hausangestellte durch die Hilferufe der Ueberfallenen an bas fr fter gelockt würbe, baß ber Räuber bei Flucht in der Grillparzerstraße zwei Männer 2, holte, die keinerlei Anstalt machten, ihm den ft zu verlegen. Nach dieser Aussage müssen die beu Unbekannten auch schon die Hilferufe der Fr«^, hört haben. Aus dem Verhalten der beiden sH, die Polizei, daß es sich bei ihnen um K 0 m p li,- des Räubers handelt. Der Räuber, bein jetzt noch nicht identifiziert werden konnte, solly scheu 20 und 25 Jahren fein. Die polizeilichen,! mittlungen find im Gang.

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3- T. 999. Die Beantwortung Ihrer Anfrageü über den Rahmen einer Briefkastenauskunft hii^> Eine zuverlässige Beurteilung wird nur mfei fein, wenn Sie die tatsächlichen Verhältnisse lr einem Rechtsanwalt eingehend durchsprechen, f* können Ihnen nur ganz im allgemeinen miftn.- daß ein Grundstückseigentümer Maßnahmen, di<-i öffentlichen Interesse erfolgen, trotz ihrer schöW-k Einwirkung auf seinem Grundstück dulden mujj, in­et aber im Falle einer schuldhaften Verletzung Eigentums Schadensersatz verlangen kann. ÄeZc: jährungsfrist beträgt drei Jahre. Sie roerhr zweckmäßigsten die Beteiligten auf ben Ihm > hssnden weiteren Schaden baldigst 1 machen.

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